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Inaktiver User
20.10.2008, 09:23
Hat jemand von Euch Erfahrung mit Fasten während das Leben (Beruf, Familie,...) weiter läuft wie immer?

Oder sind das zwei Sachen, die nicht zusammen gehen?

Viele Grüße

vita

Leeremick
20.10.2008, 09:36
Ich habe schon gefastet und dabei gearbeitet. Das ging ganz gut, weil ich die Möglichkeit hatte, mich mittags eine halbe Stunde hinzulegen (mit Iso-Matte in den Kopierraum:smirksmile: )
Und es war eine Woche, in der ich keine Kunden-Termine hatte.
Ich habe auch schon gefastet, während ich bei meiner erkrankten Mutter war.. Ich habe also ganz normal für sie gekocht, war kein Problem für mich. Abschmecken mußte sie selbst:smile:


Allgemein gilt es als weniger ideal, weil das Fasten ja auch eine Zeit der inneren Einkehr sein soll.
Lee

Inaktiver User
20.10.2008, 10:26
Ich mache jedes Jahr ab Aschermittwoch aus nur teilweise religösen, eher läuternden Gründen Buchingers Saftfasten, 7 Tage, mit einem Entlastungs- und zwei Aufbautagen. Urlaub hatte ich dabei noch nie aber ich finde es lässt sich sehr gut in den Alltag integrieren. Mein einziges Problem sind die Kopfschmerzen am ersten Tag, aber mit noch mehr trinken und einer generell frühen Nachtruhe lässt sich das ertragen. Ich mache auch Sport während dessen, da ich mich immer sehr leistungsstark fühle, ist natürlich bei jedem anders.
Allerdings habe ich keine Kinder für die ich kochen muss, das ist sicher eine weitere Herausforderung.

Inaktiver User
20.10.2008, 10:33
Hallo Dorsi,

Saftfasten war auch meine Idee. Das mit dem Kind ist nicht das Problem, denn das war es in den Ferien auch nicht. Ich hatte es auch für die Zeit nach Silvester (ganz ohne religiöse Idee) angedacht.

Mir ging es eher um die Bürozeit, Konzentration oder was auch immer mit rein spielen könnte und ging mir heute Morgen auf dem Weg so durch den Kopf.

Gruss

vita

Inaktiver User
20.10.2008, 10:36
Allgemein gilt es als weniger ideal, weil das Fasten ja auch eine Zeit der inneren Einkehr sein soll.
Lee

Hallo Lee,

danke für Deine Meinung. Das mit der inneren Einkehr klappt bei mir wohl nicht, wenn ich mir im Rückblick die letzten Jahre betrachte. Ich würde es gern im Alltag unterbringen und eventuell etwas mit allem ruhiger angehen, insgesamt aber nicht aussteigen für die Zeit.

Viele Grüße

vita

Utetiki
20.10.2008, 11:22
Ich habe mal 4 Wochen die F.X.Mayr-Kur ambulant gemacht, war also ärztlich begleitet.

Eine Woche Saftfasten geht sicherlich auch ohne Arzt, wenn Du sonst gesund bist.
Viel Wasser trinken ist ganz wichtig gegen Kopfschmerzen wie schon beschrieben.

Ich denke auch, zur inneren Einkehr kommt man ganz gut damit, da man sich ja vielmehr um sich kümmert in der Zeit. Und mir wäre es auch viel lieber dieses in den Alltag einzubauen, es also regelmäßig zu tun -innerlich einkehren meine ich. :smile:

Ideal wäre auch wirklich die Stunde Mittagsruhe, möglichst noch mit Leber-Wickel.

Leeremick
20.10.2008, 14:47
. Ich würde es gern im Alltag unterbringen und eventuell etwas mit allem ruhiger angehen, insgesamt aber nicht aussteigen für die Zeit.



Ich wollte Dich in diesem Vorhaben auch nur unterstützen... :blumengabe:

Inaktiver User
20.10.2008, 15:30
Ich wollte Dich in diesem Vorhaben auch nur unterstützen... :blumengabe:

Das hatte ich auch so verstanden und danke Dir dafür :blumengabe:

Leeremick
20.10.2008, 21:06
Das hatte ich auch so verstanden und danke Dir dafür :blumengabe:

Ich mußte mich vorhin sehr plötzlich abmelden, eigentlich war ich noch nicht fertig mit meinen Beitrag..

Ich habe gewöhnlich freitags den Entlastungstag gemacht und am Samstag mit dem Fasten begonnen. Montags war dann bereits der 3te Fastentag und da war ich immer so stabil, dass ich keinerlei Probleme hatte.:smile:

Inaktiver User
21.10.2008, 12:40
Hat jemand von Euch Erfahrung mit Fasten während das Leben (Beruf, Familie,...) weiter läuft wie immer?

