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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kurz vor dem Ja-Wort... ein anderer Mann?



warumdenndas
26.08.2008, 14:04
Hallo,

bin ich die einzige der sowas passiert?

Heirate demnächst (Beziehung dann 6 Jahre, immer "Vorzeigepaar", nie Interesse an anderen Menschen etc.) und habe jetzt kurz vor knapp Gefühle für einen Kollegen entwickelt (den ich auch schon paar Jahre kenne).

Der Zukünftige: Traummann, genau mein Typ, würde mir nie weh tun, Extase allerdings eher naja...

Der Kollege: Eigentlich null mein Typ, da würde gar nichts zusammenpassen, aber die Luft brennt trotzdem (passiert ist noch nix)

Problem: Jetzt hab ich nicht mehr so Lust auf die Hochzeit, will aber auch nicht den Schritt gehen hin zu dem neuen Mann.

Was mach ich denn jetzt? Bin ich normal? (Wie komme ich aus der Nummer raus, ohne jemanden zu verletzen?)

Danke!

Inaktiver User
26.08.2008, 14:08
Ich würde nicht heiraten............

Das wäre nicht gut, wenn du das mit einem mulmigen Gefühl machen würdest.........

Bestünde die Möglichkeit das so offen anzusprechen und die Hochzeit nochmal zu überdenken ?

Irgenwas scheint zu fehlen ?

Inaktiver User
26.08.2008, 14:09
Panik vor dem Ewig-Gebundensein?

warumdenndas
26.08.2008, 14:13
...ja, es fehlt das "zsa zsa zsu" - also dieses vor Begeisterung zittern, wenn man sich anfasst etc.,
das gab es leider auch nie so richtig stark, der einzige schönheitsfehler einer ansonsten sehr guten beziehung

der neue mann macht zsa zsa zsu - aber ich weiß gar nicht, ob der mich überhaupt "meint"

dem zukünftigen habe ich eine verschiebung vorgeschlagen, wollte er aber nicht machen. der hat schiss, daß ich mich rausschleichen will

Inaktiver User
26.08.2008, 14:14
dem zukünftigen habe ich eine verschiebung vorgeschlagen, wollte er aber nicht machen.

Mit welcher Begründung?

Inaktiver User
26.08.2008, 14:17
...
dem zukünftigen habe ich eine verschiebung vorgeschlagen, wollte er aber nicht machen. der hat schiss, daß ich mich rausschleichen will

hast du ihm den grund genannt (ihm von dem anderen mann erzählt)?

kessie23
26.08.2008, 14:17
Ich kann dir nur raten, jetzt nicht zu heiraten. Wenn du schon vor der Ehe sagst, dass dir etwas fehlt, wie soll es später besser werden?

Ich erlebe gerade im Familienkreis eine Trennung nach nicht einmal 2 Jahren Ehe. Da wurde auch nicht auf das Bauchgefühl vor der Hochzeit gehört. Sie sollte eben ihre Traumhochzeit haben ... und jetzt hat sie einen anderen und der Partner leidet wie ein Tier. (Er war derjenige, der ein komisches Gefühl hatte ...)

Warum hat dein Zukünftiger Angst, dass du dich rausschleichst? Gibt es dafür einen Anlass.

warumdenndas
26.08.2008, 14:23
Vielen Dank für Euer Interesse...

Der Zukünftige wollte nicht absagen, weil alles geplant und angezahlt ist und weil er sicher ist, dass ich nur Panik schiebe (was auch stimmt).

gleichzeitig freu ich mich selbst auf das fest, ist alles lang geplant wie gesagt -

Mir hat vorher nie wirklich was gefehlt in der beziehung, ich glaub nicht dass eine lebenslange Liebe unbedingt supersuper heiß sein muss (wer will sich denn verbrennen), bestetiges flackern reicht doch auch, solange das echt ist und nicht aus geht

mache mir auch sorgen um den kollegen (= einsam)

fühle mich schlecht und schuldig

Inaktiver User
26.08.2008, 14:31
Nein, bist Du nicht.
Ich kenne soviele Fälle, jahrelang zusammen, kurz verheiratet und dann getrennt. Und ganz oft wurde mir danach berichtet: hätte ich mal auf mein Bauchgefühl gehört... Manchmal ist das grosse Fest, die Vorbereitungen, das Kribbeln, die Vorfreude darauf, fast das einzige, was noch zusammenhält und wenn dann nicht bald Kinder folgen als nächster "Kitt"... ist es dann aus. Hört sich pauschalisiert an, ist es vielleicht auch, aber auch ich weiß wovon ich spreche...

Inaktiver User
26.08.2008, 14:31
fühle mich schlecht und schuldig

Hmm, ich hadere noch, ob ich Dir raten soll, das alles en Detail mit Deinem Partner zu besprechen...

kessie23
26.08.2008, 14:35
Nein, bist Du nicht.
Ich kenne soviele Fälle, jahrelang zusammen, kurz verheiratet und dann getrennt. Und ganz oft wurde mir danach berichtet: hätte ich mal auf mein Bauchgefühl gehört... Manchmal ist das grosse Fest, die Vorbereitungen, das Kribbeln, die Vorfreude darauf, fast das einzige, was noch zusammenhält und wenn dann nicht bald Kinder folgen als nächster "Kitt"... ist es dann aus. Hört sich pauschalisiert an, ist es vielleicht auch, aber auch ich weiß wovon ich spreche...

Stimme voll zu!!!!!!!!!

Inaktiver User
26.08.2008, 14:37
Ganz ehrlich: Wenn der Kollege nicht dein Typ ist, dann spricht alles für Panik vor dem großen Tag. Wie alt bist du, wenn ich mal fragen darf???

Klar - wenn man schon 6 Jahre zusammen ist, dann ist da nicht mehr das Riesenkribbeln, kein Zittern, keine Riesenerregung, aber dafür sollte da ein riesiges Vertrauen sein und dieses Wahnsinns-Gefühl von "Da gibt es jemanden, der ist immer für mich da..." Oder ist er das nicht???

Inaktiver User
26.08.2008, 14:41
nach 6 Jahren ist das normal das es nicht mehr sooooo summt die brummt wie zu Anfang und nach weiteren 6 Jahren wird es auch nicht anders sein...und das wäre auch mit einem neuen Partner nicht anders zu Anfang alles neu und fremd...danach die gleiche Kost...

ich denke eher es ist der Bammel vor der Ehe...sonst bleibt man nicht 6 Jahre zusammen wenn man nichts füeinander empfinden tut...nein es muss schon mehr hier sein...und das alles wegen einem Mann aufs Spiel zu setzen der nicht mal dein typ wäre...
klingt wie russisches Roulette...nicht das du zum Schluss das liebste noch verlieren tust....nur weil DU grade in so einer Laune bist..;-)

Inaktiver User
26.08.2008, 14:49
Ich glaube der Kollege hat gar keine grosse Bedeutung. Für mich steht er nur symbolisch für dein Bauchgefühl dass dir anscheinend sagt dass du das mit der Hochzeit erstmal lassen solltest. Irgendwas scheint nicht zu stimmen und ich weiss nicht ob man das so auf "kalte Füsse bekommen" schieben kann.

Sich nur auf das Fest freuen reicht irgendwie nicht aus. Freust du dich auch auf ein Leben mit deinem Zukünftigen???

Was spricht dagegen erstmal noch abzuwarten und erstmal aufs Bauchgefühl zu hören?

WildCat
26.08.2008, 14:59
irgendwie find ich das jetzt grad vermessen, jemandem der 6 jahre ne gute beziehung führt wegen so einer "sache" die hochzeit ausreden zu wollen. nen bauchgefühl kann auch ne spontane reaktion auf den "rest des lebens" sein.

diese panik kurz vor der ehe ist nicht soooo selten

lg
wildcat :smile:

Inaktiver User
26.08.2008, 15:01
Ich würde auch heiraten - und wenn das Problemchen sind, dann redet einfach drüber. Es könnte jeder X-beliebige Mann sein, der jetzt ein Kribbeln bei dir auslöst. Mit Liebe und verliebt sein hat das nix zu tun...

