PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie wirkt Champix wirklich?!



Chloe1
16.10.2007, 17:45
Hallo an alle interessierten :blume:

Finde es sehr interessant was zum Thema Champix geschrieben wird. Daher möchte ich gern mal ein paar Gedankenanstöße zum Thema geben.

Die erste Antiraucherpille Zyban (Bupropion) ist in der Tat ein Antidepressivum und man hatte zufällig entdeckt, dass einige Patienten während der Einnahme auch mit dem Rauchen aufgehört haben. Daher hat man es danach gern als Antiraucherpille verkauft. Was es nicht ist. Gibt es doch keinen Kausalzusammenhang und schon gar keine Garantie dafür dass man aufhört. Sehr viele Probanten haben nämlich weitergeraucht. Ganz zu schweigen von den Nebenwirkungen dieser Droge: Muskelschmerzen, Schwitzen, Kribbeln, Störung sexueller Funktionen, Kopfschmerzen, Angst, Unruhe, Gereiztheit, Sehstörungen, Halluzinationen, Mundtrockenheit, gastrointestinale Störungen, Übelkeit, Erbrechen, Bluthochdruck, Verfolgungswahn, Abgeschlagenheit wie bei einer Grippe....etc (Syptome eines Serotoninüberschusses!) und den Todesfällen. Es ist also keine explizite Nichtraucherpille sondern eine Droge zur therapeutischen Unterstützung einer Depression die Körperliche Entzugserscheinungen zur Folge haben kann. Warum also eine weitere Droge nehmen um die Droge Nikotin, die übrigens KEIN Rauschmittel ist und keine Bewußtseinsveränderung oder Halluzinationen auslöst, loszuwerden bei der es ja KEINE körperlichen Entzugserscheinung gibt! Ein Raucher schläft 7 bis 10Stunden durch ohne vom Entzug wach zu werden. Es gibt Raucher die nur am Abend rauchen oder am Wochenende nicht. Wo bleibt da der Entzug? Es gibt keinen auf Nikotin basierenden körperlichen Entzug sondern dieser ist rein psychosomatisch durch Angst und Unsicherheit erzeugt. Gleiche "Entzugserscheinungen" haben Magersüchtige, Spielsüchtige oder Bulimiker" die auch keine Droge intus haben!

Im Gegenteil, es kann ja sogar sofort nach dem Ausdrücken der letzten Zigarette Euphorie ausgelöst werden, wie bei Billchen oder andere hier im Forum oder bei mir damals. Ich hatte mich wahnsinnig gefreut das Zeug entdlich los zu sein. Allein schon der Gedanke daran endlich frei zu sein lässt mein Gehirn schon Dopamine und Glückshormone ausschütten

Aber es ging ja nun um Champix:
Wenn nun Champix ein Glücksgefühl ersetzt müsste man theoretisch dann nach Champix süchtig werden und beim Absetzten widerum Entzugserscheinungen haben....
Champix soll den "Kick" einer Zigarette verhindern. Welchen Kick? Welches Glücksgefühl? Nikotin kann dieses doch gar nicht erzeugen. Medizinisch betrachtet erzeugt Nikotin lediglich ein ganz leichtes Gefühl von Leere und Unsicherheit was man mit der nächsten Zigarette wiederum loshaben möchte. Nikotin wird unglaublich schnell vom Körper abgebaut. Nach einigen Stunden bereits ist kaum mehrwas vorhanden. Nach 3 Wochen bereits 99% aus dem Körper! Zündet man sich nach 4 Monaten wieder eine an hat das nichts mit dem Nikotin zu tun sondern dass man GLAUBT man bekommt etwas durch die Zigarette. Nur, vorauf muss ein Nichtraucher denn verzichten? Nikotin bringt keinen einzigen Vorteil....
Studien des Herstellers beweisen sogar: 73% rauchten nach 40 Wochen wieder! Eine Pille kann eben nicht meine Einstellung zum Rauchen ändern. Genausowenig wie ein Hypnotiseur oder Akupunkteur.

