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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zahnzusatzversicherung



SusanneB
03.10.2007, 17:00
In letzter Zeit werde ich mit Angeboten für eine Zahnzusatzversicherung der KarstadtQuelle Versicherung bombardiert. Klingt ja alles ganz toll, was da in dem Material steht. Ich bin mir aber nicht sicher, ob da irgendwo ein Haken ist, den ich als Laie nicht sehe, z.B. daß irgendwelche Sachen, die wichtig sein könnten, von vornherein ausgeschlossen sind. Ich denke, daß noch mehr Leute diese Post auch mehr oder weniger regelmäßig bekommen. Worauf muß ich achten, um im Versicherungsfall nicht auf die Nase zu fallen? Hat jemand diese Versicheurng schon abgeschlossen und gibt es schon Erfahrungen in Leistungsfällen?

Antje3
03.10.2007, 17:28
Hallo,

lies genau das Kleingedruckte - die ersten Jahre ist meiner Erinnerung nach die Gesamthöhe an Leistungen sehr begrenzt.

Außerdem sagen die immer: Kostenübernahme bis zu 100 % *

und bei * "Zuschuss der Krankenkasse verdoppeln - bis zu 100% der Gesamtrechnung"

Der Zuschuß der Krankenkasse ist aber für etliche Sachen gleich Null oder sehr niedrig - was nutzt mir, wenn die Regelleistung ne billigste Ausführung für 40 Euro ist, ich aber keine Brücke will, sondern was ordentliches (sagen wir mal Implantat), was 1000 Euro kostet. Dann krieg ich von denen Verdoppelung der Kassenleistung - also nochmal 40 Euro - und bleib auf 920 Euro sitzen.

Interessant ist nur der Prozentsatz der Erstattung der wirklich anfallenden Kosten.

Was diese Versicherung leistet, kann ich auch vorher ansparen.

Beste Grüße

Antje

SusanneB
03.10.2007, 17:36
DAS ist also der Haken, die Verdoppeltung des Festzuschusses... Danke für den Tipp, ich werde das Angebot wegschmeißen und das Geld lieber sparen (im doppeltern Sinne des Wortes...).

Inaktiver User
03.10.2007, 19:19
Hallo.

Ja, das ist der größte Haken an diesem Angebot. Werbung ist eben nicht alles. Es gibt aber auch Zusatzversicherungen, die wirklich etwas leisten und nur wenig mehr kosten.

Idealerweise leisten diese sogar, wenn die gesetzliche Krankenkasse keine Vorleistung erbringt. Ich denke das ist ein Passus, der in Zukunft noch immer wichtiger werden wird, denn die GKV schleicht sich schon in den vergangenen Jahren immer weiter aus der Leistungsverpflichtung. Bald zahlen die gar nichts mehr (ist übrigens schon im Gespräch) und dann ist auch eine Zusatzversicherung für die Katz die nur leistet, wenn die GKV auch bezahlt hat.

Gruß justii

SusanneB
04.10.2007, 14:50
Hallo justii, hast Du einen oder mehrere Empfehlungen für eine leistungsfähige Zusatzversicherung? Gerne auch per PN... Danke

Fcl
04.10.2007, 22:43
Klingt ja alles ganz toll, was da in dem Material steht.

Das Geschäft einer Versicherung ist recht einfach: Die Angst vor dem Schaden muss größer als der Schaden. Oder mathematisch:

Schaden* Wahrscheinlichkeit < Prämien

Nun lässt der Zahnbürstenverbrauch in Deutschland den Schluss zu, dass hier die "Schadens"wahrscheinlichkeit bei den meisten, die an eine solche Versicherung denken, recht hoch ist. Mit anderen Worten: Das ist ein Ratensparvertrag, bei dem die Versicherung noch was verdienen will.

