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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mögen Sie Ihre Nachbarn?



BRIGITTE Community-Team
25.07.2008, 17:57
Liebe Userinnen,

unsere Nachbarn erwärmen unser Herz. Oder sie machen uns das Leben zur Hölle. In der BRIGITTE 17 lesen Sie ein Dossier über alles, was so läuft Tür an Tür. Einen Auszug finden Sie hier (http://www.brigitte.de/frau/gesellschaft/dossier-nachbarn/index.html).

Und was haben Sie mit Ihren Nachbarn erlebt? Himmel - oder Hölle?

Eine interessante Diskussion wünscht
Ihr BRIGITTE.de-Team

Inaktiver User
25.07.2008, 18:34
Hölle - zumindest in den Sommermonaten :knatsch: Eine meiner Nachbarinnen knobelt gerne auf dem Balkon mit Freunden bis spät in die Nacht....
Leider liegt der Balkon von ihr direkt an meinem Büro / Schlafzimmer - suuuuuper! :unterwerf:

Sternenmeeeer
25.07.2008, 20:07
Also unsere Nachbarn sind super!
Wir wohnen in einem kleinen Dorf in Sachsen.
Links von uns ein etwas älteres Ehepaar - beide berufstätig (wie wir), Tochter erwachsen, ist häufig an den Wochenenden zu Besuch. Alle sind super-freundlich, oft schnacken wir über den Gartenzaun. Ansonsten halten wir uns zurück, keiner "belästigt" den anderen.
Genauso mit dem Ehepaar gegenüber. Auch nicht mehr ganz jung, erwachsener Sohn, kommt mit seiner Frau auch öfter vorbei.
Ruhige Leute.
Rechts von uns der Pfarrer, großes Grundstück, geschieden, die Tochter (6 Jahre, abwechselnd bei Mama und Papa) geht bei uns ein und aus, badet mit im Pool oder spielt am Teich oder mit den Katzen.
Auch die andere im Dorf sind alle nett, es gibt kaum Ruhestörer oder Schmutzfinken.

Leben und leben lassen - das funktioniert bei uns gut.
Man trifft sich, wenn es passt und geht sich aber nicht auf die Nerven. So soll es sein.

Wir sind glücklich und zufrieden.

eli65
25.07.2008, 21:01
Ich habe einen Nachbarn aus Argentinien, der trommelt fuer sein Leben gern, jetzt gerade auch. Ich stoepsele mir die Ohren zu, weil ich es einfach manchmal nicht mehr aushalte. Das ist kein normales Trommeln, nein .. er findet es toll komische Geraeusche damit zu produzieren.

Ich wohne in einer engen Gasse mit einem Luftschacht nach hinten raus und da reflektiert sich das Geraeusch mannigfach (er hat die Fenster auf, ich hab meine geschlossen heute .. Aussentemperatur 26 Grad plus), sodass es am Ende noch lauter erscheint, als es wirklich ist.

Er beschaeftigt sich damit stundenlang. Wenn er mal "normal" trommelt, dann meist zu relativ lauter Musik von Bob Marley. Auch das sehr exzessiv. Stundenlang. Das ist einfach nur ruecksichtslos. Er hat Rastalocken, er raucht Joints .. ich weiss nicht, ob es Sinn machen wuerde ihn in die Schranken zu verweisen, am Ende hoert er damit gar nicht mehr auf :knatsch: ...

Auf der anderen Seite habe ich Nachbarn, auch Suedamerikaner, die haben zwei Kinder, die sie abends stundenlang auf der Strasse Fussball spielen lassen, das Geschrei ist ganz schlimm manchmal. Auch da muss ich die Fenster schliessen, um ueberhaupt zu etwas Ruhe zu kommen .. das sind meine Nachbarn.

Unter mir gibt es ein Tagesrestaurant, welches um 19 h schliesst. Sonntags Ruhetag. Ansonsten kommen sie morgens um halbneun und gehen um 19 h. Sommer wie Winter. Das ist auch eine ziemlich heftige Geraeuschkulisse, die ich da ertragen muss .... wenn ich dann mal empfindlich reagiere, so wie heute, dann ist das -glaub ich zumindest- mehr als normal, oder ??

Gruss, eli.

Und NEIN, ich mag meine Nachbarn nicht.

Lukulla
25.07.2008, 21:14
Meine Nachbarn haben alle spassige oder auch böse Codenamen von mir bekommen - natürlich nur intern. Nein, ich mag nicht alle, aber die meisten. Es ist eine sehr heterogene Gruppe.

Vor allem rede ich mit allen, wenn sie laut sind. Das klappt ganz gut. :smile:

eli65
25.07.2008, 21:18
Ja, mag sein. Du lebst auch nicht in Spanien, kann ich mir vorstellen. Hier sind sie alle voellig laermunempfindlich, so scheint es ... Ruhestoerung beginnt erst ab 12 Uhr nachts und bis 21:30 h ist ganz normaler Baulaerm auch erlaubt. Also Fliesen schneiden in der Wohnung, etc ...

Gruss, eli.

Inaktiver User
25.07.2008, 21:36
Ja, ich mag sie, aber nicht alle
Ich mag die, die leben, die man hört und sieht. Die, die beim Grillen lecker ich-weiss-nicht-wie-es-heisst-aber-es-ist-verdammt-hhmmmm!!!! über den Zaun reichen.
Die, die Besuch von Freunden und Verwandten bekommen und von denen man mitbekomt dass sie es gemütlich haben auf ihrer Terrasse.
Die, die helfen, wenn was Schweres zu tragen ist und die Päckchen annehmen, wenn man nicht zu Hause ist. Gäbe es nur mehr davon.....

Ich mag sie nicht, die, die sich über die Lebensgeräusche der oben genannten aufregen.
Die, die jeden Morgen mit kleiner Biomülltüte zur Biotonne schlurfen, anschließend zum Bäcker, jeden Tag 2 Semmeln, weiße.......die, die sagen "ach, was war es früher schön hier, als noch keine Ausländer....."
Es sind genau die, die glauben die Welt für sich gepachtet zu haben, nur weil sie ja "40 Jahre bei XY" (Haupt-AG der Stadt)... beschäftigt waren....

ICH SOLLTE TOLERANTER SEIN!!!!

:Sonne:

Inaktiver User
25.07.2008, 21:44
Meine direkten Nachbarn über mir: haben wohl Laminat und hüpfende Kinder. Die Kombi ist leider ziemlich laut. Außerdem läßt dort jemand ständig Murmeln (?) fallen, die dann laut über's Laminat scheppern und rollen. Vorallem am frühen Morgen (am Wochenende).

Die Nachbarn unter mir sind neu. Vorher war dort ein älteres Ehepaar; der Mann hat immer nachts fürchterlich laut gehustet (war wohl krank) und immer in einen Topf gepullert. Ich konnte das Husten und das Strullgeräusch immer sehr gut hören. Nachts. Und bin froh, daß die Neuen jetzt (bis auf Renovierungsgeräusche) leise sind.

Dann gibt's noch einen alten Herrn im Haus, der immer supernett ist, aber fürchterlich müffelt. Wenn er aus dem Fahrstuhl steigt, kann ich nicht rein (muß dann die Treppe nehmen). Dieser Geruch schlägt mir so auf den Magen, daß ich sofort auf dem Fahrstuhl flüchten muß.

Ich weiß jetzt nicht so recht, ob ich meine Nachbarn mag...

beklamo
27.07.2008, 11:48
Manche mag ich, manche sind mir egal, und die, die direkt an mir dran wohnen, finde ich total nervig. Ihr Chihuahua kläfft sobald dich draußen was bewegt. Und da haben auch Gespräche nichts dran ändern können. Drum habe ich mich "angepasst".:zwinker:

Eines Tages ging mir das Dauerkläffen so auf den Nerv, dass ich meinem pubertierenden Sohn erlaubt habe, zeitgleich bei offenem Fenster ein wenig E-Gitarre zu üben :freches grinsen: . Und siehe da, sie haben ihr Hundchen reingeholt.

Laute russische Musik während ihrer Gartenarbeit habe ich mit Musik aus "Rocky Horror Picture Show" beantwortet. Hat der Herr Nachbar offenbar verstanden und hat seine Musik ausgemacht. Ich meine dann artig auch.

Das Töchterchen des Nachbarn bevorzugt es, seine Telefonate im Garten vorzunehmen. Laut versteht sich. Und wenn ihr Freund da ist, dann wird laut immer nach "Schatz" gerufen, falls er nicht gerade unmittelbar neben ihr steht. Ich muss schon immer grinsen wenn er da ist und sage dann immer zu meinen Kids:"Guckt mal, Schatz ist wieder da." :fg engel:
Nee, also diese speziellen Nachbarn mag ich gar nicht.

EvaFee
27.07.2008, 12:57
Noch wohne ich ja unter der Woche anderswo als am Wochenende.

Hier (am Wochenende): alles entspannt, die Nachbarn ruhig oder etwas weiter weg, so dass ich wenig Lärm höre. Einer meiner Nachbarn von gegenüber ist mein "Favorit": 4 Autos (VW-Minibus für die Familie, VW-Golf für die Ehefrau, BMW normal für den Winter und BMW-Cabrio für den Sommer, man ist der gestern gerannt, als es anfing zu regnen :freches grinsen: ) und auch seine Weihnachtsbeleuchtung ist phänomenal, steht der in amerikanischen Weihnachtsfilmen in nichts nach. Wir unterhalten uns ab und zu, er lässt sich dann ein bißchen von mir bewundern dafür, wie toll er ist, sie nehmen meine Päckchen ab, wenn ich nicht da bin ...
Die anderen interessanten Nachbarn sind jetzt auch angenehm ruhig geworden. Noch letztes Jahr waren Justus und Anna-Lena im Schreialter, da schrien die Eltern immer heftig mit, aber jetzt hat sich das gelegt.

Unter der Woche wohne ich ja zwangsweise in einer kleinen Kleinstadt im 1. Stock mit Balkon, die Mieter über mir kümmern sich um den Garten und das Haus und alles eben. Da gehe ich schon nicht mehr auf den Balkon, weil alles registriert wird, was ich tue. Obwohl sie eigentlich hilfsbereit sind.

Sabrina1212
27.07.2008, 14:23
Obwohl ich in einem Hochhaus wohnen, haben die Nachbarn hier ein gutes Verhältnis.
Jeder hilft jedem soweit es möglich ist.
Also ein Hochhaus muss nicht immer anonym sein :Sonne:

Jachris
27.07.2008, 14:31
Ich mag meine Nachbarn, allesamt!

Im Haus selber hab ich keine, wohne da nur mit meinem Sohn. Aber die Nachbarn zur linken Seite sind sehr nett, man plaudert schon mal bei einem Tässchen Kaffee, die zur rechten Seite, nehmen auch schon mal ein Packerl an und ich für sie.
Nach hinten raus (Garten/Balkon) habe ich jetzt neue Nachbarn, deutsch/amerikanisches Ehepaar mit zwei Kindern (11 und 13 Jahre), wir haben auch schon über den Zaun geplaudert, man wird sehn wie sich die Zukunft gestaltet. Ich denke aber man wird gut miteinander auskommen.

Und der Rest in unserer kleinen Straße ist auch okay :allesok:

Gruß Jac

Inaktiver User
27.07.2008, 15:25
Manche Nachbarn mag ich, und manche nicht.
Ich komme aber mit meinen Nachbarn aus. Drücke bei lauter Musik, oder wenn jemand einmal ein Fest feiert auch mal ein Auge zu. Meistens sind wir da sowieso eingeladen, von daher ist es kein Problem für mich.:freches grinsen:
Die Nachbarn , die ich nicht so mag , grüße ich auch, und rede mit ihnen, nehme Pakete an . Aber mehr Kontakt habe ich mit ihnen nicht.

Inaktiver User
27.07.2008, 15:55
Ich hab mir meine Nachbarn selbst ausgesucht! :erleuchtung:

Clever, gell?

Dementsprechend habe ich überhaupt keine Probleme mit ihnen.
Das passt wie Arsch auf Eimer! :freches grinsen:


Brava

Rowellan
28.07.2008, 09:58
Wie bei den meisten hier: Es gibt solche und solche...
Die meisten sind mir egal, mit den Nachbarn links und rechts haben wir eigentlich ein recht gutes Verhältnis - mit denen von rechts gibts sogar gelegentlich ein gemeinsames Grillen oder wir gehen mal was trinken.

