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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Heute ist der 1. Todestag!!



silu
14.08.2007, 01:19
Einige "kennen" mich vielleicht noch. Ich hab lange nicht geschrieben. Aber vor einem Jahr fing ich an hier in diesem Forum zu schreiben. Damals lag mein Mann seit einigen Tagen/Wochen im Sterben. Heute nun ist er bereits ein JAhr tot.
Ich dachte, ich wäre viel weiter. Damals hab ich mir gewünscht, dass das erste Jahr schnell umgehen mögen. Denn es heißt das erste Jahr sei das Schlimmste.
Ich weiß nicht... Ich lebe zwar (bin mittlerweile 27 JAhre alt) und habe auch wirklich wieder Freude und Spaß, aber ich habe gerade in letzter Zeit so viele Momente, in denen die Trauer so weh tut und er mir so unendlich doll fehlt. Seit 4 Monaten wohne ich nun alleine in einer neuen Wohnung und es ist einfach so offensichtlich dass er fehlt. Manchmal habe ich mein Schicksal noch nicht wirklich angenommen oder verstanden. Ich werde ihn nie wieder sehen, nie mehr fühlen, nie mehr mit ihm lachen.
Ich hatte so ein schönes Leben und er hat auch so gerne gelebt! WIr waren einfach ein super Team und ich kann mir nicht vorstellen nochmal so jemanden zu finden.
Im Juni hatte ich jemanden kennengelernt, aber das war nach 4 Wochen auch schon wieder vorbei. Hat absolut nicht gepasst. Mehr als eine körperliche Anziehung war von beiden Seiten wohl nicht dabei. Außerdem hatte ich auch immer ein schlechtes Gewissen, so kurz vor dem ersten Todestag. Naja, aber das hat sich ja eh zerschlagen und es ist mir auch ehrlich gesagt lieber so.
Jetzt sitze ich hier in meiner Wohnung. Bis eben habe ich noch Muffins gebacken. Weiß gar nicht genau warum, aber die Ablenkung tat gut und so musste ich nicht dauernd auf den Zeiger der Uhr starren. Ich will gar nicht dass die Zeit vergeht.
Ich will nicht, dass noch mehr Zeit zwischen mein Leben mit ihm und mein Leben ohne ihn tritt. Und manchmal wiederum wünsche ich mir, dass schon 10 Jahre vergangen sind, damit die Erinnerung nicht mehr so schmerzt und ich vielleicht einen neuen festen Platz im Leben gefunden hab. Zurzeit ist irgendwie noch alles offen und ich hab das Gefühl ich muss in jeglicher Hinsicht noch mal ganz von vorne anfangen.
8 Jahre waren wir zusammen. 8 Jahre hatten wir ein gemeinsames Leben. Mit ihm ist auch mein Leben gestorben.
In 2,5 Stunden nähert sich genau die Todesstunde. Oh man, ich muss immer dran denken: vor einem JAhr um diese Zeit hat er noch gelebt. Ich habe neben ihm geschlafen. Aber er hat noch gelebt. Und plötzlich war es vorbei. Er hat einfach aufgehört zu atmen. Es war so still. UNd er tat mir so leid. WIe konnte das alles nur passieren? Warum musste er so krank werden? Er war so ein guter Mensch, wirklich, niemand hat so eine teuflische Krankheit verdient und er schon gar nicht.
Manchmal schmerzen die Erinnerungen an Dinge von damals und trotzdem habe ich auch ein schlechtes Gefühl, wenn ich Dinge neu kaufe, weil er sie einfach nie gesehen und benutzt hat.
Die Trauer wird doch nicht einfacher nur weil jetzt ein Jahr um ist, oder? Man vermisst doch den geliebten Menschen jeden Tag ein bisschen mehr.
Oh je, ich heule hier und schreibe durcheinander was mir gerade so durch den Kopf geht. Ich danke euch fürs mitlesen.
Eure traurige Silu

teichmuschel
14.08.2007, 08:57
Liebe Silu,

lass Dich mal ganz vorsichtig :in den arm nehmen:

