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Nadines
11.07.2007, 19:47
Guten Abend!

So, ich bin Anfang 30, mein Studium ist beendet und ich habe mit arbeiten angefangen!
Ich möchte mich BU-versichern. Es gibt ja sehr viele Möglichkeiten, wie mir mein Berater aufgezeigt hat:


1) Kombi-RV+BU bei einer Gesellschaft als Privatrentenvertrag. Ausgestattet mit den o.g. Produktmerkmalen wird voraussichtlich ein Beitrag von ca. 250€ mtl. notwendig sein.
2) Kombi+RV: Das wäre ein Basisrentenvertrag mit BU so gerechnet das die gesetzlichen Vorschriften erfüllt sind. Der Beitrag wird bei ca. 110-130€ liegen. Davon gehen 60€ in den Kapitalaufbau, die andere Hälfte ist Absicherung. Jetzt fehlen noch ca. 110€ mit einer Dynamik von 10% die man sich bei einer anderen Gesellschaft holen kann.
3) Basis der Absicherung ist eine SBU-Beitrag von ca. 55-70€. Die fehlenden 170€ deckt man bei einer Rentenversicherung ein.


zur Kombi mit RV:
in der Finanztest z.B. steht, diese Kombi wäre nicht sinnvoll. Mir ist nicht klar warum.
Sollte nämlich der BU-Fall sehr früh eintreten, so reichen in der Regel das Ersparte oder die gesetzlichen Rentenansprüche nicht dafür aus, den Lebensstandard ab Rentenbeginn zu halten.
Mein Berater rät unbedingt zu dieser Kombi. Man solle die RV nur nicht so hoch halten und stattdessen auch direkt in Fonds zur Altersvorsorge investieren.

Was ich wichtig finde:
- im finanzieller Notlage (Arbeitslosigkeit...) sollte die RV vorübergehend stillgelegt werden können oder den Beitrag reduzieren (bietet wohl nicht alle Versicherer an), BU sollte unbedingt weiterlaufen. Aus dem bisher angesparten Guthaben kann der BU-Schutz fortgeführt werden.
- die BU sollte unabhängig von der RV gekündigt werden können, z. B. wenn ich 55 Jahre alt bin und ich finanziell anderweitig abgesichert bin
- BU-Rente mit der Möglichkeit zur Anpassung - aktive Dynamik, Anfang bei ca. 1500 EUR, 5 % Dynamik (oder ist das zu hoch?)
- Erhöhung der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung, z.B. bei Eintritt in die Selbständigkeit
- Endalter 65 Jahre


Meine Fragen an euch:

Was haltet ihr von einer Kombi der BU mit RV? Die Kombi mit einer LV ist laut meinem Berater nicht sinnvoll.

Gibt es sonst noch wesentliches, was ich beachten müsste?

Habt ihr schon von der „britischen Variante“ gehört? Dabei wird wohl mehr in einen Fonds investiert und gerade zu Beginn der Laufzeit ist der BU-Beitrag geringer (da geringeres Risiko)



Viele Grüße
Nadine

Maxys
11.07.2007, 21:20
RV+BU ist sinnvoll, wenn nicht kombiniert, da man flexibel ist, im Falle finanzieller Schwieigkeiten für das Risiko (BU) weiter zahlen kann, den Sparvertrag (RV) ggfs. aussetzen lassen kann


Nicht sinnvoll, da nicht flexibel, s.o..

"Sollte nämlich der BU-Fall sehr früh eintreten, so reichen in der Regel das Ersparte oder die gesetzlichen Rentenansprüche nicht dafür aus, den Lebensstandard ab Rentenbeginn zu halten."

Ist ja klar, da die BU-Rente nur bis zum Beginn der Altersrente gezahlt wird.
Bei einer kombinierten RV wird die Rentenversicherung i.d.R. weiter geführt, d.h., dass man trotzdem die Rente, wie im vertrag angegeben, mit einem bestimmten Alter erhält, es kommt also darauf an, wie hoch die beinhaltende Rente ist, die einem garantiert wird.

"Mein Berater rät unbedingt zu dieser Kombi. Man solle die RV nur nicht so hoch halten und stattdessen auch direkt in Fonds zur Altersvorsorge investieren."

Von welcher Gesellschaft ist Dein Berater ?
An Fonds wird halt mehr verdient und der Vetrag hat i.d.R. höhere Kosten.
Als Altersvorsorge sollte man eine gewisse Sicherheit haben.
Es stellt sich also die Frage: Möchte man das, was man einzahlt garantiert wieder ehrausbekommen und mehr oder vielleicht ?
Vielleicht = Fonds

"Was ich wichtig finde:
- im finanzieller Notlage (Arbeitslosigkeit...) sollte die RV vorübergehend stillgelegt werden können oder den Beitrag reduzieren (bietet wohl nicht alle Versicherer an), BU sollte unbedingt weiterlaufen. "


Ist halt nur mgl. wenn keine BU mit einer RV gekoppelt ist.

" - die BU sollte unabhängig von der RV gekündigt werden können, z. B. wenn ich 55 Jahre alt bin und ich finanziell anderweitig abgesichert bin"

Ist halt auch nur bei nicht gekoppelten verträgen möglich.

"- BU-Rente mit der Möglichkeit zur Anpassung - aktive Dynamik, Anfang bei ca. 1500 EUR, 5 % Dynamik (oder ist das zu hoch?)"

5% ist meiner Meinung nach zu wenig, ausser, diese wird p.a. angeboten.
Schließlich dient diese hauptsächlich als Inflationsausgleich.

Endalter 65 nach Möglichkeit (Versicherungsdauer und leistungsdauer ggfs. gegeneinander abwägen in Bezug aus Beitrag, unterschiedliche Dauer mgl.)


" Was haltet ihr von einer Kombi der BU mit RV? Die Kombi mit einer LV ist laut meinem Berater nicht sinnvoll."

Alle Kombis sind i.d.R. nicht sinnvoll,
mit zwei verträgen ist man flexibler.
Basisrente ist ggfs. noch sinnvoll mit BU-Zusatzversicherung zu kombinieren, da dann auch die Beiträge für die BUZ teilweise steuerlich absetzbar sind.

"Gibt es sonst noch wesentliches, was ich beachten müsste?"

- kein Verweis auf anderen Beruf
- Nachversicherungsgarantie bei best. Änderungen
(Höherversicherung im Vertrag bei z.B. Einkommenserhöhung,
Geburt eines Kindes, Heirat u.a.)
- Rentengarantiezeit bei Rentenversicherung bzw. bei komb.
BU+RV als Hinterbliebenenschutz
- Leistung ggfs. schon ab 25% anteilig, sonst ab 50% muss man
sehen
- gute Dynamik einbauen lassen
- keine fondsgebundene RV mit BUZ




Habt ihr schon von der „britischen Variante“ gehört? Dabei wird wohl mehr in einen Fonds investiert und gerade zu Beginn der Laufzeit ist der BU-Beitrag geringer (da geringeres Risiko)

Maxys
11.07.2007, 21:23
"Habt ihr schon von der „britischen Variante“ gehört? Dabei wird wohl mehr in einen Fonds investiert und gerade zu Beginn der Laufzeit ist der BU-Beitrag geringer (da geringeres Risiko)"

BU-Risiko ist immer vorhanden, man muss nicht einmal selbst daran schuld sein, und hat auch nicht immer was mit dem Älterwerden zu tun, z.B.:

- Unfall
- schwere Krankheiten

Welcher Fonds ist die Frage ?
Welche Sicherheit hat man ist eine andere Frage.

Wenn Fonds, dann extra und als "Spielgeld", nicht als Altersvorsorge und nicht in Komb. mit BU.

DerExperte
12.07.2007, 00:20
Guten Abend!

So, ich bin Anfang 30, mein Studium ist beendet und ich habe mit arbeiten angefangen!
Ich möchte mich BU-versichern. Es gibt ja sehr viele Möglichkeiten, wie mir mein Berater aufgezeigt hat:


1) Kombi-RV+BU bei einer Gesellschaft als Privatrentenvertrag. Ausgestattet mit den o.g. Produktmerkmalen wird voraussichtlich ein Beitrag von ca. 250€ mtl. notwendig sein.
2) Kombi+RV: Das wäre ein Basisrentenvertrag mit BU so gerechnet das die gesetzlichen Vorschriften erfüllt sind. Der Beitrag wird bei ca. 110-130€ liegen. Davon gehen 60€ in den Kapitalaufbau, die andere Hälfte ist Absicherung. Jetzt fehlen noch ca. 110€ mit einer Dynamik von 10% die man sich bei einer anderen Gesellschaft holen kann.
3) Basis der Absicherung ist eine SBU-Beitrag von ca. 55-70€. Die fehlenden 170€ deckt man bei einer Rentenversicherung ein.


zur Kombi mit RV:
in der Finanztest z.B. steht, diese Kombi wäre nicht sinnvoll. Mir ist nicht klar warum.
Sollte nämlich der BU-Fall sehr früh eintreten, so reichen in der Regel das Ersparte oder die gesetzlichen Rentenansprüche nicht dafür aus, den Lebensstandard ab Rentenbeginn zu halten.
Mein Berater rät unbedingt zu dieser Kombi. Man solle die RV nur nicht so hoch halten und stattdessen auch direkt in Fonds zur Altersvorsorge investieren.

Was ich wichtig finde:
- im finanzieller Notlage (Arbeitslosigkeit...) sollte die RV vorübergehend stillgelegt werden können oder den Beitrag reduzieren (bietet wohl nicht alle Versicherer an), BU sollte unbedingt weiterlaufen. Aus dem bisher angesparten Guthaben kann der BU-Schutz fortgeführt werden.
- die BU sollte unabhängig von der RV gekündigt werden können, z. B. wenn ich 55 Jahre alt bin und ich finanziell anderweitig abgesichert bin
- BU-Rente mit der Möglichkeit zur Anpassung - aktive Dynamik, Anfang bei ca. 1500 EUR, 5 % Dynamik (oder ist das zu hoch?)
- Erhöhung der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung, z.B. bei Eintritt in die Selbständigkeit
- Endalter 65 Jahre


Meine Fragen an euch:

Was haltet ihr von einer Kombi der BU mit RV? Die Kombi mit einer LV ist laut meinem Berater nicht sinnvoll.

Gibt es sonst noch wesentliches, was ich beachten müsste?

Habt ihr schon von der „britischen Variante“ gehört? Dabei wird wohl mehr in einen Fonds investiert und gerade zu Beginn der Laufzeit ist der BU-Beitrag geringer (da geringeres Risiko)



Viele Grüße
Nadine


hallo nadine!

gut, daß du dir frühzeitig gedanken um deine absicherung machst. ich nehme mal an, daß du auf dein gehalt / einkommen angewiesen bist. wenn nicht, ist eine absicherung nicht notwendig. solltest aber alle evtl. vorkommenden ereignisse finanziell einrechnen. wenn ja, habe ich ein paar grundlegende anmerkungen, die dir sicher weiterhelfen:

zunächst ist die frage, was für einen berater du hast. sprich: welchen status er hat. agent/vertreter, mehrfachagent, makler, andere gruppen.
sollte dieser versicherungsmakler sein, so kann er alles anbieten und kennt (so hoffe ich) "den markt". damit ist der anfang gemacht.
wenn du einen vertreter hast, dann viel erfolg. das weitere lesen hat sich damit eigentlich erübrigt. :-((

1.
es gibt verschiendene arten, seine arbeitskraft abzusichern. in einer vernünftigen beratung werden dir erst einmal alle möglichkeitem dargestellt, dann wann welche leisten und was für dich wohl sinnvoll ist. die bu ist EINE möglichkeit, sich abzusichern. ob die die richtige ist und ob man zusätzlich noch etwas tun sollte/muß, das ist wieder sache eines guten beraters.
deine individuelle situation (berufsfeld, gesundheitszustand, einkommen, usw) muß auch geklärt sein, damit die ganze sache zielführend ist.

2. wenn feststehen sollte, daß die bu eine gute möglichkeit für dich ist, dann geht es in erster linie um qualität. dann solltest du verschiedene bedingungspunkte und leistungsunterschiede mit dem berater besprechen.

3. erst dann, wenn die wahl des richtigen bu-anbieters getroffen ist, schaut man, welche kombinationen sinnvoll sind oder auch nicht. wo liegen vorteile, wo nachteile...., wie sieht die steuerliche situation aus, usw.
ein guter berater kann dir hier sicher ein guter ratgeber sein, so daß du durchblickst und nicht ganz so im nebel stocherst, wie das derzeit der fall ist.

beste grüße,

DerExperte

Inaktiver User
12.07.2007, 06:57
Hallo Nadines.

Die Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit ist ein Versicherungsproblem!
Die Altersvorsorge ist ein Kapitalanlageproblem!

Beides hat nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun und gehört strikt getrennt. Auch wenn ich dies noch 100.000 Mal zum Besten geben muß, an dieser Tatsache ändert sich nichts.

Zur Berufsunfähigkeit verweise ich auf Eintrag http://www.brigitte.de/foren/showpost.html?p=2362844&postcount=15

Eine private Rentenversicherung ist eine verkappte Kapitalversicherung, ebenso wie die Kapitallebensversicherung. Dein Berater treibt den Teufel quasi mit dem Belzebub aus indem er die Kapitalleben schlecht macht um Dir eine Rentenversicherung schmackhaft zu machen.

Ich wiederhole nochmal: Die Altersversorgung ist kein Versicherungsproblem sondern ein Kapitalanlageproblem und die Rentenversicherung in keinem Fall keine Kapitalanlage (ebensowenig wie die Kapitallebensversicherung).

Es mag zwar einige wenige Fälle geben, in denen eines dieser beiden Produkte für einen Kunden zutreffend ist, aber in der Regel handelt es sich um eine ausschließlich provisionsgesteuerte Verkaufsempfehlung des Vermittlers, die weit am tatsächlichen Bedarf vorbei geht, die Altersvorsorge des Kunden in keiner Weise sichern kann aber dafür den Geldbeutel des Vermittlers (und der Versicherung) in üppiger Weise füllt.

