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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesichter mit Namen verknüpfen



Inaktiver User
26.06.2008, 12:40
Hallo :Sonne:

... paßt nicht ganz hier rein, aber wieder doch.


Ich stelle an mir fest, daß ich es seit Jahren nicht schaffe, mir neue Namen zu merken. Soll heißen: Ja, ich kenne die Person, mag sie auch, sehe sie öfters, aber mir fällt der verd... (sorry) Name der Person nicht ein.

An Wertschätzung meinerseits fehlt es nicht, aber ich denke, ich mache folgendes: Wenn sich mir jemand vorstellt, konzentriere ich mich auf andere Sinneseindrücke, höre den Namen nicht mal richtig, vor allem: "abgespeichert" wird er nicht. Das Gespräch mit der Person allerdings schon ...

Das kann tatsächlich über Jahre so gehen.

Und ich komm in das Alter, wo mir das peinlich ist. Erstens kann ich die Person nicht ansprechen (ich kann ja nicht sagen: Du, ja, Du, die da grade das Cola trinkt, was hältst Du von .... neee. Geht gar nicht!)

Mit 41 denke ich, ist Altersdemenz noch recht weit entfernt, mein Gedächtnis ist im Gegenteil sehr gut, oft fast zu gut.


Bitte helft mir: Welchen Fehler mache ich da?

Habt Ihr Tipps für mich?


Danke jetzt schon,
fenetra

(Nicks z. B. merke ich mir grandios schnell :wie?: - vielleicht bin ich beim Lesen besser, ich bin Autodidaktin, kann sein, daß ich hier neue Strategien brauche)

Inaktiver User
26.06.2008, 13:07
Hallo Fenetra,

ich bin vor ca. zwei Jahren neu in einen Volleyballverein gekommen und habe es mir seitdem angewöhnt, die Leute immer aktiv anzusprechen: "Wie heißt du denn? Ich bin ..."

Nach dem Training habe ich die neuen Namen in mein Filofax geschrieben (vielleicht albern), aber ich denke, durch das Aufschreiben hat es sich noch ein bisschen besser eingeprägt. Wenn ich dann doch 'mal einen Namen vergessen habe, konnte ich im Kalender nachsehen.

Wenn ich einen Namen nach einigen Wochen immer noch nicht drauf habe (obwohl ich ihn jedes Mal in mein Buch schreibe), notiere ich dazu, dass er meinetwegen ein rotes T-Shirt anhatte oder der Freund von XY ist usw.

Inzwischen bin ich nicht mehr die Neue, aber trotzdem gehe ich aktiv auf die neuen Leute zu - beim Spiel ist es schon gut, finde ich, wenn man jemanden direkt auffordern kann.

Könnte das helfen?

Viele Grüße, Miranda.

Inaktiver User
26.06.2008, 13:12
Das ist eine wirklich gute Lösung! Wowww! Und Filofax hab ich eh fast immer parat.

Es ist bei mir auch vor allem im Freizeitbereich so - im Reitstall. Da wechseln die Einsteller ebenfalls immer wieder. (oder bei Nachbarn, oder deren Kinder, da bin ich wie die CC aus der "Nanny": "Das kleine Kind" :gegen die wand: )

(Reitstall - was natürlich gleich nochmal ein Problem der Pferdenamen ergibt, aber echt: Das muß ich nicht unbedingt hinkriegen, das wär dann die nächste Stufe, wie das dazugehörige Vieh heißt)


Wie mach ich das jetzt mit den fehlenden Namen? Von Leuts, die ich nicht nach Jahren fragen kann, wie sie heißen? Vielleicht am besten zuhören und hoffen, daß jemand anders sie mit dem Namen anspricht. Ich bin immerhin die "dienstälteste" Einstellerin, die sofort nach Fertigstellung eingezogen ist und seither nie weg war ...

Glaubt einem das überhaupt wer, daß man Menschen wertschätzt, obwohl man die Namen dazu nach Jahren noch immer nicht weiß?

Ich würd 's vermutlich anzweifeln ...

Inaktiver User
26.06.2008, 13:25
Vielleicht jemand anderen beiseite nehmen und so tun, als ob du den Namen von der Person immer mit einem ganz bestimmten anderen verwechselst?

So à la "Die sieht aus wie meine Freundin Kerstin, deshalb will ich sie immer Kerstin nennen ... Wie heißt sie noch 'mal wirklich?"

Inaktiver User
26.06.2008, 13:30
Danke, das könnte gehen, wenn ich sonst so gar nicht weiter komme.

Ich werd einfach Stück für Stück die Namen sammeln. Am besten bei jedem Besuch einen, damit sich meine vernachlässigte Hirnregion langsam dran gewöhnt.