Nervig sind die von gegenüber - älteres Ehepaar, die es wohl auch gut in Schwaben aushalten würden. Da kannste im Hof vom Boden essen, die Mülltonne wird regelmäßig geputzt und im Winter bei der ersten fallenden Schneeflocke sofort der Besen bzw. die Schaufel rausgeholt. Auch wenn das Sonntag Morgens um 7:30 ist und der Rest der Welt noch im Tiefschlaf liegt...
Da treffen in der Tat Lebenseinstellungen aufeinander - während sie den Kopf schütteln über unsere lockere Einstellung zu Dingen wie Unkraut in der Hofeinfahrt, Fensterputzen und Straße fegen schütteln wir halt über Aktionen wie die, daß er neulich nach einem heftigeren Regenguss das Hoftor abkärcherte - um die Staubspritzer zu entfernen :ooooh:

madeira
28.07.2008, 13:33
in meinem haus hab ich keine nachbarn, wenn da einer krach macht ist es entweder mein mann oder ich.

ich wohne in einer kleinstadt, in einer sog. stichstraße, 10 häuser stehen in unserer straße.wir wohnen hier zwar schon eeeewig lange, aber die *alten* bewohner der straße kennen wir immer noch nicht.
meine unmittelbaren nachbarn sind zauberhaft, ein altes ehepaar (beide mitte 80) gegenüber ein jüngeres ehepaar mit 2 kindern.. wir passen gegenseitig auf die häuser auf, falls jemand in urlaub fährt, nehmen päckchen in empfang,hilft sich, wenn not am mann ist.
jaaa ich mag meine unmittelbaren nachbarn..

frauclooney66
28.07.2008, 16:08
Also ein freundschaftliches Verhältnis pflegen wir, bewusst, zu keinem unserer Nachbarn.
Man grüsst sich - man schwatzt mal ein paar Sätze - c'est tout.
Haben mit einigen Nachbarn zur Einweihung ihrer Partyhütte ein Bierchen getrunken und schnell festgestellt, daß wir nicht die gleiche Wellenlänge haben. Muss ja auch nicht.
Leben und leben lassen.....

Kraaf
28.07.2008, 16:11
Ich habe gerade die Einladung zum diesjährigen Nachbarschafts-Strassenfest geschrieben. Noch Fragen?

:liebe: Kraaf

Echtefuffzig
29.07.2008, 09:28
Ich habe gerade die Einladung zum diesjährigen Nachbarschafts-Strassenfest geschrieben. Noch Fragen?

:liebe: Kraaf

Sowas machen die Nachbarn bei uns auch jedes Jahr in unserer Straße. Bisschen grillen, jeder bringt was zu essen oder zu trinken mit oder beides und dann wird in entspannter Atmosphäre geklönt und sich einfach nur wohl gefühlt.

Und niemand wird schief angesehen, wenn er nicht kommt.

Echtefuffzig

Kraaf
29.07.2008, 09:39
Dieses Jahr ist es besonders interessant, wir haben durch einen Neubau eine Menge neuer Nachbarn bekommen. :smirksmile:

Und auch die bisherige Nachbarschaft ist immer mit Feuereifer dabei. Kuchen, Salate, jeder steuert Getränke bei, einfach so, ganz unkompliziert und - alle freuen sich schon total. Irre. :smile:

Inaktiver User
29.07.2008, 10:39
Eindeutig ja!!!

Mit dem Paar neben an sind wir befreundet, zwei ganz Nette in unserem Alter, sie passen auf unseren Kater auf, wenn wir im Urlaub sind, wir kümmern uns um ihre Post, im Sommer trifft man sich öfters auf einer der Dachterrassen, da hatten wir wirklich Glück!

In dem Haus gibt es sechs Wohnungen, wir haben das DG, also keiner der über mir stören könnte oder sich über unsere Terrassengeräusche aufregt. Alle anderen werden nett gegrüßt, man plaudert mal 10 Sätze, nimmt Pakte für einander an, alles ganz entspannt, gab noch nie Stress. Außer als der alte Herr im EG mich mal im Winter frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit aufgehalten hat, um sich über mein Absatzgeklapper im Treppenhaus zu beschweren. Sehe ja ein dass das auf einer Holztreppe laut ist, aber soll ich in Strümpfen runtergehen? Als ich ihm das ganz nett gesagt habe, meinte er dann nur: Sie haben ja recht, junges Fräulein, da holen sie sich ja den Tod, außerdem ich bin ja in Rente und kann später ein Schläfchen machen. :zwinker:

Horus
29.07.2008, 12:37
Ich mag sie, wenn:
- wir gemütlich miteinander schwatzen
- wir einander zum Kaffee einladen
- ich bei ihnen was Dringendes, was mir fehlt, borgen kann
- sie mir meinen Briefkasten leeren und meine Pflanzen giessen, wenn ich weg bin

Ich mag sie nicht, wenn:
- sie bis morgens um 5.00 saufen, gröhlen und schreien
- sie nach Mitternacht noch Duschorgien und Möbelrück-Übungen anstellen
- ich auf meinem Balkon von schräg unten her mit Joint-Rauch und Rap-Musik eingenebelt werde
- ihr elektronischer Wecker um 3.45 los geht (gekoppelt mit Rap-Musik, versteht sich) und sie sind nicht zu Hause, um das abzustellen
- der eine Mann seine Partnerin abschlägt

Islabonita
29.07.2008, 13:02
Meine jetzigen Nachbarn mag ich sehr. Wir wohnen in einem kleinen Haus, Wand an Wand mit unseren Vermietern. Das kann ja manchmal sehr heikel sein, aber in dem Fall nicht.
Das sind ruhige nette Leute mit einer Tochter im Teenageralter, die zum Glück (noch) keine rauschenden Partys feiert :smirksmile:

Gegenüber ist vor einem Jahr ein türkisches Internet-Café eröffnet worden und das ist so na ja. Ohne dieses Lokal war es ruhiger in der Straße, wir wohnen in einer sehr ruhigen Gegend, aber die Jungs, die das Lokal betreiben, sind sehr nett. Nehmen unsere Pakete an und wenn es vor dem Lokal abends zu laut wird, dann reden die auch schonmal mit ihren Gästen. Also insgesamt ok, auch wenn ich manchmal darauf verzichten könnte.

Gott sei Dank hatte ich noch nie so richtig schlimme Nachbarn, sondern meistens sehr nette.

CuleySue
29.07.2008, 16:17
ich mag meine Nachbarn, aber ich möchte nur ein nachbarschaftliches Verhältnis zu ihnen und kein freundschaftliches. Dafür habe ich Freundinnen und Freunde und Bekannte und Familie :smile:

Wir schnacken in den Sommermonaten öfter als in den Wintermonaten. Ab und zu wird mal gemeinsam was unternommen, grillen oder gemütlich etwas trinken.

Aber ich möchte kein zu enges Verhältnis, da ich auch gerne meine Ruhe habe und gerne mal entspanne nach der Arbeit und nicht dann sofort Zeit für meine Nachbarn haben möchte, weil die unverhofft im Garten stehen. Weil das passiert bei uns wenn man es zu eng werden lässt. Wo komm ich denn dahin, wenn sie sich hinter in meiner Küche selbstbedienen.

Mein Mann sieht das allerdings anders und würde viel öfter mit denen was unternehmen.....soll er...ich nicht....ich denke mir immer

Guten Tag und guten Weg :Sonne:
ich hab auch Angst, dass man sich irgendwann auf den Keks geht und dann hat man den Salat und kann sich nicht so wirklich aus dem Weg gehen!

eli65
29.07.2008, 17:21
Wie bei den meisten hier: Es gibt solche und solche...
Die meisten sind mir egal, mit den Nachbarn links und rechts haben wir eigentlich ein recht gutes Verhältnis - mit denen von rechts gibts sogar gelegentlich ein gemeinsames Grillen oder wir gehen mal was trinken.

Nervig sind die von gegenüber - älteres Ehepaar, die es wohl auch gut in Schwaben aushalten würden. Da kannste im Hof vom Boden essen, die Mülltonne wird regelmäßig geputzt und im Winter bei der ersten fallenden Schneeflocke sofort der Besen bzw. die Schaufel rausgeholt. Auch wenn das Sonntag Morgens um 7:30 ist und der Rest der Welt noch im Tiefschlaf liegt...
Da treffen in der Tat Lebenseinstellungen aufeinander - während sie den Kopf schütteln über unsere lockere Einstellung zu Dingen wie Unkraut in der Hofeinfahrt, Fensterputzen und Straße fegen schütteln wir halt über Aktionen wie die, daß er neulich nach einem heftigeren Regenguss das Hoftor abkärcherte - um die Staubspritzer zu entfernen :ooooh:

Das kenne ich auch, das mit dem Abkaerchern :ooooh: :freches grinsen: koennte meine Mutter sein :schild genau: .... sie hat einen weissen Zaun daheim, der ist immer noch seeehr weiss, wie am ersten Tag !!! ... :peinlich:

Gruenekatze
29.07.2008, 22:33
.....
Ich weiß jetzt nicht so recht, ob ich meine Nachbarn mag...

Ich finde, dass Du ziemlich viel Pech hast, Zeta! Ich hatte auch mal so gruselige Kinder über mir wohnen (Völlig OT aber vermutlich wichtig: Ich habe auch eigene aber denen verbiete ich solche Aktionen), die morgens schrechlich früh aufstanden und dann fürchterlichen Lärm veranstalteten! Ich habe nie verstanden, was sie dazu gebracht hat!

Heute haben wir fast nur nette Nachbarn, einer ist ein wenig komisch aber eigentlich ist er mir egal, solange er uns in Ruhe lässt! Das fällt ihm ab und an schwer aber momentan ist er friedlich und dann bin ich es auch!

spatz
30.07.2008, 13:24
Wir mögen unsere Nachbarn :lachen: :lachen: .

Als wir vor zwei Jahren unsere neuen Häuser im Abstand von 3 Wochen bezogen haben, kannten wir uns schon von der Baustelle und durch Gespräche, die dort geführt wurden. In unserem ersten Sommer hatten wir alle noch keine Gärten, also haben wir unsere Sonnenschirme und Planschbecken draußen auf der bei unseren Häusern endenden Stichstraße aufgebaut, Liegestühle dazugestellt und so zusammen die heißen Tage verbracht :freches grinsen: :freches grinsen: - selten war ich so braun gebrannt wie da :zwinker: .

Wir feiern zusammen Geburtstage und Hochzeiten und Erstkommunion etc. und helfen uns gegenseitig in Haus und Garten, nehmen für die anderen die Post entgegen, kochen auch mal, wenn einer krank ist, für die ganze Familie mit, grillen im Sommer spontan zusammen mit allem, was die jeweiligen Kühlis hergeben.

Vom Alter her liegen wir zwischen Ende 30 und Anfang 50, die Berufe sind so unterschiedlich wie nur was, die Kinderanzahl auch, und trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen haben wir uns immer was zu sagen.

Hier gilt: Nachbarn = Freunde

Und das ist auch gut so.

Spatz

Elly
31.07.2008, 10:34
Wir haben supernette Nachbarn zur Linken . Wir schauen uns nicht in die Kochtöpfe , reden aber immer ein paar freundliche Sätze oder mehr , wenn wir uns sehen.Auch der Rest der Straße ist durch die Bank freundlich , hilfsbereit und immer zu einem Schwätzchen aufgelegt , wenn wir uns sehen (was leider zu selten passiert ). Die Nachbarn zur Linken wollen uns offensichtlich fertig machen - aber sie werden es nicht schaffen. Ich weiß auch nicht , was sie damit bezwecken , wir werden bestimmt nicht verkaufen und wegziehen.Sie leben auf ihrer eigenen Insel , benehmen sich völlig ungeniert in unglaublicher Lautstärke , drinnen wie draußen. Monatelang haben sie jeden Morgen Türenwerfen geübt , bei uns wackelte das Geschirr im Schrank.Jetzt im Sommer probiert der Junge ,wie laut er brüllen muß ,damit auch die Nachbarn ganz vorn ihn hören. Wir ignorieren sie vollständig , wie es übrigens auch die anderen Nachbarn tun. Elly

spatz
31.07.2008, 17:17
Sie leben auf ihrer eigenen Insel , benehmen sich völlig ungeniert in unglaublicher Lautstärke , drinnen wie draußen. Monatelang haben sie jeden Morgen Türenwerfen geübt , bei uns wackelte das Geschirr im Schrank.Jetzt im Sommer probiert der Junge ,wie laut er brüllen muß ,damit auch die Nachbarn ganz vorn ihn hören. Wir ignorieren sie vollständig , wie es übrigens auch die anderen Nachbarn tun. Elly


Das kenne ich auch noch zur Genüge von früher :ooooh: :ooooh: - total abartig, aber wenn Du was gesagt hast, wurde es noch schlimmer.

Hier machen natürlich die Kinder auch mal Getöse und kreischen, aber das gehört irgendwie dazu, auch wenn es einen manchmal nervt und man lieber Ruhe hätte .....

