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Inaktiver User
15.06.2007, 22:34
Hallo miteinander,

kennt sich jemand von euch mit dem Gründungszuschuss von der Agentur für Arbeit aus.

Ende des Monats läuft mein festes Arbeitsverhältnis aus. Ich bin Texterin und Übersetzerin und möchte danach gerne freiberuflich arbeiten. Mir wurde gesagt, dass ich mich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchen melden muss, um den Gründungszuschuss beantragen zu können.

Meine Fragen: Wie gehe ich dabei konkret vor? Ich gehe zur Agentur für Arbeit melde mich arbeitssuchend und beantrage sofort den Gründungszuschuss? Oder muss ich erst einmal ein paar Tage, Wochen etc. abwarten?

Ich kenne mich leider gar nicht aus und würde mich über ein paar Infos riesig freuen.

Tamarinda

Nellifer
17.06.2007, 15:27
Hallo Tamarinda,

hast Du Dich schon arbeitslos gemeldet?
Sobald Du Kenntnis von der drohenden Arbeitslosigkeit hast, musst Du Dich bei der Agentur für Arbeit melden.
Den Gründungszuschuss bekommt nur, wer vorher Leistung erhalten hat, und zwar beläuft er sich auf die Höhe des Arbeitslosengeldes plus € 300,- zur sozialen Sicherung.

Ich beziehe seit 01.04. den Gründungszuschuß.
Den Antrag hierfür habe ich am sechsten Tag nach Beginn der Arbeitslosigkeit gestellt. Für mich war, so wie bei Dir, klar, dass ich direkt nach Ende des Arbeitsverhältnisses selbstständig sein wollte, so dass ich schon vor Ende der Arbeitsverhältnisses begonnen habe, alle Unterlagen zur Beantragung des Zuschusses beizuschaffen, Termine mit Steuerberater, Finanzamt usw. vereinbart hatte.

Ich hatte mich zum 01.03. arbeitslos gemeldet und wie gesagt, am 06.03. den Antrag für den Gründungszuschuss abgegeben.
Die Bearbeitung durch die Agentur für Arbeit hat ziemlich genau drei Wochen in Anspruch genommen, so dass ich einen Monat Arbeitslosengeld erhielt und dann den Zuschuss.

In den Arbeitsagenturen liegen sehr umfangreiche Informationsmaterialien zum Thema aus, da steht genau drin, worauf man achten muss.
Ich hatte kein einziges Gespräch mit einem Sachbearbeiter zum Thema Gründungszuschuss und Selbstständigkeit, da ich einen solchen erst nach acht Wochen hätte bekommen können. Hat mir zu lange gedauert, so dass ich mir alle Infos selber besorgt habe.

Ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner freiberuflichen Tätigkeit!

Viele Grüße,
Nellifer

Inaktiver User
17.06.2007, 19:38
Hallo Nellifer,

vielen Dank für deine Antwort. Da mein Arbeitsvertrag Ende diesen Monats ausläuft, sollte ich mich wohl schnellstmöglich arbeitssuchend melden, stimmt's?
Das wird alles etwas knapp werden, da ich ab Dienstag für ein paar Tage verreise.

Darf ich fragen, mit was du dich selbstständig gemacht hast?

Tamarinda

Cafe
18.06.2007, 14:49
Hallo,
Gründungszuschuss kann nur beantragen, wer ALG 1 bekommt.
Man muss mindestens noch 3 Monate Alg 1 bekommen, dann kann man den GZ beantragen.
Du kannst also erstmal in die Arbeitslosigkeit gehen, Deine Frei-
beruflichkeit im Nebengewerbe laufen lassen und dann 3 Monate
vor Ablauf der Arbeitslosigkeit den GZ beantragen (mit hauptgewerblicher Eintragung) , der wird dann
für 9 Monate gewährt (ALG + 300,--€ soziale Absicherung).
Nach 9 Monaten kannst Du nochmal eine Weiterbewilligung von 300,-- € beantragen, musst aber eine GEwinn- und Verlust-Rechnung abgeben.

Viel Glück bei der Freiberuflichkeit!

