PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Beim Anruf keinen Namen nennen...



Inaktiver User
23.11.2007, 17:32
Ich mag jetzt auch mal eine Diskussion herbeiführen. Wie seht Ihr das?

Ich telefoniere häufig aus beruflichen Gründen mit Kunden. Natürlich melde ich mich zuerst wer ich bin und komme dann zur Sache.

Ich erlebe es leider recht häufig, dass die Höflichkeit in Deutschland bei Telefonaten nachlässt, was mich ärgert.

In etwa 50% (!) der Anrufe, die eingehen von Kunden wird das Gespräch vom Kunden in etwa folgendermaßen begonnen:
"Ja hallo, ich ruf an wegen...."
"Ja, meine....ist defekt"
"Ja hallo ich will nen Termin"
"Hallo, ich wollt nachfragen wo mein Ersatzteil bleibt"

...fällt Euch was auf? Richtig, sie alle haben ihren Namen nicht genannt. Ich finde das dermaßen unhöflich....

Ich halte es für üblich, dass man sich vorstellt, damit derjenige am anderen Ende der Leitung auch weiß, mit wem man spricht...

Natürlich gibt es schlimmere Probleme in dieser Welt, aber mich stört es einfach.:knatsch:

trambahn100
23.11.2007, 17:34
kommt drauf an.

ich melde mich immer mit Namen, wenn ich woanders anrufe.

geil finde ich den Kommissar, der immer bloss sagt "ich höre" :freches grinsen: , wenn er angerufen wird.

fraeulein_minza
23.11.2007, 19:03
...seltsam finde ich auch ein 'ja?', 'hallo?', 'hä?' wenn ich privat anrufe! Wenn man sich ein bischen kennt, erkenne ich das Gegenüber an der Stimme, dennoch könnte ich auf Ratesekunden (,ob ich auch da gelandet bin wo ich hinwollte oder es die Tochter der Freundin oder sie selbst ist) gut verzichten!

Also: Ich fände es nett, wenn beide Gesprächsteilnehmer anfänglich ihre Namen nennen! Geschäftlich halte ich es für absolut selbstverständlich!

Inaktiver User
23.11.2007, 20:05
Sicher ist es höflicher seinen Namen zu nenne, so habe ich das früher auch gemacht, bis ich gemerkt habe, dass es gar nichts bringt. Wurde immer wieder nach dem Namen gefragt, und irgendwann hab ich es mir gespart.
Kommunikationstechnisch gehört der Name auch gar nicht an den Anfang. Die ersten Worte werden nämlich benötigt um sich auf den Gesprächspartner einzustellen und werden meist direkt wieder vergessen. Es wäre also besser erst einen Begrüssungssatz zu sagen und dann den Namen. Hab ich mal probiert und es klappte auch ganz gut: "Schönen guten Tag. Meine Name ist <meinName>. <anliegen vortragen>"
Leider hat das nur ein paar mal gut funktioniert, meist fing die andere Seite schon nach dem "Schönen guten Tag" an zu plappern.
Oft ist es auch so, dass wenn ich Firmen anrufe nur ein genuschel kommt - eine deutliche Aussprache ist auch nicht jedem gegeben.

Nadine75
24.11.2007, 04:52
Da der Name ohnehin am Anfang gar nicht wahrgenommen wird (ich habe immer noch mal nachfragen müssen bei Aufträgen), finde ich das nicht so schlimm.

AnnaM
24.11.2007, 10:13
Es geht doch darum, dass man sich am Telefon mit Namen meldet, wenn man angerufen wird, damit das Gegenüber gleich weiß, ob er richtig ist und wer dran ist. Das mach ich immer und es hat noch nie jemand nachgefragt, wer denn jetzt am Telefon ist. Nur die Verwähler fragen immer ganz erstaunt nach.

Ich kann es übrigens hassen, wenn ich irgendwo anrufe und da nur ein genuscheltes, leises, genervtes "hhhhouh????" kommt. Kostet immer zusätzlich Zeit ,wenn man dann nachfragen muss, wer dran ist.

Inaktiver User
24.11.2007, 10:21
Das ich in einer Firma bei einem Anruf deutlich den Firmennamen und danach den eigenen Namen sage ist klar, aber Privat ist das für mich was ganz anderes. Da melde ich mich auch nur mit "Hallo".
Ich gehe davon aus, dass der Anrufer keine Torfnase ist und in der Lage ist eine Nummer richtig zu wählen. Ansonsten wird sich schnell herausstellen, das sich der Anrufer verwählt hat.
Nachdem ich genügend Cold Call Werbeanrufe hatte, bin ich davon auch nicht mehr abzubringen. Dann wissen die nämlich da Name und Telefonnummer zusammenpasst und nerven weiter. Seitdem ich diese Anrufer entsprechend abfertige kommen immer weniger von diesen Werbeanrufen.
Und wenn mich irgendjemand anruft und das Lager sprechen möchte, dann sage ich höflich, das er sich verwählt hat. Meist kommen dann Fragen wie "Wo bin ich denn"/ "Wer sind sie" etc. Diese Fragen sind aber irrelevant da sich der Anrufer offensichtlich verwählt hat. Er weis jetzt das unter der gewählten Nummer nicht der gewünschte Gesprächsteilnehmer ist und damit ist die Sache erledigt.

Nadine75
24.11.2007, 10:37
ch kann es übrigens hassen, wenn ich irgendwo anrufe und da nur ein genuscheltes, leises, genervtes "hhhhouh????" kommt. Kostet immer zusätzlich Zeit ,wenn man dann nachfragen muss, wer dran ist.

Ich sage immer nur noch "Ja" am Telefon.
Das mag zwar einige nerven,
aber es ist mir um meinen Eigenschutz egal.
Wenn sich jemand verwählt, ist es nur wichtig, daß er sich verwählt hat und er eben nicht bei Müllers ist.
Was anderes braucht er nicht als Info.
Wer mich kennt und wem ich meine Nummer gegeben habe, den erkenn ich an der Stimme (absichtlich äußerst wenige, Handy ist auch noch da :zwinker: )



In etwa 50% (!) der Anrufe, die eingehen von Kunden wird das Gespräch vom Kunden in etwa folgendermaßen begonnen:
"Ja hallo, ich ruf an wegen...."
"Ja, meine....ist defekt"
"Ja hallo ich will nen Termin"
"Hallo, ich wollt nachfragen wo mein Ersatzteil bleibt"

Bei sowas sage ich schon meinen Namen, muß ihn aber später auch immer wieder wiederholen.

Inaktiver User
24.11.2007, 11:10
Ich habe geschäftlich mit vielen Leuten zu tun, die alles andere als Telefonprofis sind. Oft sind es alte Menschen, die unsicher sind, oder welche, die am Telefon ihren Namen nicht nennen, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich frage dann immer höflich nach "mit wem spreche ich bitte?" - natürlich nachdem ich mich selbst vorgestellt habe (zur Not 2 oder 3 mal, wenn jemand nicht gut hört...). Oft neigen sie dazu, so ins Telefon zu brüllen, daß einem der Hörer aus der Hand fällt - oder sie nuscheln, reden viel zu schnell und halten den Hörer Gottweißwo hin...

Ganz selten ist Arroganz oder Unfreundlichkeit die Ursache dafür, daß der Name nicht gleich genannt wird. Mit etwas Freundlichkeit und Nachsichtigkeit kommt man bei den meisten weiter.