Elly
31.07.2008, 17:47
Eben aus diesem Grund sagen wir ja nichts : es würde noch schlimmer. Irgendwann werden sie sich auf ihrer Insel mal sehr einsam fühlen . LG Elly

AnnaNym
31.07.2008, 23:25
Unser Nachbar zur Rechten hat eine selektive Geräuschwahrnehmung: Sein lauter Laubpüster, Trimmer, Motorrasenmäher, etc. = positive Geräuschkulisse, unsere verhaltenen(!) Familiengeräusche außerhalb der Ruhezeiten = negative Geräusche, die ihn unheimlich stressen. Da er aber sehr menschenscheu ist, poltert er höchstens kurz herum, um dann gleich wieder in seinem Garten zu verschwinden. Seine Frau ist eine ganz Nette. Doch ja, eigentlich mag ich meine Nachbarn, könnte schlimmer kommen. :smile:

crocus53
01.08.2008, 08:11
Definitiv nein.

Meine direkten Nachbarn sind Türken. Und sehr sehr merkwürdig. Wollen keinen Kontakt. Grüßen auch nicht. Ich immer.

Als ich einzog, wollte ich mich vorstellen. Da wurde mir die Tür vor der Nase zugeknallt.

Bewege ich mich im Flur und hole den Fahrstuhl, um das Haus zu verlassen - und sie wollen dies ebenfalls tun, gehen sie erst mal in ihre Wohnung zurück, um gar nicht erst Gefahr zu laufen, auf meine Person zu treffen.

Er hat ständig ne Fluppe im Mund, raucht auch im Fahrstuhl und tritt sie dort auch schon einmal aus. Sie stellen dauernd ihre Mülltüten vor die Wohnungstür.

Das Ganze hat mir gar nichts zu tun. Anderen Leuten im Hause begegnen sie ebenso, d. h. auch dort drehen sie sich sofort weg, um bloß nicht in Kontakt zu geraten.

Die anderen Türken erzahlen, die Frau sei extrem eifersüchtig und der Mann dürfe eine andere Frau überhaupt nie anschauen.

Was dann schon einiges erklärt.... Dabei ist das ein so unattraktiver Kerl, wo ich selbst die Tür gar nicht aufmachen würde....

Es gibt hier noch weitere Türken im Haus, die sehr liebenswürdig sind, einen immer und sofort auf ein Glas Tee einladen. Doch, die sind nett.....

Inaktiver User
01.08.2008, 08:25
Wir wohnen in einer ruhigen Straße in einem kleinen Ort und haben rundherum Nachbarn. Ich kenne noch nicht alle, wohne aber auch erst seit einem halben Jahr dort. Mein Freund hat seine ganze Kindherit dort verbracht und sozusagen bekannt wie ein bunter Hund.

Die meisten sind recht nett und stehen auch oft mit Rat und Tat zur Seite z.B. wenn es um Fragen rund um den Garten geht.

Nur das eine Ehepaar ist Sonntag morgen manchmal recht laut, wenn sie im Schlafzimmer aktiv sind und das Fenster gekippt haben :freches grinsen: und man gerade auf der Terasse beim Früstücken sitzt...
Da ist es manchmal sehr peinlich sie kurz drauf beim Gassi gehen zu treffen.

Ab und zu gehen uns die Nachbarshunde auf die Nerven, wenn sie mal wieder nur noch bellen. :knatsch:

Ansonsten ist es recht ruhig bei uns trotz Kinder.
Wir sind beide sehr vernarrt in den Kleinen von gegenüber.

Mit dieser Familie haben wir auch recht guten Kontakt und grillen im Sommer ab und zu miteinander.

Im Großen und ganzen bin ich recht zufrieden mit meiner/unserer Nachbarschaft. :blumengabe:

mare
01.08.2008, 09:20
zur Zeit ist alles bestens.

Doch wir hatten vor einigen Jahren Nachbarn, die uns nachhaltig traumatisiert haben.

Wir zogen ein und dachten "mit denen werden wir nie etwas zu tun haben wollen". Sie waren laut, dominant und machten auf uns den Eindruck, als würde ihr Verhalten ein wenig politisch geprägt zu sehr in die - ich drücke es mal vorsichtig aus - erz-reaktionäre Richtung gehen.

Dann wurden sie wider Erwarten Freunde, 13 Jahre lang. Es gab Themen, die blieben ausgespart, wir waren und blieben sehr verschieden, dennoch war das Verhältnis herzlich und nett.

Bis wir uns einen Hund kauften........ Da erst merkten wir, wir sehr wir uns vorher untergeordnet hatten. Wie stark uns die anderen Nachbarn beneidet hatten "in Gunst zu stehen". Schlagartig waren alle Nachbarn mit der Aussage "das müssen wir machen, sonst sind wir die Nächsten" gegen uns.

Es ging über Beschimpfungen, Sachbeschädigungen, Denunziationen bei Arbeitgebern und Behörden, Polizeibesuchen bis hin zum Auflauern im Dunkeln, um Terror zu machen und uns zu vertreiben. Es waren so viele Dinge und Taten, ich kann sie gar nicht alle aufzählen.

Da bleibt einem nur zu gehen. So früh wie möglich, würde ich jedem Betroffenen raten. So einen Kampf kann man nicht gewinnen. Es ist ähnlich wie beim Mobbing im Job, unglaubliche Kettenreaktionen setzen sich in Gang.

Ich habe daraus gelernt, dass es überhaupt nicht um Gewinnen oder Verlieren geht. Wichtig ist Selbstschutz und so gut es geht psychisch unbeschädigt aus der Situation zu kommen.

Was bleibt, ist schockiertes Unverständnis, dass so etwas überhaupt passieren kann und plötzlich kein Gespräch mehr möglich ist, die Sachebene verschwunden ist.....

Heute ist es so, dass wir nie wieder irgend einen Nachbarn an uns heran lassen würden. Und wir haben jetzt wirklich nette Nachbarn. Doch wir werden nie herausfinden, ob sie nur nett sind, weil wir auf Distanz bleiben.

Inaktiver User
01.08.2008, 09:24
zur Zeit ist alles bestens.

Doch wir hatten vor einigen Jahren Nachbarn, die uns nachhaltig traumatisiert haben.

Wir zogen ein und dachten "mit denen werden wir nie etwas zu tun haben wollen". Sie waren laut, dominant und machten auf uns den Eindruck, als würde ihr Verhalten ein wenig politisch geprägt zu sehr in die - ich drücke es mal vorsichtig aus - erz-reaktionäre Richtung gehen.

Dann wurden sie wider Erwarten Freunde, 13 Jahre lang. Es gab Themen, die blieben ausgespart, wir waren und blieben sehr verschieden, dennoch war das Verhältnis herzlich und nett.

Bis wir uns einen Hund kauften........ Da erst merkten wir, wir sehr wir uns vorher untergeordnet hatten. Wie stark uns die anderen Nachbarn beneidet hatten "in Gunst zu stehen". Schlagartig waren alle Nachbarn mit der Aussage "das müssen wir machen, sonst sind wir die Nächsten" gegen uns.

Es ging über Beschimpfungen, Sachbeschädigungen, Denunziationen bei Arbeitgebern und Behörden, Polizeibesuchen bis hin zum Auflauern im Dunkeln, um Terror zu machen und uns zu vertreiben. Es waren so viele Dinge und Taten, ich kann sie gar nicht alle aufzählen.

Da bleibt einem nur zu gehen. So früh wie möglich, würde ich jedem Betroffenen raten. So einen Kampf kann man nicht gewinnen. Es ist ähnlich wie beim Mobbing im Job, unglaubliche Kettenreaktionen setzen sich in Gang.

Ich habe daraus gelernt, dass es überhaupt nicht um Gewinnen oder Verlieren geht. Wichtig ist Selbstschutz und so gut es geht psychisch unbeschädigt aus der Situation zu kommen.

Was bleibt, ist schockiertes Unverständnis, dass so etwas überhaupt passieren kann und plötzlich kein Gespräch mehr möglich ist, die Sachebene verschwunden ist.....

Heute ist es so, dass wir nie wieder irgend einen Nachbarn an uns heran lassen würden. Und wir haben jetzt wirklich nette Nachbarn. Doch wir werden nie herausfinden, ob sie nur nett sind, weil wir auf Distanz bleiben.

Zu gehen ist vielleicht einfach(er) wenn man nur eine Wohnung oder Haus gemietet hat. Ich stelle mir das aber sehr schwierig vor wenn es sich um Eigentum handelt...

AnnaNym
01.08.2008, 15:04
Das geht auch, dauert bloß eben so lange, bis man loslassen kann und ein Käufer fürs Haus gefunden ist. Uns blieb nach massiven Schikanen - ausgelöst durch Neid nach einem größeren Hausanbau - auch nichts weiter als der Wegzug. Man muss sich nicht kaputt machen lassen. Ich bin froh, nicht mehr dort zu wohnen, obwohl unser Haus und das Grundstück klasse waren. Mein Verhältnis zu Eigentum hat sich seither relativiert. Ein Haus ist eine Immobilie, weil sie mit dem Grundstück immobil verbunden ist - nicht mit mir. :smile:

aselig
01.08.2008, 17:22
Wir bepflanzten gerade die Terrasse, als zwei Männer am Tor klingelten und sich als unsere neuen Nachbarn vorstellten. Sie hatten gerade das hinter unserem Haus liegende Grundstück gekauft. Für uns Grund genug, mit ihnen auf eine gute Nachbarschaft mit einem Glas Sekt anzustoßen.
In den vergangenen neun Jahren entwickelte sich eine von vielen beneidete Nachbarschaft, die inzwischen durchaus als Freundschaft bezeichnet werden kann.
Unsere beiden "Jungs" sind, wie sich bald herausstellte, keine Familienväter, sondern ein schwules Ehepaar, beeindruckende Persönlichkeiten, die unser Leben bereichern.
Nie möchten wir andere Nachbarn haben als diese.

Rosina
01.08.2008, 21:28
Früher als ich in diese Siedlung zog war mein Haus immer offen. Ständig sind die Nachbarn hier ein und ausgegangen. War schön so wollte ich auch. Dann hab ich mich von meinem Ex getrennt. Plötzlich fingen einige männlichen Nachbarn an wie blöd und plump zu baggern. Der weibliche Teil hat mir alles mögliche unterstellt. Am Schlimmsten war als sogar mein kleiner Sohn im Kindergarten blöd angeredet wurde. Ich hatte ihm versprochen, dass wir nicht wegziehen und ich versuchen werde das Haus zu halten. Da kam so ne doofe Nachbarin "Mei Du armer Bub erst verlierst denn Papa und wo zieht ihr denn jetzt hin?" Mir wurden Interessenten fürs Haus auf den Hals gehetzt, es gingen Preise dafür in der Nachbarschaft rum. Ich war so enttäuscht, denn keiner kam und fragte mich was denn nun los sei, wie es weitergeht usw. Es wurden nur Gerüchte in die Welt gesetzt. Bis auf eine Nachbarin meide ich nun meine Nachbarn. Ich hab im letzten Jahr versucht wieder Kontakt zu neu zugezogenen Nachbarn aufzubauen aber das ist an den alten Nachbarn, denke ich jedenfalls gescheitert.
Tja dafür habe ich nette Arbeitskollegen und liebe Freunde wer braucht da schon Nachbarn.

Hypathia
01.08.2008, 21:41
Auch von mir ein anz klares NEIN.
Eine aus dem Haus ist ganz brauchbar aber die restlichen 10... oweoweh...

zur Beschreibung des Umfeldes: Innenstadt-Randgebiet. Das haus hat auf jeder Etage drei Zimmer. Ein Einzelzimmer mit Lokus am Flur, und zwei Zimmer mit je gemiensamer Kochnische und Bad. Alles Studizimmer. Bis auf das Dachgeschoss. Das ist ne richtige Wohnung. unsere nämlich.

Im Treppenhaus begegnat man schon mal Inkasso Moskaz oder der Drogenfahndung - alles nix ungewöhnliches. Die Nachbarhäuser?
Das altersheim gegenüber sehen wir als unseren Verbündeten - gegen den lästigen Raucherclub auf der einen, den Laden für Hippe Gangsta-Rapper-Szeneklamotten daneben und die Moschee hintendran... (letztere würd uns nix ausmachen, wenn mein Mann nicht verstehen würde, was die Kiddies, die aus der Koranschule rauskommen, der ersten Frau ohne Kopftuch so auf Türksch nachbrüllen...)

Inaktiver User
02.08.2008, 09:54
Jaaaaa, heute wieder mal ganz besonders :kuss:
Wir haben nämlich zum Frühstück schon wieder was Leckeres, gerade selbst gebackenes, über den Zaun gereicht bekommen
:hunger:

Monk
03.08.2008, 22:01
Nein.

Wir sind ein 3 Parteienhaus und was hier abgeht :ooooh: Horror! Da wird notiert, wie oft gewaschen wird (jeder hat eine eigene WM, wohlgemerkt), die Wäsche wird fotografiert, es wird genörgelt, daß wir zuwenig heizen (wir wohnen im DG!), der Abfall wird kontrolliert usw. und so fort. Manchmal nervt es nur und manchmal kann man darüber lachen, aber ideal ist es nie.

