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Chocolatnoir
25.07.2007, 14:01
Hallo an alle 50+ler :blume:

Ich bin hier ganz neu weil auf der Suche nach einem 50+-Forum auf diese Seiten gestoßen. Nach ein paar Mitlesewochen habe ich mich heute angemeldet.

Ich schon blöd, wenn man ... oder besser frau ... gleich mit der Tür ins Haus fällt, doch andererseits wär ich wohl nicht auf diesen Seiten gelandet, hätte mich nicht ein gewisser Leidensdruck googeln lassen.

Einer der Beiträge hier titelt "Wie neue Freunde finden" oder jedenfalls sehr ähnlich. Dies ist auch mein Problem. Bin bereits seit mehr als 10 Jahren verwitwet und leider muß ich gestehen, von da an gings bergab.
Ein paar Jahre später ging mein Job nach 20 Jahren wegen Umstrukturierung flöten, ich war so dämlich nicht den Trend der Zeit zu erkennen und glaubte tatsächlich nach ein paar Monaten "Auszeit" würde ich locker wieder eine neue Position finden. Mein Sturz in die Realität einer Endvierzigerin auf Arbeitssuche war recht unsanft. Eine Zeit lang ging noch hier und dort eine freiberufliche Tätigkeit. Dann wurde meine Mutter krank und ich nahm sie zu mir um sie besser betreuen zu können. Was das bedeutet, kann vermutlich nur jemand verstehen, der selbst einmal in der Situation eines pflegenden Angehörigen war. Anfang des Jahres ging es einfach nicht mehr, ich musste meine Mutter sehr schweren Herzens in ein Pflegeheim übersiedeln. Inzwischen hat sich ihr Zustand so sehr verschlechtert, dass man mit dem nahen Ende rechnen muss. Eine sehr schmerzliche Situation, die sicherlich viele von Euch kennen.

Fakt ist für mich, mein Freundes- und Bekanntenkreis hat sich in den vergangenen Jahren drastisch reduziert. Daran bin ich mit Gewissheit nicht unschuldig, vielmehr habe ich diesen Zustand dadurch verursacht, dass ich mich aus vielerlei Gründen immer mehr zurückgezogen hatte. Ich mochte nicht der ständig jammernde Sauertopf sein, der ich aber nun einmal mit der Zeit geworden war. Ich empfand mich selbst als Zumutung.

Kurzum, ich hatte mich von einer selbstbewussten, lebensbejahrenden Frau langsam aber stetig in ein depressives, Existenzangst beladenes, mit der Situation immer schlechter zurechtkommendes Wrack verwandelt. Wer will sich schon mit so etwas behängen? :peinlich:

Zur Zeit bewege ich mich zwischen Krankenhaus und meiner Wohnung und wenn ich großes Glück habe, habe ich mit dem Krankenhauspersonal ein paar Worte gewechselt, habe dem einen oder anderen Nachbarn einen guten Tag gewünscht und mich ein wenig mit meiner Katze ausgetauscht. Ich habe ein fast körperliches Verlangen nach Heiterkeit, Unbeschwertheit und Gelassenheit, doch andererseits nie gelernt mit einer Lebenssituation wie meiner derzeitigen positiv umzugehen. Ich bin als Einzelkind verwöhnt und sorglos aufgewachsen, hatte eine überaus glückliche Ehe, habe eine ausgesprochen liebe Tochter und hatte nie zuvor finanzielle Sorgen. Nun bin ich nahezu verarmt, muss mit einer Witwenrente die knapp über dem Sozialhilfeniveau liegt (mein Mann war Freiberufler) zurecht kommen, bin völlig isoliert und habe nicht den leisesten Schimmer, wie und wo ich Menschen treffen könnte, die zu meinem heutigen Leben passen. Ich lebe in einer Stadt mit vielerlei Freizeitangeboten (die meisten kann ich inzwischen aus finanziellen Gründen nicht mehr nutzen) und es ist als sei ich alleine auf diesem Planeten.

