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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Weiter umweltfreundlicher Atomstrom aus Brunsbüttel und Krümmel



hifi
06.11.2007, 12:57
Klasse, Brunsbüttel und Krümmel gehen wieder an das Netz.

http://www.n-tv.de/875713.html

Inaktiver User
06.11.2007, 13:39
Umweltfreundlich?
Das erzähl mal den X Generationen nach uns, die sich über den Atommüll "freuen" werden!

Inaktiver User
06.11.2007, 13:55
Die mit Abstand beste Methode, den Ausstoß von CO2 zu verringern!

Inaktiver User
06.11.2007, 14:44
CO2 gegen strahlenden Atommüll ... ich fürchte, das lässt sich nur schwer gegeneinander aufrechnen.
Die mit Abstand beste Methode, CO2 zu vermindern, wären Energiegewinnungsmethoden, die derartige Nebenwirkungen nicht haben.

Inaktiver User
06.11.2007, 14:48
Sag ich doch ...

Inaktiver User
06.11.2007, 14:53
Sag ich doch ...

Also kommen Atomkraftwerke nicht in Frage, denn die haben "strahlende" Nebenwirkungen

Inaktiver User
06.11.2007, 15:21
Wir hören immer wieder, dass der Klimawandel ein reales Problem darstellt, während wir wissen, dass bei modernen und vernünftig gewarteten Kernkraftwerken in der Realität kein Risiko besteht. Und wenn der Atommüll irgendwo in einem Salzstock abgelagert werden kann, dann verschwindet auch dieses Risiko. Abgesehen von dem abischtlichen Risiko, das Atomkraftgegner selbst hervorrufen, wenn sie die Transporte stören.

Aber das können sie ja nur tun, weil sie 100% sicher sind, dass die Castor-Behälter selbst bei den größten Anstrengungen ihrerseits halten ...

Oder sind die Leut so wahnsinnig, dass sie absichtlich eine Verstrahlung ihrer Umwelt riskieren??

hifi
06.11.2007, 16:17
CO2 gegen strahlenden Atommüll ... ich fürchte, das lässt sich nur schwer gegeneinander aufrechnen.
Die mit Abstand beste Methode, CO2 zu vermindern, wären Energiegewinnungsmethoden, die derartige Nebenwirkungen nicht haben.

Und die Sie nicht nennen können!

Inaktiver User
06.11.2007, 16:22
Und die Sie nicht nennen können!

Wasser, Wind, Sonne - hätte man genauso viel Geld in die Erforschung dieser Quellen gesteckt, könnte dort sicher heute schon genauso viel Strom gewonnen werden wie mit Atomkraftwerken.

Inaktiver User
06.11.2007, 16:24
Wir hören immer wieder, dass der Klimawandel ein reales Problem darstellt, während wir wissen, dass bei modernen und vernünftig gewarteten Kernkraftwerken in der Realität kein Risiko besteht. Und wenn der Atommüll irgendwo in einem Salzstock abgelagert werden kann, dann verschwindet auch dieses Risiko.

Tatsächlich? Wer hat je bewiesen, dass die Verstrahlung in den Salzstöcken keine langfristigen Auswirkungen hat?




Abgesehen von dem abischtlichen Risiko, das Atomkraftgegner selbst hervorrufen, wenn sie die Transporte stören.

Aber das können sie ja nur tun, weil sie 100% sicher sind, dass die Castor-Behälter selbst bei den größten Anstrengungen ihrerseits halten ...

Da kann man tatsächlich 100% sicher sein? :wie?:
Kann man auch 100% sicher sein, dass Atomkraftwerke nicht Ziel von Anschlägen werden können?

Inaktiver User
06.11.2007, 16:43
Von Atomkraftgegnern?

Inaktiver User
06.11.2007, 22:49
Von Atomkraftgegnern?

Terroristen?

hifi
07.11.2007, 06:56
Wasser, Wind, Sonne - hätte man genauso viel Geld in die Erforschung dieser Quellen gesteckt, könnte dort sicher heute schon genauso viel Strom gewonnen werden wie mit Atomkraftwerken.

Diese Aussage ist falsch. Wasserkraft steht in der BRD nicht ausreichend zur Verfügung. Wind/Solar können nur mit konventionellen Reservekraftwerken an das Netz. Welche Forschung sollte da fehlen?

Margali62
07.11.2007, 07:57
Hmm komisch.

Gestern ( 6.11.) habe ich den Nachrichten entnommen, dass sie eben nicht ans Netz gehen.
Der Betreiber hat ein Gutachten vorgelegt.

