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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachträgliche Änderung im Berufsunfähigkeitsvertrag?



Handballfreak
22.01.2008, 22:02
Hallo,
ich habe mich für eine Lebensversicherung mit angekoppelter Berufsunfähigkeitsversicherung bei der Öffentlichen Versicherung entschieden. Im Vertrag wurde festgelegt, dass meine Wirbelsäule nicht mitversichert ist. Heute war ich bei meinem Arzt und habe mit ihm darüber geredet. Er sagt, dass es nicht so schlimm ist, wie ich es bei der Versicherung angegeben habe.

Meint ihr, ich sollte versuchen mit der Versicherung zu reden, dass die meine Unterlagen evtl. nochmal prüfen und die Wirbelsäule mit in den Vertrag aufnehmen?

Danke für die Antworten.
handballfreak

Inaktiver User
23.01.2008, 16:33
Hallo,
ich habe mich für eine Lebensversicherung mit angekoppelter Berufsunfähigkeitsversicherung bei der Öffentlichen Versicherung entschieden. Im Vertrag wurde festgelegt, dass meine Wirbelsäule nicht mitversichert ist. Heute war ich bei meinem Arzt und habe mit ihm darüber geredet. Er sagt, dass es nicht so schlimm ist, wie ich es bei der Versicherung angegeben habe.

Meint ihr, ich sollte versuchen mit der Versicherung zu reden, dass die meine Unterlagen evtl. nochmal prüfen und die Wirbelsäule mit in den Vertrag aufnehmen?

Danke für die Antworten.
handballfreak


Mal davon abgesehen, dass man sinnvollerweise Risiko ( BU ) und Kapitalbildung trennen sollte, und mal davon abgesehen, dass bei der Wahl eines BU - Tarifs höchste Sorgfalt hinsichtlich Qualität des BU - Bedingungswerks und des entsprechenden Versicherers an den Tag gelegt werden sollte.... wäre es sicherlich sinnvoll, insofern dein Doc dir anhand eines Attests bestätigt, dass die Geschichte mit deinem Rücken eher weniger dramatisch ist, eine Nachprüfung des Ausschlusses, der für dich im Schadensfall durchaus weitreichende Folgen haben könnte, anzustreben.

Vorab wäre allerdings erstmal die Qualität deines BU-Tarifs zu klären - sprich , ob es überhaupt Sinn macht, bei diesem Versicherer zu bleiben.

WW

Karla48
23.01.2008, 16:35
Es gibt hier noch einen weiteren Fachmann für Versicherungsfragen, der heißt justii-g. Der hat mir schon sehr geholfen.
Handballfreak und Wirbelsäule nicht versichert...:wie?: Das ist doch eine Volkskrankheit heutzutage...und bei Unfällen auch immer betroffen eigentlich...also ich würde das nicht ausschließen. Wenn schon Absicherung, dann richtig, oder?

Inaktiver User
23.01.2008, 16:38
Es gibt hier noch einen weiteren Fachmann für Versicherungsfragen, der heißt justii-g. Der hat mir schon sehr geholfen.
Handballfreak und Wirbelsäule nicht versichert...:wie?: Das ist doch eine Volkskrankheit heutzutage...und bei Unfällen auch immer betroffen eigentlich...also ich würde das nicht ausschließen. Wenn schon Absicherung, dann richtig, oder?


Guter Tipp.... mit Justii, meine ich.

Gruß WW

Inaktiver User
23.01.2008, 17:48
Dankeschön :blumengabe:
Ich gebe die Blumen hiermit freudig strahlend an Euch lieben zurück
:blumengabe:
:blumengabe:


Allerdings kann ich WW nur zustimmen.



1) Versicherung und Kapitalbildung gehört strikt getrennt
2) Wenn die Qualität der BU-Versicherung nicht passt, dann hilft im BU- oder EU-Fall alles nichts.

Dies merkst Du auch schon daran, daß Du zwar die Vorerkrankung im Antrag angegeben hast, die Versicherung es aber nicht für nötig befunden hat, den Grad der Erkrankung beim Arzt abzufragen. Sonst hätte dieser entsprechendes ja an die Versicherung gemeldet.

