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  1. User Info Menu

    AW: Warum seid Ihr (noch) nicht verheiratet?

    Fürs heiraten spricht ne riesen party, wo man endlich mal alle einladen kann, die man kennt und mag, was dann allerdings ein riesen geld kostet und ein riesen planungs/energieaufwand ist, wo man sich fragt ob sich das hauptsächlich für sone party überhaupt lohnt. natürlich darf man die egschenke nicht vergessen.

    gegen heiraten spricht, daß man sich dann noch schwerer aus den finanziellen dingen der familie seines freundes raushalten kann, son bischen ein zwangbeziehungsgefühl hat und im streitfall nicht so schnell flüchten kann. was natürlich auch wieder vorteile hätte.

    schwierig, schwierig, finde ich.

  2. Inaktiver User

    AW: Warum seid Ihr (noch) nicht verheiratet?

    Naja, ich war schon mal verheiratet, mein Partner auch.

    Vielleicht ändern sich die romantischen Träume der 20er auch ... man sieht das Wesentliche, und das ist (mit oder ohne Heirat) ein Gleichklang der Herzen, der Gefühle, der Wünsche ...


    Ne riesen Party kann man auch so feiern. Tun ja manche Paare auch. Find ich eine schöne Idee.

    Oder in einem anderen Land heiraten, nach irgendwelchen Riten, die man selbst mag. Und die Heirat im Heimatland nicht anerkennen lassen.

    Klar gibt es in vielen Fällen auch handfeste finanzielle Gründe fürs Nicht-Heiraten. Aber die lass ich mal außen vor, das muß jede/r selbst entscheiden. So lange man damit niemandem Geld wegnimmt, das ihm eigentlich zustünde, ist das genauso Privatsache.

  3. Inaktiver User

    AW: Warum seid Ihr (noch) nicht verheiratet?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau DIESE ART Fragen wollen nicht "wissen", sondern "ausfragen" oder überzeugen.
    Ja, das ist eine andere Geschichte, stimmt. Da finde es richtig sich eine Antwort im Stile von Gerrimee zu überlegen. "1 Millionen!" Cool.

    Das letzte Mal wurde ich von einem 6-jährigen Mädchen gefragt, warum wir nicht verheiratet sind. Wir war bass erstaunt, dass sie das so wichtig fand."Ähem, weil ich das nicht brauche."
    Fand ich aber eine schlappe Antwort.
    Ich hätte sie mal fragen sollen:"Meinst du das gehört dazu? Und wenn ja, warum?"


    Interessant auch - der, der entscheidet, ob geheiratet wird oder ob es Kinder gibt, ist immer der "Stärkere" - wenn es Auffassungsunterschiede gibt.
    Echt? Dieses Phänomen ist mir noch gar nicht aufgefallen.
    Erzähl mal.

  4. Inaktiver User

    AW: Warum seid Ihr (noch) nicht verheiratet?

    Zitat Zitat von fraeulein_minza Beitrag anzeigen
    Wir haben wahrscheinlich einfach nur verschieden interpretiert?!
    Das wird es sein.

    Ich interpretierte Probleme und die Suche nach Lösungen hinein.

    Mag vielleicht daran liegen, dass ich nicht mehr Anfang 20 bin und einige Themen für mich nicht mehr aktuell sind.

    Du hast schon Recht, dass es in einem gewissen Alter stinknormal ist drüber nachzudenken.

  5. Inaktiver User

    AW: Warum seid Ihr (noch) nicht verheiratet?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, das ist eine andere Geschichte, stimmt. Da finde es richtig sich eine Antwort im Stile von Gerrimee zu überlegen. "1 Millionen!" Cool.
    Auf dumme Fragen geb ich dumme Antworten. Genauso wenig hat es jemanden zu interessieren, was mein (aktuelles) Pferd gekostet hat. Merkst Du was - alles im Luxussegment ... da hat frau Neider, auch wenn sie ihr Leben nicht nach "mein Haus, mein Boot, mein Pferd" führt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das letzte Mal wurde ich von einem 6-jährigen Mädchen gefragt, warum wir nicht verheiratet sind. Wir war bass erstaunt, dass sie das so wichtig fand."Ähem, weil ich das nicht brauche."
    Fand ich aber eine schlappe Antwort.
    Ich hätte sie mal fragen sollen:"Meinst du das gehört dazu? Und wenn ja, warum?"
    Oh ... ich deute DIESE Frage anders. Ich versteh Dich auch, daß Dir Deine Antwort als schlapp vorgekommen ist, weil Kinder in diesem Alter meist sehr, sehr überlegt rüberkommen, wenn sie sowas fragen. (Nein, ich hab selbst keine, wollte auch nie welche, aber ich achte Kinder einfach.)

    Ad hoc wüßte ich auch nicht, was ich hier sagen würde. Sicher so etwas wie: Wir haben uns lieb, schon lange, und wir müssen nicht heiraten dazu. (Klingt genauso platt, merkst Du es?)

    Mir fällt da eine Arie aus einer Operette ein, aus dem Zigeunerbaron: "Der Dompfaff, der hat uns getraut." Ich bin mit Operetten aufgewachsen, sie pflegen die Romantik auf manchmal unerträglich süßliche Weise, aber: Viele davon, die guten nämlich, sprechen Themen an, die nach wie vor akutell sind.

    Und eines, das wichtigste, dieser Themen ist einfach Liebe. Mehr möchte ich nicht.