Bei einem Monatsbeitrag von 250.-Euro und einer Laufzeit von 30 Jahren immerhin mindestens 3.600.-Euro.... Welche Laufzeit wurde Dir vorgeschlagen?

Schöne Grüße

justii

Nadines
12.07.2007, 21:15
Erstmal vielen Dank für Eure Antworten!

ich arbeite als Ärztin und verdiene als Berufsanfänger 3600 EUR brutto, wenn ich später Dienste mache, etwas mehr.
Momentan habe ich nichts, ausser Schulden (BAföG, Bildungskredit). Ich bin also auf meine Arbeitskraft angewiesen. Aktuell bin ich gesund und sozusagen topfit, keine chron. Erkrankungen. Sollte ich die nächsten Jahre BU werden, so stehe ich ziemlich mittellos dar. Demzufolge halte ich eine BU-Versicherung für essentiell (ihr könnt mich gerne berichtigen, wenn ihr anderer meinung seid). Um einen für mich befriedigenden Lebensstandart halten zu können mit mind. 1500 EUR Bu-Rente mit 5% Dynamik im Jahr.

Sollte ich früh berufsunfähig werden (sagen wir mal im Alter von 36), so habe ich ja fast nichts in die gesetzl. Rentenkasse (für Arzte das Versorgungswerk) und meine private Altersvorsorge gibt auch noch nicht viel her.
Wie kann ich in der Situation meine Rente sichern????
Daher meinte der Berater ( es ist von einer unabhängigen Agentur, ich hatte vorher bereits Gespräche bei MLP und der dt. Ärztefinanz, fand aber beide nicht so überzeugend), ich solle die BU mit einer RV kombinieren. So wird im BU-Fall der RV- Beitrag von denen übernommen. Klang für mich irgendwo einleuchtend. Es würde auch hier Verträge geben, wo ich in finanziellen Notzeiten die RV vorübergehend stilllegen könnte.

Irgendwie ist mir die RV aber suspekt (ähnlich wie die LV). Habt ihr noch andere Ideen für obiges Problem?
Kann ich mit einzelnen Verträgen für diese Eventualitäten optimal vorsorgen?

Desweiteren sagte er aber auch, Altersvorsorge soll nie komplett über Versicherungen laufen.


Viele Grüße
Nadine

Maxys
12.07.2007, 21:34
von der Experte:

"sollte dieser versicherungsmakler sein, so kann er alles anbieten und kennt (so hoffe ich) "den markt". damit ist der anfang gemacht."

Ein Makler kann nicht alles anbieten, da nicht alle Versicherer mit Maklern zusammenarbeiten, er wird i.d.R. nicht alles anbieten, da er bei best. Anbietern weniger Courtage erhält. Das zeigt die Praxis, auch wenn es anders sein sollte.

Maxys
12.07.2007, 21:43
Ärztin, 3600 EUR brutto,
BAföG, Bildungskredit
Ja, gearde wenn Du topfit bist, dann solltest Du Dich möglichst schnell gegen Berufsunfähigkeit absichern.
Gesetzliche BU erhälst du wohl nicht, lediglich die sog. Erwerbsminderungsrente, aber die reicht bei Weitem nicht aus.

Die Rente kann man nur sichern, wenn man ein Konzept erstellt und schaut wie Deine Entwicklung vorausscihtlich sein wird
(Einkommen, zu erwirtschaftende Rentenpunkte nach derz. Stand).
Wenn Du noch keine Information der Deutschen Rentenversicherung (ehem. BfA) hast, dann solltest Du dich ganz auf Deine Private rente verlassen, nicht auf die Gesetzliche, auch wenn eine Mindestrente möglich ist, dies ist jedoch alles Spekulation.

Was ist es für ein berater der zu einer komb. RV rät ?
Von welchem Unternehmen ?
Dass die Beiträge bei BU vom Versicherer übernommen werden, kannst Du auch bei nicht komb. BU haben, muss nur in der RV vereinbart werden.

Bei Stilllegung würde bei der komb. RV auch der Risiko-Schutz (BU) beitragsfrei gestellt werden - dann hast Du keinen BU-Schutz, das ist nicht gut, später bei Reaktivierung ggfs. wieder erneute Gesundheitsprüfung.

Alternativen gibt es immer - ob es die Richtigen sind ist immer individuell abzuklären.

Altersvorsorge nie komplett über Versicherungen laufen zu lassen ist Ansichtssache.
Kommt auf den Anlegertyp an, das Alter, die Sicherheiten der jeweiligen Anlagen und vieles mehr.

Inaktiver User
12.07.2007, 21:45
von der Experte:

"sollte dieser versicherungsmakler sein, so kann er alles anbieten und kennt (so hoffe ich) "den markt". damit ist der anfang gemacht."

Ein Makler kann nicht alles anbieten, da nicht alle Versicherer mit Maklern zusammenarbeiten, er wird i.d.R. nicht alles anbieten, da er bei best. Anbietern weniger Courtage erhält. Das zeigt die Praxis, auch wenn es anders sein sollte.


Was mich zur Frage bringt, mit wievielen Versicherungsmaklern Du Erfahrungen hast, die so weit gehen, daß Du diesen Umstand beurteilen kannst.


Bei wievielen Versicherungsmaklern hast Du Einblick in die Courtagevereinbarungen?
Bei wievielen Versicherungsmaklern hast Du Einblick welche Faktoren (außer dem Beitrag) noch in die Entscheidungsfindung einfließen


Welchen Berater- oder Vermittlerstatus würdest Du empfehlen?

Schöne Grüße

justii

DerExperte
13.07.2007, 01:16
@justii-g

so siehts aus

gute frage deinerseits!
genau das ist der punkt.

beste grüße,

DerExperte

Inaktiver User
13.07.2007, 10:08
von der Experte:

"sollte dieser versicherungsmakler sein, so kann er alles anbieten und kennt (so hoffe ich) "den markt". damit ist der anfang gemacht."

Ein Makler kann nicht alles anbieten, da nicht alle Versicherer mit Maklern zusammenarbeiten, er wird i.d.R. nicht alles anbieten, da er bei best. Anbietern weniger Courtage erhält. Das zeigt die Praxis, auch wenn es anders sein sollte.


Ich stimme Justii und dem Experten in ihrer Einschätzung zu deinem - wohl aus der blanken Not des Einfirmenvertreters - geborenen Statements zu.

Die wenigen Versicherer, spontan fallen mir da z.B. HUK oder Debeka ein - ( wobei die Debeka über Rahmenverträge auch vermittelbar wäre, käme man als Makler denn auf die Idee sie einzusetzen ) - die nicht mit Versicherungsmaklern kooperieren, sind in diesem Fall entweder aufgrund eher mäßiger BU-Bedingungswerke und fehlender BU-Erfahrung eh uninteressant.

Justii erwähnte bereits, dass speziell im Bereich der BU nur recht wenige Versicherer aufgrund ihrer Bedingungswerke, ihrer BU - Kompetenz, kundenfreundlich definierter Antragsfragen und rechtssicherer Aussagen zu einzelnen, für die Kunden existenziellen Tarifbedingungen, am Markt verfügbar sind.

Da ich mal stark davon ausgehe, dass du mit hoher Wahrscheinlichkeit von den o.g. BU - Tarifwerken entweder keine Ahnung hast, geschweige denn diese vermitteln kannst, solltest du dich ggf. in Bezug auf die Leistungsfähigkeit eines Versicherungsmaklers der seine Berufsbezeichnung verdient, eher zurückhaltend äussern.

Um aufs Thema bzw. die Fragen der Threaderöffnerin zurückzukommen:

Es ist in der Tat aufgrund der Flexibilität meistens sinnvoller Risiken wie BU oder Tod als solche zu betrachten und somit diese Risiken auch in Form von Risikotarifen abzudecken.

Wenn man schon unbedingt über eine Versicherungslösung, Teile seiner Altersvorsorge abdecken will, dann empfiehlt es sich eine Beitragsbefreiung für den BU-Fall in den Vertrag einzuschließen um auch im Falle einer BU sein Vorsorgeziel ( aus dem Versicherungsanteil ) ohne weitere Beitragszahlungen leisten zu müssen, zu erreichen.

Eine Beitragsbefreiung bei BU in einem solchen Vertrag ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn das Unternehmen, neben interessanten erzielbaren Kapitalmarktrenditen, auch entsprechend gute BU-Leistungen anbieten kann.

Bsp. dazu wäre hier eventuell ein "britischer Versicherer" wie z.B.Standard Life der neben den oben erwähnten Renditechancen auch eine hervorragend bewertete BU im Köfferchen hat. ( Hier allerdings nur im Rahmen der o.g. Beitragsbefreiung interessant )

Fritz :smirksmile:

Maxys
17.07.2007, 15:14
@justi-g:

- ich kann nicht die genaue Anzahl der Makler nennen, schätze es sind so um die 30, des Weiteren habe ich selbst eigene Erfahrungen mit Maklern, in meiner Verwandtschaft werden einige Personen auch teilweise über einen Makler betreut (oftmals ohne Maklervertrag), somit kann ich behaupten zu wissen, wovon ich schreibe

"Bei wievielen Versicherungsmaklern hast Du Einblick in die Courtagevereinbarungen?"

--> bei zweien, da persönlicher Konatkt besteht


Bei wievielen Versicherungsmaklern hast Du Einblick welche Faktoren (außer dem Beitrag) noch in die Entscheidungsfindung einfließen

--> zu unterscheiden ist die objektive und subjektive Entscheidung, wobei im subjektiven bereich die Courtage doch immer eine Rolle spielt ?!
Schließlich ist es auch der Beruf eines Verkäufers.

"Welchen Berater- oder Vermittlerstatus würdest Du empfehlen?"

Kann man pauschal nicht sagen, da jeder seinen Vorteil hat.
Ich habe nichts gegen Makler, nur ist da lt. meinen Erfahrungen immer das Problem, dass oftmals schlecht dastehende Versicherer vom preis-Leistungs-Verhältnis auch höhere Abschlusskosten haben, höhere Provisionssätze geben, und somit der Verkauf in Bezug: Verhältnis: Bedarfsgerechtes besseres Produkt und Höher der Cortage schwierig ist.

@fritz

Blanke Not des Einfirmenvertreters ???
Welche Not ?! :)
Wenn Du schlechte Erfahrungen gemacht haben solltest, dann tut es mir für Dich leid.
Doch mir Not zu unterstellen halte ich nicht für richtig.

Was Kompetenz, kundenfreundlich definierter Antragsfragen und rechtssicherer Aussagen zu einzelnen, für die Kunden existenziellen Tarifbedingungen zu sagen ist, dass kann man schon ganz gut bei div. Einstufungen und Analysen sehen - z.B. bei Franke&Bornberg.

Wie schon geschrieben - nichts gegen die Leistungsfähigkeit von Maklern - aber wie überall gibt es gute und schlechte Berater.
Ich bin der Meinung, dass man sich immer mehrere Seiten anhören sollte, bevor man eine Entscheidung trifft.

Ich denke rechtfertigen muss ich mich nicht.
Aber seine Meinung kann man doch im Forum wohl schreiben - ohne Unterstellungen.

Inaktiver User
17.07.2007, 15:31
@ Maxys...ich unterstelle dir gar erstmal gar nix. " Blanke Not " war nicht im Sinne von Not pekunärer Natur gemeint, sondern im Sinne von Unvermögen - als Einfirmenvertreter den potentiellen Kunden/innen einen markbreiten Überblick gewährenleisten zu können, geschweige denn zu wollen.

Was nützt dir ein Überblick über die BU-Ratings von Franke/ Bornberg oder Morgen&Morgen wenn du z.B. eh nur die allseits beliebte Pfefferminzia mit miesem BU-Rating anbieten kannst, frag ich dich.

Aber derartige Debatten sind eh müßig .. .wollte nur kurz " die Not des Einfirmenvertreters " nachdefinieren damit du dich nicht länger auf den Schlips getreten fühlen musst. :smirksmile:



Gruß Fritz

Inaktiver User
17.07.2007, 19:19
@justi-g:

- ich kann nicht die genaue Anzahl der Makler nennen, schätze es sind so um die 30, des Weiteren habe ich selbst eigene Erfahrungen mit Maklern, in meiner Verwandtschaft werden einige Personen auch teilweise über einen Makler betreut (oftmals ohne Maklervertrag), somit kann ich behaupten zu wissen, wovon ich schreibe

.....

Zu dieser Aussage äußere ich mich jetzt nicht *lächel* sonst müßte ich sagen: "Träum weiter"


....

"Bei wievielen Versicherungsmaklern hast Du Einblick in die Courtagevereinbarungen?"

--> bei zweien, da persönlicher Konatkt besteht

....

Und trotzdem bleibst Du bei Deiner Behauptung?
Da muß ich jetzt doch lächeln. Ich habe mehrere Mitarbeiter, die vorher Ausschließlichkeitsagenturen geleitet haben. Nehmen wir mal die Continentale-Versicherung als Beispiel:

In eine KLV sind an Vertriebsprovisionen etwa 50%o kalkuliert. Diese sind fix für unabhängige und abhängige Vermittler, da der Tarif ja feststehend für beide ist. 27%o bekommt der Generalagent, der Rest verteilt sich auf seine Vorgesetzten Regionalleiter bis Bezirksdirektor.

Ich als unabhängier Geschäftspartner der Continentale bekäme (wie im übrigen auch bei fast allen anderen Gesellschaften) von diesen 50%o einen Anteil von 40%o ausbezahlt. Der Rest verteilt sich auf die für mich zuständigen Personen.... (Maklerbetreuer usw.).

Diese Daten liegen mir (nicht nur von der Continentale) als Verträge vor, sind also Fakt. Reden wir jetzt nochmal darüber, wer dem Kunden, schon aus finanziellen Gründen, auch mal ein nicht ganz passendes Produkt ans Knie schrauben muß...