LorenzM
03.08.2008, 22:13
Ich habe bis jetzt sehr liebe Nachbarn. Aber jetzt kommen 8 neue dazu. Gott steh uns bei. :knatsch:

eli65
03.08.2008, 22:49
Lorenz, ich bete schonmal fuer euch :schild genau: mein argentinischer Nachbar hat heute auch wieder sein Getrommel zum Besten gegeben :knatsch: aber alle Register gezogen .. bis halbelf getrommelt. Zwei volle Stunden :nudelholz: ........aber :entspann: nun ist endlich Ruhe, aaaaaaaaaaaaaah :yeah:

frauclooney66
04.08.2008, 12:08
Ich habe bis jetzt sehr liebe Nachbarn. Aber jetzt kommen 8 neue dazu. Gott steh uns bei. :knatsch:

Familie Jolie-Pitt ?? Interessiertguck **:freches grinsen:

DeMuddi
04.08.2008, 13:20
Unsere Nachbarn sind so Lala.....
Sind alle ziemlich Älter als Wir....

DaisyDee
04.08.2008, 14:39
Ja sehr ! Warum: weil wir nichts von Ihnen hören und sehen - bis auf freundliches Guten Tag und Guten Weg !

Nachbarschaftliches Verbrüdern und Verschwestern ! Geh fort !

Wir haben uns ein (fast) freistehendes Haus auf dem Land
gemietet und sind somit vielen Lärmquellen und anderen Aufregern entflohen.

Wir sind beide dermassen lärmgeschädigt, durch Türenschlagen, Brüllen im Treppenhaus, Hundegebell im Treppenhaus, Bobbycars im Hof bis nachts im elf, Essensgerüche aller Art, etc. pp...

Nachbarn können mir gestohlen bleiben ! Wozu hat man Freunde !

spatz
04.08.2008, 17:33
Ich bin ehrlich gesagt sehr erstaunt, wie es in manchen "Nachbarschaftsverhältnissen" zugeht :ooooh: :ooooh: - so heftig habe ich das zum Glück noch nie erlebt, und ich bin schon sehr oft umgezogen und hatte dementsprechend "neue" Nachbarn.

Oben schrieb ich ja schon, dass es hier zum Glück mit den Nachbarn gut passt und ich das auch mag :blumengabe: - natürlich geht man sich auch in einer guten Nachbarschaft mal auf die Nerven, dann wird drüber gesprochen und gut isses.

Inaktiver User
04.08.2008, 22:25
Ich bin ehrlich gesagt sehr erstaunt, wie es in manchen "Nachbarschaftsverhältnissen" zugeht .......Oben schrieb ich ja schon, dass es hier zum Glück mit den Nachbarn gut passt und ich das auch mag

Ich denke.....auch beim "Nachbarschaftsverhältnis" ist es so: Wie man in den Weld reinruft so hallt es zurück.......

:blumengabe:

Valentine
05.08.2008, 07:30
hallo,

ja ich mag meine nachbarn....
wir wohnten in einem 6 familien haus und ich fand es amüsant zu hören, dass morgens der obere nachbar die schnitzel klopfte und der nachbar unter mir noch schnarchte, das hörte man allerdings nur nachts, wenn sonst alles ruhig war.
wir sassen oft alle zusammen im garten und lachten, redeten, spielten karten und würfelten. die kinder der nachbarn, die ja in dem haus aufgewachsen waren, kamen oft und setzten sich dazu.
klar,wenn man mal keinen bock hatte, war im garten immer was los. aber es war irgendwie schön, mitten im leben halt
wollte nicht wegziehen.
wir haben gebaut, haben nachbarn, die mir morgens eine gutemorgenmail schreiben, weil sie direkt an meine tastatur sehen, wenn ich den vorhang net zu ziehe und bislang hatte ich keine notwendigkeit. gegenüber gibts ne nachbarin, die mir immer wieder pflanzen bringt für den garten. hinten raus gibts ne nachbarin,deren kinder mit unserer tochter aufgewachsen ist. wir freuen uns, wenn wir uns sehen.
es gibt keine kaffeeklatsche, oder * kommt unbedingt einmal am tag zum reden rüber* es ist alles offen. gespräche über die strasse, über den nicht vorhandenen gartenzaun usw.....gemütlich, normal würde ich sagen.
aber jetzt möchte ich ausziehen.....nicht wegen der nachbarn.....und fürchte mich ein wenig vor neuen nachbarn, doof oder?

valentine

DaisyDee
05.08.2008, 13:16
Ich denke.....auch beim "Nachbarschaftsverhältnis" ist es so: Wie man in den Weld reinruft so hallt es zurück.......

:blumengabe:

Das verstehe ich aber jetzt gar nicht.

Wenn ich in ein Haus ziehe in dem ruhige Mieter wohnen und nach deren Auszug lärmende und rücksichtslose Menschen dort einziehen, schallt es aus dem Wald wie man reinruft ??? :ooooh: .

Da hat sich kurzfristig jegliche Logik verabschiedet, gell ?? !!!

eli65
05.08.2008, 16:02
DaisyDee :allesok: mir geht es da ganz genauso wie dir !!

Inaktiver User
05.08.2008, 16:37
Da hat sich kurzfristig jegliche Logik verabschiedet, gell ?? !!!

:zwinker: Nein, vielleicht nur unglücklich ausgedrückt von meiner und falsch verstanden von eurer Seite.

Ich meinte z. B. dass sowas wie Rache üben gar nicht geht. Mein Nachbar übt lange und intensiv Schlagzeug - das ist nicht zu überhören. Ich beschalle ihn aber NICHT im Gegenzug mit stundenlang Metal um es ihm heimzuzahlen.

Wenn ich allerdings mal Freunde auf der Terrasse habe wird er akzeptieren müsen, dass wir evtl. erst um Mitternacht reingehen und dass gesprochen, rumgeblödelt und gelacht wird.

Es geht um das Miteinander. Wen ich anblaffe, er sei zu laut gewesen, der blafft vielleicht zurück. Der macht sich dann auch erst recht nicht mehr die Mühe, mal die Lautstärke etwas zurückzuschrauben sondern "jetzt erst recht".

Mal was akzeptieren und seinerseits auch nicht Angst haben zu müssen, dass beim kleinsten Pieps gleich die Polizei anrückt.

Also nicht Nachbar = Feind sondern um das gegenseitige Bemühen geht es, um ein lebenswertes Leben für alle Nachbarn, man muss es halt eben miteinander aushalten. Hier funktioniert das und ich muss sagen, solche Brutalbeispiele an Nachbarn, wie sie hier schon genannt worden sind, hatte ich noch nie.

:blumengabe:

Dike
05.08.2008, 17:32
Ich wohnte bis vor einem Jahr in einem Sechs-Parteien-Haus. Es war angenehm, aber nur, weil immerhin respektiert wurde, dass ich nicht Partei ergreifen wollte.


In dem Haus wohnte u.a. mir direkt gegenüber eine deutsch-jemenitische Familie mit zunächst 2 Söhnen, dann wurde noch eine Tochter geboren. Der Vater - Jemenit - hörte daraufhin auf Wunsch des im Jemen lebenden Vaters auf, als Arzt zu arbeiten, was im Jemen wohl eine gewisse Tradition hat, wenn man es sich leisten kann.

Da wurde dann kräftig im Hause spekuliert.

Die dazugehörige Frau (Deutsche) war ein wenig unorganisiert, was den Unmut der seit über 30 Jahren dort Wohnenden erregte. Mir war es schnurz.

Ansonsten hielt ich freundliche Pläuschchen und mich im Übrigen pingelig an die bestehende Hausordnung....:freches grinsen: was mir "Plus"Punkte der lange dort Wohnenden einbrachte.

Von daher war es OK.

Seit einem Jahr wohne ich in meiner neu errichteten Immobilie. Direkte Nachbarn habe ich seit 1/2 Jahr, ein nettes junges Paar mit einer kleinen Tochter. Ich bin zwar ein kommunikativer Mensch, nicht aber ein schnell-drauflos-Duzer. Von daher herrscht freundliche Distanz.
Ich nehme gelegentlich Päckchen entgegen und werde meine Nachbarn im Gegenzug bitten, wenn ich nächste Woche im Urlaub bin, meinen Briefkasten vorm Überquellen zu bewahren.


Einladungen zum Kaffeetrinken wurden ausgesprochen, kamen aber noch nicht zustande. Da keiner quengelig darauf besteht, denke ich, es wird eine gute - für mich angenehme - Nachbarschaft werden.

eli65
05.08.2008, 21:30
Und wenn der Argentinier wieder einen Trommelanfall hat, dann mache ich die Tuer zum Hinterhof zu und zwar so, dass er es mitbekommen muss oder aber die Eingangstuere faellt mir mal eben ganz laut zu. Das hat bisher immer Wunder gewirkt. Er versteht ganz genau, was ich will.

Und wenn wir uns im Treppenhaus begegnen, dann gruesst er mich und ich ihn, aber es wird nie ein Wort darueber verloren, denn er weiss was ich will und das ist sehr gut so. Im Gegenzug bekommt er von mir nur die "normalen Geraeusche" zu hoeren, denn Fotografieren macht ja bekanntlich keinen Laerm ...

Inaktiver User
05.08.2008, 21:32
Na siehst du eli65, man muss einfach wissen wie man mit ihnen umgehen muss....

:zwinker:

eli65
05.08.2008, 21:33
Die Suedamerikaner auf der anderen Seite, die sind noch einen Tick heftiger, die kann ich gar nicht ab ... bin wohl schon vorgeschaedigt von der letzten Wohnung ... :knatsch:

Carolly
05.08.2008, 22:03
Tja, was ist 'moegen'? Links von mir wohnt ein ziemlich junges Maedel. Ich habe nichts weiter mit ihr zu tun und sie nervt nicht. Alle paar Wochen spielt sie mal Samstag Abends laut Musik, aber hoert immer um Punkt 11 auf. Mein Freund und ich haben schon gescherzt dass wir ihr mal zeigen sollten wie man richtig eine Party feiert, aber natuerlich haben wir das nicht getan. An der anderen Seite wohnt eine alte Frau die eine Reinigung in ihrem Haus betreibt. Auch sehr ruhig, und auch mit der haben wir nicht viel zu tun. Manchmal fragt sie meinen Partner ob er mir mal mit irgendwas technischem hilft was er gerne tut. Einziger Nervpunkt ist ihre Tochter die wenn die Alte mal nicht zu Hause ist die Firma uebernimmt - und deren Hund klaefft ununterbrochen sobald sie aus dem Haus geht. Aber sonst habe ich es glaube ich gut getroffen.

johanna08
06.08.2008, 09:50
Ich muss leider sagen: nein, ich mag sie nicht.

Ich habe bis jetzt leider oft sehr großes Pech mit meinen Nachbarn gehabt - mag daran liegen, dass ich Studentin bin und daher eher in günstigen Wohngegenden wohne.

In meiner letzten Wohnung war es wirklich fatal: ein Alkoholiker nebenan, dessen Wohnzimmer direkt neben meinem Schlafzimmer lag. Schrei- und Tobsuchtsanfälle waren alltäglich (bzw. nächtlich), oft wurde um 3 Uhr nachts der Fernseher auf vollste Lautstärke gedreht, usw. Mehrmals habe ich die Polizei gerufen, was allerdings auch irgendwann nur noch frustrierend war, da spätestens am nächsten Tag das Schauspiel wieder von vorne losging. Zum Glück hat der Typ seine Miete nicht gezahlt und musste irgendwann ausziehen.

Mit der neuen Wohnung hatten wir es eigentlich besser getroffen - dachte ich. Auch dort hat es sich allerdings nicht besonders toll entwickelt.
Im Nebenhaus ist eine kleine Familie eingezogen, deren Tochter regelmässig im Hinterhof spielt und offensichtlich eine Leidenschaft für unkontrolliertes Kreischen und für Streitereien inkl. Heulattacken hat. Nein, ich bin wirklich kein Kinderhasser und kann Ballspiele etc. problemlos ignorieren, aber dieses Kreischen, Quieken und Heulen über Stunden hinweg macht mich echt wahnsinnig... :ooooh:

Im Haus wohnt außerdem eine Familie, die Löcher mag. Ich habe es nicht gezählt, aber in den letzten Monaten wurde durchschnittlich 1-2 mal pro Woche die Bohrmaschine geschwungen und das nicht zu humanen Zeiten, sondern grundsätzlich am späteren Abend. Ich weiss bis heute nicht, ob das nicht einfach nur Provokation ist: einen wirklichen Grund, um immer wieder abends 4-5 Löcher mit einer Schlagbohrmaschine zu bohren, kenne ich nicht.

Kürzlich sind dann auch noch neue Mieter eingezogen. Am Einzugstag haben sie, nach stundenlangem Geschreie im Flur, um Mitternacht begonnen Löcher zu bohren... dreister geht es wohl nicht.
Auf (freundliche) Beschwerden von Nachbarn wurde agressiv und drogend reagiert...