    Und die bucklige Verwandtschaft, die sich die Mäuler zerreisst, noch weniger. Hatt ich schon, wie gesagt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Echt? Dieses Phänomen ist mir noch gar nicht aufgefallen.
    Erzähl mal.
    Schau Dich mal um, im Heiratsforum oder im Gebrauchtmannforum. Da strampeln sich Frauen die Seele aus dem Leib, geheiratet zu werden oder mit dem "Gebrauchten" ein Kind haben zu können/dürfen.

    Ich finde es einerseits widerwärtig (so klein sollte sich niemand machen - der Spruch "Not und Elend" fällt mir dazu ein) und andererseits sehr erstaunlich.

    Erstaunlich deswegen, weil mir solche Gedanken einfach noch nie gekommen sind. Ein Partner, der nicht wie ich ein Kind will - sollte ER wirklich mein Partner sein können? Nein, meine ich. (Ich wollte nie Kinder, bei mir ist es also umgekehrt.) Ein Partner, der alles mögliche vorschiebt, noch nichtmal geschieden ist ... für mich als Moraldinosaurier gehört einfach manches dazu.

    Das führt allerdings sehr weit, und ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht damit die Frage der TE unterlaufe. Das möchte ich nicht.

  6. Inaktiver User

    AW: Warum seid Ihr (noch) nicht verheiratet?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Interessant auch - der, der entscheidet, ob geheiratet wird oder ob es Kinder gibt, ist immer der "Stärkere" - wenn es Auffassungsunterschiede gibt.

    Ist Euch das auch aufgefallen?
    Das ist ein Grundsatz in Beziehungen: wer verweigert, kontrolliert.

    Egal ob Sex oder Zärtlichkeit oder Gespräche oder gemeinsame Zeit. Immer ist derjenige, der mehr möchte, in der schwächeren Position, weil von Zuteilungen des Sparsameren abhängig.

  7. Inaktiver User

    AW: Warum seid Ihr (noch) nicht verheiratet?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist ein Grundsatz in Beziehungen: wer verweigert, kontrolliert.

    Egal ob Sex oder Zärtlichkeit oder Gespräche oder gemeinsame Zeit. Immer ist derjenige, der mehr möchte, in der schwächeren Position, weil von Zuteilungen des Sparsameren abhängig.

    Ganz genau.

  8. User Info Menu

    AW: Warum seid Ihr (noch) nicht verheiratet?

    Also ich bin nicht verheiratet, weil ich es überflüssig finde, gegenüber einem Standesbeamten, zu dem ich keinen persönlichen Bezug habe, ein Versprechen an eine dritte Person (den Partner) zu geben.

    Erstens tut das nicht Not, zweitens geht es den Standesbeamten überhaupt nichts an, was ich wem verspreche, drittens teile ich etwas mit meinem Partner, was der öffentlichen Darstellung durch Ringe/Feier/Namensgleichheit überhaupt nicht bedarf.

    Mein Mann ist er trotzdem.

  9. Inaktiver User

    AW: Warum seid Ihr (noch) nicht verheiratet?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wird es sein.

    Ich interpretierte Probleme und die Suche nach Lösungen hinein.

    Mag vielleicht daran liegen, dass ich nicht mehr Anfang 20 bin und einige Themen für mich nicht mehr aktuell sind.

    Du hast schon Recht, dass es in einem gewissen Alter stinknormal ist drüber nachzudenken.

    Deine Haltung kann ich schwer nachvollziehen.

    Ich lebe doch nicht einfach zufällig so vor mich hin, oder? Und deshalb mache ich mir um alles Gedanken, nicht unbedingt problembehaftet und grüblerisch, aber ich weiß schon, wieso ich mit dem Mann zusammen bin, wieso ich so wohne, wieso ich das arbeite. Das reflektiert man doch, für sich selbst, oder nicht??

    Das gleiche gilt für die Frage nach solchen Entscheidungen. Ich kann auf Small talk verzichten, das gibt mir nichts, mich über meinen neuesten Pullover auszutauschen, mich interessiert, wer was warum tut oder lässt oder fühlt oder sich wünscht. Darum rede ich ja mit einem Menschen, wie kann das dann zu persönlich sein? Nicht dass ich das jeden frage, aber es steht ja auch jedem frei zu sagen, das geht dich nichts an. Dann wär aber auch mein Interesse am Austausch mit demjenigen erloschen. Das gibt mir nichts, wenn jemand hinter seiner Fassade bleiben will und keine Einblicke zulässt. Und Nähe schafft das auch nicht.

  10. Inaktiver User

    AW: Warum seid Ihr (noch) nicht verheiratet?

    Ich finde, die Frage, wie man lebt, ist altersunabhängig.

    Oder vielleicht doch altersabhängig: Die, die nachdenken wollen, führen ihr Leben in späteren Jahren (als die 20er) reflektierter. Oder sollten es, wie ich das sehe.

    Was mich immer wieder fassungslos macht, sind die Stereotypen. Die Unzahl von Frauen, die sich als Geliebte zufriedengeben und unglücklich sind (wären sie glücklich, wärs wieder was anderes). Die Frauen, die sich als "Mutti" definieren und sonst alles über Bord werfen, was der gesunde Menschenverstand einem zuruft. Die Männer, die "nie zuhören" ...

    ... für mich ist es ziemlich undenkbar, so zu leben, und doch lesen "wir" hier im Forum ständig, daß es doch so ist.

    Nein, ich will niemanden verurteilen ... das liegt mir fern und steht mir noch viel weniger zu.

    Aber die Eingangsfrage stachelt quasi zum Nachdenken an, und: Ich kann da nicht aus meiner Haut.

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