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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Vorstufe" von Parodontitis...



Silence25
18.09.2007, 18:53
Hallo Ihr!

Vielleicht weiß ja jemand Rat für mich. Also, ich muss etwas länger ausholen. Ich bin 25 und habe schon immer empfindliches, zu Entzündungen neigendes Zahnfleisch. Ich war aber vor ein paar Jahren schonmal in einer Zahnklinik um mich wegen eventueller Parodontitis durchchecken zu lassen, und da hieß es, ich hätte definitiv keine Parodontitis, sollte aber wegen des empfindlichen Zahnfleischs alle paar Monate zur professionellen Zahnreinigung. Zuerst hab ich das auch gemacht (in der Klinik), aber dann bin ich zu einem ambulanten Zahnarzt gewechselt, und der sagte nichts mehr in der Hinsicht, also hab ich es erstmal gelassen. Nun hatte ich vor ein paar Monaten bei ihm einen Kontrolltermin - alles ok. Ich habe gefragt, ob er vielleicht einfach mal eine PZR machen kann, und er meinte, es wäre nicht wirklich notwendig, aber schaden könne es nicht (bin privat versichert :freches grinsen:). Die PZR wurde dann auch gemacht; die Arzthelferin stellte eine leichte Entzündung des Zahnfleischs im Bereich der Schneidezähne fest, aber "Kein Grund zur Beunruhigung"; ich sollte ein paar Tage Mundspülung benutzen und gut.

So, vor einiger Zeit (so ca. vor 3 Monaten) bekam ich Schmerzen an den hinteren oberen Backenzähnen beim Kauen und wenn was Kaltes drangekommen ist. Ich bin zu meinem ZA gegangen und er sagte, der Zahn und das Zahnfleisch würden gesund aussehen (allerdings ohne Röntgenbild), und die Schmerzen kämen vom Knirschen, da würden einige Kontakte nicht passen an dem Zahn (ich knirsche schon laaaange und trage deswegen auch eine Schiene). Ich war seitdem mindestens 3 oder 4 mal da und er hat immer wieder die Schiene nachgeschliffen und an den zwei Backenzähnen auch kleines bisschen abgeschliffen (da hate ich noch eine Füllung), so dass die Kontakte wieder passen. Die Schiene sollte ich schrittweise absetzen, meinte er.

Das hab ich jetzt auch gemacht, und meinen beiden Backenzähnen ging es in den letzten Wochen besser, allerdings hatte ich an dieser Stelle einige Male Schmerzen am Zahnfleisch, und ich habe ab und zu gemerkt, das mein einer Backenzahn etwas zu "wackeln" scheint. Heute war ich nochmal beim ZA, und hab es ihm erzählt. Da schaute er das Zahnfleisch genauer an und kratzte so ein bisschen rum und meinte, es wäre ziemlich entzündet und es wäre eine Tasche da. Er hat ein bisschen sauber gekratzt und ein Medikament reingemacht und gemeint, ich soll jetzt jeden Tag dort Zahnseide benutzen (hab ich bisher mehrmals die Woche gemacht, aber nicht jeden Tag), und eine Mundspülung nehmen. Wenn es nach einer woche noch nicht weg wäre, sollte ich nochmal kommen und er würde dann röntgen.

Da ich aber übermorgen für zwei Wochen wegfahre, habe ich hin gefragt, ob er die Aufnahme vielleicht heute zur Sicherheit machen kann. Er hat ja gesagt, und: man hat gesehen, dass sich mein Knochen zwischen den zwei Backenzähnen abgebaut hat - nicht gravierend, wie mein Arzt sagte, aber doch deutlich sichtbar. :ooooh:

Ich hab ihn dann gefragt, ob das Parodontitis ist, und er meinte, eine Vorstufe davon. Ich hab ihn auch gefragt, ob auch meine anderen Zähne gefährdet sind, aber er meinte, wahrscheinlich eher nicht, da an den benachbarten Zähnen kein Knochenschwund zu sehen war (das war so eine Aufnahme wo man3-4 Zähne sehen kann). Er meinte, wahrscheinlich wäre es nur auf diesen einen Zwischenraum begrenzt.