Es wurde pauschal gesagt: "Vorerkrankung? Da machen wir nen Ausschluß". Wenn man schon vor dem Vertrag so mit Dir umspringt, wie wird es dann erst aussehen, wenn Du mal als Bittsteller an diese heran trittst? Vorher hat die Versicherung das Risiko, daß Du eine andere Versicherung wählst - da sind sie also noch "freundlich". Aber wenn Du erst mal gefangen bist...

Nach welchen Kriterien hast Du denn die Versicherung und den Tarif ausgwählt?

lg. justii

Karla48
23.01.2008, 20:02
Ahhhh, der Chef is da. :blumengabe:
Jetzt wird alles gut. :lachen: :zwinker:
Ehrlich, wenn man da keinen kennt, der einen berät, zahlt man nur - und zwar für NIX.

Handballfreak
24.01.2008, 21:35
jaaaa, also ich habe ne Freundin bei der Nord/LB und die arbeiten mit der Öffentlichen Versicherung zusammen. Deshalb habe ich über sie den Vertrag abgeschlossen.

Inaktiver User
24.01.2008, 22:20
...und die Freundin zahlt Dir Deine Rente, wenn die Versicherung aufgrund schlechter Versicherungsbedingungen nicht bezahlt :smirksmile:

Dann bin ich ja beruhigt. Oder zahlt sie etwa nicht :ooooh:

Kann eine gute Freundin schlechte Versicherungsbedingungen ersetzen?

Prüfe die Qualität der Beratung selbst einmal. Hat Deine Freundin dafür gesorgt, daß Dir so etwas nicht passieren kann:



Endstation Berufsunfähigkeit (http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_archiv.asp?aid=251)

Lege ihr einfach den Artikel von Plusminus vor und bitte einfach um eine schriftliche Garantie, daß so etwas bei Dir ausgeschlossen ist. In der Regel kommen dann schon die ersten Ausreden wie "Du hättest vorher sagen müssen, daß Du so etwas möchtest" usw. Das ist natürlich Quatsch, denn man geht davon aus, daß man automatisch die beste Beratung bekommt (speziell wenn es sich um eine Freundin handelt).

Danach reden wir über die Meinung der führenden Rating-Unternehmen und warum die Gesellschaft keine verbindliche Leistungszusage abgeben will.

lg. justii

Karla48
25.01.2008, 06:27
Handballfreak, so habe ich auch schon einen guten Freund verloren :freches grinsen: . Hat mich ganz mies beraten, und für ein wenig Geld seine Freundin "verkauft". Das war dann lange her irgendwann, und eine (neue) Freundin wollte mir auch zu etwas raten in Sachen Finanzen, sie war selbständig. Ein Fachmann prüfte, und sagte "Karla, wenn das Deine Freunde sind, möchte ich Deine Feinde nicht kennen lernen".

Du bist in guter Gesellschaft, viele Leute können solche Geschichten erzählen. Mache Dir also um Himmels Willen keine Selbstvorwürfe, man ist ja gerne mal wirklich überfordert mit diesen ganzen Finanz-Arien.

Ich halte die Daumen, daß sich alles zur Zufriedenheit regeln läßt. Eventuell kannst Du den "falschen" Vertrag ja noch anfechten. Die Freundin müßte verstehen, warum und das unterstützen!

LG Karla

Handballfreak
26.01.2008, 10:50
Hallo,
danke für eure Antworten :o) Ich kann noch bis zum 3.02 den Vertrag stornieren. Ich werde mal die ganzen Punkte von Plus/Minus durchgehen.

Ist der Vertrag nach diesen Kriterien i.O. wäre es ja sinnvoll bei der Öffentlichen zu bleiben, oder? Aber ich möchte meine WIrbelsäule mitversichert haben. Wäre es eine Lösung, wenn ich schriftlich der Versicherung mitteile, dass sie meinen Gesundheitszustand erneut prüfen sollen und falls sie zum gleichen Ergebniss kommen meinen Vertrag stornieren sollen oder bringt das überhaupt nichts?

lg Handballfreak

Inaktiver User
28.01.2008, 05:42
.....Ich werde mal die ganzen Punkte von Plus/Minus durchgehen.

