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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vom Unglück verfolgt????



kerstin0364
19.07.2007, 18:18
Als ich 13 war starb mein Vater bei einem Unfall.

Vor 1 Jahr wurde mein Sohn 13 und bei meinem Mann Lungenkrebs festgestellt. Seitdem stirbt er ratenweise.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich die Situation so verschlechtert. Er hat Metasen im Gehirn und ist geistig verwirrt. Keiner weiss, wie lange es noch dauert.

Wir haben noch eine 2,5 Jahre alte Tochter, die Schuleinführung wird er nicht mehr erleben.

Meine 2 Töchter aus 1. Ehe hat er aufgezogen wie seine eigenen, sie lieben ihn, er ist für sie wie ein richtiger Vater, der leibliche hat sich nie gekümmert.

Die Kinder leiden mehr als es auszuhalten ist.

Und ich bin so traurig, meinen Mann dahinvegitieren zu sehen und vor allem zu sehen, wie die Kinder leiden!!!!!

Sch.......


Kerstin

meine_Dicke
19.07.2007, 20:32
Hallo Kerstin0364,

ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft für die nächsten Tage, Wochen... Monate....

Ich kann etwas nachfühlen, wie es sich anfühlt. Mein Papa hat seit vielen Jahren Alzheimer und vegetiert auch nur noch dahin. Er erkennt uns nicht und eigentlich gar nichts mehr. Selbst dass meine Mutti, die er sehr liebte und die ihn bis zu ihrem letzten Tag pflegte, vor knapp 3 Wochen starb, hat er es nicht bemerkt.

Es tut so unendlich weh, dass Mutti weg ist und Papa ja eigentlich auch.

Meine Mutti hatte Gehirnbluten und gar nicht wieder aufgewacht. Sie hatte keine Schmerzen und hat auch nicht gelitten. Das ist etwas, was mich sehr beruhigt und ich denke, das sie da, wo sie jetzt ist, zufrieden ist. Und sie hat jetzt viele ihrer Lieben wieder um sich (ihre Eltern, Bruder, Freundinnen usw.).
Ich persönlich hatte am Tag ihres Todes ein ganz besonderes Erlebnis, zu glauben, dass sie hier auf der Erde abgeholt wurde und es ihr nun gutgeht.

Und das wünsche ich Deinem Mann auch. Keine Schmerzen usw.

Drücke Deine Kinder ganz lieb und erzähl Ihnen, dass es ihm dort wo er nun hingehen muss, gut gehen wird.

Ich wünsche Dir und Deinen Kindern ganz viel Kraft.

Meine_Dicke (Auch Kerstin)

kerstin0364
19.07.2007, 20:46
Hallo Kerstin,

das Problem ist, dass meine Kinder das Thema Sterben noch nicht annehmen wollen.

Nur die Älteste, mit der kann ich darüber reden. Susi 18 und Sebastian 14 sind dann ganz böse mit mir, und sagen, ich würde ihren Vater einfach aufgeben und zulassen, dass er stirbt. So als wäre ich mit meiner Einstellung Schuld daran. So als würde ihre Weigerung dazu führen, dass er weiterleben darf.

Trotz alledem habe ich immer wieder mit den Kindern über den Tod und das was danach kommt, geredet. Sie glauben auch daran, dass dann nicht alles zu Ende ist.

Aber sie wollen einfach nicht akzeptieren, dass ihr Vater es nicht schaffen wird.

Er ist seit heute wieder für 3 Tage zur Kontroll-Untersuchung im Krankenhaus. Als er vor 8 Wochen dort war, habe ich ihn abends angerufen, er hat mir erzählt, welche Untersuchungen sie gemacht haben und dann haben wir uns 100mal Gute Nacht gewünscht.

Heute kann ich ihn nicht mehr erreichen, ein Telefon wäre sinnlos.

Leider habe ich auch keine Fahrerlaubnis, so dass ich schnell mal hinfahren kann.

Aber unser Pfarrer, der meine Sch...Situation kennt, war heute da und hat von sich aus angeboten, mich morgen hinzufahren. Er hat mit mir schon von sich aus viele Wege erledigt, die ich ohne Auto nie geschafft hätte.