Inaktiver User
06.08.2008, 10:08
ist schon ein bisschen erschrecken, dass so viele probleme mit ihren nachbarn haben

man muss sie ja nicht mögen aber leben und leben lassen ist eine ganz gute devise

ich bin froh, dass wir in einer ruhigen gegend wohnen
da ein feistehendes haus haben und sozusagen zwar schon nachbarn haben aber es nicht so zugeht wie in manchen mehrfamilienhäusern

man hat auch etwas mehr abstand wenn ein stück land + gartenzaun oder eine straße dazwischen ist und eben nicht nur die wand und wohnungstür

wobei der berühmte streit am gartenzaun ja auch oft genug vorkommt :knatsch:

Dike
06.08.2008, 11:23
wobei der berühmte streit am gartenzaun ja auch oft genug vorkommt :knatsch:

Den hatte ich, als ich in den 70iger Jahren zur Miete in einem Einfamilienhaus wohnte, das an einer privaten Stichstraße lag. Die Stichstraße führte zu 8 Reihenhäusern, die jeweils eine Garage am Wendeplatz hatten. Diese 8 Reihenhausbesitzer hatten einen gewissen Anteil des Wendeplatzes mitfinanziert. Ich sag jetzt mal 1/24.

Die zu unserem Haus gehörende Garage lag so, dass es für mich das Bequemste war, den Wendeplatz zu nutzen, um nicht gezwungen zu sein, ca. 450 m rückwärts den Stichweg zu fahren und dann auch rückwärts auf eine viel befahrene Bundesstraße einzubiegen.


Nun verwehrte uns das einer der 8 Reihenhausbesitzer. Er fühlte sich dazu auch im Recht. Schließlich hatte er ja einen Teil des Wendeplatzes bezahlt. Den steckte er dann auch mit Absperrband vor seiner Garage so ab, dass Wenden ohne Rangieren nicht mehr möglich war.

Zunächst fanden wir das eher amüsant.

Die Krönung war aber, als er uns auflauerte, vor unser Auto sprang, mit einer Eisenstange auf die Motorhaube einschlug und uns dabei wild beschimpfte.

Im Prozess wurde er belehrt und dazu verurteilt, nicht nur unseren Schaden zu zahlen, sondern auch eine erkleckliche Summe an eine gemeinnützige Einrichtung zu entrichten :freches grinsen:

johanna08
06.08.2008, 14:58
ist schon ein bisschen erschrecken, dass so viele probleme mit ihren nachbarn haben

man muss sie ja nicht mögen aber leben und leben lassen ist eine ganz gute devise

Sehe ich nicht anders: wenn man sich begegenet grüßen, vielleicht mal ein Paket annehmen und einfach eine vernünftige Kommunikation miteinander.... mehr ist für eine ordentliche Nachbarschaft gar nicht nötig.

Scheinbar ist es aber vielen Menschen völlig egal, wie ihr Verhalten auf andere wirkt. Hauptsache man selbst hat Spaß und muss sich nicht einschränken...

Ich habe schon so viele Situationen erlebt, wo es einfach gereicht hätte, vorher mal Bescheid zu geben oder nachzufragen... ist ja z.B. zu viel verlangt, kurz mal beim Nachbarn zu klingeln und zu fragen, ob er heute noch weg muss, bevor man seine Garage mit Umzugswagen inkl. Anhänger blockiert (vor 3 Wochen vor dem Haus meiner Mutter mitbekommen...).

Inaktiver User
06.08.2008, 15:12
Mit meinen Nachbarn und Vermieter verstehe ich mich gut, es sind keine freundschaftlichen Verhältnisse, es ist eine freundlich nette Distanz, das finde ich in Ordnung.

Im Urlaub werden Blumen gegossen, Briefkasten geleert, Katze versorgt, Ableger von Blumen getauscht, im Sommer wird im Garten gegrillt. Wenn wir uns im Hof treffen, reden wir ein paar Sätze oder auch nicht, wie es gerade kommt.

Eine Nachbarin hat mir sehr geholfen als ich längere Zeit krank war.

Ich habe vor 4 Jahren woanders gewohnt, 20 Jahre lang und da kannte ich keinen Menschen in der Straße, in unserem 6-Parteien-Haus ist man sich so gut es ging aus dem Weg gegangen. Das fand ich schrecklich und ich bin froh, dass ich da weg bin.

Inaktiver User
06.08.2008, 22:05
Ja, wenn wir ihre Eigenheiten akzeptieren - schließlich müssen sie auch mit uns auskommen.

Wir haben sechs Grundstücksnachbarn - es funktioniert ganz gut mit der Strategie "Reden".

Brunhilde44
10.08.2008, 15:53
Liebe Userinnen,

unsere Nachbarn erwärmen unser Herz. Oder sie machen uns das Leben zur Hölle. In der BRIGITTE 17 lesen Sie ein Dossier über alles, was so läuft Tür an Tür. Einen Auszug finden Sie hier (http://www.brigitte.de/frau/gesellschaft/dossier-nachbarn/index.html).

Und was haben Sie mit Ihren Nachbarn erlebt? Himmel - oder Hölle?

Eine interessante Diskussion wünscht
Ihr BRIGITTE.de-Team

..........was wir mit unseren Nachbarn erlebt haben-Hölle.:knatsch:

Vor 13 Jahren zog Alfred-ursprünglich aus dem Ruhrpott- mit Familie,3 beinah erwachsenen Kindern,von denen 2 noch bei ihm lebten, hier ins 3-Parteien-Haus ein,in ländlicher Region im Fränkischen.Mein Mann mietete die schöne ELW 1982,ich zog 1995 zu ihm.
Zuvor war Alfred 9x (!!) mit der Familie umgezogen,und nach längerer Zeit wurde uns auch klar,warum..

Da wurde plötzlich im Treppenhaus das Lichtintervall gekürzt,ohne Vorankündigung,lästig für uns,wenn wir nachts LEISE von Auslandsaufenthalten rückkehrten und am Ausladen waren...dann wurde ohne jeglicher Kommentar SEIN Gartenanteil abgetrennt mit einer Buschreihe,die wild vor sich hin wuchert und uns jede Menge Dreck und Laub beschert,was Alfred-so nenne ich ihn mal-nicht interessiert.
Natürlich hätte er uns nicht fragen müssen,aber sein Gartenanteil grenzt nun mal am Ausgang unserer Küche in unseren Gartenanteil an,ausser der Erlaubnis vom Vermieter hätten wir eine kurze Info zumindest als angemessen empfunden.

Ein Winterplan und Hausordnung hing plötzlich am Eingang(Unterschrift "der Vermieter"mit Computer geschrieben)...den wir in den zigVorjahren NIE benötigt hatten.Den hab ich dann auch abgerissen und den Mitmieter im Dach informiert,dass der keineswegs vom Vermieter war,sondern von unserem "Mr.Wichtig-Alfred"....
Wer da war und Zeit hatte,schwang den Schneeschieber und streute das Salz,was wir uns immer teilten...auf dem kl.Anteil Gehsteig,den es in schneereicheren Jahren zu räumen gab.
Mit den Studenten im Dachgeschoss waren unkomplizierte Absprachen nie ein Problem,auch nicht mit dem hilfsbereitem jungen Mann,der jetzt seit ca.5 Jahren im Dach wohnt.

Seitlich direkt an der Wand (welch ein Unsinn)der Garage unterhalb seiner Nordterrasse wurden Bäume und Sträucher in Masse gepflanzt.Wir sprachen ihn freundlich darauf an,ob es nicht möglich wäre,diese umzusetzen oder anderweitig zu pflanzen,da das Wurzelwerk die unterhalb verlaufende Drainage verlegen könnte,mit dem Ergebnis,dass unser Wohnzimmer unter Wasser stehen würde.Es gab viel Geschrei,als wir selbst zur Tat schritten und eine Birke ersetzten..aber keine Einigung war mit diesem renitentem Menschen möglich.

In meiner Abwesenheit lieh Alfred von meinem Mann 1000DM,kein Gedanke daran,das jemals zurückzuzahlen...ich forderte das über 5 (!!)Jahre nachdrücklich ein,dann auf EURO umgerechnet,was die anfänglichen gemeinsamen wechselseitig einladenden Grillabende oder mal "auf ein Glas zusammen" schnell minimierte...

Die an Alfred ausgeliehene Kreissäge bekamen wir defekt "rauchend"mit nicht mehr verwertbarem Sägeblatt zurück,und ja-klar blieben wir auf den Reparaturkosten sitzen.

Alfred machte einen RiesenAufstand mit Geschrei,als wir seitlich des Haus-Eingangs 2 kaputte Bäume rausrissen,auf "unserem"Rasenanteil mit Unterstützung anderer friedlich-freundlicher Nachbarn. Der eine Vogelbeerbaum hinterlies nur Dreck im Parkbereich unserer Fahrzeuge,für den das Ende der Sackgasse seit Jahren mit Billigung der Gemeinde genutzt wird. Der zweite Nadelbaum war kaputt und verlor Nadeln ohne Ende.
Alfred wollte das mit dem Vermieter klarmachen,erklärte 3 Monate zuvor sein Einverständnis,und hatte offensichtlich wieder alles "vergessen"als wir zu Tat schritten.

Dann wurden uns im Treppenhaus Getränke geklaut,die vor der Tür stehen-da stehen sie noch:smirksmile: ...als wir über Weihnachten verreist waren,eine Verwandte von mir,die zeitweilig bei uns wohnte,und ich.Nachweisen können wir gar nix.
Ein am Regal hängender Zettel,dass wir uns nicht darüber freuen,wenn ungefragt "Getränke ausgeliehen werden",wurde als bösartige Häme interpretiert..

Die grüne Wand der Abtrennung unseres Gartenanteils samt dem ramponierten ausgemusterten Jägerzaun des Nachbarn als Abtrennung,damit unser Hund auch bloss nicht mal versehentlich zu ihm rüberläuft und "was hinterlässt"-was wir immer beseitigt haben-nehmen wir so eben mal notgedrungen in Kauf.
Der wurde in den letzten 3 Wochen installiert,als wir verreist waren.

Unsere Wohnung ist schön,die 1900 Seelen Gemeinde hat hohe Wohnqualität,und wegziehen möchten wir nicht wirklich.

Wir warten eigentlich darauf,dass er unseren Hund vergiftet,den wir seit einigen Jahren haben,das wäre schlimm für uns,aber was können wir tun.
Er sitzt am längern Hebel und meint,er kann sich über alles stellen.Der Vermieter wohnt 12km entfernt und hält sich aus allem heraus,wir haben unabhängig voneinander ein gutes Verhältnis zu ihm.

Nach diveresen Abgaben eidesstattlicher Versicherungen,regelmässigem Besuch vom Gerichtsvollzieher,der auch ab und an bei uns läutete und nach ihm fragte- und anderthalb Jahren Inhaftierung wegen Betrugs kann Alfred natürlich niemand mehr was...der lebt lustig vor sich hin,und lacht alle aus,die irgendwas noch von ihm fordern aus vergangenen Tagen:grmpf:

Beim Einzug ca.1996 meinte seine Frau"wir sind nicht wie andere Menschen"da hatte sie wohl recht,und leidvoll mussten wir erfahren,wir andere unter seinem Geltungsbedürfnis,seiner Rücksichtslosigkeit,Aggressivität und Herrschsucht zu leiden haben.

Wir hoffen nach wie vor,dass er eines Tages wegzieht und seine Schrebergartenmentalität mit sich nimmt...und wir endlich Ruhe haben werden.
Das wird wohl ein Wunschtraum bleiben,denn er ist chronisch knapp bei Kasse...

Als wir die Sträucher kürzten,die unseren Gartenanteil verschmutzten,war er beim Anwalt "zur Beratung"...reden kann man leider nicht mit ihm,ansatzweise ab und an wenigstens mit seiner Frau,aber viel Änderung ist nicht in Sicht.
Wir haben uns rechtlich abgesichert und Broschüren vom Landratsamt besorgt,was rechtlich abgesichert ist "Rund um die Gartengrenze".Einiges muss toleriert werden,Samenflug,Laub,aber wenn das überhand nimmt und nicht geändert wird,wenn man den Nachbarn freundlich darum bittet-was wir mehrfach erfolglos taten-dann darf man auch selbst zur Tat schreiten.

Wir gehen uns ziemlich aus dem Weg.
Probiert haben wir vieles,auf friedlichem Weg.Es ist nur sehr problematisch,mit jemandem im selben Haus zu wohnen,der meint, er ALLEINE kann sich über alles hinwegsetzen und seine Interessen gnadenlos verfolgen,und bei Gesprächsversuchen rauchend hektisch davonlaufen und rumbrüllen...aber nicht sachlich diskutieren.

Es kann der Beste nicht in Frieden leben,wenn es seinem bösem Nachbarn nicht gefällt- schade.