Ist der Vertrag nach diesen Kriterien i.O. wäre es ja sinnvoll bei der Öffentlichen zu bleiben, oder? ........


Hallo Handballfreak.

Leider handelt es sich bei den Plusminus-Kriterien um Minimalanforderungen und nicht um Idealanforderungen.

Wenn Dein Vertrag also alle diese Punkte erfüllen würde, dann hättst Du gerade mal Minimalstandard - das ist meiner Meinung nach nicht i.O.

Damit Du einen Optimalvertrag ermitteln kannst, verfahre wie im Eintrag http://www.brigitte.de/foren/showpost.html?p=2362844&postcount=14 angegeben. Alles andere führt definitiv nicht zum gewünschten Erfolg. Nämlich zum bestmöglichen BU-Schutz für Dich.

Schöne Grüße

justii

Yassi
30.01.2008, 11:25
Hallo Justii,
hab das hier gelesen und mal ne Frage, ganz direkt: Mein Mann hat ne BU bei der Cosmos und eine Risikolebensversicherung. Würdest du sagen, dass Cosmos ok ist? Übrigens, habe dir ne PN bezgl. der PKV meines Mannes geschickt. Herzlichst Yassi

Inaktiver User
31.01.2008, 07:30
Hallo Justii,
hab das hier gelesen und mal ne Frage, ganz direkt: Mein Mann hat ne BU bei der Cosmos und eine Risikolebensversicherung. Würdest du sagen, dass Cosmos ok ist? Übrigens, habe dir ne PN bezgl. der PKV meines Mannes geschickt. Herzlichst Yassi

Bei der Berufsunfähigkeit muß zunächst einmal unterschieden werden, ob es sich um eine Basis-BU handelt oder um die Komfort-BU.

Über die Basis-BU brauchen wir an dieser Stelle eigentlich nicht sprechen, denn diese ist in keinster Weise mit akzeptablen Leistungen ausgestattet. Ich möchte nicht sagen "das ist wie nicht versichert sein", aber es kommt dem wohl sehr nahe...

Sprechen wir also über die Komfort-BU
Diese hat zumindest bei Morgen&Morgen eine 5-Sterne Bewertung. (Dies reicht für eine wirklich gute Bewertung jedoch nicht aus, wie ich schon des öfteren ausgeführt habe).

Auch bei Stiftung Warentest kommt die Cosmos-BU mit "sehr gut" weg, was jedoch auch bei mindestens weiteren 30% der getesteten Tarifen der Fall ist. Weitere 30% wurden mit gut bewertet. Aus der Praxis wissen wir jedoch, daß viele dieser mit gut oder sehr gut bewerteten Tarife nicht leisten, wenn es darauf ankommt. Was jedoch ist der Hintergrund dafür, daß so viele Tarife so gut abgeschnitten haben?
Stiftung Warentest hat die Testkriterien wohl vor Jahren einmal festgelegt und viele Versicherungen haben daraufhin ihre Leistungen den Testkriterien angepasst (was durchaus positiv ist). Die Qualität des Tests wurde jedoch offensichtlich nicht auf die verbesserten Leistungen angehoben, so daß nun keine Unterscheidung der wirklich guten Tarife von den angepassten Tarifen mehr möglich ist.
Aus diesem Grund nehmen verschiedene Gesellschaften, die als besonders leistungsfähig und leistungsbereit einzustufen sind, erst gar nicht mehr an den BU-Tests der Stiftung Warentest teil. Aus diesem Grund ist dieser auch nicht wirklich hilfreich beim finden von Hochqualitätstarifen sondern helfen allenfalls beim finden günstiger Tarife (wobei diese immer von persönlichen Rahmenbedingungen abhängen).

Kehren wir also zu den wirklich kompetenten und tieferblickenden BU-Ratingunternehmen zurück.

Bei Franke&Bornberg taucht Cosmos weder bei den hervorragenden (1+), noch bei den sehr guten (1) noch bei den guten (2) Tarifen auf.

Eine verbindliche Leistungszusage ist von Cosmos nicht zu erhalten. Dies stufe ich als besonders kritisch ein, denn was soll man von einer Versicherung halten, die zwar mit ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Qualität wirbt, sich jedoch weigert, dies schriftlich (als Vertragsbestandteil) zuzusagen. Man will sich also an den eigenen Aussagen nicht messen lassen...

Zu guter Letzt gibt es von Cosmos keine Zusage (Garantie), daß man das in Plusminus geschilderte Vorgehen nicht anwendet (Krankentagegeld-/BU-Rentenlücke (http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_archiv.asp?aid=251)). Auch bedenklich....

Allerdings wissen wir, daß Cosmos durchaus mit Tricks arbeitet:

Trick 1 - mit dem Gutachter (http://www.stern.de/wirtschaft/finanzen-versicherung/versicherung/:Berufsunf%E4higkeit-Der-Trick-Gutachter/547085.html)
Trick 2 - mit der Vertragsanfechtung (http://www.reikorichter.de/2_ZDF_WISO_Bericht_uber_Cosmos_direkt.pdf)
Trick 3 - mit der verspäteten detaillierten Nachforschung (http://50676.dynamicboard.de/t4f9-Versicherungen-zahlen-nicht.html#msg27)
usw. die Trick Liste kann fast beliebig verlängert werden (sämtliche Tricks können mehrfach belegt werden, es handelt sich demnach um keine Einzelfälle)


Für verschiedene Berufsgruppen ist die BU der Cosmos überhaupt nicht geeignet, da diese das Risiko der Dienst- oder Vollzugsdienstunfähigkeit nur mangelhaft bis gar nicht absichert.

Soviel zur BU

lg. justii

Inaktiver User
31.01.2008, 08:39
Auch in Sachen Risiko-LV ist die Cosmos nach meinem Dafürhalten eher "nur billig" als wirklich gut.

Beispiele zu erheblichen Nachteilen:

Hohe Überschußverrechnung (die Überschüsse können nicht garantiert werden). Da in den letzten Jahren die erzielten Überschüsse stark gesunken sind, werden jetzt zwar günstige Zahl-Beiträge angeboten, diese werden jedoch während der Laufzeit deutlich bis hin zum Tarif-Beitrag angehoben. Ein Großteil der bestehenden Kunden mußte dies bereits mindestens 1x akzeptieren. Der Beitrag kann sich so schlimmstenfalls mehr als verdoppeln. Ich habs mal für mich schnell durchgerechnet. Für 100.000.-Euro Versicherungssumme müsste ich bei 20 Jahren Laufzeit einen Zahlbeitrag von mtl. 17,14 Euro bezahlen. Der Tarifbeitrag läge jedoch bei mtl. 43,94 Euro. Ein erhebliches Beitrags-RISIKO von 321,60 Euro pro Jahr !!!!
Nicht einmal der garantierte Beitrag ist wirklich sicher. Aufgrund der eingebauten Beitragsanpassungsklausel ist nicht einmal der "garantierte" Tarifbeitrag sicher, denn dieser kann bei Bedarf ebenfalls nach oben angepasst werden.
Nachversicherungsgarantie bei Risiko-LV fehlt vollkommen. Was, wenn sich die Lebenssituation ändert und man nicht mehr ganz gesund ist. Dann steht man buchstäblich im Regen...
Oft werden die Beitragszuschläge bei mtl. Zahlweise verschwiegen bzw. es wird nicht deutlich gemacht, daß eine jährliche oder halbjährliche Zahlung viel günstiger wäre. Nach obiger Berechnung müsste ich mtl. 17,14 Euro bezahlen. Dies wären also 205,68 Euro. Bei jährlicher Zahlweise wären es nur 195,83 Euro im Jahr.
ABER: Wenn die Überschüsse tatsächlich wieder einmal gesenkt werden, dann droht bei mtl. Zahlung ein Beitrag von 527,28 Eurot gegenüber 502,13 Euro bei jährlicher Zahlweise
auch diese Liste könnte man weiter fortsetzen....


