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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Während des Studiums aus der Privaten in die Gesetzliche



Inaktiver User
18.10.2007, 13:02
Für mich endet im Januar der Anspruch auf den vergünstigten Stundententarif meiner privaten Krankenkasse, ab Februar beläuft sich die monatliche Rate auf 300 Euro :ooooh: , die ich nicht zahlen kann.

Auf Anfrage wurde mir mitgeteilt, daß ich nur kündigen kann, wenn ich mein Studium beende, mich exmatrikuliere oder mir einen sozialversicherungspflichtigen Job suche.
Langsam verzweifle ich, weil die Zeit knapp wird und ich keine Stelle finde.

Zudem habe ich noch einige Fragen:

- Kann/muß ich mir im Falle eines Jobs die gesetzliche Krankenkasse aussuchen?
- Auch für die gesetzliche KK habe ich in meinem Alter keinen Anspruch mehr auf einen vergünstigten Tarif, wie errechnet sich also in meinem Falle der monatliche Beitrag?
- Wo finde ich Hilfe-Seiten für die Suche nach einer geeigneten Krankenkasse?
- Welchen Nachweis des neuen Arbeitgebers benötigt meine Krankenkasse, um eine sofortige Kündigung zu akzeptieren?

Habe schon aus lauter Zeitdruck und Angst vor einer ergebnislosen Suche überlegt, ob es „illegal“ möglich wäre, mich über irgendjemanden „nur“ auf dem Papier einstellen zu lassen-zumindest für einen Monat?

Über Tipps und Hilfe freue ich mich, danke!

akademikerin
18.10.2007, 14:39
Dein letzter Vorschlag ist Sozialbetrug und damit strafrechtlich verfolgbar.

Die KK kann dein Arbeitgeber dir vorschlagen oder du suchst dir selber eine. Vergleiche gibts im Internet. GKV hat Mindesttarife. Ruf einfach eine beliebige an oder mehrere und frag direkt nach.

Inaktiver User
18.10.2007, 15:14
Auf Anfrage wurde mir mitgeteilt, daß ich nur kündigen kann, wenn ich mein Studium beende, mich exmatrikuliere oder mir einen sozialversicherungspflichtigen Job suche.

ich bin mir nicht sicher, aber mein Informationsstand ist folgender:

natürlich kannst Du jederzeit aus der privaten raus, wenn Du in die gesetzliche KK kommst. (ggf. mit bestimmten Kündigungsfristen)

Aber vermutlich hast Du Dich irgendwann von der studentischen Krankenversicherungspflicht befreien lassen, um in der privaten sein zu können. Und dann kommst Du in die nicht wieder 'rein.

Polarstern
19.10.2007, 13:18
Aber vermutlich hast Du Dich irgendwann von der studentischen Krankenversicherungspflicht befreien lassen, um in der privaten sein zu können. Und dann kommst Du in die nicht wieder 'rein.
So war es bei mir. Das hieß leider, daß ich auch nach Abschluß des Studiums weiter in der privaten KK bleiben mußte, bis ich nach 2 Monaten einen offiziellen Job gefunden hatte.

Inaktiver User
19.10.2007, 13:54
Hallo Fulminaria,

ich habe - zum Glück - gerade Deinen Thread gesehen, und der hat mir einen Riesen-Schrecken eingejagt. :ooooh: Ich bin in derselben Situation wie Du, nur dass mir der unglaublich kompetente Berater bei der PKV gesagt hat, ich könne nach Ablauf der Mitversicherungs-Zeit in der PVK einfach in die gesetzliche wechseln. :gegen die wand: Diese Befreiung, die ich damals unterschrieben habe, hatte ich nicht mehr so genau in Erinnerung... :knatsch: :peinlich:

Jetzt hab ich gerade ganz panisch bei der AOK angerufen, und die haben mir dasselbe gesagt wie Dir. Also, da geht nix mehr. Aber - und deshalb schreib ich Dir jetzt auch: Ich hab eben nochmal mit einer anderen Beraterin bei meiner PVK telefoniert, und die sagte mir, es gäbe bei ihnen einen Studententarif, der ca. 130-140 Euro kostet (auch viel, aber nicht so schlimm wie 300!). Dabei wäre ich weiterhin bei ihnen versichert, hätte aber von den Leistungen her gesehen den Status eines gesetzlich Versicherten (was mir aber ziemlich egal ist, Hauptsache es ist irgendwie bezahlbar...).
Vielleicht gibt es sowas ja auch bei Deiner? Wenn Du magst, schick ich Dir eine PN und sag Dir, wo ich versichert bin.

Liebe Grüße,

Tigerette

Inaktiver User
19.10.2007, 15:01
Hallo Tigerette,


nur dass mir der unglaublich kompetente Berater bei der PKV gesagt hat, ich könne nach Ablauf der Mitversicherungs-Zeit in der PVK einfach in die gesetzliche wechseln.
:unterwerf:
Ganz toll!
Ich frage mich auch, was die PKV macht, wenn ihr nach Ablauf des Studententarifs zu wenig Geld überwiesen wird?

So viel ich weiß, haben sich ALLE Studenten, die bei Einschreibung in der Privaten bleiben wollen, von der studentischen Versicherungspflicht befreien lassen. Und somit kommt man auch nicht mehr ohne weiteres in die gesetzliche KV.
Allerdings hat mir mal ein anderer Berater gesagt, daß einige PKVs eine Kündigung akzeptieren, wenn man sich bei dem Partner oder Ehemann mitversichern läßt. Bei mir ist dies leider nicht möglich. Vielleicht erkundigst Du Dich mal!
(Es soll ja überall kleine Schleichwege geben.)