Nicht umsonst bekommt man als Unabhängiger auch mal solche annonyme Anrufe von Generalagenten: http://user564.terra-hosting.de/AnonymeDrohung.wav Es hat allerdings nicht sehr lange gedauert, dann konnte der Anrufer ausfindig und dingfest gemacht werden :-)

Wir können das ganze auch einmal anhand Deines Agenturvertrages durchgehen. Bei welcher Gesellschaft bist Du denn tätig?

Gruß justii

Maxys
17.07.2007, 19:43
@ fritz

Einen markbreiten Überblick kann man auch als Einfirmenvertreter gewährleisten, wenn man für ein Unternehmen tätig ist, welches eine große Palette an Podukten und Sparten anbietet.
Ob es immer das Günstigste ist ??? - Wohl kaum.
Klar gibt es Personen, welche immer und überall das beste Preis-Leistungs-Verhältnis möchten, manche legen jedoch als Erstes Wert auf kompetente Beratung und Betreuung, nehmen also auch in Kauf nicht immer das Günstigste zu haben - dafür aber einen Ansprechpartner und Service aus einer Hand.
Sicherlich können das auch gute Makler bieten - aber eben auch Einfirmenvertreter.

Zu wollen ist eine andere Frage. Die große Palette anbieten zu wollen möchte man schon i.d.R. - aber nicht jedes Unternehmen kann das. Gute Berater verweisen auch auf andere Unternehmen, wenn Sie den Bedarf des Kunden nicht aus dem eigenen Sortiment decken können.


"Was nützt dir ein Überblick über die BU-Ratings von Franke/ Bornberg oder Morgen&Morgen wenn du z.B. eh nur die allseits beliebte Pfefferminzia mit miesem BU-Rating anbieten kannst, frag ich dich. "

s.o.

Find ich auch müßig, immer diese Diskussionen.
Aber eine Not sehe ich nicht, verstehe jedoch deine Argumente als Nichteinfirmenvertreter, wovon ich ausgehe.

@justi-g

"Träum weiter ???"

Hm, wenn Du meinst.
Ich möchte Dir auch nichts unterstellen, deswegen lasse ich hierbei auch weitere Äußerungen und / oder Behauptungen Dir gegenüber.


Ja, ich bleib trotzdem bei meiner Meinung.
Continentale ?
Gutes Beispiel, aber es gibt solche und solche Unternehmen.
Und um gute Produkte vertreiben zu können, braucht man diese.
Wenn man also für ein Unternehmentätig ist, was auch gute Produkte hat, kann man diese auch sorglos verkaufen.
Wenn man dazu ein Festgehalt hat, ist's noch besser.

[I]"Wir können das ganze auch einmal anhand Deines Agenturvertrages durchgehen."

Ich habe keinen Agenturvertrag - eine Unterstellung, welche sich mitlterweile geklärt haben sollte.

Für welches Unternehmen ich tätig bin ?
Ich hatte bereits in anderen Beiträge mehrere Male diese Frage an Dich gestellt, bzw. was Du genau beruflich machst - bisher ohne Antowort. Und Fragen stellen die man selbst nicht beantwortet sehe ich nicht ein.
Abgesehen davon - ist das mir auch egal.
Ich werde hier nicht meine ganzen Daten preisgeben - Ihr kennt solch Datenklau...
- Spam, Anrufe u.a.

Können wir das Thema hier nicht beenden - endet immer in langen Diskussionen und ändert nichts an der Meinung der Anderen ?!

Inaktiver User
17.07.2007, 19:57
Einen markbreiten Überblick kann man auch als Einfirmenvertreter gewährleisten, wenn man für ein Unternehmen tätig ist, welches eine große Palette an Podukten und Sparten anbietet.... Da bekomme ich ja Krampfadern..... Eine solche Aussage möchte ich nicht bewerten, das kann jeder Laie selbst für sich machen.

*gggg* Ich verstehe Deinen Wusch sehr gut, dieser Diskussion hier aus dem Weg zu gehen. Ich befürchte jedoch, daß wir diese an anderer Stelle weiterführen werden (müssen).

Schöne Grüße

justii

Maxys
17.07.2007, 22:25
Logik ist Dir wohl ein Fremdwort.
Gut, wenn Du mich in dieser Hinsicht verstehst, als Kunde würde ich das gleiche tun, wenn ich solche Diskussionen sehe, und wenn mein Berater mit Kritik nicht umgehen kann.

und ....bitte keine Rechtfertigung, Unterstellung oder wieder ein sog. Sinnlos-Kommentar, danke

Inaktiver User
17.07.2007, 23:21
*ggg* Da brauche ich nichts mehr kommentieren *ggg*

Rechtfertigung? Wofür?
Welche Kritik? Ich sehe seit Wochen hier und in anderen Foreneinträge nur Behauptungen, für die Du die Belege schuldig bleibst (aber gegebenenfalls mal versprichst: "Ich bin am Recherchieren..."). Das was Du bisher lieferst ist allenfalls destruktive Kritik und als diese hake ich sie auch ab...

Ich bin normalerweise kein Freund des Magazins "Der Freie Berater" aber wer den folgenden Artikel liest, findet sich irgendwie an einen großen Teil Deiner Foreneinträge erinnert: "...mit allen Mitteln gegen die Unabhängigkeit" (http://user564.terra-hosting.de/Luegen1.pdf)

Gruß justii

Inaktiver User
17.07.2007, 23:42
....
Für welches Unternehmen ich tätig bin ?
......
Ich werde hier nicht meine ganzen Daten preisgeben - Ihr kennt solch Datenklau...
- Spam, Anrufe u.a.
.....

Es ist recht fürsorglich von Dir, daß Du Deine Gesellschaft (Konzern oder wie auch immer) vor Spam und Anrufen schützen willst *lächel* Schade, daß viele Versicherungsvertreter diese Fürsorge nicht auch gegenüber den potentiellen Kunden an den Tag legen, wenn sie diese in den Abendstunden zu Hause unaufgefordert anrufen um unrechtmäßigerweise Verkaufs- oder Beratungstermine zu vereinbaren... (Anwesende natürlich ausgenommen). Aber mal ehrlich, wer hier hat noch nie so einen Anruf erhalten?

Ist mir spontan durch den Kopf geschossen, als ich Deine Worte gelesen habe...

Einen schönen Abend.
justii

Maxys
18.07.2007, 08:27
"...wer hat noch nicht so einen Anruf erhalten?"

Richtig, und deshalb lasse ich es.
Dich wieder daran zu erinnern, dass Du Deine Tätigkeit bisher noch nicht zum Audruck bringen konntest möchte ich nicht mehr - es kommt keine Reaktion bzw. Antwort auf diese Frage.

Zum Makler - Vertreter-Verhältnis:
Ich denke es gibt immer pos. und neg. Seiten, diese werden auch von beiden Seiten oftmals hervorgehoben, also keine einseitige Kritik.

Zu den Behauptungen ohne Beweis:
Hier muss ich nichts beweisen - und besser man beweist nichts, als wenn man etwas vorgibt bewiesen zu haben, was nicht stimmt - so wird "unabh. Beratung und Kompetenz" auch oftmals groß geschrieben.

Inaktiver User
18.07.2007, 08:44
"...wer hat noch nicht so einen Anruf erhalten?"

Richtig, und deshalb lasse ich es.
Dich wieder daran zu erinnern, dass Du Deine Tätigkeit bisher noch nicht zum Audruck bringen konntest möchte ich nicht mehr - es kommt keine Reaktion bzw. Antwort auf diese Frage.

....

...dir gegenüber wohl kaum, denn ich habe an anderer Stelle viele Deiner Fragen und Kommentare ausführlich beantwortet und meine Aussagen belegen können, wohingegen Du jegliche verbindliche Antwort verweigert hast (wie hier auch) und alle Belege schuldig geblieben bist.

Und weil ich Dir als Reaktion darauf (bewußt) nur eine Antwort auf Deine vielen Fragen und Kommentare nicht gegeben habe, redest Du Dich seit diesem Zeitpunkt für alle verbindlichen Antworten heraus. Ich denke, das gibt ein ausreichend deutliches Bild....

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
18.07.2007, 11:57
Zitat Maxys:

@ fritz

Einen markbreiten Überblick kann man auch als Einfirmenvertreter gewährleisten, wenn man für ein Unternehmen tätig ist, welches eine große Palette an Podukten und Sparten anbietet.
Ob es immer das Günstigste ist ??? - Wohl kaum.
Klar gibt es Personen, welche immer und überall das beste Preis-Leistungs-Verhältnis möchten, manche legen jedoch als Erstes Wert auf kompetente Beratung und Betreuung, nehmen also auch in Kauf nicht immer das Günstigste zu haben - dafür aber einen Ansprechpartner und Service aus einer Hand.
Sicherlich können das auch gute Makler bieten - aber eben auch Einfirmenvertreter.

Zu wollen ist eine andere Frage. Die große Palette anbieten zu wollen möchte man schon i.d.R. - aber nicht jedes Unternehmen kann das. Gute Berater verweisen auch auf andere Unternehmen, wenn Sie den Bedarf des Kunden nicht aus dem eigenen Sortiment decken können.

Maxys.... es geht hier nicht darum ob das jeweilige Angebot das günstigste Angebot ist, sondern es geht darum wie sich das Preis-Leistungsverhältnis eines Produktes in Bezug auf den jeweiligen Kundenbedarf darstellt.

Sicherlich hat z.B. die Allianz ein breites Angebot über alle Sparten hinweg im Köcher, nur wird sie trotz dieses breiten Angebots nicht immer und überall dem Kundenbedarf gerecht werden können in z.B. qualitativer Hinsicht, natürlich auch in preislicher Hinsicht.

Und jetzt, Maxys, erzähle mir bitte nicht, dass der Allianz-Vertreter den anfragenden Kunden zu dem Makler um die Ecke schickt damit er sich dort ein entsprechendes preis/leistungsstarkes Produkt das seinen Bedarf deckt, dort einkaufen kann und er somit selbst heldenhaft und kundenorientiert auf seine Provision verzichtet :freches grinsen:

Gruß Fritz

Maxys
18.07.2007, 13:16
@ justi-g
"...dir gegenüber wohl kaum"
Reagierst Du gegenüber deinen Kunden genauso ? - lass dir Frage ruhig unbeantwortet.
Den einzigen Beleg, wie du ih nennst, den ich nicht erbracht habe, war das Unternhemn mit wesentlich zu hoch progn. Zinsen in einem anderen Thread.

Ausreden habe ich nicht nötig - und ich habe mich bisher nicht herausgeredet, aber Du scheinst ja der Allwissende Berater zu sein wie man merkt ;)

-- jeglichen weiteren Kommentar geb ich gerne wieder zurück --

Maxys
18.07.2007, 13:27
@fritz
"es geht darum wie sich das Preis-Leistungsverhältnis eines Produktes in Bezug auf den jeweiligen Kundenbedarf darstellt"

Kundenbedarf und Preis-Leistungsverhältnis sind unterschiedliche Dinge, wobei das Preis-Leistungsverhältnis nicht immer ausschlaggebend ist. Wenn doch, dann sollte man sich überlegen, ob die Kunden Dich als Berater kaufen oder nur die Produkte.

Unabh. vom jeweiligen Untenehmen gibt es gute und schlechte produkte, sowie gute und schlechte Berater.
Was die qualitative Hinsicht betrifft, so kommt es in erster Linie auf den Berater an.
Ein guter Berater kann, selbst wenn er nicht alle Produkte im Sortiment hat, trotzdem dem Kundenwusch / Bedarf des Kunden gerecht werden, wenn er einen Überblick über den Markt hat - kann Empfehlungen und Ratschläge geben, ggfs. auch mit Kontakten zu anderen Vermittlern einen guten Service bieten, insgesamt gesehen somit auch in preislicher Hinsicht, wobei in erster Linie natürlich immer versucht wird die eigenen Produkte an den Mann zu bringen.
Auch Makler z.B. haben nicht alle Anbieter im Sortiment, versuchen also aus Ihrem Angebot den jeweiligen Versicherer der am ehesten dem Bedarf entspricht zu vermitteln - ob das dann der vom Preis-Leistungs-Verhältnis der beste ist, wäre zu überlegen, da nicht alle Anbieter im Angebot sind.

Zum Makler schicken sicherlich nicht - es gibt ja Maklerverträge, da läufts dann ganz anders :)
Aber zu anderen Versicherungen ggfs. oder zu Maklern, die man persönlich kennt. Schließlich zeugt das von gutem Service, keine Versicherung ist in jedem bereich die Beste. Und was bringt es, wenn ich alle Produkte meines Unternehmens an den Mann bringe, diesem aber das Wichtigste ist immer vom Preis-Leistungs-Verhältnis her das beste zu ahben - egal wo.
Dann stellt der Kunde später fest, dass nicht alles das Beste ist - somit ist der Kunde unzufrieden und der Verteter bestimmt später auch.
Also kommt es immer darauf an, was dem Kunden wichtig ist.
Wie geschrieben - bei manchen geht Service aus einer Hand vor - dann kauft der Kunde den Vermittler, nicht das Produkt - egal ob Makler oder Einfirmenvertreter.


Nicht so viel schreiben, danke :)

Inaktiver User
18.07.2007, 14:13
Ach Maxys... die Kunden von Ausschließlichkeitsvertretern stellen bundesweit tagtäglich fest, dass sie sich ihren Versicherungsschutz zu teuer oder noch schlimmer - zu teuer und dabei auch noch qualitativ schlecht oder ungenügend, eingekauft haben.

Dazu empfehle ich dir, ganz unabhängig von meiner persönlichen Meinung, einfach mal Stiftung Warentest oder andere Verbrauchermedien zu betrachten wenn mal wieder Tarifvergleiche anstehen.

Beitragsdifferenzen von weit über 100 % sind in etlichen Sparten bei vergleichbaren Bedingungswerken, eher gang und gäbe.