Zum weiteren Vorgehen sagte er, dass das Medikament jetzt erstmal wirken würde und dass ich eben gut putzen und fädeln soll, und wenn ich Glück habe, reicht das und die Entzündung geht weg. Wenn ich in zwei Wochen nach Hause komme und es immer noch nicht weg wäre, soll ich nochmal kommen und dann würde er eine Kürrettage (schreibt man das so?) unter lokaler Betäubung machen und so die Tasche säubern und eventuelles Entzündungsgewebe entfernen. Ich hab ihn auch gefagt, ob er das nicht vielleicht gleich machen kann, aber er meinte, lieber erstmal abwarten, denn wenn kein tiefliegendes Entzündungsgewebe vorhanden wäre, würde man mit so einer Kürettage mehr kaputt machen als heilen. Er meinte, in zwei Wochen könne nichts Schlimmes passieren.

Ich bin jetzt irgendwie ziemlich verunsichert. Zum einen hab ich Angst, dass mein ZA das ein bisschen lax handhabt, denn ich dachte immer, dass man, wenn sich der Knochen schon zum Teil abgebaut hat, an einer Kürettage gar nicht vorbeikommt...?
Und zum anderen frage ich mich auch, warum er nicht ein Röntgenbild von den anderen Zähnen vorgeschlagen hat, denn vielleicht ist da ja auch was uns ich weiß es nur noch nicht...
Ja, und zu guter Letzt frage ich mich natürlich auch, ob zu dem Zeitpunkt, zu dem ich die Schmerzen bekommen habe, nicht auch schon das Zahnfleisch der Grund war und er das vielleicht nur nicht erkannt hat...? Denn ich kann mir kaum vorstellen, dass sich innerhalb von 4-5 Wochen (da war mein letzter Besuch bei ihm) eine Entzündung schon derart zerstörerisch auf den Knochen auswirken kann, dass er sich abbaut...

Fragen über Fragen... :wie?:

Was meint Ihr denn, was ich jetzt machen soll? Ich habe daran gedacht, vielleicht doch nochmal in die Zahnklinik zu gehen, wenn ich wieder zu Hause bin. Aber im Moment trau ich mich ja kaum wegzufahren - das hat mich irgendwie ziemlich geschockt heute... Weiß denn jemand von Euch zufällig, ob das, was mein ZA heute gemacht hat, überhaupt ausreichen kann, um eine Entzündung klein zu kriegen, die sich schon auf den Knochen ausgewirkt hat?

Und habt Ihr vielleicht sonst irgendwelche Tipps, was man selbst gegen Parodontitis machen kann außer Putzen, Fädeln und Mundwasser? Ich wäre für jeden Tipp dankbar!!!

Bitte entschuldigt dass es so lang geworden ist! :blumengabe:

Vielen Dank schonmal,

Silence

Nocturna
18.09.2007, 21:19
Hallo Silence,
dein Zahnarzt ist eine Null, den würde ich nicht mal unter der Androhung von Schlägen aufsuchen. Der Typ hat es astrein verbummelt, dich gründlich zu untersuchen und die Vorstufe zur Parodontitis schon früher zu entdecken. Selbst jetzt finde ich sein Behandlungskonzept grenzwertig und verstehen muss ich es schon gar nicht, zumal du privat versichert bist. Er hat also bei einer starken Entzündung nur etwas Salbe reingetan und dir ansonsten Zahnseide empfohlen? Allerhand.

Als meine Zahnfleischentzündung über Nacht akut wurde, bin ich täglich beim Doc vorgeritten und habe dort meine Portion Salbe bekommen. Als ich in dieser Zeit für eine Woche beim Skifahren war, habe ich dieses Medikament sogar in den Urlaub mitbekommen, falls eine Verschlechterung eintreten sollte. Genau das würde ich dir übrigens für deinen Urlaub empfehlen, geh zum Doc und fordere eine Salbe, die du selber aufstreichen kannst und die entzündungshemmend wirkt. Lass dich nicht mit einem Mundwasser abspeisen.

Sobald du vom Urlaub zurück bist und die Entzündung soweit abgeklungen ist, such dir einen neuen Doc. Es gibt Zahnärzte, die sich auf Zahnfleischbehandlungen spezialisiert haben, vielleicht gibt es einen bei dir.

Mein Backenzahn, der schon ziemlich wackelig war, konnte erhalten werden. Erst wurde die Entzündung bekämpft, hat lange gedauert, anschließend kam wohl das, was du Kürettage nennst. Danach wurde ein Abstrich gemacht und ich musste wegen der hohen Keimzahl, die sich immer noch im Zahnfleisch getummelt haben, ein Antibiotikum nehmen.

In dieser Zeit war ich Stammgast beim Zahnarzt, es hat sich aber gelohnt, mein Zahnfleisch hat sich gefestigt und der Zahn sitzt fast so gut wie früher. Nun bin ich 3-4 mal jährlich zur Zahnreinigung dort und alle 1-2 Jahre wird zur Kontrolle ein Abstrich gemacht, um diesmal rechtzeitig eingreifen zu können.

Ich schätze bei dir könnte ähnliches nötig werden. Gib dich nicht mit diesem Doc ab und such dir einen Besseren. Alles Gute.

kape
19.09.2007, 18:22
Hallo Siolence,

(Komme gerade von der Parodontitis-OP nach Hause...:zahnschmerzen: die Backe ist noch taub)

Ich kann mich Nocturnas Worten nur heftigst anschließen!!

Dringend rate ich Dir auch dazu, für den Urlaub beim Stümper-Doc die Salbe zu holen, um dann sofort nach dem Urlaub einen neuen Arzt zu suchen.
Wenn Du Hilfe benötigst bei der Suche nach einem Guten, schick mir ne PN, ich weiß da einen guten Link zur ZA-Suche. Hab meinen Traum-ZA so auch gefunden.
Parodontitis ist keine Kleinigkeit - und wenn Du erst 25 bist, ist das wirklich ein Alarmzeichen dem Du unbedingt und ohne Kompromisse nachgehen musst.

Dennoch einen schönen Urlaub!!

Liebe Grüße
kape

Silence25
19.09.2007, 21:34
Hallo Ihr Zwei,

vielen Dank für Eure Antworten!

Nocturna, danke Dir dass Du so ausführlich geantwortet hast und mir auch Deine Erfahrungen geschildert hast! :blumengabe:

Und kape, Dir auch ein :wangenkuss: für Deine Zeilen! Der Link zur ZA-Suche würde mich übrigens interessieren; vielleicht kannst Du mir den per PN schicken?

Zum Stand der Dinge kann ich Folgendes sagen: Ich habe mir heute einen Termin in der Zahnklinik gemacht, direkt wenn ich wieder nach Hause komme. Ich hab da angerufen und in der entsprechenden Abteilung einfach mal kurz meine Situation geschildert und gefragt, was ich wohl am besten machen soll. Die Frau an der Anmeldung meinte, ich solle bei ihr einen Termin beim Professor (!) vereinbaren (na ja, privat versichert halt :freches grinsen:) und der würde sich das mal ansehen und mir seine Meinung sagen, was zu tun sei. Danach könnte er mich entweder zu einem Arzt in der Klinik weiter verweisen, der dann - wenn nötig - die Behandlung durchführen würde, oder er könnte mir einen ambulanten ZA empfehlen. Das hört sich doch ganz gut an, oder? :smile:
Ich fahre übrigens nicht in Urlaub, sondern nur zu einem längeren Besuch wegh, aber dann dort in der anderen Stadt zu einem ZA oder in die Zahnklinik zu gehen ist denke ich nicht so sinnvoll, da ich das Ganze ja doch zu Hause weiterführen müsste. Oder seht Ihr das anders?

Wegen der Salbe: also, das, was mein ZA reingemacht hat, war keine Salbe sondern eine Flüssigkeit. Zum selber draufmachen hat er mir nichts mitgegeben. Aber ich denke, ich werd einfach das nehmen, was ich sowieso zu Hause habe (Pyralvex), denn wenn ich nochmal zu ihm gehen würde, würde er vermutlich sowieso sagen, dass da nichts nötig wäre... :knatsch: Es ist aber auch komisch: von außen sieht man wenig bis gar nichts von der Entzündung. Er hat es ja auch nicht von außen gesehen, sondern erst bemerkt, als er rumgestochert hat und es weh tat und blutete. Selbst Zähneputzen und Zahnseide benutzen tat vorher kaum weh und jetzt auch kaum. Vielleicht ist die Entzündung ja auch gar nicht so stark (der ZA meinte ja, es wäre keine richtig schlimme Entzündung). Vielleicht hat sich eben der Knochen in der letzten Zeit ein Stück weit abgebaut und die Entzündung, die das verursacht hat, ist gerade gar nicht so akut (hat ihren "Zenit" vielleicht gar schon überschritten :wie?:)...? Ich weiß es nicht. Aber ich tu im Moment wirklich alles, was ich kann...

Habt Ihr noch irgendwelche ultimativen Tipps? Ich hab mein Zahnpflege-Programm jetzt noch intensiviert, also ich erzähl Euch das mal :smirksmile::
morgens und abends Zähne putzen (morgens mit Handzahnbürste, abends mit elektrischer),
morgens und abends die Zunge mit dem Zungenspatel reinigen,
morgens und abends Mundspülung benutzen,
morgens vor dem Frühstück Ölziehen,
mittags nach dem Essen Zahnpflegekaugummi,
abends nach dem Zähneputzen überall Zahnseide benutzen,
auf die entzündete Stelle mindestens 2 mal täglich Pyralvex.

Kann ich sonst noch was machen?

Liebe Grüße und danke Euch nochmal!!! :blumengabe:

Silence

Nocturna
19.09.2007, 21:44
Habt Ihr noch irgendwelche ultimativen Tipps? Ich hab mein Zahnpflege-Programm jetzt noch intensiviert, also ich erzähl Euch das mal :smirksmile::
morgens und abends Zähne putzen (morgens mit Handzahnbürste, abends mit elektrischer),
morgens und abends die Zunge mit dem Zungenspatel reinigen,
morgens und abends Mundspülung benutzen,
morgens vor dem Frühstück Ölziehen,
mittags nach dem Essen Zahnpflegekaugummi,
abends nach dem Zähneputzen überall Zahnseide benutzen,
auf die entzündete Stelle mindestens 2 mal täglich Pyralvex.

Kann ich sonst noch was machen?

Himmel, das ist ja ein Megaprogramm! :ooooh:
Das reicht. Alles was bei einer solchen Zahnpflege nicht in Ordnung ist, muss über den Arzt abgecheckt werden. Mehr Aufwand wäre echt unzumutbar.

Ich wünsche dir auf alle Fälle einen schönen Urlaub. Ich denke, du wirst den Urlaub ohne Zahnarztbesuch schaffen. Mit etwas Glück bekommst du die Entzündung unter Kontrolle, dass der Prof. dann gleich mit einer Behandlung ansetzen kann, nach deiner Rückkehr.

Margali62
21.09.2007, 09:14
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morgens und abends Zähne putzen (morgens mit Handzahnbürste, abends mit elektrischer),
morgens und abends die Zunge mit dem Zungenspatel reinigen,
morgens und abends Mundspülung benutzen,
morgens vor dem Frühstück Ölziehen,
mittags nach dem Essen Zahnpflegekaugummi,
abends nach dem Zähneputzen überall Zahnseide benutzen,
auf die entzündete Stelle mindestens 2 mal täglich Pyralvex.

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Meine Dent ist der Meinung, dass es egal ist ob manuell oder elektr.-
Hauptsache, man macht es richtig. Kleine Zahnbürste. Weiche Zahnbürste.
Keine Zahnpasta, die alles abdeckt. Lieber gegen Karies putzen und eine halbe Stunde später gegen Zahnfleischentzündung.

Immer nach dem Essen putzen. Speisereste verursachen Belege (Plaque). Belege verursachen Entzündung. Auf Entzündung reagiert der Mensch mit zurückgehendem Zahnfleisch. Die Bakterien greifen den Knochen an. Zahn beginnt zu wackeln.

Zwischenräume säubern (immer nach dem Essen) mit Interdentalbürsten. Ich habe drei verschiedene UND Zahnseide, da die Zwischenräume eben verschieden groß sind.

Regelmäßig die Tiefe der Taschen messen lassen. Ab 4 ist holla-die -Waldfee- angesagt. Da kommt man schon in den Entzündungsbereich.

Mehrmals i. Jahr zur prof. Reinigung gehen. Dort alle Belege entfernen lassen. Man kommt nämlich trotz aller Bemühungen nicht an alle Winkel dran.

Mundspülung: bewirkt gar nichts, wenn nicht richtig geputzt wird. Die Bakterienfilme müssen runter, das geht nicht mit Spülung, nur mit abbürsten.

Sagt meine Dent.
Ich bin 45 und bei mir ist alles im grünen Bereich, klopf auf Holz.

Inaktiver User
26.09.2007, 21:42
Hallo Silence,

hab ich das richtig verstanden, du trägst deine Schiene nicht mehr, du hast sie "abgesetzt", bzw. "absetzen müssen"?

Eine Idee wäre von mir, daß du weiterhin nachts fleissig auf deinem Fehlkontakt "rummahlst" und dir den Zahn sozusagen "ausknirschst".

Grüße
magnummysterium

Silence25
09.10.2007, 14:10
Hallo Ihr Lieben!

Danke Euch noch für Eure Beiträge. :blumengabe: Ich bin wieder zu Hause und war heute in der Zahnklinik. Da hab ich mich doch schon besser beraten gefühlt. Der Prof war sehr nett und hat sich auch viel Zeit genommen. Er hat mich zum Röntgen geschickt (alle Zähne) und dann aufgrund von dem Bild und meinem Mund-Befund die weitere Behandlung vorgeschlagen.
Folgendes ist dabei rausgekommen: Ich habe eine Parodontitis, aber anscheinend nur in dem einen Zahnzwischenraum. Der Prof meinte, es wäre keine "typische" Parodontitis, weil sie wahrscheinlich wirklich durch mein Zähneknirschen, also den Druck auf Zähne und Kiefer, bedingt ist und nicht durch bakterielle Beläge. Die hätten sich da nur reingesetzt, wären aber wahrscheinlich nicht die eigentliche Ursache.
Trotzdem hat er mich zu einem der behandelnden Ärzte weitergeschickt, der mir nochmal an allen Zähnen die Taschentiefe gemessen hat (war aber bis auf die eine Stelle anscheinend überall ok), und dann die entzündete Tasche behandelt hat (das war dann diese Kürettierung, die mein vorheriger ZA erstmal nicht machen wollte). Er hat mir dann noch ein Gel reingemacht, das ich auch zu Hause erstmal weiter benutzen soll, und in sechs Wochen soll ich wieder kommen, dann wird auch eine professionelle Zahnreinigung gemacht. Mein Zahnfleisch ist laut seiner Aussage aber sonst gut und meine Zähne gut gepflegt. :smile:
Dann war ich noch bei einer Kieferorthopädin eine Station weiter. Der Prof hatte nämlich gemeint, man müsste nochmal wegen dem Knirschen nachschauen, da das wirklich schon arge Spuren auf einigen Zähnen hinterlassen hätte und er hätte den Eindruck, dass ich trotz Schiene noch stark "presse". Wobei ich die Schiene ja auf Anraten meines vorherigen ZA schon seit einigen Wochen nicht mehr trage (ja, hast Du richtig verstanden magnummysterium, und Dein Verdacht ging ja anscheinend auch in die richtige Richtung :blumengabe:). Na ja, die Kieferorthopädin hat mich dann eingehend befragt, untersucht, Abdrücke gemacht und mich dann nochmal zum Röntgen der Kiefergelenke geschickt. :knatsch: Und das Ergebnis war leider wenig erfreulich - durch das starke Pressen haben sich meine Kiefergelenke, vor allem das auf der Seite mit der Parodontitis, stark nach hinten Richtung Ohr verlagert, und sie meinte, das müsste man unbedingt rückgängig machen, zumindest so weit es geht. Die Schiene soll ich weiterhin nicht tragen, wenn es geht, sondern ich soll jetzt Übungen machen, die das Kiefergelenk entspannen und wieder ein Stück nach vorne verlagern sollen. Oh Mann. Die Ärztin meinte: "Sowas sieht man selten in dieser Deutlichkeit." Na toll... :ooooh:
Jetzt bin ich mal gespannt. Ich denke, dass es bestimmt richtig war, dort hin zu gehen, weil da eben nicht nur in eine Richtung geschaut wird, aber im Moment bin ich irgendwie ziemlich fertig. Die behandelte Stelle im Mund tut zunehmend weh, jetzt wo die Betäubung weg ist, mir tun die Kiefergelenke weh von den ganzen Untersuchungen und mein Kopf fühlt sich an, als müsste er gleich explodieren... :zahnschmerzen: Ich hoffe, das wird schnell besser, habe gerade schonmal ne Schmerztablette genommen.

So, genug gejammert.

Liebe Grüße an Euch! :wangenkuss:

Silence

Nocturna
09.10.2007, 20:14
Arme Silence,
es kommt gerade etwas knüppeldick daher. :blume:

Trotzdem, es tut gut, wenn man klarer sieht, auch wenn das mit dem Kiefer erstmal einen Schock verursacht hat. Es war die richtige Entscheidung in die Klinik zu gehen, dazu darfst du dir schonmal gratulieren. Vertrau auf die moderne Medizin, das mit deinem Kiefer wird schon werden und selbst kleine Fortschritte sind besser als ein unerkannter Zustand.

Halt die Ohren steif, mit etwas Geduld wirst du die Sache in den Griff bekommen.