Inaktiver User
26.06.2008, 13:53
ich habe im Business ständig neue Kontakte - falls Visitenkarten, gleich hinten ein paar Details notieren (tunlichst unleserlich - sowas wie "Brille, roter Teint, Weste", gerne auch "Urlaub in XY", so dass man beim nächsten Mal small-talken kann), ansonsten auch Filo.

Im Privat-Bereich/bei Vornamen hab ich für fast jeden Namen ein "Muster".
Der neu kennengelernte Thomas hat ist dann z.B. etwas größer, aber tanzt schlechter als mein guter Freund Thomas, und durch diesen Vergleich speichert sich das neue Gesicht zum alten Namen dazu.
War mal ein Tip in einem Mnemotechnik-Buch, für mich klappt's (bei Vornamen) super.

Mitternachtsfee
26.06.2008, 14:28
Lass dir doch von den Leuten ihre vollen Adressen in dein Adressbuch schreiben.

Kannst ja vorgeben, du brauchst die Adressen für Umzugsmeldungen, Postkarten von dir ausm Urlaub, Notfallkette im Verein (wer holt wen ab etc)...dann erfährst du den Vor- und Zunamen und lässt die Leute ihre Einträge auch noch selber machen.

Klappt eigentlich ganz gut und dabei kommt auch niemanden in den Sinn, du würdest ihre Namen nicht kennen.

Fee

Inaktiver User
26.06.2008, 15:04
Mitternachtsfee, ich könnt ja sogar die Mitgliederliste einsehen, aber das klappt nur für 1/3. Der Rest sind Nicht-Mitglieder und Mitreiterinnen ... mit Name/Adresse schriftlich würd ich die höchstwahrscheinlich verschrecken.

Aber mal mit der Mitgliederliste anfangen - diese Idee hab ich jetzt Dir zu verdanken - ist sehr gut!



Tanguera:

Eine schöne Eselsbrücke! Auch die Visitkartenidee kann mir im geschäftlichen Bereich sehr helfen. Dort telefoniere ich viel mehr, die Stimme erkenne ich blind, da helfe ich mir manchmal damit, daß ich hoffe, der andere spricht zuerst. Dann tuts die Stimme auch.


Ich muß mir vielleicht auch die Gesichter sehr plastisch mit dem geschriebenen Namen in Gedanken vorstellen. Vielleicht ist das ein hilfreicher Zusatz, zu den anderen Vorschlägen, die ich auf alle Fälle verwirklichen werde.


Ich merk grade, von den 3 Bereichen, also Stimme, Name und Gesicht "verspeichere" ich derzeit meist nur zwei. Sind bestimmt wenige - 50? 100? - wo ich alle 3 parat habe.

Bin ich da unnormal? Das würde mich interessieren.

Wie geht 's Euch da? Wahrscheinlich haben wenige, wie ich ja auch, das so direkt noch nie überlegt. Weil 's halt automatisch funktioniert.

AnnaM
26.06.2008, 16:52
Du bist halt ein visueller Typ, du musst etwas sehen, um es zu speichern. Geht mir auch so. Wenn ich den Namen selbst einmal geschrieben habe (und es mir wichtig ist *ggg*), kann ich ihn mir garantiert merken. Hören nutzt meist gar nichts. Das geht direkt am Hirn vorbei auf der anderen Seite wieder raus.

Inaktiver User
26.06.2008, 23:00
Du musst dich auf den Namen konzentrieren und ihn bildlich mit dem Gesicht bzw. der Person verknüpfen:
Herr Kraus hat lockiges Haar, Frau Zimmermann stellst du dir mit einer Säge vor usw. Je ausgefallener und lustiger die Verknüpfung ist, umso besser.
Ich habe das so in einem Kurs gelernt; nicht geglaubt, dass die Methode funktioniert und bin im Selbstversuch vom Gegenteil überzeugt worden. Alle Teilnehmer konnten sich auf Anhieb die (ausgedachten) Namen der übrigen Teilnehmer merken.
Und: Ja, es funktioniert auch für weniger anschauliche Namen, da braucht es halt nur mehr Phantasie und Übung.

Inaktiver User
27.06.2008, 08:15
Anna, gelernt habe ich immer am besten, wenn ich die Information handschriftlich zusammenfasse (mache ich bei wichtigen Dingen heute noch so), oder mir das zu merkende mehrmals laut vorbete, erst lesenderweise, dann aus dem Gedächtnis.

Meine Art zu lernen kann schon damit zusammenhängen, da hast Du recht.


perdita: Merkwürdigerweise sind es Vornamen, die ich mir nicht merke, drum funktioniert es geschäftlich gottseidank sehr gut.

Ohne Deinen Einwurf mit Zimmermann - Säge hätte ich das nicht erkannt! Aber: An der Konzentration hapert es tatsächlich.


Hey, Ihr helft mir richtig toll auf die Sprünge!!! Danke!

