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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachbar nervt - braucht Tipps für einen lustigen Streich



Thea40
12.09.2007, 13:18
Hallo,

ich weiß nicht ob ich hier im richtigen Forum bin, aber mal sehen ob ihr ein paar Ideen habt.

Es geht um den Nachbarn meiner Eltern. Vor dessen Haus ist die Ortstraße, die nicht sonderlich viel befahren wird, da Sackgasse seit ca. 1,5 Jahren ohne Teerdecke, so das es bei trockenem Wetter staubt, wenn man mit dem Auto darüber fährt. Da dieser Herr das als Zumutung empfindet bekommt er von der Gemeinde das Wasser bezahlt und ist täglich damit beschäftigt die Straße zu wässern.
Damit aber nicht genug, er versucht die Straße in Eigeninitiative zu entschleunigen. Vornehmlich tut er das in dem er jedem ankeift der dort entlang fährt und oft auch anhält. Das schlimme ist 9 von 10 mal ist er vor der Tür wenn ich dort vorbeifahre. ER hat mich auch schon mehrmals angehalten.Sein O-Ton: Wir sin Alt!. Wir könnten das nicht vertragen. Wir sind krank! Es Staubt. Ich hab ihm ganz freunlich vorgeschlagen es sich doch hinter seinem Hausgemütlich zu machen, wenn er den Staub nicht vertragen kann. Ich fahr schon so langsam das mir fast das Auto ausgeht aber das reicht anscheinend noch nicht. Es ist schon Nötigung, das ganz Dorf spricht darüber und lacht über ihn. Nur für diejenigen die dort entlang müssen ist es langsam nicht mehr lustig. Leider gibt es keinen anderen Weg als diesen wenn ich zu meinen Eltern fahren will und ich mag schon fast nimmer hin.

Irgendetwas würde ich gern anstellen, nichts schlimmes , so das man darüber schmuzeln kann.
Einer hatte schon mal Korn ausgesät das munter dort wuchs.:freches grinsen:
Also ich brauch Ideen

Gruß Thea

Islabonita
12.09.2007, 13:26
Äh, willst Du Dir Deinen Beitrag vielleicht nochmal durchlesen und so ändern, dass er verständlich wird??

Thea40
12.09.2007, 13:30
Hab ich gamacht, Isla. Hoffe es geht jetzt, Meiner Maus ist der Saft ausgegangen und so hab ich wirres zeugs fabriziert.

Danke

Inaktiver User
12.09.2007, 13:56
Wieso willst du den armen Kerl denn ärgern?
Also mir tun solche Menschen leid. Im Grunde ist er doch total verschroben und merkt es selbst nicht einmal. Ich würde ihn ignorieren und mich nicht von ihm beeinflussen lassen. Fahr so oft und wie du willst zu deinen Eltern und tue so als wäre er Luft. Über was beschwert er sich denn und was kann er schon ausrichten? Über nichts und nichts!
Also, dann braucht er auch keine besondere Beachtung.
Ärger ihn nicht, der ist offensichtlich so durcheinander im Kopf, dass er genug Ärger mit sich selbst hat.

Massashi
12.09.2007, 14:05
Ich schließe mich Lulunnana an.

Ärgere Dich und ihn nicht unnötig.

Ich würde nur so viel Rücksicht nehmen, wie es Dir angemessen scheint. Also z.B. nicht so langsam fahren, dass Dir Dein Auto ausgeht. Wenn er sich beschwert: trotzdem freundlich grüßen und ansonsten ignorieren.

Massashi

Margali62
12.09.2007, 14:19
Ich würde mich selber natürlich rücksichtsvoll verhalten, denn ich kann den alten Mann verstehen.
Wir hatten an unsere Strasse zwei Jahre eine Kanalbaumaßnahme, die Dreckbelästigung war ungeheuerlich.
Die Stadt mußte ein paarmal kommen mit Bewässerungswagen, weil alte Leute z.B. Atemnot bekamen. Die Häuser waren dermaßen dreckig, dass sie angestrichen werden mußten. Der Staub war zentimeterdick in den Schränken. Ihr könnt es Euch nicht vorstellen.