Inaktiver User
26.08.2008, 15:08
Ich glaube der Kollege hat gar keine grosse Bedeutung. Für mich steht er nur symbolisch für dein Bauchgefühl dass dir anscheinend sagt dass du das mit der Hochzeit erstmal lassen solltest. Irgendwas scheint nicht zu stimmen und ich weiss nicht ob man das so auf "kalte Füsse bekommen" schieben kann.

Sich nur auf das Fest freuen reicht irgendwie nicht aus. Freust du dich auch auf ein Leben mit deinem Zukünftigen???

Was spricht dagegen erstmal noch abzuwarten und erstmal aufs Bauchgefühl zu hören?

Ich sehe das auch so............

Es will hier keiner die Hochzeit ausreden, um Gottes Willen...........

Vielleicht sind das wirklich kalte Füsse (ich hab noch nie geheiratet, ich sei also entschuldigt)

Aber wenn ich da so ein Grummeln im Bauch habe, sollte man da nicht nochmal hinsehen ?

Ist das denn normal so ? Einfach zu sagen, kalte Füsse und gut ist ?

Wo ich allerdings hundertprozentig zustimme. An diesen Punkt kommt man mit jedem Partner. Eure Beziehung hört sich sehr gut an !!!!

Inaktiver User
26.08.2008, 15:13
Für mich gibts einfach zu viele Fälle in denen es hinterher (meist nach kurzer Ehe) heißt: hätt ich doch nur nicht... hätt ich mal auf mein Gefühl gehört... irgendwas war komisch vor der Hochzeit....
Ich finde die Seite sollte man schon auch sehen, es gibt sie genauso häufig wie die Torschlußpanik vor dem grossen Tag.

Für mich klingt TE ein bißchen lauwarm (sorry :blumengabe: , nicht böse gemeint) und nicht so wirklich nach dem Wunsch mit diesem Mann das Leben teilen zu wollen.
Aber ich mag mich täuschen.

LG

WildCat
26.08.2008, 15:13
sicher KANN man nochmal genau hinsehn, man kann aber auch zu viel in soetwas hereininterpretieren.

ich kenne so einige die kurz vor der hochzeit zweifel bekommen haben, eben genau WEIL man ja EIGENTLICH für den rest des lebens heiratet - sonst kann mans ja gleich lassen.

ob da dann immer das totale hinterfragen der richtige weg ist, wage ich zu bezweifeln.

klar, dass nach 6 jahren beziehung nix mehr groß kribbelt. die verliebtheit ist gewichen, die liebe ist da, man hat ganz andere prioritäten. auch bei evtl. neuen partner wäre das kribbeln für einen begrenzten zeitraum da - und dann ?

im grunde ist der verlobte der TE ihr traummann, was will frau denn mehr ?

lg
wildcat :smile:

Inaktiver User
26.08.2008, 15:21
Hmm, ich hadere noch, ob ich Dir raten soll, das alles en Detail mit Deinem Partner zu besprechen...

Davon würde ich ehrlichgesagt erstmal großen Abstand nehmen, bevor ich nicht genau wüsste, was dieses Gefühl auslöst.

Da wird eventuell ein Fels ins Rollen gebracht, der eigentlich nur Kies ist...........

Inaktiver User
26.08.2008, 15:21
gleichzeitig freu ich mich selbst auf das fest, ist alles lang geplant wie gesagt -

auf das Fest kommt es nicht an - sondern auf die Eheschließung.

möchtest Du mit ihm eine Ehe führen - auf Jahrzehnte? Für immer?

habt Ihr darüber gesprochen, was die Ehe für Euch bedeutet?




Mir hat vorher nie wirklich was gefehlt in der beziehung, ich glaub nicht dass eine lebenslange Liebe unbedingt supersuper heiß sein muss (wer will sich denn verbrennen), bestetiges flackern reicht doch auch, solange das echt ist und nicht aus geht

das klingt mir wie "schönreden".

ist Eure Beziehung lebendig?
gibt es da immer mehr Tiefe und immer größere Nähe?
entdeckst Du immer wieder Neues an Deinem Partner?
oder kennst Du ihn schon in- und auswendig?




fühle mich schlecht und schuldig

bis zur Hochzeit kann man es sich überlegen (und ist dann auch nicht schuldig) - danach halt nicht mehr.

Inaktiver User
26.08.2008, 15:23
Wo ich allerdings hundertprozentig zustimme. An diesen Punkt kommt man mit jedem Partner. Eure Beziehung hört sich sehr gut an !!!!

an welchen Punkt?

(ich finde nicht, dass sich die Beziehung sehr gut anhört)

Inaktiver User
26.08.2008, 15:26
an welchen Punkt?

(ich finde nicht, dass sich die Beziehung sehr gut anhört)

An den Punkt, wo sich nicht mehr der Magen nach oben dreht, wenn man ihn sieht.

Warum findest du das nicht ?

Inaktiver User
26.08.2008, 15:30
An den Punkt, wo sich nicht mehr der Magen nach oben dreht, wenn man ihn sieht.

ok



Warum findest du das nicht ?

klingt lau, gewohnheitsmäßig, statisch und ziemlich nach "Vernunftehe" - gleichzeitig mit dem Attribut "Traummann" garniert - was mich immer stutzig macht.

Unter einer lebendigen Beziehung, die für die nächsten Jahrzehnte ist, stelle ich mir etwas anderes vor.

aber da muss sie selbst noch einmal etwas dazu sagen.

was hat sie denn geschrieben, was gut klingt?


(wobei ich jetzt nicht zur Trennung rate - aber zum Durchschütteln der Beziehung)

Inaktiver User
26.08.2008, 15:52
Okay,

ich hab nochmal nachgelesen...........

Vielleicht hab ich da zu schnell gelesen und das Wort "Traummann" sehr wörtlich genommen.

Ein Traummann wäre für mich sinnbildlich der Mann, den ich aus dem inneren Gefühl sehr liebe (wo nicht unbedingt die Flattermänner unterwegs sein müssen), über den ich mich jeden Morgen freue, wenn ich ihn ansehe, der mit mir streiten, mit mir lachen, mit mir weinen und sich mit mir freuen kann. Umgekehrt ist das ebenso.........

Unsere Ziele stimmen überein. Die vorhandenen Fehler können gegenseitig akzeptiert werden und sind tragbar.

Auf diesen Mann kann ich mich verlassen, ich fühle mich geborgen, entdecke aber immer noch Neues. Wir entwickeln uns weiter, gemeinsam. Auch in den schlechten Zeiten. Es bleibt spannend.

Das wäre der Mann, den ich heiraten würde :smile:

Warumdenndas,

ist es in etwa so ?

Inaktiver User
26.08.2008, 17:14
Davon würde ich ehrlichgesagt erstmal großen Abstand nehmen, bevor ich nicht genau wüsste, was dieses Gefühl auslöst.

Da wird eventuell ein Fels ins Rollen gebracht, der eigentlich nur Kies ist...........

Oder es kommt ein reinigendes Gewitter. Aber wie gesagt, ich hadere noch.

kessie23
26.08.2008, 19:44
(wobei ich jetzt nicht zur Trennung rate - aber zum Durchschütteln der Beziehung)
Dem kann ich nur zustimmen.

Ich wiederhole mich: aber ich erlebe gerade hautnah im engsten Familienkreis eine schmerzliche Trennung mit erheblichen finanziellen Einschnitten. Zum Glück haben die beiden noch keine Kinder. Derjenige, der jetzt heftig bluten muss, war derjenige, der ein komisches Gefühl hatte... Hätte er nur darauf gehört!!!

Deshalb: Bitte verschiebe die Hochzeit, wenn du dir nicht absolut sicher sein kannst, dass du mit diesem Mann alt werden möchtest.

Nur so nebenbei: Ich bin seit 15 Jahren verheiratet und seit 21 Jahren mit meinem Mann zusammen. Das "Kribbeln im Bauch" und starkes Verlangen nach ihm habe ich nach wie vor. Zwar nicht unentwegt, aber immer mal wieder. Für mich wäre eine Ehe unvollkommen, wenn das nicht vorhanden wäre.

Bitte denke darüber nach!

Alles Gute für Dich ... für Euch!:blumengabe:

LG, Kessie

Habnur2haende
26.08.2008, 20:04
Okay,

ich hab nochmal nachgelesen...........

Vielleicht hab ich da zu schnell gelesen und das Wort "Traummann" sehr wörtlich genommen.

Ein Traummann wäre für mich sinnbildlich der Mann, den ich aus dem inneren Gefühl sehr liebe (wo nicht unbedingt die Flattermänner unterwegs sein müssen), über den ich mich jeden Morgen freue, wenn ich ihn ansehe, der mit mir streiten, mit mir lachen, mit mir weinen und sich mit mir freuen kann. Umgekehrt ist das ebenso.........

Unsere Ziele stimmen überein. Die vorhandenen Fehler können gegenseitig akzeptiert werden und sind tragbar.

Auf diesen Mann kann ich mich verlassen, ich fühle mich geborgen, entdecke aber immer noch Neues. Wir entwickeln uns weiter, gemeinsam. Auch in den schlechten Zeiten. Es bleibt spannend.

Das wäre der Mann, den ich heiraten würde :smile:

Warumdenndas,

ist es in etwa so ?

GENAU !!! So soll es sein und dazu kommen auch ab und an wieder Schmetterlinge dazu !!!

(ich habe solch einen Mann geheiratet..jubel...vor 16 jahren..nach 5 probejahren)

und auch ich hab mich damals gefragt: na, ob das alles so richtig ist? soll ich wirklich ? was ist wenn....

aber niemand von uns kann in die Zukunft blicken.

Diese Entscheidung mußt du schon selber treffen !!!

bifi
26.08.2008, 20:11
@warmdenndas

Der Zukünftige: Traummann, genau mein Typ, würde mir nie weh tun, Extase allerdings eher naja...

Der Kollege: Eigentlich null mein Typ, da würde gar nichts zusammenpassen, aber die Luft brennt trotzdem (passiert ist noch nix)

Problem: Jetzt hab ich nicht mehr so Lust auf die Hochzeit, will aber auch nicht den Schritt gehen hin zu dem neuen Mann. ich finde deine problembeschreibung enthält die (derzeitige!) lösung. heirate nicht oder noch nicht. lenk dich aber auch nicht ab von deinen schwierigkeiten in der beziehung durch eine affäre.

@maddin
wenn sie s.o. durchzieht, wird sie mit ihm sprechen müssen. ob fels, kieselstein oder donnerwetter dabei heraus kommt, finde ich nicht so wichtig. hauptsache es geht weiter und da durch kommt sie nur mit ihm zusammen.
ich, als ihr "zukünftiger" würde es wissen wollen.

:blume: bifi

warumdenndas
27.08.2008, 15:42
Ihr Lieben,

wow - viele Gedanken. Danke!

Die Traummann-Beschreibung:

"Ein Traummann wäre für mich sinnbildlich der Mann, den ich aus dem inneren Gefühl sehr liebe (wo nicht unbedingt die Flattermänner unterwegs sein müssen), über den ich mich jeden Morgen freue, wenn ich ihn ansehe, der mit mir streiten, mit mir lachen, mit mir weinen und sich mit mir freuen kann. Umgekehrt ist das ebenso......... Unsere Ziele stimmen überein. Die vorhandenen Fehler können gegenseitig akzeptiert werden und sind tragbar. Auf diesen Mann kann ich mich verlassen, ich fühle mich geborgen, entdecke aber immer noch Neues. Wir entwickeln uns weiter, gemeinsam. Auch in den schlechten Zeiten. Es bleibt spannend. Das wäre der Mann, den ich heiraten würde"

trifft auf meinen Zukünftigen ziemlich präzise zu.

Ich bin 30, der Zukünftige und der Kollege beide Mitte 30.

Ich habe in der Zwischenzeit natürlich auch nachgedacht. Und glaube, was mich stört ist der Gedanke, das sowas wie mit dem Kollegen dann nach der HOchzeit auf keinen Fall mehr passieren DARF. Und weil alles Verbotene reizvoll ist, wird es mich auch danach noch reizen, schätze ich.

Darf man eine Sehnsucht haben nach dem zsa zsa zsu - obwohl man weiß, dass das in langen beziehungen sonst nicht so im vordergrund steht?

darf man heiraten, wenn man nicht sicher ist, das man treu sein wird?

ich will mich auf keinen fall trennen - und eigentlich will ich auch heiraten. ihn. ich bin nur so durcheinander.

Inaktiver User
27.08.2008, 16:03
Ihr Lieben,

wow - viele Gedanken. Danke!

Die Traummann-Beschreibung:

"Ein Traummann wäre für mich sinnbildlich der Mann, den ich aus dem inneren Gefühl sehr liebe (wo nicht unbedingt die Flattermänner unterwegs sein müssen), über den ich mich jeden Morgen freue, wenn ich ihn ansehe, der mit mir streiten, mit mir lachen, mit mir weinen und sich mit mir freuen kann. Umgekehrt ist das ebenso......... Unsere Ziele stimmen überein. Die vorhandenen Fehler können gegenseitig akzeptiert werden und sind tragbar. Auf diesen Mann kann ich mich verlassen, ich fühle mich geborgen, entdecke aber immer noch Neues. Wir entwickeln uns weiter, gemeinsam. Auch in den schlechten Zeiten. Es bleibt spannend. Das wäre der Mann, den ich heiraten würde"

trifft auf meinen Zukünftigen ziemlich präzise zu.

Ich bin 30, der Zukünftige und der Kollege beide Mitte 30.

Ich habe in der Zwischenzeit natürlich auch nachgedacht. Und glaube, was mich stört ist der Gedanke, das sowas wie mit dem Kollegen dann nach der HOchzeit auf keinen Fall mehr passieren DARF. Und weil alles Verbotene reizvoll ist, wird es mich auch danach noch reizen, schätze ich.

Darf man eine Sehnsucht haben nach dem zsa zsa zsu - obwohl man weiß, dass das in langen beziehungen sonst nicht so im vordergrund steht?

darf man heiraten, wenn man nicht sicher ist, das man treu sein wird?

ich will mich auf keinen fall trennen - und eigentlich will ich auch heiraten. ihn. ich bin nur so durcheinander.

Weißt du, müsste es aber nicht so sein, dass dieses "ZOOOMMM"
irgendwo von etwas viel Tieferem abgelöst wird ?

Ich stelle mir es irgendwo auch weiterhin "irgendwo" prickelnd vor, wenn ich den richtigen Mann gefunden habe.

Ob ich da völlig im Dunklen fische, weiß ich leider auch nicht.

Da müsste Leonie vielleicht was dazu sagen :smile:

Es ist sehr richtig, sich die Bedeutung der Ehe klar zu machen.

Das ist auch ganz meine Meinung.

Ich berichte dir allerdings von dieser einen guten Freundin die ich habe. Die ist wirklich immer dann ausgebrochen (Dritte Ehe), wenn sie denn geheiratet hat.

Was auch immer in ihr dieses Gefühl auslöst ?

Die Ehe ist bsw. für sie nicht das richtige.

Inaktiver User
27.08.2008, 16:36
trifft auf meinen Zukünftigen ziemlich präzise zu.

auch das folgende?

... , entdecke aber immer noch Neues. Wir entwickeln uns weiter, gemeinsam. Auch in den schlechten Zeiten. Es bleibt spannend.