Carolly
27.06.2008, 11:20
Oh, ein paar tolle Ideen! An kleine Smalltalkdinge kann ich mich auch nach Jahren noch erinnern, aber Namen entfallen mir fast immer. Dazu bin ich auch noch ziemlich gesichtsblind. Uebel. In der Schule oder Uni hatte ich durchschnittlich immer 2 Jahre noetig um alle namen zu kennen und festzustellen, dass die Haelfte der Jungens nicht gleich aussieht. Es dauerte auch lange um Dozent X und Y auseinander zu halten. Wenn ich nur einen von denen sah wusste ich nie welcher es ist bis mir endlich auffiel dass X immer ein Hemd unter dem Pulli traegt und Y drueber:knatsch:
*seuftz* man kann doch, wenn man irgendow neu zukommt nicht zugeben dass man sich keine namen, bzw Gesichter merken kann.

Carolly

Inaktiver User
27.06.2008, 11:26
*lach*

Carolly ... ich versteh Dich.

Doch, im privaten Bereich erkläre ich momentane "Aussetzer" schon, aber eben nur sehr guten Bekannten oder Freunden - die ich aber durchaus dann namentlich kenne :freches grinsen: .

Da ich aber sogar oft mein eigenes Pferd nicht sofort finde (den Namen kenn ich schon, wie es aussieht auch, aber es sehen halt einige so ähnlich aus, doch mit dieser Eigenschaft bin ich wirklich die einzige. Gut, Wallach oder Stute und das Halfter meines Pferdes sind da gute Erkennungszeichen *wie peinlich*), und den meisten Leuten im Reitstall ihr eigenes Pferd als meist "heilige Kuh" empfunden wird, nehmen sie mir das deswegen zum Glück nicht krumm und grinsen drüber.

Ändern will ich es trotzdem. Heute übe ich das erste Mal.

Inaktiver User
27.06.2008, 12:35
lol - Pferde würden für mich auch alle gleich aussehen.

Inaktiver User
27.06.2008, 12:40
lol - Pferde würden für mich auch alle gleich aussehen.


:freches grinsen:

Ja, schon!

Nur: Ich hab fast durchgehend die letzten 30 Jahre immer mindestens ein eigenes Pferd gehabt!

Stell Dir mal vor, eine langjährige, erfahrene, erfolgreiche (jetzt nicht mehr) Turnierreiterin irrt durch den Stall, über alle Koppeln, kommt ohne passendes Pferd retour und sieht die fragenden Blicke der anderen.

Bis sie dann draufkommt, daß die Stallburschen zwecks einfacherem Ausmisten das eigene Vieh in eine Nebenbox verfrachtet haben - wie jedes Mal, wenn sie das tun.

Oder: Ich komm begeistert ins Stüberl, beschreibe ein neues Pferd, das so interessant/nett/was-auch-immer-ist und die Reitstallchefin (noch dazu meine beste Freundin) sieht mich fragend an und meint dann, das wäre Pferd XY, das wäre seit 8 Jahren da, weil der Besitzer spurlos verschwunden ist und ihr das Tier leid tat. (Uralt, das Tier, nebenbei).

An dem lief ich seit Jahren vorbei!


... immer eigene Gedanken im Kopf - anders kann ich mir solche Patzer nicht erklären.

Njarka
27.06.2008, 14:04
Ich kann das den Menschen-Namen auch nicht so gut. Dafür merke ich mir Tiernamen und die Menschen heißen dann Frau Mieze oder Herr Fifi.
Ansonsten merke ich mir Namen wohl unbewusst durch die Verknüpfung mit bereits bekannten Menschen (ähneln sich - oder eben gar nicht).

Nocturna
27.06.2008, 15:45
Ich muss auch eine angeborene Merkschwäche für Namen und Gesichter haben. Das war damals schon während meiner Schulzeit so. Klar wusste ich alle Namen aus meiner Klasse, aber schon bei der Parallelklasse hat es ausgesetzt und ich kannte höchstens fünf weitere Namen.

Ich merke auch gerade, dass ich nicht einen einzigen Namen aus meiner Tai Chi Gruppe weiß, obwohl ich da seit 1,5 Jahren jeden Montag bin. Anfangs ist man einfach so dazu gestoßen ohne jede Vorstellung und jetzt ist es zum Fragen zu peinlich. :peinlich:

Carolly
27.06.2008, 17:04
*lach*

Carolly ... ich versteh Dich.

Doch, im privaten Bereich erkläre ich momentane "Aussetzer" schon, aber eben nur sehr guten Bekannten oder Freunden - die ich aber durchaus dann namentlich kenne :freches grinsen: .

Da ich aber sogar oft mein eigenes Pferd nicht sofort finde (den Namen kenn ich schon, wie es aussieht auch, aber es sehen halt einige so ähnlich aus, doch mit dieser Eigenschaft bin ich wirklich die einzige. Gut, Wallach oder Stute und das Halfter meines Pferdes sind da gute Erkennungszeichen *wie peinlich*), und den meisten Leuten im Reitstall ihr eigenes Pferd als meist "heilige Kuh" empfunden wird, nehmen sie mir das deswegen zum Glück nicht krumm und grinsen drüber.

