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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was ist das nur? Könnte nur weinen.



Inaktiver User
23.08.2008, 21:12
Hallo Ihr Lieben.

Ich weiß nicht mehr, ob ich Fisch oder Fleisch bin, wie man so schön sagt. Ich versteh mich selber nicht mehr.

Morgens ist immer die Welt noch in Ordnung, ich stehe zu normalen Zeiten auf, bin eh nicht so eine Langschläferin und schlafe eigentlich auch ganz gut.

Ab Spätnachmittag fängt es meistens an, dass ich nur noch grüble, mit mir nichts anzufangen weiß und heule wie ein Schlosshund.
Das geht inzwischen so weit, dass ich echt launisch geworden bin (ich geb zu meine dollen 5 Minuten hab ich schonmal, aber momentan hab ich Angst, dass daraus Stunden werden:ooooh: ).

Erst heute hab ich hier im Forum jemanden angeblafft wegen nix und wieder nix. Das ist doch furchtbar!
Das geht jetzt seit ca. 3 Wochen so, dass ich mich dann auch abends in den Schlaf heule. Mein Mann weiß langsam auch keinen Rat mehr. Ich verkrieche mich nur noch, hätte heute Abend mit ausgehen könne, wollt ich aber nicht, Männe ist also alleine los mit Freunden.
Was mach ich denn da?:wie?:

Inaktiver User
23.08.2008, 21:16
Hallo Elbereth!

Wenn Dir nicht direkt etwas Greifbares auf der Seele brennt, was der Grund dafür sein könnte, gibt es für sowas auch manchmal organische Ursachen.

Zum Beispiel mit der Schilddrüse oder Borreliose. (Letzteres hatte mal eine Freundin von mir, und sie ist ewig auf Depressionen behandelt worden, ehe das mit der Zeckeninfektion diagnosiziert wurde.)

Dir alles Gute! :blumengabe:

LorenzM
23.08.2008, 21:32
Erschöpfungsdepression?

Hormonumstellung?

Inaktiver User
23.08.2008, 21:36
Hormonumstellung? Wohl eher nicht...

Erschöpfung: Kann gut sein, ich schlurfe auf dem Zahnfleisch

Schilddrüse: Auch möglich, hab ich das letzte mal vor vier Jahren kontrollieren lassen, ist lange her.

Borreliose: Nein, kann ich ausschließen

wahrscheinlich brenne ich langsam aus.....oder so was.


Aber als ich vorhin mal etwas über Depressionen nachgelesen habe, wurde immer geschrieben, dass es morgens schlimmer ist als abends, also genau umgekehrt.:wie?:

Utetiki
23.08.2008, 21:38
Wie alt biste?

Ich tippe auch mal auf Hormone, einmal die Schilddrüse und je nach Alter auch Sexualhormone.

Oder Bore-Out.

Utetiki
23.08.2008, 21:43
War damals schon ein Verdacht auf SD-Erkrankung gegeben?

Leider behandeln viele Ärzte nicht frühzeitig, weil die Normwerte sehr weit gefasst sind.

Die Erschöpfung kann auch damit zusammenhängen.


Ich würde die Schilddrüse nochmal untersuchen lassen, damit Du sicher weißt, dass organisch nichts vorliegt.

Inaktiver User
23.08.2008, 21:49
Bin 33, bissi früh für Hormonumstellung.:zwinker:

Nein, damals war kein Verdacht auf SD ERkrankung, ich habe im Labor gearbeitet und selber alle Werte messen können. Auch die Speicherwerte waren in Ordnung.

LorenzM
23.08.2008, 22:27
Unterdrückter Kinderwunsch?

Fehlgeburt?

Inaktiver User
24.08.2008, 17:54
Keine Fehlgeburt, kein unterdrückter Kinderwunsch, ich hatte nie einen.

Inaktiver User
24.08.2008, 17:58
Hallo Elbereth,

kannst Du Vitamin- und Mineralstoffmangel ausschließen? Was mir noch einfällt: Pilze im Körper. Man kriegt alle möglichen Symptome (ich spreche aus Erfahrung), auch Depressionen, Erschöpfungszustände.

LG und gute Besserung, Orlando

Inaktiver User
24.08.2008, 21:57
Hallo Elbereth,

was passiert den in den "Stunden dazwischen" - wenn Du schreibst, dass Du morgens noch ganz gut startest, und dann am Nachmittag so traurig und launisch bist?

Gibt es da etwas am Arbeitsplatz - es muss ja nicht die tobende Hektik sein, vielleicht irgendein unterdrückter Groll, Enttäuschung, jemand, mit dem man nicht reden kann?

Vielleicht kann Dir übergangsweise eine Art Neustart-Ritual für die zweite Tagehälfte helfen, ... ein "zweiter Morgen"?

:blumengabe: soo "blaffig" finde ich Dich, im Forum jedenfalls, nicht! jedenfalls unter keine Gürtellinie!

LG, T.

Atis
24.08.2008, 21:57
Ich würde auch empfehlen, erst einmal zum Arzt zu gehen und mögliche organische Ursachen abzuklären.

Du schreibst, Du "schlurfst auf dem Zahnfleisch". Das klingt nicht gut. :in den arm nehmen: Kannst Du Dir Freiräume schaffen? Ist es möglich, Urlaub zu nehmen oder sonst irgendwie für eine Auszeit zu sorgen?

Alles Gute! :blumengabe:

Inaktiver User
24.08.2008, 22:03
Urlaub ist bestimmt gut - und dass Du Dich vielleicht im Urlaub von Deinem Mann verwöhnen lässt :blumengabe: , Ihr ein bisschen kuschelt, in die Sauna geht, euch vorlest und einige hübsche Ausflüge macht, aber nicht zuviel.

Von mir auch Alles Gute, Elbereth:blumengabe:

Inaktiver User
24.08.2008, 22:17
Hallo Elbereth,

kannst Du Vitamin- und Mineralstoffmangel ausschließen? Was mir noch einfällt: Pilze im Körper. Man kriegt alle möglichen Symptome (ich spreche aus Erfahrung), auch Depressionen, Erschöpfungszustände.

LG und gute Besserung, Orlando


Oha...Na bei meiner Ernährung ist das eigentlich nicht auszuschließen..:peinlich: da könntest Du recht haben, ich werde mal bei meinen früheren Kolleginnen nachhaken, ob man die Vitamine und Spurenelemente nicht mal prüfen kann. Also vor vier Jahren waren die noch alle in Ordnung, aber das heißt ja nix.:blumengabe:

Inaktiver User
24.08.2008, 22:18
Hallo Elbereth,

was passiert den in den "Stunden dazwischen" - wenn Du schreibst, dass Du morgens noch ganz gut startest, und dann am Nachmittag so traurig und launisch bist?

Gibt es da etwas am Arbeitsplatz - es muss ja nicht die tobende Hektik sein, vielleicht irgendein unterdrückter Groll, Enttäuschung, jemand, mit dem man nicht reden kann?

Vielleicht kann Dir übergangsweise eine Art Neustart-Ritual für die zweite Tagehälfte helfen, ... ein "zweiter Morgen"?

:blumengabe: soo "blaffig" finde ich Dich, im Forum jedenfalls, nicht! jedenfalls unter keine Gürtellinie!

LG, T.