Cafe

Inaktiver User
18.06.2007, 15:53
Nellifer, darf ich fragen, wie lange Du AL warst?
Ich war auch kurz davor zu kündigen, weil ich in meinem Job so unglücklich bin, hätte dann aber erst die dreimonatige Sperre drin, was natürlich nicht ideal ist :-(
Tamarinda, Dein Gebiet ist mein Traum von der Selbständigkeit, ich beneide Dich... Ich bin Industriekauffrau, hab den FSK für Englisch und möchte evtl. weitermachen zum Übersetzer, jedoch nur für Englisch, da ich leider keine andere Fremdsprachenkenntnisse habe... Ich überlege aber, eine Zusatzausbildung zur Texterin zu machen, weiss aber nicht, ob man das ohne Studium machen kann - hast Du da evtl. Infos?
Danke und alles Gutes für Deinen FB Start!!!
LG, Engel

Nellifer
18.06.2007, 17:24
Hallo zusammen,

ich habe am 29.01. die betriebsbedingte Kündigung zum 28.02. erhalten, und bin am 30.01. gleich zur AA.
ALG 1 habe ich ab 01.03. erhalten, seit 01.04. den Gründungszuschuß.

Übrigens bin ich im Bereich Marketing und Vertrieb tätig :-)

Allen zukünftig Selbstständigen alles Gute!

Viele Grüße,
Nellifer

Inaktiver User
18.06.2007, 20:55
Hallo,
Gründungszuschuss kann nur beantragen, wer ALG 1 bekommt.
Man muss mindestens noch 3 Monate Alg 1 bekommen, dann kann man den GZ beantragen.
Du kannst also erstmal in die Arbeitslosigkeit gehen, Deine Frei-
beruflichkeit im Nebengewerbe laufen lassen und dann 3 Monate
vor Ablauf der Arbeitslosigkeit den GZ beantragen (mit hauptgewerblicher Eintragung) , der wird dann
für 9 Monate gewährt (ALG + 300,--€ soziale Absicherung).
Nach 9 Monaten kannst Du nochmal eine Weiterbewilligung von 300,-- € beantragen, musst aber eine GEwinn- und Verlust-Rechnung abgeben.

Viel Glück bei der Freiberuflichkeit!

Cafe

Hallo Cafe,

danke für die ausführliche Info. Mir war nicht bewusst, dass ich mindestens 3 Monate Arbeitslosengeld 1 beziehen muss!

Inaktiver User
18.06.2007, 21:29
Nellifer, darf ich fragen, wie lange Du AL warst?
Ich war auch kurz davor zu kündigen, weil ich in meinem Job so unglücklich bin, hätte dann aber erst die dreimonatige Sperre drin, was natürlich nicht ideal ist :-(
Tamarinda, Dein Gebiet ist mein Traum von der Selbständigkeit, ich beneide Dich... Ich bin Industriekauffrau, hab den FSK für Englisch und möchte evtl. weitermachen zum Übersetzer, jedoch nur für Englisch, da ich leider keine andere Fremdsprachenkenntnisse habe... Ich überlege aber, eine Zusatzausbildung zur Texterin zu machen, weiss aber nicht, ob man das ohne Studium machen kann - hast Du da evtl. Infos?
Danke und alles Gutes für Deinen FB Start!!!
LG, Engel