Vielleicht ist es die für mich bestimmte Aufgabe zu lernen wie man alleine aus den Tälern kraxelt? Andererseits stelle ich mir manchmal die Frage, wie und wo beginnen? Und, heißt es nicht auch: Gemeinsamkeit macht stark? Leider begegnet mir auf meinem steinigen Pfad kein(e) Wanderer(in) mit dem/der der eine oder andere schwierige Grad leichter zu überwinden wäre.

Was bloß mache ich so grundlegend falsch :wie?:
Bin für jeden konstruktiven Denkanstoß (bitte um Gottes Willen kein Mitleid!!!) unendlich dankbar.

Dank fürs Lesen und ein Gruß in die Runde
Chocolat noir

anouk07
25.07.2007, 14:13
Liebe Chocolat noir,

ich kenne dieses grässliche Gefühl der Einsamkeit, d.h. der einzige Mensch auf Gottes Erdboden zu sein auch. Auch wenn andere Menschen in Sichtweise sind, so haben sie ja noch nichts mit mir gemein.

Diese Phasen in meinem Leben entstanden durch Depressionen. So wie Du es eben auch beschreibst: Sich zurückziehen, nicht als Sauertopf gelten wollen - und damit alles verschlimmern in dem es sich verfestigt.

Aber jetzt gehst Du nach außen - per Internet, und das ist schon mal prima. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ich über dieses Medium auch Menschen kennengelernt habe, die inzwischen auch zu meinem privaten Kreis gehören.

Was ich noch beobachtet habe, jedoch noch nicht selber ausprobiert, sind die Kirchenkreise, oder aber die vielfältigen Interessengruppen, die auch oft in der örtlichen Zeitung stehen. Zum Beispiel Walk-Gruppen, oder Wandern, Fahrradfahren, gemütlich essen gehen usw.

Und selbst wenn Du nur eine einzige Person dort finden sollte, das reicht schon, um Deine Isolation zu durchbrechen. Dann geht es weiter.

Aber hier schreiben hilft auch und tut ungemein gut.

Alles Liebe für Dich :in den arm nehmen:
anouk07

flurina
25.07.2007, 21:34
Liebe Chocolatnoir
bei dir viel zusammengekommen, kein Wunder, das es dir zur Zeit nicht besonders geht.
Wie lernt man andere Menschen kennen? Meiner Erfahrung nach häufig über die Arbeit, und dies muss keine bezahlte Erwerbsarbeit sein, im Gegenteil. Arbeit ist immer vorhanden, nur bezahlte Arbeit ist gerade für Menschen über 50 nicht immer leicht zu finden. Freiwilligenarbeit gibt es jedoch im Überfluss und in vielen Bereichen: Schulen suchen Aufgabenhilfen für Kinder, Altersheime Personen die vorlesen oder Spaziergänge begleiten, Vereine suchen Mitglieder, die administrative Arbeiten erledigen, die Kirchen haben auf den verschiedensten Gebieten Bedarf , dann gibt es an vielen Orten eine organisierte Nachbarschaftshilfe, bei der jede/r das übernehmen kann, was ihr/ihm liegt und Freude macht, etc. etc. An meinem Wohnort wird Freiwilligenarbeit sogar durch die Stadtverwaltung weitervermittelt, sicher aber findest du entsprechende Inserate in der Lokalpresse.
Ich will dich nicht zu einem Aktionismus drängen, gerade Freiwilligenarbeit soll auch Spass machen, sonst hältst du nicht lange durch. Aber ich weiss aus eigener Erfahrung weiss ich, dass sie ein sehr gutes Mittel ist, um dauerhafte Kontakte zu knüpfen, denn diese Tätigkeiten werden nicht alleine ausgeübt, sondern man/frau ist einer Organisation beigeordnet.
Noch etwas ganz Anderes: könnte es sein, dass du in eine Depression gerutscht bist? Vielleicht solltest du einmal mit deinem Arzt darüber sprechen?
Schreib doch bald wieder, wie es dir geht. Liebe Grüsse und trage dir Sorge
Flurina

Karla48
25.07.2007, 22:11
Habe Dir eine PN geschickt (blinkt oben rechts rot, einfach anklicken).
LG Karla :blume:

Anemone
25.07.2007, 22:14
@chocolatnoir: zu der Freiwilligenarbeit könnte ich noch ergänzen: Wenn du Tiere magst (und du schreibst von deiner Katze) geh mal in ein nahegelegenes Tierheim. Dort werden immer gerne Freiwillige gesehen, die sich ehrenamtlich um die Katzen kümmern. Zum Hundeausführen gibts meistens mehr Freiwillige als für die Katzen. Vielleicht weil so viele glauben, die brauchen keinen menschlichen Kontakt. Aber: Streicheln, Zuwendung, einfach menschliche Nähe, ist so wichtig. Ob es noch mehr ist, wie tatkräftige Hilfe beim Saubermachen, muss jeder dann selber entscheiden. Ich mache es selber seit ein paar Wochen, und finde es wunderbar. Es ist vielleicht nicht so der Geheimtipp um Leute kennenzulernen, aber eine Aufgabe, die viel Freude bereitet. Ist jetzt ganz aktuell bei mir, deshalb auch dieser Tipp.

Abraten würde ich von den so oft gegebenen Tipps mit den VHS-Kursen. Das kann gut gehen, es kann aber auch sehr öde sein, wenn die Leute nicht zusammen passen.

Auch hier über die BriComm ist vieles möglich. Es gibt mittlerweile wohl in vielen Städten Stammtische oder Frauengruppen, die sich regelmäßig treffen. Oder sich aus den Foren heraus kennen lernen und dann auch treffen. Das ist eine wunderbare Möglichkeit! Internet KANN isolieren, aber auch im Gegenteil viele Türen für neue Kontakte öffnen. Versuchs, hier bist du schon drin, wirst sehen, es lohnt sich!
Halt uns gerne auf dem Laufenden, ich wünsche dir alles Gute!:blumengabe:

Chocolatnoir
26.07.2007, 22:51
Ich danke Euch allen für die Aufmerksamkeit und die vielen konstruktiven Vorschläge.

Ich habe mir auch bereits Gedanken über eine geeignete ehrenamtliche Tätigkeit gemacht, doch dann gehen meine Gedanken wieder zu meinen desolaten Finanzen und ich zermartere mir das Hirn, welche Möglichkeiten ich noch nicht getestet habe um wenigstens einen Halbtagsjob zu finden.
Dabei bleibt es dann meist, weil mir nach der Lektüre diverser Anzeigen in der Samstagspresse und dem Abklappern sämtlicher Jobbörsen dazu absolut nichts mehr einfällt, zumal ich ja zur Zeit auch noch ortsgebunden bin.

Ich habe hier und dort in diesem Forum den einen oder anderen Beitrag über Arbeitslosigkeit um die 50 gelesen, doch alle Schreiberinnen trugen, zumindest scheinbar, die Tatsache einfach mal so zum "alten Eisen" entwertet worden zu sein mit erstaunlicher Gelassenheit. Bei mir kochen dann und wann da schon ziemlich heftige Gefühle hoch und Frustration möchte sich breit machen. Aber ich arbeite daran ... :smile:

Nochmals ganz lieben Dank und
spätabendliche Grüße

Chocolat noir

bifi
28.07.2007, 17:18
@choco
schönen nickname hast du.
ich denk nicht, dass irgend jemand hier in der bri mit dir "mitleiden" wird. nur mein mitgefühl möchte ich erlaubt wissen von dir. :zwinker:
du hast anscheinend mit der trauer, über den tod deine mannes und der pflegebedürftigkeit deiner mutter, dich selbst vernachlässigt. jetzt ist es bestimmt schwer aus der zurückgezogenheit wieder in den geselligen kontakt zu gehen.

die motivation ist da, sonst hättest du dich nicht hier gemeldet. ich meine, dennoch solltest du damit rechnen, dass du dich zum rausgehen zwingen musst. ich meine das benötigt eine konkrete tagesplanung, besser noch wochenplan. denn der automatismus ist auf krankenhaus und dann nach hause eingestellt.

die vorschläge von den anderen hier finde ich schon so vielfältig, dass ich dem wenig hinzufügen hab. nur: plane konkret, geb dir einen ruck und mach es auch!
und: es dauert bis du erfolserlebnisse hast. hab geduld, auch mit dir selbst.

bei uns in der stadt gibt es eine ehrenamtliche tätigkeit, im geringem umfang (20h/mo.), die mit 7,50 euro/h vergütet wird. nennt sich aufwandsentschädigung. wär dies was für dich? wo lebst du? sende mir doch eine pn.