Wir finden uns notgedrungen mit der gespannten und distanzierten Situation ab,und pflegen weiterhin freundschaftliche Kontakte -wie seit 1982 schon-mit den anderen Eigentümer-Nachbarn- 3 Familien,die miteinander verwandt sind.....

Der Zug ist wohl raus,nochmal zu versuchen,sie anzunähern.Wir hatten schon einiges freundlich und friedlich versucht über die letzten Jahre,wohl vergeblich....:wie?:

eli65
10.08.2008, 16:09
Mann, Mann, Mann -- da habt Ihr euch ja was ins Haus geholt, mein lieber Herr Gesangsverein ... !! Ich komme auch aus einem 1800 Seelendorf im Fraenkischen, dein Beitrag spricht mich deshalb besonders an ... aber leid tut es mir schon, was Ihr so ertragen muesst :blumengabe:

Alles Gute noch !!

eli65
10.08.2008, 16:11
[QUOTE=Ahnam]Ja, wenn wir ihre Eigenheiten akzeptieren - schließlich müssen sie auch mit uns auskommen.
QUOTE]

Also, ich bin die Ruhe in Person. Mich spuert man gar nicht, weil ich Ruecksicht nehmen kann. Das gilt aber leider nicht fuer andere Menschen ...

Brunhilde44
10.08.2008, 16:33
Mann, Mann, Mann -- da habt Ihr euch ja was ins Haus geholt, mein lieber Herr Gesangsverein ... !! Ich komme auch aus einem 1800 Seelendorf im Fraenkischen, dein Beitrag spricht mich deshalb besonders an ... aber leid tut es mir schon, was Ihr so ertragen muesst :blumengabe:

Alles Gute noch !!

:blumengabe: Danke Dir,das ist echt nett.

NEIN,wir sind auch Mieter,...wenn es Eigentum wäre,hätten wir mehr Handhabe.
Als Alfred aus Freiburg hier her zog,war das nicht abzusehen,wie schlimm sich das entwickeln würde.
Anfangs hat er ja einen auf scheissfreundlich gemacht.
Zumindest mit seiner Frau versuch ich ab und an mal ein kurzes Gespräch...es ändert sich zwar nicht viel..aber mit ihr ist wenigstens ansatzweise ein vernünftiger Austausch im Gespräch möglich....:knatsch: ......

Sonderzeicen
11.08.2008, 12:03
ich kann nicht sagen, dass ich meine nachbarn mag, habe aber auch keine probleme mit ihnen und sehe zu, dass solche moeglichst auch nicht entstehen. verhaeltnisse, wie sie in dem dossier geschildert wurde, sind leider typisch deutsch...

Brunhilde44
11.08.2008, 12:36
ich kann nicht sagen, dass ich meine nachbarn mag, habe aber auch keine probleme mit ihnen und sehe zu, dass solche moeglichst auch nicht entstehen. verhaeltnisse, wie sie in dem dossier geschildert wurde, sind leider typisch deutsch...
.........ja das stimmt wohl,leider.

Nur,was tun,wenn der Nachbar nicht mit sich reden lässt,seine Interessen über alles hinwegsetzt,Du das Nachsehen hast,ausgenutzt wirst und angeschrien,und musst noch befürchten,dass Dir das Haustier vergiftet wird??????????

Still grollen und stoische Ignoranz zeigen,das ist im Moment die einzige Methode,damit klarzukommen.

Umzug ist nicht drin derzeit,und auf länger-WEGEN dem Nachbarn?Nachdem wir ein wirklich nettes Miteinander hier in der Strasse haben,ausser ihm?

Schnu
17.08.2008, 00:21
schade, dass so viele probleme mit ihren nachbarn haben. ich bin mit meinem mann von wiesbaden nach düsseldorf gezogen und wir haben uns direkt mit unseren nachbarn angefreundet. mittlerweile unternehmen wir regelmäßig was zusammen. und auch die anderen parteien sind umgänglich und nett.

Sonderzeicen
17.08.2008, 02:09
schade, dass so viele probleme mit ihren nachbarn haben. ich bin mit meinem mann von wiesbaden nach düsseldorf gezogen und wir haben uns direkt mit unseren nachbarn angefreundet. mittlerweile unternehmen wir regelmäßig was zusammen. und auch die anderen parteien sind umgänglich und nett.

sicher ein gutes wohnviertel -?

ganxterlady
17.08.2008, 09:11
Nachbarn mögen? Nein, ganz sicher nicht!
Ich bewohne eine Doppelhaushälfte, leider sehr hellhörig.
Egal ob es um Sexgeräusche (war mal an HL Abend extrem, hatte Familie zu Gast) die laut schleudernde Waschmaschine morgens um 2.00 oder die Geräusche der 3 kleinen Kinder geht, die sich nicht selten bis 22.00 oder 23.00 Uhr abwechselnd auf das hellhörige Laminat fallen lassen um sich so tapfer wach zu halten :smile:
Was das Grundstück betrifft; meine Nachbarn glaubten, ihr Grundstück gehört ihnen, meins steht für eine gemeinsame Nutzung zur Verfügung. Seitdem ich diesen Irrtum aufgeklärt habe, ist auch die Höflichkeit auf der Strecke geblieben.
Der Rest besteht aus neidischen Leuten, ich war bis auf eine kleine Auszeit immer berufstätig und kann mir einen entsprechenden Standard wie Haus für mich allein, mehrfach Urlaub, nettes Auto leisten. Die Nachbarinnen sind ausser Kindererziehung nie einer Tätigkeit nachgegangen. Ihr Hauptaugenmerk lag auf Klatsch- und Tratschgeschichten, von morgens bis abends.
Meine Nachbarin zur einen Seite hängt jeden Abend sobald es dunkel wird am Fenster und beobachtet mich, leider habe ich keine Ahnung, was bei mir so interessantes passiert...oder womit sie rechnet :lachen:
Zur anderen Seite ist es ein Mann, der am geöffneten Fenster steht, sobald ich mich im Garten beschäftige und auch abends aufällig die Vorhänge zur Seite schiebt und an der Scheibe klebt sobald mein Bewegungsmelder angeht. Wenn ich ihn ärgern will, mache ich die Aussenbeleuchtung öfter an und aus.....
Zum Glück bin ich tagsüber ausser Haus, es gibt jedoch Tage, besonders in der hellen Jahreszeit, da macht mich dieses Verhalten regelrecht agressiv...falls Ihr versteht was ich meine.

Rowellan
17.08.2008, 09:17
Sexgeräusche (war mal an HL Abend extrem, hatte Familie zu Gast)
Weihnachten, das Fest der Liebe? :freches grinsen:

eli65
17.08.2008, 13:41
Zum Thema Sexgeraeusche weiss ich auch noch eine Anekdote hinzuzufuegen ... wir leben in einem sehr hellhoerigen Haus und wenn das argentinische Paerchen ueber mir Sex hat, dann laeuft da immer die Dunstabzugshaube (nicht zu nachtschlafenden Zeiten, dafuer oft bis zu 2 Stunden !!!) .. dann denke ich immer nur bei mir: Heute wird aber wieder viel gekocht :freches grinsen:

EvaFee
17.08.2008, 14:20
Anfang Oktober ziehe ich in eine 3-Zimmer-Wohnung um und meinen Direkt-Nachbarn auf gleicher Etage habe ich schon kennengelernt, der wirkt sehr nett (ein bißchen wie der Dr. Schmidt bei Schwester Nicola, falls das noch jemand kennt).

Aber eigentlich schon komisch: bei einer so schwerwiegenden Entscheidung muss man sich sofort nach der ersten Besichtigung entscheiden (zumindest hier in meiner Stadt in der vernünftige Wohnungen in Innenstadtlage sehr rar sind), kann nicht erst mal einige Tage überlegen (wie ich das bei Kleidern, Möbeln und natürlich Autos gerne mache) und die Nachbarn hat man meist noch gar nicht groß gesehen. Und Umtauschen geht nach dem Einzug auch nicht mehr so einfach ...

Brunhilde44
18.08.2008, 21:03
...........und die restlichen Nachbarn sind klasse,nicht NUR "ALFREDS"leben überall :smile:

Der 4 Jahre jüngere Nachbar gegenüber packt bei Bedarf an,wenn mal ein starker Mann gebraucht wird und mein Mann nicht da ist.
Sein Schwiegervater tat dies ebenso in jüngeren Jahren.
Zur Oma und zur Nachbarin nebenan kann man immer kommen,wenn man mal Hilfe braucht-oder auch mal,wenn man keine braucht.
Es wurden gemeinsam runde Geburtstage begossen,Hochzeiten gefeiert und öfters sitzt man mal zusammen....

Die beinah philosphisch anmutende Betrachtung von Silke Pfersdorf,"Was die Hecke verrät..."trifft den Nagel auf den Kopf.

Seit ich den Artikel gelesen hatte,auch das Interview mit dem Psychologen auf der Folgeseite,fühle ich mich irgendwie getröstet.

NEIN;ich möchte keine Bestärkung "ich habe Recht"das hat wohl keiner von uns.:knatsch:
Für die Zukunft würde ich mir wünschen,dass man weiter mit Alfred´s Frau einigermaßen vernünftig reden kann,und vielleicht eines Tages mit Alfred auch mal wieder,sofern er nicht wieder rumschreit und ausrastet...

Wunder geschehen,hoffentlich auch bei uns im Fränkischen.

Seid euch gewiss-keiner ist alleine.

Freut euch an lieben Nachbarn,und gebt nicht auf,wenn es Krach und Ärger gibt:peinlich:
Wir möchten auch "NUR WOHNEN"...in der Tat scheint nichts schwieriger als das zu sein:heul:

EvaFee
19.08.2008, 12:08
[QUOTE=Brunhilde44
Wunder geschehen,hoffentlich auch bei uns im Fränkischen.
[/QUOTE]


Da muss ich aber mal schnell meine Heimat verteidigen: ich lebe ja auch hier im schönen Franken (gut, in einer kleinen Großstadt) und hier ist bis jetzt alles wunderbar, hoffentlich bleibt es nach dem Umzug auch so.

An FRANKEN kann es also nicht liegen... dieser Alfred ist doch bestimmt ein Zugereister...

Inaktiver User
19.08.2008, 14:11
Da muss ich aber mal schnell meine Heimat verteidigen: ich lebe ja auch hier im schönen Franken (gut, in einer kleinen Großstadt) und hier ist bis jetzt alles wunderbar, hoffentlich bleibt es nach dem Umzug auch so.

An FRANKEN kann es also nicht liegen... dieser Alfred ist doch bestimmt ein Zugereister...


Mittel-, Ober- oder Unterfranken? :smirksmile:

eli65
19.08.2008, 14:19
Man soll dem Herrn fuer alles danken :zwinker: fuer die Ober-die Mittel- und die Unterfranken

... das ist mein Teil zur Verteidigung unserer Heimat, den ich hier beitrage. Ich bin mittlerweile nicht mehr dort sesshaft, aber die Wurzeln lassen sich nicht verbergen .. .ich sage nur: das rrrrrrollende rrrrrrr :schild genau: ...

EvaFee
19.08.2008, 15:07
Mittel-, Ober- oder Unterfranken? :smirksmile:

Mittelfranken.

Inaktiver User
19.08.2008, 15:12
Mittelfranken.

Willkommen im Club :freches grinsen:

Brunhilde44
19.08.2008, 17:28
Mittel-, Ober- oder Unterfranken? :smirksmile:

Man soll dem Herrn für alles danken,auch für einen Unterfranken :zwinker: ......

"Alfred"kommt aus dem Ruhrgebiet,ursprünglich.

Und restliche Nachbarn und Bekannte sind sehr sehr nett,zugänglich und hilfsbereit.

NEIN,es liegt nicht an den "Franken"...sondern an der Unzugänglichkeit der Menschen...und nicht mehr regelbaren Missverständnissen.:wie?:

Sonderzeicen
19.08.2008, 17:34
http://rtl-now.rtl.de/explosiv.php?container_id=18191&player=1

ab 7 minuten 30 sekunden gibts hier eine reportage ueber einen horror-vermieter. aber wenigstens halten die nachbarn zusammen.

Inaktiver User
19.08.2008, 17:37
Ausgangsfrage : "Mögen Sie Ihre Nachbarn ?"


Antwort Strelia: " Hmmnnjaaaeiiin "
(Die hinter uns ja, die neben uns nein, die vor
uns jain) Das war jetzt voll ehrlich:freches grinsen:

LG

Inaktiver User
20.08.2008, 14:37
hm, jein. wir sind in unserem haus sechs familien. vier sind okay, man grüßt sich höflich und geht dann wieder getrennte wege. dafür hat familie fünf es in sich. rentner, ganzen tag zeit, viel langeweile - da kommt man auf die eine oder andere merkwürdige idee. ich sag mal so - mir wird unterstellt nachts mit highheels durch die wohnung zu laufen. wenn ich denn highheels besitzen würde und sie auch tragen, wäre ich sicher -mithilfe meines liebsten - nicht in der lage, durch die wohnung zu gehen... :smirksmile:

xerdnax
20.08.2008, 19:30
Wir verklagen unsere scheußlichen, übergriffigen, egozentrischen, intelligenzfreien Nachbarn gerade. Seitdem ist es mucksmäuschenstill im Hause...wunderbar!