Viel schlimmer finde ich die nagenden Werbeanrufe, mit denen ich hier jeden Tag zu tun habe. Das sind Profis, sie wollen einem was aufschwatzen und stehen einem die Zeit.

Ruby

samsona
24.11.2007, 11:16
Oft ist es auch so, dass wenn ich Firmen anrufe nur ein genuschel kommt - eine deutliche Aussprache ist auch nicht jedem gegeben.
Geht mir ähnlich. Natürlich sage ich meinen Namen, wenn ich anrufe und dann kommt von der Gegenseite oft etwas völlig unverständliches. Da ich mir im allgemeinen aber die Namen aufschreiben will, wenn bei Dienstleistern und Firmen anrufe (schlechte Erfahrungen), muss ich extra nachfragen. Auch doof.
Werde ich angerufen, sage ich bei unterdrückten Rufnummern nicht meinen Namen. Wenn die Nummer angezeigt wird, schon.

junia
24.11.2007, 12:24
Hallo,

bei geschäftlichen Anrufen nenne ich wie meine Vorgänger den Namen mit allem Drum und Dran. Zuhause sage ich auch nur "Hallo" oder "Ja, bitte" oder aber gleich den Namen des Anrufers "Hallo, xy!" wenn ich sehe wer anruft.

Bei dir klingt es eher als sitzt du an einer Hotline und bekommst die Namen nicht genannt. Ich gestehe, da reist mir manchmal auch der Geduldsfaden. Man ruft die Hotline an um ein Problem zu schildern und telefoniert nach langen Warteschleifen erstmal mit einem elektronischen Verteiler. Dem teilt man mit, man möchte mit der Technik telefonieren. Ran geht aber eine andere Abteilung. Der erklärt man noch halbwegs höflich das Problem, nennt seinen Namen, Geburtsdatum, Kundenummer etc um dann an die Technik weiterverbunden zu werden. Die wollen auch noch mal alles wissen bis man denen dann ein weiteres Mal das Problem schildern darf. Wenn das alles dann noch Geld kosten, bin ich auch nicht mehr ganz so höflich und betrachte das ganze als Abzocke.
Denn der versprochene Rückruf bleibt auch aus.

Gruß Junia

Tahnee
24.11.2007, 16:41
Bei privaten Anrufen melde ich mich nur mit *Hallo*, beruflich mit Namen.

Knuffilein
25.11.2007, 20:19
Also ich mag es ja normalerweise überhaupt nicht, wenn man seinen Namen am Telefon nicht nennt und ich melde mich auch immer mit Namen (an der Arbeit im Büro sogar mit Vor- UND Nachnamen, da dies einfach "professioneller" ist und wirkt).

Aber wer weiß, WARUM manche am Telefon ihren Namen einfach partout nicht nennen (wollen)?! Vielleicht sind sie schon mal mehrmals übelst am Telefon belästigt worden und wollen deshalb ihren Namen nicht mehr nennen - wer weiß das schon?!

Aber trotz alledem - WENN man schon seinen Namen nicht nennen will, finde ich es einfach viel netter, höflicher und besser, wenn man - anstatt ein mehr oder minder schroffes: "Ja!?" oder: "Hallo!?" in den Hörer zu bellen - "Ja bitte?!" sagt! Das personifiziert einfach gleich eine "höhere Töchterschule".

Inaktiver User
26.11.2007, 10:14
Es geht doch darum, dass man sich am Telefon mit Namen meldet, wenn man angerufen wird, damit das Gegenüber gleich weiß, ob er richtig ist und wer dran ist.


Genau das mache ich (privat) nicht. Ich stehe nicht im Telefonbuch. Meine Telefonnummer hat nur ein ausgewählter Personenkreis. Wer mich also anruft weiß, dass er mich sprechen wollte und das ich am anderen Ende der Leitung bin.

Ich möchte einfach nicht, dass mein Name von von mir "unerwünschten" Anrufern mit der Tel-Nr. oder der Adresse in Verbindung gebracht werden kann. Zumal ich eine ganze Weile mit Telefonterror zu kämpfen hatte und soche kaputten Typen müssen auch nicht wissen wie ich heiße, falls sie die Nummer nach dem Zufallsprinzip ausgewählt haben.

AnnaM
26.11.2007, 19:03
Komisch, ich stehe nicht im Telefonbuch, melde mich immer mit vollem Namen und werde nie belästigt oder terrorisiert. Und Verwähler wissen sofort Bescheid, dass sie sich verwählt haben.

Shabby
26.11.2007, 23:03
Ich sage immer nur noch "Ja" am Telefon.
Das mag zwar einige nerven,
aber es ist mir um meinen Eigenschutz egal.
Wenn sich jemand verwählt, ist es nur wichtig, daß er sich verwählt hat und er eben nicht bei Müllers ist.
Was anderes braucht er nicht als Info.
Wer mich kennt und wem ich meine Nummer gegeben habe, den erkenn ich an der Stimme (absichtlich äußerst wenige, Handy ist auch noch da :zwinker: )



Kann man natürlich so machen, nur eines ist es nicht: Kultiviert.
Ich frage mich schon, warum andere nur immer so schlechte Erfahrungen machen und ich nicht.

Grace_Kelly
27.11.2007, 00:15
In Banken dürfen die ganz frisch gebackenen Azubis gleich in der ersten Ausbildungswoche den "richtigen" Umgang mit Menschen einüben.:zwinker:
Dazu gehört formvollendetes Telefonieren, weiterverbinden und sich dafür entschuldigen, dass man als Frischling noch nicht "weiterhelfen" kann, dafür aber gerne an erfahrene Kollegen weiterverbindet, eine Nachricht aufnimmt etc.
Es scheint nicht selbstverständlich zu sein, dass man das aus den Elternhäusern mitbringt.

Für die Dauer von einigen Jährchen brennt sich das in deren Gehirne ein. Und so manch ein älterer Kollege würde gut beraten sein, sich eine Scheibe von den Azubis abzuschneiden.
Die Preispolitik der Geschäftsführung kann man nicht so mal eben ändern. Persönliche Patzigkeit gegenüber Kunden läßt sich umso schneller abstellen.

murmeltier
27.11.2007, 02:32
beruflich ist natürlich alles was ganz anderes, da hat man sich beidseitig mit namen und evtl. geschäft/amt o.ä. zu melden finde ich.

privat ist es was anderes. Rufe ich irgendwo an, melde ich mich mit mit namen. werde ich angerufen melde ich mich mit "Ja" (keine nummer mitgesendet, wenn es um offizielle terminabsprachen o.ä. geht und ich das an der nummer erkenne) oder "Yo" oder "Tach" (bei anderen Numern).

Finde ich auch ok, wenn das gemacht wird, wenn ich wo anrufe.
was mich nervt, ist, wenn ich anrufe, es meldet sich jemand mit "ja", ich ahne schon, dass ich falsch bin und frage "hallo hier ist XY, wer ist denn da?" und dann bekomme ich als antwort "ja wen wollten sie denn?" ich finde das einfach völlig unhöflich auf direkte nachfrage eine gegenfragte zu stellen. wenn man sich nicht direkt mit namen meldet ok, aber ein staatsgeheimnis muss man daraus nun auch nicht machen :knatsch:

Inaktiver User
27.11.2007, 07:07
Komisch, ich stehe nicht im Telefonbuch, melde mich immer mit vollem Namen und werde nie belästigt oder terrorisiert. Und Verwähler wissen sofort Bescheid, dass sie sich verwählt haben.

Na dann wünsch ich Dir, dass Du nie Telefonterror erleben musst. Das kann nämlich an die Substanz gehen.:knatsch:

Inaktiver User
27.11.2007, 07:10
Kann man natürlich so machen, nur eines ist es nicht: Kultiviert.
Ich frage mich schon, warum andere nur immer so schlechte Erfahrungen machen und ich nicht.

So ist es mit vielen Dingen im Leben. Es gibt durchaus (sehr schlimme) Dinge, die anderen Menschen in meiner Umgebung widerfahren sind und mir nicht. Trotzdem würde ich mir nie anmaßen darüber zu urteilen, dass sie sich diese Geschichten vielleicht aus den Fingern saugen bzw. dass es so was nicht gibt.

Skunk
27.11.2007, 09:45
In Banken dürfen die ganz frisch gebackenen Azubis gleich in der ersten Ausbildungswoche den "richtigen" Umgang mit Menschen einüben.:zwinker:
Dazu gehört formvollendetes Telefonieren, weiterverbinden und sich dafür entschuldigen, dass man als Frischling noch nicht "weiterhelfen" kann, dafür aber gerne an erfahrene Kollegen weiterverbindet, eine Nachricht aufnimmt etc.
Es scheint nicht selbstverständlich zu sein, dass man das aus den Elternhäusern mitbringt.

Für die Dauer von einigen Jährchen brennt sich das in deren Gehirne ein. Und so manch ein älterer Kollege würde gut beraten sein, sich eine Scheibe von den Azubis abzuschneiden.
Die Preispolitik der Geschäftsführung kann man nicht so mal eben ändern. Persönliche Patzigkeit gegenüber Kunden läßt sich umso schneller abstellen.

Oh ja!!!

Ich habe im Studium in einem 5*-Hotel im Service gearbeitet und dabei Roomservice-Anrufe und auch mal Anrufe von außen (z.B. Tischreservierungen) entgegengenommen. Ein riiiiiesen Text war das den ich da immer aufsagen musste.

Das habe ich in meinen Job dennoch übernommen, zwar nicht mit so einem ellenlangen Text, aber wenn ich nicht eindeutig zuordnen kann wer mich da anruft (Nummern der Kollegen kennt man ja), melde ich micht "Firmenname, Vorname, Nachname" oder "Firmenname, se sprechen mit Vorname Nachname".

Hat mich doch glatt ein Kollege, dessen neue Handynummer mir noch nicht bekannt war, gefragt, warum ich mich so förmlich melden würde?!? :wie?: Für mich gehört sich das so!!

Zu Hause melde ich mich mit Vor- und Nachnamen, erkenne ich die Nummer, sage ich auch schon mal "Hallo XY" (wobei das auch schon mal schief ging... war aber eher lustig).

Nadine75
27.11.2007, 11:31
Beruflich ist das ganz was anderes.
Da ist es die Firma und da wird das ordentlich gemacht,
Firma x, Lieschen Müller am Telefon was kann ich für Sie tun ?
Logo..

Perönlich ist das ganz was anderes.

Es ist auch noch mal was anderes, ob man es von Hause aus gelernt hat oder nicht.
Das ist schon was, das man gelernt haben sollte.

Alemanita
27.11.2007, 11:46
In anderen Ländern ist das viel schlimmer.
Ausser bei Call-Centern fallen keine Firmennamen,
selbst bei Firmen höre ich oft nur “Si”.
Daran habe ich mich aber gewöhnt und sage selbst, wenn ich wo anrufe:

Hallo, guten Morgen, hab da mal ne Frage…
Oder…
Hallo, sag mal, bietet ihr auch das an?

Bin aber wahrscheinlich noch höflicher als so mancher Spanier.

Denn wenn bei mir die Kunden anrufen heisst es:

Hör mal, Alemanita, und drauf los geredet…
Hallo, bist du Alemanita? Ich will folgendes…

Auf der Arbeit melde ich mich mit: Firmenname, Vorname und Guten Morgen oder Tag. Als exklusiver Service in der Sprache mit entsprechender Landesvorwahl. ;) Sehe ich die nicht, antworte ich auf Spanisch. Das musste ich mir mal angewöhnen, als ich im Kundendienst arbeitete und habe es beibehalten.

Inaktiver User
04.12.2007, 10:36
Ich melde mich immer mit Namen, auch privat. Mir fehlt die Phantasie, mir vorzustellen, was passieren kann, wenn jemand da draußen meinen Namen erfährt. Ich habe eine Homepage und stehe im Telefonbuch. Und bekomme auch Werbeanrufe, gelegentlich, aber die würge ich sofort ab, die würden sicher nicht ausbleiben, wenn ich meinen Namen nicht nennen würde.

Ich finde es grässlich, irgendwo anzurufen und nur so ein gehetztes "Ja hallo?" zu hören und empfinde das als sehr unhöflich. Ich kann ja mein Gegenüber nicht sehen und habe keine Lust auf Ratespielchen.

Noch schlimmer finde ich, wenn jemand anruft und mich dann raten lässt, wer er ist. "Huhu, na, wer bin ich?" *Würg*

Njarka
04.12.2007, 10:53
Ich trenne auch deutlich zwischen Firma und privat.
Hintergrund ist ganz einfach: Die Telefonnummer, die ich jetzt habe, war vorher wohl an jemand anderen vergeben oder aber sie ähnelt einer anderen sehr stark. Jedenfalls hatte ich bestimmt die ersten drei Monate ziemlich ungehobelte Männerstimmen am Apparat, die sofort mit dem und dem sprechen wollten und mich dann angmacht haben, was ich denn wolle. Denen musste reichen, dass ich "es" nicht bin, wer ich bin habe ich nicht erklärt.

Eine ehemalige Kommilitonin hatte das "Vergnügen", dass die Ehefrau ihres Profs hinter seine (nicht ihre!) Affäre gekommen ist und einfach mal die Anrufliste seines Handys durchtelefoniert hat. Sie konnte tausendmal erklären, dass sie nur seine HiWi war, das galt nicht. Und nachdem sie sich mit Name und Vorname gemeldet hatte, wurde sie dann auch immer schön mit Vorname, Schimpfwort, Name begrüßt... Bei allem Verständnis für die Gattin... Keine Ahnung übrigens, ob die Gattin die Affärenfrau noch ausfindig gemacht hat, die Kommilitonin hat sich eine andere Nummer geholt, steht nicht mehr im Telefonbuch und meldet sich mit "Ja, hallo?".

Inaktiver User
04.12.2007, 16:43
Hallo,

bei geschäftlichen Anrufen nenne ich wie meine Vorgänger den Namen mit allem Drum und Dran. Zuhause sage ich auch nur "Hallo" oder "Ja, bitte" oder aber gleich den Namen des Anrufers "Hallo, xy!" wenn ich sehe wer anruft.

Bei dir klingt es eher als sitzt du an einer Hotline und bekommst die Namen nicht genannt. Ich gestehe, da reist mir manchmal auch der Geduldsfaden. Man ruft die Hotline an um ein Problem zu schildern und telefoniert nach langen Warteschleifen erstmal mit einem elektronischen Verteiler. Dem teilt man mit, man möchte mit der Technik telefonieren. Ran geht aber eine andere Abteilung. Der erklärt man noch halbwegs höflich das Problem, nennt seinen Namen, Geburtsdatum, Kundenummer etc um dann an die Technik weiterverbunden zu werden. Die wollen auch noch mal alles wissen bis man denen dann ein weiteres Mal das Problem schildern darf. Wenn das alles dann noch Geld kosten, bin ich auch nicht mehr ganz so höflich und betrachte das ganze als Abzocke.
Denn der versprochene Rückruf bleibt auch aus.

Gruß Junia


nein, ich sitze nicht an einer Hotline. Die Kunden landen sofort bei mir, weil es auch unsere Firma ist.:blumengabe:

Inaktiver User
04.12.2007, 16:45
Beruflich ist das ganz was anderes.
Da ist es die Firma und da wird das ordentlich gemacht,
Firma x, Lieschen Müller am Telefon was kann ich für Sie tun ?
Logo..

Perönlich ist das ganz was anderes.

Es ist auch noch mal was anderes, ob man es von Hause aus gelernt hat oder nicht.
Das ist schon was, das man gelernt haben sollte.


*unterschreib* Genau das meinte ich, es ist sicher nichts furchtbar schlimmes, aber einfach eine Art der Unhöflichkeit, zumindest was geschäftliche Telefonate anbelangt.

Inaktiver User
06.12.2007, 17:03
Ich halte es für selbstverständlich, dass ich mich, wenn ich jemanden anrufe, mit meinem Namen melde.

Andersrum melde ich mich zwar meistens mit meinem namen, wenn ein Anruf kommt - auch weil ich es beruflich so gewöhnt bin, aber gelegentlich melde ich mich auch nur mit "ja" - ähnlich dem italienischen Standard "pronto".

Wenn jemand Fremdes an der Tür klingelt erwarte ich ja auch, dass der sich mir zuerst vorstellt - wer ich bin weiß er ja vom Türschild (oder weil er ja gezielt meine Nummer gewählt hat).

Also, wer etwas will, stellt sich vor, wer angerufen wird kann aber muss nicht.

Und es ist mir dabei ziemlich egal, was Herr von Knigge dazu meinen würde .....

Inaktiver User
11.12.2007, 23:03
In Spanien meldet man sich privat grundsaetzlich nicht mit dem Namen, im Job musste ich auch schon erleben, mit Jemandem zu sprechen, der mir seinen Namen nicht nennen wollte .. ich sage in D meinen Nachnamen, wenn ich abhebe. Nur das. Hier in Spanien dagegen sage ich meinen Namen nie. Egal, wo ich anrufe.

Inaktiver User
11.12.2007, 23:07
Ich wurde belästigt. Jetzt habe ich eine Geheimnummer und nenne nie meinen Namen.

Jenufa
12.12.2007, 09:54
Wenn ich irgendwo anrufe melde ich mich immer mit Namen, selbst wenn der gerade irrelevant ist für den, den ich anrufe.

Im Büro melde ich mich auch immer mit Namen.

Zu Hause melde ich mich nicht mit Namen, wenn ich die Nummer nicht kenne. Erstens habe ich nicht den Namen meines Mannes, der im Telefonbuch steht und das scheint die Leute mehr zu verwirren ("häää? Ich wollte aber doch mit Meyer (nicht der wirkliche Name) sprechen, bin ich denn da jetzt falsch??") als wenn ich mich mit "Hallo" melde ("Können Sie mir den Herrn Meyer geben?"). Aber nachdem wir neben Cold Calls auch eine Reihe seltsamer Anrufe auf der Suche nach meinen Schwiegereltern, der Immobilienfirma Meyer (keine Ahnung, warum die nicht im Telefonbuch stehen) und einem Guido Meyer ("Rentenkasse Berlin. Sie sind das nicht? Der wohnt auch nicht bei Ihnen? Irgendwie verwandt oder verschwägert? Sie kennen den ganz sicher nicht?? Wir müssten den aber gaaaaanz dringend erreichen" - Ah ja??) sowie sonstigen Meyers bekommen, denke ich mir, ich muss doch niemandem mehr Information als irgend nötig über mich, meinen Namen, meinen Mann, seine Verwandtschaft und meine Lebensumstände geben.

Auch die Frage "mit wem spreche ich denn bitte" beantworte ich daher meist mit "mit wem wollen Sie denn sprechen?", denn wenn jemand bei mir zu Hause anruft, dann soll er doch bitte so freundlich sein, erst mal sich selbst vorzustellen und sein Anliegen vorzutragen. Gerade wenn wir mal tagsüber zu Hause sind, ist das mit 90%er Wahrscheinlichkeit ein Anliegen, an dem uns gar nichts liegt.

Inaktiver User
12.12.2007, 11:46
Ich wurde belästigt. Jetzt habe ich eine Geheimnummer und nenne nie meinen Namen.


Wenn man selber angerufen wird kann ich das auch nachvollziehen. Auf unserer Privatnummer mache ich das auch nicht, denn sonst wissen evtl. Kunden unsere Privatnummer und damit hat es sich dann auch mit dem Privatleben erledigt.

Mir ging es nur darum, wenn ich irgendwo anrufe nenne ich natürlich meinen Namen und finde es sehr berfemdlich, wenn dies nicht stattfindet.:blumengabe:

Inaktiver User
12.12.2007, 11:51
Wenn ich woanders anrufe, selbstverständlich.
nicht, wenn ich angerufen werde.

Muss bei der Diskussion gerade an eine Szene aus einem Tatort denken: Soko Leipzig findet ein Handy bei einer Leiche, der Kommissar ruft den letzten gesprächspartner an.
Bei einer gerade gefundenen leiche der Soko Berlin (?) klingelt ein handy, der ermittelnde Kommissar geht ran - natürlich will keiner seine Idenität preisgeben...

Inaktiver User
12.12.2007, 12:13
Bei einer gerade gefundenen leiche der Soko Berlin (?) klingelt ein handy, der ermittelnde Kommissar geht ran - natürlich will keiner seine Idenität preisgeben...

und Jenufa rät ja auch zu Ratespielchen ("Ja, wen wollten Sie denn sprechen?"). Was für ein Krimi ist denn euer Alltag?

Mir stehen die Haare zu Berge!

Bei mir rufen Leute sehr oft sehr dienstlich an. Ich komme einfach nicht auf die Idee, die erst mal zu verhören, und das ist in der Regel auch nicht notwendig, da ich meist mit ganz normalen, höflichen Personen zu tun habe. In unserem Haushalt wohnen auch verschiedene Personen, na und. Das kriegen wir hin.

Wieviel Misstrauen manche Leute so hegen *michsehrwunder*

Keela
13.12.2007, 10:33
Hallo zusammen

Wenn ich jemanden anrufe und derjenige meldet sich mit "Hallo", dann sage ich fast immer: "hier auch Hallo". Und trage dann mein Anliegen vor.

:Sonne:Keela

Inaktiver User
13.12.2007, 15:36
und Jenufa rät ja auch zu Ratespielchen ("Ja, wen wollten Sie denn sprechen?"). Was für ein Krimi ist denn euer Alltag?

Mir stehen die Haare zu Berge!

Bei mir rufen Leute sehr oft sehr dienstlich an. Ich komme einfach nicht auf die Idee, die erst mal zu verhören, und das ist in der Regel auch nicht notwendig, da ich meist mit ganz normalen, höflichen Personen zu tun habe. In unserem Haushalt wohnen auch verschiedene Personen, na und. Das kriegen wir hin.

Wieviel Misstrauen manche Leute so hegen *michsehrwunder*


Dann freu Dich doch, dass Du bisher so schön behütet gelebt hast. :blumengabe:

Da wir im Kundendienst arbeiten haben wir es halt leider nicht immer mit höflichen und gut erzogenen Leuten zu tun. Das geht mir halt auf den Zwirn.