Oder sind das zwei Sachen, die nicht zusammen gehen?

Ich habe mal 3,5 Wochen Heilfasten mit Null Kalorienzufuhr gemacht, also auch keine Brühen, Säfte etc.

Dabei voll gearbeitet, Kampfsport betrieben, für andere gekocht und sogar zu Grillfesten gegangen (da natürlich nur Wasser getrunken).

Ging 3 Wochen ganz gut, nur dann wurde es langsam ein bißschen heavy, weshalb wir die 4 Wochen nicht voll gemacht haben.

Abnahme kann man dabei allerdings vergessen .... Der Körper stellt sich schnell um und danach legt man die wenigen verlorenen kg rasant wieder zu.

Inaktiver User
21.10.2008, 13:05
Was ist eigentlich mit dem Geruch? Man hört doch immer, dass es dann vom Körper und aus dem Mund dünstet? Wenn das sehr arg wäre, würde ich das mit dem Bürofasten lieber sein lassen.
Ehrenpreis

Soto
21.10.2008, 17:01
Die längste Zeit die ich gefastet habe waren drei Wochen - und immer im normalen Alltag (10-Stunden-Büro-Tag ist normal).
Ich war immer energiegeladener, wacher und fitter.

Allerdings - so ausgeschlafen und fit man morgens ist - so schnell baut man dann abends auch ab. Um 21 h was meist das Licht aus. Das Ruhebedürfnis ist dann doch gross. Aber Einschränkungen oder Konzentrationsschwächen konnte ich nie feststellen.

Fastenwandern könnte ich mir schön vorstellen - aber da macht mein Partner nicht mit.

Das mit dem Geruch mag sehr unterschiedlich sein. Kommt wahrscheinlich auch sehr darauf an, wie man sich vorher ernährt hat. Bei mir reicht normales Duschen und Zähneputzen. Die berühmten Chlorophyl-Tabletten, die oft in Fastenliteratur erwähnt werden (und die mir bisher noch kein Apotheker verkaufen konnte/wollte??) wären überflüssig gewesen.

Meine Heilpraktikerin hatte mir übrigends mal den Tip gegeben am ersten Tag der Menstruation zu "glaubern", der Körper stelle sich dann leichter um. Bei mir hat es geklappt: Oft waren schon am 2. Tag keine Kopfschmerzen oder Gelüste mehr zu spüren.

Viel Erfolg dabei!
Soto

Leeremick
21.10.2008, 17:15
Was ist eigentlich mit dem Geruch? Man hört doch immer, dass es dann vom Körper und aus dem Mund dünstet? Wenn das sehr arg wäre, würde ich das mit dem Bürofasten lieber sein lassen.
Ehrenpreis


So schlimm ist es m.E. mit dem Körpergeruch nicht. Klar - regelmäßig duschen, muss man schon, aber ich habe bisher noch nicht bemerkt oder gehört, dass ich schlecht riechen würde. Und Mundgeruch hat man, das ist richtig. Deswegen kaue ich immer mal ein paar Minzeblättchen zwischendurch, aber meinen Kollegen komme ich nicht so nah, dass die davon etwas spüren würden.

Inaktiver User
21.10.2008, 17:22
Dann ist es ja gut!:blumengabe:
Ehrenpreis

Inaktiver User
22.10.2008, 09:43
Was ist eigentlich mit dem Geruch? Man hört doch immer, dass es dann vom Körper und aus dem Mund dünstet? Wenn das sehr arg wäre, würde ich das mit dem Bürofasten lieber sein lassen.
Ehrenpreis

Wenn der Körper komplett von KH- auf Fettverbrennung umstellt, atmet man Ketone aus, daß ist richtig.
Ist aber nicht sooo schlimm.

Claudia12
23.10.2008, 22:59
Ich habe schon gefastet während ich normaler Bürotätigkeit nachgegangen bin. Ich habe mir dabei Zeit für Yoga und Meditation genommen morgens und abends - und es war eigentlich eine gute Woche.
Grüße
Claudia

lailabaila
06.02.2009, 16:24
Hallo

hab schon auch sehr oft gefastet. In der Familie sass ich immer mit den andren am Tisch und an der Arbeit war auch ok. Die schlimmste Phase sind die ersten ein Paar Tage wo ziemilich schwierig ist...und mann braucht viel Willenskraft. . Die ersten Tage empfehle ich dass sich man zurueckzieht. :smirksmile: (http://www.sexpartnerclub.de)

Inaktiver User
22.02.2009, 11:56
Die berühmten Chlorophyl-Tabletten, die oft in Fastenliteratur erwähnt werden (und die mir bisher noch kein Apotheker verkaufen konnte/wollte??)