Ich habe in der Zwischenzeit natürlich auch nachgedacht. Und glaube, was mich stört ist der Gedanke, das sowas wie mit dem Kollegen dann nach der HOchzeit auf keinen Fall mehr passieren DARF. Und weil alles Verbotene reizvoll ist, wird es mich auch danach noch reizen, schätze ich.

warum DARF Dir ein Fremdverlieben nicht mehr passieren?
das hast Du doch gar nicht in der Hand.

Aber Du hast dann lebenslange Treue versprochen - also darfst Du dem Fremdverlieben keinesfalls nachgeben.

Willst Du das?




darf man heiraten, wenn man nicht sicher ist, das man treu sein wird?

auch wenn es keine Garantien im Leben gibt - da würde ich spontan "nein" sagen.
Willst Du denn treu sein - das ist ja vor allem eine Entscheidung.
Fremdgehen "passiert" einem nicht - zumindest in dem Augenblick will man das.


Warum heiratet Ihr denn überhaupt?
Was bedeutet Dir, was bedeutet Euch die Ehe?




dem zukünftigen habe ich eine verschiebung vorgeschlagen, wollte er aber nicht machen. der hat schiss, daß ich mich rausschleichen will

über diesen Satz bin ich gestolpert.
Er hat Angst, dass Du Dich rausschleichen willst - und will schnell alles "in trockene Tücher" bringen? Weil Du dann nicht mehr weglaufen kannst?
Das erscheint mir eine schwache Grundlage für eine Ehe.


Hast Du Deinem Verlobten gesagt, dass Du Dich in den Kollegen verknallt hast und deshalb eine Verschiebung vorschlägst?
Habt Ihr darüber - und überhaupt über Treue und Ehe - gesprochen?

Gruß, Leonie

Inaktiver User
27.08.2008, 16:46
darf man heiraten, wenn man nicht sicher ist, das man treu sein wird?



ach daher weht der Wind...


Wieso nicht gleich Klartext?

Das ist keine Panik vor dem Ewig gebunden sein - da ist man einfach nicht der Richtige (zumindest mit diesem Partner) für eine monogame Beziehung.

Und das sollte der zukünftige (Ehe)partner wissen, vielleicht findet sich eine gemeinsame Lösung.
Alles andere ist Abgrundtief.

bifi
27.08.2008, 18:58
@warumdenndas

Darf man eine Sehnsucht haben nach dem zsa zsa zsu nun ich meine zumindest am anfang einer beziehung sollte dieses zsa zsa zsu dagewesen sein. und nur dann kann es sich in sowas anders, tiefergehendes "prickelndes" verwandeln, wie peppi es meint.

Weißt du, müsste es aber nicht so sein, dass dieses "ZOOOMMM"
irgendwo von etwas viel Tieferem abgelöst wird ?

Ich stelle mir es irgendwo auch weiterhin "irgendwo" prickelnd vor, wenn ich den richtigen Mann gefunden habe.
ich glaube du hast hier schon geschrieben, dass es mit deinem zukünftigen nie diese gewisse erotik gegeben hat.
wenn dies so ist, wirst du öfter in deinem leben männern mit diesem zsa zsa zsu begegnen, und es ist eine frage der zeit und der häufigkeit, bis du dann "schwach" (?) wirst und dann, wie leonie gut beschreibt, nicht mehr treu sein willst.

:blume: bifi

Inaktiver User
27.08.2008, 19:37
Ihr Lieben,

wow - viele Gedanken. Danke!

Die Traummann-Beschreibung:

"Ein Traummann wäre für mich sinnbildlich der Mann, den ich aus dem inneren Gefühl sehr liebe (wo nicht unbedingt die Flattermänner unterwegs sein müssen), über den ich mich jeden Morgen freue, wenn ich ihn ansehe, der mit mir streiten, mit mir lachen, mit mir weinen und sich mit mir freuen kann. Umgekehrt ist das ebenso......... Unsere Ziele stimmen überein. Die vorhandenen Fehler können gegenseitig akzeptiert werden und sind tragbar. Auf diesen Mann kann ich mich verlassen, ich fühle mich geborgen, entdecke aber immer noch Neues. Wir entwickeln uns weiter, gemeinsam. Auch in den schlechten Zeiten. Es bleibt spannend. Das wäre der Mann, den ich heiraten würde"

trifft auf meinen Zukünftigen ziemlich präzise zu.

Ich bin 30, der Zukünftige und der Kollege beide Mitte 30.

Ich habe in der Zwischenzeit natürlich auch nachgedacht. Und glaube, was mich stört ist der Gedanke, das sowas wie mit dem Kollegen dann nach der HOchzeit auf keinen Fall mehr passieren DARF. Und weil alles Verbotene reizvoll ist, wird es mich auch danach noch reizen, schätze ich.

Darf man eine Sehnsucht haben nach dem zsa zsa zsu - obwohl man weiß, dass das in langen beziehungen sonst nicht so im vordergrund steht?

darf man heiraten, wenn man nicht sicher ist, das man treu sein wird?

ich will mich auf keinen fall trennen - und eigentlich will ich auch heiraten. ihn. ich bin nur so durcheinander.


Hast du Angst vor der Endgültigkeit? Vor dem Stempel der damit dieser Beziehung aufgedrückt wird?
Was bedeutet für dich die Ehe? Was verändert sich durchs Heiraten? Hast du mit deinem Zukünftigen darüber gesprochen?

Irgendwie kommt es mir so vor als würde er spüren dass du eine "Weglauf-Tendenz" hast. Glaubt er dich durch die Heirat festhalten zu können?

Hm, schwierig.
Mich würde interessieren inwieweit du das Ganze bei ihm thematisiert hast.

LG,
Susi

Inaktiver User
27.08.2008, 23:48
Unsere Ziele stimmen überein. Wir entwickeln uns weiter, gemeinsam. Auch in den schlechten Zeiten. Es bleibt spannend. Das wäre der Mann, den ich heiraten würde"

Und weil alles Verbotene reizvoll ist, wird es mich auch danach noch reizen, schätze ich.


darf man heiraten, wenn man nicht sicher ist, das man treu sein wird?

ich will mich auf keinen fall trennen - und eigentlich will ich auch heiraten. ihn. ich bin nur so durcheinander.

Ich würde mit ihm Klartext reden. Ihm die Dinge ,die Du geschrieben hast,sagen und ihn daher bitten,sich darüber Gedanken zu machen.

Das bedingt natürlich das Aussprechen von Ängsten,Schwächen und dem Ziel,diese "mitzuheiraten".

Sofern bei Euch die Heirat mit körperlicher Treue gekoppelt ist,wird es kritisch werden. Seltsamerweise wird diese immer erwartet,während die eigentliche "Gefahr" eher von der gedanklichen Untreue,der Sehnsucht ausgeht.

Loyalität wäre mein Wunsch und die manifestiert sich nicht im Körperlichen.

Inaktiver User
28.08.2008, 08:44
Bestimmt gibt es auch viele Ehen, die mit Unsicherheiten in der Bauchgegend geschlossen wurden und dann bestens verlaufen.

Ich würde meinem Zukünftigen meine Bedenken nicht berichten. Es kann ihn nur verletzen und mir letztendlich nicht helfen.

Es ist ganz normal, daß das anfängliche Kribbeln und die Aufregung einem Gefühl der Vertrautheit und Zusammengehörigkeit weicht.

Wer immer wieder dieses Kribbeln will darf wohl nicht heiraten und muß immer wieder neue Beziehungen eingehen und alte beenden - oder notorisch fremdgehen.

Alles Gute für Dich!

EW

kessie23
28.08.2008, 09:35
Loyalität wäre mein Wunsch und die manifestiert sich nicht im Körperlichen.
Dem kann ich nur zu 100% zustimmen!!! Wenn ich mir der Loyalität meines Partners bewusst bin, dann tut mir ein körperlicher SEitensprung nicht weh, vielleicht kratzt er ein bisschen am Selbstbewusstsein, aber nicht mehr.

Viel mehr wehtun würde es mir, wenn er große Gefühle für eine Dritte entwickelt oder andersherum, keine Gefühle mehr für mich empfindet und mit mir darüber nicht reden würde. Auch dann, wenn (noch) nichts Körperliches zwischen den Beiden gelaufen ist, würde ich mich betrogen fühlen. Oder wenn er mit mir nicht über schwindende Gefühle spricht, würde dies - für mich - einem Betrug gleichzusetzen sein.

Und genau diese Loyalität wird meines Erachtens in dem üblichen Trauspruch "in guten wie in bösen Tagen" gefordert.

Nur meine ganz persönliche Ansicht.:smile:

LG, Kessie

Inaktiver User
28.08.2008, 09:40
Dem kann ich nur zu 100% zustimmen!!! Wenn ich mir der Loyalität meines Partners bewusst bin, dann tut mir ein körperlicher Seitensprung nicht weh, vielleicht kratzt er ein bisschen am Selbstbewusstsein, aber nicht mehr.

ups - das muss man aber nicht so sehen, oder?

körperliche Untreue kann tief verletzen - und vielleicht weiß man das vorher von sich selbst nicht.

zumindest - und den Punkt möchte ich ganz groß herausstellen - sollte man mit dem werdenden Ehepartner offen darüber gesprochen haben, wenn das die eigene Einstellung ist.

kessie23
28.08.2008, 09:46
ups - das muss man aber nicht so sehen, oder?
Ich hatte es extra unterstrichen, dass dies meine ganz persönliche Ansicht ist.



körperliche Untreue kann tief verletzen - und vielleicht weiß man das vorher von sich selbst nicht.
Doch, ich weiß, wie weh es tun kann. Insbesondere, wenn man als sehr junger Mensch plötzlich aus der schönen, "heilen Welt", in der man sich zu befinden meinte, gerissen wird. Aber zum Glück ist der Mensch in der Lage, lebenslang zu lernen und sich weiter zu entwickeln



zumindest - und den Punkt möchte ich ganz groß herausstellen - sollte man mit dem werdenden Ehepartner offen darüber gesprochen haben, wenn das die eigene Einstellung ist.
Das ist -meiner Meinung- absolutes MUSS. Nur ich kann von mir und meiner Ehe sagen, dass sich diese Einstellung entwickelt hat. Ich behaupte sogar, dass unsere Ehe mit jedem Tag besser und unsere Liebe stärker wird.

Vielleicht fehlt ja jetzt auch einfach nur das "Verbotene", was mich reizen könnte. Aber auch das wieder - nur meine Meinung!

LG, Kessie

warumdenndas
16.02.2009, 19:03
Hallo zusammen.

Ob das hier überhaupt noch jemand liest? Meine Frage ist schon so lange her...

Hier ist jedenfalls, was aus der Sache geworden ist:

Damals haben mich viele von Euch gewarnt, unter den Vorzeichen zu heiraten. Aber ich hätte es nicht fertig gebracht, die Sache abzusagen. Die Planung war zu weit gediehen, außerdem wusste ich ja selbst nicht, ob es nur Panik ist. Ich hatte davor nie geheiratet und wusste nicht, wie "man" sich zu fühlen hat. Also habe ich "ja" gesagt - und mich ganz scheel und komisch dabei gefühlt. Aber ich WOLLTE es versuchen. Ich WOLLTE, dass es wahr ist und funktioniert.

Leider hatten die Warnerinnen trotzdem recht. Denn von einer Unterschrift beim Standesbeamten wurde noch kein Zweifel der Welt getilgt, glaube ich. Ich habe also auch nach der Hochzeit immer wieder versucht, mit meinem Partner zu reden, auf die Defizite der Beziehung hinzuweisen, aber er stellte sich als sehr unbeweglich heraus. Er findet, wenn ich das Problem habe, muss ich es auch lösen. Da ich aber frustriert war und bin, ist die Motivation, ganz allein an einer Beziehung zu arbeiten, gering. (Zumal ich auch nicht weiß, wie das gehen soll.)

Obendrein haben sich in der Zwischenzeit die Gefühle für den Kollegen deutlich weiter entwickelt.

Hätte ich damals den Mut haben sollen, so kurz vor der Hochzeit "den Mann zu wechseln"? Vielleicht. Denn jetzt stehe ich vor der Perspektive, es kurz NACH der Hochzeit tun zu müssen. Ich habe meinem Mann von der Verliebtheit berichtet - was ihn noch passiver gemacht hat. Er findet, ich müsste diese Gefühle abschalten und dann Beziehungsarbeit für die Ehe leisten. Er sitzt so lange herum und wartet, dass ich alles wieder heile mache. (Das hat natürlich nicht er gesagt, das sage ich.)

Das Ende vom Lied: Wir lösen die gemeinsame Wohnung auf und werden erst einmal jeder alleine wohnen. Wir sehen, was von der langjährigen Partnerschaft als Basis übrig geblieben ist. (Dass er das gemeinsame Konto dichtmacht, sowieso es die gemeinsame Wohnung nicht mehr gibt, hat mein Mann bereits angekündigt. Dass ich deutlich weniger verdiene als er, ist dann mein Pech. Und ich bin nicht "arschig" genug, um ihn darauf hinzuweisen, dass wir eine Zugewinngemeinschaft sind.)

Aber ich gehe davon aus, dass die Gefühle für den neuen Mann die Oberhand gewinnen werden. Was ich für ihn fühle, habe ich für meinen Mann nie gefühlt. Und das sind schlechte Aussichten für eine Ehe, die es besser nie gegeben hätte.

Falls dies hier jemand in einer ähnlichen Lage liest, würde es mich trotz allem nicht wundern, wenn die Betreffende - genau wie ich - trotzdem heiraten würde. Man muss die Erfahrungen selber machen. Und die Entscheidung, eine Hochzeit abzublasen, ist oftmals wohl einfach zu groß, um sie allein und gegen alle Widerstände zu treffen.

champagne
16.02.2009, 19:21
hallo!

das tut mir wirklich sehr leid fuer dich. keine schoene situation :knatsch:

aber weisst du, du haettest den "neuen mann" auch erst nach der hochzeit kennenlernen koennen, oder ganz weit davor. dass es kurz vorher war und schon alles geplant und angezahlt - das war einfach schlechtes timing.

hast du denn bereits etwas mit dem neuen mann angefangen? erwidert er deine gefuehle / seit ihr zusammen?

es liest sich auch so, als ob dein mann sehr schnell aufgibt. fuer eine beziehung sind beide verantwortlich!

mach dir wegen dem geld keine sorgen. du hast einen job, also wirst du schon ueber die runden kommen. dein gefuehlsleben ist erstmal wichtiger. und wenn dein mann als erstes daran denkt, dass du jetzt weniger geld hast und dir vorrechnet und vielleicht noch sorgen machen will, dann: :ooooh:

Prijon
16.02.2009, 19:36
Und ich bin nicht "arschig" genug, um ihn darauf hinzuweisen, dass wir eine Zugewinngemeinschaft sind.

Wärst Du gerne arschig genug dafür?



fuer eine beziehung sind beide verantwortlich!

Blödsinn. Für jemanden, der JA sagt, ohne es so zu meinen, ist kein anderer verantwortlich.

Prijon

champagne
16.02.2009, 19:45
Blödsinn. Für jemanden, der JA sagt, ohne es so zu meinen, ist kein anderer verantwortlich.


hast du das eingangsposting gelesen? er hatte angst, dass sie sich "rausschleicht"? jetzt gesteht sie gefuehle fuer einen anderen mann, und als erstes sperrt er das gemeinsame konto?

natuerlich sind fuer eine beziehung beide verantwortlich! wenn mein freund sich auch einmal unwohl fuehlt oder fremdverlieben wuerde - ich wuerde schon versuchen, zu kaempfen.
bzw versuche ich auch, es nicht so weit kommen zu lassen (wenn du verstehst, was ich meine:smirksmile::kuss:)

Prijon
16.02.2009, 19:55
hast du das eingangsposting gelesen?

