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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mit Sonnenbrille auf Beerdigung



Inaktiver User
17.07.2007, 08:39
Liebe Bricom,

muss heute Nachmittag wieder mal auf eine Beerdigung. Sowas setzt mir teilweise recht zu, auch wenn ich mit dem Verstorbenen gar nicht so eng verbunden bin. Kurz und gut, wenn ich mich meinen Gefühlen überlasse, dann strömen die Tränen...

Dies ist mir peinlich, vor allem wenn ich sehe, dass die engeren Freunde und Verwandten recht gefasst wirken.

Da bietet es sich an die Sonnenbrille aufzusetzen, aber begehe ich nicht damit einen Fauxpas?

Daher meine Frage:

a) Sonnenbrille auf Beerdigung nie,
b) ja, immer, je nach Bedürfnis,
c) nur wenn die Sonne scheint und nur im Freien?


Danke für Eure Antworten

Gruß

pirlipat

Tszimisce
17.07.2007, 09:23
Ich würde sagen: je nach Wetterlage draußen mit Sonnenbrille. In der Kapelle auf keinen Fall, wenn du Angst hast, in laute Schluchzer auszubrechen, setz dich ganz nach hinten, damit du notfalls unauffällig rausgehen und dich wieder sammeln kannst. Taschentücher bereithalten und niemals in Hörweite der Gemeinde schneuzen, so lange die Zeremonie noch läuft.

Inaktiver User
17.07.2007, 09:29
Ich denke nicht, dass eine Sonnenbrille ein "Fauxpas" ist, viele Trauergäste auf Beerdigungen tragen eine, um die Tränen dahinter zu verbergen.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Wem Tränen zu "intim" sind, okay.
Mir selber sind Tränen nicht peinlich, ich zeige meine Trauer offen und schäme mich nicht dafür. Aber das geht jedem anders, also entscheide einfach für dich, wie du dich wohler fühlst.

Blondine
17.07.2007, 11:44
Eigentlich C!

Aber, wenn Du so beteiligt bist, daß Du wirklich heulst und rote Augen bekommst und es nicht jedem zeigen magst, dann B!

Ich hätte sie auch dabei und würde sie bei Bedarf einfach aufsetzen.

Gruß, B. :Sonne:

Inaktiver User
19.07.2007, 17:32
Meiner Meinung nach b.

Mal ne andere Frage: Warum ist Menschen es eigentlich peinlich zu weinen? Find ich viel erschreckender.

Asphaltblume
19.07.2007, 19:15
Mal ne andere Frage: Warum ist Menschen es eigentlich peinlich zu weinen? Find ich viel erschreckender.

Wenn man Gefühle so nah an sich ranlässt, macht man sich verletzlich - ich glaube, das ist es.
Gestern war eine Kommilitonin von einem Stück von Brahms auch zu Tränen gerührt, was ihr peinlich war. Mir dagegen war peinlich, dass ich nicht mal in der Nähe von Tränen war - was bin ich für ein kaltes Weibsbild!

JaneBirkin
19.07.2007, 19:20
Sonnenbrille auf der Beerdigung ist doch ein echter Klassiker. Wer will schon Allen seine rot geweinten Augen aufnötigen?

Blondine
19.07.2007, 19:23
Du bist nicht kalt .. nur weil Du bei Brahms nicht Rotz und wasser heulst!

Evtl. nur etwas unmusikalisch ..

... oder deine Freundin hat dieses Werk

schon mal in einem emotional bewegendem Moment gehört und verbindet diese Gefühle mit dieser Musik.
Sie muß sich nicht mal dran erinnern ... das klappt auch unterbewußt!


Gruß, B.

Inaktiver User
20.07.2007, 01:15
..ich lese leider nur etwas Allgemeines, dass jemand " mal wieder zu einer Beerdigung geht " und SOWAS ihr zusetzt..auch ihr der Verstobene nicht nahe steht..

