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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeitslos und Krankenkasse



Inaktiver User
21.09.2007, 08:45
Hallo,

ich habe als freie Mitarbeiterin gearbeitet, war also (jedenfalls auf dem Papier...) selbständig. Jetzt habe ich die Kündigung bekommen und bin arbeitssuchend gemeldet. Krankenversichert bin ich bei der IKK direkt als freiwilliges Mitglied.
Mein Mann ist Beamter und deshalb privat versichert, deshalb kann ich mich nicht über ihn versichern.
Bei der IKK habe ich das so mitgeteilt und um eine entsprechende Änderung meines Beitrags gebeten, die IKK legt aber jetzt das Einkommen meines Mannes bis zur halben Bemessungsgrenze zugrunde, so dass ich 235 € zahle. Machen das alle Kassen so?
Ich möchte mich nicht um irgendetwas "drücken", aber ich habe nunmal derzeit kein Einkommen (bzw. so ca. 100 € im Monat aus einem Nebenjob), aber ich finde es einfach sehr unangenehm, überhaupt auf Kosten meines Mannes leben zu müssen.

Und wie sähe es aus, wenn ich mehr als 400 € verdienen würde, dann würde doch wieder mein eigenes Einkommen zugrunde gelegt? Das fände ich ja schon fast widersinnig, denn wenn ich 401 € verdienen würde, läge mein Kassenbeitrag bei ca. 48 €...

Kann mir jemand helfen???

Sun_Wukong
21.09.2007, 11:49
Hallo Tigercreme,
wenn Dein Mann Beamter ist, dann bist Du doch als seine Frau beihilfeberechtigt - oder nicht? Dann kannst Du Dich auch zu 10 oder 20 % privatversichern. Weiß jetzt grad nicht den Prozentsatz.
Das könnte evtl weniger als 235 Euro sein. Je nachdem wie alt Du bist und ob da noch Risikozuschläge drauf kommen. Müßt Ihr mal durchrechnen + bei seiner PKV nachfragen + evtl. die Beihilfestelle.

Und ja, wenn Du 401 Euro verdienst, kannst Du in die GKV und zwar zu einem niedrigeren Satz.

Inaktiver User
21.09.2007, 11:58
Ja, ich bin beihilfeberechtigt, allerdings ist bei mir eben noch so unsicher, wie es weitergeht, ich hoffe eigentlich auf eine Anstellung irgendwann.
Ich bekäme 70 % Beihilfe, die fehlenden 30 % würden mich auch so um die 200 € kosten. Wenn ich jetzt wüsste, dass ich keinen Job bekomme, würde ich tatsächlich in die Private gehen.
Das "Problem" ist, dass die mich nicht wirklich gern nehmen würden, weil ich mal Depressionen hatte. Innerhalb eines Jahres nach der Heirat nehmen die mich zwar mit höchstens 30 % Risikozuschlag unabhängig von der Gesundheitsprüfung, aber es wäre dann auf jeden Fall dokumentiert, dass ich Depressionen hatte. Eigentlich hatte ich vor, in der gesetzlichen KV zu bleiben, bis die Frist abgelaufen ist, in der ich das angeben muss, aber wenn die gesetzliche so teuer ist, wie die Private, mache ich das natürlich nicht.

Meine Befürchtung ist, dass ich jetzt die Gesundheitsprüfung mache, die Depressionen angebe und dann einen Monat oder so privat versichert bin und dann eine Anstellung finde und wieder zurück in die GKV muss, dann sind eben die Depressionen dokumentiert und ich komme nie wieder in die Private.

Sun_Wukong
21.09.2007, 12:12
Mmh, schwierig.
Dauert das denn noch lang, bis diese Frist abgelaufen ist?
Errinnere mich dunkel, daß in meinem PKV Vertrag entweder nach den letzten 5 oder 10 Jahren gefragt wurde ....

Denke mal, wenn es Dir wichtig ist, irgendwann mal in die PKV zu kommen, würde ich in den sauren Apfel beißen und in der GKV bleiben. :knatsch:

Inaktiver User
21.09.2007, 14:01
Hallo,
es ist genauso, wie Du vermutest.
Alle Krankenkassen handhaben das so mit dem Einkommen Deines Mannes.
Und ja, sobald Du 401,- und mehr € verdienst, bist Du wieder pflichtversichert.