Ändern will ich es trotzdem. Heute übe ich das erste Mal.

:blumengabe: Kommt mir bekannt vor! Ich habe zwar kein Pferd, aber oefters schon mal die Katze von den Nachbarn mit nach drinnen genommen und gefuettert waehrend meiner vor der Haustuer jammerte :ooooh::freches grinsen:

Carolly

Inaktiver User
28.06.2008, 11:59
Ups, da fällt mir noch was ein: Ich hab mal den falschen Hund aus dem vorigen Reitstall mitgenommen!

Diese eine Freundin und ich hatten sehr ähnlich aussehende Deutsche Schäferhunde. Wir ließen immer bei den jeweiligen Autos eine Hintertüre offen, daß sich (der jeweils eigene!) Hund dort verkriechen und ungestört pennen konnte.

Eines Abends, es war schon finster, stieg ich in mein Auto, Blick über die Schulter auf die Rückbank: Ja, Hund ist da. Ich fuhr in Richtung Heimat los, als mich das Verhalten des Hundes irgendwie irritierte ... er tat zwar nix Großartiges, das aber ungewohnt.

Ich hielt das Auto an, sah mir den Hund an - und: Es war der falsche Schäferhund!!!

Rasch kehrte ich um und stellte das richtig.

Aber okay: Zwei ziemlich idente große Dt. Schäferhundrüden in der Finsternis ... das kann schon mal passieren.

*räusper*

Zwei Namen hab ich gestern neu gelernt. Mal sehen, gleich geh ich dann wieder reiten ...

honzina
28.06.2008, 18:34
Ich muss auch eine angeborene Merkschwäche für Namen und Gesichter haben. Das war damals schon während meiner Schulzeit so. Klar wusste ich alle Namen aus meiner Klasse, aber schon bei der Parallelklasse hat es ausgesetzt und ich kannte höchstens fünf weitere Namen.

Ich war seit mindestens einem halben Jahr in der Schulklasse, da waren zwei Maedchen mit teilweise asiatischer Abstammung. Die eine adoptiert aus Vietnam, die andere halb philippinisch, halb deutsch, sahen also eigentlich sehr unterschiedlich aus. Jetzt hatte die Vietnamesin aber 2 Namen, einen europaeischen, der auf den offiziellen Listen stand und von den meisten Lehrern benutzt wurde, und einen vietnamesischen, den die Klassenkameradinnen und manche Lehrer benutzten.

Das hat mich total ueberfordert, und ich habe ewig gebraucht, um zu kapieren, wieviele Maedchen es denn nun waren und wie sie hiessen. Der Hoehepunkt war dann, dass ich die Vietnamesin nach ihr selbst gefragt habe: "Du, xy (europ. Name), wo ist denn die YZ (vietnamesischer Name)...?":peinlich:

canislupa
30.06.2008, 22:15
Fenetra, es gibt eine Bezeichung für Dein Manko, eine Art Krankheit, die bedeutet, dass man sich keine Gesichter (auch nicht von Pferden oder Hunden) merken kann. (Es liegt nicht an meinem Gedächtnis, dass ich mir diese nicht gemerkt habe, es ist einfach ein schwieriges Wort, das man nicht andauernd braucht.) Und darunter leiden manche Menschen erheblich und manche ein bisschen. Ich gehöre auch dazu. Voll peinlich, die eigenen Kollegen, die man selten sieht, nicht mit Namen ansprechen zu können und miteinander zu verwechseln, weil sie für Leute wie uns alle "gleich" aussehen! Leider fällt mir der Name dieser "Krankheit" nicht ein, aber ich denke auch nicht, dass man das abstellen kann. Höchstens gibt es Tricks, damit besser zu leben. Im Gespräch Namensnennungen möglichst umgehen, so lange drumherumreden, bis man weiß, wen man vor sich hat, und solche Dinge. Dafür hast Du wahrscheinlich ein tolles Gedächtnis für Telefonnummern, Geburtstage, Postleitzahlen, Adressen, einen klasse Orientierungssinn (eingebautes GPS...) und einen Sinn für Farben und Formen oder Melodien. Stimmt's? Na bitte, das fehlt dafür anderen. Vollkommen ist keiner. Mach Dir nichts daraus, man kommt auch so durchs Leben. Alles Gute!

Inaktiver User
30.06.2008, 23:30
Prosopagnosie (oder Gesichtsblindheit) heißt das. Es handelt sich im Prinzip um eine Behinderung, die so schlimm ausgepärgt sein kann, dass man unfähig ist seine eigene Frau/seinen eigenen Mann zu erkennen...

wenn das ganze dann noch mit einem schlechten Namensgedächtnis einhergeht, wird's richtig schwierig.