Ob im Sachbereich, oder im Bereich der biometrischen Risiken - gibt es teils gravierende Unterschiede zwischen preis/leistungsstarken Maklerdeckungskonzepten und klassischen Versicherungstarifen die über die Ausschließlichkeitsschiene verkauft werden.

Denk mal nur an die Sparten Unfall, Hausrat, Wohngebäude, Haftpflicht ....

Tu also doch bitte nicht so als ob das Ausnahmen wären anstatt der Regel.

Übrigens.... du müsstest eigentlich wissen, was dem klassischen Ausschließlichkeitsvermittler blüht, wenn er eine stille Kooperation mit einem Makler oder Mehrfachagenten aus den oben von dir genannten Gründen - der Kundenorientiertheit, eingeht. :nudelholz:

Gruß Fritz

Maxys
18.07.2007, 19:47
"... Versicherungsschutz zu teuer oder noch schlimmer - zu teuer und dabei auch noch qualitativ schlecht oder ungenügend, eingekauft haben"


In der Praxis ist das bei Kunden von Maklern oftmals nicht anders - als Selbstständiger ist der Verkaufsdruck ein anderer als wenn man als Angestellter tätig ist.

Jetzt muss ich lachen, sorry:
Stiftung Warentest - du meinst vermutlich Finanztest ist zwar eine verbraucherzeitschrift, geht aber aber fachlich auf viele Faktoren bei ihren Ratings nicht ein, gibt also nur einen umfassenden und groben Überblick, wenn Dir das als Makler reicht um Deine Kunden damit zu überzeugen bitte schön, ich bevorzuge Qualitativ hochwertige Ratings, wobei ich hier nicht wieder, wie in anderen Threads auf Details eingehen möchte
(Morgen&Morgen, FitchRating, S&P, Map-Report u.a.).
Übrigens gibt es auch für Makler bessere Fachzeitschriften, das solltest Du wissen.

Ich kooperiere nicht, gebe lediglich Empfehlungen, schließlich bekomme ich diese auch von meinen zufriedenen Kunden - da möchte man gern das gleiche tun.
Was dann letztendlich der Kunde daraus macht, das wird er selber entscheiden.

Inaktiver User
18.07.2007, 20:31
@ Maxys, na das ist ja schön wenn ich dir ne Freude machen konnte...allerdings solltest du schon richtig lesen und ggf. zitieren. Erstens schrieb ich Stiftung Warentest oder andere Verbrauchermedien...und 2. ging es nicht nur um qualitative Ergebnisse sondern auch um quantitative ( Beitragsunterschiede bis zu über 100 % ) die man als Versicherter den o.g. Verbrauchermedien entnehmen kann - und somit ab und an schon mal ins Wundern und Staunen gerät ( als Versicherter )
Maklerdeckungskonzepte kommen z.B.bei Finanztest eher selten mit in die Bewertungen.
Das kritisiere ich ebenso wie du, kann mir allerdings nur schwer vorstellen was dir ein Maklerkonzept im Rahmen deines Jobs bringen könnte....es sei den du bist Masochist und schickst alle deine Kunden zum Makler ums Eck....

Mach dir auch bitte keine Gedanken darüber, mittels welcher Grundlagen ich meine Entscheidungen treffe... es ist zwar ehrenwert, dass du einige Ratingunternehmen kennst und diese sogar benennen kannst - das Problem das ich allerdings bei dir sehe ist...was fängst du mit deinem Wissen an ??? beim Kunden ? Ach ja ... ich vergaß...du kooperierst...äh..gibst Empfehlungen...

Gruß Fritz

Inaktiver User
18.07.2007, 22:42
...
Reagierst Du gegenüber deinen Kunden genauso ?
.....

Kunden sind i.d. Regel Laien und haben keine tiefergehende Fachkenntnis, selbst wenn sie sich mit der Materie schon etwas beschäftigt haben. Du allerdings müsstest aber eigentlich wissen, was Deine Aussagen von der Realität unterscheidet.

Schon aus diesem Grund ist also die Situation nicht zu vergleichen. Außerdem drehen mir Kunden nicht ständig meine Worte im Mund um. Mit Kunden erfolgt ein konstruktiver Meinungs-, Erfahrungs- und Wissensaustausch, was ich am Anfang auch mit Dir versucht habe, bis ich festgestellt habe, daß dies ein sehr einseitiges Vergnügen ist...

Eine Erfahrung, die gerade auch Fritz0815 machen darf *lächel*


Du stellst eine provokante und allzuoft grenzwahrheitige Behauptung auf ohne diese zu belegen.
Jemand korrigiert Dich mit der Folge, daß Du ihn aufforderst, seine Korrektur zu belegen/beweisen.
Beweist dieser nun seinen Vortrag gehst Du gar nicht weiter darauf ein sondern stellst eine neue Behauptung auf....
Ein nettes Beschäftigungsspiel für Leute, die den Wahrheitsgehalt und die Logik Deiner Aussagen hinterfragen.
Während Du also Leute mit Sachverstand beschäftigst, dürfen sich Laien über Marxy's Versicherungswerbung via PN freuen, wie ich inzwischen von Betroffenen erfahren habe.


Haben wir nun die wahre Motivation für Marxy's Forum-Aktivitäten entdeckt? Ich befürchte, daß ein Forum, das so viele mitdenkende Forumsteilnehmer aufweist wie das Bricom-Forum, vielleicht nicht unbedingt die richtige Plattform ist für den Schritt zurück in die "Steinzeit" der Ausschließlichkeitsvermittlung.

Aber eben weil die Forumsmitglieder hier sehr mündig sind, sollten wir uns vielleicht nicht so intensiv auf eine Diskussion um "heiße Luft" einlassen. Ein Großteil dieser "heißen Luft" löst sich nicht nur selbst auf sondern disqualifiziert, selbst für Laien erkennbar, den Autor.

Beispiel:

...als Selbstständiger ist der Verkaufsdruck ein anderer als wenn man als Angestellter tätig ist.
Wenn einem angestellten Ausschließlichkeitsagenten der Regionalleiter und die BD/GD im Nacken sitzt und bei zu geringen Umsätzen sogar der Vorgesetzte oder ein Verkaufstrainer mit zu den Terminen geht, damit mit Kombirabatten u.a. Tricks den Kunden möglichst die ganze Produktpalette ans Knie geschraubt werden kann, dann möchte ich wissen, wo der stärkere Verkaufsdruck besteht... Selbst wenn beim unabhängigen Berater der gleiche Druck bestünde, könnte er trotzdem seinem Kunden ein optimaleres Produktspektrum anbieten als der Ausschließlichkeitsagent, der halt nur auf die paar Produkte seines Konzerns zugreifen kann (wird).

Der Ausschließlichkeitsagent muß, selbst wenn er im Angestelltenverhältnis tätig ist, langfristig mindestens soviel Umsatz machen, daß sein Einkommen und anteilig auch das Einkommen seiner ganzen Vorgesetzten bis hin zum Versicherungsvorstand gedeckt ist. Sonst funktioniert das System nicht. Aus diesem Grund ist die Gesellschaft auch entsprechend hinterher, gegebenenfalls mit entsprechendem Druck. Wer diesen Vorgaben nicht entspricht ist über kurz oder lang arbeitslos...

Der unabhängige Berater ist nur für sein Einkommen verantwortlich. Eine Gesellschaft die Druck auszuüben versucht, fliegt i.d. Regel raus und hat einen Umsatzträger verloren. Und das zurecht, denn wenn sich eine Gesellschaft schon gegenüber den "Geschäftsbringern" so verhält, dann ist diese als Empfehlung für Kunden vor allem im Schadensfall nicht vertrauenswürdig.

Schönen Abend
justii

Maxys
19.07.2007, 09:46
@fritz

Okay, Stiftung Warentest - wenn man nur die Quantität betrachtet, dann macht man einen Fehler, denn Geiz ist nicht immer......

Natürlich schicke ich nicht vorab zum Makler :)

Ich habe hauptsächlich Kunden, die Ihre Entscheidungen nicht nach den Maschen einbes Strukturvertriebes fällen, sondern nähere Details wissen möchten.
Bei höheren Analgebeträgen ist es schließlich wichtig nicht nur kurzfristig zu denken.

Maxys
19.07.2007, 10:05
"Kunden sind i.d. Regel Laien und haben keine tiefergehende Fachkenntnis, selbst wenn sie sich mit der Materie schon etwas beschäftigt haben."

Aha, und das ist deine Begründung dafür so zu reagieren ?
Man sollte doch jeden Kunden gleich behandeln - woher willst Du vorher wissen, dass nicht ein Kunde, mit dem du ein gespräch führst früher mal im Finanzbereich tätig war ?
- aber klar, das fragst Du bestimmt vorher alles in einer ordentlichen Analyse ab.

"Eine Erfahrung, die gerade auch Fritz0815 machen darf *lächel*"

Ich akzeptiere Meinungen anderer, auch wenn ich teilweise anderer meinung bin, aber wäre es nicht schlimm, wenn wir immer die gleiche Meinung hätten ?
Schließlich machen wir vielleicht auch unterschiedliche Erfahrungen in der Praxis - jeder hat doch so seine Meinung.

["I]Du stellst eine provokante und allzuoft grenwahrheitige Behauptung auf ohne diese zu belegen.[/I]"

... nicht schon wieder diese Belege, es ist einer und belegen muss ich doch nichts - du belegst auch nichts, z.B. als was Du tätig bis und wo, aber lassen wir das Thema

Du musst mich nicht korrigieren - wenn Du mich nicht überzeugen kannst und wir keinen Kompromiss zu best. Meinungen finden und so ist's auch mit dem Kunden, dann musst du nicht weiter diskutieren - denn einen Streit mit dem Kunden hat noch niemand gewonnen.

Es ist wie im leben - nicht alles ist beweisbar - glaub es oder lass es.

"Ein nettes Beschäftigungsspiel für Leute, die den Wahrheitsgehalt und die Logik Deiner Aussagen hinterfragen."

Richtig und immer wenn man es erklärt verlangst Du nach beweisen - sind wir hier im Verhör ???!!!!

Aha, Du als Sachkundiger oder wen meinst du damit ?
PN's schreiben ist ja wohl nicht verboten, oder ?

Zurück in die Steinzeit ??? :) - Ansichtssache, schon wieder !!!
Naja, dann arbeite mal schön weiter - Du kennst Dich bestimmt in allen Finanz- und Versicherungsbereichen wunderbar aus ?!

Richtig, um heiße Luft wird zuviel diskutiert, und wer kein Einsehen hat, der wird wohl spätestens beim Kunden auf der Strecke bleiben - oder um mit deinen Worten zu sprechen - in der Steinzeit.


" Wenn einem angestellten Ausschließlichkeitsagenten der Regionalleiter und die BD/GD im Nacken sitzt und bei zu geringen Umsätzen sogar der Vorgesetzte oder ein Verkaufstrainer mit zu den Terminen geht, damit mit Kombirabatten u.a. Tricks den Kunden möglichst die ganze Produktpalette ans Knie geschraubt werden kann, dann möchte ich wissen, wo der stärkere Verkaufsdruck besteht... "

Wie du schon sagtest, bei zu geringem Umsatz, aber besser als drückerhaft am Ende des Monats noch versuchen Gewinne einzufahren oder ständig die Private Krankenversicherung zu einem anderen Anbieter zu transferieren - aber klar, ist ja günstigerer Beitrag ;)

Man hat halt eine höherer Verantwortung - nicht nur sich und seinen Kunden gegenüber, wie es beim makler der Fall ist.
Und sind wir mal ehrlich - ein fest kalkulierbares Einkommen, auch ohne Provision, ist doch besser als ständige Gedanken daran zu verschwenden, ob das Geld am Ende reicht.

"Der unabhängige Berater ist nur für sein Einkommen verantwortlich. "

Der unabh. Berater. der so unabh. ist, dass er nicht nur den Versicherungsbedarf deckt, sondern sich auch aussuchen kann mit welchen Provisionssätzen er sein Konto füllt - ganz unabh. halt :)


Am besten Thread komplett schliessen, ist ja wie immer, es wird vom Thema ausgewischen.

Inaktiver User
19.07.2007, 13:32
"Kunden sind i.d. Regel Laien und haben keine tiefergehende Fachkenntnis, selbst wenn sie sich mit der Materie schon etwas beschäftigt haben."

Aha, und das ist deine Begründung dafür so zu reagieren ?
Man sollte doch jeden Kunden gleich behandeln - woher willst Du vorher wissen, dass nicht ein Kunde, mit dem du ein gespräch führst früher mal im Finanzbereich tätig war ?
- aber klar, das fragst Du bestimmt vorher alles in einer ordentlichen Analyse ab.

.....

Wie könnte man alle Kunden gleich behandeln? Das wäre ja Fließband-Abhandlung. Das überlasse ich den Personen, die nur ihre paar Standardprodukte haben und deshalb auf die individuelle Situation nicht oder nur bedingt eingehen können.

Nicht nur bei mir wird jeder Kunde individuell betreut. Ganz so, wie es sein Wissensstand, seine Fachkenntnisse, seine Rahmenbedingungen, seine Anlagementalität und seine bisherigen Verträge usw. es erfordern. Warum sollte ein unabhängiger Berater anders handeln?

Selbst wenn einmal ein Kunde früher im Finanzdienstleistungsbereich gearbeitet hat - umso besser, dann kann man auf dieses Wissen aufbauen. Die Betonung liegt auf "Wissen" und unterscheidet sich damit deutlich von dem, was Du von Dir gibst. Denn das hat mit effektivem Wissen nicht viel zu tun sondern es handelt sich vielfach um unhaltbare Behauptungen (deshalb nutzt Du auch jede Ausrede, diese nicht beweisen zu müssen) oder antrainiertes Ausweichverhalten, das die unbestreitbaren Nachteile eines Ausschließlichkeitsvermittlers verdrängen helfen soll.




