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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich liebe ihn so sehr



wanderin
28.09.2007, 16:01
Meine Lieben!
Jetzt ist mein Mann seit Mitte August tot.Ich bin so traurig und so allein.Ja,ich habe viele Freunde, die etwas mit mir u mir das Herz, egal wieviel Zeit vergehtnternehmen,aber ich bin dann doch wieder allein zu Hause und lieg allein in meinem Bett. Er ist nicht da, er geht mir so ab. Ich hab ihnganz alleingelassen in seinem Sarg,ich hab ihm noch eine Rose in die Hand gelegt, ich hab ihn noch so gestreichelt und wollt ihm noch ein bisschen Wärme geben. Aber jetzt liegt er da unten, ganz allein unter der Erde und ich kann ihm nicht helfen und ich kann nicht bei ihm sein.Es zerreisst mir das Herz. Wann lässt diese Trauer,dieser Schmerz nach? Wann werde ich wieder ein normales Leben führen, wieder
lachen können? Nicht mehr weinen müssen,wenn ich da sitze und an ihn denke?
Danke für eure Anteilnahme, eure guten Gedanken, eure Antworten.
Alles Liebe eure Wanderin
Wie gerne wäre ich noch mit meinem Mann unter dem Sternenhimmel, in der Sonne unter dem blauen Himmel gewandert,wir wolten in die Berge und wir wollten endlich unsere gemeinsam erreichte Pension geniessen, und jetzt steh ich allein da auf dieser Welt! Es tut weh!Er hat mich immer so fest in den Arm genommen undmich so von Herzen geliebt.

Sternzeit2506
28.09.2007, 16:23
Liebe Wanderin,
ich musste gerade so sehr weinen, als ich deinen Beitrag las. Es ging mir gerade auch nicht gut und ich dachte, ich gucke mal ins Forum und prompt sehe ich deinen Text. Oh man, deine Worte berühren mich so sehr, weil sie genau das ausdrücken, was ich auch fühle. Ich bin zwar "schon" ein paar Wochen weiter, aber der 30.06. ist auch noch nicht so weit weg. Die "guten" Tage werden zwar mehr, sind aber bei weitem noch nicht genug, denn die Trauer und somit die tränenreichen Tage überwiegen bei weitem.

Ich hatte auch das Gefühl, als ich mich von Frank am Sarg verabschiedete, dass ich ihn dort nicht allein lassen kann. Am liebsten hätte ich ihn wieder mit nach Hause genommen.

Oh man, nun bin ich dir gar kein Trost, sondern weine mit dir mit. Lass dich ganz doll drücken und ich hoffe soooo sehr für uns Alle, dass es uns irgendwann besser geht.

Deine Sternzeit

wanderin
29.09.2007, 12:21
Liebe Sternzeit!
Danke für Deine lieben Worte.Ich bin so antriebslos, ich nehme mir Dinge vor und mach dann nichts und sitze hier und bin zu nichts wirklich fähig.Ich fühl mich hundeelend und traurig.Die letzte Zeit habe ich dann eine Freundin,einen Freund angerufen und sie oder ihn angejammert.Dann wars wieder leichter.Jetzt möchte ich das nicht, ich will doch nicht dauernd jemandem auf die Nerven gehen.
Jetzt hab ich in Dir ein Opfer zum Anjammern gefunden und ich danke Dir dafür, denn ich glaube Du kannst Dir am besten vorstellen, wies mir geht.
Ich bekomme oft viele Vorschläge, wie Kurse besuchen und sich so ablenken aber das kann ich noch nicht, wie gesagt, ich bin so antriebslos, aber auch ungeduldig, weil ich nichts schaffe.
Auch mit Sport gehts nicht, das Einzige, was jetzt besser wird, dass ich es zumindest schaffe manchmal mit dem Hund einen längeren Spaziergang zu machen, aber heute geht auch das nicht.
Wie schaffst Du es ein "normales Leben" zu leben? Oder gelingts Dir auch nicht?
Deine Wanderin

Inaktiver User
29.09.2007, 15:38
Liebe wanderin, ich schreibe vom handy, weil ich mit meinem patenkind im urlaub bin, aber trotzdem immer mal wieder hier rein schaue, aber nur mit kleinbuchstaben. Mein partner ist im november 6 jahre tot.. Aber ich erinnere die ganze trauerzeit noch gut, mir ging es genau wie dir: 1000 vorschläge für aktivitäten, und ich habe einfach nichts gemacht. Kein sport, keine kultur, keine feste - nichts. Nach 3 monaten bin ich mit einer freundin ans meer gefahren und bin stundenlang spazieren gegangen. Die eintönigkeit von sand und meer, wind und wellen haben mir gut getan. Es gibt ein buch, das mir geholfen hat "trauerbuch für frauen" aus dem scherzverlag. Den verlag weiss ich, weil er gar nicht passt. Die autorin leider nicht. Falls du es nicht findest, schick mir nach dem 7. 10. Eine pn, dannschaue ich zu hause nach. In dem buch werden immer auf einer seite gefühle und gedanken beschrieben und erklärt. Mir hat es quasi die bestätigung gegeben, dass ich "normal" bin mit trauer, entsetzen und verzweifelung.

heute bin ich froh, dass ich so sehr getrauert habe und mir das uch nicht habe ausreden lassen. Mein partner hat einen platz in meinem herzen, da kann ich ihn jederzeit sehen, sprechen und fühlen, aber ich habe mich trotzdem wieder dem leben zugewandt.

für dich und auch für sternzeit heisst es m. E. Im moment nur einen tag nach dem anderen zu überstehen, kein ich muss, ich sollte. So bekommt der alltag auch wieder seine konturen, nämlich die eigenen.
Liebe grüsse kranich

Inaktiver User
29.09.2007, 15:48
Liebe Wanderin!

Ich glaube ganz fest, dass er da irgendwo mit Dir in der Sonne und unter dem Sternenhimmel ist.
Auch wenn ich nicht gläubig bin.

Du hast so schöne Worte gefunden...und ich glaube auch, Du weißt, wo Du ihn findest.

Kennst Du diese Verse von J. Ringelnatz?:

Wenn ich einst tot bin, darfst Du gar nicht trauern
Meine Liebe zu Dir wird mich überdauern
Und in fremden Kleidern Dir begegnen
Und Dich segnen.

:blume: T.

fuechsine
29.09.2007, 16:50
Ach, Ihr -
es schmerzt so sehr, Euch hier zu lesen und sofort schießen mir die Tränen in die Augen, als sei es nicht bei mir zwei Jahre her, sondern erst gestern gewesen.
Ich war bis zum 1. Jahrestag mit nichts zu trösten gewesen. Ich hab funktioniert, gearbeitet, gegessen, bin keinem zur Last gefallen..... aber in mir drin gab es neben dem Schmerz, der erst mal immer tiefer wurde, nur Oede, Flachheit, keine Farben. Immer dieses Gefühl, wenn es jetzt bei mir "rum" wäre, ja, o.k.
Egal.
Es ist vielleicht jetzt für Euch nicht vorstellbar, daß es mal leichter wird. Aber die Stunden schleichen sich ein, dann ein ganzer Tag, vielleicht drei hintereinander. Es wird besser, wenn Ihr wieder handlungsfähiger werdet, umräumt, umzieht, aussortiert. Loslaßt. Euch neu orientiert.Aber in Eurem Tempo und nicht, weil es irgendjemand erwartet.
Ganz viel Kraft und Mut wünscht Euch füchsine

Inaktiver User
29.09.2007, 17:17
Hallo wanderin:blume:

Sehr gut kann ich deine Gefühle mitempfinden.

Ja,man fühlt sich so allein gelassen,unendlich traurig.

Mein Schmerz ist im laufe der Jahre leiser geworden.
Es ist schön das du Freunde hast.Trotz deiner Antriebslosigkeit,möchtest du dich nicht einer kleinen Trauergruppe anschließen?
Gibt es bestimmt auch in deiner Stadt.

Mir hätte es damals sehr geholfen,wenn meine beste Freundin,für mich Zeit gehabt hätte.
Ich war depressiv und wurde in Kur geschickt.