Zeitnomade
30.08.2008, 22:01
Miteinander auskommen ist wichtig für eine gute nachbarschaftliche Beziehung. Mögen muß man sich nicht unbedingt. Der Nachbar (recht von uns) - Junggeselle und Eigenbrödler hält Brieftauben. Die gurren den ganzen Tag und drehen ihre Flüge über unserem Grundstück. Dann baute er auch noch einen Taubenhaus gegenüber unseres Grillplatzes. Die Aussicht ist nun auch dahin. Wir haben uns geärgert, aber auf dem Dorf zeigt keiner den anderen an. Der linke Nachbar ist sehr hilfsbereit. Er ist sofort da, wenn man ihn bittet, mal was mit anzufassen, seine alte Mutter dagegen ist schon ziemlich hexig. Hinter unserem Grundstück sind seit zwei Jahren neue Nachbarn in ein Haus eingezogen. Denen ihr Leben findet draußen im Garten statt. Seitdem ist es mit der Ruhe vorbei, denn eines ihrer vielen Kinder plärrt immer und das in einer sagenhaften Lautstärke. Gegenüber zur Vorderseite die Nachbarn sind verträglich, wir kommen mit denen auch gut klar. Nachbarschaftshilfe gibt es auch noch, letzte Woche habe ich einen Baum in meinem Polo transportiert, den ich leider zuhause nicht aus dem Auto heraus bekam. Der nette Nachbar von gegenüber fragte, wo ich in hinhaben möchte und trug in an Ort und Stelle. Ich habe mich darüber sehr gefreut.

MissJMarple
20.10.2008, 22:33
Wir wohnen in einem Sechs-Familien-Haus und alles war ganz easy und entspannt und fröhlich, bis ein älteres Ehepaar einzog. Das hatte sein Einfamilienhaus aufgegeben, weil es ihm zuviel wurde, hätte aber nie in ein Haus mit mehreren Wohnungen ziehen dürfen. Diese Beiden tyrannisieren das ganze Haus, auf eine ganz subtile Art und Weise. Seit sie eingezogen sind, gibt es eine Menge Regeln für Dinge, die früher automatisch passiert sind. Und wenn eben nicht jede Woche die Treppe geputzt wurde, who cares? Ich bin irgendwann mal, als er morgens um acht wegen einer Kleinigkeit vor der Tür stand, explodiert und habe ihm die Meinung gegeigt, seitdem lassen sie uns in Ruhe, weil sie ja nicht mehr mit uns reden. Aber alle anderen leiden, zwei sehr nette Nachbarn sind schon ausgezogen und wir schauen auch schon nach anderen Wohnungen. Unsere einzige Hoffnung ist der demografische Faktor: Vom Alter her sind unsere Nachbarn eher weg als wir.

Kudu
21.10.2008, 18:22
Ich bin super zufrieden mit meinen Nachbarn :-)

Hier gibt es seit über 10 Jahren nur WG´s..und alles läuft perfekt. Jeder feiert mal laut seinen Geburtstag und ansonsten ist es das ganze Jahr super ruhig ;-)
Der Hausmeister ist ebenfalls Mitbewohner im Hause und immer bereit zu helfen!

Manche Nachbarstreits sind meiner Meinung nach übertrieben und gehören nicht vors Gericht. Die Juristen haben wohl besseres zu tun, als die BEschwerden über irgendwelche Heckengrößen zu bearbeiten ;-)
Das sollte man eigentlich selbst hinbekommen...vor allem, dass man überhaupt so viel Zeit hat, sich darüber aufzuregen *lol*...die hätte ich gar net!...Dazu ist mir meine Lebenszeit zu wichtig, um mich aufzuregen!

LG

kleinerbaer
21.10.2008, 19:05
Nein,
Die neben keine Rücksicht aus andere,feiern bis in die Puppen,
Lassen im Sommer ihr Motorrad mit absicht laut laufen,
und und und:knatsch:

Hyster
21.10.2008, 19:15
Ich hab die besten Nachbarn die Frau sich wünschen kann:smile:

Die sind immer für mich da....
Nicht nur für "Kleinigkeiten"

...als ich vor 3 Jahren plötzlich sehr krank wurde (schwere Lungenembolie) und für 6 Wochen im KH lag...haben meine Nachbarn sich ganz toll um meine damals 13 jährige Tochter gekümmert.
Sie haben meine Tochter abwechselnd bei sich aufgenommen (auch meine Vermieterin :smile: )
Sie haben meine Wäsche gewaschen, sie haben mich fast jeden Tag besucht, wenns möglich war (die 14 Tage Intensivstation liessen es leider nicht immer zu)... sie haben meine Blumen gegossen, meine Kaninchen versorgt...

Auch als ich vor 2 Jahren nochmal ins KH musste für 1 Woche, hat sich sofort eine der Nachbarinnen bereit erklärt meine Tochter für diese Zeit bei sich wohnen zu lassen...

All das kann ich nie wieder gut machen bei allen :blumengabe:

Ich bekomme Kuchen oder Essen von ihnen, wenn sie zuviel haben...oder selbsgemachte Marmelade...wir
treffen uns zum Plausch am Gartenzaun...oder winken uns am Küchenfenster zu :ahoi:

Sicher, wenn ich geben kann dann gebe ich :zwinker:

Meiner Vermieterin versorge ich immer ihre 3 Katzen und Blumen wenn sie im Urlaub ist...
da wir im Haus nur eine Waschmaschine haben...übernehme ich seit über 15 Jahren das Waschen der Wäsche , das Aufhängen und Zusammenlegen :zwinker:
Als ich gesundheitlich noch fit war, habe ich sogar jahrelang den Rasen gemäht :zwinker:
Giesse die Blumen im Garten :blumengabe:

Ich hab auch schon Kinder gesittet für die Nachbarn, oder beim Umzug geholfen...

Und das Beste:
diese Verhältnis besteht seit fast 20 Jahren :allesok: :allesok: :allesok:


Ich bin sehr dankbar für solche tollen Nachbarn...:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:



LG Hyster :knicks:

Inaktiver User
22.10.2008, 09:31
Ich habe superklasse Nachbarn, die besten, die man sich vorstellen kann. Wenn jemanden etwas stört, spricht man drüber und gut ist es. Die Empfindlichkeiten sind ja nicht immer gleich verteilt. Als ich noch ein kleines Kind hatte, das Mittagsschlaf machte, war mir die Mittagsruhe heilig, jetzt ist mir das relativ egal. Dafür haben wir eine Frau im Haus, die jetzt ab und an Nachtschichten hat - so ändert sich einiges im Laufe der Zeit. Drüber reden ist das beste Rezept.


Ihr Chihuahua kläfft sobald dich draußen was bewegt. Und da haben auch Gespräche nichts dran ändern können.

Du hast mit dem Chihuahua diskutiert? :freches grinsen:
*duckundwech*

schoki74
22.10.2008, 14:50
ich habe auch super Nachbarn. Keine Nörgelei, wenn mal das Fahrrad im flur stehen bleibt. Kein Geschimpfe, wenn die Kinder laut durch's Haus toben und Babysitter im Überfluss :D

TightLilly
14.11.2008, 13:01
Meine Nachbarn sind ganz nett, fast alle sehr alt, außer über mir. Manchmal hab ich das Gefühl da wohnt ein Nilpferd. Wenn der Typ Besuch hat ist schlafen fast unmöglich. In einer Altbauwohnung, hört man einfach alles. Auch wenn Herr von und Zu Nilpferd auf Klo muss. Baaah!

Elly
15.11.2008, 10:59
Letztens hat das liebe Nachbarskind versucht , uns eine Beule ins Auto zu hauen . Die Eltern stehen dabei ,sagen nichts ,entschuldigen sich auch nicht.Nein , ich mag sie nicht ! Elly

Inaktiver User
15.11.2008, 18:49
Ja, ich mag sie. Fast ausnahmslos.

Vor ca. 18 Jahren wurde der Teil der Stadt in der wir leben als Sanierungsgebiet ausgeschrieben. Viele der alten, oft heruntergekommen Häuser fanden damals neue Besitzer. Unseres auch :zwinker:.

Auf diese Weise sind die meisten unserer Nachbarn, genau wie wir, in den Jahren 90 bis 94 hierher gezogen. Einige sind schon wieder weg und haben die Häuser wieder verkauft oder vermietet, aber auch nur an nette Menschen. :lachen:

Ich glaube, Leute die bereit sind ein 300 - 400 Jahre altes, fast baufälliges Haus zu renovieren, um dort leben zu wollen sind alle handwerklich geschickt, haben Wohnträume und - irgendwie auch alle einen an der Waffel. Das verbindet.

Außerdem hatten wir fast alle damals kleine Kinder und haben die ganze Bande zusammen aufwachsen sehen.
Ich mag wo und wie ich wohne. :liebe:

Woodstock62
16.11.2008, 02:56
Ich habe zum Glück keine Nachbarn (mehr)... ich wohne in einem alleinstehenden Haus in der Pampa...

Vorher hatte ich ein 3-Parteien-Haus, mit Mietern, die mir im eigenen Haus Vorschriften machten, mit Mietern, die uns tätlich angegriffen haben, mit Mieter, die die Nachbarn aufgehetzt haben, mit Mietern, die unsere Tiere vergiften wollten, mit Mietern, deren Angehörige uns bedroht haben. NEIN, sowas muss ich NIE WIEDER haben... und ich bin froh, dass ich jetzt so einsam wohne.

Gruss Woodstock

savanne
16.11.2008, 22:11
Meine Nachbarn wohnen in einer Hütte, 3x4m, direkt neben uns, mit 3 Kindern. Wenn ich morgens auf den Balkon gehe, sitzt die ganze Familie vor der Hütte unter dem Baum im Schatten. Sobald sie meiner ansichtig werden rufen sie mit breitem Lächeln: Bon jour, savanne!
Meine Nachbarin, Angelique, klingelt nur bei mir wenn eins der Kinder krank ist und Arztrechnungen oder Medikamente zu bezahlen sind.
Wie kann ich mal nicht gut drauf sein, wenn diese Leute, die nicht wissen, was sie abends zum Essen haben, immer so gut gelaunt und freundlich sind?

Alles relativ :freches grinsen:

Ja, ich mag sie!

Liebe Grüsse
savanne

Hibbelchen
19.11.2008, 09:49
Ich habe zum Glück keine Nachbarn (mehr)... ich wohne in einem alleinstehenden Haus in der Pampa...

Vorher hatte ich ein 3-Parteien-Haus, mit Mietern, die mir im eigenen Haus Vorschriften machten, mit Mietern, die uns tätlich angegriffen haben, mit Mieter, die die Nachbarn aufgehetzt haben, mit Mietern, die unsere Tiere vergiften wollten, mit Mietern, deren Angehörige uns bedroht haben. NEIN, sowas muss ich NIE WIEDER haben... und ich bin froh, dass ich jetzt so einsam wohne.

Gruss Woodstock

Ich habe auch solche Exemplare, die sich an unseren Autos, Kinderfahrrädern, Fußbällen, Waschmittel vergreifen. Tiere werden gequält, deswegen versage ich uns den großen Wunsch nach einer Katze. Es wird getratscht, was das Zeug hält.

Ich wünschte, ich wäre schon so weit wie du, das Haus in der Pampa bezahlen zu können. Aber irgendwann ist es so weit und bei meinem Auszug bekommen sie alle Nägel, die in meinen Autoreifen steckten, zurück!

Schnuefflerin
19.11.2008, 19:57
Ich mag meine Nachbarn, das sind nämlich meine Schwiegereltern (naja, inzwischen ja nur nur meine Schwiegermutter) :freches grinsen:
Ideal, wenn die Kinder da sind, die sind nämlich gerne bei Oma drüben oder wenn Schwager und Schwägerin zu Besuch kommen - wir können in Puschen zum Besuch rübergehen :smile:

Auch ansonsten kann man immer um Hilfe bitten und am Wochenende muss ich fast nie kochen, da gehen wir immer rüber zum essen.