Gruß, fcl

DerExperte
05.10.2007, 01:25
@ fcl
so ist es- zumindest statistisch muss es so sein.
heisst also nicht, dass es sinnlos ist. für den einen oder
anderen kann es sich lohnen (leider: da dann ja was passiert ist).
andere werden von hohen eigenanteilen der rechnung überrascht sein und kein geld dafür weggespart haben. das ist die andere seite.

zur erstgenannten versicherung: lohnt sich nicht. hohe kostenquote und extrem niedrige leistung. das kann man sich wirklich sparen.

beste grüße,

DerExperte

Inaktiver User
05.10.2007, 06:51
........

Mit anderen Worten: Das ist ein Ratensparvertrag, bei dem die Versicherung noch was verdienen will.

Gruß, fcl

Wenn ich sehe, daß eine entsprechende Versicherung mit guten Leistungen für eine 60jährige Frau (Neuvertrag) gerade mal zwischen 8.- und 10.-Euro im Monat kostet (in 10 Jahren also gerade mal 960.-/1200.-Euro) und dies ins Verhältnis setze mit der Wahrscheinlichkeit, mit der diese 60jährige Frau in den nächsten 10 Jahren einen größeren Zahnersatz benötigt, dann sind diese Versicherungskosten vergleichsweise gering. Finde ich.

Wenn ich gleichzeitig sehe, daß ein kleiner Zahnersatz für eine 38jährige Bekannte in Deutschland bereits 2.400.-Euro kostet, oder ein mittlerer Zahnersatz für einen 56jährigen Bekannten mit rund 7.600.-Euro zu Buche schlägt, dann sehe ich die Notwendigkeit einer solchen Versicherung sehr wohl. Vor allem für die Personengruppen, die vielleicht solche Beträge nicht einfach aus dem Ärmel schütteln...

Gruß justii
-------------------------------------
PS: Wie gesagt, es handelt sich um aktuelle Praxisbeispiele

Antje3
05.10.2007, 09:41
Hallo,

sagen wir mal so - Der Sinn von Zusatzversicherungen ist schon da - man sollte halt beim Abschluß vielleicht mal vorher das eigene "Zahnverhalten" überprüfen und das persönliche Risiko abschätzen.

Ich hab mal vor einer Weile meinen Zahnarzt nach meinem Gebißzustand gefragt - das kann ja durchaus helfen :-)

Der meinte nämlich: reichlich Plomben, aber sonst ganz ordentlich - und wenn man den Verlauf der letzten Jahre ansieht - die Plomben sind vergleichsweise früh gekommen (ich frag mich immer noch, ob man da früher eher mal ne Plombe gesetzt hat.... und hab auch das Gefühl, während der Zeit, in der ich ne feste Spange getragen habe, hat mein Zahnarzt alles schleifen lassen und danach ne Großaktion gestartet, statt den Anfängen womöglich zu wehren...).

In den letzten Jahren gabs weder Karies noch was anderes zu machen.

Also kann man hoffen, daß aktuell nichts großes ansteht.

Sollte der Zahnarzt den Zustand des Gebisses natürlich erheblich schlechter einstufen, kann sich die Suche nach ner guten Versicherung als sehr vernünftig herausstellen.

Beste Grüße

Antje

coco13
18.10.2007, 10:11
die Stiftung Warentest hat Anfang des Jahres Zahnzusatzversicherungen getestet und wenn ich mich recht erinnere schnitt die KarstadtQuelle Versichung dabei recht gut ab KLICK (http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/-Zusatzversicherungen-für-Kassenpatienten/1512014/1512028/1522477/) - sie schränken ihre Leistung jedoch in sofern ein, dass sie keine Inlays bezahlen.

Inaktiver User
18.10.2007, 11:01
Hallo coco13.

Was ich der KQ-Versicherung hier am ärgsten negativ anrechne ist, daß hier zwei unterschiedliche Tarife am Werk sind.