Nein, die Trauer wird nicht "einfacher", nur weil ein Jahr rum ist. Was ist auch schon ein Jahr. Aber ich denke sie wird anders.
Ich habe auch darauf gewartet, dass das erste Jahr ohne meine Mutter herumgeht. Manchmal habe ich andere beneidet, bei denen schon mehr Zeit vergangen war. Heute sind es 1 Jahr und 3 1/2 Monate seit meine Mutter gestorben ist. Ich vermisse meine Mutter nach wie vor sehr. Mir fehlen die Gespräche/Telefonate/Besuche. Ich fühle nach wie vor eine gewisse "Schwere" in mir, die ich nicht ignorieren oder beiseite schieben kann. Wenn ich mein Tagebuch anschaue, dann erst realisiere ich wie sich die Trauer in der ganzen Zeit verändert hat.
Ich weiß auch noch nicht wie lange es dauert bis ich wieder Vertrauen in mich bzw. in das Leben haben kann. Durch den Tod meiner Mutter wurde ein großes Stück meines "Fundamentes" weggerissen und es ist für mich Herausforderung/Arbeit dieses Stück irgendwie wieder aufzubauen und zu festigen.

Liebe Silu, das Leben ist nicht gerecht. Wenn es das wäre hätte Dein Mann nicht krank werden dürfen und sterben. Viele alte Leute, die gerne sterben wollen, können nicht gehen. Eine alte Nachbarin hat einmal zu mir gesagt: "Ich glaube der liebe Gott hat mich vergessen".

Vielleicht hilft nur Geduld mit sich selber haben und die HÖhen und Tiefen, Gedanken und Schmerzen, Lachen und Weinen einfach so anzunehmen wie sie sind.
Mir fällt das manchmal sehr schwer, da in mir immer noch der Gedanke ist, dass ich um meine Mutter nicht so "sehr" trauern darf. Vielleicht weil ich auch niemanden kenne, den der Tod der Mutter/Vater so aus der Bahn geworfen hat.

Auch ich bin nach wie vor durcheinander und kann diese Gedanken nicht in Reihe bringen.....

Liebe Grüße
Teichmuschel

Miriam68
14.08.2007, 10:50
Liebe Silu,

Ich kenne dich zwar noch nicht,a ber deine Zeilen haben mich sehr berührt.

Ich drück dich jetzt einfach mal, okay? :in den arm nehmen:
Mehr kann ich momentan nicht schreiben, ich bin bei der Arbeit und sollte eigentlich gar nicht hiersein ...

Liebe Grüsse
Miriam68

wolfsmond
14.08.2007, 18:08
Liebe Silu,

bei mir sind es heute 21 Wochen her, dass ich meinen Mann hergeben musste. Er fehlt mir unendlich. Die kleinen Gesten die Blicke, die Umarmungen.
Am kommenden Samstag hätten wir Hochzeitstag. Da wären wir 23 Jahre verheiratet gewesen. Das wird auch wieder ein sehr schwerer Tag werden. Wir haben uns sehr jung kennengelernt. Er war 16 und ich 15 Jahre jung. Am 06.07.1979! Es war die berühmte Liebe auf den ersten Blick und es hat "ein Leben lang" gehalten. Leider war sein Leben mit 43 Jahren zu Ende. 8 Tage vor seinem 44. Geburtstag ist er gestorben.

Meine Tochter steht mir sehr zur Seite und es hilft mir sehr, dass sie ihrem Vater in vielen Dingen sehr ähnlich ist.

Ich glaube nicht, dass man einen solchen Menschen, wo einfach alles gepasst hat, noch einmal in seinem Leben findet. Außerdem kann ich mir einen anderen Mann an meiner Seite absolut nicht vorstellen. Ich weiß, man soll nie NIE sagen, aber ich empfinde das so.