Nimm doch Rücksicht!

Islabonita
12.09.2007, 14:56
Klar, der Mann ist verschroben und die Autofahrer sind leicht genervt.
Aber im Grunde kann er einem Leid tun und ich schließe mich den Vorschreiberinnen an. Der Mann leidet anscheinend wirklich unter der Situation und ihn dann noch ärgern zu wollen - find ich nicht gut.

Thea40
13.09.2007, 08:38
Ich will ja nix Böses oder Gemeines tun, halt irgendwas witziges zum schmunzeln auch für den Nachbarn, vieleicht kann er die Sache dann etwas gelassener sehen, so schlimm ist es nämlich garnicht mit dem Staub. Er ist halt auch ein Hypochonder.
Der putzt sich selbst nach einem Glas Wasser die Zähne.
Obwohl...wenn ich so darüber nachdenke...glaube ich das kaum, das er das je kann.

Thea

Islabonita
13.09.2007, 10:07
Ob der noch schmunzeln kann?! Ihr könnt ja etwas Baldrian anpflanzen, vielleicht hilft das :-))

Aber im Ernst: wie wäre es mit Kuchen backen, hingehen, sagen, dass Du Verständnis hast, aber leider auch nichts gegen die schlechte Straße machen kannst und mit dem Herrn ins Gespräch kommen?

Inaktiver User
13.09.2007, 13:20
Ich will ja nix Böses oder Gemeines tun, halt irgendwas witziges zum schmunzeln auch für den Nachbarn, vieleicht kann er die Sache dann etwas gelassener sehen, so schlimm ist es nämlich garnicht mit dem Staub. Er ist halt auch ein Hypochonder.
Der putzt sich selbst nach einem Glas Wasser die Zähne.
Obwohl...wenn ich so darüber nachdenke...glaube ich das kaum, das er das je kann.

Thea


woher willst du DAS denn alles so genau wissen ?? z. b. ob er irgendeinen witz zur thematik auch sooooo witzig finden wird wie du ? oder das er sich angeblich nach m wasser trinken die zähne putzt, also wirklich:wie?:

von mir bekommst du keinen tip weil ich dein ansinnen nicht ok und viel eher reichlich unsensibel finde.

aber: falls der gute die autofahrer nötigt anzuhalten indem er viell. auf die strasse springt......DAS wäre ein gefährlicher eingriff in den strassenverkehr, vorallem für ihn selber, und sowas wäre dann ein fall für die polizei BEVOR mal was passiert.
gruß von nemesis

Inaktiver User
13.09.2007, 13:33
Wie wäre es denn mit einem Brief an die Gemeindeverwaltung - unterschrieben von allen Dorfbewohnern - mit der Nachfrage, wann denn die Teerdecke endlich erneuert wird (Du schriebst ja "seit ca. 1,5 Jahren ohne Teerdecke" - liest sich für mich, als ob schonmal eine da war)?

Wenn man von der Staubbelästigung mal absieht, empfinde ich es auch als riesige Wasserverschwendung, andauernd die Straße zu bewässern. Besser wird dieses Straßenstück dadurch auch nicht.

Inaktiver User
13.09.2007, 15:19
Hm, vielleicht Kresse aussäen? :freches grinsen:

Ansonsten wirklich Druck machen bei der Stadtverwaltung, das ist nach 1,5 Jahren wirklich eine Zumutung.

Inaktiver User
13.09.2007, 16:58
Sind wir hier eigentlich im Kindergarten oder was?

Zitronengras
13.09.2007, 17:21
Hupen, wenn er Dir im Weg steht, wenn er nicht weggeht, Polizei rufen. Vielleicht ist er ja auch irgendwie verwirrt. Wenn er nicht mitten auf der Straße steht, würde ich einfach drumrumfahren und mich garnicht mit dem unterhalten.

Inaktiver User
14.09.2007, 11:04
Also, ehrlich!
Manche Leute regen sich schon darüber auf, dass man atmet!

Was machst Du Dir Gedanken über den Kerl?

Fahr so schnell wie Du willst und ignorier ihn!

Bagy
15.09.2007, 01:25
Meine Güte, wenn man Eure Antworten so liest kommt man sich vor wie bei einem altjüngferlichen Kaffeekränzchen.

"Du mußt Verständnis haben, sei doch schön lieb zu dem armen alten Mann, so was tut ein liebes Mädchen aber nicht."

Thea 40 wollte einen Tipp für einen Streich und keine moralischen Vorhaltungen.:grmpf:

Chinaladen
15.09.2007, 03:19
Ich finde Islabonitas Idee mit dem Kuchen ganz toll!

Das alte Mann wuerde sich ernstgenommen fuehlen und bekaeme den Eindruck, dass er seiner Umwelt nicht egal ist. Und fuer Thea haette es vielleicht den Erfolg, dass er sich etwas beruhigt und freundlicher ist.

Wahrscheinlich fuehlt sich der Mann durch den Staub eben belaestigt, vielleicht uebertreibt er es ja auch. Aber ihm waere wenigstens klar, dass seine Umwelt nicht mit Absicht mehr Staub erzeugt.

Ich glaube Apfelkuchen kaeme gut an. Oder Kaesekuchen. Am liebsten mag ich persoenlich Kaesekuchen mit Apfel und Rosinen. Mensch, da gaebe ich was fuer, seufz...

Komm, Thea! Mach das und erzaehl wie es gelaufen ist. Wenn er sich dann noch anstellt, dann ueberlegen wir einen Streich!
:blumengabe:

Inaktiver User
15.09.2007, 14:35
Thea 40 wollte einen Tipp für einen Streich

jaja, das haben wir schon verstanden.....in meiner stadt mußte auch mal einer einen ach so witzigen streich spielen ohne einen gedanken dazu zu verschwenden WIE sich DAS auf einen alten mit den nerven strapazierten menschen auswirken könnte.

leider endete dieser spaß im notarztwagen.......weil er sich aufgeregt hat, daß er einen herzkasper bekam.

n bissl hirn wär net schlecht.ich wollte so einen mist nicht vertreten müssen, wenns dann doch schiefläuft und bekanntlich tut es dem "täter" ach soooo leid....hinterher.

:schild nein:

Inaktiver User
15.09.2007, 19:20
Ich finde das auch kein bißchen lustig. Der Mann ist offensichtlich krankhaft in seinem Verhalten und sich über sowas auch noch zusätzlich lustig machen zu wollen ist weit unter Kindergartenniveau.

Twinkie
16.09.2007, 00:47
Besorge einen Satz Staubschutzmasken à la Michael Jackson& SARS für den guten Mann und schreib die Wochentage drauf, so wie bei Babylätzchen. Oder so einen Sprinkler für den Gartenschlauch, da kann er dann eine Zeitschaltur anschließen. Oder melde ihn bei diversen Vereinen an,da er ja anscheinend nix zu tun hat vor lauter Staubobsession. Oder schütte ein paar Kiesel im Hof auf, dann kann er die Straße pflastern.
Ist natürlich gemein, der gut Mann hört sich ziemlich unglücklich an muss ich sagen.

Inaktiver User
17.09.2007, 11:02
Meine Güte, wenn man Eure Antworten so liest kommt man sich vor wie bei einem altjüngferlichen Kaffeekränzchen.

"Du mußt Verständnis haben, sei doch schön lieb zu dem armen alten Mann, so was tut ein liebes Mädchen aber nicht."

Thea 40 wollte einen Tipp für einen Streich und keine moralischen Vorhaltungen.:grmpf:


Und was sollte ein Streich bringen? Die übliche: Wie Du mir, so ich Dir-Geschichte? Wenn man sowas hier einstellt muß man auch damit rechnen, dass es Menschen gibt, die von solchen Vorgehensweisen ala Kindergarten nichts halten.

Und dass ein "liebes Mädchen sowas nicht tut" hat kein Mensch geschrieben, das ist reine Interpretation.
Für mich persönlich ist sowas kindisches Verhalten, wobei natürlich auch der Nachbar ein Kindskopf ist, keine Frage, aber der wollte ja keine Antwort hier haben.

Ende der Durchsage.:blumengabe:

Inaktiver User
18.09.2007, 13:51
Ich würde dem Nachbarn zwar keinen Kuchen backen, aber auch vorsichtig fahren. Das ist auf eine Länge von 10 - 20 Metern (mehr haben Häuser ja nicht an Länge zur Straße, üblicherweise) durchaus möglich.

Ich würde auch nicht hetzen oder sonstige Dinge tun. Das fiese an Demenzerkrankungen ist, daß sie schleichend kommen und die alten Menschen das nicht abschätzen können, daß sie uneinsichtig und nicht aus eigener Kraft dagegen arbeiten können.

Und, was ich noch täte (ich bin ein Fan von direkter Demokratie), ich würde mir die nächste Bürgermeister-Sprechstunde suchen, und dort versuchen, dieses Problem sachlich und konstruktiv anzusprechen.

Mit diesem Instrument habe ich noch immer alles gekriegt, was ich haben wollte (waren aber keine unbilligen Forderungen! Aber Dinge, die verhandelbar sind).

Im übrigen bin ich froh, jung und gesund zu sein, und da ich weiß, wie schnell man in die Schiene des "verschrobenen Alten" kommen kann, nachsichtig.

"Liebe Mädchen" ist hier m.E keine Basis. Aber wenn es mich nervt, gehe ich halt zum Bürgermeister und übergebe ihm das Thema zur gefälligen Behandlung. Dafür ist er da.

Inaktiver User
20.09.2007, 14:07
Da keift einen einer unverschämt an, giftet und benimmt sich daneben, und dann soll man ihm noch einen Kuchen backen???

Ich sehe nicht ein, Kratzfüßchen zu machen, wenn einer so aus der Rolle fällt. Vielleicht würde ich Hilfe anbieten, eventuell mit der zuständigen Gemeindeverwaltung sprechen - aber erst wenn der gute Mann zu einem normalen Ton herablässt.
Erste Hilfsmaßnahme, statt irgendwelcher sinnloser Kinderstreiche oder anbiedernder Kuchenspenden: freundlich und sehr bestimmt Klartext reden. "Sie vergreifen sich im Ton - und zwar gewaltig. Lassen Sie das, dann bin ich bereit mit Ihnen zu reden. So nicht!"
-------------

Leider habe ich auch so einen älteren und leicht debilen Nachbarn, der mich ständig belästigt, mir unanständige Avancen macht und mir ungefragt erläutert, daß er seinen Intimbereich regelmässig enthaart. Er versucht mich zu betatschen, in den Arm zu nehmen. Dieser Typ ist mir dermassen widerlich; ich kann mich nicht mehr im Bikini in meinem eigenen Garten sehen lassen, ohne das er am Zaun steht und gabert und gafft. Er hat extreme Langeweile, keine andere Aufgabe, als die Nachbarschaft zu beobachten. Ständig will er mich in seine Sauna einladen und eben weil er debil ist, kann ich sagen, was er will - er hats nach 2 Minuten vergessen. Ich habe versucht, vorsichtig mit seiner ausgesprochen netten Frau zu reden; sie fängt an zu weinen und will von dem Thema nichts hören...

Da hilft nur eins: durchstarten, wenn er kommt. Ich habs immer eilig, wenn er auftaucht und leider leider gar keine Zeit...
Ich fühle mich ständig beobachtet, sehr sehr unangenehm.

Tirina
21.09.2007, 05:57
Mit den Scherzen und lustigen Streichen ist das immer so eine Sache. Mal ganz abgesehen davon, das der Mann alt ist, sowas kann ganz schnell ein Selbstläufer werden, den man so nicht gewollt hat und dann nicht mehr aufhalten kann. Da kommt eins zum andern und plötzlich ist Krieg und das nur wegen eines lustigen Streiches. Der Nachteil an lustigen Streichen ist halt, das sie vom Betroffenen oftmals nicht als solcher erkannt werden.

Letzen Endes ist es das Beste, ruhig zu bleiben und immer freundlich sein, auch wenn es noch so nervt. Meist ärgert das solche Leute wesentlich mehr.

Inaktiver User
24.09.2007, 15:13
Meine Güte, wenn man Eure Antworten so liest kommt man sich vor wie bei einem altjüngferlichen Kaffeekränzchen.

"Du mußt Verständnis haben, sei doch schön lieb zu dem armen alten Mann, so was tut ein liebes Mädchen aber nicht."

Thea 40 wollte einen Tipp für einen Streich und keine moralischen Vorhaltungen.:grmpf:

Danke! :freches grinsen:

Lukulla
24.09.2007, 15:53
Ich finde Islabonitas Idee mit dem Kuchen ganz toll! Ich glaube Apfelkuchen kaeme gut an.

Na, ob er die Andeutung versteht? :freches grinsen:

Inaktiver User
24.09.2007, 15:53
Eine Baufirma beauftragen die 100m vor und nach des Nachbarn Haus mit einer Teerlösung die Staub bindet zu besprühen.
Das gibt es, kann gar nicht so teuer sein, vielleicht zahlen ja andere Nachbargeschädigte mit dran und die Lösung würde hinhalten eine Weile, lang genug, dass Nachbar sich eine andere Beschäftigung suchen müsste.

Lukulla
24.09.2007, 16:00
Der Nachbar hat sich in das Staub-weg-Szenario reingesteigert und wird damit auch nicht mehr aufhören, das ist jetzt sein Lebensinhalt.

Schriftliche Beschwerde an die Stadt wegen:

1. unzumutbarer Härte
2. Wasserverschwendung
3. Gesundheits-Gefährdung von Menschen
4. Verletzung des Grundsatzes öffentlichen Platz in technisch möglichen Zustand zu halten
5. Androhung einer Anzeige an den Bürgermeister, Leitung des Stadtbaurates. etc. wegen Unterlassung von Punkt 4
6. Übermittlung von zig Reparaturrechnungen der Kardanwelle, der Stossdämpfer, der Reifen diverser Autos der Nachbarn

Nach 10 Tagen kommt der Terrwagen. Das ist ein schöner Streich!

Inaktiver User
26.09.2007, 11:34
Eine Baufirma beauftragen die 100m vor und nach des Nachbarn Haus mit einer Teerlösung die Staub bindet zu besprühen.
Das gibt es, kann gar nicht so teuer sein, vielleicht zahlen ja andere Nachbargeschädigte mit dran und die Lösung würde hinhalten eine Weile, lang genug, dass Nachbar sich eine andere Beschäftigung suchen müsste.

:ooooh: ohohoh, genau DAS darf anwohner aber nicht !! kein anwohner darf solche und andere maßnahmen an öffentlichem von der stadt bzw. bauamt zu verwaltenden objekten wie strasse z.b. vornehmen. sowas kann mit einer anzeige wegen "sachbeschädigung" geahndet werden, das ist kein witz, und er muß am ende auch noch für ev. maßnahmen aufkommen um das ganze in seinen ursprünglichen zustand zurück zu versetzen. da ist auch nicht das thema ob er was am bisherigen zustand gebessert hat.

nein, DAS war kein guter tip, sorry.
gruß von nemesis

Inaktiver User
27.09.2007, 00:45
gut, anderer Vorschlag:

Einen Gutschein schenken zur Behandlung einer Stauballergie inklusive 10 psychotherapeutischen Nachbehandlungen.

Lukulla
27.09.2007, 01:02
Das ist eine gute Idee, denn ich glaube, Thea40 ist inzwischen in einer Staubwolke verloren gegangen. :smirksmile:

Inaktiver User
28.09.2007, 16:09
Ich schlage vor, wir nutzen die Gelegenheit dazu, eine allgemein brauchbare Verhaltensstrategie im Umgang mit nervenden Nachbarn zu eruieren.

Gegeben sind:
1. ein Ich
2. ein Nachbar
3. ein Zustand, Umstand, Prozess im Tagesablauf, welcher Nachbar genug stört, um sich dagegen zu wehren auf irgend eine Weise, welche das Ich nun wiederum stört.

Mögliche Vorgehen:
Am einfachsten:
das Ich entstören, will heißen, das Ich lässt den Nachbarn seine Abwehrmaßnahmen treffen und lässt ihn damit gewähren, der Nachbar hat sein Hobby weiterhin und das Ich lern darüber zu lachen und cool seiner Wege zu gehen.

vielleicht etwas schwieriger:
den Umstand entfernen, im gegebenen Fall die stiebende Strasse.
Lösung für Vermögende:
Man baut eine alternative Zufahrt, welche, da unter dem Boden, nur während der Bauzeit stören kann. Danach hat man eine eigene Zufahrt und der Nachbar kann seine Naturstraße belauern, über welche nur noch er selbst fährt oder Besucher die zu ihm wollen.

Für mittel Begüterte:
Man schlägt bei der Gemeinde einen Viadukt vor (meist billiger als die Tunnelvariante) welche die stiebende Strecke überführt und zugleich beschattet, wodurch das Wasser des Nachbarn länger den Staub bindet.

Für Mittellose:
Man geht zu Fuß und stellt den Wagen vor der Staubstrecke ab, womit man alle außer Geländefahrzeugen blockiert und die Strecke unbefahrbar wird.
Für normale Einkäufe nimmt man vom Auto zum Haus einen Caddy, ein praktisches Ding, erhältlich bei OBI TESCO WARO MIGROS COOP EPA oder im Fachhandel für 25€ ungrad und leistet damit auch gleich sein Fitnesstraining ab, den Einkauf heim zu schleppen.

Allgemein:
Man beseitigt das Problem, indem man es umgeht.

Politisch:
Man lädt den Nachbarn ein, zu seinem Lieblingssnak und versucht seine Störung zu beheben.
Diese Lösung ist die vermutlich langwierigste, da sie die erste ist die gewöhnlich gemacht wird und die nicht geklappt hat.
Allerdings muss berücksichtigt werden, dass viele Menschen diese erste Besprechung nicht eben mit diplomatischem Geschick zu führen in der Lage sind, da vom Beginn der Störung bis zum Aggressionspotential, das nötig ist eine nachbarschaftliche Konferenz über sich ergehen zu lassen bereits ein gehöriger Adrenalinpegel erreicht ist, dessen Besänftigung nun die Obliegenheit des treusorgenden Lebensabschnittsgefährten wäre, welcher damit aber überfordert ist, da er zumeist bereits durch die kulinarischen und lukullischen Bereitstellungen vollkommen absorbiert in der Küche weibelt.

Hat man diese Erfahrung erst mal hinter sich gebracht, dürfte der nächste Versuch in einem fernen Lokal stattfinden und zusammen mit einem Friedensrichterersatzmann (damit die Sache nicht gleich amtlich wird, falls man später doch noch zu härteren Methoden greifen muss)
Für das Nachbargeschöpf, den Ursprung allen Ärgers stehen also Verführungen aller Klassen und Genüsse aller Sinne bereit, aber nicht etwa so, dass der Nachbar nun sich unterstützt fühlt darin, zwecks weiterer Einladungen neue Probleme zu generieren!