Die zuständige Ministerin äußerte, dass es für sie keine Aussagekraft hätte.

Inaktiver User
07.11.2007, 08:18
Diese Aussage ist falsch. Wasserkraft steht in der BRD nicht ausreichend zur Verfügung. Wind/Solar können nur mit konventionellen Reservekraftwerken an das Netz. Welche Forschung sollte da fehlen?

Dass nicht genügend Wasserkraft zur Verfügung steht, ist so nicht richtig, sondern es fehlen bislang moderne Technologien, die die Nutzung ermöglichen.
Hätte man in den letzten 30 Jahren mehr Geld in die Entwicklung solcher Technologien gesteckt, wären wir heute bedeutend weiter. Leider wurde aber nur die Atomkraft gefördert, weil sie vordergründig "sauber" scheint.

Inaktiver User
07.11.2007, 08:22
Ich habe gerade im Handelsblatt die Zahlen für die Ökostromerzeugung 2007 in Deutschland gesehen:

* Windkraft 6.8 % (deutlicher Anstieg)

* Wasserkraft 3.4 % (deutlicher Rückgang wegen Wassermangel)

* Biomasse 3.1 % (incl. Müll)

* Photovoltaik 0.5 % (irrelevant)

Andere Quellen sind mit etwa 0.4% komplett zu vernachlässigen.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass erneuerbare Energien nur etwa 5 % am gesamten Energieverbrauch in Deutschland ausmachen.

Wie so oft betont, leistet die Windkraft zwar einen insgesamt relevanten Beitrag zur Stromversorgung, muss aber ständig durch Reserven in konventionellen Kraftwerken abgepuffert werden, um die gewaltigen Schwankungen in der Stromproduktion abzufangen.

Wasserkraft ist ebenfalls starken Schwankungen unterworfen: Sie lieferte 2004 etwa 4.5 % des Bedarfs, jetzt aber nur 3.4 %. Ausbaumöglichkeiten bestehen in Deutschland nicht mehr, und der weitere Ausbau der Wasserkraft in anderen Ländern wird wegen der unvermeidlichen Umweltschäden von allen Aktivistengruppen bekämpft und verhindert.

Biomasse kann grundsätzlich zur Energiegewinnung - hauptsächlich Wärme und vielleicht Kraftstoff - ausgebaut werden. Wenn die gesamte theoretisch in Deutschland nachwachsende Biomasse eingesetzt würde, könnte dies bis zu 8 % unseres Energiebedarfs decken, würde aber unsere Umwelt deutlich verändern. Natürlich könnten wir auch Biomasse aus den Wäldern Sibiriens oder Amazoniens importieren - wen stört es, wenn dort der Wald abgeholzt wird!

Solarenergie wird (trotz meines persönlichen Engagements!) auf absehbare Zeit eine zu vernachlässigende Rolle spielen - sie ist einfach viel zu teuer. Und auf absehbare Zeit gibt es keine ausreichende Kapazität zur (extrem energieintensiven!!) Produktion des für die Solarpanels benötigten Siliziums.

Die großen Energieunternehmen sind inzwischen auf den Zug aufgesprungen und haben angefangen, in größerem Umfang den Einsatz erneuerbarer Energien auszubauen, allerdings nur wegen der extrem hohen Subventionen (und unter Verwendung eines beträchtlichen Teils ihrer so oft kritisierten Gewinne).

Inaktiver User
07.11.2007, 08:24
Das alles widerspricht ja nicht dem, was ich sage. :smile:

So, wie du es hier aus der Presse zitierst, sieht es heute aus.
Und WEIL das so ist, ist es dringend nötig, die Forschung zu verstärken, um z.B. in Sachen Wasserkraft zu besseren Technologien zu kommen, die derartige Umweltschäden nicht mit sich bringen etc. pp.
Eben damit wir in Zukunft darauf verzichten können, mit Atomkraft herumzuspielen.

Inaktiver User
07.11.2007, 08:27
@ cyberceltic

Hast du Vorschläge, wo in Deutschland man noch nennenswerte Wasserkraftwerke bauen könnte?

Die geeignetste Lokalität wäre ein Staudamm bei der Lorelei. Der könnte den Rhein bis hinter Karlsruhe aufstauen und richtig Strom produzieren. Wäre für mich ok - ich wohne jetzt in Sachsen ....

Die in meinem vorigen Posting zitierten Zahlen kommen übrigens aus dem Umweltministerium, das die Fakten eher zu sonnig zeichnet ...

