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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dossier: Tiere machen glücklich!



BRIGITTE Community-Team
19.09.2008, 10:17
Liebe Userinnen, liebe User,

Egal, ob sie einen Stachel, Plüschfell oder Borsten haben. Egal ob Maus oder Elefant, Katze oder Hund. Egal, ob sie umherfliegen oder auf Riesenfüßen durch die Welt trampeln - Tiere bringen Aufregung und Sinn ins Leben. Im Dossier der aktuellen BRIGITTE (ab 24. September am Kiosk) lesen Sie Geschichten von Menschen und Tieren. Zum Beispiel von Hund Teddy und Hündin Diva, die alten und behinderten Menschen das Herz wärmen. Oder von einer Hühnerdiebin (http://www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit/tiere-huehner/index.html).

Vielleicht macht Ihre Katze dem Briefträger Angst? Oder Sie haben die Patenschaft für ein Orang-Utan-Baby übernommen? Ihr Papagei macht Sie sprachlos? Sie haben einen Straßenhund aus Portugal gerettet? Erzählen Sie Ihre schönsten Tiergeschichten!

Wenn Sie Ihren Liebling zeigen möchten: Nehmen Sie am Fotowettbewerb (http://www.brigitte.de/gewinnspiel/fotowettbewerb/tiere/index.html) teil! Zu gewinnen gibt es sieben tolle Preise!

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!

Ihr BRIGITTE.de-Team

Inaktiver User
06.10.2008, 20:32
Und was Menschen alles machen.....

Im früheren Leben kam ich als Laborratte zu Welt. Ich kann euch sagen......das wünsche ich meinem gemeinsten Feind nicht.

In dem Labor, in dem ich aufwuchs, gab es Räume voller Ratten, Meerschweinchen, Mäuse und anderer Tiere, die keinem anderen Zweck dienten, als dass ihnen Chemikalien injiziert wurden, um festzustellen, welche Dosis sie vergiften würde.

Den Meerschweinchen, deren Zehen so lange zusammengedrückt wurden, bis sie vor Schmerz quiekten, wurden Mittel gespritzt, die auf ihre schmerzstillenden Eigenschaften getestet wurden. Am Ende eines jeden Tages wurden Dutzende von Tieren, die diese verschiedenen Tests und Experimente nicht überlebt hatten, vergast und in eine Tonne zur Verbrennung geworfen.

Irgendwann kamen die Menschen auf die Idee, die Enzyme in meiner Leber zu testen. Dazu wurde ich am lebendigen Leib geköpft und sah, während mein Körper noch zuckte, wie das Blut in das Spülbecken des Labors spritzte.

Ne, also, glücklich konnte ich diese Menschen nicht machen und sie mich auch nicht.

Kudu
25.11.2008, 15:43
Es gibt eigentlich keine richtige Geschichte ;-)

Unser großer schwarzer WG-Hund trägt sehr gerne Handtaschen und vorzüglich natürlich die, die gerade Frauchen über dem Arm hängen hat. Er gibt wirklcih keine Ruhe und ist dann sowas von Stolz wenn er sie tragen darf. Da kann auch ein noch so toller anderer Hund vorbeikommen. Die Handtasche zu tragen ist dann irgendwie doch wichtiger. Ich habe Ihm das nicht antrainiert..er WILL immer unbedingt und lässt manchmal nicht locker.

So bekomme ich von den Menschen auf der Straße auch jedes Mal ein Lächeln!

Das Tiere glücklich machen ist doch schon wissenschaftlich bewiesen ;-) Und ich stimme dem in jedem Fall zu!

mallorcafinca
26.11.2008, 21:18
Wir haben seit 4 Monaten eine Weimaranerin und eine 11 Jahre alte Doberfrau. Ich bin gesundheitlich etwas angeschlagen, aber wenn ich meine Tiere um mich habe, vergesse ich jeden Schmerz. Und da Hund eine höhere Körpertemperatur als Menschen haben, sind sie die ideale Wärmflaschen.

Sternenmeeeer
27.11.2008, 22:04
@Lydia :heul:

Unsere 3 Katzen (alles mittlerweile ältere Modelle), die 3 Meerschweinchen (3 mittelalte freche Damen), die Fische in den 3 Aquarien (Altersklassen aller Art) und die Kois, die jetzt im Teich überwintern - sie alle sind die ehrlichsten und liebeswertesten Wesen unter der Sonne.

Und ich möchte sie nicht missen, NIE!!!

Es gibt unzählige Geschichten, aber die Wichtigste ist: nur die Liebe zählt!!