Die KQ-Versicherung hat sich nämlich nicht mit dem ständig in den Medien beworbenen Tarif ZEF (http://www.karstadtquelle-versicherungen.de/downloads/pdfs/vb_zef.pdf) dem Test gestellt sondern , wie man "Hier (http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/-Zusatzversicherungen-für-Kassenpatienten/1512014/1512028/1522477/1522632/)" nachlesen kann, mit dem Tarif ZEG (http://www.karstadtquelle-versicherungen.de/downloads/pdfs/AVB_Tarif_ZEG_01_04_2003.pdf) !!!!

Ein kleiner aber verhängnisvoller Fehler, der nicht nur Dir passiert *lächel* und der, wie ich vermute, von KQ bewußt in Kauf genommen wird. Nicht umsonst wird die tatsächliche Tarifbezeichnung so lange verschwiegen, bis man sich die detaillierten Steckbriefe der durch KQ angebotenen Tarife genau ansieht.

Und wer klickt schon auf die 35%ige Erstattung, wenn daneben eine 100%ige Leistung angeboten wird *lächel* Haken wir das mal unter "Verkaufspsychologie" ab...

Die Regel wird wohl sein, daß der Kunde in Test sieht "KQ ist gut und günstig" und dann auf der KQ-Homepage dem einfachsten Weg folgt um entweder einen Vorschlag anzufordern oder gleich online abzuschließen. Und schon ist er in die Falle getappt, die er schlimmstenfalls erst merkt, wenn er tatsächlich Zahnersatz braucht.

Na toll!
Ist es das, was man als kundenfreundlichen Versicherer bezeichnet? In der kostenfreien Kurzübersicht von Stiftung Warentest bleibt auch verborgen, daß es in den ersten vier Jahren erhebliche Leistungsbeschränkungen gibt. So hat man selbst beim besseren ZEG für die ersten Jahre nur einen Anspruch auf 825.-Euro (insgesamt für 3 Jahre - pro Jahr also im Durchschnitt 275.-Euro). Danke sag ich da nur...

Vor allem deshalb weil selbst der Modellkunde in den ersten drei Jahren schon 10.-Euro x 12 Monate x 3 Jahre = 360.- Euro einbezahlt hat (die Modellfrau sogar 468.-Euro).

Aber es muß ja jeder selbst wissen, wo er einen Reinfall in Kauf nimmt :-)

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
18.10.2007, 11:20
Was lernen wir daraus?



FINANZtest hat 36 Angebote für jeweils eine 43-jährige Modellkundin und einen ebenso alten Herrn auf den Zahn gefühlt.

Kritikpunkt 1
Tatsächlich existieren aber über 85 Zusatztarife mit Zahnersatzleistungen. Stiftung Warentest hat also nicht einmal die Hälfte in den Test aufgenommen. Der Test ist also alles andere als aussagefähig.

Kritikpunkt 2
Es wird nur mit einem männlichen und einem weiblichen Modellkunden gerechnet. Alle anderen Lebensalter und -situationen bleiben außen vor. Je nach den persönlichen Rahmendaten kann so ein Vergleich also absolut anders aussehen. Dies wird aber natürlich verschwiegen, sonst würde man ja die eigenen Tests in Frage stellen.

Kritikpunkt 3
Es werden viele wichtige Fakten (Leistungseinschränkungen, Obligenheiten usw) und Sachverhalte bewußt verschwiegen und so getan als ob sich der Zwei-Modellkundentest auf 82 Millionen Bundesbürger verallgemeinern ließe. Damit verkehrt sich die Aufgabe von Stiftung Warentest und Laien tappen gerade dadurch in gefährliche Fallen.

Schöne Grüße

justii

coco13
18.10.2007, 11:24
Was ich der KQ-Versicherung hier am ärgsten negativ anrechne ist, daß hier zwei unterschiedliche Tarife am Werk sind.