In so einem Falle würde ich versuchen meine Tränen den wirklich Betroffenen zu ersparen..und die Brille aufsetzen und mich zu halten versuchen..

Für die nahestehenden Trauernden ist es sicher schwer genug sich überhaupt zu fassen und
ein haltlos flennender dem Verstorbenen nicht nahestehender Mensch ist dann eine zusätzliche Zumutung..und Belastung..

Das stände für mich im Mittelpunkt der Überlegungen, nicht die Benimmfrage..

Inaktiver User
20.07.2007, 11:50
Mal ne andere Frage: Warum ist Menschen es eigentlich peinlich zu weinen? Find ich viel erschreckender.

Mir ist es nicht peinlich zu weinen - allerdings nur in Gesellschaft von guten Freunden. Wenn es mir in der Öffentlichkeit "passiert" (und leider habe ich schlechte Tage, wo es so ist), dann bin ich froh, wenn ich mich verstecken kann, und es nicht jeder sehen muss.

suha
08.08.2007, 16:47
also, was ist denn das für eine einstellung, daß ich mit meinen Tränen für jemand anderen eine zumutung bin. diese meinung erschreckt mich schon ein wenig, denn wenn ich weine, dann deshalb weil ich mich in dem moment in die trauernden hineinfühle . im übrigen sind solche tränen auch kaum zu stoppen außer mit medikamenten oder der beerdigung fern zu bleiben also die verbundenheit mit den trauernden nicht zu zeigen. also dann doch lieber die brille und ein wenig schniefen. und ich hab noch nie gehört, dass trauernde dies als zumutung empfanden.
lg suha

Inaktiver User
09.08.2007, 19:40
Das heißt doch "Trauerfeier" und nicht "Geschäftsessen". Warum darf man da nicht weinen, egal wie verbunden oder nicht verbunden man dem Verstorbenen ist?

Inaktiver User
09.08.2007, 19:55
also, was ist denn das für eine einstellung, daß ich mit meinen Tränen für jemand anderen eine zumutung bin. diese meinung erschreckt mich schon ein wenig, denn wenn ich weine, dann deshalb weil ich mich in dem moment in die trauernden hineinfühle . im übrigen sind solche tränen auch kaum zu stoppen außer mit medikamenten oder der beerdigung fern zu bleiben also die verbundenheit mit den trauernden nicht zu zeigen. also dann doch lieber die brille und ein wenig schniefen. und ich hab noch nie gehört, dass trauernde dies als zumutung empfanden.
lg suha

Das ist die Einstellung einer Frau, die einmal den ihr nächsten Menschen zu Grabe tragen musste...

Man muss diese Einstellung nicht teilen..vielleicht aber respektieren .. Es könnte anderen ähnlich gehjen, kann, muss nicht..

Aber ich werde leicht knatschig, wenn es um Modefragen und Benimmfragen geht bei Trauerfeiern: meine Gedanken galten den dem Toten nahestehen : das sei bitte erlaubt..

Benimmregeln sollten vieleicht doch noch mit Inhalt gefüllt sein und für mich wäre das Wichtigste, dass man den Trauernden alles Störende erspart, wenn man nicht selbst direkt betroffen ist..

Aber das ist nur meine Meinung : vielleicht mag sich jemand diesen Fall gerne vorstellen, dass Angehörige um Fassung und Haltung ringen und Wildfremde laut schluchzen und ihrer Weltschmertraurigkeit freien Lauf lassen: da sie ja so leicht weinen..

Aber manchem geht es wohl doch nur um : "Du hast ein weiches Herz : weine ruhig..ohne Rücksicht, denke nur an Dich."
Ich teile diese Ansicht nicht.

Ein wenig Rücksicht wäre gut : Sonnenbrille : warum nicht !

Inaktiver User
10.08.2007, 09:50
Natürlich, Linwen, Rücksichtnahme ist wichtig.