Wenn die Miezen mich mit großen Augen anschauen und die Schweinchen quieken - dann weiß ich, dass ich lebe. Dass ich meine Tiere von Herzen lieb hab und ich glaub - sie mögen mich auch ein bissel :smirksmile:

P.S. Mein lieber Mann, DICH liebe ich natürlich am meisten (auch wenn der Schrank mit dem Tierfutter viel reichhaltiger ist als der Kühlschrank und die Tiere immer vor unserem Frühstück gefüttert werden :liebe: )

Karla48
27.11.2008, 23:15
Stimmt:lachen: . Kätzchens Lieblingsfutter ist immer im Haus. Mein Mann hat das zum Glück noch nicht moniert. :liebe:

Ich war mal längere Zeit sehr rückenlahm und habe Wochen daheim auf dem Krankenlager zugebracht - häufig mit auf einen Schaumstoffklotz gebetteten Beinen (Stufenlagerung). Kätzchen hat die Katzenmama moralisch unterstützt, indem sie zwischen den Knien auf dem Block geschlafen hat. Jaaaa - nur die Liebe zählt. :lachen:

Mein lieber Mann macht eines seiner entspanntesten Gesichter, wenn er abends mit seinen beiden "Mädels" im Arm auf dem Sofa liegt. Herrlich, zwei Miezen und nur ein Mann, sagen seine Augen dann. :freches grinsen:

Die Handtaschenstory (genialer Hund!) kann ich leider nicht toppen. Unser letzter Hund hatte die bizarre Marotte, im Garten herumzujagen und alle Tulpen abzubeißen. Nur Tulpen. Keine anderen Blumen. Nein, meine Mutter liebte ihn nicht über alles. Das wäre auch echt zuviel verlangt gewesen. Jeden Frühling der selbe Zirkus! :wie?: :ooooh: :engel:

LG Karla

Inaktiver User
28.11.2008, 13:12
Wenn ich morgens gerade wachgeworden bin, den Schlaf noch dick in den Augen habe und noch gar nicht so genau weiß, wer und wo ich eigentlich bin, dann schaffen es meine Katzen jeden Morgen aufs Neue(!), mir das erste Lächeln des Tages zu entlocken. Einfach dadurch, dass sie mich mit großen Augen ansehen, mir zum "Guten Morgen" sagen, indem sie mir maunzend um die Beine streichen.

Obwohl ich seit meiner Kindheit mit Katzen zusammenlebe, ist es für mich noch nicht selbstverständlich: Jedes Mal, wenn ich meine Katzen ansehe oder wenn ich sie streicheln darf, freue ich mich!
Wenn das nicht glücklich macht!

LG, jule

Inaktiver User
28.11.2008, 16:00
Einige von Euch haben meine Tiergeschichte (http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=96420) hier schon gelesen.

Bis vor wenigen Monaten mochte ich keine Katzen. Ich habe zwar immer ganz gerne mal eine bei anderen gestreichelt, aber ich fand sie irgendwie hinterlistig und schwierig.

Dann stand eines schönen Septemberabends dieses kleine, halb verhungerte schwarze Plüschtier vor der Tür und wollte nicht mehr weg. Ich war zunächst skeptisch, ob wir die Verantwortung auf uns nehmen können und mir wäre es in den ersten Tagen am liebsten gewesen, sie wäre jemandem verloren gegangen, der sich wieder angefunden hätte.

Heute werde ich nervös, sobald "Mephisto" nicht um mich ist. Ich liebe es, ihr zuzusehen wenn sie abends den Kopf im Joghurtbecher versenkt und die Reste ausschleckt. Ich könnte mich kringeln vor Lachen wenn sie durch die Wohnung tobt.

Den Kratzbaum wollten wir in eine Nische stellen, damit er nicht so sichtbar ist. Jetzt steht er mitten im Raum, damit wir Mephisto beobachten können.

Ich habe mich immer gefragt, wie Menschen ihre Tiere mit ins Bett nehmen können. Und jetzt gibt es für mich nichts Schöneres, als nachts wach zu werden und zu sehen, wie das kleine schwarze Bündel den Weg auf meine Decke gefunden hat und zusammengerollt friedlich schläft.

Die Katze ist definitiv eine Bereicherung für unser Leben, auch wenn wir uns nicht ganz freiwillig für sie entschieden haben.