Noch etwas zum Nachdenken: Würde Nikotin tatsächlich Glücksgefühle erzeugen, müssten alle Kettenraucher den ganzen Tag vor Freude auf den Tischen herumtanzen. Man bräuchte keine Antidepressiva und Therapien. Für nur 5€ am Tag wären alle glücklich. Und einem rauchenden krebskranken Menschen müsste es wesentlich besser gehen als einem nichtrauchenden, da er ja seine Glücksgefühle durch Nikotin hat...!!!!???!!!!! Die Raucher die ich kenne sind eher depremiert und unglücklich weil sie ja rauchen und wollen es liebre heute als morgen loshaben.....

Alles Liebe und allen die aufhören wollen alles Gute und keine Angst: Mit der richtigen Einstellung ist es ganz einfach!

Chloe

Matzilein
17.10.2007, 14:57
Hallo Chloe!

Interessante Gedanken! Ich lese gerade sehr interessiert die Erfahrungsberichte der Champixtester hier und bin verblüfft:
Die Nebenwirkungen durch Champix sind ja schlimmer als die Entzugserscheinungen durch Nikozinabstinenz, welche ja rein psychischer natur sind und durch Angst oder Unsicherheit ausgelöst werden... Und trotzdem es das psychische Verlangen nach Zigaretten nicht hemmt nehmen die Leute Champix weiter....

Ich habe selbst unzähliche Male mit der falschen Einstellung aufgehört. Dabei hatte ich mich psachisch fast bis zum Wahnsinn gequält. Beim letzten Mal war es dann so einfach dass ich vor Freude meine Zigaretten in die Mülltonne gepfeffert habe und es ging mir saugut die ersten Tage! Das beweist doch dass es keinen körperlichen Entzug gibt unter dem man leiden müsste. Habe selbst als Raucher sogar beim Tauchen in Ägypten 1 Woche nicht geraucht und hatte keinerlei Probleme sondern es ging mir super dabei!

Schöne Tag noch!
Die Matzi

Chloe1
17.10.2007, 15:34
Hallo Matzi!

Da gab es gestern einen interessanten bericht über die Pharmaindustrie im ZDF.... die verdienen sich dumm und dämlich mit der Angst der Menschen...
Ich wünsche jedem dass er es schafft und nicht an seinem "Ersatz" leiden muss.

Alles Gute!
chloe

Hummel1501
10.12.2007, 11:19
Mir fehlen echt die Worte! Raucht ihr mal schön weiter und glaubt auch weiterhin, das Nikotin nicht süchtig macht. Die Nebenwirkungen von Champix sind nix im Vergleich dazu, was Nikotin, Teer, Arsen, Ammoniak und Konsorten in eurem Körper anrichtet. Schon mal über die Nebenwirkung einer Chemotherapie nachgedacht?

LG

Hummel

kratzbuerste
10.12.2007, 12:03
Hee, Hee ... Kloppt nicht gleich aufeinander los.
Champix ist ein Medikament mit reichlich Nebenwirkungen und Zyban war definitiv nicht ohne. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung.

Liest man jedoch den Beipackzettel zu Tabak ... der ist auch nicht wirklich zu verachten...

RAUCHEN und Tabak sind definitiv nicht gesund Jedem Menschen sollte sein individueller Weg gestattet sein dem Suchtteufel den Garaus zu machen:

Substanz:
Nikotin gehört zu der Stoffgruppe der Alkaloide, entsteht in der Wurzel der Tabakpflanze, wandert bei Reifung der Pflanze in die Blätter und schmeckt in der Reinform neutral.

Begleitstoffe:
Teer (sorgt für den Geschmack), Kohlenmonoxid, Benzol, Cadmium, Nitrosamine, Cyan-Wasserstoff, Stickstoff, Blausäure etc.

"liebevolle" Bezeichnungen:
Zigarette, Rettchen, Fluppe, Kippe, Zichte, Glimmstängel...

Wirkung:
Die Freisetzung des in Tabak enthaltenen Stoffes Nikotin erfolgt sofort beim Anzünden der Zigarette. Nikotin gelangt, gebunden an Teerteilchen zuerst in die Lunge und von dort ins Blut. Bereits nach 7 Sekunden erreichen die Nikotinmoleküle das Gehirn, heften sich an die Nervenzellen und beeinflussen so deren Aktivitäten.