Eine milde Form von Gesichtsblindheit und schlechtem Namensgedächtnis habe ich auch. Wobei es bei mir auch viel mit meiner Aufmerksamkeit zu tun hat.

Ganz schlimm ist es, wenn ich Leute außerhalb des gewohnten Umfelds treffe. Z.B einen Stallkollegin im Theater :ooooh:

Liebe Grüße,
Inara

Inaktiver User
01.07.2008, 08:41
:blumengabe: *lach*

Canislupa, daß Du den Namen dieser Behinderung nicht kennst, aber alles drüber weißt ... das hätte von mir sein können!!!


Aber daß das ein wissenschaftlich anerkanntes Manko ist, ist doch sehr interessant!

Gut, meinen eigenen Mann, den eigenen Hund und das eigene Pferd erkenne ich natürlich schon, wenn ich ihnen ins Gesicht schaue. Aber offenbar machen andere das automatisch besser!

Ja, ich hab dafür andere Fähigkeiten. Ich kann mir z. B. ein voll eingerichtetes Zimmer so vorstellen, als wäre das fertig. Also mit dem Plan im Kopf ohne Zeichnung die richtigen Sachen auswählen, die richtigen Farben für Accessoires, die endgültige Platzierung von Möbeln und Co: Es erscheint plastisch vor meinen Augen, das irritiert meinen Partner immer wieder.

Oder Aktiencharts - da erkenne ich die Tendenzen nahezu "blind", da brauch ich weder Lineale noch sonst was - wobei ich nicht weiß, ob das Routine oder Automatismus ist.

Nebenbei hab ich ein ausgeprägtes Harmoniegefühl für Farben und Formen, gut, ich hab früher viel fotografiert und male auch noch nebenbei, so grad Lust vorhanden. Und in der Gartengestaltung bin ich auch nicht übel.

Also "zahle" ich für diese besseren Fähigkeiten mit anderweitig schlechteren, quasi. Na gut, dann werde ich halt an mir arbeiten, damit ich dieses Manko in einem erträglichen Rahmen halte.

Inara, außerhalb des bekannten Umfeldes ist es fast unmöglich, die Leute einzuordnen. Einen Banker im Eissalon - noch dazu in kurzen Hosen und T-Shirt wieder zu erkennen, ist tatsächlich nur auf den 3. Blick möglich. Oder, wie Du sagst, Stallkollegen in der Stadt, vielleicht ist es auch die extrem andere Kleidung.

Ich stelle auch fest, daß das Namen merken, das ich ja mithilfe Eurer Tipps begonnen habe, mir recht schwer fällt. Leider ist meine Ausbeute bisher so, daß ich echt nur einen dauerhaft bis jetzt gemerkt habe. Aber ich denke, durch ständiges Training wird mein Gehirn halt irgendwann gezwungen werden, die richtigen "Kärtchen" anzulegen, sprich, weitere und neue Synapsen zu bilden.

Schwerstarbeit!!! (Gebt mir mathematische Formeln, das ist leichter!)

Ich danke Euch sehr, auch für die eigenen Erfahrungsberichte!

:blumengabe:

Carolly
03.07.2008, 11:58
Ganz schlimm ist es, wenn ich Leute außerhalb des gewohnten Umfelds treffe. Z.B einen Stallkollegin im Theater :ooooh:

Liebe Grüße,
Inara

Oh absolut! Oder einen Mitstudenten in der Stadt, oder nur im Zug zur Uni. Das geht total schief. Ich habe in einem anderen Leben (vor Abi und Studie) als Arzthelferin gearbeitet. Ich konnte mir nie die Namen von all den Patienten merken die dann natuerlich boese auf mich wurden und auch das Computersystem das irgendwann angeschafft wurde hielf nicht wirklich. Hier fragt die Assistentin nach Geburtsdatum und Hausnummer, nie nach dem Namen. Auch nicht schlecht. Da faellt mir noch ein: als Kind habe ich immer meine eigenen Eltern, z.B. beim Bummeln in der Stadt aus den Augen verlohren und nicht mehr wiedererkannt. Auch uebel, oder? Wenn mein Partner mich aergern will geht er beim bummeln ein paar Schritte zur Seite und auch jetzt habe ich noch oft Probleme ihn wiederzufinden, auch wenn ich weiss wonach ich suche :ooooh:

Carolly

Inaktiver User
03.07.2008, 15:33
Wenn mein Partner mich aergern will geht er beim bummeln ein paar Schritte zur Seite und auch jetzt habe ich noch oft Probleme ihn wiederzufinden, auch wenn ich weiss wonach ich suche :ooooh:

Deswegen merk ich mir immer genaustens was Herr Inara an hat! Und Leute, die ich gut kenne, erkenne ich extrem sicher an ihrem Bewegungsmuster. Deswegen erkenne ich Leute von weiter weg manchmal besser, als wenn sie nahe an mir dran stehen :knatsch:

Unsere Wahrnehmung ist schon komisch...

