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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Batrachophobie?!



Bib53
14.06.2007, 17:54
Hoffe das meine Frage hier am richtigen Platz ist. Unser Sohn hat seit einigen Wochen eine sehr nette neue Freundin. Wir sind eine große Familie die möglichst alle schönen Tage auf der Terasse bzw. im Garten verlebt in dem sich auch ein relativ großer (100qm) Gartenteich befindet. Tja und Suse und hat eine wahnsinnige Angst vor Fröschen. Wir sind jetzt sehr unsicher wie wir damit umgehen sollen.......

Auf dem letzten Spaziergang ist sie beim Anblick eines Frosches in Panik ausgebrochen. Sie schüttelte sich vor Ekel, verspürte ein Kribbeln am ganzen Körper und versuchte dieses Kribbeln vom Körper zu streichen.

Wer weiß Rat bzw. ist eventl. selbst betroffen?

Liebe Grüße - Bib -
__________________

Inaktiver User
16.06.2007, 10:53
ich würde euch raten sie von einer "konfrontationstherapie" zu überzeugen ! hierbei wird der mensch vorsichtig seinem angstproblem zugeführt bis er eben beim anblick eines frosches, spinne oder sonst was, daß ihm angst macht, nicht mehr überreagiert.der hausarzt sollte also der nächste kontakt sein, er muß wissen WO sie diese therapie bekommen kann.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

dornenvoegel
20.06.2007, 11:47
Hoffe das meine Frage hier am richtigen Platz ist. Unser Sohn hat seit einigen Wochen eine sehr nette neue Freundin. Wir sind eine große Familie die möglichst alle schönen Tage auf der Terasse bzw. im Garten verlebt in dem sich auch ein relativ großer (100qm) Gartenteich befindet. Tja und Suse und hat eine wahnsinnige Angst vor Fröschen. Wir sind jetzt sehr unsicher wie wir damit umgehen sollen.......

Auf dem letzten Spaziergang ist sie beim Anblick eines Frosches in Panik ausgebrochen. Sie schüttelte sich vor Ekel, verspürte ein Kribbeln am ganzen Körper und versuchte dieses Kribbeln vom Körper zu streichen.

Wer weiß Rat bzw. ist eventl. selbst betroffen?

Liebe Grüße - Bib -
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Hi Bib

Zwei Möglichkeiten habt ihr: ihr sorgt dafür, dass sie keine Frösche zu Gesicht bekommt oder sie macht eine Therapie.

Ich kenne ihre Gefühle, ich schlage mich selber seit meinem zehnten Lebensjahr mit einer Phobie herum, die mein Leben mitunter ziemlich einschränkt. Es handelt sich bei mir um ein bestimmtes Insekt und ich weiss inzwischen genau, wo dieses auftauchen könnte und kenne alle Strategien zur Vermeidung. Für eine Therapie ist mein Leidensdruck aktuell aber zu wenig gross.

Andere Möglichkeiten sehe ich nicht, denn es scheint, dass deine Schwiegertochter in spe eine ausgewachsene Phobie hat.

Dornenvögel

Islabonita
20.06.2007, 11:55
Hallo,

zunächst mal bin ich sehr verwundert, dass es noch Leute außer mir mit diesem Problem gibt!

Bei mir wurde das in der Kindheit durch ein sehr ungutes Erlebnis ausgelöst und mir ging es sehr lange wie der beschriebenen Freundin.

Im Laufe der Zeit hat es sich gelegt, weil ich mich ab und zu gezwungen habe (im Zoo z.B.), mir Frösche anzusehen. Und mittlerweile hält der Ekel sich in Grenzen, wobei ich es wahrscheinlich nie ganz abschütteln werde. Aber da Frösche nicht täglich meinen Weg kreuzen, kann ich ganz gut damit leben.

Gruß