Warum denn das nicht, wenn ich fragen darf?:blumengabe: Die Tabletten heißen "Stozzon" und sind in jeder Apotheke, vor Ort und online, rezeptfrei und problemlos erhältlich bzw. bestellbar! Sie sind wirklich toll, haben mir während meiner (wegen hohen Übergewichts leider etwas längeren) Diät gute Dienste geleistet:smile:

Wassilissa
26.02.2009, 15:09
Das Thema ist zwar schon älter, aber für mich gerade aktuell. Vielleicht findet sich ja noch jemand, der/ die heilfastet und auch im Büro ist.
Ich sitze gerade im Büro, habe einen wunderbaren Tee gemacht (Stressblocker von Teabreak). Heute ist mein erster voller Fasttag. Kopfweh, Hunger, das quält mich heute schon noch. Ich habe letztes Jahr auch während des Fastens gearbeitet und fand es besser, als zu Hause zu sein, wie die Male davor.
Allerdings kann ich mich nicht sehr konzentrieren und bin mittags auch an die frische Luft gegangen, was sehr gut tat.

Etty
26.02.2009, 21:43
Hallo Wassilissa, ich bereite mich innerlich auch gerade auf eine Fastenwoche vor (in zwei Wochen geht es los) und bin zufällig auf deinen Beitrag gestoßen. Ich faste eigentlich immer während der Arbeitszeit und komme damit gut klar. Ich fange allerdings immer spätestens samstags, wenns passt auch schon freitags mit der DArmentleerung an und bin dann montags meistens recht fit. Ich mache allerdings alle zwei Tage einen Einlauf. Das hilft vor allem gegen Kopfschmerzen und entlastet auch insgesamt. Dass es mit der Konzentration hapert, geht mir auch oft so. Manchmal habe richtige Wortfindungsstörungen. Aber ich habe auch meistens einen Tag dabei, wo ich superfit und total kreativ bin.
Was ist das denn für ein toller Tee, den du so toll findest? Vielleicht wäre das ja noch was für mich;-)
Weiterhin viel Erfolg
Etty

Mrs_TimTam
03.03.2009, 20:26
Hallo Etty, hallo Wassilissa,
ich bin gerade auf eure Einträge gestoßen. Auch ich habe mir überlegt mal wieder mit dem Fasten anzufangen. Los gehen soll es am kommenden Samstag. Ich habe schon öfters während des Büroalltags gefastet. Mir hat es nichts ausgemacht. Ich war eigentlich auch ganz leistungsfähig. Ich friere nur sehr gerne und muß mich dann wärmer anziehen, aber dass ist ja kein Problem.
Euch viel Erfolg.

jesuschristus
08.03.2009, 13:49
[QUOTE=Vita;4903677]Hat jemand von Euch Erfahrung mit Fasten während das Leben (Beruf, Familie,...) weiter läuft wie immer?

Nicht!
:kuss::kuss::kuss:

Billo
30.06.2009, 22:21
Hallo,

ich habe auch schon ein paar Male gefastet. Allerdings nicht solange sondern nur ca. eine Woche am Stück. Ich habe während der Arbeit mal gefastet. Allerdings war das eher anstrengend und nervig wegern der Kollegen, die das nicht verstanden. Ich habe dabei darauf geachtet, dass ich viele verschiedene Getränke zu mir genommen habe, damit mir das Fasten nicht irgendwann zum Hals raushängt. Getrunken habe ich natürlich viel Wasser, verschiedene Tees, stark verdünnte Säfte (richtige Säfte, keine Fruchtsaftgetränke), Aloha-Lemonade (ohne zusätzlichen Zuckerzusatz) auch mit Wasser verdünnt. Manchmal, als mir ziemlich schwindelig wurde, habe ich ein Stück Traubenzucker zu mir genommen ...

SusanneSt
17.07.2009, 12:33
Leider ist es mit dem Fasten im Büro wirklich ein großes Problem, da man von der Kollegen immer doof angeschaut wird :knatsch:

Carolly
27.08.2009, 18:28
Puh, wie schafft ihr das? Hier ist gerade Ramadan, und unsere Muslims arbeiten nur von 7-12 und fahren dann nach Hause da laenger an konzentriertes Arbeiten nicht zu denken ist. Der Verkehr ist im Moment noch chaotischer als sonst. Regelmaessig fahren locals ueber den Buergersteig oder wechseln von der linken Fahrbahn 3 Bahnen weiter nach rechts ohne zu blinken um dann doch noch die Abfahrt zu verpassen. Autos mit Blechschaden und streitende Menschen ueberall auf den Strassen. Meine Meinung: Fasten im Alltag kann nicht gut sein.