Aber sicher. Es steht auf Seite 1 und datiert von August letzten Jahres. Sie hat keinen Bock, ihn zu heiraten, steht da.

Und dann hat sie es trotzdem getan. IHR Problem. Ihr Freund trägt dafür nicht ein Fitzelchen Verantwortung. Und es ist völlig logisch, dass er jetzt die Konsequenzen zieht.

Prijon

elli07
16.02.2009, 20:07
.....Das Ende vom Lied: Wir lösen die gemeinsame Wohnung auf und werden erst einmal jeder alleine wohnen. Wir sehen, was von der langjährigen Partnerschaft als Basis übrig geblieben ist. (Dass er das gemeinsame Konto dichtmacht, sowieso es die gemeinsame Wohnung nicht mehr gibt, hat mein Mann bereits angekündigt. Dass ich deutlich weniger verdiene als er, ist dann mein Pech. Und ich bin nicht "arschig" genug, um ihn darauf hinzuweisen, dass wir eine Zugewinngemeinschaft sind.)......

Na, du hast ja echt Humor ! Was erwartest du denn nach ca. einem halben Jahr Ehe ?

De Zugewinn hat nichts mit eurem monatlichen Verdienst oder einem gemeinsamen Konto zu tun. Nebenbei: in der kurzen Ehezeit ist mit Sicherheit kein allzu hoher Zugewinn entstanden.

Du willst dich trennen, was spricht also gegen eine Sperrung des gemeinsamen Kontos ? Den Vorteil davon würdest du wohl noch gerne mitnehmen, was ? Du hast einen Beruf, Unterhalt steht dir nach der kurzen Ehezeit nicht zu. Was ist daran Pech ? Nach einer Trennung ist jeder für sein Auskommen selbst verantwortlich.

Hauptsache, DU fühlst dich nicht "arschig" !!!!! Dass du eine Ehe eingegangen bist, obwohl du Gefühle für einen anderen und bereits starke Zweifel hattest, das ist wohl auch nicht "arschig", oder ?

Gruss, Elli

Laufrad
16.02.2009, 20:24
Dass ich deutlich weniger verdiene als er, ist dann mein Pech. Und ich bin nicht "arschig" genug, um ihn darauf hinzuweisen, dass wir eine Zugewinngemeinschaft sind.)

Das verstehe ich nicht. Wenn ihr erst 6 Monate verheiratet seid, kann der Zugewinn ja sowieso nicht sonderlich groß sein. Sollte dein Mann Aktien mit in die Ehe gebracht haben, ist der Zugewinn vermutlich sogar negativ.

Sandra71
17.02.2009, 12:24
Dumm gelaufen...aber letztendlich kannst du noch froh sein, dass keine Kinder im Spiel sind.

Sandra71
17.02.2009, 12:33
hast du das eingangsposting gelesen? er hatte angst, dass sie sich "rausschleicht"? jetzt gesteht sie gefuehle fuer einen anderen mann, und als erstes sperrt er das gemeinsame konto?


Würdest du dir nicht total verarscht vorkommen? Du heiratest...und erfährst danach, dass dein Mann schon VOR der Hochzeit Gefühle für eine andere hatte, aber nicht den Arsch in der Hose, die Hochzeit abzusagen bzw zumindest mit dir darüber zu reden, dass ihm jemand anders im Kopf rumgeistert. Heiraten ist nicht wie mal eben ne Hose kaufen...das sollte reiflich überlegt sein...und im Zweifelsfall entscheidet man sich besser dagegen als dafür.

champagne
17.02.2009, 13:28
Würdest du dir nicht total verarscht vorkommen? Du heiratest...und erfährst danach, dass dein Mann schon VOR der Hochzeit Gefühle für eine andere hatte, aber nicht den Arsch in der Hose, die Hochzeit abzusagen bzw zumindest mit dir darüber zu reden, dass ihm jemand anders im Kopf rumgeistert. Heiraten ist nicht wie mal eben ne Hose kaufen...das sollte reiflich überlegt sein...und im Zweifelsfall entscheidet man sich besser dagegen als dafür.

ich stimme dir prinzipiell zu... allerdings hat die te doch versucht, die hochzeit zu verschieben. ihr mann war dagegen, weil er angst hatte, dass sie sich "rausschleichen" will.
mein gedanke ist der, dass ich an seiner stelle nicht unbedingt heiraten wuerde, wenn ich dass gefuehl habe mein partner wolle es gar nicht mehr. zumindest wuerde ich es ausdiskutieren wollen und nicht einfach ablehnen, dass die hochzeit verschoben wird.

ja, sie hatte nicht den arsch in der hose abzusagen. aber zumindest hat sie angedeutet - und wenn eben alles schon angezahlt und eingeladen ist und sie noch unsicher war (sie wusste ja nicht, was sie wollte) kann ich schon verstehen, dass sie sich hat reindraengen lassen (auch wenn es nicht richtig war, ist es doch menschlich).

ich frage mich, warum er so passiv ist... als ob ihm alles egal waere.

Fender
17.02.2009, 14:55
Hätte ich damals den Mut haben sollen, so kurz vor der Hochzeit "den Mann zu wechseln"? Vielleicht. Denn jetzt stehe ich vor der Perspektive, es kurz NACH der Hochzeit tun zu müssen.

Ach weißt Du, ich war mal auf einer Hochzeitsfeier, auf der die Braut bereits mit dem Nachfolger ihres Bräutigams geknutscht hat.
Eine lustige Feier war das.
:freches grinsen:

Ich verstehe das nicht. Seht ihr "heiraten" als Alternative zu "es kommt nichts im Fernsehen"?

"Gehen wir ins Kino - oder aufs Standesamt?!"

:wie?:

Inaktiver User
17.02.2009, 16:39
ja, sie hatte nicht den arsch in der hose abzusagen. aber zumindest hat sie angedeutet - und wenn eben alles schon angezahlt und eingeladen ist und sie noch unsicher war (sie wusste ja nicht, was sie wollte) kann ich schon verstehen, dass sie sich hat reindraengen lassen (auch wenn es nicht richtig war, ist es doch menschlich).

ich frage mich, warum er so passiv ist... als ob ihm alles egal waere.


Andeuten ist in dieser Situation ja wohl ein bißchen wenig, da hätte schon ein klare Ansage kommen müssen.

So eine Vorgehensweise ist für mich unverständlich, und auch die fortgeschrittenen Hochzeitsvorbereitungen sind als Ausrede nicht haltbar.

Nun ja, die Scheidungskosten sind zumindest steuerlich absetzbar.

lg bujo

Prijon
17.02.2009, 20:39
aber zumindest hat sie angedeutet

Aha.

Soll Mann jetzt bei jeder Andeutung von Frau gleich hüpfen?

Nö.

Prijon

Sandra71
17.02.2009, 21:26
allerdings hat die te doch versucht, die hochzeit zu verschieben. ihr mann war dagegen, weil er angst hatte, dass sie sich "rausschleichen" will.


ja, sie hatte nicht den arsch in der hose abzusagen. aber zumindest hat sie angedeutet

Man steckt nicht drin...aber ich könnte mir vorstellen, dass er mit der Absage/Verschiebung der Hochzeit einverstanden gewesen wäre, wenn er den wahren Grund gekannt hätte - der ist ihm aber nun mal leider verschwiegen worden.

Abgesehen davon, muss niemand, der sich nicht mehr sicher ist, seinen potenziellen Ehegatten um Erlaubnis fragen, die Hochzeit zu canceln...das wäre ja noch schöner. Ich finde es etwas zu einfach, die Verantwortung jetzt auf den Mann schieben zu wollen...

Inaktiver User
17.02.2009, 21:43
Man steckt nicht drin...aber ich könnte mir vorstellen, dass er mit der Absage/Verschiebung der Hochzeit einverstanden gewesen wäre, wenn er den wahren Grund gekannt hätte - der ist ihm aber nun mal leider verschwiegen worden.

Abgesehen davon, muss niemand, der sich nicht mehr sicher ist, seinen potenziellen Ehegatten um Erlaubnis fragen, die Hochzeit zu canceln...das wäre ja noch schöner. Ich finde es etwas zu einfach, die Verantwortung jetzt auf den Mann schieben zu wollen...

so ist es :blumengabe:

(allerunterste Schublade *seufz* )

Inaktiver User
18.02.2009, 08:25
so ist es :blumengabe:

(allerunterste Schublade *seufz* )

So eine Bemerkung von Dir, Leonie, ich glaube es nicht. :smirksmile::smirksmile:

lg bujo

Inaktiver User
18.02.2009, 10:37
So eine Bemerkung von Dir, Leonie, ich glaube es nicht. :smirksmile::smirksmile:

lg bujo

da sind zwar smilies - aber ich frage trotzdem nach dem Grund Deiner Verwunderung.

neugieriger Gruß, Leonie

champagne
18.02.2009, 11:14
na ja, ich finde die aktion ja auch nicht gut, aber verstaendlich.

manche menschen lassen sich einfach zu aktionen verleiten hinter denen sie nicht ganz stehen.

habe selbst so eine bekannte, die sich als vegetarierin sogar zum steak ueberreden lies, weil sie nicht nein sagen konnte. keine ahnung, ob das erziehung ist oder sonstwas.
und ich bin auch schon mal laenger in einer beziehung geblieben als ich wollte.

ich denke, waere es nicht kurz vor der hochzeit gewesen, dann waere es bestimmt einfacher fuer die te gewesen.

und wenn ich kurz vor der hochzeit waere und mein freund wuerde andeuten, dass er nicht will - ich wuerde ihn ausquetschen und zur rede stellen, anstatt einfach die sache durchzuziehen, weil ich angst haette, er wuerde sich rausschleichen.
vor allem, weil man doch seinen partner kennen sollte und damit wissen sollte, wann er sich unwohl fuehlt. und ob er/sie dazu tendiert rumzudrucksen anstatt ganz offen zu sein.
in diesem sinne sehe ich noch immer den mann mitverantwortlich - wenn auch nicht so sehr wie die te, schon klar.

ich sehe sie eher als "schwach" anstatt "boeswillig" - sie hat sich ja auch vorher gedanken gemacht, und einige haben ihr zur heirat geraten. sie wusste einfach nicht, was sie machen soll und hat einen fehler gemacht.
deswegen urteile ich nicht so hart.

habe aber selbst noch nie an heirat gedacht und unter euch sind ja einige verheiratet, deshalb haben wir wohl unterschiedliche blickwinkel.

Inaktiver User
18.02.2009, 11:16
ich sehe sie eher als "schwach" anstatt "boeswillig"

man ist auch dafür verantwortlich, was man aus Feigheit oder aus Bequemlichkeit macht.

und sie machte das in vollem Bewusstsein.

sie war unehrlich aus Bequemlichkeit - feige und gemein, um selbst nicht zugeben zu müssen, was sie da spielt - und hat ihren Mann da wissentlich betrogen und mit hineingezogen - da gibt es keine Entschuldigung.

champagne
18.02.2009, 11:26
man ist auch dafür verantwortlich, was man aus Feigheit oder aus Bequemlichkeit macht.

und sie machte das in vollem Bewusstsein.

sie war unehrlich aus Bequemlichkeit - feige und gemein, um selbst nicht zugeben zu müssen, was sie da spielt - und hat ihren Mann da wissentlich betrogen und mit hineingezogen - da gibt es keine Entschuldigung.

ich verstehe total, was du meinst. und natuerlich ist sie dafuer verantwortlich!
aber ich denke auch, dass sie einfach in einer schwierigen situation war und zu schwach, um richtig zu handeln. das resultat war dann gemein, aber es war wohl keine absicht da, gemein zu sein. das ist fuer mich der unterschied.
ich weiss auch nicht, ob sie wirklich wissen konnte, dass ihre gefuehle fuer ihren mann weg sind und sie sich wirklich in den anderen verliebt hatte. vielleicht hat sie wirklich gedacht und gehofft, dass die ehe gut wird.

und sie selbst wurde ja auch nicht gluecklich mit ihren handeln. sich selbst hat sie auch weh getan durch ihre schwaeche.

warumdenndas
18.02.2009, 13:15
Hallo zusammen.

Schon spannend, was da an Urteilen und Psychologie zusammenkommt - zum Teil natürlich von den "üblichen Verdächtigen".

Auch interessant: ich weise lediglich daraufhin, dass mein Mann als Erstes vom Geld anfängt (als wäre das das wichtigste) und dass ich eben nicht (!) gewillt bin, mich da reinzuhängen - und auch das wird einem geradezu hasserfüllt entgegengehalten.

Eigentlich geht es hier gar nicht um einzelne Geschichten, oder? Sondern um einen Frontenkampf zwischen bestimmten - zum Teil offenbar sehr unzufriedenen - Leuten.

Okay, könnt Ihr gerne machen.

Über die Anteilnahme zwischendurch habe ich mich gefreut. Denn: Zur Überraschung mancher Kämpfer hier hat es nichts mit Gemeinheit, Durchtriebenheit, Dämlichkeit zu tun, an einen Lebenstraum zu glauben. Und ihn auch dann wahr machen zu wollen, wenn es Probleme gibt.

Wenn man viele Jahre lang dachte: "So, das ist ER jetzt!", dann gibt man das nicht aus einer Laune heraus auf. Sondern versucht es erst mal. Und da ich insgesamt drei Mal vor der Hochzeit um Verschiebung gebeten habe, Zweifel (!!) angemeldet habe, in immer drastischeren Worten, kann niemand sagen, mein Mann sei bedauernswert und ahnungslos.

Es kann auch keiner sagen, er sei schuld - tue ich auch nicht.

Es geht hier nämlich gar nicht um Schuld. Es geht um eine traurige Geschichte, die anders ausgegangen ist, als ich gehofft hatte. Und das ist eigentlich alles.

Inaktiver User
19.02.2009, 07:59
da sind zwar smilies - aber ich frage trotzdem nach dem Grund Deiner Verwunderung.

neugieriger Gruß, Leonie


Normalerweise sind deine Beiträge immer höflich, den Ausdruck "unterste Schublade" hätte ich von Dir eben nicht erwartet.

lg bujo

Fender
19.02.2009, 10:20
Eigentlich geht es hier gar nicht um einzelne Geschichten, oder? Sondern um einen Frontenkampf zwischen bestimmten - zum Teil offenbar sehr unzufriedenen - Leuten.

leicht OT:
Das mit dem Unzufriedenheits-Vorwurf ist ja auch so ein Foren-Reflex.
Woher kommt der eigentlich?


Denn: Zur Überraschung mancher Kämpfer hier hat es nichts mit (...) Dämlichkeit zu tun, an einen Lebenstraum zu glauben. Und ihn auch dann wahr machen zu wollen, wenn es Probleme gibt.

Nachdem Du bereits eine Negativ-Abgrenzung vorgenommen hast...
Könntest Du auch mal eine im positiven Sinne vornehmen, bitte?

Wie kommt Dir der Gedanke, dass da bspw. Dämlichkeit keine Rolle spielt, wenn man deutlich erkennt, dass es Probleme gibt, sich aber nicht um die Beseitigung dieser Probleme und deren Ursachen kümmert, sondern nur um die Erfüllung eines Lebenstraumes - der dann zu einem Lebensalbtraum wird?!

Was mich hier so wundert, ist die generelle Haltung, eine Reflexion des eigenen Verhaltens, der eigenen Anteile am ganzen Ablauf, zu vermeiden.
Das Leben lehrt uns was - nur macht mancher eben keine Hausaufgaben, so scheint's...