Ja, ich vermute auch stark meinen Job dahinter, den ich hasse.:knatsch: Auf Dauer kann das echt entmutigend sein.

Inaktiver User
24.08.2008, 22:18
Ich würde auch empfehlen, erst einmal zum Arzt zu gehen und mögliche organische Ursachen abzuklären.

Du schreibst, Du "schlurfst auf dem Zahnfleisch". Das klingt nicht gut. :in den arm nehmen: Kannst Du Dir Freiräume schaffen? Ist es möglich, Urlaub zu nehmen oder sonst irgendwie für eine Auszeit zu sorgen?

Alles Gute! :blumengabe:

Ach Urlaub.....was ist das? Ich hab seit 8 Jahren keinen Urlaub mehr gehabt.:ooooh:

Danke für Eure liebe Anteilnahme und die lieben Wünsche.

LorenzM
24.08.2008, 22:21
Ach Urlaub.....was ist das? Ich hab seit 8 Jahren keinen Urlaub mehr gehabt.:ooooh:

Danke für Eure liebe Anteilnahme und die lieben Wünsche.

Warum bist du denn so "tapfer" und rackerst dich zu Tode? Musst du erst krank werden, bis du dir einen neuen Job suchst? *liebdrück* :blumengabe:

Ich habe auch mal einige Jahre nur durch gearbeitet. Passiert mir nicht mehr. Man muss einfach mal zu sich kommen können. Und das geht nicht, wenn man nur noch schuftet.

brighid
24.08.2008, 22:23
so wie du es im eingangsthread beschreibst-

vor jahren bei mir: dauerzustand zwischen aggression und depression




schilddrüse- jodmangelstruma. unterfunktion.

ein einzelner tsh-wert sagt nichts aus. dann schon bitte die ganze palette mit szintigramm und tsh-belastung.

ich hätte mir viel ersparen können. bzw. meine ärzte mir.

brighid
24.08.2008, 22:24
bei mir wurde es mit 3o diagnostiziert.

nur als randbemerkung

Inaktiver User
24.08.2008, 22:27
Warum bist du denn so "tapfer" und rackerst dich zu Tode? Musst du erst krank werden, bis du dir einen neuen Job suchst? *liebdrück* :blumengabe:


Ich bin dabei, aber in meinem eigentlichen Beruf gibt es einfach seit Jahren keine freien Stellen. Und dabei liebe ich meinen Beruf (den, den ich mal gelernt habe, nicht den, den ich jetzt ungelernt ausübe)

Das blöde ist, dass wir einen Familienbetrieb haben, in den ich halt aufgrund von Arbeitslosigket damals eingestiegen bin, da kann man nicht einfach Urlaub nehmen.

Inaktiver User
24.08.2008, 22:29
Danke, brighid, ich werde nächste Woche mal meine Ärztin anrufen und um einen Termin bitten, vielleicht testet sie die SD mal. Schaden kanns ja nix.

Inaktiver User
25.08.2008, 00:19
Liebe Elbereth,

daß Du morgens gerne aufstehst, zeigt mir, daß Du Dich eigentlich auf den Tag freust. (Depressive kommen nicht aus den Federn)

Aber am Nachmittag treten dann Deine emotionalen Probleme auf.

Du schreibst, daß Du grübelts, worüber?

Deine Arbeit macht Dir keinen Spaß. Ich kann mir gut vorstellen, daß Dich das im Laufe des Tages so zuspizt, daß Du nachmittags völlig fertig mit den Nerven bist.

Daß Du in einem Familienbetrieb arbeitest, ist sicher auch nicht einfach. Versteht Du Dich gut mit Deiner Familie?

Bitte gehe zum Arzt, auch wenn es Dir schwer fällt, und erzähle ihm, was Du hier geschrieben hast, auch wenn es Dir vielleicht an diesen Tag besser geht und Du meinst ein Arztbesuch ist vielleicht doch nicht nötig.

Ich glaube, daß es sich um einen allgemeinen Erschöpfungszustand handelt. Der Arzt kann Dir dabei helfen, Dich zu stabilisieren.

Ich finde es interessant, daß Du diesen Strang bei ÄNGSTE reingestellt hast und nicht bei GESUNDHEIT.

Was macht Dir Angst?

Liebe Grüße :in den arm nehmen:

Inaktiver User
25.08.2008, 08:16
Danke für Deine Worte, Herzeleide.

Vielleicht macht mir die Zukunft Angst, vielleicht habe ich echt Angst, die nächsten 30 Jahre + auch noch in diesem Büro verbringen zu müssen.

Ich verstehe mich sehr gut mit der Familie (ist ja auch die meines Mannes, bei meiner eigenen könnte ich mir das nicht vorstellen). Das ist nicht das Problem. Ich mache inefach eine Tätigkeit, zu der ich als Jugendliche schon gesagt habe: "Nä, dat wär nix für mich" Und das stimmt auch.
Ich bin ja weiterhin auf der Suche danach wieder in meinen alten Beruf (MTLA) zurückzukehren, aber wie gesagt: keine Stellen. Ich wohn auch relativ ländlich, da gibt es schonmal gar keine Stellen. In die Stadt zu ziehen ist aber keine Alternative, hatte ich schon hinter mir....ich flippte mit Panikattacken aus, da ich hypersensibel auf dem Stadtlärm reagierte.

Das, was wirklich nervt ist absoult, dass man nie Urlaub haben kann. Die Kunden erwarten das sogar. (hauptsache, die haben ihre 5-6 Wochen im Jahr!:knatsch: ) Die Kunden erwarten ja sogar, dass man 24/7 erreichbar ist und auch abends um 22 Uhr noch kommt um die Spülmaschine zu reparieren, da moderner Kunde ja auf keinen Fall mal was mit der Hand spülen kann.

:knatsch: :knatsch: :knatsch:

Erst letzten Freitag hat mich wieder eine Kundin am Telefon Schlampe genant. Nein, ich HASSE diesen Job und ich muß dringend da raus!

Inaktiver User
25.08.2008, 10:44
Das, was wirklich nervt ist absoult, dass man nie Urlaub haben kann.

Kann man nicht wenigstens ein paar Tage auf Deine Anwesenheit verzichten, damit Du ein bißchen Urlaub machen kannst? :Sonne:

Mußt Du überhaupt mitarbeiten?
Oder ist es möglich eine Mitarbeiterin für das Telefon einzustellen?




Erst letzten Freitag hat mich wieder eine Kundin am Telefon Schlampe genant. Nein, ich HASSE diesen Job und ich muß dringend da raus!

Unter solchen miesen Vorraussetungen zu arbeiten, ist eine Zumutung, da würde ich auch weinen. :heul:

Ich fasse mal zusammen:
-Deine jetzige Arbeit hälst Du nicht mehr aus.
Aufhören dort zu arbeiten.
Arbeitsbedingungen verändern.

-In Deinem Beruf findest keine Arbeit, weil es keine Stellen gibt.
Eine andere Tätigkeit ins Auge fassen.
Umziehen, wo Du in Deinem Beruf arbeiten kannst.

Ich verstehe Deinen Frust, aber so kannst Du nicht weitermachen, es muß sich was ändern. Aber Du hast keine große Auswahl, außer die vier Möglichenkeiten, die ich oben aufgefüht habe.

Ist es Dir finanziell möglich, eine Weile auszusetzen und in der Zeit über Deine beruflichene Zukunft nachzudenken?