Notfalls gehe ich Klo`s putzen (wobei bei den Stundenlöhnen eine 40 Stunden-Woche sicher nicht die Ausnahme ist, um über 400 Euro zu verdienen... :knatsch: )


es gäbe bei ihnen einen Studententarif, der ca. 130-140 Euro kostet
Das ist richtig, aber dieser Tarif geht auch nur bis zu einem bestimmten Alter, je nach PKV.

Viel Glück!

Inaktiver User
19.10.2007, 18:00
So viel ich weiß, haben sich ALLE Studenten, die bei Einschreibung in der Privaten bleiben wollen, von der studentischen Versicherungspflicht befreien lassen. Und somit kommt man auch nicht mehr ohne weiteres in die gesetzliche KV.
Allerdings hat mir mal ein anderer Berater gesagt, daß einige PKVs eine Kündigung akzeptieren, wenn man sich bei dem Partner oder Ehemann mitversichern läßt. Bei mir ist dies leider nicht möglich. Vielleicht erkundigst Du Dich mal!

noch einmal - das Problem ist nicht, aus der PKV rauszukommen - sondern in die GKV reinzukommen.

Und soweit ich weiß, kann man als Student auch nicht mehr familienversichert werden (bei Eltern oder Ehepartner), wenn man sich irgendwann einmal von der studentischen Versicherungspflicht hat befreien lassen.

Gruß, Leonie

Inaktiver User
21.10.2007, 09:27
Und soweit ich weiß, kann man als Student auch nicht mehr familienversichert werden (bei Eltern oder Ehepartner), wenn man sich irgendwann einmal von der studentischen Versicherungspflicht hat befreien lassen.

Stimmt - ich hatte dasselbe Problem vor einem Jahr. Im Endeffekt hat es sich anders gelöst, aber ich habe damals nach günstigen Privaten recherchiert (z.B. die auf den ganzen Pop-ups bei GMX & Co). Da sind Beträge um die 80€ für anständige Leistung fällig, ich würde es aber nur machen, wenn ich wüsste, dass
* keine größeren Krankheiten/Operationen ins Haus stehen
* keine dauerhaften Beeinträchtigungen vorliegen (Gesundheitscheck!)
* ich eine gute Rechtsschutz-Versicherung mit Einschluss von Versicherungsstreitigkeiten habe (man hört, die weigern sich gelegentlich, zu zahlen...)

Inaktiver User
21.10.2007, 10:45
Hallo Leonie60,


noch einmal - das Problem ist nicht, aus der PKV rauszukommen - sondern in die GKV reinzukommen.

Ich weiß nicht, wann und unter welchen Umständen andere PKVs eine Kündigung akzeptieren.

Für mich ist es das Problem, aus meiner PKV rauszukommen.

Inaktiver User
21.10.2007, 11:13
und dann?

wo kommst Du 'rein?

was steht über Kündigung in Deinen Versicherungsbedingungen?

bestimmt keine lebenslange Verpflichtung - sowieso nicht, wenn Dein Tarif sich ändert, weil Du die Voraussetzungen für den Studententarif nicht mehr erfüllst.

Und natürlich gibt es auch die Möglichkeit, in eine andere PKV zu wechseln (wenn man da auch manches beachten muss).

Mittlerweile gibt es aber in D wohl eine Versicherungspflicht.
Dann würden die Dich nur 'rauslassen, wenn Du ihnen zeigst, wo Du hingehst. (an die Experten: stimmt das so ?)

Gruß, Leonie

Sun_Wukong
21.10.2007, 16:16
Hallo,

kannst Du Dich bei Deiner PKV nicht einfach erkundigen, wie der monatliche Beitrag von 300 Euro deutlich sinken könnte?
z.B. Selbstbeteiligung, kein Zweibettzimmer etc. pp

Meine PKV kostet z.Z. 215 Öre pro Monat , mit 500 Öre Selbstbeteiligung pro Jahr. Wenn Du ein Jahr keine Rechnungen einreichst bekommt man knapp zwei Monatsbeiträge zurück.

Ich bin vor zwei Jahren auch aus allen Wolken gefallen, als es plötzlich hieß - und übrigens, ab dem x.yten kostet ihr Beitrag nicht mehr 60 Euro, sondern ....

Aus der PKV in die GKV kommst Du z.Z. nur, wenn Du einen sozialversicherungspflichtigen Job bekommst oder aber Du Dich exmatrikulierst + heiratest. (Habe vor nem Jahr geheiratet und habe so nach meinem Studium die Möglichkeit in die GKV zu kommen)

Inaktiver User
23.10.2007, 14:55
@Leonie:


wo kommst Du 'rein?
Mir wurde es so erklärt:
ich bin dann-wenn ich einen Job finde-gesetzlich über meinen Arbeitgeber versichert und kann die Krankenkasse frei wählen.


Und natürlich gibt es auch die Möglichkeit, in eine andere PKV zu wechseln (wenn man da auch manches beachten muss).
Das weiß ich nicht. Aber es würde mir nichts nützen, weil der Tarif bei einer anderen PV sicher nicht günstiger ist.