Apropos Auto - unser Auto steht noch unten vor dem Haus, ich muss es abmelden und abholen lassen, da es keiner Nutzen kann, mir blutet das Herz, ich schaffe es einfach nicht. Seit 4 Wochen nehme ich es mir jeden Morgen vor:heul:

Traurige Grüße

Kerstin

meine_Dicke
19.07.2007, 21:18
Hallo,

nimm dir nicht zuviel vor! Lass doch das Auto einfach da stehen.

Das mit Deinen Kindern kann ich verstehen. Wie sollen sie denn begreífen, dass der Papa bald nicht mehr da ist?
Ich bin jetzt 42 und ich fühlte mich nach dem Tod meiner Mutti, als wäre ich höchstens 10. Es ging einfach nicht, dass Mutti nicht mehr da ist. Ich bin doch ihr Kind. Wen soll ich denn nun anrufen, wen besuchen, wem Blumen schenken usw.? Ich fühlte mich wie ein Kleinkind.

Meine beiden Kinder, die ein sehr sehr enges Verhältnis zur Oma hatten, haben ganz unterschiedlich reagiert. Der Kleine (10) sagte schon ganz erwachsen: so ist nun mal das Leben, wir müssen alle mal sterben. Aber...........(er überlegte)..... wer macht mir nun mein Käsebrot?

Und der Große (17 ) verstand plätzlich die Welt nicht mehr. Wie kann es sein, das jemand nicht mehr aufwacht aus dem Koma, machen die Ärtze denn nichts usw. Ich hatte dann entschieden, dass meine Mutti keine künstliche Ernährung erhält und auch ihr kurzes "Leiden" nicht künstlich verlängert wird. Das verstand mein Sohn gar nicht. Wie ich das machen kann? Du kannst doch Oma nicht sterben lassen!!!

Ich habe, glaube ich, in diesen Tagen, mehr mit meinem Grossen gesprochen, als sonst im ganzen Jahr. Aber irgentwann hat er es "verstanden" und gesagt, dass es für "seine Oma" doch besser ist, wenn sie nicht mehr aufwacht. Er wollte doch nur, dass es ihr gutgeht.........

Uns haben diese vielen Gespräche sehr viel gebracht und ich kann nur jedem raten, redet...redet....redet.

Ich schreibe schon so, als wären es Jahre her und nicht erst drei Wochen. Aber ich weiss einfach, meiner Mutti geht es jetzt wieder gut, sie wartet auf meinen Papa und paßt in der Zwischenzeit auf uns auf.

Helft Euch gegenseitig und wenn Dir danach ist, schreib (mir einfach).

:in den arm nehmen:

Ich denke an Euch und wünsche Euch Kraft und Stärke und Liebe für Deinen Mann und den Papa.

Gruß
Meine_Dicke (Kerstin)

kerstin0364
19.07.2007, 21:32
Hi Kerstin,

da sind wir ja fast gleichaltrig, bin 43. Mein Mann ist 16 Jahr älter als ich. Als vor 3 Jahren sich plötzlich und unerwartet die Kleine anmeldete, haben uns alle zum SW-Abbruch geraten, ausser unseren 3 Kindern.

Ich habe damals gesagt, in der Familie meines Mannes sind alle steinalt geworden (ca. 90) und auch bis dahin geistig und körperlich fit. Was soll uns also passieren. So kann man sich irren.

Jetzt habe ich das Gefühl, meine kleine Laura (2,5) um ihren Vater gebracht zu haben. Sie wird ihn nie mehr richtig kennenlernen. Aber wenn ich die Zeit zurück drehen könnte, ich würde diesen kleinen Sonnenschein wieder bekommen.

Es tut nur so weh, andere Kinder gehen mit ihrem Vater auf den Spielplatz, meine Kleine klettert auf das Bett und legt den Kopf auf das Kissen und redet mit ihm. Er hat sie so abgöttisch geliebt.

Sie weiss auch, dass ihr Papi jetzt im Krankenhaus ist. Sie erzählt es allen, und sagt er bekommt eine Spritze und wird wieder gesund, so wie sie es aus ihrem Bilderbuch bekommt. Letzens liefen mir die Tränen, da sagte sie, Mami nicht traurig sein, Papa wird wieder gesund.