Ich denke aber, daß sich auch so schon ein gutes Bild ergibt.
Wir finden hier ein typisches Beispiel dafür, daß billig nicht gleichzeitig gut sein muß.

lg. justii

Yassi
31.01.2008, 08:56
Danke Justii!
Klingt nicht gut! Weiss allerdings nicht was wir jetzt machen sollen, denn wenn wir jetzt wechseln, wirds wohl auch Probleme und höhere Beiträge geben: älter geworden und im Gesundheitszustand hat sich was zum negativen gewendet. Das mit der Risikolv hab ich nicht so ganz verstanden. Können die die Beiträge einfach so erhöhen? Ist doch fest ausgemacht?! Äääääh
Gruß Yassi

Inaktiver User
31.01.2008, 10:29
Danke Justii!
Klingt nicht gut! Weiss allerdings nicht was wir jetzt machen sollen, denn wenn wir jetzt wechseln, wirds wohl auch Probleme und höhere Beiträge geben: älter geworden und im Gesundheitszustand hat sich was zum negativen gewendet. Das mit der Risikolv hab ich nicht so ganz verstanden. Können die die Beiträge einfach so erhöhen? Ist doch fest ausgemacht?! Äääääh
Gruß Yassi
Nein, die Beiträge sind nicht fest ausgemacht *lach*
Die Beitäge sind durch eine hohe Überschußbeteiligung geschönt, die jederzeit gesenkt werden kann (und auch wird). Damit steigen die Beiträge. Im Extremfall so lange, bis der "garantierte" Tarifbeitrag erreicht ist (diesen dürftest Du ebenfalls in der Police finden).

Reicht dies nicht aus, beruft sich die Versicherung auf ihr Beitragsanpassungsrecht und kann auch diese nach oben anpassen. Es ist also noch viel Platz....

Grundsätzlich hast Du Recht.
Einmal in die Falle getappt, kommt man nicht oder nur schwer wieder heraus. Zumindest wenn das Alter fortgeschritten und der Gesundheitszustand angeschlagen ist/war.

"Drum prüfe wer sich ewig bindet....." gilt hier also umso mehr. Das ausschließliche Schielen auf den günstigsten Beitrag ist dabei wenig sinnvoll. Aber dies merkt man oft erst, wenn es zu spät ist: im BU-Schadensfall...

Aber wer denkt schon daran, daß auch eine reine Todesfall-Versicherung mit Falltüren gepflastert sein kann...

lg. justii

Yassi
31.01.2008, 12:38
Tjanun, was TUN sprach Zeus? (oder Yassi)Soll ich mich trotzdem nach anderen Versicherern umsehen? Weil, wenn die erhöhen, was sie allerdings bis jetzt nicht gemacht haben und im Schadensfall auch noch schlecht sind, dann, ja was nützt mir dann der Verbleib?! Büddde um Rat! Danke!!!!

Handballfreak
31.01.2008, 21:21
Hallo,
ich habe meine Berufsunfähigkeitsversicherung storniert und bin jetzt auf der Suche nach einer Neuen. Dazu habe ich mir, wie beschriebebn, die Rankings angeguckt. Es gibt nur eine Versicherung, die bei beiden Instituten am besten abgeschlossen hat und zwar die Nürnberger Lebensversicherung.