Amely
30.08.2009, 19:23
Ja da mit dem Fsten ist nicht so einfach. Finde es aber noch schwieriger wenn man körperlich (Garten, Hausarbeit usw.) aktiv ist.

Die lieben Kollegen sind meist keine große Hilfe. Habe ein paar Mal aus gesundheitlichen Gründen gefastet (Milchallergiker von Geubrt an). Alle haben mir dann fast immer in der Mittagspause Schokolade geschenkt ;-(

brighid
30.08.2009, 19:25
ich empfinde fasten bei der arbeit eine zumutung für die kollegen.

die kollegin ist teilweise unkonzentriert, ist nicht auf der höhe. wir dürfen im prinzip mitschaffen.

fasten- soll wer will- zuhause- im urlaub. what ever.

aber nicht wenn die arbeitsbelastung und der zeitdruck dann noch verschärft wird, weil die kollegin die augen verdreht.

Soto
01.09.2009, 09:41
Puh, wie schafft ihr das? Hier ist gerade Ramadan, und unsere Muslims arbeiten nur von 7-12 und fahren dann nach Hause da laenger an konzentriertes Arbeiten nicht zu denken ist.

Meine Meinung: Fasten im Alltag kann nicht gut sein.


Hallo Carolly,

das Fasten von dem hier die Rede ist, hat mit dem Fasten der Moslems beim Ramadan nix, aber auch gar nix zu tun.

Wenn ich mir vor Sonnenaufgang den Bauch vollschlage, dann abends nach Sonnenuntergang wieder, und zwischendurch - jetzt wo Ramadan im Hochsommer ist - über 14 Stunden NICHTS TRINKE!! dann MUSS es mir einfach schlecht gehen!

Bei dem Fasten, um das es hier geht, wird aber garnichts gegessen. D.h. man hat nach 2-3 Tagen keinerlei Hungergefühl mehr, trinkt dafür aber sehr viel. Wenn man den Körper mit Entlastungstagen und Darmreinigung richtig darauf vorbereitet geht es den Leuten dabei sogar richtig gut. Man ist wacher und körperlich absolut leistungsfähig. Ich brauche in dieser Zeit auch wesentlich weniger Schlaf als sonst.

Das nur zur Erklärung: "Fasten" ist wirklich nicht gleich "Fasten".

Liebe Grüße
Soto

brighid
01.09.2009, 12:03
nicht jeder mensch verträgt bzw. nicht jeder organismus verhält sich gleich während der fasterei.

ich habe als kollegin von fastenden mitarbeiterinnen bis dato nur schlechte erfahrungen gemacht. und bleibe dabei:

das ist privatangelegenheit und hat im job nichts zu suchen.

wenn jemand in seinem büro allein sitzt und völlig für sich irgendwas wurschelt- dann mags vielleicht noch angehen.

aber in jedem job mit auch nur ansatzweise zeitdruck und verantwortung- nein!

machts zuhause- aber lasst den rest der arbeitenden bevölkerung damit in ruhe.

brighid
01.09.2009, 12:05
Wenn ich mir vor Sonnenaufgang den Bauch vollschlage, dann abends nach Sonnenuntergang wieder, und zwischendurch - jetzt wo Ramadan im Hochsommer ist - über 14 Stunden NICHTS TRINKE!! dann MUSS es mir einfach schlecht gehen!

Soto

weil das auch alle menschen, die den ramadan begehen, sich so verhalten?

sarkasmusmodus aus.

gehts noch ne nummer polemischer?

Soto
02.09.2009, 11:08
Ich habe es genau so mehr als einmal miterlebt - als Gast bei Familien in Ägypten und Tunesien. Das hat mit Polemik nichts zu tun.

Womit ich selbstverständlich nicht gesagt habe dass alle Muslime genau auf diese Art fasten, oder überhaupt fasten, oder nur nicht rauchen.... oder oder oder.
Aber die angesprochene Arbeitsunfähigkeit läßt eben eher darauf schliessen.
*polemik an*Vielleicht sind es auch nur die "kurzen" Nächte, weil man eben lange mit der Familie zusammensitzt und feiert? *polemik aus*

Wenn Du schlechte Erfahrungen mit einigen fastenden Kolleginnen gemacht hast, muss Deine Beobachtung eben auch nicht generell auf alle Fastenden zutreffen.

Aber ureigentlich soll dieser Strang hier doch Fastenden die Möglichkeit zum Austausch geben, oder?

Nix für ungut - Du hast Deine Erfahrung gemacht, ich meine.
Soto