@Sun_Wukong:

kannst Du Dich bei Deiner PKV nicht einfach erkundigen, wie der monatliche Beitrag von 300 Euro deutlich sinken könnte?
Der Beitrag von 300 € ist in meinem Falle schon der günstigste Tarif!


Aus der PKV in die GKV kommst Du z.Z. nur, wenn Du einen sozialversicherungspflichtigen Job bekommst
Ab wann ist ein Job sozialversicherungspflichtig?
Gilt dies für jede Tätigkeit ab 400,- € Verdienst monatlich und/oder ist dies abhängig von der Anzahl der Wochenstunden?

Inaktiver User
23.10.2007, 16:49
Gerade fällt mir noch etwas ein:

was ist, wenn ich nach 3 Monaten arbeitslos oder nur noch geringfügig beschäftigt werde?

Dann wäre ich eine "arbeitslose Studentin ohne Anspruch auf Studententarif" :wie?: -wie errechnet sich dann mein monatlicher Beitrag?

Inaktiver User
23.10.2007, 17:02
Hi Fulminaria,

ich weiß auch keine Antwort auf deine Frage, aber vielleicht kannst du dich mal professionell beraten lassen. Mir würde da z. B. das Studentenwerk an Deiner Uni, die Arbeitsagentur oder auch die Verbraucherberatung einfallen. Vielleicht weiß da ja jemand einen Rat, wie du das am besten machst.

Good luck! :blumengabe:

Tigerette

Sun_Wukong
23.10.2007, 17:22
Mir wurde gesagt, sobald ich 401 Euro verdiene, wäre ich sozialversicherungspflichtig.

Wenn 300 Euro der günstigste Tarif ist, würde ich echt mal Angebote bei anderen PKV's einholen.

Was mir noch eingefallen ist: Gibt es an Deiner Uni keine Sozialberatungsstelle (Studentenwerk)? Vielleicht können die Dir ja ein paar Ratschläge geben? Du bist bestimmt nicht die erste, mit diesem Problem.

Mariechen44
24.10.2007, 09:40
.

Mariechen44
24.10.2007, 09:42
Hallo,

um im die gesetzliche Versicherung wechseln zu können, muß die Tätigkeit aber bestimmend sein, d.h. über 20 Stunden in der Woche. Das heißt, das Studium muß zweitrangig sein, sonst entlässt die PKV nicht. Anderenfalls gelten die Bestimmungen für arbeitende Studenten.

Ich würde auch gerne mal wissen wie man aus dieser Schiene wieder rauskommt. Dazu kommt noch, dass die Zeiten für den Studententarif in der PKV viel zu kurz bemessen sind, d.h. selbst wenn das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen wird, reicht der Studententarif nicht aus. Diesbezüglich sollte man auch mal Druck machen, das wird vorher nicht gesagt - zumindest ist es uns nicht gesagt worden.

Sollte man den höheren Versicherungsbetrag nicht zahlen, gibt es zunächst Mahnungen, dann Mahnbescheid etc. und vor allen Dingen einen Brief an die Uni, dass man nicht mehr versichert ist und das heißt, dass man zum Semesterende zwangsematrikuliert wird.

Viel Erfolg

mariechen

Inaktiver User
24.10.2007, 10:53
@tigerette:

Mir würde da z. B. das Studentenwerk an Deiner Uni, die Arbeitsagentur oder auch die Verbraucherberatung einfallen.
Danke für den Tipp :blumengabe:

@sun_Wukong:

Mir wurde gesagt, sobald ich 401 Euro verdiene, wäre ich sozialversicherungspflichtig.
Ja, das habe ich auch irgendwo gelesen, aber meine PKV sagte mir - wie Mariechen44 es auch erklärt - daß der Job mehr Zeit in Anspruch nehmen sollte als das Studium :knatsch: , d.h. mehr als 20 Stunden in der Woche!!!


Wenn 300 Euro der günstigste Tarif ist, würde ich echt mal Angebote bei anderen PKV's einholen.
Nehmen wir mal an, ich würde eine PKV finden, die 100 Euro billiger wäre, dann wäre mir das immer noch zu viel!

@mariechen44:


Das heißt, das Studium muß zweitrangig sein, sonst entlässt die PKV nicht. Anderenfalls gelten die Bestimmungen für arbeitende Studenten.
So klingt es logisch. Nur: ab wann bin ich arbeitende Studentin und ab wann studentische Arbeiterin?

Und was ist, wenn ich arbeitslos werde?

Sun_Wukong
24.10.2007, 11:36
Man kann zwangsexmatrikuliert werden, wenn man keine Krankenversicherung hat ?:ooooh:

Fulminaria - echt doofe Situation! :knatsch:
Mehr als 20 Stunden arbeiten pro Woche ist schon kraß - Du willst ja auch irgendwann mal fertig werden!

Brauchst Du denn noch lang? Mein Gedanke ist grad nur: wenn Du nur noch 1,2 Semester brauchst. Vielleicht können Dir ja z.B. Deine Eltern bei der Finanzierung eines günstigeren PKV Tarifs helfen?

200 Euro sind auch jede Menge Geld, aber eine Bekannte, mußte ab 30 auch in der GKV plötzlich 130 Euro zahlen.

Bezieht sich die Frage, "was ist, wenn ich arbeitslos werde" auf "während des Studiums den +20 Stunden Job verlieren"?
Könnte ja wetten, daß Du dann wieder in die PKV mußt.