Der Schmerz ist immer da, aber er verändert sich auch. Es gibt Sachen, die mich vor 10 Wochen total aus der Bahn geworfen haben. Jetzt kann ich mir schon mal ein Foto von ihm ansehen, ohne gleich in Tränen auszubrechen.

Ich stimme Dir voll und ganz zu: DAS LEBEN IST NICHT GERECHT!
Und Du musstest Deinen Mann noch viel früher hergeben als ich!
Was soll denn das?

Wünsche Dir viel, viel Kraft und Zuversicht in die Zukunft!
Fühl Dich einfach mal gedrückt!:in den arm nehmen:

vlg
wolfsmond

fuechsine
14.08.2007, 18:33
Liebe Silu -
bei mir werden es im September zwei Jahre und ich hänge gerade wieder im tiefsten Trauertal. Doch, es wird anders, und manches auch besser - aber diese eine "Liebe höret nimmer auf". Will ich auch nicht.

Alles Liebe
Sontagskatze

Inaktiver User
14.08.2007, 22:54
Liebe silu,

bei mir sind es morgen 4 Monate, dass mein Freund mich verlassen hat. Er kam nicht mehr zurück von seinem Wochenendausflug. Die letzten Sätze, die wir gewechselt haben waren so banal. Unsere Verabschiedung am Samstag als er losfuhr ist so mager ausgefallen. Mir tut das jetzt so leid, so weh.

Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, habe ich mich so darin wieder gefunden. Ich will auch nicht, dass die Zeit vergeht, will sie lieber zurück drehen. Oder ganz weit vor drehen, in eine Zeit, in der es mir wieder besser gehen kann. Vielleicht auch, um zu sehen, dass es mir wieder besser gehen wird. Ich glaube, das ist der große Wunsch bei mir, der dahinter steckt. Ich möchte sehen, wie es mir wieder gut gehen kann. Wie ich wieder glücklich sein kann. Ich möche sehen, dass ich wieder jemand finde, mit dem ich zusammen sein möchte und kann. Es ist so unglaublich, dass man auf einmal selbst so jemand ist, dem so was passiert ist. Man wird zu einer Trauernden. Das Leben ist auf einmal ganz anders. Ich fühle mich manchmal als würde ich neben mir stehen, das nicht wirklich erleben. Ich kann mir auch nicht denken, dass das nach einem Jahr anders sein wird. Vielleicht nicht mehr so oft - hoffe ich, aber das wird bei jedem sowieso anders sein.

Auch als Du geschrieben hast, dass Du nun seit 4 Monaten alleine wohnst. Ich denke auch darüber nach demnächst eine Wohnung für mich zu suchen. Diese hier wird immer unsere gemeinsame Wohnung bleiben, ich werde sie nicht zu meiner machen können und deshalb werde ich es hier nicht mehr lange aushalten. Wahrscheinlich wird es zeitlich ähnlich aussehen wie bei Dir dann. Wie waren denn die Jahrestage für Dich? Die hast Du ja jetzt alle einmal durchgemacht. Einschließlich dem schlimmsten heute - von dem ich hoffe, dass Du ihn eingermaßen überstanden hast.

Ich drück Dich mal noch :in den arm nehmen:
Liebe Grüße,
Vonna

Inaktiver User
15.08.2007, 00:42
Och Ihr Lieben, ich drücke Euch mal ganz vorsichtig:in den arm nehmen:
Ich bin ein Stück weiter als Ihr - mein Freund ist im November schon 6 Jahre tot. Er war 15 Jahre Teil meines Lebens und es ist auch die letzten Jahre irgendwie geblieben. Ich zittere auch noch vor seinem Geburtstag, unserem Kennenlerntag, seinem Todestag und dann gibt es auch heute immer wieder Situationen, an denen ich so sehr an ihn denke.

