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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : USA-Sprachreise für meinen 17-jährigen Sohn



geralinda
24.05.2008, 13:55
Hallo, an alle hoffnungsvollen, aber auch leidgeplagten Teenager-Mütter/Väter!

Im Juli/August 08 wollen wir unseren Sohn 4 Wochen nach Boston schicken. Mit EF-Reisen.
Hat jemand Erfahrung mit diesem Unternehmen und was für mich vor allem wichtig ist, kann mir jemand sagen, wie bereite ich meinen ach so coolen, aber nicht minder unerfahrenen Großen auf diese Reise vor? Bisher hat er nur von der Schule organisierte und begleitete Klassenfahrten mitgemacht. Nicht zu vergessen die üblichen Urlaube mit Familie und Co.

Wir haben für ihn Gastfamilie gebucht im DZ, da angeblich kein EZ in einer Familie mehr frei war. Ich selbst hab keine USA Erfahrung und schwanke daher zwischen "Mama will ihren Sohnemann vor der Welt beschützen" und "ich weiß, dass es für ihn persönlich und seine mehr als ausbaufähigen, schulischen Englischkenntnissen von Vorteil sein wird..."!

Danke für alle Tipps und hoffnungsvollen Beiträge.
Eure Geralinda (ist mein erster Beitrag)
http://brigitte.de/foren/images/brigitte/smilies/lof.gif

jethrotullpe
25.05.2008, 16:25
Hallo Geralinda!
Meines Wissens existiert die Firma EF schon sehr lange, kann also nicht so schlecht sein. Hab selbst keine Erfahrungen mit denen oder anderen, aber es gab sie schon als ich noch zur Schule fing... (vor ewig) .
Boston ist schoen, wenn ihr die Adresse von der Gastfamilie kriegt kannst du bei mapquest.com rausfinden, wo das genau liegt. DZ oder EZ, meist haben die Gastfamilien mehrere Schueler, aber nicht unbedingt alles Deutsche, also Englisch wird er auf jeden Fall sprechen muessen. Eine Bereicherung wird's auf jeden Fall sein. Mit 17 kriegt er auch sehr leicht Kontakte, und meist sind Ausfluege und anderes geplant vom Veranstalter. Also, take it easy, vielleicht kriegt er ja Lust auf ein Schuljahr in den USA, das wuerde den Sprachkenntnissen am besten helfen.
Er wird bestimmt einen Menge Spass haben !
Liebe Gruesse aus California!

geralinda
25.05.2008, 17:44
danke für deine Antwort und deine aufbauenden Worte. hast ja recht, take it easy... wird wohl das beste sein.

eli65
28.05.2008, 21:26
Meine Schwester hat ihren 16-jaehrigen Sohn fuer ein Jahr nach Arkansas gehen lassen. Das war im letzten Juli. Er hat sich sehr gut eingelebt, spricht mittlerweile fast besser Englisch als Deutsch :zwinker: und wirkt sehr selbstaendig. Fuehrerschein hat er gemacht .. sein Auto hat er sich auch schon ausgesucht :freches grinsen: dort in den Staaten, natuerlich einen Ford Mustang ... (Vater ist Anwalt) .. also sie sagt, es haette ihr fast das Herz gebrochen, als sie ihn ziehen lassen musste aber im Nachhinein hat sie es nicht bereut. Es war ein Gewinn auf der ganzen Linie. Ich selbst war fuer ein Jahr in Mexiko, habe auch bei Gastfamilien gelebt und auch alleine, ich wuerde es auch nicht mehr missen wollen :allesok:

Seine Lektuere, die er mitgenommen hat in die Staaten war diese hier, hab das Buechlein fotografiert seinerzeit :zwinker:

Paul Watzlawick
Gebrauchsanleitung fuer Amerika
Verlag? Das kann ich nicht erkennen, aber: Er sagt (mein Neffe), er faende das Buch toll ....

izzie
29.05.2008, 09:58
DZ oder EZ, meist haben die Gastfamilien mehrere Schueler, aber nicht unbedingt alles Deutsche, also Englisch wird er auf jeden Fall sprechen muessen. Ihr solltet unbedingt nachfragen, ob der zweite Gastschüler auch Deutscher ist. Und falls ja, wenn möglich, noch ändern lassen. Denn die werden sich auf deutsch unterhalten und jede Menge Sprachlernzeit geht verloren.

geralinda
29.05.2008, 10:56
Nein, der andere Gastschüler ist nicht deutschsprachig. So wurde es uns von EF zugesichert. Denn ja, du hast recht, es würde den Aufenthalt mehr oder weniger "sinnlos" machen.
Danke für alle bisherigen Beiträge, geben mir echt Hilfe in meinen "Mama-Beschwerden".

Seidenfaden
29.05.2008, 11:08
Hallo,
mein Sohn ist nach dem 2006 Abi mit 18 fast 19 mit EF nach
Boston gegangen. Allerdings für neun Monate und er
hat nicht in einer Gastfamilie gewohnt, sondern im
EF Wohnheim. Ihm hat es gefallen und meint es
habe ihm nichts besseres passieren können. Er hat
die Zeit dort geliebt. Er ist sehr selbständig geworden
und die USA ist sein Traumland. Er war natürlich auch
ca. 2 Jahre älter.
Meine Devise, Vertrauen in die Kinder haben, die schaffen
das schon.

Liebe Grüße
Seidenfaden

Inaktiver User
31.05.2008, 15:52
Hallo

Mein erster Abstecher über den grossen Teich war vor Jahren auch ein Sprachaufenthalt mit EF in Santa Barbara. Auch ich wohnte bei einer Gastfamilie - neben der Schule werden auch freiwillige Ausflüge organisiert und die Familien werden sorgfältig ausgewählt.

Abgeholt wird man von einem EF-Vertreter am Flughafen und direkt zur Familie gebracht - alles easy und ... ich beneide Deinen Sohn!!!

geralinda
31.05.2008, 16:57
Danke, für die Nachricht Franky_52 und auch an alle anderen.

Ja, beneiden tu`ich meinen Sohn auch, hätte auch gern solche Möglichkeiten gehabt.
Beruhigend zu hören, dass der Veranstalter seinen Versprechungen allem in allem nachkommt.
Wir werden sehen....
alles Gute
Geralinda