Inaktiver User
25.08.2008, 11:04
Kann man nicht wenigstens ein paar Tage auf Deine Anwesenheit verzichten, damit Du ein bißchen Urlaub machen kannst?

Mußt Du überhaupt mitarbeiten?
Oder ist es möglich eine Mitarbeiterin für das Telefon einzustellen?

Wer soll die Arbeit denn machen?:wie?: Das ist nunmal das Problem bei Kleinbetrieben. Einen einstellen geht nicht, da dafür kein Geld da ist. Die "netten" Kunden wollen ja nie was dafür bezahlen, dass man ihnen hilft.:knatsch:

Ich MUSS nicht mitarbeiten, ich kann jederzeit kündigen unter der Vorraussetzung, dass ich den oder die Neue dann auch anlerne. Ich kann aber doch nicht einfach aufhören ohne etwas anderes zu haben.

Inaktiver User
25.08.2008, 11:05
Umziehen, wo Du in Deinem Beruf arbeiten kannst.

Äh, ich bin verheiratet und der Betrieb ist numal Ortsgebunden. Soll ich meine Ehe jetzt auf's Spiel setzen? Nix für Ungut, aber so einfach ist das nunmal alles nicht.

Weclhe andere Tätigkeit ins Auge fassen? Ich mach doch nicht mit 33 nochmal ne Ausbildung...und wer soll die überhaupt finanzieren?:wie?:

Inaktiver User
25.08.2008, 11:06
Ist es Dir finanziell möglich, eine Weile auszusetzen und in der Zeit über Deine beruflichene Zukunft nachzudenken?

Absoult nicht möglich!

Amphib
25.08.2008, 11:14
Äh, ich bin verheiratet und der Betrieb ist numal Ortsgebunden. Soll ich meine Ehe jetzt auf's Spiel setzen? Nix für Ungut, aber so einfach ist das nunmal alles nicht.

Weclhe andere Tätigkeit ins Auge fassen? Ich mach doch nicht mit 33 nochmal ne Ausbildung...und wer soll die überhaupt finanzieren?:wie?:

Hm. Ich hab selbst mal eine ähnliche Tätigkeit ausgeübt, die ich nach einiger Zeit nicht mehr tun wollte; kein Wunder, denn man wird wirklich oft übel angegangen.

Auch die Sachzwänge sind klar und nachvollziehbar.

Aber es nützt weder Dir noch Deiner Familie, wenn Du dich kaputtmachst (buchstäblich). Ich kenne mich mit Deinem erlernten Beruf nicht aus - gibt es nicht vielleicht etwas, das auf diesem aufbaut, also keine neue Ausbildung, sondern eine Art "Aufbaustudium" oder so? Etwas, das Dir Freude macht?
(Und wenn es eine Nachqualifizierung über die VHS ist).

Oder hast Du vielleicht Verbindungen, über die Du in einen anderen Beruf, der etwas für Dich wäre, "hineinrutschen" könntest?

Ich wünsch Dir auf jeden Fall alles Gute, es ist nicht schön, in einem ungeliebten und psychisch anstrengenden Beruf ausharren zu müssen.

Wenn es irgendwie geht, versuch ein paar Tage frei zu bekommen, verwöhn Dich, lass es Dir gut gehen, komm zu Dir.
(Das kann doch nicht angehen, ohne Grillpartyberichte von Dir hier im Forum - ich oute mich hiermit als stille Mitleserin :freches grinsen: ).

LG Amphib

Inaktiver User
25.08.2008, 11:32
Ich MUSS nicht mitarbeiten, ich kann jederzeit kündigen unter der Vorraussetzung, dass ich den oder die Neue dann auch anlerne. Ich kann aber doch nicht einfach aufhören ohne etwas anderes zu haben.

Ich habe etwas nicht richtig verstanden:
Mußt Du arbeiten, um finanziell über die Runden zu kommen, oder mußt Du arbeiten, weil Du es nicht aushälst ohne Arbeit zu leben?

Äh, ich bin verheiratet und der Betrieb ist numal Ortsgebunden. Soll ich meine Ehe jetzt auf's Spiel setzen? Nix für Ungut, aber so einfach ist das nunmal alles nicht.

Natürlich nicht, ich möchte doch nur analysieren, wie Dein Problem zu lösen ist, damit du nicht irgendwann zusammenbrichst. Dann wirst Du nämlich ins Krankenhaus eingeliefert. Und dann?

Es muß eine Lösung gefunden werden. Was anderes bleibt Dir nicht übrig. :in den arm nehmen:

Inaktiver User
25.08.2008, 11:41
Hm. Ich hab selbst mal eine ähnliche Tätigkeit ausgeübt, die ich nach einiger Zeit nicht mehr tun wollte; kein Wunder, denn man wird wirklich oft übel angegangen.

Auch die Sachzwänge sind klar und nachvollziehbar.

Aber es nützt weder Dir noch Deiner Familie, wenn Du dich kaputtmachst (buchstäblich). Ich kenne mich mit Deinem erlernten Beruf nicht aus - gibt es nicht vielleicht etwas, das auf diesem aufbaut, also keine neue Ausbildung, sondern eine Art "Aufbaustudium" oder so? Etwas, das Dir Freude macht?
(Und wenn es eine Nachqualifizierung über die VHS ist).

Oder hast Du vielleicht Verbindungen, über die Du in einen anderen Beruf, der etwas für Dich wäre, "hineinrutschen" könntest?

Ich wünsch Dir auf jeden Fall alles Gute, es ist nicht schön, in einem ungeliebten und psychisch anstrengenden Beruf ausharren zu müssen.

Wenn es irgendwie geht, versuch ein paar Tage frei zu bekommen, verwöhn Dich, lass es Dir gut gehen, komm zu Dir.
(Das kann doch nicht angehen, ohne Grillpartyberichte von Dir hier im Forum - ich oute mich hiermit als stille Mitleserin :freches grinsen: ).

LG Amphib

:kuss: Danke, noch hab ich ja meinen Humor nicht verloren, das fehlte ja noch, auch wenn ich den manchmal arg suchen muß in letzter Zeit.

Inaktiver User
25.08.2008, 11:42
Ich muß , wie die meisten Menschen arbeiten um über die Runden zu kommen.

Inaktiver User
25.08.2008, 12:33
(Das kann doch nicht angehen, ohne Grillpartyberichte von Dir hier im Forum - ich oute mich hiermit als stille Mitleserin :freches grinsen: ).



Elberreth
Stimmt, auf Deinen Humor will ich auch nicht verzichten. :smile:

Inaktiver User
25.08.2008, 20:50
Elbereth,

was sagt denn Dein Mann dazu? Er weiß doch sicher, dass Du in dem Job unglücklich bist und dass Du mal Urlaub brauchst - mit ihm oder alleine.

Was wäre denn, wenn Du tatsächlich zusammenklappen würdest?
Dann ginge es ja auch plötzlich. Dann kann man das auch mal organisieren, bevor es soweit ist. Sogar einfacher, weil vorher bekannt.

Und Ihr seid doch zu viert - da müsste doch möglich sein, mal in der Urlaubszeit auf halber Flamme zu fahren. (Sind die Kunden dann nicht auch in Urlaub?)
Und bevor Ihr verheiratet wart, ging es ja auch.