["I]Du stellst eine provokante und allzuoft grenwahrheitige Behauptung auf ohne diese zu belegen.[/i]"

... nicht schon wieder diese Belege, es ist einer und belegen muss ich doch nichts - du belegst auch nichts, z.B. als was Du tätig bis und wo, aber lassen wir das Thema

Ja, ich habe es inzwischen auch schon begriffen, daß Du einen weiten Bogen darum machst, wenn Du etwas belegen mußt. Ich habe in den betroffenen anderen Forums-Strängen jede meiner Behauptungen (siehe z.B. zur gesetzl. Rentenversicherung) belegt. Daß ich dann zumindest Dir gegenüber Dein Verhalten an den Tag gelegt habe, scheint Dich schwer zu beschäftigen... Darüber solltest Du mal nachdenken.


Richtig und immer wenn man es erklärt verlangst Du nach beweisen - sind wir hier im Verhör ???!!!!
Richtig! Wenn jemand offensichtlich falsche und unhaltbare Behauptungen kommuniziert, dann fordere ich diesen auf, diese zu beweisen. Ich denke, das ist ein ganz normales Vorgehen und hat mit einem Verhör nichts zu tun...

Es gibt einfach immer noch zu viele Menschen, die auf solche Dampfplauderer (verzeih mir diesen Ausdruck) hereinfallen und am Ende zu Opfern werden und auf der Strecke bleiben. Erfreulicher Weise kann im Finanzbereich sehr vieles belegt und bewiesen werden, so daß man guten Gewissens hinterfragen kann, um heiße Luft von Fakten zu unterscheiden.

Kannst Du also nicht oder willst Du nicht?
Eine Antwort auf diese Frage ist sicherlich nicht nur für mich interessant. achso, ich verhöre ja schon wieder *gggg*

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
19.07.2007, 13:42
......

Am besten Thread komplett schliessen, ist ja wie immer, es wird vom Thema ausgewischen.

Sicherlich zieht es die Sache in die Länge.
Ich bin aber der Meinung, daß selbst dies den Interessierten hier etwas bringt. Denn es hilft diesen, auch im normalen Leben einen Finanzrater von Finanzberater zu unterscheiden.

Daß Du Gegenwind gerne beenden möchtest, kann ich aber natürlich verstehen. Aber schon in der Bibel steht: "Wer Dampf plaudert wird Gegenwind ernten...." *lächel*

Gruß justii

Maxys
19.07.2007, 20:45
Wie beschrieben, ein unabh. Berater hat halt auch nur ein eingeschränktes Sortiment, da er selbstständig ist, besteht die Gefahr, dass der Bedarf des Kunden aufgrund von Provisionsdruck vernachlässigt wird.

Ehrlich gesagt, Du musst dich nicht versuchen rauszureden, ich muss hier nichts beweisen, aber das mit dem Wissen liegt wohl beiderseits im eigenen, und dein Wissen scheint auch fast nur aus Mutmaßungen zu bestehen.

Ich muss hier nichts belegen, ebenso fordere ich das nciht mehr von Dir, da du das gleiche tust.

Das falsch ist, was ich behaupte liegt an dir - und wer hier was behaupten muss, das sagt die Rechtsprechung eindeutig - der Kläger - das bist in diesem Fall Du.

Wenn hier jemand auf der Strecke bleibt dann Du im Beratungsgespräch - du scheinst keine Kompromisse einzugehen
- vor Allem aber hast du keine Empatie - schau mal auf Wikipedia, dann weißt du was ich meine.


Richtig, die Fakten zählen, nicht die heiße Luft, die sog. unabh. Berater verscuhen zu vermitteln.

Ja, du verhörst...

Maxys
19.07.2007, 20:53
Richtig, aber ein Finanzberater sollte nach Bedarf beraten, nicht nach Courtage.

Guter Spruch, aber diese kannst du gern im Verkaufsgespräch einsetzen, um die Kunden vom womöglich "besten Produkt" zu überzeugen, das klappt leider nicht beim Fachmann.

Ich kann also davon ausgehen, dass Du schlechte Erfahrungen mit Ausschließlichkeitsvertretern gemacht hast, wenn Du so schlecht darüber redest ?

Übrigens: Ein Beratungsprotokoll zur Eu-Vermittler-Richtlinie würde ich mit Dir gerne machen - hoffe Du hast eine ausreichende Vermögensschaden-Haftpflicht ;)

Du weißt ja: Auf Kraft wirkt Gegenkraft.

Kleiner Punkt am Rande: Du scheinst ja echt viel Zeit zu haben im Forum hier, werde doch als Redakteur tätig - ggfs. bekommst Du ja eine Festanstellung. Wenn ich soviel Zeit hätte, wüßte ich nicht, wann ich mit meinen Kunden die Termine machen sollte ?!

Inaktiver User
19.07.2007, 22:14
Richtig, aber ein Finanzberater sollte nach Bedarf beraten, nicht nach Courtage.

Um den kompletten Bedarf eines Kunden wirklich optimal abzusichern ist eine Gesellschaft bzw. ein Konzern nicht in der Lage. Jede Gesellschaft kann den Kunden zwar versichern und ein, zwei oder gar drei Tarife davon mögen auch gut sein, aber dann beißt es aus...

Du darfst den Lesern hier aber gern die Gesellschaft nennen, die alle Kundensituationen mit ausschließlich Spitzentarifen abdecken kann und die außerdem (machen wir's mal großzügig) bei all diesen Spitzentarifen unter den günstigsten 20 Vergleichstarifen liegen. Du ersparst diesen damit eine ganze Menge Recherchearbeit und Dir eine ganze Menge PN-Werbung *lächel*



Ich bin aber der Meinung, daß selbst dies den Interessierten hier etwas bringt. Denn es hilft diesen, auch im normalen Leben einen Finanzrater von Finanzberater zu unterscheiden.

Daß Du Gegenwind gerne beenden möchtest, kann ich aber natürlich verstehen. Aber schon in der Bibel steht: "Wer Dampf plaudert wird Gegenwind ernten...." *lächel*
Guter Spruch, aber diese kannst du gern im Verkaufsgespräch einsetzen, um die Kunden vom womöglich "besten Produkt" zu überzeugen, das klappt leider nicht beim Fachmann.
Von welchem Produkt haben wir gesprochen? Bisher agierst Du leider nur als Fachmann für Dampfplauderei...



Ich kann also davon ausgehen, dass Du schlechte Erfahrungen mit Ausschließlichkeitsvertretern gemacht hast, wenn Du so schlecht darüber redest ?

... seit vielen Jahren haben wir immer wieder die finanziellen Schäden, die Dampfplauderer bei ihren Opfern hinterlassen, diesen Menschen zu erklären. Dies ist notwendig, weil die Verursacher dann plötzlich telefonisch oder persönlich nicht mehr erreichbar sind bzw. plötzlich nichts mehr von ihren Behauptungen und Versprechungen wissen wollen. Aus diesem Grund reagiere ich so allergisch auf Halbwahrheiten oder unwahre Behauptungen und bestehe auf Belege.



Übrigens: Ein Beratungsprotokoll zur Eu-Vermittler-Richtlinie würde ich mit Dir gerne machen - hoffe Du hast eine ausreichende Vermögensschaden-Haftpflicht ;)

Was willst Du mir (uns) damit sagen?
Daß ungebundene Vermittler eine solche Versicherung haben und Ausschließlichkeitsagenten keine, da sie sich gegebenenfalls hinter ihrem Brötchengeber verstecken?

Du willst mit mir ein Beratungsprotokoll machen?
Sehen wir uns auf der DKM2007 (http://www.dkm-messe.de), denn hierfür ist natürlich eine vorausgehende Beratung erforderlich. Und danach machen wirs genau anders herum und Du berätst mich. Wir finden dort sicherlich einen Finanzjournalisten, der beide Beratungen Wort für Wort protokolliert, wenn er diese anschließend veröffentlichen darf.



Kleiner Punkt am Rande: Du scheinst ja echt viel Zeit zu haben im Forum hier, werde doch als Redakteur tätig - ggfs. bekommst Du ja eine Festanstellung. Wenn ich soviel Zeit hätte, wüßte ich nicht, wann ich mit meinen Kunden die Termine machen sollte ?!

Schön, daß Du Dich um meine Zeit sorgst *lächel*
Offensichtlich hast du kein gutes Zeitmanagement. Ich bin mir aber sicher, daß Deine Gesellschaft solche Kurse anbietet. Sehr viele gute Gesellschaften tun das zumindest. Und Deine ist doch eine gute oder? *lächel* Ich kann Dir diese Kurse nur empfehlen.

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
19.07.2007, 22:36
Wie beschrieben, ein unabh. Berater hat halt auch nur ein eingeschränktes Sortiment, ....

Daran kannst Du deutlich erkennen, daß es mehrere Arten von "eingeschränktem Sortiment" gibt. Nur damit ich nichts verwechsle:



Für mich hat ein Vermittler, der nur zwei oder drei Haftpflichttarife des eigenen Konzerns anbeiten kann, ein eingeschränktes Sortiment. Für Dich hat ein Berater, der Zugriff auf beispielsweise 150 Haftpflichttarife hat, ein eingeschränktes Sortiment. Wenn 150 für Dich eingeschränkt ist, was ist dann 2 oder 3 ???


Für mich hat ein Vermittler ein eingeschränktes Sortiment, der zwei Kfz-Tarife der eigenen Gesellschaft (Basis und Komfort) und auf zwei Kfz-Tairfe einiger weiterer Konzerngesellschaften (Basis und Komfort) zugreifen kann. Für Dich hat ein Berater ein eingeschränktes Sortiment, der auf z.B. 180 Kfz-Tarife Zugriff hat. Interessante Theorie...


Falls ich hier etwas mißverstanden habe, bitte ich darum, mir Deine Gedankengänge diesbezüglich nochmals genauer zu erläutern. Vielen Dank dafür bereits an dieser Stelle.

Gruß justii

Inaktiver User
19.07.2007, 23:07
......

Wenn hier jemand auf der Strecke bleibt dann Du im Beratungsgespräch - du scheinst keine Kompromisse einzugehen
- vor Allem aber hast du keine Empatie - schau mal auf Wikipedia, dann weißt du was ich meine.
....

Du kriegst die Tür nicht zu *lachmichweg*

Ich muß auf jeden Fall kein Wissen vortäuschen. *looool*
Wodurch erkennt man, daß jemand sich wichtig macht?
Wenn er mit Fremdwörtern durch die Gegend wirft und diese nicht einmal richtig schreiben kann *ggg*

Ach, was soll ich dazu sagen....

Es gibt Vertreter, die meinen, sie müssten jeden potentiellen Kunden mit ihren Produkten beglücken. Dafür verbiegen und winden sie sich und bemühen sich der Rethorik, damit sie schlußendlich einen Abschluß bekommen. Hier bleibt immer ein fader Nachgeschmack.

Es gibt aber auch Berater die erkannt haben, daß es auch Menschen gibt, die nicht zu ihnen passen. Nicht daß man nicht auch die richtigen Produkte für diese finden würde, es geht um den Menschen selbst. Ich muß nicht jedermanns Freund sein und ich muß nicht jedermanns Berater sein. Dieses Entscheidungsrecht gestehe ich jedem Menschen zu und erlaube mir selbstverständlich auch für mich selbst, diese Entscheidung zu treffen.

Der Vertreter wird immer wieder feststellen müssen, daß zwischen ihm und einigen/vielen seiner Kunden immer wieder Dissonanzen auftauchen, die ihn viel Zeit und Energie kosten, die ihm dann zur ordentlichen Betreuung seiner Kunden fehlt. Oder seine Familie bezahlt die Zeche. Termine - Termine - Termine heißt das Credo. Der Vertreter kämpft auch aus diesem Grund mit seinem Image...

Wenn es zwischen den Kunden und dem Berater passt, dann kann der Berater seine wertvolle Zeit voll für seine Kunden und natürlich für seine Familie aufwenden. Der Berater steht auf gleicher Augenhöhe mit seinen Kunden und muß sich nicht winden und verbiegen... Das Credo lautet hier ganz anders:
Harmonie im Privatleben und Beruf ergibt sich aus Wahrhaftigkeit und Zuverlässigkeit, aus Dienst am Anderen (auch Kundendienst/-service), aus Qualität, Leistungsbereitschaft und Konsequenz. Und umgekehrt! Denn ohne Harmonie leiden Wahrhaftigkeit, Zuverlässigkeit, Qualität, die Leistung usw.

So, und jetzt kannst Du wieder nach Wikipedia gehen und nach dieser Lebenseinstellung suchen *ggg* Oder Du kannst darüber nachdenken, warum Du zu wenig Zeit hast (siehe Zeitmanagement) und ich nicht... Oder Du kannst Dir Gedanken zum Thema Wahrhaftigkeit, Qualität und Zuverlässigkeit machen....

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
20.07.2007, 13:11
@Maxys ... merkst du eigentlich nicht, dass du dich mit jedem weiteren deiner - milde ausgedrückt - " Statements " , nahezu unvermeidlich der Lächerlichkeit preisgibst ???

Oder glaubst du etwa ernsthaft, dass dich hier jemand aufgrund deiner eher hilflosen Verbalergüsse zu den Vorteilen des "Steinzeitausschließlichkeitsvertreters" einigermaßen ernst nehmen kann und will ???

So weltfremd kannst du doch nicht sein, oder etwa doch ???

In der Regel kommen von dir irgendwelche sinnentleerte Worthülsen anstelle von konkreten Antworten auf die Userfragen hier im Finanzforum.

Im Gegensatz zum Justii, hast du bisher, wenn ich mir deine BriCom -Historie so ansehe, noch kein einziges überzeugendes Argument, oder den Fragestellern der Community, angemessenen Satz von dir gegeben.

Ganz im Gegenteil verstrickst du dich permanent in deinen eigenen Widersprüchlichkeiten und deinen etwas sonderbaren Vorstellungen über die Finanzdienstleistungsbranche.

