PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PKV für's Baby - aber welche?



Natasha72
28.11.2007, 19:41
Hallo,

wir erwarten im nächsten Monat unser erstes Kind und informieren uns gerade über die Krankenversicherung für den Kleinen. Klar ist, dass das Kind, ebenso wie der Vater, in einer PKV versichert wird. Jetzt habe ich dazu einige Fragen - vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen?!

Mein Mann ist bei der Central versichert. Diese Versicherung ist zwar gut, aber uns stört, dass die Beiträge doch deutlich gestiegen sind. Daher wollen wir wenigstens mal nach Alternativen schauen.

Kann man sein Kind überhaupt bei einer anderen PKV versichern als bei der eines Elternteils? Und gibt es so etwas wie einen Vergleich für PKVs speziell für Kinder? Ich habe danach schon im Internet gesucht, speziell für Kinder nichts gefunden und auch bei den anderen Vergleichen fast nur Angebote, dass sich Versicherungsmakler im direkten Gespräch um ein Angebot kümmern.

Wäre für jegliche Info dankbar!

Gruß
Natasha

DerExperte
28.11.2007, 20:13
hallo natasha!

die central ist nicht schlecht, nur weil sie teurer geworden ist.
das hat gründe. um alles genau zu verstehen müßte man sich jedoch mit der kalkulation privater krankenversicherer auseinandersetzen. das macht fast niemand.
übrigens: eine beitragsstabilität kann ich nicht daraus ablesen, daß die letzten jahre nicht oder nur wenig erhöht wurde.

das thema private krankenversicherung ist ein spezialthema. hier sollten m.e. nur berater helfen, die sich darauf auch spezialisiert haben und das nicht nur so nebenbei machen. genau dann kann nämlich einiges schief gehen!!! du solltest darauf achten, daß die existenziellen risiken sehr gut versichert sind.
es gibt durchaus einige versicherer, die kinder alleine versichern. das muß jedoch kein vorteil sein.
du kannst dir noch nicht 100%ig sicher sein, ob dein kind gesund oder krank zur welt kommt. wenn es krank sein sollte dann gibt ein innerhalb einer bestimmten frist einen annahmezwang der gesellschaft, bei dem dein mann versichert ist.

ich kann dir nur einen unabhängigen berater empfehlen (habe deutschlandweit kontakte). ein vertreter ist immer der falsche ansprechpartner. auch das internet hilft hier nur sehr bedingt weiter, da das thema viel zu komplex ist und du gar nicht wissen kannst (und mußt) worauf es hier ankommt. der preis ist das letzte kriterium, nicht das erste!!!

beste grüße,

DerExperte

Natasha72
28.11.2007, 21:06
Hallo,

und erst mal vielen Dank für Deine Antwort.

Ich sehe das ebenso, dass ich als Laie kaum eine Chance habe, die verschiedenen Versicherungen und die unterschiedlichsten Tarife miteinander zu vergleichen. Da wir bzw. mein Mann immer schon sehr zufrieden mit seiner Versicherung war, liegt es natürlich nahe, das Kind ebenso dort und ebenso gut zu versichern. Nur schreckt mich persönlich der Beitragssatz ab, nicht wenigstens mal einen Vergleich zu starten. Blöde Ansatz, ich weiß.

Das erstmal Annahmepflicht besteht und das auf für ein evtl. krankes Kind, das weiß ich. Daher würden wir letztlich auch erst nach der Entbindung entscheiden (auch wenn das potentiell unfair der Central gegenüber ist). Wir hielten es nur für sinnvoll, sich vorher schon über die Möglichkeiten zu informieren, denn nach der Geburt des ersten Kindes werde zumindest ich mich mit anderen "Baustellen" beschäftigen... Denke ich.

Würdest Du denn generell eher dazu tendieren, eine einmal für gut befundene Versicherung auch mit der Obhut unseres Kindes zu beauftragen, quasi? Und wie findet man einen unabhängigen Berater, der sich mit dem Thema auskennt? Und ich meine jetzt wirklich einen seriösen?

Gruß
Natasha

DerExperte
28.11.2007, 21:51
Würdest Du denn generell eher dazu tendieren, eine einmal für gut befundene Versicherung auch mit der Obhut unseres Kindes zu beauftragen, quasi?

hallo natasha!

ich verstehe die frage nicht ganz, sorry. wie meinst du das?

das kind gehört prinzipiell in die gleiche versicherung
wie der vater. jedoch kann man nach anderen
alternativen auch schauen. der preis spielt dabei aber
eine ganz untergeordnete rolle. es kommt auf ganz andre faktoren an.

ich kann dir gerne einen seriösen berater in deiner nähe nennen. kenne deutschlandweit berater, die da firm sind. sollte kein berater in deiner nähe sein, so kann ich ggf. auch helfen. ich selbst bin experte auf diesem gebiet. aber werde mich ganz sicher nicht aufdrängen.

beste grüße und viel erfolg!

DerExperte

Inaktiver User
28.11.2007, 21:58
Also wirklich weiterhelfen kann ich Dir nicht,
Ich bin mal mit ner Debeka Vers. gut gefahren fürs Kind.

Es gibt vergleichende Internetseiten, die die Leistungsmerkmale der einzelnen PKVs auflisten.

Schau sie Dir an ...ich habe so schon einen Versicherungsberater ins Schwitzen gebracht :smirksmile:

Und Du hast Recht, man kann ein Kind bei einer anderen PKV als das Elternteil versichern. Wurde mir auch von der Debeka mitgeteilt (als ich austrat ... ich musste das Kind separat abmelden!)