Umgekehrt kann meine Schwiegermutter auch auf meine/unsere Hilfe zählen, allerdings ist sie so eine von der Sorte, die immer alleine macht und nie um Hilfe bittet :wie?:

Eun
20.11.2008, 08:51
wir sind vor einem jahr in eine art neubaugebiet gezogen.
es ist ein gemischtes wohnviertel (eigentumswohnungen, sozielwohnungen, normale mietwohnungen) und vor allem gibt es viele kinder und einen kindergarten direkt in unserer nähe.

da wir aber den ganzen tag arbeiten sind, bekommen wir das kindergeschrei nicht so mit und wenn wir mal daheim sind, ists nicht soo schlimm, es ist ja tagsüber.
nur unserem nachbarsjungen fällt sonntag morgen ein, dass er fussball oder basketball auf den steinplatten vor unserem schlafzimmerfenster spielt. auch gegenüber wird dann am sonntag schon mal mit der kreissäge hantiert oder es wird fröhlich im haus vor sich hingebohrt :wie?:

finde es eine frechheit, wenn sich nicht an die ruhezeiten und hausordnung gehalten wird. zumal der großteil ey den ganzen tag unter der woche daheim ist, dann können die das doch da machen.
deswegen: ich mag meine nachbarn nicht nur nicht, ich kann sie überhaupt nicht leiden und bin froh, nichts mit ihnen zu tun zu haben :freches grinsen:

mfg
eun

Hibbelchen
20.11.2008, 11:16
auch gegenüber wird dann am sonntag schon mal mit der kreissäge hantiert oder es wird fröhlich im haus vor sich hingebohrt :wie?:

finde es eine frechheit, wenn sich nicht an die ruhezeiten und hausordnung gehalten wird. zumal der großteil ey den ganzen tag unter der woche daheim ist, dann können die das doch da machen.


Komisch, dass immer die Arbeitslosen am Wochenende wach werden. Bei uns läuft entweder der Betonmischer, die Kreissäge, ein Bohrer etc. Samstags und Sonntags kurz nach 8 Uhr, nach 10 min erstmal Ruhe und dann in der Mittagsruhe wieder. :peinlich: Bin ich wirklich mal zu Hause, sehe ich, dass diese Leute den ganzen Tag den Hintern nicht hochkriegen. Aber wenn die berufstätigen auch mal gern ausschlagen würden, wird Randale gemacht. Warum? :knatsch:

Eun
20.11.2008, 12:46
Komisch, dass immer die Arbeitslosen am Wochenende wach werden. Bei uns läuft entweder der Betonmischer, die Kreissäge, ein Bohrer etc. Samstags und Sonntags kurz nach 8 Uhr, nach 10 min erstmal Ruhe und dann in der Mittagsruhe wieder. :peinlich: Bin ich wirklich mal zu Hause, sehe ich, dass diese Leute den ganzen Tag den Hintern nicht hochkriegen. Aber wenn die berufstätigen auch mal gern ausschlagen würden, wird Randale gemacht. Warum? :knatsch:

das werd ich auch nie verstehen.
aber offensichtlich ist nichts tun so anstrengend und aufhaltend, dass die armen nur noch ihr wochenende dafür hergeben können :freches grinsen:

mfg
eun

Inaktiver User
21.11.2008, 15:47
ihr täuscht Euch, die Nachbarn warten auf Hilfe von anderen Leuten: die arbeiten aber und können nur sonntags:freches grinsen:

cella
21.11.2008, 18:22
:knatsch: Kann sein,das dein Nachbarsjunge unter der Woche zur Schule muss und auch sonst "ausgebucht" ist!?
Ist heutzutage meist so bei den Kiddies,irgendwann wollen die auch mal toben und spielen.
Was Bohren und "Handwerkern" am Sonntag angeht,das finde ich definitiv nicht in Ordnung.Samstag ist zu tolerieren,zu den üblichen Zeiten,ausserhalb der Ruhezeiten,versteht sich.

Jemandin
22.11.2008, 23:53
Komisch, dass immer die Arbeitslosen am Wochenende wach werden. Bei uns läuft entweder der Betonmischer, die Kreissäge, ein Bohrer etc. Samstags und Sonntags kurz nach 8 Uhr, nach 10 min erstmal Ruhe und dann in der Mittagsruhe wieder. :peinlich: Bin ich wirklich mal zu Hause, sehe ich, dass diese Leute den ganzen Tag den Hintern nicht hochkriegen. Aber wenn die berufstätigen auch mal gern ausschlagen würden, wird Randale gemacht. Warum? :knatsch:

Darüber wundere ich mich auch schon lange.
Da ich Studentin bin und nebenbei jobbe, bin ich zu recht unterschiedlichen Zeiten daheim und kann somit den Lebenswandel meiner Nachbarn recht lückenlos beobachten (naja, eigentlich muss es eher beobachten :zwinker: ).

Wir haben jedenfalls kürzlich neue Nachbarn bekommen, laut "Nachbarschaftsfunk" arbeitslos, die meist erst gegen 14-15 Uhr anfangen ihre Wohnung zu renovieren. Entsprechend lang sind sie dann auch zu Gange und ich hoch erfreut, wenn ich mir abends noch bis 22 Uhr das Gehämmer anhören muss. :knatsch:

Und zum eigentlichen Thema: ich mag meine "alten" Nachbarn, d.h. die Leute, die hier schon lange wohnen und die ich begutachten konnte, als ich hierhin gezogen bin. Es ist nicht so, dass ich ein besonders gutes Verhältnis zu ihnen hätte, aber man grüßt sich freundlich, nimmt mal ein Paket an oder informiert sich, wenn irgendwas anliegt.
Die Nachbarn, die erst später in das Haus gezogen sind, sind durch die Bank rücksichtslose A... Niemand hat sich mal vorgestellt, wenn man sich im Flur begegnet wird weggeschaut, die Hausordnung und Ruhezeiten werden ignoriert, es wird nicht geputzt, usw. Es ist ein Trauerspiel. :heul:

Amanlu
23.11.2008, 13:59
Hi!

Ich wohne in einem 3-Familienhaus im Dachgeschoss. Es ist ein Altbau, und die Wände und Decken sind dünn, aber die Leute verhalten sich alle dementsprechend rücksichtsvoll.
Von dem älteren Ehepaar unter mir kriege ich ab und zu Kekse, Ostereier oder Schokolade hingestellt oder sie schneiden einen Zeitungsartikel aus, wenn sie denken, der könnte für mich interessant sein. Ein paar Wochen nach meinem Einzug haben sie mich auch gleich zu sich zum Essen eingeladen. :)

In den Wohnungen davor habe ich aber wirklich alles durch gehabt: Den selbst ernannten Popstar, der bis nachts um 3 Uhr mit Mikrofon und Verstärker sein Repertoire zum besten gab, dann richtige Musicalstars, die nach der Vorstellung um 0.00 Uhr nach Hause kamen und erst mal draußen auf dem Balkon mit den USA telefonierten oder sich einfach noch ein wenig mit Gymnastikübungen austobten.

Und die berühmten Papierwände hatte ich auch. Hätte ich da vor Einzug nur einmal die Toilettenspülung gehört, wäre ich niemals eingezogen.
Ich stimme einer Vorrednerin hier zu: Man sollte zumindest mal ein oder zwei in einer potenziellen Wohnung schlafen können, bevor man sich entscheiden muss!

Liebe Grüße
Amanlu

Elly
23.11.2008, 14:25
Der Nachbarsjunge hat wieder versucht , eine Beule ins Auto zu hauen , diesmal hat er den Wagen meines Mannes ausgesucht. Mal sehen , wie oft er es noch versucht , einmal muß es ja klappen. Nein , ich kann das Balg nicht leiden.Elly

ulcari
23.11.2008, 19:23
Hallo meine Lieben,

ich glaube ich bin ja nun wirklich eine starke Persönlichkeit und ein Exot hier in meiner Nachbarschaft.

Ich habe ein eigenes Haus...lebe mit meinem Mann nicht zusammen habe vier Kinder ein eheliches und drei uneheliche und gehe noch arbeiten.
Sehr viel Stoff zum Gerede untereinander..lol.

Nun hab ich auch noch einen Jungen der anders ist als andere(mein sohn hat Trisomie 21) und weil ich in meiner Nachbarschaft damit nicht so an die Öffentlichkeit gegangen bin, hab ich natürlich auch deshalb momentan Gerede..über das wie und was und warum.

Mir fällt dazu nur ein Liedtext von den Ärzten ein..den ich hier leider nicht mehr veröffentlichen darf..wegen des neuen Urheberrecht.

Aber umschreiben darf ich es!!!!

Hör nicht hin, wenn die Leute reden sie haben eigentlich nichts böses im Sinn. Ein eintöniges Leben quält viele Menschen und ihr Tag wird einfach interessanter, wenn sie Märchen erzählt.
Solang sie nur reden, braucht man sich keine Gedanken zu machen, dann machen sie nichts schlimmeres.
Man sollte sich ein wenig Heuchelei ruhig leisten und einfach nett Lächeln....ich glaub das ärgert sie am meisten.:zwinker:

Ich habe schon mal daran gedacht uns ab morgen einen Zettel um den Hals zu hängen...wir beissen nicht und sollten wir es doch mal tun...wir sind versichert!!!!:smile:

Also ich mag meine Nachbarn....:blumengabe: .sehr..:blumengabe: ..ob die das auch so sehen..zumindestens bin ich wohl interessant für sie!!!lol!!!!!:zwinker:

Nehm euch mal alle lieb in den Arm !!!!

LG
Ulcari:blumengabe:

ulcari
23.11.2008, 19:30
Und noch mal ich..lach!!!!

In meiner Nachbarschaft wird ja nun seit einiger Zeit geredet ....über mich ....über meine Lebensart und ganz wichtig über meinen Sohn.

Nun es ging so weit das man glaubte, das ich ja am Boden zerstört sein müsste und jeden Tag heulend durch die Gegend lauf und überhaupt bin ich ja so arm dran mit meinem Leid ein mehrfachschwerstbehindertes Monster groß ziehen zu müssen.

Ja,....das kennt ihr doch auch alle ........einer sagt ...die hat einen grauen Hosenanzug an, der war nicht gerade so passend...der nächste trägt es weiter und bezeichnet ihn schon als monströses und vollkommen aus der modischen Linie geraten und der nächste macht einen Kartoffelsack daraus und am Schluss fragen sich alle ...hatte die überhaupt etwas an?!

Nun ich habe mit meiner ganzen Kraft am Samstag einmal kurz um mich geschlagen und jeden einzelnen Nachbarn telefonisch kontaktiert und mitgeteilt:

Erstens.....ich wollte meinen Sohn so haben wie er ist.
Zweitens...ich bin stolz auf meinen Sohn.
Drittens...normal kann jeder ich kann eben besonders

(Blöder Satz, ja ich weiß, aber extra für blöde Leute, bestens geeignet. Überlege ob ich mir T-Shirts drucken lassen soll?!)[/

Auch hab ich einmal damit aufgeräumt das ich nicht arm dran bin sonder außerordentlich viel Freude mit meinen ganzen Kinder habe und das es mir nicht Tag täglich zum heulen zu Mute sei........weil dann würd ich ja nun auch ein bisschen anders durch die Gegend laufen.
Und jeder der mich kennt weiß das ich auf mein äusseres Erscheinungsbild wirklich sehr viel Wert lege..auch wenn hir und da noch ein paar Pfunde zu viel drauf sind..lach!!!

Nun bei all meiner Stärke...bei jedem einzelnen persönlich vorzusprechen, nun dafür war auch ich zu feige und was soll ich sagen...als ich so 10 Nachbarn durch hatte war mir nicht nur zum heulen zu Mute sonder ich hab es auch einfach getan..!!!!

Warum muss man sich nur immer wieder bis auf die Knochen ausziehen wenn man sich für ein besonderes Kind entschieden hat???
Das kann und werd ich wohl nie verstehen!!!!

Also es ist schon schön Nachbarn zu haben die sich um einen kümmern und sorgen..wirklich.:zwinker:

Nehm euch mal alle lieb in den Arm!

LG
Ulcari

Eun
24.11.2008, 09:45
:knatsch: Kann sein,das dein Nachbarsjunge unter der Woche zur Schule muss und auch sonst "ausgebucht" ist!?
Ist heutzutage meist so bei den Kiddies,irgendwann wollen die auch mal toben und spielen.
Was Bohren und "Handwerkern" am Sonntag angeht,das finde ich definitiv nicht in Ordnung.Samstag ist zu tolerieren,zu den üblichen Zeiten,ausserhalb der Ruhezeiten,versteht sich.

wenn der junge (ist auch nicht mehr der kleinste, um die 12 - 14 müsste er sein) am nachmittag spielt und am samstag, ist mir das wurst. aber am sonntag möchte ich meine ruhe haben, egal wie alt oder jung die kinder sind, dafür gibt es ja die ruhezeiten.
das die dreckigen bälle auch gegen die hauswand gedonnert werden, ignoriere ich dabei noch.
in dem fall, kann ich mit dem satz: "es sind doch nur kinder" leider nichts anfangen, denn denken und rücksicht nehmen werden wohl pubertierende kinder schon können, oder?

sorry, dafür hab ich kein verständnis.

mfg
eun

Inaktiver User
24.11.2008, 17:28
das die dreckigen bälle auch gegen die hauswand gedonnert werden, ignoriere ich dabei noch.

Da würde ich jetzt aber mal entschieden einschreiten und das Waschen der Bälle fordern. :smile: