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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angst vor einer Schwangerschaft



Leonie12
19.11.2007, 12:52
Hallo Leute:smile: ,

wer kann mir bei meinem Problem helfen?

Ich habe Angst vor einer Schwangerschaft.
Ich möchte schon gerne Kinder und ich
merke auch, dass der Wunsch immer
größer wird aber ich habe halt Angst davor schwanger zu sein.

Ich habe Angst vor dem großen Schwangerschaftsbauch.Angst davor nicht mehr alleine in meinem Körper zu sein..Ich muss ihn ja immer mit mir rumtragen..ich weiß nicht ob das jemand verstehen kann?

Wie ist überhaupt das Gefühl schwanger zu sein:wie?: ?

Nun muss ich auch erwähnen das ich seit Jahren unter Angstzuständen leide, habe aber schon eine Therapie gemacht..

Sind meine Ängste normal??

LG Leonie

daswirdschon
19.11.2007, 14:47
Hallo,
In der ausgeprägten Form sind die Ängste nach meinem Empfinden ungewöhnlich. Üblich sind Ängste( was meine Umfeld betrifft), hinterher nicht mehr so schön zu sein, Angst vor der Geburt.Meine Angst vor einer zweiten Scwangerschaft: Noch mehr Fitnessabbau.
ein plus: es ist zeitlich befristet. Außerdem sind die Phasen sehr unterschiedlich. Der Mitbewohner macht sich allerfrühestens im 4. Monat bemerkbar. Am meißten Ärger und auch Spaß machen die Hormone; Manches wirbelt einen durcheinander, anderes stabilisiert.
Man wächst auf jeden Fall in den Zustand hinenin, der Bauch ist ja auch nicht gleich da. Aber in der letzten Phase ist es anstrengend; und es gibt viele körperliche Umstellungen. Manches kann auch sehr positiv sein... manches ist lästig. Und bei jedem treten Unterschiedliche Schwerpunkte auf, die ärgerlich sind.
Nicht so ganz einfach, hier zu raten merke ich. Kann nur sagen: fand das Gefühl, wenn Baby strampelte sehr schön, großer Bauch hat mich nicht geärgert, waren ganz andere. Sachen.
Wie wäre es mit einer Bachblütenbehandlung (vorher und während einer Schwangerschaft)- hilft auf jeden Fall bei Ängsten.
Gruß von daswirdschon

Inaktiver User
20.11.2007, 20:09
Ist deine Therapie abgeschlossen? Hast du die Möglichkeit, mit einer Therapeutin über diese Dinge zu sprechen?

Dieses Gefühl, nicht mehr mir selbst zu gehören, hatte ich in der Schwangerschaft oft. Ist ja auch so. Die Ärzte kontrollieren an einem rum und man hat diese und jene Einschränkung. Aber es war nicht so, dass mich das verängstigt hätte, es hat mich bestenfalls manchmal etwas genervt und es hat mich geärgert, wenn Ärzte anfangen wollten, über mich zu bestimmen. Aber wenn ich ich vor denen Ruhe hatte, genoss ich das Leben mit dem ungeborenen Kind sehr. Dieses Gefühl, dass es im Bauch rumpelt, habe ich später richtig vermisst.

Die Hormonumstellung in der Schwangerschaft kann solche oder solche Auswirkungen haben. Bei mir war es so, dass ich sehr viel Ruhe und Zuversicht hatte, viel mehr, als ich mir das vorher zugetraut hätte. Das war ein tolles Gefühl.

Aber es ist auch ein Weg ohne zurück, eine Zwangslage. Das empfand ich kurz vor der Geburt, als ich mich so schrecklich unbeweglich fühlte. Es ging nicht vor und nicht zurück. Es gibt keine Lösung außer Warten.

Also ich will mal so sagen: Diese Gefühle sind nicht unnormal. Aber eine Angst, die dich einschränkt, so sehr, dass du überlegst, ob du überhaupt Kinder haben möchtest, die sollte man ernst nehmen.

:blumengabe:

Leonie12
21.11.2007, 14:48
hallo,

danke schön für eure super lieben antworten:blumengabe: ..

das hat mir echt mut gemacht und ich habe doch viel
darüber nachgedacht..

meine therapie ist beendet..aber da ging es nicht um die
ängste einer schwangerschaft, sondern mehr um ängste
wegen krankheiten etc..
obwohl das sicher irgendwie zusammenhängt..

vielleicht macht man sich auch zuviel gedanken und dann
bekommt man angst..

eigentlich sollte es ja so sein, wenn man kinder haben will
muss man die körperlicher veränderung in den kauf nehmen..

man bekommt dann doch auch was schönes dafür,ein
hoffentlich gesundes kind:blume: ..


danke noch mal..

viele liebe grüße leonie

Pascale
15.12.2007, 13:32
Hallo Leonie,

ja, Ängste kenn ich auch nur zu gut. War auch schon im ambulanter BEhandlung. - Ich habe eine 15 Monate alte Tochter und mir ging es vorher ähnlich wie dir. Wir haben es dann einfach drauf ankommen lassen. Während der ersten drei Monate ging es mir psychisch recht schlecht, aber ich habe trotzdem nichts eingenommen. Viel geweint. Ab dem dritten Monat ging es dann aufwärts und alles, worüber ich mir vorher den Kopf zerbrochen hatte ist nicht eingetreten. Auch vor der Geburt hatte ich große Angst, aber man hat ja auch die Möglichkeit, mit den Ärzten zu sprechen, sie geben einem Empfehlungen usw. Ich habe eine PDA bekommen und fand die GEburt nicht schlimm, sondern recht erträglich. Richtig nervig waren die letzten 6 Wochen, aber das geht eigentlich auch recht schnell um.
-Mehr kann ich dir leider auch nicht sagen, aber deine Gefühle kann ich absolut nachempfinden, wenn man unter Ängsten leidet,sind die Ängste ja oft viel intensiver als von den Frauen, die sich "nur" normal sorgen.

Alles Gute, Pascale