Also surf mal ein bisschen ... nicht überrumpeln lassen. Denk dran, die Vertreter kriegen hohe Provisionen ;-)

Golda
28.11.2007, 22:39
Hi,

also bei meinem Jungen konnte ich damals nur die PKV seines Vaters nehmen, oder aber eine freiwillige Versicherung bei meiner GKV.

Ich habe für ihn einen Tarif bei der PKV gewählt - mit Selbstbeteiligung. Und einem Zusatztarif für Kieferorthopädie, der sich zur Zeit seeehr bemerkbar macht...:smirksmile: Also wie gesagt - über eine Selbstbeteiligung könntest du den monatlichen Beitrag beeinflussen. Mach dich hier mal schlau.

VG

DerExperte
28.11.2007, 22:55
Es gibt vergleichende Internetseiten, die die Leistungsmerkmale der einzelnen PKVs auflisten.

ja, die gibt es. und man muß meist ne menge persönlicher daten angeben. das was ich meine steht da aber nicht drin! ist aber entscheidend!!! brille u.ä. ist z.b. völlig unwichtig gegenüber anderen leistungsmerkmalen.
was nicht in den versicherungsbedingungen steht (und das alleine zählt!!!) ist auch nicht versichert. nach was soll der laie denn suchen, wenn er nicht weiß, was alles drin sein kann.
ein vergleich 2bett, guter zahnersatz, ambulant gut reicht eben bei weitem nicht aus- oder zumindest nur dann, wenn man gesund bleibt. denn dann muß man nicht schauen, was man denn nun detailliert an leistungen erhält. aber eine krankenversicherung schließt man ja für den fall der fälle ab, so daß dann auch ordentlich geleistet wird. nicht für den "gesundheitsfall".

beste grüße,

DerExperte

DerExperte
28.11.2007, 23:00
Ich habe für ihn einen Tarif bei der PKV gewählt - mit Selbstbeteiligung. Und einem Zusatztarif für Kieferorthopädie, der sich zur Zeit seeehr bemerkbar macht...:smirksmile: Also wie gesagt - über eine Selbstbeteiligung könntest du den monatlichen Beitrag beeinflussen. Mach dich hier mal schlau.

das ist eine möglichkeit, den beitrag zu beeinflussen. ist aber für kinder oft ratsam keine oder nur eine geringe selbstbeteiligung zu wählen, da die doch das ein oder andere mal mehr zum arzt müssen.
sofern dein mann angestellt ist, bekommt er auch anteilig den arbeitgeberzuschuss für die private krankenversicherung für das kind. daher meist nicht so sinnvoll hohe selbstbeteiligungen zu wählen.
das nur zur info.

auch die detailleistungen für kfo unterscheiden sich oft. was zählt in diesem oder jenem tarif alles dazu. welche gebührenziffern werden wann und in welcher höhe erstattet? usw.
kfo ist nicht gleich kfo.

jungs und mädels, passt mir mit den "einfachen vergleichen" verdammt auf. die zeigen nur die halbe wahrheit.

beste grüße,

DerExperte

Natasha72
28.11.2007, 23:13
@DerExperte

Ich habe mich wohl ungeschickt ausgedrückt. Wir sind ja bei der Central versichert und dort zufrieden. Sollte man dann vielleicht einfach bei der Central bleiben mit der Versicherung des Kindes? Vielleicht auch nur deshalb, weil es einfacher ist, sich über die Unterschiede der Tarife einer Versicherung kundig zu machen als eben Versicherungsübergreifend?!?!

Eine SB kommt für uns so fast nicht in Frage. Die Erfahrungen aller in unserem Bekanntenkreis haben gezeigt, dass kleine Kinder öfter als man denkt zum Arzt müssen/oder von den Eltern sicherheitshalber hin gebracht werden :smirksmile:

Wenn Dir ein empfehlenswerter Berater in Köln bekannt ist, würde ich mich über eine entsprechende Info freuen.

Gruß
Natasha

Golda
28.11.2007, 23:17
Über eine kleine SB kannst du jedoch den Zeitpunkt der Zahlungen beeinflussen. Ich habe € 150,00 SB. Erst wenn ich die Rechnungen erhalte, habe ich die Kosten. Bei einem monatlich höherem Beitrag hast du die Kosten SOFORT. Aufs Jahr gesehen komme ich bei meinem Jungen immer drüber...:smirksmile:

Inaktiver User
29.11.2007, 18:46
Wir sind mit der Continentale schon seit vielen Jahren sehr zufrieden. Ob der Beitrag günstig ist, weiß ich leider nicht mangels Vergleich. Aber sie haben noch nie etwas abgelehnt und die Erstattung unserer eingereichten Rechnungen hat noch nie länger als 1 Woche gedauert (wir sind allerdings Beamte, haben also aufgrund des Beihilfeanspruchs in der PKV nur einen Prozenttarif und keine private Vollversicherung).

Bonnie_07
09.12.2007, 00:41
Hallo,
ich würde euch raten, erst einmal bei der Central zu bleiben, da dieser Versicherer euer Kind OHNE Gesundheitsprüfung versichern muss (sogenannte Kindernachversicherung).
Es gibt nur sehr wenige Anbieter (ich glaube, die Signal zum Beispiel - wobei ich davon persönlich nur abraten kann ) die ein Kind alleine, d.h. ohne ein voll zahlendes Elternteil versichern - und dann oft erst, wenn die Kinder älter sind.
Am besten ist man mit dieser Thematik bei einem seriösen Makler aufgehoben (nach Möglichkeit keine, meiner persönlichen Meinung nach, in Wahrheit doch von der Firmenpolitik "abhängigen" wie z.B. MLP , AWD usw....)
Liebe Grüße, Bonnie