Bei mir war es so: Ich habe eine schulische Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin gemacht und danach das Übersetzerstudium (ohne Abitur) drangehängt, weil ich nicht genau wusste, was ich beruflich machen sollte/wollte. Nach dem Studium begann mein persönlicher Bewerbungswettlauf. Für Übersetzerstellen war ich nicht qualifitziert genug, da ich weder englische Muttersprachlerin bin (bzw. eine andere Fremdsprache als Muttersprach erlernt habe) noch ein Zweitstudium (Ingenieurswesen, Jura, Chemie...) vorzuweisen habe. Mein Abschluss als Übersetzerin erschien mir damals als sehr minderwertig, denn die Konkurrenz in diesem Bereich ist nicht nur sehr groß, sondern auch außerordentlich qualifiziert. Eine Zeit lang schlug ich mich mit ein paar Jobs rum. Dann entschloss ich mich auf den Rat einer Bekannten, mich einfach freiberuflich als Korrektorin, Texterin und Übersetzerin zu versuchen. Über Bekannte konnte ich Kontakte zu zwei Werbeagenturen in meiner Umgebung knüpfen. Ich wurde damals gefragt, ob ich auch Werbetexten würde (neben dem Korrigieren und Übersetzen) und ich sagte einfach ja, ohne es jemals zuvor getan zu haben. Bei einer dieser beiden Agenturen habe ich nun fast ein Jahr als Texterin, Korrektorin und "Vorübersetzerin" gearbeitet und konnte einschlägige Berufserfahrung sammeln. Mir ist inzwischen klar geworden, dass Übersetzerin nicht mein Traumberuf ist. Viel lieber korrigiere und schreibe ich deutsche Texte. Leider habe ich mich in der Festanstellung nie richtig wohlgefühlt und sehnte das Vertragsende lange herbei. Nun will ich es nochmal in die Freiberuflichkeit wagen. Für meinen jetzigen Arbeitgeber kann ich weiterhin als Freie texten, korrigieren und vorübersetzen. Aber ich hoffe natürlich, dass ich noch viele andere Auftraggeber finden werde.
Du kannst natürlich ohne Abitur ein Texterseminar oder einen Workshop fürs Texten belegen. Ich würde auch gerne eine Weiterbildung machen, da ich ja keine fundierte Ausbildung zum Texter habe. Außer einer Texterschule in Hamburg werden meinen Recherchen zufolge auch nur Seminar oder Worshops angeboten.
Wie hast du dir eine Zusatzausbildung vorgestellt? Hast du bereits Schulen etc. ausfindig gemacht?
Ich würde mich freuen, von dir zu hören. Du kannst mich auch gerne alles fragen bzw. mir erzählen, wie dein Werdegang ist.

Viele Grüße
Tamarinda

Fussl
18.06.2007, 21:38
Gründungszuschuss kann nur beantragen, wer ALG 1 bekommt

STOPP!!! Das stimmt so nicht wirklich.... Gründerzuschuss bekommt nur der, der ANSPRUCH auf ALG hat und mind. 1 Tag Arbeitslos auch war. Jedenfalls ist es so bei uns.

Solltest du eine Sperrfrist haben, dann geht NACH Ablauf dieser Frist die Zeit des Zuschusses los und verlängert sich nach hinten raus entsprechend, so dass du auf jeden Fall 9 Monate den Gründerzuschuss erhältst. So ebenfalls bei uns - obwohl die netten Leute bei der Agentur sich da erst nicht einig waren. Der eine wollte uns verkaufen, dass eine Sperrfrist zur Folge hat, dass der Zuschuss entsprechend der Länge der Sperrfrist gekürzt wird. Das ist nicht der Fall, es wird halt zeitmässig hinten angehängt.

Viele Grüße
Fussl

Inaktiver User
18.06.2007, 21:58
Hallo an Euch !

Können auch Harz IV Leute,den Gründerzuschuß bekommen?

Weiss da jemand etwas darüber?

Gruß Melia

Inaktiver User
19.06.2007, 09:20
Hi Melia,
ich könnte mir vorstellen, dass auch ALG II Empfänger den Zuschuss kriegen, weiss es aber nicht. Dem AA geht es darum, die Leute aus der Statistik rauszukriegen, deshalb kann ich mir es vorstellen. Ruf einfach an und frag nach, schau auf der HP oder frag nen Steuerberater oder nen Anwalt....
LG, Engel
Tamarinda, Danke für Deine Antwort. SChade, dass es keine Alternative mit Abschluss zum Studium gibt bzw. ich hab mich noch nicht erkundigt, werde das aber mal angehen....
Bei Fragen komme ich sehr gerne auf Dein Angebot zurück.
Alles Gute für Deinen Start in die Selbständigkeit :blumengabe:

vorher-nachher
19.06.2007, 10:32
meine Information ist die, dass jeder, der auch nur irgendwann mal auf Honorarbasis gearbeitet hat (bzw. in seiner Steuerklärung Einkünfte aus Selbständiger Tätigkeit angegeben hat) keinen Anspruch auf Existenzgründungsmittel hat, weil er/sie ja durch die Honorartätigkeit bereits einmal Selbständig war. Eine gemeine Geschichte, aber mein Mann hat als Freiberufler diese Erfahrung gemacht. er hatte während des Studium in einem zeitraum von SECHS jahren gerade mal umgerechnet 3000€ dazu verdient um sein Studium mit zu finanzieren. Böse Falle, denn wir mussten, nachdem 2001 oder 2002 dieses Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofes veröffentlicht wurde innerhalb eines Jahres das komplette Darlehen zurückzahlen. das hat uns fast das Genick gebrochen. aber vielleicht ist das ja inzwischen auch wieder anders. ich würde auf jeden Fall einen Steuerberater fragen. Viel Erfolg dennoch!