Aber das sprach durchaus aus dem Posting der Strangeröffnerin. Sie war halt verunsichert, eben weil sie niemanden stören will, selbst aber mit Gefühlen kämpft. Eine Sonnenbrille kann nur verhindern, dass man feuchte Augen sieht. Sobald sich eine Träne selbständig macht oder die Nase anfängt zu laufen, ist dieser Schutz vorbei. Ich finde nicht, dass Weinen auf einer Beerdigung bedeutet, dass man sich einem sentimentalen Weltschmerz überlässt und nicht an die nahen Angehörigen denkt, sondern nur an sich selbst.

Diese Verunsicherung, die bei einem so sensiblen Thema ja ganz natürlich ist, hat sich hier in einer "Benimmfrage" geäußert - Zeichen, dass die Betroffene sich Gedanken macht. Ich kann verstehen, dass dich das verstimmt, aber sieh doch bitte auch die gute Absicht dahinter.

Asphaltblume
10.08.2007, 10:06
Es gibt ja noch einen Unterschied zwischen stillen Tränen und lautem Geweine - das fände ich für dem Verstorbenen nicht besonders nahestehende Gäste allerdings auch unpassend.

Inaktiver User
10.08.2007, 10:24
Natürlich, Linwen, Rücksichtnahme ist wichtig.

Aber das sprach durchaus aus dem Posting der Strangeröffnerin. Sie war halt verunsichert, eben weil sie niemanden stören will, selbst aber mit Gefühlen kämpft. Eine Sonnenbrille kann nur verhindern, dass man feuchte Augen sieht. Sobald sich eine Träne selbständig macht oder die Nase anfängt zu laufen, ist dieser Schutz vorbei. Ich finde nicht, dass Weinen auf einer Beerdigung bedeutet, dass man sich einem sentimentalen Weltschmerz überlässt und nicht an die nahen Angehörigen denkt, sondern nur an sich selbst.

Diese Verunsicherung, die bei einem so sensiblen Thema ja ganz natürlich ist, hat sich hier in einer "Benimmfrage" geäußert - Zeichen, dass die Betroffene sich Gedanken macht. Ich kann verstehen, dass dich das verstimmt, aber sieh doch bitte auch die gute Absicht dahinter.

Ich kritisierte nicht die Ausgangsposterin, bitte nicht missverstehen..

Ich reagierte auf " also was ist denn was für eine Einstellung ? " was sich ja auf meine " Einstellung" bezog. Und sicher ist meine Sicht eine " spezielle " natürlich..

Und so legte ich sie dar, eben meine.. ohne jemanden kritiseren zu wollen, der sich ja Gedanken macht..

Aber in der Tat : meine Gedanken waren beim geschilderten " Problem " eher bei den Angehörigen als bei der Fragenden, das stimmt..

Es geht doch um etwas Läppisches : Sieht es zu exaliert aus, wenn jemand Sonnenbrille trägt ? Darf man das ? Ist das nicht vielleicht sogar dick aufgetragen, da in zig Filmen oder Promibeerdigungen Frauen mit Sonnenbrillen zu sehen sind...

Wer sich so ein Ding ohne Sonnenschein aufsetzt, wird sich diesen Gedanken mancher Trauergäste ausgesetzt sehen ..da beißt auch die Maus keinen Faden von ab..:smile: Nun ja Brillenbügel :-))

Inaktiver User
10.08.2007, 12:01
Danke, Linwen und Palette,

Ich denke "Benimm" dient dazu den Umgang zwischen Menschen reibungslos zu gestalten und zu vermeiden, dass Gefühle verletzt werden. Deswegen kann man es ja nicht aus Büchern lernen sondern muss es dem Einzelfall anpassen.

Ich habe mich zum Glück bei der Beerdigung zusammenreißen können. Der Verstorbene, den ich kaum kannte (nur die Ehefrau) war auch schon recht alt, da fiel es mir natürlich leichter als bei unserem Nachbarn, der nach einer schweren Krebserkrankung 2 minderjährige Kinder zurückließ.

Im ganzen gesehen heule ich erheblich mehr als früher, muss am Alter liegen. Ja, peinlich ist es mir schon, wenn ich im Kino oder Theater (La Traviata) mich nicht beherrschen kann.
Bei einer Beerdiung zudem will ich nun auf keinen Fall irgenwie auffallen.

pir

Inaktiver User
10.08.2007, 13:41
Im ganzen gesehen heule ich erheblich mehr als früher, muss am Alter liegen. Ja, peinlich ist es mir schon, wenn ich im Kino oder Theater (La Traviata) mich nicht beherrschen kann.


Mir geht das bei Schulfeiern so :heul: :heul: :heul: wenn die lieben Kleinen etwas gemeinsam vortragen, dann bricht da irgendwas auf in mir. Und einige Lieder von Reinhard Mey drücken mir auch immer schlimm auf die Tränendrüse.

Früher konnte ich nicht verstehen, warum ältere Leute oft so gerührt sind. Tja, so lernt man dazu

:blumengabe:

Inaktiver User
10.08.2007, 15:02
Das heißt doch "Trauerfeier" und nicht "Geschäftsessen". Warum darf man da nicht weinen, egal wie verbunden oder nicht verbunden man dem Verstorbenen ist?


seh ich genauso.

Inaktiver User
10.08.2007, 15:04
Ich halte persönlich übrigens auch Weinen nicht für rücksichtslos, egal in welcher Situation.

Es geht hier um Gefühle, wir sind doch keine Roboter.

Inaktiver User
10.08.2007, 18:48
Mir geht das bei Schulfeiern so :heul: :heul: :heul: wenn die lieben Kleinen etwas gemeinsam vortragen, dann bricht da irgendwas auf in mir.
:blumengabe:


Mein Gott! Deine armen Kinder! So eine peinliche Mutter :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:



Pirlipat

Inaktiver User
13.08.2007, 09:12
Viele Menschen verwechseln Mitgefühl und Trauer mit Rührung und Sentimentalität. Ich fand es auch sehr unangenehm, dass bei "unserer" Trauerfeier einige, weniger nahestehende Menschen geschluchzt und geheult haben, es hat mich in meiner Trauer "gestört". Daher ist es für mich auch weniger die Frage, ob Sonnenbrille oder nicht... Und es hat für mich auch nichts damit zu tun, sich für Tränen zu schämen oder nicht, sondern damit, ob sie angebracht oder vielmehr "angemessen" sind...

Inaktiver User
13.08.2007, 09:32
Viele Menschen verwechseln Mitgefühl und Trauer mit Rührung und Sentimentalität. Ich fand es auch sehr unangenehm, dass bei "unserer" Trauerfeier einige, weniger nahestehende Menschen geschluchzt und geheult haben, es hat mich in meiner Trauer "gestört". Daher ist es für mich auch weniger die Frage, ob Sonnenbrille oder nicht... Und es hat für mich auch nichts damit zu tun, sich für Tränen zu schämen oder nicht, sondern damit, ob sie angebracht oder vielmehr "angemessen" sind...

Also, ehrlich, woher will jemand beurteilen, ob jemand aus Mitgefühl oder aus Sentimentalität weint?
Ich bin echt platt, dass hier allen Ernstes dafür argumentiert wird, dass man an Trauerfeiern nicht weinen darf, nur weil man einem Menschen weniger nahestand als andere!
Das ist wahrlich grotesk!

Inaktiver User
13.08.2007, 09:37
Cyberceltic, in diesem Sinn wollte ich auch gerade antworten.