Sch... mir laufen die Tränen, ich habe das Gefühl, die Maus um so viel betrogen zu haben.

Kerstin

kerstin0364
20.07.2007, 22:33
Hi,
ich glaub, das Schicksal hat mir schon wieder eine runtergehauen.

Ich habe die Befunde, ganzer Körper - Lungenkrebs verkapselt, alle anderen Organe frei. Kopfmetastasen erfolgreich bestrahlt. Er könnte einer von den 5 % sein, die den Krebs länger überleben.

Der Knall: Hirnverkleinerung auf gut deutsch Schrumpfhirn. Eine Folge seiner Alkoholkrankheit - allerdings erfolgreich seit 16 Jahren trocken und wir dachten, jetzt kann nichts mehr passieren.

Die Krankheit ist auch erst durch die Bestrahlung ausgebrochen. Das ist auch der Grund für seinen geistigen Verfall.

Er wird also leben, zum Glück - aber geistig immer mehr zum Pflegefall werden.

Trotzdem möchte ich die letzten 16 Jahre nicht missen.

Kerstin

Inaktiver User
20.07.2007, 23:04
Meine Güte, Kerstin :ooooh:

Das tut mir unendlich Leid - was für eine große Enttäuschung muss das sein? Der Krebsbefund einigermaßen hoffnungsvoll, aber dann eine Demenz durch Hirnabbau.
Das wird sehr schwer werden für euch. Ihr werdet Hilfe brauchen, das steht man nicht alleine durch.
Bitte suche dir bald Hilfe, lass dich beraten. Es hängt jetzt an dir, was aus deiner Familie wird.
Wie fassen die Kinder den neuen Befund auf?

Im Grunde bleibt euch nur die Liebe zueinander als Kraftquelle, aber die Liebe ist auch die größte aller Mächte.

Bitte sorge auch gut für dich :in den arm nehmen:
Schaff dir hin und wieder einen kleinen Freiraum, damit du auch noch "du selbst" sein kannst, und nicht nur die pflegende liebende Ehefrau und die Mutter eurer Kinder.

Ich würde dir so gerne noch irgendwas Schönes, Aufbauendes sagen.... aber ich bin sprachlos.
Obwohl ich selber weiß, wie es ist, wenn "das Schicksal/das Unglück" immer und immer wieder an die Tür klopft und sich nicht abweisen läßt.

Wenn du jemanden zum Reden brauchst, hier ist immer einer für dich da!
Immerhin das können wir für dich tun.

kerstin0364
21.07.2007, 00:10
Hi,

vielleicht sehe ich zu schwarz. War ich denn vom Unglück verfolgt, als ich meinen Mann kennenlernte - n e i n.

War es nicht eher ein Glück, dass er meinen großen Mädchen der Vater wurde, den sie sonst nie gehabt hatten????

Sind die 2 Kinder, die wir noch gemeinsam bekamen nicht auch ein Glück.

Vielleicht sollte man sein Leben nicht an den schweren unglücklichen Stunden messen.

Aber im Moment kann ich so noch nicht umdenken, es tut einfach zu weh.

Allen ein gutes Wochenende.

Kerstin

Inaktiver User
21.07.2007, 09:14
Liebe Kerstin,

es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden.Deine Geschichte ist sehr traurig.

Laß Dich mal in Arm nehmen:in den arm nehmen: .
Ich hoffe Du hast gute Freunde und eine Familie um Dich rum,welche Dich unterstützt.

Es so zu sehn,wie Du es im letzten Artikel geschrieben hast,ist zwar toll und auch richtig.
Es ist ein Glück,das Er Dein Mann ist und ein Vater Deiner 2 Kinder geworden ist und 2 eigene habt Ihr dann ja auch noch.

Aber Deine Trauer wird sich erst viel viel später in diese Glück umwandeln.

Wenn die Kinder mitleiden ist es nochmal doppelt so schwer zu ertragen.Man erträgt viel,aber seine Kinder leiden zu sehen,ist besonders hart.

Wie die anderen sagen,denke auch mal an Dich.Nimm Dir und den Kindern ein Austag und tanke so neue Kraft.

Ich wünsche Dir viel viel Kraft,gute Freunde an Deiner seite,die Dich bei diesem schweren Weg unterstützen.