Nikotin wird ein anregender, bei höherer Dosierung beruhigender und muskelentspannender Einfluss zugesprochen. Es mildert Hunger-, Angst- und Aggressionsgefühle.

Die tödliche Dosis von Nikotin liegt bei ca. 50 mg.

Kurzzeit-Nebenwirkungen:

Bei regelmäßigem Konsum:
Verengung der Blutgefäße durch vermehrte Freisetzung von Adrenalin, Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz, erhöhte Aktivität des Magen-Darm-Traktes, Verringerung des Appetits und Hungergefühls

Bei Erst- oder Wiederkonsum können auch schon bei geringen Konsumeinheiten Blutdruckabfall, herabgesetzte Körpertemperatur, Übelkeit/Brechreiz und Schwindelgefühle auftreten.

Nikotin wird beim Rauchkonsum vom menschlichen Körper relativ schnell abgebaut, ist in "Reinform" nicht krebserregend oder gesundheitsschädlich, jedoch in stetiger Kombination mit seinen Begleitstoffen (Teer, Kohlenmonoxid, ...) eines der stärksten pflanzlichen Zell-/ Nervengifte!

Langzeit-Nebenwirkungen:
Mögliche gesundheitliche Schädigungen des Körpers auf Grund der zahlreichen Begleitstoffe des Tabakrauchs:

Erhöhtes Risiko für Herz- und Lungenerkrankungen durch Teerablagerungen in Lunge und Blutgefäßen (Asthma, chronische Bronchitis, Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose).

Die Begleitstoffe beim Rauchen enthalten krebsfördernde Substanzen/ Reizstoffe, die eine vermehrte Schleimproduktion stimulieren, sowie die Sauerstoffmenge im Blut verringern.

Des Weiteren wird die Magenschleimhaut angegriffen; dies kann zu Magen-geschwüren führen.

Einschränkung des Geruchs- und Geschmackssinnes wahrscheinlich.

Psychische Abhängigkeit ist möglich. Bei "Entzug" sind Depressionen, Angstgefühle, Schlaflosigkeit, Unruhe und Gewichtszunahme möglich.

Billchen
02.01.2008, 17:37
Hallo Kratzbürste,

du hast die Inhaltsstoffe und Wirkung von Zigaretten gut auf den Punkt gebracht. Sicherlich ist da ein Medikament immer die bessere Alternative statt zu rauchen. Aber es geht ja hier darum, mit dem Rauchen aufzuhören ;-) und die Frage war, ob Champix wirklich die gewünschte Wirkung bringt oder bringen kann und ob es auch wirklich hilft.

Chloe hat hier ihre Gedanken geschrieben darüber, wie das Medikament Champix wohl wirkt. Ich denke nicht, dass sie hierdurch die freie Wahl des Einzelnen nach der Art der Raucherentwöhnung einschränken oder kritisieren wollte.

Allerdings sehe ich es genau so, dass diese Medikamente sicher KEIN Wundermittel sind. Genau aus den von ihr oben beschriebenen Gründen bin ich der Überzeugung, dass man das Rauchen nur mit der richtigen Einstellung aufhören kann. Die gilt es zu gelangen, denn auch die fällt nicht einfach so vom Himmel. Wenn die Einstellung erstmal stimmt, ist das Aufhören an sich recht leicht. Was aber nicht heisst, dass man dann auch endgültig mit dem Thema durch ist. Das Rauchergedächtnis ist lang und die Zigarette kann auch nach Monaten oder Jahren plötzlich wieder locken. Dessen sollte man sich bewusst sein und sich vielleicht sogar eine Strategie für solche Momente zurecht legen. Bei mir waren es Nikotinkaugummis, die ich als Notnagel noch eine ganze Weile nach dem Rauchstopp dabei hatte. Hätte mich das unbändige Verlangen eingeholt, dann hätte ich immer noch die Möglichkeit gehabt, ein Kaugummi zu kauen. Vielleicht war allein das Wissen, dass die Dinger greifbar sind, ausreichend, denn ich habe sie nie gebraucht :-)

Letztlich ist es doch so, dass alle Menschen verschieden sind. Somit ist es auch klar, dass es nicht DIE Methode zur Raucherentwöhnung geben kann. Jeder muss für sich entscheiden, was wohl für ihn die geeignete Methode ist ob er Hilfsmittel als Unterstützung braucht oder nicht.

