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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was ist an Weihnachten?



LaDiva
13.12.2007, 22:22
Ich habe in diesem Jahr zwei Menschen verloren, die mir nahe standen. Das schlimmste war der Tod meines Vaters im Sommer. Außerdem ist meine Freundin mit nur 41 Jahren an Krebs gestorben.
Mir graut vor Weihnachten. Ich bin nicht christlich, aber trotzdem ist es ein Fest, an dem bei uns traditionell die Familie zusammenkommt. Natürlich bin ich und meine Mutter an den Feiertagen eingeladen, aber mein Vater wird eben nicht dabei sein. Er hatte es so gerne, wenn alle zusammen sind. Meine Mutter und ich Heiligabend dann allein- ein Horror. Am liebsten würde ich alles verdrängen, will sie aber nicht allein lassen.
Das nächste Problem ist Silvester.Ich möchte dieses Jahr nicht abschließen. Ich hätte das Gefühl, dass der Tod der beiden damit Vergangenheit wird und abgehakt ist. Ich will auch kein "neues Jahr" begrüßen. Wir geht ihr damit um?

marko
13.12.2007, 22:51
Ich habe in diesem Jahr zwei Menschen verloren, die mir nahe standen. Das schlimmste war der Tod meines Vaters im Sommer. Außerdem ist meine Freundin mit nur 41 Jahren an Krebs gestorben.
Mir graut vor Weihnachten. Ich bin nicht christlich, aber trotzdem ist es ein Fest, an dem bei uns traditionell die Familie zusammenkommt. Natürlich bin ich und meine Mutter an den Feiertagen eingeladen, aber mein Vater wird eben nicht dabei sein. Er hatte es so gerne, wenn alle zusammen sind. Meine Mutter und ich Heiligabend dann allein- ein Horror. Am liebsten würde ich alles verdrängen, will sie aber nicht allein lassen.
Das nächste Problem ist Silvester.Ich möchte dieses Jahr nicht abschließen. Ich hätte das Gefühl, dass der Tod der beiden damit Vergangenheit wird und abgehakt ist. Ich will auch kein "neues Jahr" begrüßen. Wir geht ihr damit um?

Liebe LaDiva,

Weihnachten und Silvester findet nie mehr so statt wie mit unseren Liebsten. Es gibt in meinen Haus kein Weihnachten, da mein Sohn diese Tage im Kreise unserer Familie geliebt hat. Seine Schwester wird in diesem Jahr Weihnachten ausrichten so wie er es geliebt hat. Ich fange schon an zu weinen wenn ich nur daran denke ohne ihm diese Tage zu erleben. Vielleicht überlegt Ihr gemeinsam ob man diese Tage ganz bewußt genau so verbringen wollt, wie es Dein Vater liebte oder alles anderes macht. Meine Freundin hatte diese Idee und meinte es würde mir helfen wenn diese Tage anders gestaltet würden. Nicht bei mir Zuhause nicht mit den gewohnten lieb gewordenen immer wiederkehrenden.

Ich schicke Dir ein Paket mit ganz viel Kraft!

Inaktiver User
13.12.2007, 22:55
Hallo LaDiva,

wir stecken mittendrin in einem Trauerfall, zusätzlich ist meine Mutter lebensbedrohlich erkrankt, also ist eigentlich die Lust auf Weihnachten auch nicht wirklich vorhanden.

Aber ich habe uns heute einen Weihnachtsbaum bestellt, den Ersten seit Jahren.
Wir haben beschlossen, so "aufdringlich" wie möglich zu feiern, mit Baum und Gans und Geschenken, damit "das Schicksal nicht denkt, es könne uns bezwingen."
Und wir werden meinen kleinen Neffen ordentlich verwöhnen, es ist das erste Weihnachtsfest, das er bewußt erleben wird.
In den Momenten. in denen es nicht zum weinen reicht, werden wir ganz besonders laut lachen....


Silvester habe ich schon vor 20 Jahren abgeschafft, als zum erstenmal geliebte Menschen mich verlassen haben.
Und mal ehrlich: Der Sinn und Zweck dieses Festes ist doch mehr als zweifelhaft, das Datum ändert sich schließlich jeden Tag.