Inaktiver User
03.07.2008, 15:34
Deswegen merk ich mir immer genaustens was Herr Inara an hat! Und Leute, die ich gut kenne, erkenne ich extrem sicher an ihrem Bewegungsmuster. Deswegen erkenne ich Leute von weiter weg manchmal besser, als wenn sie nahe an mir dran stehen :knatsch:

Unsere Wahrnehmung ist schon komisch...


:ooooh: :ooooh: :ooooh:

Euch gehts auch so????

*puh*

Ich versuchs auch über die Kleidung, die Stimme oder die Gestik bzw. Bewegungsmuster. :peinlich:

januaria
08.07.2008, 01:08
Teilweise werden wir bei solchen Sachen aber auch von unserer Psyche ausgetrickst. Oft erkennt man nur das, was man erwartet. Einen Banker erwarten wir im Anzug. Wenn wir hingegen einen Mann in Shorts und T-Shirt sehen, gehen wir nicht davon aus, dass das unser Banker ist. Das passiert allen Menschen ...

Es ist auch nicht jeder, der sich keine Namen merken kann, gesichtsblind. Manch einer hat einfach ein schlechtes Gedächtnis für Namen und Begriffe.

Ich habe mein Namensgedächtnis aus beruflichen Gründen trainieren müssen - das geht.

1. Wenn man den Namen einmal weiß, ihn im Gespräch immer wieder einsetzen. Wiederholung hilft beim Speichern.

2. Wenn es irgendwie geht, den namen selbst einmal irgendwo aufschreiben.

3. Später (z. B. auf dem Nachhauseweg) Verbindungen zwischen Namen und sonstigen Informationen über die Person herstellen.

4. Von dem Zusammentreffen erzählen, dabei den Namen öfters einbauen.

5. Wenn in der Nähe irgendwelche Unterlagen/Notizen mit dem Namen liegen, versuchen, zwischendurch ein Auge darauf zu werfen.

6. Falls sich die Gelegenheit bietet, andere fragen bzw. die Ohren spitzen, wenn andere die Person ansprechen.

7. Und sobald Du den Namen wieder auf der Pfanne hast - sprich die Person immer und immer wieder mit ihrem Namen an. Das ist wie beim Vokabeln lernen. Durch die ständige Wiederholung bleibt's irgendwann mal hängen!

januaria
08.07.2008, 01:11
Teilweise werden wir bei solchen Sachen aber auch von unserer Psyche ausgetrickst. Oft erkennt man nur das, was man erwartet. Einen Banker erwarten wir im Anzug. Wenn wir hingegen einen Mann in Shorts und T-Shirt sehen, gehen wir nicht davon aus, dass das unser Banker ist. Das passiert allen Menschen ...

Es ist auch nicht jeder, der sich keine Namen merken kann, gesichtsblind. Manch einer hat einfach ein schlechtes Gedächtnis für Namen und Begriffe.

Ich habe mein Namensgedächtnis aus beruflichen Gründen trainieren müssen - das geht.

1. Wenn man den Namen einmal weiß, ihn im Gespräch immer wieder einsetzen. Wiederholung hilft beim Speichern.

2. Wenn es irgendwie geht, den namen selbst einmal irgendwo aufschreiben.

3. Später (z. B. auf dem Nachhauseweg) Verbindungen zwischen Namen und sonstigen Informationen über die Person herstellen.

4. Von dem Zusammentreffen erzählen, dabei den Namen öfters einbauen.

5. Wenn in der Nähe irgendwelche Unterlagen/Notizen mit dem Namen liegen, versuchen, zwischendurch ein Auge darauf zu werfen.

6. Falls sich die Gelegenheit bietet, andere fragen bzw. die Ohren spitzen, wenn andere die Person ansprechen.

7. Und sobald Du den Namen wieder auf der Pfanne hast - sprich die Person immer und immer wieder mit ihrem Namen an. Das ist wie beim Vokabeln lernen. Durch die ständige Wiederholung bleibt's irgendwann mal hängen!

januaria
08.07.2008, 01:14
Fragt mich nicht, warum mein Text jetzt zweimal hier auftaucht?!? :ooooh:

Inaktiver User
08.07.2008, 07:49
Fragt mich nicht, warum mein Text jetzt zweimal hier auftaucht?!? :ooooh:

Passiert manchmal - aber in Deinem Fall war's gar nicht schlecht!