Inaktiver User
13.12.2007, 17:13
Dann freu Dich doch, dass Du bisher so schön behütet gelebt hast. :blumengabe:

Da wir im Kundendienst arbeiten haben wir es halt leider nicht immer mit höflichen und gut erzogenen Leuten zu tun. Das geht mir halt auf den Zwirn.

Klar freu ich mich. Vor allem, dass ich kein Kundendienst bin :smirksmile:

Unhöfliche Leute in natura treff ich aber zu Genüge, also nur kein Neid :blumengabe:

Tabea
13.12.2007, 17:18
Muss bei der Diskussion gerade an eine Szene aus einem Tatort denken: Soko Leipzig findet ein Handy bei einer Leiche, der Kommissar ruft den letzten gesprächspartner an.
Bei einer gerade gefundenen leiche der Soko Berlin (?) klingelt ein handy, der ermittelnde Kommissar geht ran - natürlich will keiner seine Idenität preisgeben...
Soko Köln, Ballauf und Schenk waren&#180;s, oder? :smirksmile:

Ich melde mich zu Hause immer mit Vor-und Nachnamen.

Tabea

Inaktiver User
13.12.2007, 20:42
Hallo zusammen

Wenn ich jemanden anrufe und derjenige meldet sich mit "Hallo", dann sage ich fast immer: "hier auch Hallo". Und trage dann mein Anliegen vor.

:Sonne:Keela

:knatsch: Da kämest Du bei mir vielleicht nicht mehr dazu...

Ich finde es zwar auch nicht immer toll, wenn sich der Angerufene nur mit "Hallo" meldet - aber dürfen darf er das allemal.
Der Anrufer, also der, der "von außen eintreten will", sollte aber seinen Namen nennen, zumal er ja ein Anliegen hat.

(:zwinker: ja ja: "wo steht das?"...)

Ich habe allerdings selbst 2(?)mal als Anrufende meinen Namen nicht genannt, als ich nur ganz kurz wissen wollte, ob ein Laden noch offen hätte, bevor ich losdüste - ich glaube, da hieß ich "Entschuldigung"... T.

AnnaM
13.12.2007, 21:17
Der Anrufer, also der, der "von außen eintreten will", sollte aber seinen Namen nennen, zumal er ja ein Anliegen hat.


Habt ihr alle keinen Namen an der Tür? Könnte ja einer lesen!

Tahnee
14.12.2007, 09:09
Habt ihr alle keinen Namen an der Tür? Könnte ja einer lesen!

Nein, mein Name steht nicht an meiner Wohnungstür. Wer zu mir möchte, weiß in der Regel, in welcher Wohnung in unserem Haus er muß.

Inaktiver User
14.12.2007, 09:19
Kürzlich Anruf irgendeines Callcenters - natürlich OHNE Namensnennung oder auch nur Bekanntgabe, in welchem Auftrag man anrief.

Ich melde mich mit meinem Nachnamen.

Anrufer: Spreche ich mit Frau Seawasp?

Ich: Wer möchte das denn wissen?

Anrufer: Spreche ich mit Frau SEAWASP?

Ich: Wer sind Sie?

Anrufer: Ich will mit Frau Seawasp sprechen!

Ich: Dann beenden wir das Telefonat besser an dieser Stelle.

Ich habe dann aufgelegt. Mal abgesehen davon, dass diese Callcenter mit unterdrückter Nummer gar nicht anrufen dürfen, finde ich es unverschämt, keinen Namen zu nennen und dreist insistierend nach einer bestimmten Person zu fragen (die im übrigen von Anfang an am Telefon war :freches grinsen: )

Es vereinfacht und beschleunigt Dinge, wenn sich ein Mensch am Anfang eines Telefonates mit Namen meldet - auch, wenn er der Angerufene ist.

Grüssle
Seawasp

Inaktiver User
14.12.2007, 09:47
Habt ihr alle keinen Namen an der Tür? Könnte ja einer lesen!

:wie?: Ich meinte das im übertragenen Sinn, wieso sprecht Ihr jetzt von Wohnungstüren?
Wer anruft, "kommt zum Anderen hin" - das meinte ich. Wieder "übertragen", aber wie soll ich das anders formulieren? T.

Inaktiver User
14.12.2007, 11:40
:wie?: Ich meinte das im übertragenen Sinn, wieso sprecht Ihr jetzt von Wohnungstüren?
Wer anruft, "kommt zum Anderen hin" - das meinte ich. Wieder "übertragen", aber wie soll ich das anders formulieren? T.


Außerdem reicht ja dafür die Telefonnummer nicht...die Adresse müsste derjenige ja dann wohl auch wissen...

Seawasp....ich hätte genauso gehandelt.:blumengabe:

Inaktiver User
14.12.2007, 12:30
:wie?: Ich meinte das im übertragenen Sinn, wieso sprecht Ihr jetzt von Wohnungstüren?


Ich glaube, AnnaM hat -wie ich - das Gefühl, dass man es mit dem Misstrauen auch zu weit treiben kann, indem man seinen Namen möglichst geheim hält.

AnnaM
14.12.2007, 15:11
Wer anruft, "kommt zum Anderen hin" - das meinte ich. Wieder "übertragen", aber wie soll ich das anders formulieren? T.
Also, wenn ich jemanden besuchen (anrufen) will, gibt der mir seine Adresse (Telefonnummer). Dann fahre ich da hin (rufe ich da an) und sehe auf dem Klingelschild (höre ich beim Namen nennen), dass ich richtig bin.
Wo ist das Problem? Für mich einfach nur Freundlichkeit, den Namen beim Annehmen eines Gespräches zu nennen! Mach ich schon seit mindestens 40 Jahren so und ich lebe immer noch!

Inaktiver User
14.12.2007, 21:15
Also, wenn ich jemanden besuchen (anrufen) will, gibt der mir seine Adresse (Telefonnummer). Dann fahre ich da hin (rufe ich da an) und sehe auf dem Klingelschild (höre ich beim Namen nennen), dass ich richtig bin.
Wo ist das Problem? Für mich einfach nur Freundlichkeit, den Namen beim Annehmen eines Gespräches zu nennen! Mach ich schon seit mindestens 40 Jahren so und ich lebe immer noch!

:blumengabe: Sag' ich doch! Mach' ich doch...

Nur wenn das "Schild" fehlt, also keiner von beiden weiß, wen er vor sich hat, sollte der Eintretende/Anrufer sagen, wer er ist. Er ist dann zuerst dran, m.M.n. - "Auch hallo" als Antwort auf "hallo" bringt nicht viel weiter.

Schönes Wochenende! T.

AnnaM
14.12.2007, 21:25
Aber es würde die Sache doch verkürzen und vereinfachen, wenn man ein Schild an der Tür hat (seinen Namen nennt, wenn man den Hörer abnimmt).
Ich kenn aber auch nur solche nichtnamennenn-Menschen, die ein gequältes "dhhhggghhhmmmhhh" in den Hörer nuscheln, wenn sie den Hörer abnehmen. Und DAS ist definitiv extremst unhöflich!

amarylle
15.12.2007, 03:46
Stimmt, vom Höflichkeitsaspekt her sehe ich es wie Du, Anna; wenn ich selbst jemanden anrufe, finde ich es gut, gleich zu erfahren, ob ich meinen Adressaten am Rohr habe, und nicht mehr lange nachfragen zu müssen, ob ich denn auch mit Frau/ Herrn XXX spreche...
Andererseits kommen z.B. die Italiener mit ihrem "pronto" auch gut klar.
Von Anrufen, die ich selbst tätige oder "dienstlich" erhalte, mal ganz abgesehen: natürlich mit Namen!