Ich wünsche Dir und Deiner Mutter ganz viel Kraft.
Paßt auf Euch auf.


:blumengabe:



Lara

Karla48
13.12.2007, 23:36
Weihnachten war in der Tat auch bei uns ab Vaters Tod ein Riesenproblem.

Im ersten Jahr bin ich (damals Single) mit Mutter in ein schönes Hotel gefahren für zwei Tage Abstand von allem Gewohnten. Der Rest der Familie war sowieso woanders.
Wir haben dann Jahr für Jahr ausprobiert, was uns gefällt an sozusagen "neuer Tradition". Wir haben nichts gefunden, was uns ernsthaft richtig gefallen hätte. Man muß diese Tage anfangs wohl einfach nur überstehen und das beste daraus machen.
Es gibt darin durchaus helle Stunden, auch Gelächter und Schampus und alles...aber das alte Gefühl stellt sich nicht ein. Es war bei mir immer alles irgendwie so "unvollständig". Was Wunder.

Inzwischen bin ich verheiratet und habe Chancen auf neue Traditionen, aber selbst da - mein Vater fehlt doch total. "Alle" fahren zu den "Eltern" - ich nicht. Gnpmpf. Dafür habe ich eine Mutter, um die ich schwer beneidet werde. Auch schön!

Die Familie fuhr Weihnachten immer gemeinsam in den Wald, die Tiere mit ihrem Weihnachts-Mahl füttern (er war Jäger), das wird mir wohl auf ewig nachgehen. Die Hunde leben auch nicht mehr...

Ich hasse Weihnachten ungefähr ab Ostern und bin jedes Jahr dann froh, wenn es vorüber ist. Mal abgesehen von der schönen Straßenbeleuchtung, die fehlt dann wieder.

Mittlerweile kann ich mich dann doch wieder auf Weihnachten irgendwie freuen, aber längst nicht so wie früher. Wir haben keine Kinder - mit Kindern wäre Weihnachten etwas ganz Besonderes. Deshalb verstehe ich auch die besondere Trauer von marko :blumengabe: ...ach...
Wir gehen in die Kirche, wo wir viele gespannte Kinder in großer Aufregung und Vorfreude auf das Christkind erleben werden (16 Uhr). Das ist ein wirklich schönes Weihnachtserlebnis.
LG Karla

Haferflocke
13.12.2007, 23:40
Liebe LaDiva,
ich verstehe, dass Du kein neues Jahr willst, weil 2007 das Jahr war, das Dich mit deinen Lieben verbindet. Ich fühle so ähnlich, 2007 war ein Schicksalsjahr, das mein ganzes weiteres Leben prägen wird und irgendwie hänge ich daran. Es verbindet uns mit denen, die wir verloren haben. Aber sie werden uns ja in unserem Herzen nicht verloren gehen, nur weil ein neues Jahr beginnt. Lara hat irgendwie Recht, das Datum ändert sich jeden Tag...
Ob wir es wollen oder nicht - Es wird uns nichts bleiben, als uns zu fügen. Ich versuche mich damit zu trösten, dass jeder neue Tag uns der Heilung ein wenig näher bringt, oder zumindest der Linderung....Es wird nicht immer so dunkel in uns bleiben...wir müssen vorangehen...Und vielleicht ist ein neues Jahr ja auch irgendwie eine neue Chance?!
Ich wünsche Dir und Deiner Mutter alles Gute und viel Kraft.
Liebe Grüße,
Haferflocke

wolfsmond
14.12.2007, 12:55
Hallo LaDiva,

meine Tochter und ich versuchen, das Weihanchtsfest in diesem Jahr völlig zu ignorien. Keine Dekoration, keine Lichterketten, kein Christbaum, kein Adventskranz, keine Lebkuchen, keine Gänsekeulen, die sowieso nur mein Mann gegessen hat ...

