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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studienabsolvent, welche Versicherungen ratsam?



blinky
17.11.2007, 18:36
Hallo,

folgende situation:
Ich bin 23 Jahre alt, ledig ohne Kinder. Wohne seit 3 Jahren alleine in einer ca. 40 m^2 grossen Mietwohnung. Ein Auto moechte ich mir auch kaufen, da ich das fuer meinen Job, den ich im Januar antrete benoetige. Verdienen werde ich ca. 2200 brutto Einstiegsgehalt. Nach einem Jahr 3300 Euro.
Bisher sind noch keine versicherungen vorhanden...

was mir einfaellt: hausrat, haftpflicht, krankenversicherung, kfz...
was benoetige ich noch? renten?

kann mir jemand fuer die oben genannten versicherungen tipps geben?

Peter9
22.11.2007, 11:39
Hallo,

ich habe gerade sehr schlechte Erfahrungen mit der GKK gemacht. Vermutlich kann ich aber hier nicht abraten, weil die private verschlossen ist.
Ich habe jedenfalls nach über 40 Jahren zur privaten gewechselt und zahle trotz Risikozuschlag wenigerals in der GKK.

Eine GKK, ursprünglich den Technikern vorbehalten, nützt mir nichts wenn sie die Leistung im Ernstfall mit dem "unabhängigen" (verar... kann ich mich selber) Medizinischen Dienst verweigert und ich jahrelang Schmerzen erdulden muß.


Hausratversicherung: Welcher Hausrat???
Allerdings kann sie hilfreich sein, wenn die Spülmaschine den darunter befindlichen Computerraum eines Selbständigen geflutet hat. Aber das sollte man sich schriftlich geben lassen, daß sie da einspringt.

Übrigens wird hier gerne nach Frischwasser und Abwasser unterschieden!!!
Muß man beim Geschirrspülen anwesend sein??? oder darf man einkaufen gehen???
Alles vorher schriftlich klärren lassen!!!

Kfz ist bei der HUK relativ günstig.
Garanta oder so ähnlich aus dem Raum Nürnberg zahlt sehr ungern. Auch wenn es der Geschädigte ist, der dann einen Anwlalt benötig, ist das unangenehm.

Ich konnte mich immer glücklich schätzen, wenn der andere bei der Allianz versichert war und einen Schaden bei mir verursacht hatte. Da gab es bei Blechschädne nie Probleme.
Aber sie kostet eben etwas mehr.

Meine eigene Kfz-Versicherung hat seit über 40 Jahren noch nie gezahlt.

Gruß

Peter

ClaudiaK52
22.11.2007, 12:13
Eine Haftpflicht- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung sind dringend. In einem Jahr, wenn das Gehalt steigt, würde ich eine Rentenversicherung o.Ä. für die Altersvorsorge empfehlen.

Inaktiver User
22.11.2007, 13:49
Die Rente (Altersversorgung) ist ein Geldanlageproblem und kein Versicherungsproblem. Geldanlage und Versicherung gehören strikt getrennt (sonst wirst Du nach Jahren feststellen, daß sich immer jemand an Deinem Spartöpflein bedient um seine Schadensquoten und Verwaltungskosten zu subventionieren).

Für die Altersvorsorge gibt es gerade für jüngere Menschen sehr viel sinnvollere Möglichkeiten ihr Geld anzulegen. Aber das ist die Kür. Damit zurück zur Pflicht *lach*


Privathaftpflicht: http://www.brigitte.de/foren/showpost.html?p=2362676&postcount=13
Berufsunfähigkeit: http://www.brigitte.de/foren/showpost.html?p=2362844&postcount=14
Krankenversicherung: http://www.brigitte.de/foren/showpost.html?p=2362939&postcount=15
Kfz-Versicherung (Pflichtversicherung): http://www.brigitte.de/foren/showpost.html?p=2375912&postcount=17
Unfallversicherung: Auch hier solltest Du genau hinsehen, da es Beitragsunterschiede von bis über 300% gibt. Eine teuere Versicherung ist nicht zwangsweise gut, sondern gerade sehr viele günstige Versicherungen haben hervorragende Versicherungsbedingungen. Auf keinen Fall solltest Du Dich zu einer Unfallversicherung mit Beitragsrücktgewähr (UBR oder UPR) überreden lassen (siehe http://www.brigitte.de/foren/showpost.html?p=2020094&postcount=11)
Die gewählte Versicherungssumme bei Vollinvalidität hängt von Deinen Rahmenbedingungen ab. Empfohlen wird das 5-fache bis 10-fache des Brutto-Jahreseinkommens.


Diese Versicherungen sind MUSS-Versicherungen.
Alle andere sind KANN-Versicherungen (je nach Deinem Bedarf).

Liebe Grüße

justii