Aber nicht nur Haustiere können glücklich machen: Jeden Morgen, wenn ich die Fensterläden öffne, geht mir das Herz auf wenn das Eichhörnchen durch den Garten hoppelt und sich mindestens ein Fasan schon vor der Terrasse rumdrückt und auf seine tägliche Ration Mais wartet. Zum vollkommenen Tierglück fehlen mir jetzt nur noch zwei Esel auf der Weide und ein Igel, der uns regelmäßige Besuche abstattet.

eli65
29.11.2008, 00:09
Mulimania, du bist zu beneiden. Ich darf mir kein Tier halten, der Vermieter moechte das nicht. Wenn ich aber eine andere Wohnung gefunden habe, dann kommt mir auch so ein "Mephisto" ins Haus und bis dahin geniesse ich noch die Naechte mit den Katzen meines Freundes auf der Decke .... :smile: .... wirklich ein schoenes Gefuehl !

Amanlu
30.11.2008, 14:58
Hi!

Ich hatte vor ca. 2 Jahren eine kleine Lebenskrise, weil ich mich plötzlich sehr allein und hilflos auf der Welt fühlte.
Zufällig bekam ich für zwei Tage einen Kater zum Sitten nach Hause, und dieses nette schnurrende Wesen wirkte so ungeheuer wohltuend auf meine Stimmung, dass ich sofort wusste, ich muss eigene Katzen haben.

Kurz danach zogen meine beiden Lieblinge bei mir ein. Und sie brachten mir nicht nur mehr Ordnung und regelmäßiges Aufräumen bei :freches grinsen: sie tun auch tatsächlich meiner Seele wohl!

Ins Bett mit dürfen sie allerdings nicht, denn sie besetzen immer strategisch ungünstige Stellen: Bauch und Brust, wenn ich auf dem Rücken liege und Schulter bzw. Rippen auf der Seite. Da kriegt man nicht wirklich Luft, zumal das eine Viechlein gut über 6kg wiegt :smile:

Liebe Grüße
Amanlu

eli65
05.12.2008, 19:07
Ich werde mir irgendwann auch noch einen oder zwei Tiger anschaffen fuer die Stube, wenn ich eine Wohnung finde in der Katzenhaltung erlaubt ist ... hatte gerade auch das Glueck fuer vier Tage auf die Katzen eines Freundes aufzupassen, und der Kater ist auch so ein ganz Lieber ... ich weiss also, was du meinst :knicks: ...
@Anmalu ... dein Avatar kenn ich sehr gut, das ist "Die Lesende" weiss nur nicht von wem gemalt, aber meine Mutter hat das mal gestickt, das war eine Heidenarbeit !!

Wunderschoen, es haengt heut noch bei ihr im Wohnzimmer, ein absoluter Blickfang ...

Amanlu
05.12.2008, 21:36
@Eli, das ist "Lesende Frau" von Jean Honoré Fragonard. Unter Leseratten offenbar recht bekannt.
Es kamen schon einige meiner viel lesenden Freunde in mein Wohnimmer (da hängt ein Druck an der Wand) und kreischten begeistert: "Ohh, das kenne ich, das ist so schön!" :smile:

eli65
06.12.2008, 10:41
@Amanlu :zwinker: meine Rede ....

Kitta
06.01.2009, 08:07
Ich habe schon immer Katzen geliebt, aber weil ich lange Zeit quasi Single war (Wochenendbeziehung) und einen Beruf hatte, der viel Zeit in Anspruch nahm, konnte ich keine Katzen haben.
Vor zehn jahren hat sich mein Leben geändert. Ich habe einen Mann und einen Sohn bekommen, wir haben ein Haus gebaut, ich arbeite weniger und wir haben endlich Haustiere (zwei Katzen ein Meerschwein und zwei Mäuse). Es ist das ideale Leben. Und es gibt nichts Schöneres, als morgens von einer schnurrenden Katze geweckt zu werden.
Kitta

Ammerseekatze
06.01.2009, 12:19
Ja, Tiere machen glücklich! Mit uns teilen 4 Stubentiger das Haus und jeden Tag freue ich mich aufs Neue, wenn ich sehe, wie gut es ihnen heute geht.

Ein Kater war als kleines Baby und noch dazu kohlrabenschwarz nicht erwünscht auf dem Bauernhof, einer war sehr lange und bereits 12 Jahre alt im Tierheim, den anderen Kater haben wir 2 Monate alt und nur 250 Gramm schwer (da konnte er schon nicht mehr laufen) an Heiligabend im strömenden Regen in der Karibik gefunden und mitgenommen und unsere Katze stammt aus einer spanischen Tötungsstation.

Jedenfalls merkt man den kleinen Tigern einfach an, dass sie uns dankbar sind und sie zeigen das mit aller Liebe.

Viele Grüße,
Ammerseekatze