Die anderen Versicherungen wurden von Franke und Bronberg nicht so hoch bewertet oder habe ich mir eine falsche Tabelle angeschaut?

http://www.franke-bornberg.de/ dann unter Ratings --> Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung weiter --> Berufsunfähigkeitsversicherung --> BUerweitert -->Selbständige BU

lg
Handballfreak

Inaktiver User
01.02.2008, 06:48
Tjanun, was TUN sprach Zeus? (oder Yassi)Soll ich mich trotzdem nach anderen Versicherern umsehen? Weil, wenn die erhöhen, was sie allerdings bis jetzt nicht gemacht haben und im Schadensfall auch noch schlecht sind, dann, ja was nützt mir dann der Verbleib?! Büddde um Rat! Danke!!!!
Ich persönlich würde mir für beide Bereiche entweder von einem gerichtl. bestellten und unabhängigen Versicherungsberater (geschützte Berufsbezeichnung) oder einem unabhängigen Berater entsprechende Vorschläge mit optimalem Leistungs-/Preis-Verhältnis (Zahlbeitrag und Tarifbeitrag) und zusätzlich einen Vorschlag "beste Leistung" erarbeiten lassen.

Wie Du gesehen hast beschreibt ja z.B. bei der Risikolebensversicherung der Begriff "Leistung" weit mehr als nur die Todesfall-Abicherung. Es geht um Flexibilität, um Verzicht auf Beitragsanhebungen, um Nachversicherung ohne Gesundheitsprüfung, um das Beitragsrisiko durch Überschußkürzung usw. schon während der Laufzeit.

Dann habt Ihr für die RLV vielleicht eine handvoll hochwertige Vorschläge vorliegen und für die BU vielleicht noch zwei oder drei und könnt entsprechend hochwertigen Schutz beantragen.

Bei Vorerkrankungen unbedingt mit einem "unverbindlichen Probeantrag", damit Eintragungen in die zentrale Wagnisdatei möglichst unterbleiben.

Erst wenn eine Zusage/Annahmeerklärung vorliegt (am Besten in Form einer Police), kann/sollte ein minderwertiger Schutz gekündigt werden.

Denn für den Fall, daß man aufgrund Vorerkrankung keinen neuen Schutz mehr vereinbaren kann gilt: Besser ein schlechter Schutz als gar kein Schutz.

lg. justii

Inaktiver User
01.02.2008, 06:58
Hallo,
ich habe meine Berufsunfähigkeitsversicherung storniert und bin jetzt auf der Suche nach einer Neuen. Dazu habe ich mir, wie beschriebebn, die Rankings angeguckt. Es gibt nur eine Versicherung, die bei beiden Instituten am besten abgeschlossen hat und zwar die Nürnberger Lebensversicherung.

Die anderen Versicherungen wurden von Franke und Bronberg nicht so hoch bewertet oder habe ich mir eine falsche Tabelle angeschaut?
...........
lg
Handballfreak


Hallo Handballfreak.

Einen bestehenden Vertrag sollte man immer erst dann kündigen, wenn von der neuen Versicherung die Annahme erklärt wurde (i.d. Regel in Form einer Police).

Achtung! Es wurden nicht nur Versicherungen bewertet sondern im Wesentlichen auch Tarife. Es gibt bei fast allen Gesellschaften schlechte Tarife und gute Tarife. Wenn Du also schreibst, "die Nürnberger", dann könnte der Eindruck entstehen, daß alle Nürnberger-Tarife sehr gut sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Ein unkritischer Mitleser geht nun her, fordert von der Nürnberger ein Angebot an und beantragt im Glauben an Deine Aussage den Versicherungssschutz. Daß er standardmäßig ein Angebot für den schlechteren Tarif erhalten hat, bemerkt er dabei nicht...

Es gibt durchaus mehrere Tarife von versch. Gesellschaften, die in die von M&M, von F&B als hervorragend bewertet wurden. Leider ist eine individuelle Anpassung an die Rahmenbedingungen des Interessenten nur in der teueren Profi-Version möglich.

Auch erfährt er nicht, daß es gegenüber den Leistungssiegern nochmals verbesserte Sondertarife gibt, die auf dem freien Markt nur bei ausgewählten Beratern erhältlich sind. Wenn Du direkt zur Gesellschaft oder zu einer Agentur der Gesellschaft gehst, hast Du i.d. Regel keine Chance diese "Genial-Tarife" zu erhalten...

Aber ich sende Dir hierzu im Anschluß noch eine PN.

Schöne Grüße

justii