Ein Trugschluss aus meiner Sicht ist es jedoch, sich allein auf die Hilfsmittel zu verlassen. Sie können nur unterstützen, die Arbeit muss man schon selbst tun. Wie so häufig im Leben. :-) Ein Küchenmaschine kann ja auch nicht einkaufen und mitdenken. Sie kann einem nur die Küchenarbeit erleichtern.

Billchen

kratzbuerste
03.01.2008, 09:19
Ein Trugschluss aus meiner Sicht ist es jedoch, sich allein auf die Hilfsmittel zu verlassen. Sie können nur unterstützen, die Arbeit muss man schon selbst tun. Wie so häufig im Leben. :-) Ein Küchenmaschine kann ja auch nicht einkaufen und mitdenken. Sie kann einem nur die Küchenarbeit erleichtern.

Ui ...sollte ich den Eindruck vermittelt haben das Champix oder sonstwas die Wunderwaffe gegen die Nikotinsucht sein tut mir das leid. Auch ich sehe das wie Du Billchen, Champix ist lediglich die Krücke, die den Ausstieg erleichtern kann. Nichtrauchen findet selbstverständlich letztendlich im Kopf statt.

Ich wünsch Euch Allen trotzdem die Kraft dem Niktinteufel den Garaus zu machen

die Kratzbuerste

Matzilein
18.05.2008, 15:23
Huch, was ist denn hier los?

Warum glaubt Hummel denn dass irgendjemand glaubt das Nikotin nicht süchtig macht? War doch lediglich die Rede davon dass Aufhören auch ohne Medikamente nicht schwierig sein muss.
Alles Gute an alle die aufhören wollen!

Eine glückliche Nichtraucherin
Matzi

islandrana
12.06.2008, 12:39
Hallo an Alle,

Dank Champix habe ich meine letzte Zigarette nach 45 Jahren und einem Konsum von 40 Gramm Tabak/Tag am 18.12.2007 geraucht. Champix habe ich Anfang März schleichend abgesetzt. Soweit alles ok und ich bin ein wirklich glücklicher Nichtraucher. Ich stelle jedoch Veränderungen bei mir fest und frage daher in die Runde, ob Ihr Ähnliches NACH dem Absetzen von Champix festgestellt habt:

* Deutlich weniger Hunger. Trotzdem nehme ich zu, allerdings nicht dramatisch
* Durchschlafschwierigkeiten
* Konzentrationsschwierigkeiten,kann oft nicht mehr Nachdenken
* Mir fehlen manchmal die einfachsten Worte.
* Habe mitunter Schwierigkeiten Sätze zu formulieren
* Habe so einen eigenartigen Geschmack im Mund
* Veränderter Geschmack?!
* Seit einiger Zeit schwitze ich heftig auch ohne nennenswerte Bewegungen
* Muskelkrämpfe
* Angst, Unruhe
* Blähungen
* Fühle mich körperlich "schlaff" und ausgelaugt
* Unwohlsein/Schmerzen im Oberbauch

Besuche bei meinem Arzt brachten keinerlei Anhaltspunkte für eine Erkrankung, bzw. Gründe dieser "Unannehmlichkeiten".

Danke für Eure Antworten und Erfahrungen

Freeangel
04.09.2012, 11:12
Hallo Islandrana

Dein Eintrag betr. "Nachwirkungen" nach dem Absetzen von Champix liegt nun eine Weile zurück...Ich hoffe, dass es Dir inzw. wieder gut geht und, dass Du immer noch eine glückliche NR bist!!!

Wer weiss ob Du Dich nach so viel Zeit überhaupt noch in diesen Forum "rumtreibst"...nah ja..ich schreib Dir trotzdem mal kurz, denn ich mache gerade eine sehr ähnliche Erfahrung durch wie Du damals...