Vielleicht solltest Du Deinen großen Kindern doch das Gefühl geben,das Du dran glaubst an die Genesung,vielleicht hilft das Deinen Kindern besser mit der Situation umzugehen.

Liebe Grüße Wolke.7

kerstin0364
25.07.2007, 19:46
Hallo,
ich schreib mir jetzt einfach mal den Sch... von der Seele, bin den ganzen Tag depri und am heulen.

Unten schmücken unsere Vermieter das Haus für ihre Hochzeit,morgen ist Polterabend.

Mein Mann liegt in einer neurologischen Klinik, die wollen sehen, ob sie noch was tun können und wie schlimm es ist.

Heute nachmittag habe ich ihn nicht ans Telefon bekommen. Da musste ich erst mal im Schwesternzimmer nachhaken, bis die mitbekommen haben, dass er auf und davon ist. Nach einer ausgiebigen Suche haben sie ihn vor der Klinik gefunden.

Jetzt hat er einen Vermerk in der Patientenakte und die passen besonders auf ihn auf.

Ich glaub jetzt, wo ich nicht den ganzen Tag mit der Pflege beansprucht bin, habe ich Zeit, über alles nachzudenken, und da überfält mich das heulende Elend.

Entschuldigt, dass ich hier so rumjammere, aber ich muss es mir von der Seele schreiben.

Kerstin

wolfsmond
25.07.2007, 20:38
Liebe Kerstin,

dieses Forum ist dafür da, dass Du Dir alles von der Seele schreiben kannst. Und als rumjammern würde ich das ganz bestimmt nicht bezeichnen!

Wünsche Dir ganz, ganz viel Kraft!
Fühl Dich gedrückt und pass auf Dich auf!
:blume: :blume: :blume:

vlg
wolfsmond

kerstin0364
31.07.2007, 22:42
Hallo,
jetzt hats auch noch meinen Sohn erwischt.

Musste heute den Notarzt holen, weil er sich vor Schmerzen auf dem Sofa gequält hat.

Magenschleimhautentzündung. Eine Folge wahrscheinlich davon,weil er alles in sich reinfrisst und nie über seinen Vater reden will - zumindest was die Krankheit betrifft.

Einfach zu viel für einen 14jährigen.

Kerstin

Inaktiver User
01.08.2007, 09:30
oje :niedergeschmettert:

das ist wirklich sehr schlimm für den Jungen

reden und weinen und über seine Ängste und andere Gefühle sprechen würde ihm so gut tun, und in ganz viel Liebe eingehüllt werden

aber in diesem Alter möchte er vielleicht lieber "erwachsen" sein, alles mit sich selber abmachen

Sein Vater geht ihm verloren, Stück für Stück sozusagen.

Gibt es einen Vertrauten, der sich um ihn kümmern könnte? Einen Paten vielleicht? Jungen dieses Alters lassen ja manchmal grad die Mutter nicht an sich und ihre Gefühlswelt heran.

Liebe Kerstin, für dich :in den arm nehmen:+ :blumengabe:
Das muss schlimm sein für dich, deinen Jungen so leiden zu sehen

kerstin0364
04.08.2007, 16:13
Hi,
ein neuer Zwischenstand. Mein Sohn ist aus dem Krankenhaus zurück.

Mein Mann wird Dienstag entlassen. Montag kommt das Pflegebett. Passt leider nicht in unser kleines Schlafzimmer, muss ins Wohnzimmer.
Ab Dienstag kommt der Pflegedienst früh und abends.

Habe seine Kinder aus erster Ehe gebeten, mir beim Umbau der Wohnung zu helfen, wir haben ja nur dieses Wochenende. Jeder hatte eine andere Ausrede, die haben ihren Vater auch noch nicht im Krankenhaus besucht.

Also rackern ich und die Kinder dieses Wochenende allein. Nur der Freund (16) meines Sohnes hilft mit. Aber auf den ist immer Verlass.

Ich muss weitermachen.

Grüße Kerstin

meine_Dicke
04.08.2007, 19:47
Hallo Kerstin,

schön, dass Dein Mann nach Hause kommt. Dann hast Du ihn bei Dir und brauchst nicht mehr ins Krankenhaus.