Mariechen44
24.10.2007, 13:20
Bezieht sich die Frage, "was ist, wenn ich arbeitslos werde" auf "während des Studiums den +20 Stunden Job verlieren"?
Könnte ja wetten, daß Du dann wieder in die PKV mußt.

So ist es, leider, es geht auch nicht, dass man ein Semester aussetzt und dann aufhört zu arbeiten und in der GKV bleibt, man muß immer zurück in die PKV.

Das mit dem über 20 Stunden arbeiten wird nicht nachgeprüft, aber bei der Anmeldung des Arbeitgebers bei der GKV wird eingetragen ob der Arbeitnehmer mehr oder weniger als 20 Stunden arbeitet. Da kann man mit dem Arbeitgeber sicher auch drüber sprechen, was dann eingetragen wird.

Auf jeden Fall würde ich - wie schon vorgeschlagen - mit der PKV über eine Tarifänderung sprechen, z.B. höherer Selbstbehalt - wenn Du selten oder nie zum Arzt gehst, dann bekommst Du je nach Versicherung zwei Monatsbeiträge zurück. Alternativ könntest Du auch die einzelnen Verträge herunterstufen lassen, dass z.B. für die ambulante Behandlung nur der GKV Satz erstattet wird, dann wird das auch billiger.

Es scheint jedenfalls empfehlenswerter zu sein, dass man bei Beginn des Studiums in die gesetzliche Versicherung wechselt und dann eine Zusatzversicherung abschließt. Ist sofort billiger und man kann länger studieren ohne dass solche Hammer mit 300 Euro im Monat kommen.

"ab wann bin ich arbeitende Studentin und ab wann studentische Arbeiterin?"

wenn du über 20 Stunden in der Woche arbeitest, gilt das Studium als zweitrangig und du bist GKV versicherungspflichtig.

alles Gute

mariechen

Geld
25.10.2007, 01:04
Zum 1.1.2008 werden fast alle PKV's teurer (weil es zum 1.1.2009 taktisch ungünstig wäre). Das bedeutet, wenn Du einigermaßen gesund bist, kannst Du zum 1.1.2008 sowieso wechseln (in andere PKV's). Das heißt, Du kannst Dir schon mal was günstigeres suchen. Viele Anbieter haben Studententarife bis zum 34. Lebensjahr. Außerdem hat eigentlich jede PKV so genannten Großschadentarife, was bedeutet, Tarife mit recht extremen Selbstbehalten. Selbstbehalte bedeuten, wenn Du krank wirst, übernimmst Du je nach Tarif 1.000, 2.000, 5.000 Euro pro Jahr selber. Tarife mit z.B. 2.000 Euro Selbstbehalt liegen etwa bei 150 Euro (Pflege muss immer mit drin sein). Normale Vorsorge bei gyn und zahn sind im Jahr ca. 250 Euro. Wenn Du einigermaßen gesund bist und es darum geht noch 1-2 Jahr bis zur GKV zu überbrücken und Du die Kosten runterschrauben musst, können Selbstbehalttarife eine Alternative sein. Die wird es auch bei deiner PKV geben, frag' mal nach.

Sun_Wukong
25.10.2007, 13:17
Es scheint jedenfalls empfehlenswerter zu sein, dass man bei Beginn des Studiums in die gesetzliche Versicherung wechselt und dann eine Zusatzversicherung abschließt. Ist sofort billiger und man kann länger studieren ohne dass solche Hammer mit 300 Euro im Monat kommen.
mariechen

Ja, denke ich inzwischen auch. Zumindest, wenn man so wie ich nicht gleich mit 18 mit seinem Studium beginnt.
Es hieß damals: Ach, Sie sind privatversichert, dann müssen Sie den und den Zettel bei der Einschreibung mitbringen.
Wäre nett gewesen, wenn uns jemand darauf hingewiesen hätte: Moment, Sie sind beihilfeberechtigt? Sie wissen aber schon, daß mit Ende des Kindergeldes auch keine Beihilfe mehr gezahlt wird und Sie sich anstatt zu 30 zu 100 Prozent versichern müssen."

Ist das Kind erstmal in den Brunnen gefallen, kann man echt nur noch versuchen finanzielle Schadensbegrenzung zu betreiben. Sehe mich mit 215 Euro noch mit nem blauen Augen davongekommen bzw. als eine Art Lehrgeld. (Daß ich meinen Eltern irgendwann zurückzahlen muß)

Sun_Wukong
25.10.2007, 13:20
Zum 1.1.2008 werden fast alle PKV's teurer (weil es zum 1.1.2009 taktisch ungünstig wäre). .


Wo kann man das nachlesen?:ooooh:

Ich habe gestern erst in der FAZ gelesen, daß es ab Januar für Frauen etwas günstiger werden soll, männliche Studenten aber einen Aufschlag von bis zu 50 Prozent bekommen sollen? (-> Verteilung der Kosten für Schwangerschaft etc.)

Inaktiver User
25.10.2007, 13:31
Es hieß damals: Ach, Sie sind privatversichert, dann müssen Sie den und den Zettel bei der Einschreibung mitbringen.
Wäre nett gewesen, wenn uns jemand darauf hingewiesen hätte: Moment, Sie sind beihilfeberechtigt? Sie wissen aber schon, daß mit Ende des Kindergeldes auch keine Beihilfe mehr gezahlt wird und Sie sich anstatt zu 30 zu 100 Prozent versichern müssen.

ich mache mir um solche Dinge ja immer eher zuviel Kopf - aber mit diesem Argument habe ich meine Schwierigkeiten.

dazu hat man sich von der studentischen Krankenversicherungspflich befreien lassen - und da könnte man schon einmal vorher lesen, was das bedeutet.

Und dass die PKV von irgendetwas leben muss und nicht bis in alle Ewigkeit den Studententarif anbieten kann (sondern den "zum Anfüttern" nimmt) - darauf können eigentlich auch 18jährige schon kommen.
Immerhin handelt es sich ja um Studenten.

Gruß, Leonie

Mariechen44
25.10.2007, 14:19
Und dass die PKV von irgendetwas leben muss und nicht bis in alle Ewigkeit den Studententarif anbieten kann (sondern den "zum Anfüttern" nimmt) - darauf können eigentlich auch 18jährige schon kommen. Immerhin handelt es sich ja um Studenten.

Aber das der Studententarif noch nicht einmal über die Regelstudienzeit andauert - zumindest bei Medizinstudenten - das steht bei uns nirgendwo im Vertrag und auch nicht in dem Angebot, dass damals geschickt wurde.

Im übrigen war auch der Studententarif der PKV teurer als der in der GKV. Also ich denke schon, dass die ihren Schnitt machen. Aber von bei uns 130 auf 300 Euro erhöhen, das ist schon reichlich. Und mit dem Kindergeld hat das nix zu tuen, das krieg ich nämlich für das Kind immer noch.

lg

mariechen

Geld
25.10.2007, 21:32
Du kannst Deine PKV fragen ob sie voraussichtlich teurer wird. Ansonsten gibt es keine offiziellen Informationen. Wenn Du Deine Tarife hier rein schreibst, kann ich mal nachsehen, ob es inoffizielle Informationen gibt. Für Medizinstudenten sind ohnehin Gesellschaften gut, die spezielle Arzttarife anbieten. Die sind etwas anders (günstiger) kalkuliert, weil die Gesellschaften davon ausgehen, dass Ärzte später weniger Kosten verursachen. Frag mal Deine Gesellschaft, ob sie einen Arzttarif hat, dann wird sie eventuell auch einen vergünstigten Tarif für Medizinstudenten haben der noch in Frage kommt.

Inaktiver User
26.10.2007, 17:23
@Leonie60:

dazu hat man sich von der studentischen Krankenversicherungspflich befreien lassen - und da könnte man schon einmal vorher lesen, was das bedeutet.

Und dass die PKV von irgendetwas leben muss und nicht bis in alle Ewigkeit den Studententarif anbieten kann (sondern den "zum Anfüttern" nimmt) - darauf können eigentlich auch 18jährige schon kommen.
Immerhin handelt es sich ja um Studenten.

Stell Dir vor, ich war sogar weit älter als 18 und bin trotzdem nicht drauf gekommen!!! Vielleicht hätte es geholfen, wenn mir jemand gesagt hätte, was es bedeutet oder zumindest, wo`s steht und zwar inlusive ALLER kleingedruckten Widrigkeiten!
Bei der Immatrikulation läßt man sich von der Krankenversicherungspflicht befreien, aber daß dies auch heißt, daß man so gut wie unter keinen nomalen Umständen aus der Privaten heraus kommt und irgendwann horrende Summen zahlen soll, das sagt Dir niemand!!!

Inaktiver User
26.10.2007, 17:30
Hallo,

ich bin wirklich am Ende meines Lateins!

Fakt ist: auch wenn ich mir jetzt einen sozialversicherungspflichtigen Job suche, komme ich zwar in die GKV, muß aber wieder zurück in die Private, wenn ich diesen Job verliere.
Wie all das (auch rein organisatorisch) vonstatten gehen soll, würde mich auch mal interessieren.

Momentan sehe ich keine andere Möglichkeit, als mir einen Job zu suchen, mit dem ich meine private Krankenversicherung bezahlen kann.

Das ist doch absurd :gegen die wand:

Schöne Sch*** :knatsch:

Ob ich wohl die Einzige in diesem Land bin, die sich selbst in diese bescheidene Situation manövriert hat? :ooooh:

Mariechen44
26.10.2007, 21:56
Hallo Fulminaria,

nein, Du bist nicht die Einzige, der es so geht, meine älteste Tochter hatte das gleiche Problem. Wie weit bist du denn, also wieviele Semester hast Du voraussichtlich noch? Davon würde ich an Deiner Stelle mein weiteres Vorgehen abhängig machen. Also bei Dauer bis zu einem Jahr würde ich alle Arztbesuche in den November und Dezember packen und dann den Selbstbehalt ab ERhöhungszeitpunkt so hoch wie möglich setzen. Wenn du noch länger brauchst würde ich mir arbeitstechnisch etwas suchen und darum bitten, dass eine Zahl von über 20 Stunden die Woche angemeldet wird.

Magst du mir eine PN mit dem Namen der Versicherung schicken?

viel Erfolg

mariechen

Sun_Wukong
28.10.2007, 17:08
ich mache mir um solche Dinge ja immer eher zuviel Kopf - aber mit diesem Argument habe ich meine Schwierigkeiten.

dazu hat man sich von der studentischen Krankenversicherungspflich befreien lassen - und da könnte man schon einmal vorher lesen, was das bedeutet.