Ich weiß ja nicht, welche Art von Gehirnwäsche man dir in deiner Organisation hat angedeihen lassen , aber ich muß zugeben, traurig aber wahr, sie war offenbar recht wirkungsvoll.

Einen guten Tipp gebe ich dir noch zum Schluss mit auf den Weg... nimm das Angebot von Justii an und besuche im Herbst zusammen mit ihm die DKM - vielleicht kannst selbst du dann erkennen, dass es außerhalb deiner kleinen Ausschließlichkeitswelt auch noch andere Welten gibt.

Gruß und viel Glück auf dem langen Weg der Erkenntnis...

Fritz

Maxys
20.07.2007, 13:49
Vorab erstmal: Toll, schon wieder soviel zu lesen - ist ja fast wie beim Beantworten von Briefen - aber was tut man nicht gerne alles.


"Um den kompletten Bedarf eines Kunden wirklich optimal abzusichern ist eine Gesellschaft bzw. ein Konzern nicht in der Lage."

Das sehe ich anders.
Die Frage ist, was jeder unter optimal versichert versteht.
Wenn es auf das Preis-Leistungsverhältnis ankommt, auch wenn wir das Thema mit dem günstig versichert, Geiz ist... usw. schon hatten, hast Du bestimmt Recht.
Kein Unternehmen ist in allen Produkten / Tarife, die es anbietet in dem Zusammenhang die beste.

Auch alle Kundensituationen kann ein Unternehmen nicht abdecken, es gibt einige Versicherer, die bei Spezialtarifen einen Kooperationspartner haben, welche spezielle Risiken abdecken.
Bisher habe ich jedoch auch keinen Makler kennen gelernt, der alle Spezialrisiken anhand seines Portfolios abdecken konnte.
Gerade bei größeren Unternehmensversicherungen / Großrisiken / Spezialtarifen für best. Sachen wie z.B. Kameraversicherungen u.a.. ist meist kein Angebot vorhanden - lediglich Verweise und Empfehlungen auf Spezialversicherer.
Wenn das bei Dir anders sein sollte, dann würde ich mich freuen.

"Von welchem Produkt haben wir gesprochen? Bisher agierst Du leider nur als Fachmann für Dampfplauderei..."

Von welchem produkt wir gesprochen haben ?
- Bitte lies das Titelthema dieses Threads, es erspart Dir unnötige Schriftarbeit.

"... seit vielen Jahren haben wir immer wieder die finanziellen Schäden, die Dampfplauderer bei ihren Opfern hinterlassen, diesen Menschen zu erklären. Dies ist notwendig, weil die Verursacher dann plötzlich telefonisch oder persönlich nicht mehr erreichbar sind bzw. plötzlich nichts mehr von ihren Behauptungen und Versprechungen wissen wollen. Aus diesem Grund reagiere ich so allergisch auf Halbwahrheiten oder unwahre Behauptungen und bestehe auf Belege."

Das finde ich grundsätzlich sehr gut, leider habe auch ich solche Erfahrungen machen müssen, bzw. Erfahrungen, welche ich beim Versicheurngsschutz meiner Kunden machen musste.
Pauschale Angebote, pauschale Versicehrungen - keine Bedarfsermittlung - einmal da gewesen beim Abschluss - dann weg und nicht erreichbar.
Dies war oft auch bei Maklern der Fall - es ist also beiderseits was uns betrifft eine Erfahrungssache.

"Was willst Du mir (uns) damit sagen?
Daß ungebundene Vermittler eine solche Versicherung haben und Ausschließlichkeitsagenten keine, da sie sich gegebenenfalls hinter ihrem Brötchengeber verstecken? "

Ich denke, dass Du genau weißt, wovon ich spreche.
Ob unabh. Vermittler eine haben ist die eine Sache, ob eine ausreichende Deckungssumme besteht, und ob diese Versicherung dann im Schadenfall auch den Schaden deckt ist eine andere.

"Wir finden dort sicherlich einen Finanzjournalisten, der beide Beratungen Wort für Wort protokolliert, wenn er diese anschließend veröffentlichen darf."

Ich denke, ein Finanzjournalist wäre sicherlich nicht der richtige Ansprechpartner - du kennst doch die Pressefreiheit ?! :)


" Schön, daß Du Dich um meine Zeit sorgst *lächel*
Offensichtlich hast du kein gutes Zeitmanagement. Ich bin mir aber sicher, daß Deine Gesellschaft solche Kurse anbietet. Sehr viele gute Gesellschaften tun das zumindest. Und Deine ist doch eine gute oder? *lächel* Ich kann Dir diese Kurse nur empfehlen. "

In Deinen Beratungen solltest Du darauf achten, dass Du nur dann Empfehlungen gibst, von denen Du bereits positive Erfahrungen gesammelt hast.
Dies betrifft natürlich auch deine Arbeitsorganisation.

Maxys
20.07.2007, 13:54
"Für mich hat ein Vermittler, der nur zwei oder drei Haftpflichttarife des eigenen Konzerns anbeiten kann, ein eingeschränktes Sortiment."

"Für Dich hat ein Berater, der Zugriff auf beispielsweise 150 Haftpflichttarife hat, ein eingeschränktes Sortiment. Wenn 150 für Dich eingeschränkt ist, was ist dann 2 oder 3 ???"

Es geht darum, dass man sagt man ist unabh., obwohl man ein eingeschränktes Sortiment hat, also nicht alles anbietet.
Ich bezeichne mich nicht als unabh., sondern Du, warum ?!

Bedeutet es für Dich unabh. zu sein, wenn Du zwar 150 Haftpflichttarife anbieten kannst, aber Spezialtarife und best. Gesellschaften wie bereits geschrieben nicht ?

Klar hast Du eine größere Auswahl für den Kunden - aber für mich geht Qualität vor Quantität.
Abgesehen davon: Es sind ca. 25 Haftpflichttarife.

Maxys
20.07.2007, 14:04
"Du kriegst die Tür nicht zu *lachmichweg*"

Schön, dass ich Dich so oft zum Lachen bringe.
Ich denke es ist eine Art Ausweichen von Dir, darüber solltest Du nachdenken.

" Ich muß auf jeden Fall kein Wissen vortäuschen. *looool*"

Warum tust Du es dann ?

Toll, dass Du einen Rechtschreibefehler bemerkt hast nachdem Du womöglich erstmal nachgelesen hast.
Ich denke Du solltest im Innendienst tätig sein, oder in einer Rechtsabteilung, genau da braucht man ja auch Beweise, die Du sicherlich finden wirst ;)

"Es gibt Vertreter, die meinen, sie müssten jeden potentiellen Kunden mit ihren Produkten beglücken. Dafür verbiegen und winden sie sich und bemühen sich der Rethorik, damit sie schlußendlich einen Abschluß bekommen. Hier bleibt immer ein fader Nachgeschmack."

Ja, dafür machst Du ja sicherlich immer fleißig einen Maklervertrag, damit Du mit deinen tollen produkten um Dich werfen kannst.
Irgendwann wird der Kunde merken, dass es nicht sinnvoll ist einige Verträge ständig zu wechseln - zumindest nicht für den Kunden.

"Es gibt aber auch Berater die erkannt haben, daß es auch Menschen gibt, die nicht zu ihnen passen."

Richtig, genau das gefühl hätte ich bestimmt von Dir - ohne Voreingenommen zu sein.
Ich denke Du hast ganz schön viel Hintergrundwissen was Tarife / produkte betrifft, aber wie soll man Fachkenntnisse haben, wenn man ca. 150 Haftpflichttarife anbietet und zusätzlich noch viele anderen Sparten ???

"Der Vertreter wird immer wieder feststellen müssen, daß zwischen ihm und einigen/vielen seiner Kunden immer wieder Dissonanzen auftauchen, die ihn viel Zeit und Energie kosten, die ihm dann zur ordentlichen Betreuung seiner Kunden fehlt."

Da stimme ich Dir zu.

Toll, du kannst ja richtig philosophisch werden.
Ich habe selten Zeit, was daran liegt, dass ich mir diese Zeit für meine Kunden nehme.
Bei mir dauert ein Beratungsgespräch etwas länger - denn in der Ruhe liegt die Kraft - wovon sich bei mir auch ein Beratungsgespräch von einem Verkaufsgespräch unterscheidet.

Maxys
20.07.2007, 14:11
@fritz.

Lächerlichkeit zeigt man im Ausdruck: justi-g schein gern mal zu lächeln.

Eins glaube ich, dass Du ein Nihilist bist, und ein negativ denkender Mensch, dem nur daran liegt immer gegen etwas zu sein, keine Kompsomisse eingeht und als Berater völlig fehlplaziert wäre.

Wenn man den Sinn nicht verstehen kann, fritz, dann sollte man nachfragen - wenn mann dann nichts versteht, dann sollte man es zumindest versuchen und wenn das nicht geht, dann sollte man sich selber fragen warum.

He toll, es gibt eine Historie - kann man da Punkte sammeln ??? :)

Jeder hat seine eigene Einstellung - wenn er daran nichts ändert möchte, dann kann man nichts machen - so scheint es bei Euch zu sein.
Ich habe wie gesagt nichts gegen Eure Meinungen, ich bilde mir aber meine eigene Meinung dazu, und kann doch wohl bei meiner bleiben.

Beenden wir hier erstmal das Thema.

Inaktiver User
20.07.2007, 15:13
...
In Deinen Beratungen solltest Du darauf achten, dass Du nur dann Empfehlungen gibst, von denen Du bereits positive Erfahrungen gesammelt hast. Dies betrifft natürlich auch deine Arbeitsorganisation.

Daß die Arbeitsorganisation bei mir funktioniert, hast ja selbst Du mir gestern bestätigen müssen

Kleiner Punkt am Rande: Du scheinst ja echt viel Zeit zu haben im Forum hier, werde doch als Redakteur tätig - ggfs. bekommst Du ja eine Festanstellung. Wenn ich soviel Zeit hätte, wüßte ich nicht, wann ich mit meinen Kunden die Termine machen sollte ?!

Der Rest Deiner Aussage stimmt mich allerdings nachdenklich.

...
In Deinen Beratungen solltest Du darauf achten, dass Du nur dann Empfehlungen gibst, von denen Du bereits positive Erfahrungen gesammelt hast. und
Abgesehen davon: Es sind ca. 25 Haftpflichttarife. Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, daß Du 25 Haftpflichttarife abgeschlossen hast. Ich gehe auch nicht davon aus, daß Du alle Tarife Deiner Gesellschaft/Deines Konzerns selbst "am eigenen Leib" getestet hast. Wie konntest Du also mit allen positive Erfahrungen machen?

tztztz....

Warum bezeichnet sich jemand der unabhängig ist als unabhängig? Komische Frage, findest Du nicht? Naja, von meinem Schatzl bin ich schon ein bisserl abhängig *lächel* aber das hast Du ja sicher nicht gemeint. Von wem also meinst Du, wäre ich sonst noch abhängig?

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
20.07.2007, 15:36
"[I]

Es geht darum, dass man sagt man ist unabh., obwohl man ein eingeschränktes Sortiment hat, also nicht alles anbietet.
Ich bezeichne mich nicht als unabh., sondern Du, warum ?!

Bedeutet es für Dich unabh. zu sein, wenn Du zwar 150 Haftpflichttarife anbieten kannst, aber Spezialtarife und best. Gesellschaften wie bereits geschrieben nicht ?

....

Achja, da bleibt einem nicht mehr viel als zu lächeln.
Wenn es schon mit den Fremdwörtern nicht klappt, dann hatte ich zumindest auf die deutsche Sprache gehofft. Leider aber Fehlanzeige.

Merke: Unabhängigkeit hat nichts damit zu tun was ich anbiete oder empfehle Ich wäre auch unabhängig, wenn ich nur 3 Tarife anbiete. Im Gegensatz zu Dir. Du bist auch abhängig, wenn Du 25 Tarife im Köfferchen hast.

Unabhängigkeit hat etwas damit zu tun, ob ich im Zweifelsfall Weisungsempfänger oder Entscheider bin. Unabhängigkeit hat etwas damit zu tun ob ich einer Gesellschaft verpflichtet bzw vertraglich an diese gebunden bin oder ob ich mir meine Geschäftspartner (auch Gesellschaften) absolut selbst aussuchen kann. Ob dies nun 150 Haftpflichttarife oder 155 sind, ist dabei vollkommen egal, es ist auch egal, ob Spezialtarife oder Konzepte bei diesem Beispiel dabei sind, denn als unabhängiger Berater kann ich in dem Fall, in dem zu einem Kunden genau ein solches zutrifft, an den Anbieter heran treten und dieses für den Kunden an Bord holen. Das ist Unabhängigkeit.

Unabhängigkeit hat nicht das Geringste mit dem Umfang eines Sortimentes zu tun (ich bin kein Bauchladenvertreter) sondern dem Vermögen "alles" möglich zu machen.

Ein Ausschließlichkeitsvermittler hat ein Sortiment (und das wars). Ein unabhängiger Berater hat Möglichkeiten und Verbindungen, die er für seinen Kunden bei Bedarf nutzt.

Es ist wie in der Mathematik.

In der Grundschule (Ausschließlichkeit) rechnen wir mit Zahlen
In der höheren Mathematik (Unabhängigkeit) rechnen wir mit Variablen, mit Differenzialen und Integralen



Mit der höheren Mathematik können wir jederzeit natürlich auch die Probleme der Grundschulmathematik lösen. Umgekehrt ist das leider oft nicht so ganz der Fall.... Vielleicht ist es so verständlicher.

Lieben Gruß

justii

Inaktiver User
20.07.2007, 15:59
Zitat Maxyx:

Beenden wir hier erstmal das Thema

Gute Idee meint Fritz :yeah:

Inaktiver User
20.07.2007, 16:03
Zitat Maxys:

@fritz.

Lächerlichkeit zeigt man im Ausdruck: justi-g schein gern mal zu lächeln.