Inaktiver User
07.11.2007, 08:36
@ cyberceltic

Hast du Vorschläge, wo in Deutschland man noch nennenswerte Wasserkraftwerke bauen könnte?

Die geeignetste Lokalität wäre ein Staudamm bei der Lorelei. Der könnte den Rhein bis hinter Karlsruhe aufstauen und richtig Strom produzieren. Wäre für mich ok - ich wohne jetzt in Sachsen ....


Nein, ich bin Laie und habe keine Ahnung, wie man es besser machen könnte. Mit den derzeit verfügbaren Technologien scheint das auch nicht anzuraten.
Nochmal: mir geht es darum, dass Atomkraft zu unsicher ist (s.o.) und die Entwicklung neuer Technologien dringend gefördert werden muss. Aber zu sagen "das bringt alles nichts" zeigt nur, dass nicht genug Geld und nicht genug Initiative da ist, um was zu verändern. Da scheint ein Rückgriff auf Atomstrom doch sehr verführerisch. Um mit deinen Worten zu sprechen: wäre für mich okay - ich wohne jetzt nicht in der Nähe einer solchen Gefahr.
(Sollte so ein Ding allerdings mal hochgehen, hilft das auch nix.)

hifi
07.11.2007, 09:52
Nein, ich bin Laie und habe keine Ahnung, wie man es besser machen könnte. Mit den derzeit verfügbaren Technologien scheint das auch nicht anzuraten.


Ja und wenn ich Laie bin und keine Ahnung habe, dann poste ich erstmal los.

Inaktiver User
07.11.2007, 10:27
Ja und wenn ich Laie bin und keine Ahnung habe, dann poste ich erstmal los.

Ist dies ein Diskussionforum? Oder eine Expertenrunde?
Du willst mir ja hoffentlich nicht verbieten, meine Meinung zu sagen!

hifi
07.11.2007, 11:07
Ist dies ein Diskussionforum? Oder eine Expertenrunde?
Du willst mir ja hoffentlich nicht verbieten, meine Meinung zu sagen!

Ich stelle nur fest, dass nach mehrfachem Nachfrage viel heisse Luft, sehr grosse Sprüche und nichts konkretes zum Thema gekommen ist. Beispiel:


Dass nicht genügend Wasserkraft zur Verfügung steht, ist so nicht richtig, sondern es fehlen bislang moderne Technologien, die die Nutzung ermöglichen.
Hätte man in den letzten 30 Jahren mehr Geld in die Entwicklung solcher Technologien gesteckt, wären wir heute bedeutend weiter. Leider wurde aber nur die Atomkraft gefördert, weil sie vordergründig "sauber" scheint.

Die Aussage zur Wasserkraft ist schlicht falsch. Schon Wiki hätte geholfen. Und dann : Hätte, könnte, würde, ... und der Strom kommt am besten aus der Steckdose.

Inaktiver User
07.11.2007, 11:19
Du liest offenbar absichtlich selektiv, da kannst du natürlich nicht verstehen was ich sage.
Also nochmal: alles, was ich sage ist:

1) Atomkraft ist gefährlich und
2) andere Technologien mit weniger Nebenwirkungen müssen weiter und mit mehr finanzieller Unterstützung gefördert werden.

Zu 1) kann man natürlich geteilter Meinung sein, aber gegen 2) gibt es a) m.M.n. wohl nichts zu sagen und dafür b) mit Sicherheit eine Menge Experten, die da gute Vorschläge machen können.

Inaktiver User
07.11.2007, 11:20
Die Aussage zur Wasserkraft ist schlicht falsch. Schon Wiki hätte geholfen. Und dann : Hätte, könnte, würde, ... und der Strom kommt am besten aus der Steckdose.


Ja, klar, man kann natürlich den Status Quo einfach zementieren und nichts weiter tun ... ob das vernünftig ist, steht auf einem anderen Blatt. Oder kann man in der Wiki auch nachlesen, was in 100 Jahren sein wird?

hifi
07.11.2007, 11:46
Du liest offenbar absichtlich selektiv, da kannst du natürlich nicht verstehen was ich sage.
Also nochmal: alles, was ich sage ist:

1) Atomkraft ist gefährlich und
2) andere Technologien mit weniger Nebenwirkungen müssen weiter und mit mehr finanzieller Unterstützung gefördert werden.

Zu 1) kann man natürlich geteilter Meinung sein, aber gegen 2) gibt es a) m.M.n. wohl nichts zu sagen und dafür b) mit Sicherheit eine Menge Experten, die da gute Vorschläge machen können.

1.) Ich lese überhaupt nicht selektiv.

2.) Schon weiter unten kam folgende Aussage:


Wasser, Wind, Sonne - hätte man genauso viel Geld in die Erforschung dieser Quellen gesteckt, könnte dort sicher heute schon genauso viel Strom gewonnen werden wie mit Atomkraftwerken.

und die ist offensichtlich völlig falsch. Und das ist genau das, was ich mit heisser Luft bezeichne. Denn Atomstrom kann man nur mit Importen oder mit Kohlestrom ersetzen.

3.) Experten, Vorschläge, hätte, könnte, würde, ... und der Strom (25% Atomstrom) kommt immer noch aus der Steckdose.

Inaktiver User
07.11.2007, 11:48
Fast alle kompetenten Experten sind der Meinung, dass Kernkraft in der Praxis unbedenklich ist. Dabei gehe ich davon aus, dass kein seriöser Wissenschaftler irgendein Risiko komplett ausschließen wird. Wenn er seriös ist, dann wird er auch das Risiko für eine Kollision zwischen einem in der Luft befindlichen Flugzeug und einem LKW irgendwo in dem Bereich 0 - 1/1.000.000.000.000.000, also potentiell größer als Null einstufen, denn er kann nicht ausschließen, dass irgendwann ein LKW aus einem hoch fliegenden Frachtflieger auf ein darunter fliegendes Passagierflugzeug fällt. Dennoch wird man das Risiko vernachlässigen.

Nur Leute, deren Geschäft die Panik ist, lassen die Spanne von Null bis X weg und geben nur X an.

Die Entwicklung anderer Energiequellen bleibt dennoch notwendig - nicht wegen irgendwelcher theoretischen Risiken, sondern ganz einfach aus Kostengründen.

Ob dabei Subventionen sinnvoll sind, muss man im Einzelfalle überlegen: Wenn ich für die von mir in Auftrag gegebene Photovoltaikanlage die gewaltigen Subventionen sehe (ich bekomme 49 cent pro kWh wenn an der Strombörse nur 5 cent gezahlt werden!), dann nehme ich den Vorteil mit. Wenn ich aber sehe, dass trotz dieser Subventionen und aller Propaganda für die Technologie über viele Jahre gerade einmal 0.5 % der Stromerzeugung aus Solaranlagen kommt, dann frage ich mich, ob das Geld für diese Subventionen gut angelegt ist und nicht in anderen Bereichen bessere Verwendung finden könnte.

Natürlich diskutieren wir hier nicht in einem wissenschaftlichen Gremium, aber wenn einerseits solide Fakten angeboten werden, aber von Teilnehmern, die sich als "Nicht-Experten" bekennen, diese Fakten nicht zur Kenntnis genommen werden, dann sehe ich ein Problem.

Natürlich wird man die heutige Generation von Turbinen in Wasserkraftwerken durch solche mit einem höheren Wirkungsgard ersetzen, wenn sie verschlissen und abgeschrieben sind - aber das erhöht die Effizienz nur sehr begrenzt (ich stell mal 10 % in den Raum) wobei aber hohe Kosten anfallen. Und der Bau und die Installation der neuen Turbine verbraucht ebenfalls Energie und andere Ressourcen. Und was neue Wasserkraftwerke in Deutschland angeht, so hätte ich doch gerne die Vorschläge wo sie gebaut werden könnten. Und ob die Grünen vor Ort dies auch unterstützen....

Inaktiver User
07.11.2007, 13:25
3.) Experten, Vorschläge, hätte, könnte, würde, ... und der Strom (25% Atomstrom) kommt immer noch aus der Steckdose.

Ohne hätte, könnte, würde gäbe es keine Weiterentwicklung (auch Atomstrom war nicht einfach so da, sondern ist entstanden, weil man sich überlegt hat, was wäre, wenn). Und Weiterentwicklung ist in Sachen Strom dringend erforderlich.

Inaktiver User
07.11.2007, 14:03
@ cyberceltic

Ich stimme dir völlig zu, dass es ohne neue Ideen keinen Fortschritt geben kann. Und das gilt auch für alternative Energiequellen. Wir müssen ausprobieren, was funktioniert und was nicht.

Und das tun wir!