Ich will nicht sagen, dass da keine "Sachzwänge" sind.
Aber ein großer Teil von Sachzwängen ist auch selbstgemacht - von Dir selbst oder von der Familie.

Alles Gute :blumengabe:

Gruß, Leonie

die durchaus bemerkt hatte, dass da zwischendurch plötzlich Postings von Dir kamen, bei denen man sich fragte, was denn jetzt los sei. Und sich dachte, dass das doch überhaupt nicht zu Elbereth passt.

LorenzM
25.08.2008, 20:54
die durchaus bemerkt hatte, dass da zwischendurch plötzlich Postings von Dir kamen, bei denen man sich fragte, was denn jetzt los sei. Und sich dachte, dass das doch überhaupt nicht zu Elbereth passt.

Ja. Fiel mir auch auf.

Frauen reißen sich gern zusammen, bis es sie zusammen reißt.

Sag vorher STOP!

Inaktiver User
25.08.2008, 21:42
Ja. Fiel mir auch auf.

Frauen reißen sich gern zusammen, bis es sie zusammen reißt.

Sag vorher STOP!


ja stimmt schon...das ist echt ne Frauenkrankheit.:freches grinsen:

Aber weißte, wenn wir dann die Wahrheit sagen heißt es ja gerne wir seien zickig, bei einem Mann würde man das selber selbstbewußt nennen.:zwinker: Aber das ist 'ne andere Baustelle.

Bevor ich in den Familienbetrieb kam, hatten sie eine Angestellte, die wollte aber ohnehin aufhören, da sie eine besser bezahlte Stelle in Aussicht hatte, ich war arbeitslos (dank Ulla Schmidt) und war sehr dankbar, dass mir alle zutrauten diesen Job zu machen, obwohl ich in dieser Richtung nie etwas gelernt habe. Damals war ich WIRKLICH depressiv wegen der Arbeitslosigkeit, da kam ich wirklich morgens nicht aus dem Bett, aß den ganzen Tag nix und shlief eigentlich fast nur, ging nur auf Zwang und Arschtritt raus.
Dazu sollte ich vielleciht erwähnen, dass ich vorher schonmal in Behandlung und Therapie war wegen Panikattacken.

Ich bekam neuen Auftrieb und am Anfang machte es sogar ein wenig Spaß, es war halt mal etwas neues. Nach und nach merkte ich aber, dass ich zum Beispiel sehr oft von meiner früheren Arbeitsstelle träumte. (wir hatten ein megageiles Betriebsklima!! Und die Arbeit war fordernd und hat Spaß gemacht!). Die Träume nahmen zu, bis ich wußte, dass ich das alles einfach vermisse. Ja, ich vermisse es im Labor zu stehen, Blutproben zu bearbeiten, Werte durchzutelefonieren, kniffelige Verdünnungen zu bereiten, Maschinen zu warten, an geräten rumschrauben.
Mir fehlt das, wie ein Mensch einem fehlen kann, den man verliert.

Mein Mann weiß das alles und wie gesagt, sobald sich etwas in meinem alten Beruf ergibt, was erreichbar ist, (Auto vorhanden, also potentielle Arbeitgeber, bitte notieren und PN schicken:zwinker: ) werde ich sofort zuschlagen (wenn man mich denn nimmt) und gerne wieder zurückwechseln. Mein Mann weiß das, ich habe ja auch gesagt, dass ich kein Problem damit hätte die evtl. neue Kraft dann auch anzulernen, hauptsache ich kann da irgednwann raus.

Momentan sind auch die Kunden extrem schwierig, ob wieder ein Komet rumschwirrt oder ob es das schlechte Wetter diesen Sommer ist, cih weiß es nicht, aber ich habe das Gefühl, dass die Kunden immer unverschämter und fordernder werden, dabei sehr schnell die geschäftliche Ebene verlassen und persönlich werden. Meistens prallt das recht gut an mir ab, aber momentan nimm ich mir das alles sehr zu Herzen, dann verschwinde ich nach so manchem Telefonat auf toilette und heul erstmal ne Runde.

Heute Abend bin ich um halb sieben heim gekommen, habe mich hingesetzt und bin sofort eingeschlafen, so fertig war ich wieder.:knatsch:

SpezialEdition
25.08.2008, 21:50
Momentan sind auch die Kunden extrem schwierig, ob wieder ein Komet rumschwirrt oder ob es das schlechte Wetter diesen Sommer ist, cih weiß es nicht, aber ich habe das Gefühl, dass die Kunden immer unverschämter und fordernder werden, dabei sehr schnell die geschäftliche Ebene verlassen und persönlich werden. Meistens prallt das recht gut an mir ab, aber momentan nimm ich mir das alles sehr zu Herzen, dann verschwinde ich nach so manchem Telefonat auf toilette und heul erstmal ne Runde.

Heute Abend bin ich um halb sieben heim gekommen, habe mich hingesetzt und bin sofort eingeschlafen, so fertig war ich wieder.:knatsch:

Ja, ein Job der nicht zufrieden macht, der schlaucht mehr als 15 Std. Arbeit am Stück.

Hast Du mal darüber nachgedacht in eine Arztpraxis zu wechseln? Das ist zwar nicht genau das Gleiche.. aber doch deutlich Deinem Beruf näher als das. Oder, sofern in der Nähe - Rehazentren, Kliniken.

Du musst da wirklich raus. Je länger Du bleibst umso weniger Kraft hast Du für einen Wechsel.

Inaktiver User
25.08.2008, 21:53
Ja, alles schon durch. Ärzte waren bisher ehrlich, indem sie mir sagten, warum sie mich nicht einstellen: Da ich examinierte MTLA bin, müssten sie mir auch MTLA Tarif bezahlen, da ist die Arzthelferin einfach günstiger. Ist nunmal so.:smirksmile:

An sämtlich Labore, die im Umkreis sind geht automatisch alle 8 Monate eine Bewerbung raus. Und ich suche ständig nach Angeboten in Zeitung und Internet.

SpezialEdition
25.08.2008, 21:56
Ja, alles schon durch. Ärzte waren bisher ehrlich, indem sie mir sagten, warum sie mich nicht einstellen: Da ich examinierte MTLA bin, müssten sie mir auch MTLA Tarif bezahlen, da ist die Arzthelferin einfach günstiger. Ist nunmal so.:smirksmile:

An sämtlich Labore, die im Umkreis sind geht automatisch alle 8 Monate eine Bewerbung raus. Und ich suche ständig nach Angeboten in Zeitung und Internet.

Müssen sie nicht wenn sie dich als Arzthelferin einstellen. Du wirst nicht für Deinen erlernten Beruf bezahlt sondern für das was Du (offiziell) tust.

Atis
25.08.2008, 21:56
Elbereth, ich verstehe sehr gut, dass Du Deine Ehe nicht auf's Spiel setzen willst. Nur - wenn Du so weitermachst, setzt Du sie auch auf's Spiel. Denn es zerfrisst einen, den ganzen Tag etwas tun zu müssen, was man nicht will, und irgendwann leidet alles darunter, auch die Ehe.