Maxys... er ist halt ein durch und durch freundlicher Mensch, der Justii.... er könnte natürlich auch anstatt des freundlich milden Lächelns - Diesen :gegen die wand: hier zeigen :freches grinsen:

Aber das tut eher der Fritz.... :freches grinsen: der kompromisslose Nihilist :freches grinsen:

Inaktiver User
20.07.2007, 19:44
Jupp! Beenden wir das Ding an dieser Stelle und kehren zum Thema zurück...

clematis61
23.08.2007, 02:06
Nach diesem Hin und Her klinke ich mich mal in das Thema ein.
Die Strangeröffnerin hat wahrscheinlich schon das Weite gesucht.....:peinlich:

Mein Sohn beginnt im September eine Ausbildung. Sollte man bereits zu Ausbildungsbeginn eine BU-Versicherung abschließen UND worauf sollte er achten.
Zum Zeitpunkt des Ausbildungsbeginns ist er 17 Jahre alt.

DerExperte
23.08.2007, 10:28
warum soll bu das allheilmittel sein??????? es gibt weitere absicherungsarten, die besprochen werden sollten.
bu:
es sind zahlreiche punkte zu beachten, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann und möchte. es ist zu schwierig für einen laien hier wirklich das richtige zu finden und zu tun.
lasst euch unabhängig beraten.
sofern er auf sein gehalt angewiesen ist oder zukünftig angewiesen sein wird, so ist es ratsam bereits jetzt die absicherung zu treffen bzw. entsprechend vorzubereiten. er wird vermutlich nie mehr so gesund sein wie heute. er kann bereits einen tarif wählen, der ihm nach ausbildungsende eine option auf höherversicherung bietet ohne erneute gesundheitsfragen.
welche bedingungsounkte ihm wichtig sind, weiß ich ja nicht. u.a. geht es ja auch darum, was er möchte. nicht jeder tarif ist gleich. es gibt enorme unterschiede! also aufpassen und auf details achten.

beste grüße,

DerExperte

Inaktiver User
23.08.2007, 12:22
Nach diesem Hin und Her klinke ich mich mal in das Thema ein.
Die Strangeröffnerin hat wahrscheinlich schon das Weite gesucht.....:peinlich:

Mein Sohn beginnt im September eine Ausbildung. Sollte man bereits zu Ausbildungsbeginn eine BU-Versicherung abschließen UND worauf sollte er achten.
Zum Zeitpunkt des Ausbildungsbeginns ist er 17 Jahre alt.

Hallo clematis61

Natürlich kommt es darauf an, welchen Beruf Dein Sohn ergreift.
Grundsätzlich ist es aber durchaus sinnvoll, den BU-Gedanken bereits zu diesem Zeitpunkt aktiv anzugehen. Viele Berufsneulinge starten in Ihren Beruf und stellen dann fest, daß sie die Ausbildung nicht abschließen können weil inzwischen gesundheitliche Einschränkungen eingetreten sind wie z.B.

Friseure-Berufe: Allergien gegen Chemikalien
Holz-Berufe: Allergien gegen Holzstaub etc.
Farben-Berufe: Allergien gegen Chemikalien
und und und
oder auch ganz banale und normale BU-Gründe
Skelett-Erkrankungen (Rücken usw.)
Herz-Kreislauf
Psychische Probleme (in den letzten Jahren sehr häufig)
Unfall-Folgen (unter 15% aller BU-Fälle)
Hier die ganze Wahrheit (http://www.finanz-bt.de/programm/nbger_inhalte/ma/040115-001197151.html)


Nur den wenigsten Berufsanfängern (und leider auch den wenigsten Eltern) ist dabei bekannt, daß erst nach 60 Monaten Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung überhaupt erst ein Anspruch auf Leistungen besteht. Bevor also diese 5 Jahre Beitragszahlung in die gesetzliche Rente nicht erfüllt sind, gibts von Vater Staat keinen Cent....

Nicht nur aus diesem Grund ist es besonders wichtig, auf die Versicherungsbedingungen der privaten Anbieter zu achten. Bei vielen BU-Tarifen steht nämlich zwar außen "BU-Versicherung" drauf, drinnen ist jedoch "Heiße Luft & Leistungsverweigerung".

Werbeversprechen sind Eines - Leistungsbereitschaft aber gerade bei der BU-Versicherung etwas ganz Anderes...

Aus diesem Grund empfiehlt sich unbedingt der Eintrag http://www.brigitte.de/foren/showpost.html?p=2362844&postcount=14
Die dort geschilderte Vorgehensweise ist leider kein Scherz sondern bittere Wahrheit und vor allem absolut unerlässlich.

Außer man geht gerne viel Risiko ein. Das Risiko jahrelanger Beitragszahlung um schlimmstenfalls im BU-Fall oder EU-Fall keine Leistung von der Versicherung zu bekommen. Aber ich denke, dies strebt generell niemand an...

Schöne Grüße
justii

Bine70
18.09.2007, 09:14
Hallo Justii,
vorab möchte ich einmal sagen, dass ich alle deine Beiträge sehr schätze und mich freue, dass gerade dieser Strang zum Thema zurückgekehrt ist.
Nun habe ich mich durch viele deiner Beiträge gekämpft, allerdings fällt es einem Laien schwer, alles zu verstehen. Gerade habe ich die 10 Punkte Liste von Plusminus gelesen und frage mich ernsthaft, welche Gesellschaft das alles erfüllt. Gibt es diese wirklich?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich 35 Jahre alt bin, nun seit fast 20 Jahren arbeite und keine BU habe, obwohl ich chronisch krank bin. Ich habe mich x-mal beraten lassen, aber nichts erschien mir wirklich sinnvoll, irgendwie war alles schwammig und mit zu vielen Auslegungsmöglichkeiten behaftet. Ich arbeite in einem grossen dt. Elektrokonzern, mit im Moment nicht allzu guter Presse :smirksmile: welcher auch eine eigene BU anbietet, aber wirklich beraten wird wenig. Nach dem Motto: "wir werden unseren MA ja nix schlechtes andrehn"

Irgendwie komme ich nicht vorwärts, hast du oder jemand anders noch Tipps für mich?

Gruss Bine

Inaktiver User
18.09.2007, 13:32
Hallo Bine70.

Vielen Dank für Deine lieben Worte.
Ich kann gut nachvollziehen, daß es für Laien schwer ist, diese ganzen Sachverhalte nachzuvollziehen. Aus diesem Grund erachte ich speziell die BU-Versicherung als stark beratungsbedürftige Versicherungssparte.

Leider weichen viele Vermittler vor dieser Verantwortung zurück.
Schließlich gibt es Produkte, die viel leichter an die Frau / den Mann zu bringen sind und dann auch noch viel mehr Provision erbringen. Auf der Strecke bleibt der Kunde. Fordert ein Kunde aber eine entsprechende Beratung ein, flüchten sich viele Vermittler leider in Ausreden
Nach dem Motto: "wir werden unseren MA ja nix schlechtes andrehn" anstatt sich richtig mit der Materie auseinander zu setzen.

Die Hoffnung, daß eine Beratungsverpflichtung lt. Vermittlergesetz die Situation besser macht, hat sich leider bisher im Bereich der BU-Versicherung als Irrglaube heraus gestellt. Vielleicht wirds ja in der Zukunft noch...

Für die Gegenwart kann ich dir nur raten, Dich möglichst nah an meine Ablaufbeschreibung zu halten, um hochwertigsten Versicherungsschutz zu erhalten. Es gibt viele Versicherungen, die bei der einen oder anderen Bewertung gut abschneiden, da die Bewertungsgrundlagen unterschiedlich sind. Aber es gibt nur ganz wenige Gesellschaften die von allen maßgeblichen Rating-Unternehmen gleichzeitig mit "Spitze" bewertet werden.

Ich schicke Dir als PN ein paar Links, die Dir vielleicht ein wenig weiterhelfen können.

Schöne Grüße
justii

Nadines
20.09.2007, 18:20
So, ich bin Anfang 30, mein Studium ist beendet und ich habe mit arbeiten angefangen!
Ich möchte mich BU-versichern. Es gibt ja sehr viele Möglichkeiten, wie mir mein Berater aufgezeigt hat:


1) Kombi-RV+BU bei einer Gesellschaft als Privatrentenvertrag. Ausgestattet mit den o.g. Produktmerkmalen wird voraussichtlich ein Beitrag von ca. 250€ mtl. notwendig sein.
2) Kombi+RV: Das wäre ein Basisrentenvertrag mit BU so gerechnet das die gesetzlichen Vorschriften erfüllt sind. Der Beitrag wird bei ca. 110-130€ liegen. Davon gehen 60€ in den Kapitalaufbau, die andere Hälfte ist Absicherung. Jetzt fehlen noch ca. 110€ mit einer Dynamik von 10% die man sich bei einer anderen Gesellschaft holen kann.
3) Basis der Absicherung ist eine SBU-Beitrag von ca. 55-70€. Die fehlenden 170€ deckt man bei einer Rentenversicherung ein.


zur Kombi mit RV:
in der Finanztest z.B. steht, diese Kombi wäre nicht sinnvoll. Mir ist nicht klar warum.
Sollte nämlich der BU-Fall sehr früh eintreten, so reichen in der Regel das Ersparte oder die gesetzlichen Rentenansprüche nicht dafür aus, den Lebensstandard ab Rentenbeginn zu halten.
Mein Berater rät unbedingt zu dieser Kombi. Man solle die RV nur nicht so hoch halten und stattdessen auch direkt in Fonds zur Altersvorsorge investieren.

Was ich wichtig finde:
- im finanzieller Notlage (Arbeitslosigkeit...) sollte die RV vorübergehend stillgelegt werden können oder den Beitrag reduzieren (bietet wohl nicht alle Versicherer an), BU sollte unbedingt weiterlaufen. Aus dem bisher angesparten Guthaben kann der BU-Schutz fortgeführt werden.
- die BU sollte unabhängig von der RV gekündigt werden können, z. B. wenn ich 55 Jahre alt bin und ich finanziell anderweitig abgesichert bin
- BU-Rente mit der Möglichkeit zur Anpassung - aktive Dynamik, Anfang bei ca. 1500 EUR, 5 % Dynamik (oder ist das zu hoch?)
- Erhöhung der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung, z.B. bei Eintritt in die Selbständigkeit
- Endalter 65 Jahre


Meine Fragen an euch:

Was haltet ihr von einer Kombi der BU mit RV? Die Kombi mit einer LV ist laut meinem Berater nicht sinnvoll.

Gibt es sonst noch wesentliches, was ich beachten müsste?

Habt ihr schon von der „britischen Variante“ gehört? Dabei wird wohl mehr in einen Fonds investiert und gerade zu Beginn der Laufzeit ist der BU-Beitrag geringer (da geringeres Risiko)




So, nach langem hin und her habe ich mich für folgendes entschieden:

BU (mit 5% Dynamik, Endalter 65, Beitragsferien) zusammen mit einer Rentenversicherung bei Standard life (freelax), die im BU-Fall die Einzahlung in die Rentenversicherung übernimmt.


Viele Grüße
Nadine

Inaktiver User
20.09.2007, 19:22
Kombiniere nie Versicherung und Kapitalanlage !!!
Eines der großen Kapitalmarktgesetze.

Das BU-Risiko ist ein Versicherungsproblem, aber
Deine Altersversorgung ist ein Kapitalanlageproblem

Ich verweise hier nicht nur auf den Anfang des Stranges, wo verschiedenste Personen auf diesen Sachverhalt eingehen.

Aber vielleicht hilft Dir die Meinung des "Bund der Versicherten" (http://www.bundderversicherten.de/bdv/Merkblaetter/RENTENV.pdf) etwas weiter. Dieser dürfte über jeglicher Diskussion stehen und allgemein anerkannt sein (Das Merkblatt ist ein wenig lang, aber sehr lesenswert).

Gruß justii

Nadines
20.09.2007, 19:57
Kombiniere nie Versicherung und Kapitalanlage !!!
Eines der großen Kapitalmarktgesetze.

Das BU-Risiko ist ein Versicherungsproblem, aber
Deine Altersversorgung ist ein Kapitalanlageproblem

Gruß justii

Ja, ich weiss, steht auch in jedem Stiftung Warentest-Heft.
Aber mir geht es um die BU-Absicherung! ist also ein Versicherungsproblem. Im Falle einer frühen BU ist auch meine Rente nicht gesichert, da ich bis dahin wenig eingezahlt habe und wegen der BU nicht mehr privat vorsorgen kann. Deshalb macht für mich eine Rentenversicherung Sinn, die im BU-Fall auch meine Rente absichert.

Für diesen Fall habe ich hier im Forum oder bei Stiftung Warentest bisher keinen Lösungsansatz gefunden.

Ausserdem wird meine Altersversorge auch über Fonds laufen.


Viele Grüße
Nadine

Inaktiver User
20.09.2007, 22:14
...aber doch nicht kombiniert *lächel*

Was hindert Dich daran, eine alleinstehende BU-Versicherung abzuschließen und für die Altersversorgung eine Rentenversicherung mit Beitragsbefreiung?

Oder was hindert Dich daran, eine alleinstehende BU-Versicherung abzuschließen und die BU-Rente dem Beitrag für die Altersversorgung entsprechend zu erhöhen?

Beides ist erheblich besser als eine Kombination.
Dabei kannst Du dann auch einen Spitzentarif für Deine Altersversorgung wählen und gleichzeitig einen Spitzentarif für die BU-Versicherung.

Gott, hat jemand schon mal gehört, daß die Standard Life eine gute BU-Versicherung hat? Aus guten Grund hat man sich bei Standard Life nur von Morgen & Morgen raten lassen, denke ich mal. Man lässt sich weder von Franke & Bornberg raten, noch ist man bei Standard Life zu einer verbindlichen Leistungszusage bereit. Warum willst Du eine BU-Versicherung abschließen, bei der Du mit großer Wahrscheinlichkeit im Schadensfall aufgrund maximal durchschnittlicher Bedingungen keine Rente bekommst? Bei einer Versicherung, die schon vor dem Abschluß nicht bereit ist, eine Leistungszusage zu unterzeichnen. Was hast Du denn davon?