An allen (heute) denkbaren Konzepten wird geforscht, viele werden schon in beträchtlichem Maße umgesetzt: Wasserkraft ist bei uns etabliert, Windkraft wächst trotz aller "Nebenwirkungen" weiter, Solarwärme ist eine gute Option, die immer mehr Anwendungen findet, Photovoltaik wird gefördert wie verrückt und hebt dennoch nicht ab, die ersten Gezeitenkraftwerke sind am Netz, Erdwärme scheint eine gute Option zu sein (wenn auch nicht zur Stromgewinnung), Biomasse kann noch ausgebaut werden ....

Und Energie sparen ist natürlich auch eine wichtige Option!

Ich finde wir sind auf einem guten Weg, und wir müssen jetzt sehen, inwieweit sich solche Alternativen mittelfristig auch ohne Subventionen durchsetzen können. Die steigenden Energiepreise werden ihr Teil dazu beitragen.

Aber wir können nicht erwarten, dass diese Alternativen unseren Energiebedarf in absehbarer zeit komplett decken, also brauchenwir auch weiterhin die konventionellen Energieträger.

Dazu gehört für mich auch die Kernenergie - da sind wir aber offenbar unterschiedlicher Meinung.

Also, nur NEIN sagen gilt nicht, aber man sollte schon mit den Füßen auf der Erde bleiben.

Inaktiver User
07.11.2007, 15:38
@ cyberceltic

Aber wir können nicht erwarten, dass diese Alternativen unseren Energiebedarf in absehbarer zeit komplett decken, also brauchenwir auch weiterhin die konventionellen Energieträger.

Dazu gehört für mich auch die Kernenergie - da sind wir aber offenbar unterschiedlicher Meinung.

Also, nur NEIN sagen gilt nicht, aber man sollte schon mit den Füßen auf der Erde bleiben.

Das habe ich auch nirgends gesagt. Dass es im Augenblick ohne noch nicht geht, ist unbestreitbar.
Nur das Etikett "umweltfreundlich" passt m.M.n. nicht zu Kernenergie. Sie mag zwar umweltfreundlichER sein als z.B. Kohle, aber das macht sie noch nicht umweltfreundlich. :smile:

Yeti
13.11.2007, 15:45
Brunsbüttel hat schon wieder Störungen gemeldet. Das AKW soll frühestens 2008 wieder angefahren werden.

(Quelle web.de)

hifi
14.11.2007, 08:01
Brunsbüttel hat schon wieder Störungen gemeldet. Das AKW soll frühestens 2008 wieder angefahren werden.

(Quelle web.de)

Das macht überhaupt nichts, in der Zwischenzeit gibt es Kohlestrom.

Yeti
14.11.2007, 09:33
Atomstrom als umweltfreundlich zu bezeichnen ist genauso paradox wie trockenes Wasser.
Ich frage mich wie sich einige hier noch zu Diskussionenm hinreißen lassen.

:freches grinsen:

hifi
14.11.2007, 10:28
Atomstrom als umweltfreundlich zu bezeichnen ist genauso paradox wie trockenes Wasser.
Ich frage mich wie sich einige hier noch zu Diskussionenm hinreißen lassen.

Müssen Sie auch nicht, Sie können doch aus dem Thread wegbleiben.

Ich persönlich bin auch durchaus Diskussionen gegenüber aufgeschlossen, die auf Atomkraft verzichten wollen. Kohlekraftwerke sind dann als Ersatz die einzige Möglichkeit.

Der Jadebusen steht unter Strom (http://www.weser-kurier.de/20071114/btag_1611_32303037313131343031303630.php?MeldungsI D=2007111401074&co=1&ressort=&ueberschrift=Der+Jadebusen+steht+unter+Strom%0A&)

hifi
23.11.2007, 07:17
Ich frage mich wie sich einige hier noch zu Diskussionenm hinreißen lassen.

Interessanter Artikel aus dem Spiegel (http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,518895,00.html)

Inaktiver User
25.11.2007, 18:49
Jeder weiß doch, dass der Spiegel von der Atomlobby kontrolliert wird ...

Oder sehe ich das falsch??

hifi
26.11.2007, 08:58
Jeder weiß doch, dass der Spiegel von der Atomlobby kontrolliert wird ...

Oder sehe ich das falsch??

Der Spiegel hat sich noch von niemandem etwas vorschreiben lassen. Die haben sich auch fröhlich am Abschuss der rot-grünen Regierung beteiligt. Die deutsche Atomlobby hat ja auch nichts davon. Das ging ja um militärische Nutzung in dem Artikel.

Mr_McTailor
26.11.2007, 09:14
http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,408255,00.html