Und dass die PKV von irgendetwas leben muss und nicht bis in alle Ewigkeit den Studententarif anbieten kann (sondern den "zum Anfüttern" nimmt) - darauf können eigentlich auch 18jährige schon kommen.
Immerhin handelt es sich ja um Studenten.

Gruß, Leonie

Sehe ich nicht so.
Pack 7 Jahre drauf und Du hast mein Erstemesteralter. Und auch meine weitaus älteren Eltern haben die Konsequenzen nicht gesehen.
Und wie gesagt, ich war noch nie in meinem Leben in der GKV.

Bin da vollkommen Mariechens Ansicht.

Fulminaria, Du bist nicht die Einzige :blumengabe:

Inaktiver User
28.10.2007, 22:03
neee,
du bist bei weitem nicht die einzige:freches grinsen:

so gehts allen kleinen beamtenkinderchens, die studieren.
und das absurdeste, ne auch bei exmatrikulatuon kommst du nicht raus.
nur wenn du sozialleistungen bekommst - dann hast du chancen in die gestzliche zu wechseln.
ansonsten werden dich, selbst bei flottem studium, nachher, bei arbeitssuche, die krankenkassenbeiträge auffressen.

Mariechen44
28.10.2007, 23:18
so gehts allen kleinen beamtenkinderchens, die studieren.und das absurdeste, ne auch bei exmatrikulatuon kommst du nicht raus.nur wenn du sozialleistungen bekommst - dann hast du chancen in die gestzliche zu wechseln.
ansonsten werden dich, selbst bei flottem studium, nachher, bei arbeitssuche, die krankenkassenbeiträge auffressen.

Das stimmt nicht. Bei Sozialleistungen zahlt die Arge die Versicherung weiter in der man sich befindet. Die Krankenversicherungsbeiträge werden nicht von der Sozialleistung bezahlt.

Und selbstverständlich kann man nach dem Studium in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln, sobald man eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnimmt.

mfg

mariechen

Inaktiver User
28.10.2007, 23:53
Das stimmt nicht. Bei Sozialleistungen zahlt die Arge die Versicherung weiter in der man sich befindet. Die Krankenversicherungsbeiträge werden nicht von der Sozialleistung bezahlt.

Und selbstverständlich kann man nach dem Studium in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln, sobald man eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnimmt.

mfg

mariechenmariechen - das habe ich nie behauptet.
manchmal hilft schon lesen.

fakt ist: bekommt man keine sozialleistungen, z.b. weil man mit seinem freund zusammen lebt der verdient, oder deine eltern für dich einen bausparer anlegten - muss man während der arbeitssuche seine volle private versicherung tragen.
bis man einen sozialleistungen bekommt, oder bis man eine arbeit gefunden hat.

man hat dann eben NICHT, selbst bei keinerlei einkommen, nein, eben weil! man kein einkommen hat, die möglichkeit aus der teuren versicherung in eine günstige gesetzliche zu wechseln.

Mariechen44
29.10.2007, 08:27
nur wenn du sozialleistungen bekommst - dann hast du chancen in die gestzliche zu wechseln.

dann zahlt die ARGE die Private, da kenn ich mehrere.


so gehts allen kleinen beamtenkinderchens, die studieren.
und das absurdeste, ne auch bei exmatrikulatuon kommst du nicht raus.

das stimmt, wenn man dann nichts anderes hat. Aber davon bin ich mal nicht ausgegangen, sondern dass man sich dann kurzfristig um einen - ggf. studienfremden - versicherungspflichtigen Job bemüht. Und dann ist man nach einem Monat in der GKV drin - wobei die bei einer freiwilligen Versicherung ja auch nicht unbedingt viel günstiger ist.

mfg

mariechen

Sun_Wukong
29.10.2007, 11:33
Felicca, obwohl das ab Ende nächsten Jahres auch einfacher werden könnte.

Ich hatte die Blitzidee, daß auf Fulminarias Situation die neuen Pflichtbasistarife der PKV zutreffen könnten.
Sprich: sie kann Beitrag nicht zahlen, fliegt raus, ihre PKV muß sie zum Basistarif wieder aufnehmen. (Wenn man sich den nicht leisten kann, gibt es Zuschüsse)

Leider gibt es den erst ab 1. Januar 2009.

Hatte irgendwie in Erinnerung, daß sich alle seit Sommer diesen Jahres versichern MÜSSEN. Aber anscheinend gibt es für die PKV noch eine Schonfrist.

Mariechen44
29.10.2007, 11:56
hallo sun wukong,

hast Du denn gehört, wieviel der Basistarif kosten soll? Soweit ich es vernommen habe, bewegt der sich im Rahmen des Freiwilligenbeitrages der GKV und da wird von einem Mindesteinkommen von 1.800 Euro ausgegangen, das wären dann auch mindestens 230 Euro im Monat.

Alles ganz schön teuer

lg

mariechen

Sun_Wukong
29.10.2007, 12:30
Mariechen, habe da bis jetzt immer nur die Zahl max. 500 Euro gehört.

Aber die Frage, die sich mir hier stellt, ist folgende: Ich MUSS mich also in der PKV versichern - aber was passiert eigentlich mit den Leuten, die kein Geld für diesen BasisBeitrag haben und bei denen auch nichts zu holen ist?!

Theoretisch können die doch garnicht mehr aus der Versicherung fliegen?