Aber die Trauer verändert sich - sie ist nicht mehr so existenzbedrohend, zehrend und zerstörend. Allerdings hat es bei mir auch 2 Jahre gedauert, dass ich doch meistens unbeschwert leben konnte und kein schlechtes Gewissen mehr hatte.
Gebt Euch die Zeit, die Ihr braucht. Es gibt kein richtig, kein falsch. Je mehr Ihr die Trauer zulaßt, um so eher könnt Ihr auch ins lebendige Leben und in Eure unbeschwerte Zukunft zurückkehren. Ärgert Euch nicht über Euch, schimpft Euch nicht - geht Euren Weg durch das Tal, dann erkennt Ihr auch am schnellsten wieder das Licht.

Ich habe unglaublich getrauert - vielleicht auch weil mein Partner sich das Leben genommen hat und ich so fassungslos war. Aber die Trauer hat mich auch geheilt. Heute - bestimmt schon seit 2-3 Jahren lebe ich gerne, glücklich und freue mich auf die Zukunft und das Leben. :Sonne:

Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr den Weg auch so geht:blumengabe:

swimmi
15.08.2007, 06:12
Hallo ihr Lieben!

Meistens bin ich nur ein stiller Mitleser,weil mir oft die zeit fehlt. Aber vor genau einem Jahr habt ihr mir durch eure Beiträge sehr geholfen. Genau vor einem jahr ist meine Mutter an Krebs gestorben, nachdem sie 1 1/2 Jahre ums Leben gekämpft hat und nie den Mut verloren hat. Ich bin sehr stolz auf sie.

Jetzt ist es schon ein jahr her, Samstag war das erste Jahresseeelenamt. Ist momentan alles irgendwie schwerer geworden.Ich hatte vor diesem Tag totale Angst, weil ich befürchte, dass alle sie jetzt vergessen werden udn die zeit viel zu schnell ergeht und niemand mehr daran denkt, dass es sie "gegeben" hat und keiner sie vermisst. Dass es alles abgetan wird und man sagt: "Ach,die Mutter ist schon lange tot!" Ich habe Angst, dass die Zeit viel zu schnell vergeht.
Da meine Mutter auch seit März 2005, also 1 1/2 Jahre vorher nicht mehr sprechen konnte, habe ich Ansgt,ihre stimme zu vergessen und mache mich derzietig verrückt, was für eine schlechte Tochter ch doch bin, wenn ich nich mal mehr weiß, wie sie gesprochen at und wie ihre Stimme geklungen hat. ich setze mich momentan selbst unter druck udn mache mir Vorwürfe, dass ich mich nicht genug an sie erinnern kann.

Wenn ich vor ihrem Grab stehe, sehe ich sie immer noch in ihrem Sarg liegen und als wir wegen der Anzeige zum Jahresseelenamt beim Bestatter waren, ist es mir vorgekommen wie vor einem jahr, wo wir alles geregelt haben udn ausgesucht haben. Mir ist völligst übel geworden,als wir da waren und erst da ist es mir nochmal richtig klar geworden, wie schnell die zeit vergangen ist.

Momentan habe ich wieder richtig mit mir zu kämpfen. Mein Freund arbeitet derzeit weiter weg und kommt nur am Wochenende nach Hause. Unter der Woche wohne ich hier in der Wohnung allein, in der ich sonst mit meiner Mama gewohnt habe. In letzter zeit hab ich nacht vermehrte Angstzustände und höre immer was. Schließe mich nachts jetzt wieder ein und ohne Licht kann ich nicht schlafen. Komisch, dass einen die Trauer so ängstlich machen kann und sie im griff haben kann.

hat jemand von euch schonmal eine Therape deswegen gemacht? Mene Schwester, die genau wie ich sehr mit der Tod unserere Mutter zu kämofen hat, rät mir immer zu einer Therapie und will selst auch eine beginnen. Kann mir jedoch nicht vorstellen, mich vor eine fremde Person zu setzen udn ihr mein ganzes Leben zu erzählen und ihr mein Herz auszuschütten. Ich bin soweso eher ein Tyy, der alles mit sich selbst ausmacht und ich meine Trauer meistens überspiele. Das fällt mir meistensselbst auf, aber ich kann es einfach nicht anders.
Wie verläuft so eine Therapie? Andersherum denke ich, dass ich stark sein muss und mit sowas ja wohl allleine klar komme.