Inaktiver User
19.06.2007, 16:08
Dankeschön für eure Antworten !:blume:

Gruß Melia

laurahold
20.06.2007, 10:23
Fussl:
"Solltest du eine Sperrfrist haben, dann geht NACH Ablauf dieser Frist die Zeit des Zuschusses los und verlängert sich nach hinten raus entsprechend, so dass du auf jeden Fall 9 Monate den Gründerzuschuss erhältst. So ebenfalls bei uns - obwohl die netten Leute bei der Agentur sich da erst nicht einig waren. Der eine wollte uns verkaufen, dass eine Sperrfrist zur Folge hat, dass der Zuschuss entsprechend der Länge der Sperrfrist gekürzt wird. Das ist nicht der Fall, es wird halt zeitmässig hinten angehängt."



Hallo Fussl,

bei mir (Ruhrgebiet) wird der Anspruch um die Sperrfrist gekürzt- hast Du mehr Infos zu dem Anspruch für 9 Monate. Würde mich freuen, wenn Du irgendwas Zitierfähiges (Broschüre o.ä.) dazu hättest.

Grüße

Laura

Anemone
20.06.2007, 11:11
Hallo Gründerinnen!
Ich warte gerade auf das endgültige OK vom Arbeitsamt. Alle Unterlagen sind fertig und nun muss "nur" noch die Leistungsabteilung alles abnicken.
Ich hatte eine sehr lange Zeit ALG1 Anspruch, die ich auch bis zum letzten Moment ausgenutzt habe. Da ich schon 56 bin, sind meine Hoffnungen, noch mal richtig lukrativ Fuß zu fassen, oft sehr eingeschränkt, und das eine oder andere seelische Tief war schon dabei, in den letzten Monaten.

Aber ich hab eben nur diese eine Möglichkeit, denn selbst nach über 30 Jahren Berufstätigkeit als Grafikerin ziehen die Leute in den Werbeagenturen höchstens die Augenbrauen hoch, wenn sie von mir hören. In solch einer Jugendbranche ist ja jede(r) ab 40 schon scheintot. Hinzu kommt, dass ich eigentlich nicht die "geborene" Selbstständige bin. Aber was soll ich anderes tun.... ich habe während der ARbeitslosigkeit einige kleinere Aufträge gehabt, aber die vollmundigen Versprechen der Kunden (noch aus Festanstellungszeiten) waren dann doch nicht so ergiebig.

Nun hab ich ein Seminar für Existenzgründer mitgemacht, meinen Businessplan verfasst und diese absolut bescheuerte Rentabilitätsvorschau. Woher soll ich wissen, ob und wieviele Kunden ich bekomme, was ich in 3 Jahren verdiene?? Nun, irgendwie hab ich mich durchgewurschtelt, Eigenprospekt gemacht, Internetseite ist fast fertig, und sobald ich die DRucksachen vorliegen habe, gehts verstärkt an die Akquise. Und nicht zu vergessen: feste in "Xing" aktiv sein!
So hoffe ich zumindest auf einen Dazuverdienst, den ich schon brauche.... momentan ein bisschen gedämpft in der STimmung....

Zu den ALG2 Empfängern: Auch die bekommen eine Art Gründerzuschuss, aber die Summe ist wohl geringer. Müsste eigentlich irgendwo zu googlen sein. Aber ich hab definitiv davon gelesen.