Man schaut in die Köpfe nicht hinein. Manche Leute tragen einen Kummer mit sich herum, den andere nicht kennen. So hatte ich eine Zeitlang eine solche Sorge um eins meiner Kinder, dass ich bei jedem winzigen Anlass in Tränen hätte ausbrechen können. Ich könnte mich nicht hinstellen und sagen: Du darfst weinen und du nicht.

Inaktiver User
13.08.2007, 09:49
Ich habe mich wohl falsch ausgedrückt. Aber genau das meinte ich Palette - man trägt einen Kummer mit sich herum, der an einer ganz anderen Stelle zum Ausdruck kommt. Indirekt bestätigst Du damit ja, was ich schrieb. Man weint nicht um den Verstorbenen, sondern um jemand anderen oder um sich selbst.

Sandra71
13.08.2007, 11:22
Morcheeba: Gut möglich...aber was will man machen, wenn man sich in dem Moment einfach nicht beherrschen kann? Wir sind ja (zum Glück) keine Roboter, die ihre Emotionen per Knopfdruck ausschalten können.

Inaktiver User
13.08.2007, 11:53
.ich lese leider nur etwas Allgemeines, dass jemand " mal wieder zu einer Beerdigung geht " und SOWAS ihr zusetzt..auch ihr der Verstobene nicht nahe steht..

In so einem Falle würde ich versuchen meine Tränen den wirklich Betroffenen zu ersparen..und die Brille aufsetzen und mich zu halten versuchen..

Für die nahestehenden Trauernden ist es sicher schwer genug sich überhaupt zu fassen und
ein haltlos flennender dem Verstorbenen nicht nahestehender Mensch ist dann eine zusätzliche Zumutung..und Belastung..

Das stände für mich im Mittelpunkt der Überlegungen, nicht die Benimmfrage..


Dazu möchte ich nur folgendes zitieren:

"Auf jeder Beerdigung begrabe ich all die Verstorben, die mir nahegestanden haben, erneut."

Ich finde, es ist eine Aussage, die sehr zutreffend ist. Auch wenn mir jemand nicht sehr nahe gestanden hat, bedeutet für mich eine Beerdigung die Erinnerung an sämtliche Verluste, die ich schon erlitten habe und Dir mir auch in Erinnerung rufen, wie sich die Nahestehenden fühlen. Ich merke, es wird von Beerdigung zu Beerdigung schlimmer, weil immer mehr Leute hinzukommen. Es ist nicht nur die Trauer um den gerade verstorbenen Menschen, sondern um sämtliche Menschen. Gedanken, die man im "normalen" Leben gut verdrängen kann, kommen in solchen Momenten besonders zum Vorschein.

Ob das rücksichtslos ist oder nicht, das ist jedem selbst überlassen, aber ich denke, es ist menschlich.

Den Wunsch, in so einem verletzlichen Moment, sich ein bißchen Intimsphäre durch eine Sonnenbrille zu verschaffen, finde ich nachvollziehbar und denke auch durchsetzbar. Mich hat es auf "meinen" Beerdigungen als Betroffener nie gestört (weder die Tränen der anderen noch die Sonnenbrillen).

Inaktiver User
13.08.2007, 17:41
Also, ehrlich, woher will jemand beurteilen, ob jemand aus Mitgefühl oder aus Sentimentalität weint?
Ich bin echt platt, dass hier allen Ernstes dafür argumentiert wird, dass man an Trauerfeiern nicht weinen darf, nur weil man einem Menschen weniger nahestand als andere!
Das ist wahrlich grotesk!


Seh ich genauso und ganz ehrlich finde ich es umso grotesker in einem Forum für Umgangsformen und Höflichkeit anderen Menschen ihr Gefühlsleben abzusprechen. Als wenn man Tränen abstellen könnte. Habt Ihr, die Ihr Euch gestört fühlt, auch ein Ventil, weclhes Ihr abstellen könnt? Muß ein Mensch sich immer nur "beherrschen", sind Gefühle gar als Umgangsform unter Menschen unangebracht?