Mariechen44
29.10.2007, 13:10
Hi,

klar kannst du aus der Versicherung fliegen, wenn Du die nicht bezahlt hast.

Du mußt auch nicht in eine Versicherung reingehen, nur wenn man dies dann tut, weil man krank ist, dann muß man eine Strafe von mehreren Monatsbeiträgen zahlen.

Und wenn man noch studiert und den Beitrag nicht zahlt, dann wird man 1. gekündigt und 2. geht die Info an die Uni und man wird exmatrikuliert.

Egal ob 230 oder 500 Euro für mich ist im Moment eine Krankenversicherung nicht bezahlbar.

Bin froh, dass ich die für die Kinder auf die Reihe habe.

Lg

mariechen

Jenufa
29.10.2007, 16:58
Ich hatte auch das Problem nach Ende des Studiums und alles Lesen können hat nicht geholfen, denn ich habe unterschrieben, dass ich bis Ende des Studiums darauf verzichte, in die GKV zurückzuwechseln und mir war auch nicht klar, dass ich danach aber auch nicht reinkomme ohne sozialversicherungspflichtigen Job oder Mann. Inzwischen hat sich das Problem glücklicherweise erledigt.

Mir hat mal jemand erzählt, seine Cousine habe die GKV gekündigt und sei in die AOK reingekommen, indem sie behauptet hat, sie plane schwanger zu werden (oder sie hatte das tatsächlich vor?) und dann habe die AOK sie nehmen müssen, wegen irgendeiner Sonderregel für Schwangere.
Das war vor Erfindung der Versicherungspflicht und auch wenn ich ihm glaube, dass er das nicht erfunden hat, weiß ich weder wie genau die Angaben sind noch ob das wirklich so stimmt, noch ob das legal ist, wenn man kein Kind plant; ich vermute nicht (und habe es auch gar nicht erst probiert).

Wenn man eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit annimmt, kommt man übrigens fristlos aus der PKV, allerdings glaube ich auch, dass man wieder zurückmuss, wenn man nicht vorher fertig studiert hat.

Inaktiver User
29.10.2007, 17:54
Hallo,

ich mal wieder :smirksmile:

Vielleicht weiß jemand von Euch, wie es sich verhält, wenn ich mir jetzt einen versicherungspflichtigen Job suche, die Private kündige und in die GKV wechsle und bei Arbeitslosigkeit wieder zurück in die PKV gehe-muß ich dann auch wieder zu der PKV, aus der ich ausgetreten bin oder kann ich mir dann eine andere, vielleicht günstigere aussuchen?

Günstiger geht nämlich, das habe ich eben heraus gefunden (nur leider habe ich ja die "3 Monate vor Jahresende Kündigungsfrist" nicht eingehalten).

Sun_Wukong
29.10.2007, 21:08
Hi,

klar kannst du aus der Versicherung fliegen, wenn Du die nicht bezahlt hast.

Du mußt auch nicht in eine Versicherung reingehen, nur wenn man dies dann tut, weil man krank ist, dann muß man eine Strafe von mehreren Monatsbeiträgen zahlen.

Und wenn man noch studiert und den Beitrag nicht zahlt, dann wird man 1. gekündigt und 2. geht die Info an die Uni und man wird exmatrikuliert.

Egal ob 230 oder 500 Euro für mich ist im Moment eine Krankenversicherung nicht bezahlbar.

Bin froh, dass ich die für die Kinder auf die Reihe habe.

Lg

mariechen

Klar, zur Zeit schon.
Ich habe es aber so verstanden, daß ab 1.1. 2009 wirklich JEDER in diesem Land in einer Krankenversicherung sein muß.
Und da ergibt sich doch wirklich die Frage, was mit denjenigen passiert, die in die PKV MÜSSEN, aber diesen Beitrag nicht oder nur teilweise bezahlen können.

Jenufa
13.11.2007, 17:59
Fulminaria, das ist jetzt schon ein bisschen her, ich hoffe, Du liest noch mit:
Hattest Du nicht geschrieben, dass die Versicherung die Preise jetzt erhöht, oderirre ich da? Kommt man dann nicht schneller heraus als 3 Monate zu Jahresende zu warten??

Inaktiver User
10.12.2007, 11:31
Hallo,

ich würde gerne nochmal eine Frage in die Runde werfen, weil ich selbst nach einigen Wochen immer noch keine EINDEUTIGE Antwort bekommen habe, ob ich in die Private zurück muß, sollte ich den sozialversicherungspflichtigen Job verlieren?

Der Berater bei der GKV, in die ich wechseln will, war sich nicht sicher. Und der Berater der PKV meinte, daß ich mit Eintritt in die Gesetzliche anschließend drin bleiben kann...
Allerdings wurde mir von anderer Seite gesagt, daß ich beim Verlieren einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung wieder hauptsächlich Studentin und nicht mehr Arbeiterin bin und somit auch wieder zurück in die Private muß.

Wißt Ihr da mehr? Wo könnte ich mich noch informieren?

@Jenufa:

Hattest Du nicht geschrieben, dass die Versicherung die Preise jetzt erhöht, oderirre ich da?
Nein, nicht die Versicherung erhöht die Preise, sondern ich habe keinen Anspruch mehr auf einen günstigeren Tarif.

Gruß an alle
Fulminaria

Mariechen44
10.12.2007, 13:12
hi,

nach den Auskünften die ich habe, mußt Du dann zurück in die PKV.