:blumengabe:

Der "Fahrplan" hat m.M.n. nämlich keine Lücken und ist sehr gut! Ungefähr so versuche ich es derzeit. Ja, der Beginn ist etwas holprig, so bin ich bei einer Person zwar so weit, daß ich mir den Namen des frischen Fohlens merke, aber nicht der Name der Besitzerin, um den es geht. :ooooh: :smirksmile: Aber ich arbeite dran ...

canislupa
10.07.2008, 10:38
Okay, angenommen, ich habe mir den Namen gemerkt. Aber ein paar Tage später hat der Kollege etwas anderes an, war beim Friseur oder trägt eine andere Brille oder ich treffe ihn außerhalb des Arbeitsplatzes - und schon stehe ich wieder auf dem Schlauch! :wie?:

Inaktiver User
10.07.2008, 10:42
Okay, angenommen, ich habe mir den Namen gemerkt. Aber ein paar Tage später hat der Kollege etwas anderes an, war beim Friseur oder trägt eine andere Brille oder ich treffe ihn außerhalb des Arbeitsplatzes - und schon stehe ich wieder auf dem Schlauch! :wie?:

Das Problem verstehe ich.

Ich löse es mit "Varianten zum Hauptartikel" (sorry, ich programmier grad im Webshop rum und hab mich nach einem Teilerfolg grad hierher gerettet. Doch das ist genau das, was ich meine).

Soll heißen: Ich bemühe mich, bewußt zu sehen und diese Abweichungen "einfach" mitzuverspeichern im Gehirn. Also, die gleiche Person halt öfters "anzulegen".

(Ich ticke da tatsächlich relativ binär, merkwürdigerweise.)

Inaktiver User
10.07.2008, 10:49
Mir geht es wie fenetra: Ich konzentriere mich beim Kennenlernen dermaßen auf die Person (gucke ins Gesicht), daß ich wohl scheinbar die Ohren auf Durchzug stelle und den Namen zu 99 % nicht verstehe oder wahrnehme. Ganz schlimm wird's, wenn es gleich mehrere Personen sind. Heißt: viele Namen (wenn ich sie denn mal hören würde) und viele Gesichter.

Selbst Gesichter kann ich mir oft schwer merken, wenn sie nicht markant oder für mich interessant sind. Es dauert bei mir leider ewig, bis ich mir ein "Durchschnittsgesicht" gemerkt habe.

Wenn eine Person nicht irg.wie (positiv/negativ, egal) auffällt (riesige Nase, gräßliche Stimme, erzählt was extrem lustiges/dummes usw.), besteht die ersten Male bei mir einfach keine Chance, daß ich mir das Gesicht und den Namen merken kann. Ich hasse das.

Inaktiver User
10.07.2008, 10:55
Mir geht es wie fenetra: Ich konzentriere mich beim Kennenlernen dermaßen auf die Person (gucke ins Gesicht), daß ich wohl scheinbar die Ohren auf Durchzug stelle und den Namen zu 99 % nicht verstehe oder wahrnehme. Ganz schlimm wird's, wenn es gleich mehrere Personen sind. Heißt: viele Namen (wenn ich sie denn mal hören würde) und viele Gesichter.

Selbst Gesichter kann ich mir oft schwer merken, wenn sie nicht markant oder für mich interessant sind. Es dauert bei mir leider ewig, bis ich mir ein "Durchschnittsgesicht" gemerkt habe.

Wenn eine Person nicht irg.wie (positiv/negativ, egal) auffällt (riesige Nase, gräßliche Stimme, erzählt was extrem lustiges/dummes usw.), besteht die ersten Male bei mir einfach keine Chance, daß ich mir das Gesicht und den Namen merken kann. Ich hasse das.


:schild genau:


Aber so gehts ja auch nicht? :knatsch: Andere können das, und ich will auch ...


Also, z. B.: Ein Polizeizeichner würd bei mir verzweifeln ... wobei das eher wurscht ist, in die Situation komme ich wohl nicht, und selbst wenn, könnte ich es derzeit kaum ändern.

Inaktiver User
10.07.2008, 11:04
Da ich zumindest oft die Firma weiß, von der die Person kommt, helfe ich mir, in dem ich bei Xing suche. Manchmal klappt's, manchmal nicht. Oder aber ich frage meinen Chef/Kollegen, wer das nochmal war.

Wenn ich bei Xing die Person finde, drucke ich mir oft das Profil aus - zum Namen- und Gesichtmerken!

Inaktiver User
10.07.2008, 11:08
Auch ein guter Trick, Zeta! :blumengabe:

Inaktiver User
10.07.2008, 11:08
Auch ein guter Trick, Zeta! :blumengabe:

Hilft aber nur, wenn die Person auch Xing ist.

Am liebstens wären mir Visitenkarten mit Paßfoto! :freches grinsen:

Nocturna
10.07.2008, 11:52
Ich bin ein non-visueller Typ. Ich kann einen Abend lang mit meiner Bekannten höchst angeregt plaudern und mir jedes Wort merken, was sie gesagt hat, aber hinterher beim besten Willen nicht sagen, was sie angehabt hat.