Es hat mir sehr weitergeholfen,auch endlich sprechen zu können,auch das andere zuhörten,mitempfinden konnten.
Wäre das vielleicht auch eine Möglichkeit für dich?

Sowie kranich schon schrieb,du kannst nur jeden Tag schaffen,nichts lässt sich beschleunigen.

Geh doch ein wenig mit dem Hund an die Luft,er trauert sicher auch. Es sind halt nur kleine Schritte,die du zur Zeit machen kannst.

Ich wünsche dir das Beste,liebe Grüße Melia :blumengabe:

wanderin
30.09.2007, 16:50
Hallo meine lieben Freunde!
Ich bedanke mich für alle eure lieben Antworten und euer Mitgefühl.Heute leide ich wieder besonders.Bekannte, die ich angerufen habe, weil ich den schönen Tag nicht alleine verbringen wollte, ein befreundetes Paar sitzt beim Heurigen in der Sonne, die anderen machen gerade eine Wanderung, lauter Ehepaare und ich bin alleine und kann mich nicht dazu aufraffen alleine zu wandern oder zum Heurigen zu gehen.Wie schön war das mit meinem Mann. Wir haben soviel miteinander unternommen, wir hatten soviele gemeinsame Interessen.Jetzt bin ich wieder furchtbar traurig und muss wieder weinen. Er geht mir so ab!
Ich sage zwar immer,dass er mein Mann ist, und das war er auch.
Wir waren aber nicht verheiratet, wir haben zehn Jahre zusammengelebt und gewohnt.Wir haben uns nur sehr ,sehr gerne gehabt ohne Trauschein.
Seine Frau wollte sich nie scheiden lassen,da er ein fünfstöckiges Zinshaus besass und sie nicht auf den ihr ale Ehefrau zustehenden Anteil verzichten wollte. Da dieses Haus sein Lebenswerk war, wollte er sich auch nicht davon trennen und da es finanzielle Schwierigkeiten gab, hab ich da auch oft finanzielle Hilfe geleistet.Mir ist bewusst,dass mein Geld weg ist und dass sie jetzt gemeinsam mit dem Sohn das Haus erbt. Zusätzlich bekommt sie auch noch Witwenpension, obwohl er nie bei ihr gemeldet war und die letzten zehn Jahre bei mir gewohnt hat.
Irgendwie vergönne ich ihr das nicht wirklich! Weiss da jemand einen juristischen Rat?
Heute nachmittag hab ich sie gesehen,wie sie mit ihrem Freund an der Donau mit dem Boot angelegt hat und fein ins Restaurant essen gegangen ist. Das macht mich zornig.
Ich leide so sehr darunter,dass mein Allerliebster nicht mehrbei mir ist und mich in den Arm nimmt und mich immer vor den bösen Worten der Familie beschützt hat. Er hat gesagt, er wird ewig leben und immer an meiner Seite sein und ich brauche mich vor nichts und niemanden fürchten. Er ist ja für mich da und bei mir.Jetzt ist er nicht mehr daIch leide hundselendig und muss auch noch böse Worte der Familie verkraften: Wie: "Sei froh,dass wir Dir erlaubt haben ihn in Deinem Familiengrab zu bestatten, jetzt sollen wir Dir zu den Steinmetzkosten beitragen, Du willst Dir doch nur auf unsere Kosten Deinen Familiengrab sanieren lassen,das sehen wir nicht ein."
Und viele andere schlimme Sachen. Warum müssen solche Dinge auch noch sein?
Das macht mir alles noch viel schwerer.Ich sitze da,ich weine,ich sehe meinen Liebsten vor mir,ich streichle ihn (warum nur in meinen Gedanken?Warum nicht wirklich?)Ich sehe seine Hände ,vor allem aber seine Zehen,jede einzelne,seinen Körper,jede einzelne Stelle,seine Stimme,alles!Es waren so viele schöne liebevollen Jahre. Warum sind sie zu Ende?Wir wollten doch noch soviele Jahre miteinander verbringen.
Ich weiss schon, niemand kann mir wirklich helfen,dass muss ich ganz alleine tun.Aber vielleicht gibts jemand, der mich ein bisschen dabei unterstützt, wie ich mit dieser Frau und dem Sohn zurechtkomme.
Ich danke euch allen.
Eure Wanderin

Inaktiver User
30.09.2007, 21:30
Hallo Wanderin !

Es macht mich traurig deine Zeilen zu lesen.Du bist in einer ungünstigen Situation.
Was raten dir deine Freunde?
Warum gehst du nicht einmal zu einem Rechtsanwalt um dich beraten zu lassen?

Wenn du nichts schrifftliches hast,wirst du dein Geld nicht wiederbekommen.
Du schreibst,seine Frau wollte sich nicht scheiden lassen.

Er aber auch nicht.
Es mag dir weh tun,ist aber eine Tatsache,warum hängt jemand sein Herz an ein Haus?

Warum mußt du dieser Frau/Familie noch begegnen?
Gibt es für dich die Möglichkeit,weiter weg zu ziehen?
Ich wollte das nicht noch zusätzlich aushalten.

Vielleicht stellst du,genau dieses Problem noch einmal ins Forum,ich denke du würdest mehr Antworten bekommen.

Es ist alles noch so frisch für dich und du kannst nur kleine Fortschritte machen.

Liebe Grüße Melia :blumengabe:

wanderin
01.10.2007, 12:13
Liebe Melia!
Danke für Deine Anteilnahme und Dein Verständnis.Heute gehts mir Gottseidank wieder etwas besser. Aber der gestrige Sonntag!
Das schöne Wetter! Freunde, die ich angerufen habe und mir erzählt haben,dass sie gemeinsam mit Ihrem Partner unterwegs sind! Die Begegnung mit dieser Frau!
Die Wochentage sind überhaupt etwas besser als die Sonntage.
Der Morgen ist besser als der Abend!
Manchmal geht es mir etwas besser, manchmal bin ich traurig,traurig und weine viel,schreibe hier oder ruf jemanden in meinem Jammer an.Wahrscheinlich gehe ich manchen Leuten auf die Nerven, aber darauf nehme ich im Moment wenig Rücksicht und es sind auch die meisten Bekannten sehr einfühlsam und verständnisvoll.
Wegen der finanziellen Dinge und der Familie werde ich einen Anwalt aufsuchen, weil diese Auseinandersetzungen schaffe ich nicht, auch gesundheitlich nicht.(Ich habe es nur hier geschrieben,weil ich hoffte eine fachliche,rechtliche Auskunft zu bekommen,dass sich da vielleicht irgendwer auskennt.)

Warum hat er mich allein in dieser Welt zurückgelassen?
Warum liegt er da so allein unter der Erde?
Warum kommt er nicht mehr nach Hause? Wir (Hund und Katze und ich)warten auf ihn.Auch die Tiere verstehen das nicht.
Für die Katze warmein Otto die Bezugsperson, sie sitzt jetzt jede Nacht im Wohnzimmer,wo er oft gelegen ist, und schreit.Dann stehe ich auf und streichle und tröste sie.
Wann wird es uns besser gehen,wann werden wir wieder leben?

So jetzt gehe ich mit dem Hund hinaus.Danke fürs Zuhören.
Deine Wanderin

Inaktiver User
01.10.2007, 20:10
Ja Wanderin,die Wochenden sind meistens nicht gut zu ertragen.

Alles erscheint dir sinnlos, aber du hast noch deine Fellbegleiter.

Sich darum intensiv zu kümmern ist nicht sinnlos.
Versuche dir kleine Ziele zu setzen.

Google bei wer-weiss-was, dort kannst du dich anmelden und Rat von Fachleuten bekommen.

Mach doch bitte einen neuen Thread auf,mit einem anderen Titel,du wirst mehr Antworten bekommen,denke ich halt.

Liebe Grüße und viel Kraft und Zuversicht,Melia:blumengabe:

wanderin
01.10.2007, 22:24
Liebe Melia!
Danke für Deine Antwort.Aber warum bin ich so egoistisch und kümmere mich nur um mich und berichte über meine Sorgen und Probleme. Sag, wie gehts Dir? Erzähl mir ein bisschen von Dir.
Danke, deine Wanderin

Inaktiver User
02.10.2007, 22:22
Hallo Wanderin:blume:

Egoistisch empfinde ich dich nicht, sondern Menschlich.:smile:

Ich habe dir eine PN geschickt.

LG Melia:blumengabe:

wanderin
02.10.2007, 22:54
Liebe Melia!
Danke für Deine liebe Antwort!Ich weiss nicht, ob ich fähig bin Dir wirklich zu antworten.Ich bin traurig, weine, bin unzurechnungsfähigund kaum in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen.Ich versuche schlafen zu gehen.
Warum ist er nicht bei mir und ich kann mich an ihn nicht an ihn
kuscheln?
Es ist ein ganz schwerer Abend.
Alles Liebe Deine Wanderin

wanderin
02.10.2007, 23:03
Liebe Melia!
Ich hab Deine persönliche Nachricht gelesen. Du hast es auch nicht sehr einfach jetzt. Ich würde Dir gerne helfen, aber meine Computerkenntnisse reichen nicht sehr aus, ich kommen nicht auf dein Profil, wie komm ich dorthin?Ist auch nicht so wichtig. Ich geniesse es, Dir meine Gefühle und Sorgen mitteilen zu können.
Danke
Deine Wanderin

britte
03.10.2007, 09:51
Liebe Wanderin,
ich habe grade in Deinem Thread gelesen und möchte Dir nun auch antworten.
Es hat mich sehr betroffen gemacht, dass Du neben Deinem schweren Verlust auch noch mit seinen Verwandten rumstreiten musst. Das finde ich richtig unmenschlich. Geht es diesen Leuten nur ums Geld? Betrauern sie nicht auch ihren Vater/ Exmann? Sie haben doch auch ein gemeinsames Stück Lebensweg mit ihm hinter sich. Die können einem eigentlich nur leid tun. Deinen Entschluss einen Anwalt aufzusuchen, finde ich sehr gut. Der weiß am besten, ob Du etwas machen kannst. Hat Dein Mann überhaupt nichts schriftliches hinterlassen?
Ich denke, dass es trotz aller äußeren Schwierigkeit am wichtigsten ist, dass Du Deinen inneren Weg der Trauer weitergehst. Ich habe vor ein paar Tagen ein Trauertagebuch angefangen. Da schreib ich alle meine Gedanken und Gefühle wie Briefe an meinen Mann. Teilweise auch Dinge, die ich ihm nicht mehr sagen konnte und Fragen, die ich nicht stellen konnte. Irgendwie hilft mir das. Ich fühle mich nach dem Schreiben ruhiger.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag heute, an dem Du so sein kannst, wie Du wirklich bist.
Liebe Grüße
Britte

wanderin
03.10.2007, 11:19
Liebe Britte!
Danke für Deine lieben Worte.Es ist so schön in diesem Forum mit einander zu plaudern. Soviel Trost und Verständnis. Ich habe das Gefühl, dass es gut ist mit jemanden zu reden, der ganz Ähnliches erlebt hat und den Tod kennengelernt hat.Ich hatte mich bis zum 11.August nie wirklich mit dem Tod auseinandergesetzt,denn bis zum letzten Atemzug haben wir geglaubt miteinander noch soviele Jahre zu verrbingen, wir sind ja unsterblich, glaubten wir.Da er die letzten zwei Tage nicht mehr ansprechbar war, kann ich nicht sagen, was er gefühlt hat,geahnt hat,..
Deine Idee mit dem Trauertagebuch ist gut, ich werde das machen. Ich glaube auch,dass das hilft.
Liebe Grüsse
Deine Wanderin

britte
13.10.2007, 21:27
Liebe Wanderin,
ich habe in diesem Forum schon läger nichts mehr von dir gelesen. Ich möchte dich einfach fragen, ob es dir gut geht und wo du so auf deinem "Weg" stehst?
Liebe Grüße
Britte