:blume: bifi


ps: muss es denn unbedingt sein, dass du jeden tag im krankenhaus bist? loslassen und dein leben leben!

bifi
29.07.2007, 18:15
@choco
vielen dank für deine pn. meine antwort darauf auch hier:

ja, du hast eine verantwortung für deine mutter, aber...
jeden tag dort hin und 2,5 wo. garnicht, sind zwei extreme. ich sehe nicht, wie es besser werden soll, wenn du nicht bereit bist dich (auch!) auf deine Bedürfnisse zu focussieren. und nicht die ersten schritte machst, um deine ziele zu verwirklichen.

die pflege deiner mutter darf auf der der waage deines lebensgleichgewichts beim block belastungen gerne bleiben. doch auf der anderen seite der waage sollte der block ausgleich wieder gefüllt werden. und du hast in deinem posting gut dargestellt, was du brauchst. pack es an!

machs gut
:blume: bifi

bifi
30.07.2007, 09:43
@choco
ich würd dir gerne noch auf eineige details deiner pn antworten. nur ich merk diese pn gehört hier rein, damit dein fred weitergehen kann. wär schön, wenn du sie hier rein kopierst.
:blume: bifi

Chocolatnoir
31.07.2007, 08:30
@choco
ich würd dir gerne noch auf eineige details deiner pn antworten. nur ich merk diese pn gehört hier rein, damit dein fred weitergehen kann. wär schön, wenn du sie hier rein kopierst.
:blume: bifi

@ bifi
Nein bifi, das möchte ich nicht und wäre Dir dankbar wenn Du das respektieren würdest.
Das was mich im Wesentlichen beschäftigt habe ich in meinem (recht ausführlichen) Posting geschildert. Wenn es dazu nicht mehr zu sagen gibt, ist das doch ok und muss nicht künstlich durch das Veröffentlichen von Private Messages am Leben erhalten werden. Ich bin dafür der PM ihre Bedeutung zu lassen, sonst müßte es diese Funktion nicht geben.
Danke für Dein Interesse und
schöne Grüße
Chocolat noir

Inaktiver User
31.07.2007, 18:37
Hallo Choco,
bei dem, was Du alles erlebt hast, kann ich sehr gut verstehen, dass es Dir nicht so gut geht. Bisher habe ich derartige Erfahrungen noch nicht gemacht und bin dankbar dafür. Aber auch kleinere Probleme können einen manchmal etwas fertig machen. Ich habe sehr gute Erfahrung mit dem Fitneßstudio gemacht. Ich trainiere in einem kleinen Studio für Männer und Frauen. Es gibt dort Kurse, die Spaß machen, sehr gute Ergogeräte und nur Maschinen, also keine Muckibude für die Hantelfreaks.
Mir geht es so, dass meine Verstimmungen, die ich manchmal habe, auf dem Ergogerät verschwinden und auch die Probleme, die mich gerade belasten, immer kleiner werden. Danach habe ich einfach wieder mehr Mut, alles anzupacken. Und nebenbei habe ich sehr nette Leute kennen gelernt. Wir haben Spaß miteinander aber auch schon einmal ernstere Gespräche. Wir gehen manchmal zusammen aus. Auch wenn das alles nicht immer so richtig harmoniert, möchte ich das nicht missen. Es gibt dort auch ein paar Leute, zu denen ich mir einen engeren Kontakt vorstellen kann.
Auch medizinisch ist es mittlerweile erwiesen, dass Sport bei depressiven Verstimmungen helfen kann, es gibt ja auch andere Möglichkeiten, Lauftreffs, Walken u.s.w., die das Budget nicht so sehr belasten Für die Gesundheit gibt es nichts bessers, als sich regelmäßig zu bewegen. Und ich denke, dass auch Freundschaften sich dabei entwickeln können.Auf jeden Fall hat man regelmäßig Kontakt.
Wünsche Dir, dass Du schnell eine Möglichkeit findest, damit es Dir wieder besser geht.
LG
Ele

Anemone
31.07.2007, 19:00
@ele, vergiss nicht, dass bei sehr geringem Einkommen im HartzIV Bereich 40 oder 50 Euros im Monat nicht drin sind, leider! Aber so ein Walking- oder Lauftreff, das fände ich auch gut. Gibts eigentlich überall, für junge und nicht so junge Leute.
Und: @chocolat noir, wie sieht es denn mit den Jobbörsen aus. Kein kleiner Aushilfsjob drin? Obs nur Brötchenverkaufen ist oder Aushilfe im Büro, das würde dir doch auch helfen, oder?

Inaktiver User
03.08.2007, 21:15
Hallo,

sportliche Aktivitäten helfen nur, wenn man sie auch gerne macht. Es nützt nichts, wenn man im Fitnessstudio schwitzt und dabei todunglücklich ist. Sport muss Spaß machen, sonst bewirkt er nichts. Meiner Meinung nach ist es auch viel schwieriger Freunde mit 50 zu finden als mit 20 oder 30. Außerdem spielt das Geld eine große Rolle. Ich bin in einer ähnlichen Situation wie Chocolatnoir und weiß wovon ich rede.

LG, petunie:blume:

Inaktiver User
06.08.2007, 11:02
Chocolat noir,

hier ein paar Anregungen, wie du dir etwas dazu verdienen könntest:

- Kinderbetreuung (Hausaufgabenhilfe, Mittagessen-Kochen, abends)

- Hunde-Gassigeh-Dienst

- Mini-Tierpension (ich kenne deine Wohnverhältnisse nicht, aber Leute, die eine Katze oder einen Hund in der Urlaubszeit aufnehmen sind heiß begehrt.)

- Hilfe für alte Menschen (Einkaufen, Saubermachen, Vorlesen)

- Call-Center stellen auch gern Frauen 50+ ein


Ich würde entsprechende Anzeigen in der Lokal-Zeitung schalten.



Ansonsten:


Wenn du früher freiberuflich gearbeitet hast- alte Kontakte evtl. beleben.


Was kannst du? Wo könntest du das, was du kannst, anbieten? Was könntest du noch dazulernen- AA? Gibt es da Möglichkeiten, dass dir Fortbildung bezahlt wird?


Alles fängt mit dem ersten kleinen Schritt an. Auch was Kontakte angeht. Das setzt mit der Zeit und immer mehr kleinen Schritten ein Schneeball-System in Gang und es tut sich immer mehr auf. Nur Mut!


Alles Gute und Lg


Nugat

Leonie
12.08.2007, 22:20
ich schliesse mich meinen vorschreiberinnen an, einfach mal mut mache!

leonie

Inaktiver User
20.08.2007, 18:26
Hallo chocolat noir,

ich bin Anfang 50 und habe noch nie in meinem Leben meinen Bekannten- und Freundeskreis so radikal umstrukturiert und erweitert wie in den letzten paar Jahren. Ein paar sehr wertvolle neue freundschaftliche Beziehungen sind tatsächlich übers Internet entstanden, ohne daß ich danach gesucht hätte. In Foren, in denen gemeinsame Interessen verfolgt werden (bei mir war es das Lesen), knüpft man rasch Kontakte, und einige davon sind es wert, auch persönlich intensiviert zu werden.

Eine Freundin singt neuerdings in einem Chor und hat dort neue Freunde gefunden. (Vielleicht spielst Du ja auch ein Instrumente und kannst dich einem Ensemble an einer Musikschule anschließen.) Eine andere über den Sport, eine Dritte über Kochkurse an der VHS. Daraus haben sich dann gemeinsame Treffen zum Wandern oder Kartenspielen ergeben. Wandergruppen gibts auch überall - oder den ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub?).

Inaktiver User
21.08.2007, 07:21
hallo,

auch ich bin neu hier, kann ich mich aber den Aussagen meiner Vorrednerinnen nur anschließen und möchte ebenso hier im Internet sowie im realen Leben neue Freundschaften schließen und ältere natürlich auch ausbauen!

Ich denke, chocolat noir, wenn wir auf die anderen freundlich zugehen, kommen sie auch freundlich uns entgegen. :smirksmile:

Gruß vom
Federkiel