Inaktiver User
20.06.2007, 22:31
mal eine zwischenfrage. ich kenn mich mit der alg - materie nicht so gut aus. gibt es eigentlich kein überbrückungsgeld mehr?

lg
lissie
:smile:

Anemone
21.06.2007, 00:21
gibt es eigentlich kein überbrückungsgeld mehr?

das heißt ja jetzt Gründungszuschuss und ist aus der Zusammenlegung von Überbrückungsgeld und Unterstützung für die Ich-AGs entstanden. Weils die Ich-AGs ja so nicht mehr gibt, sondern nur noch eine Sorte von Existenzgründern.

akademikerin
21.06.2007, 14:35
Es gibt Gründungszuschuss, wenn man NOCH 90 Tage Anspruch auf ALG I hat. D.h. x% aus dem letzten Nettoeinkommen plus pauschal 300 Euro für Versicherung.

Dazu muß man Businessplan vorlegen samt allen Berechnungen etc. Hilfreich - um ncihts zu vergessen - fand ich die CD vom BuMiWi (Existenzgründung 9.0), dort kann man alles reinklopfen und bekommt einen hübschen Ausdruck (ist kostenlos).

Ihr könnt auch mal bei www.gruendungszuschuss.de forschen, dort finden sich zig Informationen. Ein Seminar zur Existenzgründung ist natürlich sinnvoll und sollte in jedem Fall gemacht werden.

Ak.

PS: Das ist kein Werbelink, aber ich bin grad zu schräg drauf, um die NUBs durchzulesen. Also, liebe Moderatoren, bitte löschen, wenn es falsch ist :) Es ist ein nicht-kommerzieller Link.

Anemone
21.06.2007, 15:32
Ein Seminar zur Existenzgründung ist natürlich sinnvoll und sollte in jedem Fall gemacht werden.

Im Prinzip schon. Aaaber: Ich hab ein zweiwöchiges Seminar gemacht, wovon lediglich Teile der zweiten Woche überhaupt sinnvoll waren. Die komplette erste Woche ging drauf für Vorträge über die verschiedenen Gesellschaftsformen. Und das in einer Runde der unterschiedlichsten Berufe und Bildungshintergründe, in einer Runde, in der alle fürs erste die Kleinunternehmensregelung anstrebten. Ein solches Seminar ist sicher ganz gut, aber nie und nimmer ausreichend. (War bei uns von der Tertia organisiert, und wir bekamen dort auch die genannte CD für den Businessplan)
Es empfiehlt sich gute Lektüre, z.B. die ganz tolle Broschüre des Finanzministeriums NRW (gibts bestimmt auch in den anderen Ländern) "Steuertipps für Existenzgründerinnen und Existenzgründer", sowie die Broschüre "Starthilfe - der erfolgreiche Weg in die Selbstständigkeit" die ganz toll und übersichtlich alles erklärt. Die bekam ich beim Arbeitsamt.

akademikerin
22.06.2007, 10:24
Auf der Webseite des BuMiWi kann man alle möglichen Informationsbroschüren herunterladen per PDF. Die sind sehr hilfreich.

Dass Existenzgründungsseminare nicht für jeden einzelnen wirklich alles darstellen können, das liegt an der VIelzahl der ANforderungen. Immerhin wissen aber auch viele Gründer gerade über mögliche Gesellschaftsformen nicht wirklich viel. Unabhängig davon gibt es Existenzgründungsberater, für die man Zuschüsse beantragen kann, sodaß man sich dort dann noch zusätzlich individuell beraten lassen kann. Auch sehr hilfreich.

Und für Leute, die sich über Franchise selbständig machen möchten, gibt es z.B. Sonderberatungsfirmen, die bei der Auswahl, dem Businessplan etc. helfen.

Anemone
22.06.2007, 11:01
Zum Thema Existenzgründungsberater: Die sachkundigen Stellen, die den Businessplan genehmigen müssen, beraten sowieso und auch kostenlos. Entweder bei Gewerbe jemand von der IHK oder bei Freiberuflern jemand von einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Dies ist in jedem Fall kostenlos. Wenn denn dann die Gründung genehmigt ist, gibts noch aus dem Europäischen Sozialfonds ein Coachingprogramm, aus dem jede/r Leistungen im Wert von 1000 Euros kostenlos nutzen kann. Von Akquisecoaching bis zur Buchhaltungshilfe oder controlling. Eine feine Sache, hab den Antrag gerade hier liegen. Dafür muss aber die Genehmigung vom Arbeitsamt für den Gründerzuschuss bereits vorliegen.