Die KQ-Versicherung hat sich nämlich nicht mit dem ständig in den Medien beworbenen Tarif ZEF (http://www.karstadtquelle-versicherungen.de/downloads/pdfs/vb_zef.pdf) dem Test gestellt sondern , wie man "Hier (http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/-Zusatzversicherungen-für-Kassenpatienten/1512014/1512028/1522477/1522632/)" nachlesen kann, mit dem Tarif ZEG (http://www.karstadtquelle-versicherungen.de/downloads/pdfs/AVB_Tarif_ZEG_01_04_2003.pdf) !!!!

Ein kleiner aber verhängnisvoller Fehler, der nicht nur Dir passiert *lächel* und der, wie ich vermute, von KQ bewußt in Kauf genommen wird.
Na toll!

Deswegen habe ich den Artikel verlinkt - ich bin keine Zahnversicherungsexpertin. Wenn man eine solche Versicherung abschließt wird man die getesteten Tarifbezeichnungen kontrollieren.



Ist es das, was man als kundenfreundlichen Versicherer bezeichnet? In der kostenfreien Kurzübersicht von Stiftung Warentest bleibt auch verborgen, daß es in den ersten vier Jahren erhebliche Leistungsbeschränkungen gibt. So hat man selbst beim besseren ZEG für die ersten Jahre nur einen Anspruch auf 825.-Euro (insgesamt für 3 Jahre - pro Jahr also im Durchschnitt 275.-Euro). Danke sag ich da nur...


Soweit ich den Artikel noch in Erinnerung habe ist es bei allen Zahnzusatzversicherungen so, dass man in den ersten drei Jahren nach Abschluss nur eingeschränkte Leistungen erhält, oder?

Ich krame die entsprechende Finanztest-Ausgabe zuhause nochmal raus :blumengabe:

Inaktiver User
18.10.2007, 11:38
......

Soweit ich den Artikel noch in Erinnerung habe ist es bei allen Zahnzusatzversicherungen so, dass man in den ersten drei Jahren nach Abschluss nur eingeschränkte Leistungen erhält, oder?

Ich krame die entsprechende Finanztest-Ausgabe zuhause nochmal raus :blumengabe:


Hallo coco13.

Wie gesagt wirst Du auch in dieser Zeitschrift nicht alle Tarife finden. Sie hilft Dir also nicht weiter als bis dahin, wo wir jetzt sind.

Natürlich haben viele Tarife (nicht alle) im ersten, in den ersten beiden oder in den ersten drei Jahren Leistungseinschränkungen. Es kommt aber darauf an, wie diese aussehen - und Stiftung Warentest verschweigt diesen Sachverhalt in der Kostenlos-Version vollkommen. Der Laie kann diesen Sachverhalt also leicht übersehen.


... Wenn man eine solche Versicherung abschließt wird man die getesteten Tarifbezeichnungen kontrollieren.

....

Weder bei einer Online-Antragstellung noch wenn der Antrag vor dem potentiellen Kunden liegt, wird der Laie den Unterschied "ZEG" oder "ZEF" erkennen. Zumindest nicht in der Regel und nicht auf den ersten Blick.
Dazu müßte er ja beide Tarife nebeneinander vor sich liegen haben was voraussetzt, daß er dem psychologischen Trick nicht gefolgt ist und "wider besseres Wissen" statt den 100% sich auch für die 35% interessiert...

Dazu müßte er nach der Lektüre von Stiftung Warentest erst einmal wissen, daß KQ mehrere Tarife hat und daß der in den Medien beworbene nicht der getestete ist. Hast Du in der Fernseh- oder Radiowerbung der KQ-Versicherung schon einmal eine Tarifbezeichnung gehört?

Aus diesen Gründen ist es ganz gut, daß wir hier über diese Sachverhalte sprechen und daß Du die KQ-Versicherung wieder ins Gespräch gebracht hast.