Ich habe ein inneres Bild von meinen Freunden und Bekannten, deswegen bin ich ein totaler Versager, wenn es darum geht eine neue Frisur oder das deutlich verringerte Körpergewicht zu bemerken.

Ich habs tatsächlich nicht geschnallt, als sich meine Schwägerin ihr fast hüftlanges Haar auf Schulterlänge abschneiden ließ :knatsch:. Wie um alles in der Welt soll ich dann feststellen, ob meine Bekannte schwer umkämpfte 5 Kilo verloren hat und mich deswegen erwartungsvoll anblickt. :peinlich:

Inaktiver User
10.07.2008, 12:04
Oh ... das alles trifft auf mich auch zu.

Peinlich, irgendwie ... aber vielleicht fokussieren wir einfach unsere Aufmerksamkeit auf das für uns wesentliche?

Ich bin niemand, der sich mit Nebengeschichten abgibt, dafür habe ich zu viel in zu wenig Tag zu erledigen.

So eine Art von subjektiver Wahrnehmung wichtiger oder unwichtiger Dinge vielleicht.

canislupa
11.07.2008, 11:40
Eine gute Freundin hat mich einmal folgendermaßen getröstet:
"Wenn du blind bist für die Gesichter von Menschen, dann siehst du vielleicht statt dessen in ihre Seelen."
Das gab mir zu denken. Wer weiß, was wir wahrnehmen, was Menschen, die sich die Gesichter merken können, nicht wahrnehmen.

Inaktiver User
11.07.2008, 11:48
Oh, das ist aber ein schöner Ausspruch!

Danke dafür! Gibt mir Denkstoff.

:blumengabe:

Gruenekatze
17.07.2008, 22:40
Ich habe auch überhaupt kein Personengedächnis, ich merke mir nicht nur die Namen nicht, ich erkenne auch die Gesichter nicht wieder! :peinlich:

Oft genug treffen wir irgendwelche Leute in der Stadt, unterhalten uns nett und wenn wir dann weitergehen, erklärt mein Mann mir (inzwischen meist ungefragt), dass wir diese Leute letzte Woche auf irgendeiner Party kennengelernt haben! :ooooh:

Allerdings habe ich auch schon zweifelnd vor Otto Graf Lambsdorff gestanden und mir überlegt, dass ich den Typ doch irgendwo schon mal gesehen habe! (Ist schon ein paar Jahre her, damals war er im Fernsehen noch präsent!)

minstrel
18.07.2008, 10:51
1. Wenn man den Namen einmal weiß, ihn im Gespräch immer wieder einsetzen. Wiederholung hilft beim Speichern.

2. Wenn es irgendwie geht, den namen selbst einmal irgendwo aufschreiben.

3. Später (z. B. auf dem Nachhauseweg) Verbindungen zwischen Namen und sonstigen Informationen über die Person herstellen.

4. Von dem Zusammentreffen erzählen, dabei den Namen öfters einbauen.

5. Wenn in der Nähe irgendwelche Unterlagen/Notizen mit dem Namen liegen, versuchen, zwischendurch ein Auge darauf zu werfen.

6. Falls sich die Gelegenheit bietet, andere fragen bzw. die Ohren spitzen, wenn andere die Person ansprechen.

7. Und sobald Du den Namen wieder auf der Pfanne hast - sprich die Person immer und immer wieder mit ihrem Namen an. Das ist wie beim Vokabeln lernen. Durch die ständige Wiederholung bleibt's irgendwann mal hängen!

So mache ich das auch. Besonders Punkt 4 hilft mir enorm. Nach den Bewerbungsgesprächen habe ich zum Beispiel abends meinem Freund von allen Gesprächsteilnehmern - mit Namen - erzählt.

Visitenkarten beschriften (schlaksig, Brille) mache ich auch.

Das Wiederholen des Namens ist mir zu Beginn sehr schwer gefallen. Meine Beobachtung: je weiter man nach Süden kommt, desto wichtiger ist es, die Leute ständig beim Namen zu nennen. Bei mir "zu Hause" hingegen, gebraucht man Namen kaum. Man verwendet sie noch am ehesten in Momenten emotionaler Aufregung, oder wenn man jemanden massregeln möchte.

Meine ersten Gespräche mit Süddeutschen verliefen dann so:

"Guten Morgen minstrel!"
"Guten Morgen."
"Schön Dich zu sehen, wie war Dein Wochenende, minstrel?"
"Danke, wir waren xyz. Und was habt Ihr unternommen? Wie geht es Deinem Freund?"
"Karl geht es gut..blabla. Was macht *mister minstrel*?"
usw.

Ich hatte irrsinnige Mühe, das blöde Gefühl beim permanenten Hören meines Namens abzustellen. Noch mehr Mühe aber damit, andere ständig beim Namen zu nennen.

Inzwischen klappt das aber schon mal gut. Jetzt muss ich mir halt nur noch die Namen merken...