Du schreibst, Dein Mann weiß das alles. Aber was SAGT er denn dazu? Nimmt er es zur Kenntnis oder tut er etwas, um Dich zu unterstützen? :blumengabe:

Inaktiver User
25.08.2008, 22:06
Elbereth, ich verstehe sehr gut, dass Du Deine Ehe nicht auf's Spiel setzen willst. Nur - wenn Du so weitermachst, setzt Du sie auch auf's Spiel. Denn es zerfrisst einen, den ganzen Tag etwas tun zu müssen, was man nicht will, und irgendwann leidet alles darunter, auch die Ehe.

Du schreibst, Dein Mann weiß das alles. Aber was SAGT er denn dazu? Nimmt er es zur Kenntnis oder tut er etwas, um Dich zu unterstützen? :blumengabe:


Natürlich unterstützt er mich.:blumengabe:

LorenzM
25.08.2008, 22:06
Ich kann dich so gut verstehen. Wenn ich im TV meinen alten Job sehe, muss ich auch schlucken. Und ich träume auch noch davon.

Du bist total erschöpft. Das ist klar. Achte sehr auf deine Ernährung!
Viele viele Vitamine. Viele Proteine. Viel Schlaf. Viel "zu dir kommen".
Kannst du meditieren?

Du bist kurz vor dem Zusammenklappen. Pass auf dich auf.

Inaktiver User
25.08.2008, 22:23
Danke für Dein Verständnis, Lorenz.

Meditieren? NEIN, das macht mcih wahnsinnig!:freches grinsen: Ich bin zu hibbelig für sowas, ich geh dann lieber ausreiten in den Wald oder walken. Das lenkt mich mehr ab.
Schlafen tu ich eigentlich recht gut, wundert mich, aber bin ich ganz froh drum.

habe nach meiner "Schlafattacke" vorhin einen frischen Salat gegessen und ein wenig Schoki für die Nerven. Jetzt geht es schonwieder. (darf nur nicht an morgen denken:knatsch: ) Ich denke immer Sonntag abends schon ans nächste Wochenende.:peinlich:

Atis
25.08.2008, 22:28
(darf nur nicht an morgen denken:knatsch: ) Ich denke immer Sonntag abends schon ans nächste Wochenende.:peinlich:Das kann so auf Dauer doch nicht weitergehen. :knatsch: Vielleicht solltest Du doch einen Umzug in Betracht ziehen? :blumengabe:

Inaktiver User
25.08.2008, 22:31
Das kann so auf Dauer doch nicht weitergehen. :knatsch: Vielleicht solltest Du doch einen Umzug in Betracht ziehen? :blumengabe:


a.) sind wir im januar erst umgezogen

b.) wie gesagt: Wohin? Soll mein Mann jetzt mit seinen Eltern den Betrieb aufgeben, damit ICH wegziehen kann?:wie?:

Inaktiver User
26.08.2008, 00:43
Damals war ich WIRKLICH depressiv wegen der Arbeitslosigkeit, da kam ich wirklich morgens nicht aus dem Bett, aß den ganzen Tag nix und shlief eigentlich fast nur, ging nur auf Zwang und Arschtritt raus.
Dazu sollte ich vielleciht erwähnen, dass ich vorher schonmal in Behandlung und Therapie war wegen Panikattacken.


Überlege Dir, ob es für Dich sinnvoll sein kann, wieder therapeutische Gespräche zu führen.

Utetiki
26.08.2008, 01:17
Aha, die wahre Ursache liegt gar nicht in irgendwelchen Mangelerscheinungen. :in den arm nehmen:

Da kommt mein Bore-Out-Verdacht ja so etwa hin.


Liebe Elbereth,

ich weiß aus eigener Anschauung, wie
1. unbefriedigend es ist, in einem ungeliebten Beruf auszuharren.
2. es die gesamte Situation noch verschärft, wenn man nicht nur keinen Urlaub machen kann und noch nicht mal zwischendurch Kraft tanken kann.

Mir ist jetzt nur nicht klar, warum Ihr Euch nicht mal eine Woche Freiraum verschaffen könnt.
Wenn ich es richtig verstanden habe, arbeitet Ihr doch mit den Schwiegereltern zusammen. Ist es da nicht möglich, dass der Schwiegervater mal für eine Woche den Service übernimmt?

Mir scheint, es bleiben auf lange Sicht nur folgende zwei Möglichkeiten offen:
Einmal die Wiederaufnahme Deines erlernten Berufes. Gut, da sind einige organisatorische Klimmzüge zu bewältigen, was Deinen Abgang aus dem Familienbetrieb betrifft, aber das scheint ja nicht unlösbar zu sein.
Die größte Schwierigkeit besteht offnbar darin, in Deiner Nähe eine Stelle als MTLA zu finden.
Spezialedition sprach es bereits an, Du könntest Dich "unterhalb" Deiner Qualifikation einstellen lassen.

Oder könntest Du Dir im äußersten Notfall vorstellen, eine Fernbeziehung zu führen?
Falls es jetzt nicht möglich ist zu Deinem früheren Arbeitgeber zu pendeln, wäre evtl. eine Arbeitswoche 4/3 in Betracht zu ziehen?

Die zweite Möglichkeit wäre die, die ich damals verwirklicht habe:
Du überwindest Deine Abscheu und schmeißt Dich mit Elan in die Arbeit Eures Betriebes.
Ich weiß ja nicht, was Du genau machst, ich nehme mal an, Du bist im Büro tätig. Wie hast Du Dir das Wissen angeeignet? Von den Schwiegereltern übernommen oder Seminare besucht?

Ich spekuliere jetzt einfach: es macht auch keinen Spaß, wenn man die Materie nicht richtig kennt. Aber da gibt es Mittel und Wege, dem abzuhelfen.
Kennst Du übrigens den Arbeitskeis "Unternehmerfrauen im Handwerk"?

Ich finde z.B. Buchführung erledigen immer noch sterbenslangweilig. Aber das Arbeiten mit den Zahlen, das Controlling (wo steuert der Betrieb hin, was können wir tun, um die Richtung zu wechseln), macht mir wiederum Spaß.


Auf jeden Fall solltest Du Dich entscheiden, wohin die Reise gehen soll, Wenn Du dauerhaft so unzufrieden bleibst, wird Deine Beziehung Schaden nehmen. Nur meine Meinung, da selbst erlebt.


Ihr beiden bestätigt übrigens eine Beobachtung in meinem Bekanntenkreis. Sehr viele Handwerker haben anscheinend ein Faible für Frauen/Freundinnen in medizinischen Berufen. :freches grinsen:

:blumengabe:

Inaktiver User
26.08.2008, 08:34
Oder könntest Du Dir im äußersten Notfall vorstellen, eine Fernbeziehung zu führen?

Auf gar keinen Fall, da versauer ich lieber im Büro! Das würde mich richtig krank machen.


Mir ist jetzt nur nicht klar, warum Ihr Euch nicht mal eine Woche Freiraum verschaffen könnt.
Wenn ich es richtig verstanden habe, arbeitet Ihr doch mit den Schwiegereltern zusammen. Ist es da nicht möglich, dass der Schwiegervater mal für eine Woche den Service übernimmt?


Theoretisch ja, aber durch dreimal krank sein dieses Jahr, wo ich absolut nicht fähig war zu arbeiten (Kehlkopfentzündungen) hab ich soviele Minusstunden, dass ich das nicht aufgearbeitet bekomme.:knatsch: Man kann als selbstständiger nunmal nicht auf Lohnefortzahlung beharren, denn fehlen ist IMMER auch Verdienstausfall, das können wir nicht auffangen.