Lieben Grüße und einen schönen Tag!

Dani

Inaktiver User
15.08.2007, 09:06
hat jemand von euch schonmal eine Therape deswegen gemacht? Mene Schwester, die genau wie ich sehr mit der Tod unserere Mutter zu kämofen hat, rät mir immer zu einer Therapie und will selst auch eine beginnen. Kann mir jedoch nicht vorstellen, mich vor eine fremde Person zu setzen udn ihr mein ganzes Leben zu erzählen und ihr mein Herz auszuschütten. Ich bin soweso eher ein Tyy, der alles mit sich selbst ausmacht und ich meine Trauer meistens überspiele. Das fällt mir meistensselbst auf, aber ich kann es einfach nicht anders.
Wie verläuft so eine Therapie? Andersherum denke ich, dass ich stark sein muss und mit sowas ja wohl allleine klar komme.

Liebe Dani,
vielleicht machst Du dazu mal einen eigenen Strang auf, denn dann werden Dich auch mehr Menschen finden zu Deinem Thema. Hier ist es eher Zufall, dass Du zum Thema Therpie eine Antwort bekommst. Wenn Du Dich davor scheust, kann ich den Strang auch eröffnen - lass es mich wissen:in den arm nehmen:

Nur eines schon hier: Versuche nicht stark zu sein, warum solltest Du das - es gibt genug andere Themen im Leben, in denen wir uns durchboxen müssen, weil sie zum normalen Alltag gehören. Der Tod ist für uns Alle eine Ausnahmesituation - wir haben es nicht gelernt, sind es auch nicht gewohnt mit ihm umzugehen. Wir gehören zu der glücklichen Generation in der Weltenregion, in der es eben keine großen Kriege, Epidemien, Katastrophen gibt, die den Tod zum ständigen Begleiter machen. Ich weiß aber überhaupt nicht, ob man sich daran "gewöhnen" kann.

Lass Dir helfen. Ich habe damals auch erst versucht stark zu sein, gegen Trauer und Verzweifelung anzukämpfen. Ich bin es auch in meinem Leben gewohnt, die Dinge alleine auf die Reihe zu bekommen und zu kämpfen, nicht vor Fremden zu lamentieren. Aber vor dem Tod und der Trauer habe ich nach 4 Monaten aufgegeben und mir helfen lassen. Und es hat so gut getan. Ich bin nicht in eine Trauergruppe gegangen, sondern zu einer Trauerbegleiterin, die sehr einfühlsam mit mir umgegangen ist und mir Schritt für Schritt wieder aus der Verzweifelung geholfen hat.

Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Weg findest und nicht an falsch verstandenem Stolz leidest:blumengabe:

teichmuschel
15.08.2007, 09:32
Liebe Dani,

ich glaube auch nicht, dass Du mit Deiner Traurigkeit und Ängsten alleine umgehen musst.
Ich bin ca. 4 Monate nach dem Tod meiner Mutter zu einem Psychologen gegangen. Nach dem ersten Gespräch fühlte ich mich "gut" bei ihm aufgehoben und er ging sehr behutsam mit mir um. Bei ihm hatte/habe ich auch das Gefühl, dass er mich, meine Trauer, meine Ängste, Verzweiflung.... verstehen kann. Und es tut mir gut verstanden zu werden und zu lernen meine Gefühle zu akzeptieren.
Die Mutter zu verlieren, egal wie alt man ist, ist ein sehr großer Einschnitt im Leben eines "Kindes". Es bedeutet den Verlust unserer Kindheit.
Laß Dir helfen - einen Versuch ist es allemal wert.

Liebe Grüße
Teichmuschel