Wobei - wenn die GKV Dich behält, dann bleib drin, würde ich mich bloß nicht drauf verlassen.

lieben Gruß

mariechen

Inaktiver User
10.12.2007, 21:43
Felicca, obwohl das ab Ende nächsten Jahres auch einfacher werden könnte.

Ich hatte die Blitzidee, daß auf Fulminarias Situation die neuen Pflichtbasistarife der PKV zutreffen könnten.
Sprich: sie kann Beitrag nicht zahlen, fliegt raus, ihre PKV muß sie zum Basistarif wieder aufnehmen. (Wenn man sich den nicht leisten kann, gibt es Zuschüsse)

Leider gibt es den erst ab 1. Januar 2009.

Hatte irgendwie in Erinnerung, daß sich alle seit Sommer diesen Jahres versichern MÜSSEN. Aber anscheinend gibt es für die PKV noch eine Schonfrist.

Naja, die kommen in den "modifizierten Standardtarif"(existiert seit Juli 2007), der günstiger ausfallen kann bzw. teilweise oder ganz vom Soz.amt übernommen werden kann (weiß ich jetzt nicht ganz genau, PKV fragen). Ab 1.1.2009 werden die Leute von diesem Tarif automatisch in den Basistarif (!) überführt und dort gibt es dann bei Bedürftigkeit von der PKV ermäßigte Beitragssätze.

Wie genau ... ich wette, die feilen da noch dran rum, ich nehme an, das wird analog zum Sozialtarif in der GKV für Selbstständige sein... also ca 170 E.

Inaktiver User
09.01.2008, 16:36
Wie ist die Lage?

Falls es jemanden interessiert:
ich bin aus der Privaten raus und seit Montag in einer gesetzlichen Krankenversicherung -
mit einem 401,- Euro Job! :smile:

Sollte ich diesen Job morgen verlieren, muß ich nicht zurück in die Private!

Ich danke Euch für die tolle Hilfe und wünsche weiterhin beste Gesundheit.

Gruß
Fulminaria

ascalin
09.01.2008, 17:23
Das freut mich zu hören, dass sich für dich diese Lösung gefunden hat.

Vielen Dank auch für diese Erfolgsmeldung, die vielleicht auch anderen in vergleichbarer Lage weiterhilft.

Auch dir alles Liebe und Gute für 2008

ascalin

Mariechen44
09.01.2008, 22:37
Herzlichen Glückwunsch, ist ja klasse.

lieben Gruß

mariechen

Levine
11.01.2008, 16:17
Sollte ich diesen Job morgen verlieren, muß ich nicht zurück in die Private!



Hallo Fulminaria,
und wieso musst Du nicht in die Private zurück? Gibt es da seit diesem Jahr eine neue Regelung?

Eine Freundin von mir war nämlich während des Studiums auch in der PKV. Nach Studium sofort Arbeit gefunden, sie kam in die GKV. Dann wurde ihr nach 5 Monaten gekündigt.
Tja, sie flog aus der GKV - Begründung: man muss mindestens 13 Monate dort Mitglied sein, damit sie einen bei Arbeitslosigkeit behalten.
PKV wollte sie wg. diverser Erkrankungen nicht haben.
Da stand sie erstmal ein halbes Jahr ohne Krankenversicherung da - bis sie einen neuen Job gefunden hatte.

Inaktiver User
25.11.2008, 15:04
DAS würde mich allerdings auch interessieren!

Ich bin gerade eben mal bei der AOK vorbei um mich zu erkundigen, und der Berater erzählte mir süffisant dass es eben nicht möglich wäre zu wechseln bzw. dass ich sofort wieder rausfliegen sollte aus der GKV sollte ich meinen "401Euro Job" nicht wenigstens ein Jahr lang ausgeübt haben:/

Asphaltblume
15.02.2009, 23:06
Oh, gut zu wissen - ich bin nämlich auch mit Hilfe eines versicherungspflichtigen Nebenjobs (mehr als 20 Stunden die Woche) aus der PKV raus und hoffe, da für den Rest meines Studiums (2 Semester werden es mit Abschlussarbeit und allen Prüfungen wohl noch werden) auch nicht wieder rein zu müssen.
Das heißt also, ich muss meinen derzeitigen Job noch mindestens ein halbes Jahr behalten. Hoffentlich "hält" meine Firma so lange.

Inaktiver User
16.02.2009, 14:09
.,.....
Ich bin gerade eben mal bei der AOK vorbei um mich zu erkundigen, und der Berater erzählte mir süffisant dass es eben nicht möglich wäre zu wechseln bzw. dass ich sofort wieder rausfliegen sollte aus der GKV sollte ich meinen "401Euro Job" nicht wenigstens ein Jahr lang ausgeübt haben:/


Naja, eine Auskunft von der AOK ist, wenn Du diese nicht schwarz auf weiß hast, soviel wert wie die Bananenschale, die mein Sohn gerade auf den Kompost runter geworfen hat.

Sorry, aber denen traue ich keinen Millimeter über den Weg, denn meine Erfahrung sagt, dass grundsätzlich alles so verdreht wird, damit es für die AOK passt. Selbst wenn dafür das geltende Recht ein bisserl verdreht werden muß...

Gerade erst kürzlich habe ich mich mit so einer Sache an das Ministerium gewandt. Mal sehen, was dabei raus kommt...

Gruß justii