Es ist dann weder Deine Altersversorgung gesichert noch Dein monatliches Auskommen....

Gruß justii

Inaktiver User
20.09.2007, 22:17
...ich meine, wenn es denn schon unbedingt eine Rentenversicherung für die Altersvorsorge sein muß.
Nur weil diese Rentenversicherung heißt?

Wie gesagt, die Altersversorgung ist kein Versicherungs-, sondern ein Kapitalanlageproblem.

Schöne Grüße

justii

Nadines
21.09.2007, 17:22
Hallo Justii!

Vielen Dank dass Du Dir soviel Mühe machst.
Ich werde noch wirklich wirr im Kopf: seit Monaten beschäftige ich mich mit dem Thema, trotzdem werde ich nie ein Experte und muss mich letztendlich auch auf den Rat von anderen "verlassen".



Was hindert Dich daran, eine alleinstehende BU-Versicherung abzuschließen und für die Altersversorgung eine Rentenversicherung mit Beitragsbefreiung?

Was wäre da der Vorteil? Mir wurde gesagt, die BU der Standard life seie sehr gut (wie z.b. alte leipziger, gerling...) und die Rendite der RV ist auch höher wie z. B. bei deutschen Versicherern, da in England der Aktienanteil höher ist.
Übernimmt in deinem Fall (also ohne Kombination) die RV die monatl. Zahlungen in dieselbe wenn ich BU bin?



Oder was hindert Dich daran, eine alleinstehende BU-Versicherung abzuschließen und die BU-Rente dem Beitrag für die Altersversorgung entsprechend zu erhöhen?

Diese Variante hatten wir auch durchgesprochen. Macht für mich weniger Sinn, da die Mehrkosten im Nicht-BU-Fall weg sind, ich die Rentenversicherung auf jeden Fall bekommen werde (also auch wenn ich nicht BU werde)



Gott, hat jemand schon mal gehört, daß die Standard Life eine gute BU-Versicherung hat? Aus guten Grund hat man sich bei Standard Life nur von Morgen & Morgen raten lassen, denke ich mal. Man lässt sich weder von Franke & Bornberg raten, noch ist man bei Standard Life zu einer verbindlichen Leistungszusage bereit. Warum willst Du eine BU-Versicherung abschließen, bei der Du mit großer Wahrscheinlichkeit im Schadensfall aufgrund maximal durchschnittlicher Bedingungen keine Rente bekommst? Bei einer Versicherung, die schon vor dem Abschluß nicht bereit ist, eine Leistungszusage zu unterzeichnen. Was hast Du denn davon?


Wie gesagt, meine Beraterinfo ist, dass die BU sehr gut sei und er mir niemals eine schlechte BU anraten würde. Er wolle schlieslich zufriedene Kunden.

Oh man!! Was soll ich jetzt denn machen? Noch ist nichts unterschrieben!

Grüße

Inaktiver User
24.09.2007, 08:55
Hallo Nadines.

Du hast das richtig schön informativ rüber gebracht.
Ich stelle mir an dieser Stelle jedoch die Frage, warum Dein Berater Dich auf solchen Denkfehlern sitzen lässt und seiner Beraterpflicht nicht nachkommt, indem er so etwas aufklärt?


.....


Oder was hindert Dich daran, eine alleinstehende BU-Versicherung abzuschließen und die BU-Rente dem Beitrag für die Altersversorgung entsprechend zu erhöhen?

Diese Variante hatten wir auch durchgesprochen. Macht für mich weniger Sinn, da die Mehrkosten im Nicht-BU-Fall weg sind, ich die Rentenversicherung auf jeden Fall bekommen werde (also auch wenn ich nicht BU werde)
....


Denkfehler 1

Deine Annahme ist also für den Nicht-BU-Fall

bei der Kombination BU+Rente zahlst Du einen[/] Beitrag, hast während der Laufzeit BU-Schutz und bekommst am Ende auf jeden Fall die RV ausbezahlt. Es ist also kein Geld verloren
wenn BU und Altersversorgung getrennt sind, bezahlst Du [u]zwei Beiträge und bekommst am Ende aber nur von der Altersversorgung eine Auszahlung. Nach Deiner Annahme wäre also der Beitrag für die BU-Versicherung verloren.


Habe ich richtig verstanden oder?

Dein Berater hätte Dich informieren müssen, daß die Beiträge für die BU-Versicherung auf jeden Fall "weg" sind.


Bei der getrennten Version entscheidest Du Dich für zwei individuelle Spitzenreiter und hast die Beiträge für jeden offengelegt (BU und Altersversorgung). Aus der Altersversorgung erhältst Du am Ende die Ablaufleistung (entweder als Rente oder als Kapitalauszahlung). Die Beiträge für die BU-Versicherung sind "weg". Aber die Beiträge sind zu jeder Zeit offengelegt (transparent) und Du kannst zu jeder Zeit flexible auf jede einzelne einwirken ohne die andere zu beeinträchtigen. Weder die BU noch die Altersversorgung kann auf die jeweis andere zugreifen und sich dort bedienen... Die Ablaufleistung dieser getrennten Altersversorgung wird gleich oder höher ausfallen, als bei der kombinierten Rentenversicherung.

Bei der Kombination jedoch sagt die Versicherung: "Die Kundin zahlt einen Beitrag X in den Gesamtvertrag ein. Wir ziehen davon still und heimlich den Beitrag für die enthaltene BU-Versicherung ab (das bekommt die doch gar nicht mit und auch nicht, daß diese Beiträge in Wirklichkeit ebenfalls weg sind). Und das, was dann nach Verwaltungskosten noch übrig bleibt, erst das legen wir für die Kundin an. Und sollten wir tatsächlich mal schlechte BU-Jahre haben, dann schrauben wir einfach die Kosten für die BU in die Höhe (bekommt ja die Kundin immer noch nicht mit) und sanieren dadurch unseren BU-Tarif. Daß damit weniger Geld in die Rentenversicherung fließt, stellt die ja frühestens beim Ablauf des Vertrages fest. Und dann sagen wir einfach "Liebe Kundin. Du hattest einen höheren Aktienanteil vereinbart. Die Kapitalanlagen haben sich leider in den 30 Jahren nicht ganz so gut entwickelt, wie wir dies angenommen hatten.... bla bla bla..." Soll die uns mal das Gegenteil und vor allem das WANN beweisen."

Das Geld für die BU-Versicherung ist auf jeden Fall weg.
Egal ob alleinstehend oder kombiniert.
Wer Dir etwas anderes erzählt lügt! Es stellt sich nur die Frage "Warum?"

Denkfehler 2 in einem weiteren Eintrag.

Gruß justii

Inaktiver User
24.09.2007, 09:33
.......Rendite der RV ist auch höher wie z. B. bei deutschen Versicherern, da in England der Aktienanteil höher ist.
....


Denkfehler 2

Daß die Rendite einer britischen Lebens- oder Rentenversicherung höher ist als bei einer deutschen Lebensversicherung ist eine Aussage, die nur die Hälfte der Wahrheit eröffnet. Es stellt sich die Frage, warum Dein Berater die zweite Hälfte verschweigt?

Der höhere Aktienanteil garantiert die höhere Rendite nämlich nicht, sondern er eröffnet nur die Chance auf eine höhere Rendite. Das ist ein großer Unterschied. Mit dieser höheren Chance ist nämlich auch ein höheres Kapitalmarkt-Risiko verbunden (bei langen Laufzeiten und im Idealfall sinkt dieses bei gutem Anlagemanagement). Aber dies ist nicht das einzige Risiko. Das zweite Risiko liegt im Versicherer selbst (siehe z.B. Musterklagen gegen britischen Lebensversicherer „Equitable Life“ (http://www.wmd-brokerchannel.de/bc/bcref.php4?id=65691&pd=30496&rf=865563), der bei schlechten Verkaufszahlen oder finanziellen Engpässen einfach seine Zelte in Deutschland abbricht und sich auf die britische Insel zurück zieht. Jetzt, liebe deutsche Kundin, pack Deinen Versicherer mal beim Kragen.... Da mußt Du schon nach Großbritanien und/oder einen entsprechenden Rechtsanwalt beauftragen. Nicht, daß ich alle britischen Lebensversicherer in einen Topf werfen möchte, aber der eine oder andere soll ja schon Pferde vor der Apotheke k.... gesehen haben *lächel*

Dabei ist o.g. Equitable Life nicht der einzige Versicherer, der seine Zelte in der BRD wieder abbricht oder abgebrochen hat. General Accident u.a. haben dies vor Jahren auch getan, nachdem ihre Umsatzerwartungen vom deutschen Markt nicht erfüllt worden waren.

Doch wer würde dann noch glauben, daß diese Gesellschaften in solchen Fällen noch gutes Geld dafür investieren, um für die Kunden im ungeliebten Deutschland ein hochwertiges Anlagemanagement bereit zu stellen? Das wäre wohl zu tiefst naiv....

Tritt also Risiko 2 ein, wird auf einmal das verniedlichte Risiko 1 auch wieder ganz groß, da kein qualifiziert arbeitendes Kapitalmanagement mehr vorhanden ist.

Du erkaufst also die Chance auf eine höhere Rendite mit einem zweimaligen erheblichen Risiko. Doch warum verschweigt dies ein Berater?

Haben wir etwa etwas vergessen?
Ja, das haben wir. Tritt das Risiko 2, daß der britische Versicherer sich aus deutschland zurückzieht oder in finanzielle Schieflage gerät tatsächlich ein, welche Sicherheit bietet dann noch Deine BU-Versicherung wenn Du berufsunfähig wirst?

Es sind also in Wirklichkeit DREI erhebliche Risiken !!

Wieder verbleibt die Frage: "Warum?"

Gruß justii
---------------------------------------------------
Die höhere Aktienquote wäre übrigens mit einer ganz popeligen deutschen Fonds-Rentenversicherung ebenfalls darstellbar. Bei dieser hättest Du das Auslandsrisiko nicht und könntest den Aktienanteil sogar je nach Bedarf verschieben (größer/kleiner). Nur mal so am Rande bemerkt.

Inaktiver User
24.09.2007, 11:08
....

Wie gesagt, meine Beraterinfo ist, dass die BU sehr gut sei und er mir niemals eine schlechte BU anraten würde. Er wolle schlieslich zufriedene Kunden.

...Grüße

Welcher Berater dieser Welt,
der etwas verkaufen will,
würde eine andere Aussage tätigen?

Warum verschweigt er Dir dann die Denkfehler 1 und 2....
und warum vor allem, verschweigt er Dir die genannten drei erheblichen Risiken?

Doch setzen wir Deine Informationen weiter um:




.... Mir wurde gesagt, die BU der Standard life seie sehr gut (wie z.b. alte leipziger, gerling...)

..........Grüße

Anhand welcher Belege wurde Dir dies bewiesen?
Welche dieser Belege liegen Dir heute noch vor?

Diese Aussage disqualifiziert Deinen Berater, denn er scheint sich nicht über den Markt kundig gemacht zu haben. Vielleicht vertraut er auch nur den Aussagen der Gesellschaft und überprüft diese gar nicht. Denn auch auf der HP von Standard Life wird von "Preisgekröntem Service" von "Auszeichnungen" usw. gesprochen, ohne diese jedoch zu belegen. Weder erfährt man, wer den Service preisgekrönt hat, noch erfährt man im Detail, wer oder was genau von wem ausgezeichnet worden ist.

"Wir sind die Besten" sagen aber alle von sich...

Ich schätze mal, daß 50% der in Deutschland angebotenen BU-Versicherungen in mindestens 1 Rating mit "gut" oder "sehr gut" bewertet wurden. Dies hängt von der Fragestellung und dem Anspruch des jeweiligen Ratings ab. Würdest Du nun von jedem dieser Versicherer einen Vertreter kommen lassen, würde Dir jeder von diesen sagen: "Wir gehören zu den Besten" und würde Dir genau dieses eine Rating als Beleg vorlegen.

Aussagekraft = Null !!!
Rechtsverbindlichkeit für Leistungen = Null !!!

Außerdem hat Dein Berater das erhebliche Risiko "Endstation Berufsunfähigkeit: Übergang Krankentagegeld ./. Berufsunfähigkeitsrente" (http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_archiv.asp?aid=251) vollkommen unberücksichtigt gelassen. Mit dieser Problematik lässt er Dich vollkommen im Regen stehen.

Du fragst, was Du tun sollst?
Zunächst einmal lasse Dir keinen Abschlußdruck einreden.
Wer unter Druck schnell kauft, hat länger Zeit dies zu bereuen.
Oder steht die BU bei Dir schon kurz bevor?

Dann rufe im Internet die maßgeblichen Bewertungen der Fach-Ratingunternehmen ab. Für die private Recherche schicke ich Dir ein nachfolgend die Links zu den wichtigsten Rating-Unternehmen zu. Drucke Dir die Ratinglisten aus. Durch Wegstreichen der Tarife, die jeweils in der/den anderen Listen nicht vorkommen, verbleiben einige wenige Tarife übrig, die hochwertigen Versicherungsschutz bieten und von sämtlichen namhaften Bewertern auch so eingestuft wurden.

Aber das und die weiteren Schritte findest Du alles schon in meinem Eintrag http://www.brigitte.de/foren/showpost.html?p=2362844&postcount=14

Wenn Du in dieser Sache wirklich Gutes für Dich tun willst, dann kommst Du um diese wenige Arbeit nicht herum. Und diese Zeit solltest Du Dir auch nehmen. Sonst wirst Du immer wieder beim selben Problem landen.

Damit's ein wenig einfacher wird, schicke ich Dir anschließend die Links zu den Rating-Unternehmen als PN durch.

Gruß justii