Es geht hier nämlich gar nicht um Schuld. Es geht um eine traurige Geschichte, die anders ausgegangen ist, als ich gehofft hatte. Und das ist eigentlich alles.

Traurige Geschichten in Romanen gehen anders aus, als man vielleicht erhofft. Solange ich selbst Protagonist und Teil der traurigen Geschichte bin, stehen mir Handlungsmöglichkeiten offen.
Ich muss sie aber auch nutzen...

warumdenndas
19.02.2009, 11:55
Also:

Was ich ein bisschen anstrengend finde, ist, wenn in einem Forum mit DIESER Überschrift die Moralisten ankommen und den Stinkefinger hochhalten. Und dann noch Rechtfertigungen verlangen.

Ich habe nämlich nicht den geringsten Impuls, mich hier zu rechtfertigen. Wenn daraus geschlossen wird, dass keine Reflektion stattfindet, meinetwegen. Ist ja ein freies Land.

Mir ging es eher darum, zu schauen, ob es andere Menschen mit ähnlichen Geschichten gibt. (Die gibt es, wie sich zeigte.)

Wer dieses letzte Posting noch zerpflücken und bekübeln möchte, ist herzlich eingeladen - ich lass diesen Strang jetzt einfach mal hier liegen.

Inaktiver User
19.02.2009, 17:15
Wenn Du mit dieser Vehemenz, die du in deinen letzten Beiträgen an den Tag legst, auch bei der Verschiebung der Hochzeit aufgetreten wärst, hätte dein Mann auch verstanden, was in Dir vorgeht!!!


Nun ist dies leider aber nicht mehr zu ändern, deshalb habt ihr beide nun die Verpflichtung diese unselige Geschichte einigermaßen vernünftig zu regeln.

lg bujo

Fender
20.02.2009, 10:08
Was ich ein bisschen anstrengend finde, ist, wenn in einem Forum mit DIESER Überschrift die Moralisten ankommen und den Stinkefinger hochhalten. Und dann noch Rechtfertigungen verlangen.

Ich habe nämlich nicht den geringsten Impuls, mich hier zu rechtfertigen.

Musst Du auch nicht.

Der einzige Mensch, vor dem Du Dich rechtfertigen musst, bist Du selbst.

Dazu gehört aber eben ein bisschen Reflexion.
Abbügeln anderer Auffassungen als "Moralisten" etc. zeigen aber, dass dies offensichtlich nicht Deine Stärke ist. Macht ja nichts, muss ja auch nicht.
Vielleicht aber hättest Du mit einem ganz kleinen bisschen Reflexion diese verfahrene Situation nicht erleben müssen...

Denk' doch einfach mal drüber nach - aber auch das musst Du nicht...

bifi
20.02.2009, 20:26
ach warumdenndas,

wie schade, dass du vor der hochzeit nicht tacheless geredet hast.


Ich habe also auch nach der Hochzeit immer wieder versucht, mit meinem Partner zu reden, auf die Defizite der Beziehung hinzuweisen, aber er stellte sich als sehr unbeweglich heraus. Er findet, wenn ich das Problem habe, muss ich es auch lösen. Da ich aber frustriert war und bin, ist die Motivation, ganz allein an einer Beziehung zu arbeiten, gering.dieses verhalten von ihm hätte sich dann sicherlich gezeigt. es wäre dir klar geworden, dass du ihn nicht willst, bzw. wie schwierig es wird mit ihm, wenn es einen konflikt gibt.

:blume: bifi

wasistlos
24.02.2009, 08:51
Hallo warumdenndas,

ich kann dich gut verstehen.

Unsere Hochzeit soll im Juni sein, allerdings sind die Vorbereitungen noch nicht so fortgeschritten. Außer Räumlichkeiten gemietet ist noch nichts passiert.

Wir sind auch seit sechs Jahr zusammen und ich hatte mich immer daraf gefreut. Eigentlich war ich immer der Meinung, das wir schon viel früher heiraten, aber mein Freund wollte wohl nie. Dieses Jahr soll es dann soweit sein. Ich habe mich auch erst tierisch gefreut, aber jetzt ist irgendwie alles verpufft.

Habe am Do. einen Mann kennengelernt (vom sehen her kannte ich ihn). Wir waren mit einem ganzen Trupp unterwegs und da war er auch dabei. Haben uns gleich super gut verstanden und er fragte nur "warum haben wir uns nicht früher kennengelernt". Wir mailen nun ab und zu und er geht mir nicht mehr ausm Kopf / Herz / Bauch raus. Kann nachts kaum noch schlafen und denke ständig an ihn. dAs macht mich noch verrückt. Ich weiß zurzeit echt nicht was mit mir los ist.

Jeder redet nur noch über die Hochzeit und mich nervt es einfach nur. In meiner Beziehung ist zurzeit auch irgendwie die Luft raus bzw. der Alltag einfach da. Klar nach sechs Jahren. Aber wir gehen nicht mehr weg, Party feiern, höchstens mal was essen. Reden selten miteinandern bzw. miteinander reden war noch nie seine Stärke. Er redet immer nur von Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Ich weis nicht, ob die Hochzeit jetzt das Richtige ist oder nicht. Ob ich mit den anderen Mann in Kontakt bleiben soll oder nicht. Somal wir uns sicherlich bald sehen werden. Man kann sich nun mal nicht überall aus dem Weg gehen.

Viele Grüße

Inaktiver User
24.02.2009, 10:48
dann mach' nicht dieselben Fehler wie warumdenndas.

kläre, was Du willst, und kläre die Beziehung.

es ist auch nicht "klar", dass nach 6 Jahren die Luft raus ist und dass man als Paar nicht miteinander redet.

erzähle Deinem Verlobten, dass Du Dich in den anderen - versucht neuen Schwung in die Beziehung zu bringen und die Dinge zu klären - oder Euch fair zu trennen.

und heiraten kann man 2010 auch noch.

bifi
25.02.2009, 20:04
@wasistlos

Jeder redet nur noch über die Hochzeit und mich nervt es einfach nur. In meiner Beziehung ist zurzeit auch irgendwie die Luft raus bzw. der Alltag einfach da. Klar nach sechs Jahren. Aber wir gehen nicht mehr weg, Party feiern, höchstens mal was essen. Reden selten miteinandern bzw. miteinander reden war noch nie seine Stärke. Er redet immer nur von Arbeit, Arbeit, Arbeit.
au weia, das liest sich wirklich übel. keine gute voraussetzung für eine eheschließung. ob es sich noch lohnt an der beziehung zu arbeiten?

Habe am Do. einen Mann kennengelernt (vom sehen her kannte ich ihn).ist er gebunden? vllt hat dir das leben ein stopp-schild hingestellt, einen fingerzeig "hallo, so gehts nicht weiter!", dadurch, dass du ihn kennenlerntest.

:blume: bifi

wasistlos
20.03.2009, 12:35
@wasistlos
au weia, das liest sich wirklich übel. keine gute voraussetzung für eine eheschließung. ob es sich noch lohnt an der beziehung zu arbeiten?
ist er gebunden? vllt hat dir das leben ein stopp-schild hingestellt, einen fingerzeig "hallo, so gehts nicht weiter!", dadurch, dass du ihn kennenlerntest.

:blume: bifi

Ich weiß überhaupt nichts mehr. ist alles nicht so einfach. Irgendwie freu ich mich auf die Hochzeit, aber irgendwie läuft es einfacch net so und ich überleg ob ich das alles überhaupt so haben will.

Ja der andere Mann hat ne Freundin, die ich zu allem Übel auch ganz gut kenne.

bifi
20.03.2009, 19:28
@wasistlos

Ja der andere Mann hat ne Freundin, die ich zu allem Übel auch ganz gut kenne. hmm...vllt ganz gut. es hält dich davon ab, dich abzulenken. denn in erster linie geht es um dich, und nicht um einen mann!

:blume: bifi