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sime
24.07.2007, 13:38
Guten Tag zusammen

Ich habe sehr jung mit ca 14 Jahren angefangen zu rauchen. Dann habe ich immer gesagt, dass ich mit 30 Jahren aufhören werde. Gesagt getan. Ich war mies gelaunt, aber das ging vorbei. Über drei Jahre ging das gut und es verging nicht ein Tag, an dem ich nicht glücklich war, Nichtraucher zu sein!

Im letzten August kam die Trennung von meinem langjährigen Lebensgefährten und zack fing ich wieder an. Ich hasse mich dafür und hasse jede Zigi, die ich rauche...trotzdem schaffe ich den Ausstieg irgendwie nicht. Anstatt ein Problem weniger, habe ich nun eins mehr.

Ich nehme es mir jeden Tag vor und irgendwann schnorre ich mir wieder eine Zigi. Weiss ich doch, dass es mir ohne so viel besser ginge! Inzwischen habe ich schon ein paar Mal einen Tag nicht geraucht und dann ging es wieder los...

Auch an diesem Wochenende habe ich wieder nicht geraucht - es ging recht gut - und bisher Montag und heute so zwei bis drei Zigis erbettelt. Im Hinterkopf habe ich immer, diese eine geht noch.....morgen hörst Du auf. Was soll das?

Kann mir mal bitte jemand einen riesigen Tritt in den Hintern verpassen? Ich verliere sonst noch jede Selbstachtung.

Vielen Dank!!!

Liebs Grüssli

Sime

Koureni
25.07.2007, 00:16
Kann mir mal bitte jemand einen riesigen Tritt in den Hintern verpassen?

Nö, den musst du dir schon selbst verpassen.
Viel Erfolg!

:freches grinsen:

Yeti
25.07.2007, 19:18
Aufhören und den Status errreichen, den man vor der ersten Zigarette hatte. Niemand wird als Raucher geboren.

Du wirst dich in wenigen Jahren bei alten Fotos von dir wundern, was du da in der Hand hälst.

Sei immer mit dem Verstand dabei! Nein, NIE WIEDER RAUCHEN!!!

:blumengabe: Riech mal dran! :in den arm nehmen:

ninaanin
30.07.2007, 15:43
Den Status zu erreichen den man frisch ,fit und jung vor der ersten Zigarette hatte, dürfte ein etwas zu optimistischer Ansatz sein :wie?: Aber egal wann und unter welchen Bedingungen man aufhört: Kanna eigentlich alles nur besser werden!:freches grinsen:

Yeti
30.07.2007, 16:54
Durchhalten heißt die Devise.
Eines Tages hat man es geschafft. Dann muß man nur noch stärker als der Leichtsinn sein. Nie wieder rauchen. Fertig, Bums, Aus!

:in den arm nehmen:

Inaktiver User
31.07.2007, 10:39
Bei mir hilft es immer daran zu denken, wie faltig die Haut ab 30 wird, wenn ich mir eine anstecken will. Und ich denke das geht dann wirklich schnell und ist in Kombination mit Sonne nicht rückgängig zu machen.
Oder denk an deine bessere Fitness, die du, wenn du entgültig aufhörst, wiedererlangst.
LG
Annie

Quirin
01.08.2007, 00:53
Rauchen ist Drogensucht in Reinform. Am besten, Du sorgst dafür, dass Du nicht schnorren kannst. Such Dir Freunde, die nicht rauchen, und den Rauchern unter Deinen Freunden verbietest Du, in einer Deiner schwachen Phasen Dein Betteln zu erhören und Dir ne Zigarette zu geben. Menschen mit der Einstellung, eine könntest Du schon rauchen, sind keine Freunde.

Vielleicht hilft Dir ja auch das Rauchverbot, das je nach Bundesland langsam einsetzt. Ich jedenfalls bin seit heute passiver Nichtraucher, denn hier ist es endgültig vorbei mit dem Qualm in den Kneipen.

paulus
01.08.2007, 09:40
Toll Quirin!

Ganz auf dem trendigen Diskriminierungstrip!

Hätte nicht gedacht, daß es nur 62 Jahre dauert, bis so eine Denke wieder gesellschaftsfähig ist.

Quirin
01.08.2007, 10:19
An welcher Stelle in dem Beitrag hab ich denn wen diskriminiert? Und das ganze dann so heftig, dass Du es mit den Nazis gleichsetzt?

Ich glaub, Zigarettenqualm hat Dein Gehirn vernebelt.

Inaktiver User
05.08.2007, 20:59
Wowowo jetzt kommts mal wieder runter und beschimpft euch nicht gegenseitig! Quirin, dir habe ich meine Meinung schon in deinem Thread geschrieben und dazu stehe ich. Es geht hier jawohl nicht um Beschimpfungen oder wer was gesagt hat sondern um jemanden der die Hilfe ehemaliger Raucher braucht um seine Sucht zu überwinden. Also bitte, wenn ihr nichts gescheites dazu zu sagen habt dann schreibt besser nichts!
@Sime: Ich selbst hab auch mit 13 angefangen zu rauchen und hab letzten Mittwoch, nach knapp 9 Jahren aufgehört. Das Buch "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr hat mir ein wenig die Augen geöffnet, obwohl ich es nicht fertig gelesen habe. Mir hat geholfen, mich selbst als drogensüchtig zu sehen, denn so ist es leider nunmal. Jeder Raucher ist Drogensüchtig :-( Und dementsprechend schwer ist es eben damit aufzuhören.
Wie jeder Ex-Raucher weiß, befinde ich mich selbst auch noch in der "heißen Phase", sprich, jede Minute könnte ich (rein theoretisch) noch rückfällig werden. Wenn ich nicht an meine zukünftigen Kinder denken würde die rauchfrei aufwachsen sollen. Oder wenn ich mir das Gefühl vorstelle wie es mir nach einer Zigarette gehen würde: Entmutigt, wütend, enttäuscht von mir selbst! Das habe ich schon so oft erlebt, dieses Mal ziehe ich das durch. Du musst an dich glauben! Und bitte deine Umgebung um Zuspruch und Stolz dir gegenüber wenn du es noch einmal probierst. Denn das ist eine der wichtigsten Dinge. Der Stolz der andern Menschen und dein Stolz auf dich!
Lass dich nicht unterkriegen! Und probier es nochmal. Sag nicht "du musst!" sondern "du willst!".
LG
sweet