Was ist Christbaum schmücken ohne den geliebten Mann? Nichts!
Unsere Tochter hat sich jedes Jahr darüber amüsiert. Hier noch eine Kugeln, nein nicht die große, noch ein Licht auf diesen Zweig, nein - natürlich den darunter, den Baum noch etwas drehen, nicht soviel usw. usw.
Es war immer sehr lustig, Ich könnte es nicht über's Herz bringen, das ohne ihn zu machen. Deshalb lasse ich es eben sein.

Wir werden auch den traditionellen Weihnachts-Kaffee bei meiner Mutter ausfallen lassen. Ich habe noch zwei Geschwister, meine Mutter ist also nicht alleine.
Könnte es nicht fertig bringen, mich an diesen Tisch zu setzten, auf den leeren Stuhl zu starren und anschließend noch Weihnachtslieder trällern. Nein, danke.

Meine Tochter und ich sind uns zum Glück einig, dass uns das Beiden nicht gut tun würde und verbringen den Nachmittag/Abend, bei einer ganz lieben Freundin von mir.

Zum Jahreswechsel, muss ich Euch sagen, dass ich froh bin, wenn dieses 2007 endlich verschwindet. Mir graut es vor dem 31.12., weil mein Schatz das erste Mal seit 28 Jahren nicht mit mir zusammen das Neue Jahr begrüßen wird. Weiß noch gar nicht wie das überstehen soll?

Aber zunächst müssen wir die Weihnachtstage hinter uns bringen.
Anschließend werde ich mir Gedanken über den 31.12. machen.
Vielleicht lege ich mich früh ins Bett und stecke mir Ohrstöpsel rein? Keine Ahnung ...

Wünsche Euch Allen viel, viel Kraft, um diese Weihnachtszeit einigermaßen gut überstehen zu können.

vlg
wolfsmond

Sternzeit2506
14.12.2007, 15:03
Hallo Ihr Lieben,

mir graut total vor den bestehenden Festen. Am allerliebsten würde ich mich ganz alleine auf meinem Sofa verkriechen und die Feiertage draußen vor der Tür lassen. Der Gedanke, dieses Weihnachtsfest "alleine" zu verbringen ist unfassbar. Bei mir im Haus ist gar nichts weihnachtliches und dass, obwohl ich eigentlich der totale Weihnachtsfreak war. Habe immer einen Adventskalender für Frank gebastelt, das Haus geschmückt und viele Gäste eingeladen. Davon ist nun nichts mehr geblieben. Ich werde aber definitiv weder bei meiner Schwester oder bei Freunden feiern, dort wo ein Tannenbaum steht und die Kinder Gedichte aufsagen. Das einzige, was ich mir überhaupt vorstellen könnte, ist ein netter Abend mit meinen Schwiegereltern, für die in diesem Jahr auch kein Weihnachten stattfindet.

Auch der Gedanke, Silvester irgendwo zu sein, wo sich alle um Mitternacht um den Hals fallen und sich ein frohes neues Jahr wünschen.....gruselig.

Heute Abend haben wir hier in der Agentur Weihnachtsfeier. Ich bin für alle Firmenfeste zuständig und habe in diesem Jahr eine Location, die ich letztes Jahr unbedingt haben wollte, aber nicht gekriegt habe. Daher habe ich sie bereits Anfang des Jahres, als mein Leben noch toll war gebucht. Es ist eine Kirche. Ganz klasse. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie es mr heute geht oder auch gehen wird, wenn die Orgel zu Beginn spielt....

Meine Chefs waren aber eben bei mir und fragten, wie es mir geht und dass ich ja ein Zeichen geben soll, wenn ich heute Abend Hilfe brauche, im Sinne von, dass es mir nicht gut geht. Die beiden machen sich echt Gedanken und das finde ich sehr lieb.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass wir alle die Tage mehr oder weniger gut überstehen. Nächstes Jahr wird bestimmt alles ein wenig leichter - ich hoffe es zumindest.

Alles Liebe, Sternzeit

Dreier
14.12.2007, 15:21
Liebe Sternzeit,

ja, diese Feiertage sind für die, die sie das erste Mal ganz allein verbringen müssen, ganz fürchterlich. Auch ich glaube, daß es nächstes Jahr alles etwas leichter wird. Ich habe das Glück, mit Freunden über Weihnachten auf einer Nilkreuzfahrt zu sein. Dann arbeite ich noch einen Tag und dann kommen vier freie Tage - mit Silvester. Da geht es mir wie dir: möchte mich an diesem Tag nur eingraben - und ich werde das auch tun. Am Nachmittag unternehme ich einen ganz langen Spaziergang im Wald, und dann setze ich mich allein in meine Stube und warte, bis alles vorbei ist. Am Neujahrstag ebenso. Dann kann ich wieder zur Arbeit.

Ich finde es bemerkenswert, daß du an dieser Weihnachtsfeier teilnehmen willst. Ich würde vor lauter Schmerz und Tränen nichts wahrnehmen. Mein Chef ist allerdings nicht so mitfühlend wie deiner - ich funtioniere halt schon wieder und dann fragt man nicht mehr, wie es einem geht. Das habe ich schon festgestellt. Aber es gibt ja noch Kolleginnen, die mich oft fragen, wie es geht. Aber wie du schon richtig sagst: die Fassade klappt gut. Ich glaube, hier im Forum hatte jemand den Spruch eingestellt: Mach' die Gebärden des Lebens, dann kommt es zurück. Ja, es stimmt. So langsam kommt es wieder, das Leben. Ganz fein - winzig klein (so würde ich das Gefühl beschreiben), kann man wieder etwas leben.

Liebe Sternzeit, du bist auf dem richtigen Weg, denke ich. Tränen müssen noch sein - das sind wir unseren Liebsten schuldig. Wir dürfen nicht ungeduldig werden. Und das erste Weihnachten und den ersten Jahreswechsel allein - wir werden ihn irgendwie überstehen. Ich umarme dich unbekannterweise und kann nur sagen: du bist nicht allein - wir alle fühlen so wie du.

Sei ganz herzlich gegrüßt von

Heike Dreier

LaDiva
16.12.2007, 22:00
Danke für eure Worte!
Das komische ist, dass mir selbst Weihnachten bisher nie viel bedeutet hat. Seit meinem frühen Erwachsenenalter habe ich wenig gefeiert und die Familienzusammenkünfte waren mir eher lästig. Jetzt merke ich erst, wie schön es eigentlich war. Ich muss an all die Weihnachten aus meiner Kindheit denken- in denen meine Eltern bis zur "Fastehekrise" darüber gestritten haben, ob der Baum endlich gerade steht. Und wenn endlich Einigkeit darüber bestand, ist eine unserer Katzen in den Baum gesprungen und alles war dahin. Dann hat mein Vater geschworen, nie wieder Katzen zu halten. Bis er kurze Zeit später den nächsten Streuner angeschleppt hat...
Jedes Weihnachten hat er nach 2 Kassetten Weihnachtsmusik verkündet, dass es jetzt reicht mit der Beschaulichkeit und Elvis aufgelegt.
Es sind die kleinen Anekdoten, die immer normal waren, bis sie eben nicht mehr stattfinden. Ich weiß nicht ob es richtig wäre, neue Rituale zu finden oder ob wir es besser so machen, als wäre er noch da.

marko
16.12.2007, 22:17
Liebe LaDiva,

Du hast Dir gerade selber die Antwort gegeben, durch Deine Erinnerungen lebt das Weihnachtfest. Ich wünsche Dir und Deiner Familie die Kraft die ihr braucht um die schönen Erinnerungen nicht über die Trauer aus den Herzen zu verlieren.

Fühle Dich fest gedrückt

prinzessin01979
17.12.2007, 13:03
Hallo ihr Lieben,

mir graut es auch vor dem kommenden weihnachstfest. :knatsch:

Ich werde mit meinen eltern und meinem freund im elternhaus unterm tannenbaum sitzen.

Vor brüderchens tod, waren immer die oma und einige andere aus der familie anwesend.
Seit er gestorben ist, hat keiner mehr die ambitionen gemacht, wieder weihnachten zu uns zu kommen. Jetzt feiert jeder für sich.. anscheinend will keiner mehr mit uns unterm tannenbaúm sitzen. Sollen sie alle machen...

Nun sind wir nur noch zu 4. Früher waren wir meistens mit brüderchen immer so 7-10 leute. ( also zum heiligen abend )

Ich wollte keinen baum, geschenke oder dekorationen. Aber mein dad möchte das weihnachtsfest so beibehalten, wie vor meines brüderchens tod. :knatsch: Warum auch immer... ?

In meiner wohnung sieht alles aus wie immer, nichts deutet auf die adventszeit u. weihnachten hin. Ist auch gut so.

Jedenfalls bin ich froh wenn dieser ganze sch.... vorbei ist.

kerstin0364
20.12.2007, 12:50
Hallo Diva,

mir graut auch vor Weihnachten.

Aber zu Silvester habe ich eine ganz andere Einstellung. Voriges Jahr Silvester haben mein Mann und ich das erste mal nicht gefeiert und 00.00 Uhr meinte ich, ich will 2007 nicht haben, weil ich denke es kommt etwas ganz böses.
Kam ja auch!!!!!

Die Silvesterknaller 24.00 haben ihren Ursprung in einem alten Brauch, die bösen Geister des vergangenen Jahres zu vertreiben.

Ich hab noch nie eine Rakete gezündet, weil ich Angst habe. Aber dieses Jahr werde ich es tun und dieses sch.....2007, was ich nie haben wollte mit Knallerei zum Teufel jagen.

Ich bin nicht der Meinung, dass es das letzte Jahr ist, was mich mit meinem Mann verbindet. Ich sehe es so, dass es dass Jahr war, das mir meinen Partner und den Kindern den Vater nahm.

Komischerweise ist es immer ein Jahr mit einer "7", 1977 wurde ich damals 13 zur Halbweise!!!!

Liebe Grüße Kerstin

fuechsine
20.12.2007, 14:01
Ich hasse Weihnachten ungefähr ab Ostern :osterhase: und bin jedes Jahr dann froh, wenn es vorüber ist. Mal abgesehen von der schönen Straßenbeleuchtung, die fehlt dann wieder.
Liebe Karla, verzeih mir - aber ich habe jetzt mal schallend lachen müßen. Ich seh´s vor mir, dieses hassen:grmpf: :freches grinsen:

luna1975
23.12.2007, 10:01
Hallo Allerseits,

ich kann Euch allen sehr gut nachfühlen, und trotz der schrecklichen Situation finde ich es "lindernd" , hier noch andere Menschen zu "treffen" , denen es genauso geht wie mir.

Ich bin 32, vor 3 Jahren ist mein vater ausgewandert, und hat sich seitdem nicht mehr blicken lassen, 2 Jahre später hat meine Mutter das Gleiche getan.

Gut, ich bin erwachsen, aber trotzdem fühle ich mich unendlich verlassen. Mein einziger Halt ist mein Partner und mein Sohn.(5)

Letztes Jahr an Sylvester wußte ich schon, 2007 würde kein gutes Jahr werden, ähnlich wie es Kerstin ging.


Mein Partner bekam im Februar die Diagnose Krebs, in einer sehr schweren Form.

Nun sitzen wir hier, und am Liebsten würde ich in einen ganz tiefen Winterschlaf fallen...bis alles rum ist, so im Januar irgendwann.

Oder eben penetrant feiern und verdrängen, aber der Schmerz ist leider zu groß, das packe ich nicht.

Es besteht zwar Hoffnung, daß er die Krankheit besiegen kann, aber durch dieses elende Weihnachten wird mir eher bewußt "Vielleicht war es das letzte Fest zusammen..."

Wenn jetzt kein Weihnchten und Sylvester bevorstünde, würde ich den Schmerz nicht so intensiv spüren....Dann könnte ich schön weiter verdrängen.

Bittere Grüße

Luna

wolfsmond
23.12.2007, 10:41
Liebe Luna,

ich wünsche Dir und Deinem Partner viel Kraft!!!

Gebt die Hoffnung nicht auf!!!

Und denke an die strahlenden Kinderaugen Deines Sohnes unterm Weihnachtsbaum, vielleicht hilft es Dir ein wenig!!!

:in den arm nehmen:

vlg
wolfsmond