Ich mache meinen Teil des Haushaltes.
Ich helfe nicht meiner Frau im Haushalt, ich unterstütze sie nicht im Haushalt und ich nehme ihr im Haushalt nichts ab.


Diese Einstellung brauchts in den Köpfen von Männern und Frauen, find ich.


Mein Partner und ich wohnen nicht gemeinsam sondern 10 Fahrradminuten voneinander entfernt. Da ist das Problem sowieso entschäft. Jeder ist für seinen eigenen Haushalt zuständig. Ich helfe bei ihm mit und er bei mir, dabei sind die geltenden Regeln die des jeweiligen Haushaltes. Will heissen: bei mir wird nach dem Essen das Geschirr sofort gespühlt (gemeinsam), bei ihm wird es meistens länger stehen gelassen. Gekocht wird auch gemeinsam, man kann dabei gut den vergangenen Tag bereden.

Würden wir zusammen wohnen, würden wir erstens eine Putzfrau haben (die hab ich jetzt schon, den Luxus gönne ich mir) und zweitens klare Absprachen, wer wofür zuständig ist - und dem anderen in dessen Zuständigkeitsbereich dann nicht dreinreden, klar.
Das mit dem Geschirr (gleich spühlen oder erst mal stehen lassen?) könnte theoretisch ein Konfliktpotenzial beinhalten, aber praktisch würden wir das regeln können, denke ich. Ich sterbe nicht daran, wenn das Geschirr länger stehen bleibt und er stirbt nicht daran, sofort nach dem Essen abzuwaschen. Hauptsache gemeinsam.