Zudem mussten wir für einen Großkonzern ein Teilgebiet mit übernehmen, was dazu geführt hat, dass wir eigentlich viel zu viele AUfträge haben, die Jungs fahren 13 Stunden am Tag oft raus plus am Wochenende und es ist kein Durchkommen in Sicht. Wie die Kunden reagieren würden, schiebe man sie noch weiter nach hinten, kannst DuDir sicher denken.
Falls jetzt die Idee kommt: gebt das Gebiet doch wieder ab:

a.) Wir brauchen die Kohle dringend!
b.) Entweder wir fahren für die das komplette, vrogegebene Gebiet oder gar nicht mehr, letzteres würde uns den Hals brechen.



Falls es jetzt nicht möglich ist zu Deinem früheren Arbeitgeber zu pendeln, wäre evtl. eine Arbeitswoche 4/3 in Betracht zu ziehen?
Mein ehemaliger Arbeitgeber ist eine Uniklinik, die interessiert das nicht, wie man da hin kommt, sie ist ca. 120 km von hier entfernt, zu weit zum Pendeln, zu teuer um sich nebenbei mal eben noch ne Wohnung da einzurichten, das kann doch keiner bezahlen, wieviel Geld habt Ihr eigentlich immer alle?:ooooh: Bin ich die einzige, die gucken muß, wie sie zurecht kommt?:ooooh: Ausserdem kommt auch unter der Woche ine Fernbeziehung nicht in Frage !


Ich weiß ja nicht, was Du genau machst, ich nehme mal an, Du bist im Büro tätig. Wie hast Du Dir das Wissen angeeignet? Von den Schwiegereltern übernommen oder Seminare besucht?

Zum größten Teil autark, Seminare können wir uns ebenfalls nicht leisten.

Die gesamte Arbeit mach ich ja auch in allen Feldern, die nunmal dazugehören. Es ist aber einfach nicht meins, ich bin einfach kein Mensch für's Büro, das kann ich mir auch beim besten Willen nicht einreden. Natürlich muß ich mich entscheiden, jemand anders kann das nicht, was ich mache, hab ich ja bereits geschrieben. Ich suche nach einer Anstellung in meinem alten Beruf.
Und da bin ich mit allen Kräften dabei, was mir auch etwas Hoffnung gibt. Besser als verharren und in 30 Jahren da sitzen und mir sagen: "Ach, hättest du es doch wenigstens versucht"

Inaktiver User
26.08.2008, 08:35
Überlege Dir, ob es für Dich sinnvoll sein kann, wieder therapeutische Gespräche zu führen.


Ehrlich gesagt bin ich therapiemüde und will das nicht mehr. Jahrelang dieses Gedöns....ich will das echt nicht mehr.

SpezialEdition
26.08.2008, 08:53
Auf gar keinen Fall, da versauer ich lieber im Büro! Das würde mich richtig krank machen.

Das ist sicher nicht erstrebenswert, aber Fakt ist auch, wenn Du immer mehr die Lebensfreude verlierst (und dahin kann ein Burn-Out führen!), dann hast Du irgendwann gar keine mehr.



Theoretisch ja, aber durch dreimal krank sein dieses Jahr, wo ich absolut nicht fähig war zu arbeiten (Kehlkopfentzündungen) hab ich soviele Minusstunden, dass ich das nicht aufgearbeitet bekomme.:knatsch: Man kann als selbstständiger nunmal nicht auf Lohnefortzahlung beharren, denn fehlen ist IMMER auch Verdienstausfall, das können wir nicht auffangen.

Du schreibst ihr hattet vor Dir eine Angestellte. Bei und mit Ihr hätte das auch ehen müssen und sie hätte auch Urlaub gehabt. Zumindest den gesetzlichen Anspruch.



Mein ehemaliger Arbeitgeber ist eine Uniklinik, die interessiert das nicht, wie man da hin kommt, sie ist ca. 120 km von hier entfernt, zu weit zum Pendeln, zu teuer um sich nebenbei mal eben noch ne Wohnung da einzurichten, das kann doch keiner bezahlen, wieviel Geld habt Ihr eigentlich immer alle?:ooooh: Bin ich die einzige, die gucken muß, wie sie zurecht kommt?:ooooh: Ausserdem kommt auch unter der Woche ine Fernbeziehung nicht in Frage !

Hm, 120 km sind zu weit zum Pendeln? :ooooh: Ok, sie sind nicht angenehm, aber das sind Fahrzeit zwischen 1 Std. und max. 1, 5 pro einfache Fahrt. Das ist nervig, das ist weit, das geht ins Geld ... aber Tatsache ist, das fahren hier aus meiner Ecke Tag für Tag seit Jahren viele. Und wenn ich an die Ballungszentren denke, da ist man dann zwar keine 120 km unterwegs, aber 1 Std. pro einfache Fahrt ist durchaus drin. Ich habe das selbst jahrelang praktiziert und meine Kollegen fuhren manchmal noch länger. Ja, mich hat es genervt, aber damals war noch eines Andere unpassend in meinem Umfeld.


Zum größten Teil autark, Seminare können wir uns ebenfalls nicht leisten.

Dann denke mal über private Weiterbildung nach und was Du davon von der Steuer absetzen kannst.


Die gesamte Arbeit mach ich ja auch in allen Feldern, die nunmal dazugehören. Es ist aber einfach nicht meins, ich bin einfach kein Mensch für's Büro, das kann ich mir auch beim besten Willen nicht einreden. Natürlich muß ich mich entscheiden, jemand anders kann das nicht, was ich mache, hab ich ja bereits geschrieben. Ich suche nach einer Anstellung in meinem alten Beruf.
Und da bin ich mit allen Kräften dabei, was mir auch etwas Hoffnung gibt. Besser als verharren und in 30 Jahren da sitzen und mir sagen: "Ach, hättest du es doch wenigstens versucht"

Hm, und wenns doch nicht klappt wirst Du dann glücklich in Deinem aktuellen Job?

Ich habe übrigens auch mal gedacht "Büro ist nicht meines". Utekiti schreibt zurecht, dass man vieles anders angeht wenn man die Zusammenhänge kennt und wenn man innerlich durch die Arbeit Verantwortung übernimmt. Nein, ich unterstelle Dir nicht, dass Dir der Betrieb gleichgültig ist (wie könnte ich). Ich meinte, wenn man das Gefühl bekommt, dass man mit der eigenen Arbeit den Erfolg des Unternehmens steigert.

Im Moment scheint es mir, als ob Du in der Denkspirale "geht nicht" drin steckst. Das kenne ich von mir übriens auch und ich kann Dir nur sagen, irgendwann ging genau das was ich soooo weit von mir gewiesen hatte. Ich musste nur den Mut dazu haben.

Vieles ist für Dich einfach undenkbar. Lass' mal Undenkbares gedanklich zu und spiele das im Kopf bis zu Ende durch. Wieder und wieder.

Inaktiver User
26.08.2008, 09:10
Hm, 120 km sind zu weit zum Pendeln?

Das mag sein, dass das für Euch alle so normal ist, ich halte das nicht für normal, dass man seinen Lohn als Sprit wieder verfährt, mal davon abgesehen, dass das Auto nicht mehr das Jüngste ist. Bahn kommt nicht in Frage, da vor 7.00 Uhr hier keine Züge wegfahren, ich müsste aber um 7.00 Uhr schon da sein.
120 km täglich mit Auto kann ich finanziell nicht auffangen, ganz einfach, wenn man sehr gut verdient, dann könnte man das, aber nicht als MTLA.


