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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grundfähigkeitsversicherung



Shaun78
24.08.2007, 16:24
Hallo!
Ich mal wieder...:smile:

Kurze Vorgeschichte: 29, angestellt, weiblich, chronisch krank und deshalb keine Möglichkeit in eine BU reinzukommen.
Wegen der Gesundheitsfragen gibt es für mich - außer der privaten Vorsorge - eigentlich nur noch eine Option und das auch nur, falls ich hierbei trotz der chron. Krankheit reingenommen werden kann: die Grundfähigkeitsversicherung, in diesem Fall von Canada Life.
Ingesamt finde ich das Konzept gar nicht übel und eine Versicherung für den Verlust bestimmter Grundfähigkeiten würde ja den Fall, dass man nicht mehr arbeiten kann, abdecken. Da ich im Büro arbeite müsste schon wirklich viel passieren, damit ich als berufsunfähig eingestuft werde, nehme ich mal an. Und diese Grundfähigkeitsvers. greift z.B. wenn man nicht mehr sehen oder schreiben kann.

Nun meine Fragen:
- ist das wirklich ein einigermaßen sinnvoller Ersatz für die BU?
- zahlt die Versicherung auch bei Folgen durch UNFALL oder nur nach Krankheiten? das konnte ich nämlich auf der Info nirgends so ganz konkret entnehmen
- wie wird mit den Gesundheitsfragen umgegangen - habe ich überhaupt mit einer chron. erkrankung eine Chance? Wird evtl. der Beitrag entsprechend erhöht? oder ist das hier genauso "streng" wie bei BU ?
- mein Berater hat mir jetzt eine Laufzeit bis 60 vorgeschlagen. Sollte das nicht eher wirklich bis Rentenbeginn mind. laufen? Ich muß ja vom jetzigen Standpunkt davon ausgehen, bis 67 arbeiten zu müssen (:knatsch: )

Das sind erst mal so die wichtigsten Fragen...

Vielleicht weiß ja jemand noch näheres und/oder hat sich mit dem Thema schon beschäftigt !
Danke!!
Shaun

DerExperte
25.08.2007, 00:16
Hallo!
Ich mal wieder...:smile:

Kurze Vorgeschichte: 29, angestellt, weiblich, chronisch krank und deshalb keine Möglichkeit in eine BU reinzukommen.
Wegen der Gesundheitsfragen gibt es für mich - außer der privaten Vorsorge - eigentlich nur noch eine Option und das auch nur, falls ich hierbei trotz der chron. Krankheit reingenommen werden kann: die Grundfähigkeitsversicherung, in diesem Fall von Canada Life.
Ingesamt finde ich das Konzept gar nicht übel und eine Versicherung für den Verlust bestimmter Grundfähigkeiten würde ja den Fall, dass man nicht mehr arbeiten kann, abdecken. Da ich im Büro arbeite müsste schon wirklich viel passieren, damit ich als berufsunfähig eingestuft werde, nehme ich mal an. Und diese Grundfähigkeitsvers. greift z.B. wenn man nicht mehr sehen oder schreiben kann.

Nun meine Fragen:
- ist das wirklich ein einigermaßen sinnvoller Ersatz für die BU?
- zahlt die Versicherung auch bei Folgen durch UNFALL oder nur nach Krankheiten? das konnte ich nämlich auf der Info nirgends so ganz konkret entnehmen
- wie wird mit den Gesundheitsfragen umgegangen - habe ich überhaupt mit einer chron. erkrankung eine Chance? Wird evtl. der Beitrag entsprechend erhöht? oder ist das hier genauso "streng" wie bei BU ?
- mein Berater hat mir jetzt eine Laufzeit bis 60 vorgeschlagen. Sollte das nicht eher wirklich bis Rentenbeginn mind. laufen? Ich muß ja vom jetzigen Standpunkt davon ausgehen, bis 67 arbeiten zu müssen (:knatsch: )

Das sind erst mal so die wichtigsten Fragen...

Vielleicht weiß ja jemand noch näheres und/oder hat sich mit dem Thema schon beschäftigt !
Danke!!
Shaun

du schon wieder ;-))

pass mal auf: wenn du einen berater hast, der sein handwerk versteht, sollte er dir all deine fragen auch beantworten können. wenn nicht alles sofort, dann wenigstens innerhalb von 48 stunden. er sollte mit dem thema vorerkrankungen auch umgehen können. wenn nicht, ist es der falsche und du kannst ihn "kicken". sorry, aber das meine ich echt so!
die grundfähigkeistversicherung geht eher in richtung erwerbsunfähigkeitsversicherung, wird also tendenziell später greifen wie eine bu. zudem ist der prognosezeitraum hier bei 12 monaten, bei einer bu nur 6 monate.
die versicherung zahlt, wenn du einer der fähigkeiten in katalog a oder drei in b nicht mehr hast - für voraussichtlich mind. 12 monate. ursache ist egal (ausgenommen selbstverstümmelung oder solche scherze). auch nicht relevant ist, ob du wieder arbeiten kannst oder nicht. es zählen die angesprochenen grundfähigkeiten nach definition.
die grundfähigkeitsversicherung ist in der annahmepolitik nicht ganz so streng wie eine bu. aber es kann durchaus auch zu einer ablehnung kommen. es kommt eben auf die vorerkrankung an. hier sollte dein berater eine stütze sein und keine niete.
du kannst (wenn ich es richtig auswendig weiß) endalter 55, 60 oder 65 wählen. zudem verschiedene dynamikvarianten. diese differieren. was in deinem fall richtig ist kann ich nicht sagen. bin ja kein hellseher. kenne dich und deine situation ja nicht.
sicher habe ich mich mit dem thema schon beschäftigt. kenne mich in personenversicherungen ganz gut aus, würde ich behaupten.

alle klarheiten beseitigt ;-)) ???

beste grüße,

DerExperte

Inaktiver User
25.08.2007, 00:24
Hallo.

Wie bist Du denn auf die Grundfähigkeitsversicherung gekommen, wenn ich fragen darf? Welche konventionelle Alternativen hast Du denn schon versucht?

Schöne Grüße
justii

Shaun78
27.08.2007, 09:27
Hallo und danke für die Antworten,

@Experte, danke für die Infos - das meiste war mir aber schon bekannt und von daher jetzt nichts Neues...Natürlich kenne ich die grundsätzlichen Konditionen schon, zumindest soweit man es aus der Broschüre von Canada Life entnehmen kann.

Mein berater ist - aus meiner jetzigen Sicht - keine Niete !! Aber ich möchte hier halt noch mal von anderen Seiten Rat einholen! Natürlich kann ich ihn alles fragen was ich möchte, und ich fühle mich auch nicht schlecht aufgehoben bei ihm. Aber eine 2. oder 3. Meinung zusätzlich ist mir halt immer lieb und es hätte ja sein können, daß es bei dieser Grundfähigkeitsversicherung bestimmte Stolpersteine gibt, von denen ich bisher nichts gehört habe...

Justii, ich hatte ja schon geschrieben, daß eine BU wegen meiner chron. Krankheit nicht in Frage kommt! Was meinst Du sonst noch mit "konventionelle Alternativen" ??

Grüße !
Shaun