ABER: Privat hatte ich in der Vergangenheit ähnliche Erlebnisse wie z.B. Cinderella, stehe daher nicht im Telefonbuch (LG schon, daher für Bekannte durchaus erreichbar) und gehe bei unterdrückten Rufnummern i.d.R. nicht dran (ich sag immer: bin ich Bild der Frau, Aktion Anonym? :lachen:). Beruhigt mich, dass ich nicht allein bin!
Bei den meisten Bekannten ist zum Glück Rufnummernübermittlung, außer der älteren Generation, aber die haben für den Fall der Fälle ja sämtliche unserer Nummern... Und das belästigende Anrufe im Abstand von Minuten auf Festnetz UND Handy eingehen, ist hoffentlich unwahrscheinlich *bittebitte*.

Ist zwar keine Extrembelästigung im Sinne von Telefonterror, aber ich HASSE diese Call Center; bin vor einiger Zeit leider mal drangegangen (war sogar Handy), weil ich den Anruf einer unserer "grauen Panther" erwartet hatte; es lief auf fast exakt den gleichen Dialog hinaus wie bei Dir, Seawasp. :nudelholz: Nur so einen schönen Schlusssatz hab ich, verdutzt wie ich war, nicht hinbekommen (deshalb hasse ich diese Anrufe auch so, da generell nicht gut im Abwimmeln); zum Glück war da EINMAL IM RICHTIGEN MOMENT :jubel: mein Akku alle...

Vor dem Hintergrund ist meine PERSÖNLICHE Meinung: Der ANRUFER "steht vor der Tür" und möge sich daher zuerst zu erkennen geben; ich lass ja Unbekannte (und erst recht Leute, die nicht sagen, wer sie sind und was sie von mir wollen) auch nicht zu mir ins Haus. Wie schon gesagt, im beruflichen Bereich melde ich mich auch beim Ans-Telefon-Gehen mit Namen, aber privat gönne ich mir den Luxus, erst mal auf Rufnummernerkennung oder ggf. auf Namen und Anliegen des Gesprächspartners zu warten.

Liebe Grüße (Himmel, ist das schon spät - oder früh?),
die amarylle

amarylle
15.12.2007, 04:16
Ach ja, bei der privaten Anrufannahme ist dann als Begrüßung aber auch kein Gemurmel oder Gegrunze fällig, sondern ein freundliches "Ja bitte?" Das finde ich dann auch in ausreichendem Maße höflich.

Keela
15.12.2007, 07:57
Hallo tarasjugina,
du hast Recht. Ich mach(t)e das auch nur im privaten Bereich. Und auch da nur bei zwei Personen, die sich nie mit Namen melden - ohne die Verfolgungshintergründe von einigen hier.
Ich find es unhöflich und lass mich immer wieder zu besagter Reaktion hinreissen...
:ooooh: Keela

Inaktiver User
15.12.2007, 15:53
Nur so ne Frage: Was sagt ihr eigentlich, wenn sich jemand mit "Hallo?" meldet und es sich nicht zufällig um eure Schwester oder einen guten Freund handelt und ihr nicht so genau wisst, wer dran ist?

"Hallo, hier ist Rondella, wen hab ich denn da?"

"Hallo, ich hätte gern..."

"Spreche ich mit...?"

Führt nicht all das zwangsläufig zur Enttarnung beider Seiten oder aber zu Peinlichkeiten ohne Ende? Ich habe gar keine Lust zu sagen: "Hier ist Roni Della, die Mutter von xy, unsere Kinder gehen in eine Klasse und ich bin gebeten worden, anzurufen, weil ..." bevor ich überhaupt weiß, wer da dran ist.

Inaktiver User
16.12.2007, 01:41
Führt nicht all das zwangsläufig zur Enttarnung beider Seiten
:wie?: ...das soll es doch letzten Endes!


Ich habe gar keine Lust zu sagen: "Hier ist Roni Della, die Mutter von xy, unsere Kinder gehen in eine Klasse und ich bin gebeten worden, anzurufen, weil ..." bevor ich überhaupt weiß, wer da dran ist.

Doch, genau so sage ich das (hatte witzigerweise gestern fast exakt den gleichen Wortlaut :lachen: ) - mit ein paar kleinen Kunstpausen nach "Della", nach "xy" und nach "Klasse", um dem Anderen Gelegenheit zu geben, "ah, Frau Taras, ja, blabla am Apparat" zu sagen.

Schlimmstenfalls muss ich halt den ganzen Sermon 'runtersagen.
Ich denke aber, wenn das etwas Heikles oder Persönliches ist, hat man alles Recht, nach der Nennung des eigenen Namens, zu fragen, ob man "beim Richtigen" gelandet ist.
Gruß, T.

P.S: also ganz etepetete-Erika v. Pappritzmäßig-Nase hoch in die Luft...hat der Angerufene wohl das Recht, erst nach Nennung von Anrufernamen und -anliegen(!) zu entscheiden, ob er "er selbst" sein möchte - oder lieber der Putzmann?
Höflich ist es aber seinerseits, dem Anrufenden auf diesem Weg entgegenzukommen.

Jenufa
20.12.2007, 10:17
und Jenufa rät ja auch zu Ratespielchen ("Ja, wen wollten Sie denn sprechen?"). Was für ein Krimi ist denn euer Alltag?

Mir stehen die Haare zu Berge!

Bei mir rufen Leute sehr oft sehr dienstlich an. Ich komme einfach nicht auf die Idee, die erst mal zu verhören, und das ist in der Regel auch nicht notwendig, da ich meist mit ganz normalen, höflichen Personen zu tun habe. In unserem Haushalt wohnen auch verschiedene Personen, na und. Das kriegen wir hin.

Wieviel Misstrauen manche Leute so hegen *michsehrwunder*

Das ist kein Misstrauen sondern Erfahrung. Dienstliche Anrufe habe ich zu Hause fast nicht, alles offizielle läuft über mein Handy, und 99% aller Anrufe zu Hause ohne Rufnummer oder mit einer, die ich nicht kenne, sind bei uns unerwünschte Anrufe. Und das sind einige.

Und was für "Krimis" bei uns stattfinden habe ich schon berichtet mit Leuten, die von irgendwem (angeblich der Rentenkasse) gesucht werden und wir ausgefragt werden, ob wir nicht doch mit denen verwandt sind und wie wir denn heißen und wie sonstige Personen im Haushalt heißen und wie wir mit wem sonst aus dem Telefonbuch verwandt sind. Keine Ahnung, was oder wen die warum suchen, aber erstens muss ich denen nicht helfen und zweitens ist mein Name für die vollkommen unerheblich.

Früher habe ich mich mit Namen gemeldet und war freizügiger mit Informationen und was ist die Konsequenz? Dass ich mit Namen, Telefonnummer und Information über Telefonnummer, meinen Familienstand in mancher Werbefirma Datenbank stehe. Ich finde das übergriffig und will nicht, dass das noch mehr wird.

Oder die Phase, als 20-50 Menschen am Tag angerufen haben, um Kinokarten zu bestellen. Mindestens 2 davon wurden im Schnitt total ausfallend (sie Arschloch, sie Schlampe), wenn ich ihnen mitgeteilt habe, dass das die falsche Nummer ist und welches die richtige wäre. Wozu sollen so Spinner auch noch meinen Namen wissen?

Schön also, dass andere es meistens mit erwünschten Anrufen zu tun haben, bei mir ist eindeutig das Gegenteil der Fall. Anders ist es beim Handy: Da steht die Nummer nicht im Telefonbuch, also kann ich davon ausgehen, dass ich den Leuten die Nummer schon gegeben haben werde, da melde ich mich auch mit Namen.

Dani
21.12.2007, 13:09
Ich finde es selbstverständlich mich mit meinem Nachnamen am Telefon zu melden, denn sonst können solche Dinge passieren:

Telefon klingelt:

"Hallo."

"Ja, hallo. Wer ist denn da?"

"Wie? Wer ist denn da?"

"Wieso sagen sie denn nicht einfach wer sie sind?"

"Wieso sagen sie nicht einfach, wer sie sind und was sie wollen, schließlich haben sie mich angerufen."

"Ja, aber ich kann ihnen doch gar nicht sagen was ich will, wenn ich nicht weiß, wer sie sind. Schließlich weiß ich doch gar nicht, ob das für ihre Ohren bestimmt ist."

"Ja, und ich weiß gar nicht, wer sie sind und ob ich überhaupt hören will, was sie zu sagen haben. Guten Tag noch."

Aufgelegt.

Das klingt nach Loriot, ist aber aus dem wahren Leben.

bini_32
22.01.2008, 09:42
Ach, das Thema kenne ich nur zu gut. Ist aber inzwischen mehr die Ausnahme als die Regel dass Leute ihren Namen nicht sagen und man erst mal nachfragen muß wer denn dran ist.

Ich habe mal bei einer Behörde gearbeitet und mußte feststellen, dass dies bei Jugendlichen sehr verbreitet ist. Bei jedem Anruf mußte ich nach den Namen fragen. Dann habe ich einmal eine Probe aufs Exempel gemacht.

Telefon klingelt
Ich: Behörde XY, Name XY
Anrufer: Ja hallo ich habe morgen einen Termin den möchte ich gerne absagen
Ich: Okay, habe ich notiert
Anrufer: Danke auf Wiederhören
Ich: Bitte auf Wiederhören

Nach ca. 2 Minuten klingelte das Telefon wieder, der gleiche war wieder dran
Anrufer: Äh, ich habe vorhin meinen Namen gar nicht gesagt
Ich: Ach ja richtig ist mir gar nicht aufgefallen

Inaktiver User
23.01.2008, 01:23
Telefon klingelt
Ich: Behörde XY, Name XY
Anrufer: Ja hallo ich habe morgen einen Termin den möchte ich gerne absagen
Ich: Okay, habe ich notiert
Anrufer: Danke auf Wiederhören
Ich: Bitte auf Wiederhören


:fg engel: :fg engel: :fg engel:


Nach ca. 2 Minuten klingelte das Telefon wieder, der gleiche war wieder dran
Anrufer: Äh, ich habe vorhin meinen Namen gar nicht gesagt
Ich: Ach ja richtig ist mir gar nicht aufgefallen

...weiter, weiter! "Ist schon verziehen!" sagen - und auflegen!

Lukulla
24.01.2008, 09:10
:freches grinsen:
Erziehung durch Humor, ob das der von der Leyen gefällt?

bini_32
24.01.2008, 09:46
Ist mir relativ egal das mußte einfach mal sein

Inaktiver User
24.01.2008, 15:08
Beruflich ist es ganz klar - ich melde mich mit meinem Namen und dem der Firma.

Privat melde ich mich meistens mit "Hallo?" oder "Ja?" und erwarte, dass der Anrufer sich identifiziert, wie ich es umgekehrt auch mache: "Hier ist djgm, ich würde gern mit xy sprechen". Denn immerhin will ja der Anrufer etwas von mir, nicht ich von ihm, und er hat ja bewusst meine Nummer gewählt. Nachdem er sich identifiziert hat, darf er gern sagen, dass er gern jemanden anders im Haushalt sprechen möchte. Dann kann ich auch den Apparat weiter geben mit dem Hinweis "xy will dich sprechen". Denn wenn Frau oder Tochter nicht wissen, wer anruft - warum sollten sie mit ihm reden wollen ???

Also, der Anrufer weiß, wen er anruft - schließlich hat er ja meine Nummer bewusst gewählt. Ich aber weiß es nicht.

AnnaM
24.01.2008, 15:17
Also, der Anrufer weiß, wen er anruft - schließlich hat er ja meine Nummer bewusst gewählt.
Falsch! Der Anrufer weiß, wen er anrufen wollte. Ob er die richtige Nummer getroffen hat und ob der richtige am Apparat ist, weiß er erst, wenn er den Namen hört.

KHelga
24.01.2008, 15:39
Aus Telefon-Knigge ...

>
- Nette Begrüßung statt “Hä?”
Nennen Sie nach dem Abheben langsam, klar und deutlich Ihren Namen. Im Büro kann auch gerne eine freundliche Grußformel dazu.

Ein anonymes “Hallo” oder “Ja, bitte” vermittelt nicht nur einen schlechten Eindruck, es verwirrt und kostet unnötig Zeit. Unhöflich ist es sowieso.


- Freundlich abheben
Melden Sie sich von Beginn an freundlich. Schließlich kann man nie wissen, wer dran ist. Es kann ihr bester Freund, ihre Freundin oder ein Familienmitglied sein.>

bini_32
24.01.2008, 15:51
Also, der Anrufer weiß, wen er anruft - schließlich hat er ja meine Nummer bewusst gewählt. Ich aber weiß es nicht.

Ja, das ist auch immer so eine Sache mit dem "Hallo" nach dem Hörer abheben. Der Anrufer weiß eben nicht immer wen er da anruft und ob er da richtig ist.

Hier auch mal ein Schwank aus meiner Vergangenheit als ich im Wochenblatt eine Nummer einer Computerfirma rausgesucht hatte die privat Computer reparieren.

Er hebt ab: Hallo
Ich: Hallo
Er: Ja bitte
Ich: Äh ich weiß nicht ob ich da richtig bin mit wem spreche ich bitte
Er: Kommt darauf an mit wem sie sprechen wollten
Ich: Oh, ich glaube ich bin falsch. Ich habe die Nummer gewählt die im Wochenblatt stand und hatte gehofft auf eine Computerfirma zu treffen. Trotzdem Danke - Fast schon am auflegen
Er: Da sind sie bei mir genau richtig

amarylle
24.01.2008, 17:32
Hier auch mal ein Schwank aus meiner Vergangenheit als ich im Wochenblatt eine Nummer einer Computerfirma rausgesucht hatte die privat Computer reparieren.

Ja genau: Firma! Und da sollte man sich schon "komplett" melden. Hier waren sich doch auch die meisten einig, dass es am Arbeitsplatz "ein völlig anderer Schnack" (im wahrsten Sinne des Wortes) ist.

Und auch privat macht doch der Ton die Musik: oder hat hier einer für "hä?" oder "wer stört?" oder Grunzen als Begrüßung plädiert?:freches grinsen:
Ansonsten wie schon so ähnlich gesagt: schön, dass es viele privat fast immer mit erwünschten Anrufen zu tun haben. Geht mir anders. Und da muss ich nicht auch noch meinen Namen `raushauen. Nur um später (siehe den Strang mit der Umfrage und solchen Scherzchen) um so persönlicher beleidigt werden zu können?

Inaktiver User
24.01.2008, 21:07
Nochmal: Ich nenne gern meinen Namen, nachdem der Anrufer sich identifiziert hat.

Jenufa
25.01.2008, 10:59
- Freundlich abheben
Melden Sie sich von Beginn an freundlich. Schließlich kann man nie wissen, wer dran ist. Es kann ihr bester Freund, ihre Freundin oder ein Familienmitglied sein.>

Nein, kann es nicht. Meine Eltern, meine beste Freundin, und auch eigentlich alle sonst Anrufenden Verwandten und Bekannten verstecken ihre Rufnummer nicht. Die sind es schon mal nicht.
Die begrüße ich aber oft mit einem freudigen Hallo bzw. Hallo XY (weil sie wissen, dass ich weiß, wer dran ist und sie mich auch an der Stimme erkennen).

Wenn keine Rufnummer angezeigt wird, ist es in 99% aller Fälle jemand, den ich nicht sprechen will. Und die Telefoncomputer (jaha, die wissen jetzt schon, dass man höchstens freitags oder am Wochenende jemanden erreichen kann) melden sich nie mit Namen. Und das 5 mal am Tag...

Und bei dem irgendwo genannten Beispiel, dass ein Anrufer sich nicht identifizieren wollte, weil er ja nicht wusste, ob er sich verwählt hat, finde ich den Anrufer unhöflich. Wenn ich mich verwähle, nenne ich trotzdem meinen Namen und/oder frage, wenn ich nicht sicher bin "bin ich da jetzt richtig bei Meyer?".

Leute, die mich anrufen, Ihren Namen nicht nennen, aber darauf insistieren, meinen wissen wollen, finde ich einfach nur dreist!

Inaktiver User
25.01.2008, 12:44
Ein Prinzip der Höflichkeit und Freundlichkeit ist für mich aber auch -... wie nenne ich das jetzt?- "einzuspringen", an zweiter Stelle etwas nachzuholen, das der Erste versäumt hat.

Auch wenn er "eigentlich" als erster drangewesen wäre; ein bißchen flexibler sein...
Was solls denn letztendlich? Beharren finde ich oft unhöflich.

Und so wenig zielführend: Warum muss man denn (nicht unhöflich, aber verwirrt) sagen "oh, da bin ich wohl falsch" bevor man auch nur gefragt hat "bin ich bei Ihnen richtig? Ich rufe wg. der Anzeige in der
... an"

:blumengabe: Gruß, T.

Tabea
25.01.2008, 12:48
Ich melde mich am Telefon grundsätzlich mit Vor- und Nachnamen. Also "Tabea Müller-Lüdenscheid". Sehr witzig finde ich, wenn auf der anderen Seite (irgendeine Firma, die mir was ganz tolles verkaufen möchte) dann kommt "Guten Tag, spreche ich mit Tabea Müller-Lüdenscheid?".

Tabea

bini_32
25.01.2008, 13:15
Und so wenig zielführend: Warum muss man denn (nicht unhöflich, aber verwirrt) sagen "oh, da bin ich wohl falsch" bevor man auch nur gefragt hat "bin ich bei Ihnen richtig? Ich rufe wg. der Anzeige in der
... an"


Ganz einfach: Wenn einer in der Zeitung inseriert, sich als Computerfachmann ausgibt, ich doch wohl annehmen kann dass derjenige sich mit Namen meldet. Tut mir sehr leid, aber das hat mich schon leicht verwirrt wenn einer ein Gewerbe angemeldet hat, damit sein Geld verdient und es nicht mal zustande bringt seinen Namen zu nennen, obgleich bei ihm mehrere Leute am Tag anrufen und jeder einzelne fragt
"mit wem spreche ich"
oder
"bin ich hier richtig bei Fa. xy"

LG
Bini

Dagmar
25.01.2008, 13:24
Hallo

ich sehe das ähnlich wie djgm01 -
wir haben eine Geheimnummer, stehen nicht im Telefonbuch
und haben unsere Telefonnummer nur ausgesuchten Leuten bzw. Behörden, Firmen gegeben - der Vorteil ist u.a. dass wir nicht ständig von Firmen, die etwas verkaufen wollen, bedrängt werden.
Hat sich trotzdem mal jemand durchgeschmuggelt, frage ich diese Werber sofort nach dem genauen Firmennamen und Ihrer Rufnummer (diese wird ja meistens unterdrückt) - dann haben die meistens keinen Spaß mehr und legen auf. Auch gut!



Habe auch keine Rabattkarten o.ä. - geht mir auf die Nerven!
Ansonsten bin ich nett, höflich und freundlich!

bini_32
25.01.2008, 14:00
Hallo

ich sehe das ähnlich wie djgm01 -
wir haben eine Geheimnummer, stehen nicht im Telefonbuch
und haben unsere Telefonnummer nur ausgesuchten Leuten bzw. Behörden, Firmen gegeben - der Vorteil ist u.a. dass wir nicht ständig von Firmen, die etwas verkaufen wollen, bedrängt werden.
Hat sich trotzdem mal jemand durchgeschmuggelt, frage ich diese Werber sofort nach dem genauen Firmennamen und Ihrer Rufnummer (diese wird ja meistens unterdrückt) - dann haben die meistens keinen Spaß mehr und legen auf. Auch gut!



Habe auch keine Rabattkarten o.ä. - geht mir auf die Nerven!
Ansonsten bin ich nett, höflich und freundlich!

Ich habe auch eine Geheimnummer und bekomme trotzdem Werbeanrufe :grmpf:

Dagmar
25.01.2008, 17:05
hab' ich ja geschrieben - ab und zu schmuggelt sich mal jemand durch - aber höchstens 5 pro Jahr - von anderen habe ich schon gehört, dass sie bis zu 5 pro Tag bekommen -
vor allem, wenn ich dann sage (sehr höflich und freundlich, versteht sich), wie kommen Sie an meine Geheimnummer, nennen Sie mir bitte Ihre Firma mit Adresse und Telefonnummer - dann sind die sehr verschreckt und auch gleich weg!
Der Punkt ist - es ist ja nicht nur am Telefon so - man wird ja von allen Seiten d.h. persönlich an der Haustür, schriftlich, Prospektmaterial usw. mit Informationen und angeblich ganz tollen
interessanten Blablabla zugeschüttet! Ich will das in dieser Form nicht, wenn mich etwas interessiert, mache ich mich auf den Weg und weiß auch, wie ich an die Informationen herankommen - aber ich möchte das Heft in der Hand behalten.
An der Haustür war es jahrelang das Gleiche, ich habe mit Zeugen Jehovas, Bofrost, Vorwerk, Spendenaktion, angeblich frische Äpfel vom Bauern etc. meine Zeit verplempert - AUS HÖFLICHKEIT! Dann habe ich mir angewöhnt freundlich zu nicken und zu sagen: nein Danke - ich wünsche Ihnen einen schönen Tag - Tür zu!

Inaktiver User
25.01.2008, 23:26
Hallo,
ich persönlich hasse es, wenn sich jemand nur mit "Hallo" meldet; es sei denn, dass er aus irgendwelchen Gründen eine Geheimnummer (Ärzte usw. ) hat. Ich melde mich natürlich mit Namen und sage dann immer: "Welcher "hallo" ist denn am Apparat?" Ich finde es unhöflich, sich nur mit "hallo" zu melden. Genauso unhöflich ist es für mich, wenn jemand einfach auflegt nur weil er sich verwählt hat. Dann kann ich schließlich eine kurze Entschuldigung erwarten.
Leider wird meine Nummer unterdrückt und ich weiß gar nicht wie ich sie sichtbar machen kann. Da ich keinen Telefonterror mache, kann meine Nummer erkannt werden.
Viele Grüße
flautina