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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krankenkasse Beitrag



Inaktiver User
20.09.2007, 09:59
Hallo,

ich bin bald Stipendiat, sprich ich habe kein zu versteuerndes Einkommen.

Wie hoch ist dann mein Beitrag, und muss ich die Höhe meines Stipendiums angeben?

Vielen Dank für Infos, v.a. wenn jemand weiß, welche Krankenkasse da für mich die günstigste wäre!
:blumengabe:

Inaktiver User
20.09.2007, 15:29
Hallo Sandyka.

In welchem Bereich bist Du denn Stipendiat?
Stipendien gibt es ja für Künstler, Schüler, Studenten, Jungwissenschaftler usw.

Davon wäre nämlich voraussichtlich abhängig, wo, wie und zu welchem Beitrag Du versichert werden kannst.

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
20.09.2007, 16:41
Meine Doktorarbeit wird durch ein Stipendium finanziert.

Weshalb spielt das eine Rolle?

Kenn mich da leider überhaupt nicht aus, und irgendwie erzählt einem da auch jeder was anderes ....

Inaktiver User
20.09.2007, 17:05
Hallo Sandyka.


Künstler werden über die Künstlersozialkasse (http://www.kuenstlersozialkasse.de/wDeutsch/kuenstlersozialkasse/umfangdesversicherungsschutzes.php) versichert
Schüler sind i.d. Regel bei den Eltern familienmitversichert oder wenn diese privat versichert sind, selbst versichert
Studenten sind i.d. Regel zunächst familienmitversichert und dann im Studententarif der Krankenkasse(n) zu versichern
Jungwissenschaftler sind nach meinem Dafürhalten gesetzlich/freiwillig zu versichern, wobei zwar das Einkommen rel. gering - aber die Gesamteinkünfte (siehe Stipendium) zur Ermittlung des Kassenbeitrages herangezogen werden.


Es ist also ein großer Unterschied, in welcher Gruppe Du angesiedelt bist.

Künstler und Schüler treffen hier also nicht zu und das Studium wurde im Prinzip auch beendet. Eine Tätigkeit als Jungwissenschaftler liegt aber (noch) nicht vor.

Ich habe deshalb bei einer der mit mir verbundenen GKV'n angefragt und folgende Auskunft erhalten:



Nachdem das Studium bereits beendet ist und es sich um eine "Fortsetzung" des Studiums handelt, ist der Interessent über eine freiwillige Versicherung in der GKV versicherbar.

Dabei ist folgendes zu berücksichtigen:

Handelt es sich um ein steuerfreies Stipendium, erfolgt die freiwillige Versicherung zum Mindestbeitrag (Kinderlos: hier 126,16 Euro pro Monat / mit Kindern: hier 124,13 Euro pro Monat)
Handelt es sich um ein steuerpflichtiges Stipendium unter 816,67 Euro monatlich, erfolgt die freiwillige Versicherung ebenfalls zum Mindestbeitrag (s.o.)
Handelt es sich um ein steuerpflichtiges Stipendium über 816,67 Euro monatlich, wird das Gesamteinkommen zum Normalbeitragssatz herangezogen....



Hilft Dir das weiter?

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
20.09.2007, 17:14
Ja, Du hast mir weiter geholfen :kuss:
:blumengabe:

Das heißt doch eigentlich, dass ich die Höhe meines Stipendiums (ca 1400) nicht mit angeben muss, oder?

Inaktiver User
20.09.2007, 18:03
Dein Stipendium liegt mit 1.400.-Euro deutlich über der Grenze von 816,67 Euro. Es kommt deshalb nur eine freiwillige Versicherung zum Normalbeitrag (oder bei Verzicht auf Krankentagegeld zum ermäßigten Beitrag) in Frage.

Bei der Kasse, bei der ich nachgefragt habe, liegt dieser Beitragssatz bei 12,6% Deiner Gesamteinnahmen (incl. Stipendium, Miet-, Pacht-, Zinseinnahmen usw.) - Bei dieser gibts auch umfangreiche Mehrleistungen gegenüber vielen anderen GKV'n (siehe http://www.brigitte.de/foren/showpost.html?p=2729701&postcount=26)

Schöne Grüße justii

Inaktiver User
29.09.2007, 19:34
Hallo Sandyka,

wie promovierst Du?
Wenn Du als Prom.studentin eingeschrieben bist oder Dich als solche einschreiben kannst, gilt der Studententarif - bis zu einer bestimmten Altergrenze, glaube ich.


GK

Inaktiver User
29.09.2007, 19:35
1400 ist aber ne Menge :freches grinsen: - genieß es! :blume:

Inaktiver User
29.09.2007, 19:40
Hallo Sandyka,

wie promovierst Du?
Wenn Du als Prom.studentin eingeschrieben bist oder Dich als solche einschreiben kannst, gilt der Studententarif - bis zu einer bestimmten Altergrenze, glaube ich.


GK

Eben dies habe ich abgeklärt - trifft nicht zu, wie Du vorausgehend nachlesen kannst.

Gruß justii

Inaktiver User
30.09.2007, 23:48
Na, wenn Du meinst.

Bei meiner Promotion, ebenfalls mit Stipendium, hat es geklappt und ich habe mein Wissen beschrieben. Ich blieb wegen KKV und rechtl. Absicherung an der Hochschule eingeschrieben. Eben als Promotionsstudentin. Die Immatrikulation macht den Unterschied. Nicht die Höhe des Stipendiums.
Diese wiederum kann ja - nur - bei einer freiwilligen und nicht-studentischen Versicherung bei einer GKV zählen.

Bei den PKVs gibt es übrigens auch studentische Tarife.

Also bitte besser abklären vor Ratschlagerteilung. :blume:

Inaktiver User
30.09.2007, 23:53
wann war das?

Inaktiver User
30.09.2007, 23:59
wann war das?

Vor ziemlich kurzer Zeit noch :blumengabe: !
Und schön war´s auch.


Kommt aber darauf an, wie die Krankenkasse die Promotion bzw. das PromStudium auffasst und einstuft.
Bei Deinem Beispiel gilt es ja nur als Studiumsfortsetzung, nicht als Studium. Vielleicht gibt es da Unterschiede? Auch gerade wegen der Immatrikulation?

Inaktiver User
01.10.2007, 08:44
Hallo Glueckskatze007

Danke für den Tipp. Ich werde diesen heute noch bei verschiedenen Kassen abklopfen und prüfen lassen, ob hier eine Möglichkeit besteht. Wäre natürlich eine coole Sache - man lernt ja nie aus *lächel*

Lieben Gruß und eine schöne Woche.

justii

Inaktiver User
01.10.2007, 22:11
Ja, würde mich auch interessieren.

Vll. wurde ich ja einfach "falsch" eingestuft? Kann ja auch mal passieren.

Hm.
Danke für Deine Mühe.

GK - auch eine schöne Woche wünschend.

Inaktiver User
02.10.2007, 00:02
Hallo Glueckskatze007

Hab leider noch keine verbindliche Antwort und bin Morgen erst Nachmittag wieder im Haus. Aber evtl. kann ich Dir dann schon was reinschreiben.

Gruß justii

Inaktiver User
02.10.2007, 09:11
Ich war auch als Promotionsstudentin immatrikuliert und habe den Studententarif an die Krankenkasse (Barmer) gezahlt. Ich hatte zwar kein Stipendium, aber der Studententarif ist mit ca. 50 € ja deutlich geringer als der "normale" freiwillige Tarif.
Als ich dann angefangen habe, nebenher 2 Tage pro Woche zu arbeiten, habe ich bei der KK angerufen und mir wurde gesagt, dass mein Einkommen nicht angerechnet werde (das waren so ca. 1.000 € im Monat), solange ich weniger als 20 Stunden pro Woche arbeite. Erst als ich mehr gearbeitet habe, musste ich mich "normal" versichern.