Ich habe Champix für ca. 1,5 Monate genommen (Einstiegspackung + 1 Monate 2mg Champix) und das Medikament vor genau 11 Tage abgesetzt. Ich hab seitdem definitiv keine Zigarette mehr angefasst (mit Champix tat ich das hin und wieder, um "mich davon zu überzeugen" (lächerlich..aber jah nuh...ich glaub jeder Raucher versteht solche kranke Aktionen ;)!!) wie widerlich das Zeug ist mit dem Wissen, dass ich auf Champix, dass auch extrem so wahrnehmen würde aber dafür Dank Champix nicht wieder in die Nikotin-Spirale fallen zu können (da die übliche Wirkung der Zigi mit Champix völlig ausblieb..und somit auch die Lust auf mehr, die man ohne Champix normalerweise verspürt)) und bin stolz und happy darüber. Nach dem Absetzten hatte ich aber oft wieder grosse Lust auf Rauchen...musste jedoch nur an diesen ekelhaften Geruch/Geschmack denken und die Sache löste sich relativ problemlos und rast in "Luft auf"...:) Soweit so gut.

Seit 3-4 Tage geht es mir jedoch ziemlich miserabel. Nachdem ich mit dem Rauchen aufgehört habe, habe ich begonnen Kaffee zu trinken (um der Gewichtszunahme und Verstopfung ein wenig entgegen zu wirken). Ich ertrage Kaffee nicht so gut (als ich geraucht hatte noch weniger gut) ich fühle mich sehr unruhig, habe Herz rasen, ab und zu wird mir davon sogar übel und ich fühle mich innerlich total "zittrig"...Keine Ahnung ein sehr unangenehmes Gefühl. Also dachte ich erstmal, die komische Symptome würden vom Kaffee trinken kommen und habe das mit dem Kaffee trinken sein lassen, obwohl das wenigstens diese unerträgliche Schlappheit minderte...aber für mich zu einem zu hohen Preis.

Die Symptome die Du oben erwähnst verschwanden jedoch auch nach dem Kaffee weg lassen nicht. Also dachte ich es könnte vllt an einem Eisenmangel liegen und bin gestern zum Arzt um das testen zu lassen. Das Ergebnis werde ich morgen 5.9. erfahren. Aber irgendwie v.a. nach dem Lesen Deines Beitrages befürchte ich, dass es nicht an einem Eisenmangel liegt...(auch wenn ich das sehr hoffe...wenigstens weiss ich, wie die Sache zu lösen ist...). Aber mal schauen..was da morgen raus kommt.

Mich würde jedoch trotzdem schon wundern, wie es Dir inzw. geht, ob Du heraus finden konntest was der Grund für diese Symptome war, ob sie tatsächlich einen Zusammenhang mit Champix hatten/haben und ob Du eine Lösung dafür finden konntest...

Ich hoffe die Sache hat sich problemlos erledigt und Du bist weiterhin immer noch eine super glückliche NR!!!!

Ganz lieber Gruss

Freeangel

Simplemind66
10.12.2014, 12:02
Dieser Strang ist schon steinalt, aber mich hat es nun doch gejuckt, die Frage zu beantworten; das ist sie bisher noch nicht.

Die Wirkung von Champix ist folgende:

Das Medikament besetzt die Nikotinrezeptoren im Hirn.

Dadurch wird über einen Zeitraum von 11-13 Tagen der Zigarettenkonsum langsam reduziert.
Der Geschmack der Zigarette verändert sich; sie schmeckt nach alter gammeliger Pappe.
Der Konsument "vergißt" das Rauchen und lernt: ohne Fluppe kann ich leben!
Das Absetzen von Champix muss langsam erfolgen. Ich habe die Dosis immer halbiert. Am Anfang jede Woche und das bis nur noch Krümel über waren.

Mein erster Versuch Anfang 2009 ist gescheitert.
Beim 2 Versuch hatte ich zuviel Angst, das die Wirkung nachläßt. Am 13 Tag habe ich immer noch etwas geraucht. Als ich es dann endlich geschafft hatte war ich sooo glücklich.

Seit dem 8.10.2009 bin ich glücklicher Nichtraucher!