Lieben Gruß justii

DerExperte
18.10.2007, 14:58
es gibt sehrwohl tarife, die in den ersten jahren keine einschränkung haben. aber auch das hat vor- und nachteile.
es gibt wartezeiten, die man aber auch umgehen kann. es gibt etliche detailleistungen, die in tests weder erwähnt noch gestestet werden. eine solche versicherung ist immer individuell abzustimmen. deswegen passt der eine tarif zu frau mayer, der andere zu frau müller.
die tarife sind im detail so unterschiedlich, daß ein laie hier definitiv nicht durchblicken kann, vielleicht auch nicht muss.
jeder interessierte sollte sich jedoch an einen unabhängigen fachmann wenden. kq ist da vielleicht nicht der richtige anlaufspunkt. jedem das seine.....

beste grüße,

DerExperte

Inaktiver User
18.10.2007, 15:24
.......

die tarife sind im detail so unterschiedlich, daß ein laie hier definitiv nicht durchblicken kann, vielleicht auch nicht muss.
jeder interessierte sollte sich jedoch an einen unabhängigen fachmann wenden. kq ist da vielleicht nicht der richtige anlaufspunkt. jedem das seine.....


Ja, das ist sicherlich richtig.
Eine Direktversicherung ist etwas für ein beratungsarmes und betreuungsarmes Produkt. Aber selbst bei einem solchen würde ich mich vorher umfassend beraten lassen (es gibt ja unabhängige Vermittler, die dem Qualitätsanspruch entsprechend, auch Direktversicherungsprodukte beraten und vermitteln). Bei einer Risikolebensversicherung gibt es zum Beispiel nur zwei Möglichkeiten:

lebend = keine Leistung
tot = Leistung

Das wäre also ein Produkt für einen Direktversicherer. Wenn allerdings später eine Baufinanzierung damit abgesichert werden soll, dann wäre vielleicht eine Nachversicherungsgarantie (ohne Gesundheitsprüfung) sinnvoll..... Und schon sollte man wieder einen Berater haben.

Die Zusatzversicherungstarife der Gesellschaften sind auf jeden Fall viel zu komplex und vielfältig als daß man hier nach dem Motto: "Das mach ich jetzt mal schnell zwischen Arbeit und Einkaufen" selbst auf alle Fallstricke und wichtigen Punkte achten könnte. Das wäre eine Gratwanderung, die wohl nur allzu oft
a
a
a
a
a
a
ah
hhhh
hhhhhh zum finanziellen Absturz führt und man trotz Versicherung auf den Rechnungen sitzen bleibt.

Schöne Grüße

justii

Andorra
19.10.2007, 09:33
hallo,
interessantes Thema!
Habe vor einigen Jahren ein Implantat selber gezahlt und denke seit dem über eine Zusatzversicherung für Zähne nach (und eben genau eine, die nicht den Zuschuss verdoppelt....den Trick hatte ich auch schon durchschaut...)
Hat jemand Tipps? (gerne auch per PN) Ich hab halt leider besagtes Implantat und ein paar Kronen und etliche Füllungen im Mund.
Aber keine akuten Baustellen!

Vielen Dank!

Inaktiver User
21.10.2007, 22:00
hallo,
interessantes Thema!
Habe vor einigen Jahren ein Implantat selber gezahlt und denke seit dem über eine Zusatzversicherung für Zähne nach (und eben genau eine, die nicht den Zuschuss verdoppelt....den Trick hatte ich auch schon durchschaut...)
Hat jemand Tipps? (gerne auch per PN) Ich hab halt leider besagtes Implantat und ein paar Kronen und etliche Füllungen im Mund.
Aber keine akuten Baustellen!

Vielen Dank!

Hallo Andorra.

Da kann ich Dir nur die Aussage von DerExperte empfehlen:


......
jeder interessierte sollte sich jedoch an einen unabhängigen fachmann wenden. kq ist da vielleicht nicht der richtige anlaufspunkt. jedem das seine.....


Egal wer Dir hier einen Tipp gibt, kann etweder nur von seiner eigenen Situation und dem dafür vorteilhaften Tarif berichten
oder
es handelt sich um einen pauschalen Tipp, der mangels Berücksichtigung Deiner persönlichen Rahmenbedingungen kein wirklich guter Tipp sein kann.

Je nach Alter, Beruf, Vorgeschichte usw. wird die ein wirklich adäquater und sinnvoller Rat unterschiedlich aussehen. In der Regel kann nur ein unabhängiger Berater all diese Faktoren bei sämtlichen Tarifen berücksichtigen und bewerten..

Gruß justii

Geld
25.10.2007, 00:35
Bei Zahnzusatz ist Arag ganz gut. Die zahlen auch ohne vorherige Kassenzahlung. Der Tarif Z100 sogar bis zu 100% der (Privat-)Kosten. Dazu auch 2 mal jährliche professionelle Zahnreinigung. Dein Zahnarzt wird Dich lieben. Der Tarif ist gut, dafür nicht billig. Je nach Alter so 20-30 Euro im Monat, gut für Leute, die wirklich 2 mal jährlich zum Zahnarzt gehen. Beschränkungen der Höhe nach in den ersten 2 Jahren oder 3 Jahren, weiß nicht mehr genau. Ist aber normal, keine Versicherung wird jemanden nehmen, der im ersten Jahr ein paar tausend Euro Kosten verursacht und dann vielleicht wieder abhaut.

Inaktiver User
25.10.2007, 07:00
Mal eine grundsätzliche Frage:

Nachdem es inzwischen gesetzliche Krankenkassen gibt, die bei guenstigem Beitragssatz die Kosten des Zahnersatz (Regelversorgung) voll uebernehmen, tritt die Notwendigkeit einer Zahnzusatzversicherung etwas in den Hintergrund.

Wer aber mit der Regelversorgung nicht ausreichend zufrieden ist, kann sich ueber eine Zusatzversicherung eine Mehrleistung einkaufen. Hier sollte man auf zwei Dinge achten:

1) Kein Tarif, der den GKV-Festzuschuss verdoppelt (das wurde vorausgehend schon genauer erklärt) sondern ein Tarif, der sich zu 30% bis 40% oder höher am versicherten Rechnungsbetrag beteiligt.

2) Auch hier gibt es GKV'n die ihren Mitgliedern den Beitrag für eine solche Zusatzversicherung bezahlen.

Man kann also durch die richtige Wahl der GKV sowohl einen kostenlosen Regelversorgungs-Zahnersatz erhalten und bei der gleichen GKV auch noch die Beiträge für die Zusatzverssicherung für einen hoeherwertigen Zahnersatz und/oder eine professionelle Zahnreinigung erstattet bekommen (bis 150.-Euro pro Jahr).

An erster Stelle sollte also die Wahl der richtigen GKV stehen, dann erst die Wahl einer dazu passenden Zusatzversicherung, die dann vielleicht nicht mehr ganz so umfangreich ausfallen muß. Eventuell kann sich der eine oder andere die Zusatzversicherung ganz sparen...

Schoene Grüsse justii

Inaktiver User
25.10.2007, 07:11
Bei Zahnzusatz ist Arag ganz gut. Die zahlen auch ohne vorherige Kassenzahlung. Der Tarif Z100 sogar bis zu 100% der (Privat-)Kosten. Dazu auch 2 mal jährliche professionelle Zahnreinigung. Dein Zahnarzt wird Dich lieben. Der Tarif ist gut, dafür nicht billig. Je nach Alter so 20-30 Euro im Monat, gut für Leute, die wirklich 2 mal jährlich zum Zahnarzt gehen. Beschränkungen der Höhe nach in den ersten 2 Jahren oder 3 Jahren, weiß nicht mehr genau. Ist aber normal, keine Versicherung wird jemanden nehmen, der im ersten Jahr ein paar tausend Euro Kosten verursacht und dann vielleicht wieder abhaut.

Beim Arag Z100 gibs die 100%-Erstattung auch nur auf die Regelversorgung, die man bei den richtigen GKV'n kostenlos bekommen kann. Bei Maßnahmen, die über die Regelversorgung hinaus gehen gibts dafür nur die Differenz bis zu 80% der Gesamtrechnung. Wenn man schon höherwertige Leistungen wirklich versichern will, dann gibts hier durchaus noch bessere Tarife... Vor allem wenn man den Beitrag mitberücksichtigt, der beinahe doppelt so teuer ist als bei vergleichbaren Differenz-Tarifen...

Gruß justii

Golda
25.10.2007, 17:17
Justii, könnte es sein, dass dies freiwillig in der GKV Versicherte bekommen? Ich bin pflichtversichert und bekomme die regulären Zuschüsse. Meine Krankenkasse gilt als eine (oder sogar DIE) beste Ersatzkasse. Zusammen mit meiner Zusatzversicherung habe ich optimal vorgesorgt.

:smile:

Inaktiver User
25.10.2007, 20:13
Justii, könnte es sein, dass dies freiwillig in der GKV Versicherte bekommen? Ich bin pflichtversichert und bekomme die regulären Zuschüsse. Meine Krankenkasse gilt als eine (oder sogar DIE) beste Ersatzkasse. Zusammen mit meiner Zusatzversicherung habe ich optimal vorgesorgt.

:smile:

Hallo Golda.

Nein, die volle Erstattung einer Zahnersatz-Regelversorgung bekommen nicht nur freiwillig Versicherte sondern alle Mitglieder dieser Kasse(n). Und auch den Zuschuß für die Zusatzversicherung etc. bekommen alle Mitglieder, soweit sie Teilnehmer am Bonusprogramm sind.

Jede der großen Krankenkassen ist nach eigener Aussage die Beste:

Die AOK ist die Beste in Service und Beratung (Stiftung Warentest), dabei wurden nur 20 von über 253 Kassen getestet (sehr aussagefähig *lächel*)
Die DAK ist auch die Beste in Service und Leistung (Öko-Test), dabei wurden immerhin 143 von über 253 Kassen getestet (kaum mehr aussagefähig)
Die Barmer bietet auch den besten Service (TCP), dabei wurden gerade mal 30 Kassen von über 253 möglichen getestet (auch nicht besser)
Die KKH ist Kundenbefragungs-Sieger mit "sehr gut" in Service, Beratung und Schnelligkeit, dabei wurden nur die eigenen Kunden befragt, von denen die Meisten überhaupt keine Vergleichsmöglichkeit haben (super aussagefähig *lachmichweg*)
Die TK-Technikerkasse ist deutschlands beste Krankenkasse (FocusMoney), bla bla bla.......
Die Liste könnten wir beliebig verlängern


Besonders lustig ist das Ganze beim Check-Punkt "Service".
Wie da alle gleichzeitig Sieger sein können ist schon ein kleiner Schildbürgerstreich...

Nehmen wir's als das, was es ist: Werbung
Eine Krankenkasse beauftragt ein Testunternehmen mit einem Service-Check und gibt die Fragen vor. Wäre es nicht verwunderlich, wenn die Fragen nicht so gewählt wären, daß genau diese Kasse einen Spitzenplatz bekommt? Die Kasse ist zufrieden - und die Kassenmitglieder sind auch bei sämtlichen Kassen zufrieden, denn jeder ist ja bei der Sieger-Kasse *lächel*

Einige Kassen lügen sogar das Blaue vom Himmel (siehe http://tinyurl.com/373yde), solange bis sie von ihren Kunden beim Wort genommen werden. Dann ist plötzlich Alles ganz anders...

Nachdem Deine Kasse die beste Ersatzkasse ist, stellt sich mir natürlich die Frage, warum diese die Regelversorgung mit Zahnersatz nicht in vollem Umfang übernimmt. Vielleicht ist auch Alles ganz anders wenns drauf ankommt?

Schöne Grüße

justii