Auch das es Deinem Sohn wieder besser geht, ist sehr erfreulich.

Ich wünsche Dir für die nächsten Tag viel Kraft. Es ist schade, dass fast niemand mithilft. Aber du wirst es schaffen !!! Du bist stark bzw. musst es ja sein.

Ich wünsche Dir viel Glück und ein bißchen Zeit für Dich......

Gruß

meine-Dicke (Kerstin)

PeggySue
12.08.2007, 01:54
Liebe Kerstin!
Wie ich schon in einem anderen Strang erwähnte habe ich vor zwei Wochen meine Freundin durch Krebs verloren. Seit sie nicht mehr arbeiten konnte hatten wir täglich Kontakt, davor zwei/dreimal die Woche. Eine sehr enge und vertraute Freundin also. Es war das erste mal, dass ich miterleben musste, wie ein von mir geliebter Mensch stirbt. Der Tod von den Großeltern war dagegen weit weniger schlimm, sie hatten ihr Leben ja gelebt, meine Freundin wurde nur 47 Jahre alt!
Als es ihr und mir schon klar war, dass es keine Rettung mehr für sie gibt, alles nur noch eine Frage der Zeit ist, reagierte ihr Sohn für mich sehr gefühllos. Er behandelte sie nicht liebevoll, im Gegenteil, er tat ihr sogar oft richtig weh. Erst als sie zum Sterben auf die Palliativstation ging, und er es realisieren musste dass sie stirbt änderte sich alles.
Ich denke, bei deinen Kindern ist es auch eine Schutzreaktion wie sie sich verhalten, du darfst es nicht persönlich nehmen, so schwer es auch fällt.
Erkundige dich in deiner Gemeinde, welche Möglichkeiten der Hilfe es gibt, als vor knapp zwei Jahren meine Schwiegermutter starb hatten wir sie bis zum Schluss zu Hause, was allerdings nur möglich war, weil wir hier einen sehr gut funktionierenden Krankenpflegeverein haben. Zudem stand uns der hiesige Hospizdienst zur Verfügung, ohne sie hätten wir es nicht geschafft. Man darf nur nicht zu stolz sein Hilfe anzunehmen, jede Hilfe die sich bietet!
Ich wünsche dir viel Kraft, achte auf deine eigene Gesundheit!
Alles Liebe, PeggySue:in den arm nehmen:

kerstin0364
23.08.2007, 23:53
Hi,

er ist heute gegen 10.00 Uhr verstorben.

Kerstin

PeggySue
24.08.2007, 00:26
Das ist einerseits furchtbar traurig, aber nach einer langen Leidenszeit doch eine Erlösung. Trotzdem wirst du dich wieder und wieder fragen, warum die Krankheit jetzt und nicht viele Jahre später gekommen ist. Diese Frage stelle ich mir heute, vier Wochen nach dem Krebstod meiner 47jährigen Freundin auch täglich. Sie zu verlieren tat und tut immer noch schrecklich weh. Ich kann nur erahnen, wie sehr es schmerzt den Partner zu verlieren. Es gibt keine Worte des Trostes, nur gute Wünsche, bleibe stark und vergiß dabei deine eigene Gesundheit nicht!
Fühle dich ganz fest gedrückt!

Inaktiver User
24.08.2007, 11:18
Hi,

er ist heute gegen 10.00 Uhr verstorben.

Kerstin


Liebe Kerstin,
ich möchte dir und deiner Familie mein Mitgefühl aussprechen und zünde still Kerzen an:

eine für deinen Mann :kerze: auf dass sein Weg in der nächsten Welt erhellt werde

eine für dich und deine Kinder :kerze:
es ist so schwer und schmerzlich einen Mann und Vater zu verlieren

eine für eure Zukunft :kerze: ohne ihn, auf dass sie nicht so dunkel sein möge, sondern hell und voller Hoffnung

Alles braucht seine Zeit.

:in den arm nehmen:

Inaktiver User
24.08.2007, 11:56
Liebe Kerstin,

"Niemals geht man so ganz"

Die schönen Erinnerungen gehören dir!

Viel Kraft für dich und deine Kinder.

malea :in den arm nehmen: