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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlimme Angstträume



Zeitnomade
19.07.2007, 23:17
Hallo, liebe Foris!
Hatte jahrelang immer einen wiederkehrenden Alptraum. Alles um mich herum war voll Schlangen, dicke, dünne, braune, grün und gelbe. Sie ringelten um meine Füße, rissen ihre Mäuler auf und versuchten mich zu beißen.
Einfach ekelerregend. Fast 20 Jahre verfolgten mich diese Schlangenträume, jetzt nur noch ganz selten. Es muß irgendeine Angst gewesen sein, die dahinter steckt, aber genau weiß ich das auch nicht. Berichtet mal über Eure schlimmsten Träume!

mondfisch
23.07.2007, 11:18
Hallo Zeitnomade,

ich habe die ganze Kindheit über, bis ins Erwachsenenalter immer von Toten geträumt. Särge die in der Wohnung stehen, oder das ich gezwungen werde mir Leichen anzusehen, die einfach irgendwo rumlagen, von Gruften in die ich reingehen musste. Diese Träume waren stets so realistisch für mich, dass sie mich selbst am Tag noch verfolgt haben. Ich bin jedem Friedhof aus dem Weg gegangen. Seltsamerweise hörten sie alle schlagartig an dem Tag auf, als ich zuhause auszog.

Ich glaube heute, das dies viel mit meiner dominanten Mutter zu tun hatte, die mich immer dazu gezwungen hat, nach ihrem Willen zu handeln. Meine Gefühle und Gedanken zählten nicht, was sie sagte, musste befolgt werden. Und das es solche Horrorträume waren, beziehe ich mittlerweile auf mein katholisches Elternhaus. Eine bestimmte Mysthik ist da unterschwellig immer vorhanden.

Kann es vllt. sein, das bei dir etwas ähnliches dahintersteckt? Also, das jemand versucht hat dich einzuengen und dir seine Gedanken aufgezwungen hat? Gegen deine innersten Empfindungen?

Inaktiver User
24.07.2007, 09:59
Ich träume fast jede Nacht, dass ich sterbe. ich ersticke, mache gerade meinen letzten Röchler und springe auf.....sehr unangenehm, wenn man nicht alleine schläft:zwinker:

Angefangen hat es seit meinem Umzug vom Dorf in die Großstadt.
Eigentlich hat sich seitdem alles verbessert: ich habe mich aus einer krankmachenden Beziehung befreit und hatte um den Kerl loszuwerden, meine Wohnung gekündigt und bin weggezogen.
Aus Liebe zu diesem Mann damals war ich auf dem Dorf geblieben und habe in meinem Beruf als selbständige gearbeitet - meist am Existenzminimum ohne jegliche moralische Unterstützung duch diesen Mann. von daher war es ein Glücksfall, dass ich eine Stelle in dieser Großstadt, auf die ich just for fun beworben hatte, unter hunderten von Bewerbern bekommen hatte.

Von daher ist alles besser geworden, geregelte Arbeit und Einkommen, anstrengenden Mann mit anstrengender Familie losgeworden und meine neue Heimat tut mir gut, weil ich meine kulturellen Interessen gut verwirklichen kann.

Da ich mehrfach im Mund-Halsbereich operiert worden bin, habe ich die Träume auch bei den jeweiligen Ärzten zum Thema gemacht, sie meinen, es habe damit nichts zu tun.
Bei einer Psychaterin war ich deswegen auch schon, ich musste ein Traumtagebuch schreiben, die Träume stehen in keiner verbindung zu Alkohol /PMS/Mondphase.....

Falls einer eine Idee hat....

Zeitnomade
24.07.2007, 17:19
Auch ich fühlte mich durch meine Mutter sehr eingeengt. Ich tippe auch darauf, dass ein seelischer Druck mich immer diese Horrorträume erleben ließ.