Du schreibst ihr hattet vor Dir eine Angestellte. Bei und mit Ihr hätte das auch ehen müssen und sie hätte auch Urlaub gehabt. Zumindest den gesetzlichen Anspruch.

400 Euro Basis HAT keinen Urlaubsanspruch, lies die Gesetze.



Dann denke mal über private Weiterbildung nach und was Du davon von der Steuer absetzen kannst.

Zum dritten mal: Dafür ist kein Geld da. Seid Ihr alle reich oder was?:ooooh:


Zu dem Rest sag ich besser nichts.

Inaktiver User
26.08.2008, 09:13
Nur kurz noch zum Thema Fernbeziehung und wegziehen:

Wenn ich geschrieben hätte, dass ich sowas vorhabe, hätte es bestimmt nicht lange gedauert, dass ich als egoistisch bezeichnet worden wäre, was ja auch gestimmt hätte.

Euch ist schon klar, dass bei solchen Dingen auch der Partner ein Wörtchen mitzureden hat oder? Das entscheidet man doch nicht alleine! DAS wäre wirklich egoistisch.

Utetiki
26.08.2008, 09:50
Oje, auf die Palme treiben wollte ich Dich sicherlich nicht.

Fernbeziehung, Pendeln waren ja nur Vorschläge, wie man es angehen könnte.
Damit war nicht gemeint, dass Du Deinem Mann die Pistole auf die Brust setzt und ohne Rücksicht auf Verluste Dein eigenes Ding durchziehst.
Aber Brainstorming in alle Richtungen muss erlaubt sein. :smile:

Wir können ja auch nur an Hand der Informationen, die uns im Moment vorliegen, ein Bild machen. Was machbar ist, entscheidest allein Du und Dein Mann.

Einige Anmerkungen möchte ich aber noch machen.

Die Minijobber haben Urlaubsanspruch, auch wenn sie ihn meist nicht einfordern. Ebenso Anspruch auf Lohnfortzahlung und damit der Arbeitgeber auch Anspruch auf LFZ-Erstattung.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich die Zahlen richtig im Kopf habe, aber Ihr macht das jetzt 8 Jahre lang und kommt nicht wirklich auf einen grünen Zweig?
Habt Ihr mal überlegt, wie lange Ihr noch Eure Energie da reinstecken wollt? Das hört sich jetzt hart an, aber Ihr solltet Euch da beraten lassen.

Es gibt über die Innungen, IHK oder HWK Betriebsberater, die Euren Betrieb unter die Lupe nehmen. Umsonst! Dafür bezahlt Ihr Beiträge.

Ich hatte die Unternehmerfrauen im Handwerk genannt, der Jahresbeitrag liegt bei 60 - 70 €, dafür werden monatliche Abendveranstaltungen geboten (Neuerungen im Steuer-, Sozialversicherungsrecht, usw.) Ganz abgesehen vom Erfahrungsaustausch.

Außerdem gibt es Weiterbildungsmaßnahmen der HWK, z.B. die Fachwirtin im Handwerk. Klar kostet die was, aber möglicherweise gibt es für Dich Zuschüsse wie den Bildungsscheck. Frag doch mal bei der Arbeitsagentur nach.

Wenn es denn doch nichts wird in Deinem alten Beruf.

SpezialEdition
26.08.2008, 09:53
Das mag sein, dass das für Euch alle so normal ist, ich halte das nicht für normal, dass man seinen Lohn als Sprit wieder verfährt, mal davon abgesehen, dass das Auto nicht mehr das Jüngste ist. Bahn kommt nicht in Frage, da vor 7.00 Uhr hier keine Züge wegfahren, ich müsste aber um 7.00 Uhr schon da sein.
120 km täglich mit Auto kann ich finanziell nicht auffangen, ganz einfach, wenn man sehr gut verdient, dann könnte man das, aber nicht als MTLA.



400 Euro Basis HAT keinen Urlaubsanspruch, lies die Gesetze.


Zum dritten mal: Dafür ist kein Geld da. Seid Ihr alle reich oder was?:ooooh:

Zu dem Rest sag ich besser nichts.

Entschuldige, dass sich Menschen aufgrund Deiner Frage und Deiner Befindlichkeit Gedanken machen. Entschuldige auch, dass sie nicht exakt alle Fakten kennen. Entschuldige, dass mir erst jetzt aufgeht, dass Du eine 400 Euro Kraft mit Dir als Vollzeitkraft vergleichst.

Entschuldige, aber ich finde Deine Reaktion - bei allem Verständnis für Deine Situation - gelinde gesagt unverschämt.

Deshalb ... habe Die Ehre ... :ahoi:

Inaktiver User
26.08.2008, 09:57
Dann vergesst es doch einfach.

Trotzdem danke für alle, die Helfen wollten. Und tschüss

Utetiki
26.08.2008, 10:45
Schade, dass Du Dich abgemeldet hast, Elbereth.

Wenn ich Dir mit meinen Zeilen zu nahe getreten sein sollte, tut es mir sehr leid.

Überleg es Dir doch noch mal und melde Dich wieder an. Ich werde mich von nun an hier raushalten. :blumengabe:

Inaktiver User
26.08.2008, 14:16
elbereth, och nöö :niedergeschmettert:

das tut mir sehr leid, dass du dich wieder abgemeldet hast. als ich das vorhin sah, musste ich erstmal schauen, was du zuletzt geschrieben hast, und bin nun hier gelandet. mir ist's ja schon vor ein paar tagen aufgefallen, wie du weißt. und ich war verwundert, denn du bist doch sonst nicht so (schrieb ich ja auch schon). das tut mir jetzt besonders leid, wenn ich ehrlich bin, denn hätte ich gewusst, dass es dir schlecht geht, hätte ich da anders reagiert. so wie du dich fühlst (bzw so wie du es durchklingen lässt), kommt mir das sehr bekannt vor. und ich weiß auch, dass man dann gern mal überreagiert, weil einem in dem moment alles zuviel wird. das zeigt sich auch daran, wie du den strang hier verlassen und dich abgemeldet hast.

ich glaube, es kann dir hier keiner praktische tipps geben, elbereth. die ratschläge, die hier kamen, waren wirklich gut. jedoch passen sie nicht, wenn man sich deine threadüberschrift ansieht. "was ist das nur? könnte nur weinen" schreit nicht gerade nach praktischen tipps. wenn man erstmal so in dem ich-bin-unglücklich-strudel steckt wie du, ist es für manchen praktischen tipp schon zu spät. wenn du die dinge aktiv neu gestalten willst, brauchst du nämlich energie. energie, die du momentan scheinbar nicht hast. es wirkt auf mich so, als ob du all deine energie darin investierst, deinen alltag auszuhalten und täglich aufs neue zu überstehen. ich verstehe das so, weil es mir ähnlich geht (wenn auch die rahmenbedingungen anders sind). jede praktische überlegung (neuer job, fernbeziehung, fortbildung, finanzielle probleme) wird nicht zuende gedacht, weil man aus (nervlicher) überlastung diese gedanken nicht zulassen kann. verstehe mich nicht falsch: wenn zb eine fernbeziehung nicht in frage kommt, dann ist das natürlich so. und ich bin mir sicher, dass dir hier auch keiner eine fernbeziehung einreden wollte. wenn man jedoch jeden praktischen gedanken weit von sich weist, ist man einfach noch nicht bereit für veränderung. und daran wird auch eine woche urlaub nichts ändern. um dich zu regenerieren, braucht es sicherlich mehr zeit und ruhe. ich verstehe, dass ihr es euch finanziell nicht erlauben könnte, dass du komplett ausfällst in eurem büro. so wie es jetzt ist, scheint es auch nicht lange weitergehen zu können. es kommen immer mal zeiten, in denen es besser zu sein scheint, aber das ändert nichts daran, dass möglicherweise ernste probleme da sind. mit "einfach durchhalten" ist es langfristig nicht getan und ich denke, dass ihr irgendeine lösung für das büro finden müsst. ansonsten fällst du irgendwann vll komplett aus, wenn du erstmal völlig ausgelaugt bist? weißt du, ich habe mich auch ganz lange gegen solche gedanken gewehrt, da ich auch immer angst hatte, den job zu verlieren etc. inzwischen ist es so, dass ich den einen oder anderen gedanken einfach mal zulasse. das liegt vll auch daran, dass ich mittlerweile an einem punkt bin, an dem es wirklich nicht mehr weitergeht. ich muss jetzt beruflich noch ein paar monate überbrücken und dann habe ich zeit und ruhe, mich um mich zu kümmern (ja, auch mit hilfe). wenn ich dadurch meinen job verliere (was realistisch betrachtet kaum der fall sein wird, mich jedoch trotzdem stets beschäftigt hat), dann wäre das eben so. die angst tritt in den hintergrund, wenn man keine andere möglichkeit mehr sieht. tut man nichts, riskiert man vll, völlig zusammenzuklappen und sich dadurch erst so richtig langzulegen.

das alles sage ich mal so, OBWOHL ich mir deine berufliche/familiäre situation schon ganz gut vorstellen kann. ich komme aus einer familie, die sich ebenfalls durch einen handwerksbetrieb finanziert hat. ich kenne die kunden, die du beschreibst. ich weiß um die ständige bereitschaft (24/7) und die verantwortung.

ich hoffe, du liest hier noch mit. gern hätte ich dir per pn noch etwas geschrieben, denn ich möchte an dieser stelle natürlich nicht zu sehr ins detail gehen, aber das geht ja nun leider nicht mehr.

würde mich sehr freuen, wenn du nicht fortbleibst :blumengabe:

Inaktiver User
26.08.2008, 14:42
Elbereth,

es ist riskant psychisch instabilen Menschen Ratschläge zu erteilen. Darauf folgt leicht eine Überreaktion.

Wir haben versucht Dir zu helfen, obwohl wir Dich eigentlich nicht kennen und Du keine reale Freundin von uns bist. Einige Menschen haben eine Menge Zeit investiert. Du aber hast es als Bedrohung aufgefasst?

Ich fand die Ideen und Ratschläge fast alle gut und hilfreich.
Es ist nicht möglich eine Lebenssituation zu ändern ohne etwas dafür zu tun. Ein geeigneter Arbeitsplatz entsteht nun mal nicht vor Deiner Haustür. Es bleibt Dir nichts anderes übrig als schmerzhafte Kompromisse einzugehen. Dazu warst Du nicht, oder noch nicht, in der Lage.

Wahrscheinlich fühlst Du Dich vom Leben ungerecht behandelt und bist deswegen so wütend?

Als ich sah, daß Du Dich gelöscht hast, hat mich das traurig gemacht. Ich kenne Dich noch nicht lange, aber ich werde Dich vermissen auch wenn Du manchmal ein wenig pampig geklungen hast, so hat das Dein Humor doch wieder gut gemacht.

Ich hoffe, daß Du Deinen Weg finden wirst. :smile:

Alles Gute :in den arm nehmen:

Inaktiver User
26.08.2008, 14:57
Liebe Elbereth,

schade, dass Du Dich hier abgemeldet hast. Offensichtlich steckst Du im Moment in einer Lebenssituation, in der Du Dich gar nicht mehr wohlfühlst, und wo Du auch keinerlei Lösungsmöglichkeiten siehst. Das drückt ja schon der Titel "Was ist das nur" aus.

Im Laufe des Threads ging es zunehmend um Deine berufliche Situation und um mögliche Änderungen. Da Du Dich abgemeldet hast, möchte ich nicht so viel schreiben, sondern nur kurz anmerken:

Mir fiel auf, dass Du Deinen früheren Job im Labor sehr verklärt siehst. Du lebst da doch ziemlich in der Vergangenheit und sagst Dir, wie schön und gut es im Labor war: Anspruchsvolles Arbeiten, nette Kolleginnen, selber experimentieren, Lösungen eigenverantwortlich herstellen usw. usf. Das fiel mir auf. Aber solche Labors gibt es seit mindestens 20Jahren nicht mehr, jedenfalls nicht als Routine-Labors in der Medizin (wo MTAs ja idR arbeiten). Ich meine, Du flüchtest Dich da in eine Vorstellung, die in der Realität nicht umsetzbar ist. Deshalb reagierst Du - mit Verlaub - auch etwas aggressiv auf die vorgeschlagenen Lösungen. Weil Deine Vorstellungen vom idealen Arbeitsplatz nicht umsetzbar sind. Ich meine, darüber solltest Du nachdenken und dann versuchen, die konkrete Situation in der Gegenwart zunächst zu akzeptieren und dann Deinen Vorstellungen gemäß zu modifizieren. Das schreibe ich, weil ich es so verstanden habe, dass große Veränderungen aufgrund der familiären Situation nicht möglich sind.

Alles Gute!

Tabea
26.08.2008, 16:50
Liebe Elbereth,
viele Beiträge von Dir habe ich sehr geschätzt, manche in letzter Zeit haben mich stutzig gemacht und ich habe Dich nicht wiedererkannt.

Hier im Strang haben sich viele Menschen Gedanken gemacht und Du hast eigentlich immer: "nein, geht nicht - weil..." geantwortet.

Vielleicht gehst Du mit diesem Strang mal eine Weile schwanger, vielleicht meldest Du Dich auch wieder an.

Vielleicht gönnst Du Dir auch mal eine BriCom-Pause...

Jedenfalls wäre es schön, irgendwann mal wieder von Dir zu hören!

Tabea

Atis
26.08.2008, 23:55
Wie schade, dass Du Dich gelöscht hast! :knatsch: Ich würde mich freuen, wenn Du Dich bald wieder anmeldest. :blumengabe: :in den arm nehmen:


und Du hast eigentlich immer: "nein, geht nicht - weil..." geantwortet.Ja, Tabea, das fiel mir auch auf...
Ich kenne auch von mir selbst Situationen, in denen ich jeden Lösungsvorschlag mit einem "Unmöglich! Denn..." vom Tisch gewischt habe. Manchmal ist die Zeit für eine Veränderung einfach noch nicht gekommen, oder die Kraft, die Veränderung anzupacken, ist momentan nicht da. Oder das Selbstvertrauen, es zu schaffen, muss erst wieder ein bißchen aufgebaut und "geheilt" werden.

Ich wünsche Dir alles Liebe, Elbereth! :blumengabe: