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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hätte am liebsten eine andere Freundin als Trauzeugin.Wie sag´ich´s ihr?



elisafee
29.05.2007, 14:21
Hallo liebe Community,
werde in diesem Jahr noch heiraten.
Seit letzen September bin ich verlobt. Meine Freundin, mit der ich seit 17 Jahren befreundet bin, weiß seit dem, dass sie meine Trauzeugin werden soll.
Sie war mal meine beste Freundin. Das hat sich mittlerweile etwas geändert.
Wir haben uns nicht mehr so viel zu sagen und persönlich sehen wir uns auch nur noch alle 6 bis 8 Wochen, obwohl wir nur 2 km entfernt wohnen.

Letztens ertappte ich sie auch mir gegenüber bei einer Schwindelei, die banal und völlig unnötig war. Zwar nichts besonderes, aber solche Ungereimtheiten häuften sich in letzter Zeit.
Als sie erfuhr, dass sie meine Trauzeugin werden soll, freute sie sich sehr und war mit einem Mann zusammen, der auch gleichzeitig der Trauzeuge von meinem Verlobten werden sollte.

Mittlerweile sind die beiden getrennt.
Mein Zunkünftiger sieht sich nun nicht mehr daran gebunden und seine Wahl fällt jetzt auf einen Freund, mit dem er auch viel zusammen ist und sich sehr gut versteht. Dessen Frau hat sich nun auch zu meiner "bestern Freundin" entwickelt.

Sie ist gleichzeitig meine Arbeitskollegin und wir sind auch schon seit mehreren Jahren gut bis sehr gut befreundet. Ich fühle mich zu dieser Freudin viel mehr hingezogen und wir haben uns sehr viel zu erzählen und verbringen auch einiges an freizeit zu zweit oder viert.

Von meinem Innersten her würde ich nun am liebsten diese Freundin zu meiner Trauzeugin machen. Dieser innere Wunsch ist nicht ganz neu. Kurz nachdem ich meine andere Freundin dieses Amt übertragen hatte, tat es mir ein paar Wochen später schon wieder leid. Aber ich wusste nicht, wie ich das ändern sollte.

Sie tut nicht sehr viel, um unseren Kontakt wieder zu intensivieren.
Kann ich es jetzt noch ändern?
Was meint Ihr?
Und wenn, wie sage ich es ihr, weil einladen möchte ich sie natürlich trotzdem, aber ich fürchte, dass diese Freundschaft evtl. daran ganz zerbrechen könnte.

Vom Herzen her, hätte ich die andere Freundin jedoch viel lieber. Ich empfinde es auch als ehrlicher für mich und schöner.

Ich brauche Euren Rat.
:wie?:

Islabonita
29.05.2007, 15:11
Hallo Elisa,

wenn es keinen triftigen Grund gibt, würde ich das Rückgängimachen der Trauzeugenregelung als Affront betrachten. Wahrscheinlich wäre für mich die Freundschaft damit erledigt, das ist für mich gleichwertig mit jemanden einladen und ihn dann wieder ausladen.

Ganz ehrlich, Du hättest Dir das vorher überlegen müssen, ich würde es jetzt auch dabei belassen. Es sei denn, Du willst komplett auf diese Freundin verzichten.

Gruß

Inaktiver User
29.05.2007, 15:55
ich finde es auch seltsam, wie schnell du deine "beste freundin" und damit trauzeugin austauschst, ohne dass etwas besonderes vorgefallen ist. naja, und in jeder freundschaft gibt es nunmal zeiten in denen man sich seltener sieht, das kann sich aber doch wieder ändern (wenn man auch was dafür tut!).
meine cousine hatte auch probleme mit der wahl der trauzeugin - weil ihr 2 freundinnen sehr wichtig sind und sie sich einfach nicht entscheiden konnte. am ende hat sie dann einfach beide genommen, ich wusste auch nicht, dass das geht. würde ich an deiner stelle evt. auch machen, wenn dir die "neue beste freundin" plötzlich soooo wichtig ist..
Lillan

Trina75
29.05.2007, 17:10
Hallo Elisafee,

für Dich gibt es genug gute Gründe, Deine andere Freundin als Trauzeugin zu nehmen. Ich sehe das nicht so, dass Du das aus der Laune heraus machst. Es ist Deine bzw. Eure Hochzeit und da finde ich, solltest Du nicht Rücksicht auf die möglichen Enttäuschungen Deiner erstgewählten Trauzeugin nehmen.
Du bist ja schon enttäuscht genug nehme ich mal an, dass Ihr Euch aus welchen Gründen auch immer, nur noch selten seht.
Klar, wird es unangehm sein, Deiner erstgewählten Trauzeugin reinen Wein einzuschenken, aber vielleicht ist das auch die Gelegenheit grundsätzlich reinen Tisch zu machen, denn anscheinend ist da ja was zwischen Euch.
In jedem Fall solltest Du dich nicht abhängig machen von all den Ratschlägen, die Du hier (noch weiter) bekommen wirst. Mach das, wonach Dir herzensmäßig ist. Das wird schon richtig sein.

Eine schöne Hochzeit wünscht Dir
Trina!

Inaktiver User
29.05.2007, 18:53
Als sie erfuhr, dass sie meine Trauzeugin werden soll, freute sie sich sehr und war mit einem Mann zusammen, der auch gleichzeitig der Trauzeuge von meinem Verlobten werden sollte.

Mittlerweile sind die beiden getrennt.


Könnte es nicht sein, dass ihr die Trennung zu schaffen macht und sie sich deshalb etwas zurückgezogen hat?

Weiß sie denn, dass ihr Ex nicht mehr Trauzeuge ist?
Und ist der Ex nach wie vor eingeladen?
Wird er kommen?

Inaktiver User
29.05.2007, 20:42
Hallo Elisafee,

für Dich gibt es genug gute Gründe, Deine andere Freundin als Trauzeugin zu nehmen. Ich sehe das nicht so, dass Du das aus der Laune heraus machst.

ehrlich gesagt sehe ich nicht, woher man diese Gewißheit nehmen kann. Sie ist seit 17 jahren mit der Frau befreundet, seit September weiß sie, dass das die Trauzeugin werden soll und auf ein mal ist das nicht viel an Freundschaft, die andere viel besser und netter usw. usw.


Es ist Deine bzw. Eure Hochzeit und da finde ich, solltest Du nicht Rücksicht auf die möglichen Enttäuschungen Deiner erstgewählten Trauzeugin nehmen.Du bist ja schon enttäuscht genug nehme ich mal an, dass Ihr Euch aus welchen Gründen auch immer, nur noch selten seht.

ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Menschen meinen an ihrem Hochzeitstag auf alle anderen pfeifen zu können...und weil man enttäuscht ist, rechtfertigt das auch sich komplett daneben zu benehmen und auf die Gefühle anderer nichts zu geben...tolle Logik


Klar, wird es unangehm sein, Deiner erstgewählten Trauzeugin reinen Wein einzuschenken, aber vielleicht ist das auch die Gelegenheit grundsätzlich reinen Tisch zu machen, denn anscheinend ist da ja was zwischen Euch.

genau, mach das, dann kannst Du sicher sein, dass bald nichts mehr zwischen euch ist. Wozu klären und sich um eine 17jährige Freundschaft bemühen? es gibt ja 1 Milliarde Menschen auf der Welt, da sollte man sich nicht mit peanuts aufhalten :gegen die wand:


In jedem Fall solltest Du dich nicht abhängig machen von all den Ratschlägen, die Du hier (noch weiter) bekommen wirst. Mach das, wonach Dir herzensmäßig ist. Das wird schon richtig sein.

"abhängig von den Ratschlägen"? :gegen die wand: was meinst Du, wieso sie hier fragt? was meinst Du? vielleicht weil sie nicht so selbstherrlich Entscheidungen treffen mag, wie Du ihr das anbietest?
ich finde den Rat zwei Trauzeugen zu nehmen besser. Und vielleicht sollte sie mit der langjährigen Freundin auch mal reden...immerhin teilt sie sich hier nicht zufällig im Freunschafts- und nicht im Hochzeitsforum mit...

P.S. @elisafee: hat Deine plötzliche Zurückhaltung mit der alten und Deine Begeisterung mit der neuen irgendwas damit zu tun, dass die eine single und die andere als Pärchen daher kommt?

sherry68
29.05.2007, 22:17
Hallo Elisafee,

Ich würde mich da auch davor hüten, eine Freundin als Trauzeugin wieder auszuladen. Sie ist doch noch deine Freundin, oder? Sie hat sich nach deiner Darstellung ja sehr gefreut, als du ihr das unterbreitet hast.

Vielleicht ist es eine gute Chance, eure Freundschaft wieder zu intensivieren. 17 Jahre ist eine sehr lange Zeit, klar, dass es da mal ups and downs gibt. Würd mir an Deiner Stelle sehr gut überlegen, ob du diesen Schritt der "Wiederausladung" machst.
Ich persönlich wär mega-enttäuscht darüber und für mich eine endgültige und klare Absage an die Freundschaft.

Entscheiden musst natürlich nur du das, die Konsequenzen tragen dann evtl. auch...

Viele Grüße, Sherry

Sehnsuchtsvolle
29.05.2007, 22:59
Nee, Elisafee, ich sehe auch keinen galanten Weg, um die Zusage rückgängig zu machen. Was auch immer du sagen wirst, es bleibt bei einer Ausladung. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, erzähl ihr die Wahrheit und riskiere, diese Freundin zu verlieren oder bleibe bei der getroffenen Absprache. Du musst wissen, wie viel dir diese Frau noch wert ist.
Ich bin vor vielen Jahren auch mal als Trauzeugin von den besten Freunden meines damaligen Freundes gebeten worden und war erstaunt, denn diese Frau und ich wir mochten uns, aber wir waren keine engen Freundinnen. Klar, gefreut habe ich mich dennoch, denn irgendwie ist das ja schon eine gewisse Ehre und Sympathiebezeugung. Einige Wochen vor der Hochzeit druckste sie dann rum, da gebe es eine Freundin, die sie übergangen habe, daran habe sie gar nicht mehr gedacht blablabla. Peinlich, sage ich dir! Und ganz ehrlich, auch wenn wir nicht beste Freundinnen waren, so war ich doch beleidigt.

Trina75
29.05.2007, 23:04
"abhängig von den Ratschlägen"? :gegen die wand: was meinst Du, wieso sie hier fragt? was meinst Du? vielleicht weil sie nicht so selbstherrlich Entscheidungen treffen mag, wie Du ihr das anbietest?
ich finde den Rat zwei Trauzeugen zu nehmen besser. Und vielleicht sollte sie mit der langjährigen Freundin auch mal reden...immerhin teilt sie sich hier nicht zufällig im Freunschafts- und nicht im Hochzeitsforum mit... (Zitat kurzmalda)

Hallo kurzmalda!

Okay, Du kennst den Hintergrund nicht, aus dem ich heraus hier gepostet habe. Mir kommt's schon sehr bekannt vor und ich kann elisafee total verstehen, wenn sie eine kleine Schwindelei schon irritiert. Sowas muss unter Freunden ja wohl nicht sein. Ich höre raus, dass sie sich unwohl fühlt, wenn sie an Trauzeugin Nr. 1 denkt. Ein klärendes Gespräch ist da sicher angesagt. Nichtsdestotrotz finde ich es generell schlecht, in jeder ach noch so schönen eigenen Lebenssituation (Hochzeit) auf jedermann Rücksicht nehmen zu müssen.
Da bin ich dann auch gerne das soziale Arschloch - bittesehr!

Deinen Vorschlag zwei Trauzeugen zu nehmen, find ich super! Wäre vielleicht in dem Fall auch die elegantere Lösung.

Viele Grüße Trina

Henne65
29.05.2007, 23:11
meine cousine hatte auch probleme mit der wahl der trauzeugin - weil ihr 2 freundinnen sehr wichtig sind und sie sich einfach nicht entscheiden konnte. am ende hat sie dann einfach beide genommen, ich wusste auch nicht, dass das geht.
Lillan

das ist meiner meinung nach die eleganteste lösung; alles andere kann sicherlich in ruhe überdacht werden, wenn die heftigsten emotionalen angelegenheiten geklärt sind. :smirksmile:

Inaktiver User
29.05.2007, 23:18
"

Okay, Du kennst den Hintergrund nicht, aus dem ich heraus hier gepostet habe. Mir kommt's schon sehr bekannt vor und ich kann elisafee total verstehen, wenn sie eine kleine Schwindelei schon irritiert. Sowas muss unter Freunden ja wohl nicht sein.

hallo Trina,
stimmt, den kenne ich nicht, ich berücksichtige halt immer gern Unklarheiten und dass die Schilderung hier etwas einseitig sein wird...Schwindelei? was wissen wir nicht. Es kann ebenso gut sein, dass sie Folge von elisafees Verhalten gegenüber der Freundin war und was sie getan hat, um dieses Abkühlen der Freundschaft aufzuhalten oder aber zu bestärken, wissen wir ja auch nicht. Ich zumindest nicht.



Ich höre raus, dass sie sich unwohl fühlt, wenn sie an Trauzeugin Nr. 1 denkt. Ein klärendes Gespräch ist da sicher angesagt.

ja, aber warum? das wissen wir hier doch nicht. Mal als Beispiel: manche gute "Freundinnen" fühlen sich plötzlich sehr unwohl, wenn ihre vermeintlich beste Freundin Single wird oder einen guten Job bekommt. Ist dieses schlechte Gefühl nun ein Zeichen dafür, dass mit der Freunschaft was nicht stimmt oder ist das ein Zeichen, dass die "Freundin" mit dem komischen Gefühl ihre Einstellung mal überprüfen sollte? Ist nur ein Beispiel. Ein ungutes Gefühl ist nicht immer ein Zeichen, dass tatsächlich was nicht mit dem anderen/der Umwelt stimmt


Nichtsdestotrotz finde ich es generell schlecht, in jeder ach noch so schönen eigenen Lebenssituation (Hochzeit) auf jedermann Rücksicht nehmen zu müssen.Da bin ich dann auch gerne das soziale Arschloch - bittesehr!

ich finde, dass Du hier verallgemeinerst und dass es zwischen "auf jeden Rücksicht nehmen" und "das letzte Ar...loch sein", doch noch eine Reihe von Möglichkeiten gibt, oder?


Deinen Vorschlag zwei Trauzeugen zu nehmen, find ich super! Wäre vielleicht in dem Fall auch die elegantere Lösung.

na, dann sind wir uns ja einig :freches grinsen: :blumengabe:
Ich hab was gegen Austauschbarkeit von Menschen und ich hatte den Eindruck, dass elisafee hier eine Absolution und gute Tipps wollte, wie sie ihre m.E. wenig freundschaftliche Entscheidung ohne "Verluste" rüber bringen kann. Aber nicht, weil sie die Freundin nicht verletzen wíll, sondern mehr, damit es ihr weiter gut geht und sie kein schlechtes Gewissen haben muss.

elisafee
30.05.2007, 07:49
Dankeschön für Eure Gedanken zu meinem Problemchen.

Vielleicht doch ein wenig Hintergrundmaterial:

Dass diese Freundin Single geworden ist, spielt für mich überhaupt keine Rolle. Weil ich in den 17 Jahren unserer Freundschaft ca. 389 verschiedene Männer an ihrer Seite habe kommen und gehen sehen.
Sie hat auch schon einen Neuen!

Als mein Verlobter und ich uns damals für die beiden entschieden haben, waren sie gerade in der Krise. Wir wollten mit unserer Entscheidung ein Signal setzen und ihnen einen Schub damit geben. Jedenfalls dachten wir, es könnte helfen. Obwohl das für mich nicht der eigentliche Grund war, meine Freundin zu wählen, sondern eher die Erklärung dafür, warum der damalige Freund mit ins Trauzeugenboot geholt wurde.
Eigentlich war es eine Hommage an meine Freundin.
Solange wie sie zusammen waren, haben sie uns ein einziges Mal, letzten Sommer, eingeladen.
Bei uns waren sie öfter. Und mein Verlobter kennt bis heute nicht ihr Zuhause, obwohl wie erwähnt, nur 2 Kilometer Entfernung bestehen.
Aber das ist auch nicht wirklich wild. Kommt nur noch hinzu.

Mein Hauptgrund ist mein Bauchgefühl. Mein Zukünftiger ist gut 5 Jahre jünger als ich.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie das wurmt. Sie sagte nämlich immer, sie würde nie einen jüngeren Mann haben wollen. Weil man ja als Frau dann irgendwann figurmäßig nicht mehr mithalten kann. Dellen, Falten etc.
Sie ist sehr schlank und achtet sehr auf ihre Figur . Hat auch keine Kinder.
Ich habe 3 erwachsene Kinder und ne ganze Menge Dellen.

Ihr neuer Freund hat wohl "Bauch". Mein Gott stellt sie sich nun an deshalb. Aber er hätte schon gesagt, dass er daran wohl was ändern wird, wenn die Leibesfülle sie stört......! Na wat´n Glück!!
Für mich ist das Kinderschnack!!

Bin auch paar Jährchen älter als sie. Vorher war ich 16 Jahre mit meinem Ex verheiratet. Im Winter war die Scheidung. Während dieser Verbindung lief es unkomplizierter mit meiner Freundin und mir.
Ich habe immer latent das Gefühl, dass sie mir meinen neuen Mann nicht gönnt. aber irgendwie auch doch........!

Sie war noch nie verheiratet. Dies hier wird meine dritte Ehe. Und ich weiß jetzt nicht, ob das albern klingt, aber ich möchte ein gutes Carma (schreibt man das so..?) gerade auch was die Trauzeugen betrifft.
Da ist eben dieses starke Bauchgefühl, das man nicht immer genau erklären kann, es ist aber stark vorhanden und immer mehr.....!

Meine Favoritin ist auch bereits 4 Jahre eine enge Freundin von mir.
Wir haben uns viel mehr zu sagen und können sehr gute - und vor allen Dingen ehrliche - Gespräche führen. Wir sehen uns auch viel, viel öfter und sehr gerne.
Ich fühle mich bei dem Gedanken ,sie als Trauzeugin zu wählen ,absolut wohler.

Natürlich könnte ich 2 nehmen, danke für diesen Tip. Wusste nicht, dass das geht.
Das wäre natürlich die eleganteste Lösung. Aber eigentlich will ich das nicht.
Trotzdem möchte ich sie nicht ganz verlieren. Wir kennen uns schon so lange.....! Das ist der einzige Grund.
Reicht das aus....?

elisafee
30.05.2007, 08:26
An Kurzmalda:

Austauschbarkeit von Menschen...?!

Das finde ich zu krass formuliert in diesem Zusammenhang.

Ich bin eher der Ansicht, dass es einfach passieren kann, dass sich Menschen auseinander entwickeln und damit einhergehen kann, dass Persönlichkeitsveränderungen und Lebensentwürfe einfach nicht mehr zueinander passen.
Das würde ich keinesfalls als Austauschbarkeit von Menschen bezeichnen wollen. Das ist mir einfach zu hart definiert.

Glaube, dass diese Vorgehensweise eher (leider) der Job-Welt zuzuordnen ist.

Henne65
30.05.2007, 08:28
Natürlich könnte ich 2 nehmen, danke für diesen Tip. Wusste nicht, dass das geht.
Das wäre natürlich die eleganteste Lösung. Aber eigentlich will ich das nicht.
Trotzdem möchte ich sie nicht ganz verlieren. Wir kennen uns schon so lange.....! Das ist der einzige Grund.
Reicht das aus....?

ja, würde ich sagen.

wenn du sie *ausklammerst*, wirst du sie verlieren; verständlich. :smirksmile:

jetzt mal ganz ehrlich, karma hin oder her, nur du und dein partner sind verantwortlich für den verlauf eurer ehe.
die trauzeugen leisten eine unterschrift und gut is'!

das leben ist nun mal kein wunschkonzert, sondern oft leichte bis schwere arbeit. kompromisse gehören auch immer dazu, überall, auch in freundschaften.

mit der absage würdest du wohl sehr sehr viel kaputtmachen. ist es das denn wert? :blumengabe:

elisafee
30.05.2007, 08:45
Danke Henne!

Aber weißt Du, ich bin an einem Punkt in meinem Leben, wo ich nicht mehr soooo viele Kompromisse machen möchte. Hab´schon so viel davon gehabt.
Deshalb hadere ich diesmal auch so.

Bin eine, die eher oft an andere und deren Gefühle gedacht hat und musste im Laufe der letzten Jahrzehnte feststellen, dass andere gewiss nicht so zimperlich sind im Umgang mit mir.

Darf man nicht an sich denken dürfen? Und was ist mit der Ehrlichkeit? Qantität vor Qualität?

Sollte vielleicht erwähnen, dass ich einiges an Schlappen in den letzten 19 Monaten einstecken musste.
Habe eine langjährige Freundin verloren, die sich lange Jahre als meine "Beste" - aus ihrer Sicht - ausgegeben hatte.
Sie hat sich täglich telefonisch bei mir regelrecht "ausgekotzt" ! Ich hatte immer ein offenes Ohr für sie. Immer!
Mit meiner Partnerwechsel-Entscheidung ist sie nach 8 Jahren einfach verschwunden aus meinem Leben. Anfänglich hat sie sich noch loyal mir gegenüber verhalten.

Das Blatt wendete sich schnell nach ca. 3 Monaten. Ihr Mann und mein Ex sind beste Freunde (kennen gelernt haben sie sich über mich, die Männer) sie sind in einer "Männerverbindung".
Und dann hat sie sich eines Tages abfällig über mein neues Zuhause und mein neues Leben geäußert. Danach haben wir uns nie wieder gesprochen.
Daran kaue ich immer noch. Ich verstehe es nicht.

Will damit nur sagen, dass andere nicht so zart besaitet sind.

Regenwurm
30.05.2007, 09:00
Aber weißt Du, ich bin an einem Punkt in meinem Leben, wo ich nicht mehr soooo viele Kompromisse machen möchte. Hab´schon so viel davon gehabt.
Deshalb hadere ich diesmal auch so.

Hm. Dann vielleicht gar keine Trauzeugen?

Bei so einem wichtigen Ereignis erst eingeladen und dann wieder ausgeladen zu werden - und zwar ohne dass ich was "angestellt" habe, sondern, um jemand wichtigerem Platz machen - finde ich krass.

Die Freundschaft wäre für mich damit vorbei. Entgültig und sofort.


Sollte vielleicht erwähnen, dass ich einiges an Schlappen in den letzten 19 Monaten einstecken musste.
Habe eine langjährige Freundin verloren ... Will damit nur sagen, dass andere nicht so zart besaitet sind

Damit hat aber deine Freundin nix zu tun, die sollte das nicht ausbaden müssen.

elisafee
30.05.2007, 09:27
Nein, nein....! Natürlich weiß ich, dass sie nichts damit zu tun hat.
Das soll ja auch nicht irgendein Rachfeldzug werden. Gottes willen. Das ist keinesfalls mein Ansatz.

Je mehr ich dankbar Eure Kommentare lese, umso nachdenklicher stimmt mich meine zögerliche Haltung.
Vielleicht ist der Hintergrund ein ganz anderer für mich. Vielleicht habe ich böse Gedanken und will es mir nicht eingestehen.

Jedenfalls hat sich die Stimmung zwischen ihr und mir seitdem ich mit einem Jüngeren zusammen bin, geändert.

Ich vertraue ihr irgendwie nicht mehr richtig. Ich kann es nicht besser beschreiben.
Bin ich am Ende eifersüchtig? Aber worauf?
Ich fühl mich nicht mehr so gut in ihrer Gegenwart. Spinn ich? Wie kann sowas passieren?
Sie kokketiert mit Ihrem Jüngersein. Aber erst, seitdem mein Lebenspartner ein Jüngerer ist.

Warum habe ich diese Gedanken? Vielleicht stimmt mit mir was nicht..........(grübel....., Strähnchendrehen......hm...?)

Inaktiver User
30.05.2007, 11:59
Natürlich könnte ich 2 nehmen, danke für diesen Tip. Wusste nicht, dass das geht.
Das wäre natürlich die eleganteste Lösung.

Man kann aber nur insgesamt 2 Trauzeugen/innen haben. Das können auch 2 Frauen sein - Dein Mann müßte aber dann auf seinen Freund verzichten.

elisafee
30.05.2007, 12:13
Wenn insgesamt nur 2 Trauzeugen zugelassen sind, geht diese Lösung nicht.
Mein Verlobter nimmt seinen Angelfreund, mit dem er gerne und schöne Zeiten verbringt.
Außerdem ....er ist Kanadier und hat seit mehreren Jahren immer wieder Heimweh und Integrationsprobleme. Der könnte das überhaupt nicht verkraften und fühlt sich sehr geschmeichelt und sogar "aufgewertet".
Ihr merkt vielleicht schon, wir machen es uns nicht gerade einfach mit unserer Wahl.
Mein Verlobter hat gemeint, bei dieser Entscheidung könne mir niemand wirklich helfen. Das müsste ich ganz alleine für mich entscheiden.
Wenn ich Eure Meinungen hier lese, kristallisiert sích schon klar heraus, dass ich wohl bei meiner ersten Wahl bleiben "muss".

Ich werde es wohl dabei belassen müssen, aber richtig wohl fühle ich mich dabei nicht.

Felina
30.05.2007, 12:18
Ich bin ja wie fast immer für offene Worte.
Warum sprichts Du denn nicht mal mit ihr und fragst Sie, ob sie denn noch immer Deine Trauzeugin sein will oder lieber nicht. Sag ihr, dass Du ihr nicht böse wärst wenn sie nicht mehr will.
Wenn sie noch will, dann wird sie Dich ja sicher fragen, wie Du darauf kommst, dass sie nicht mehr will. Dann würde ich ganz offen sagen, dass Du findest, dass sich Eure Freundschaft sehr verändert hat, was Du schade findest. Frag sie nach ihrer Sicht der Dinge. Vielleicht könnt ihr dann mal über die "Problemchen" sprechen (sind ja keine Großen).
Kann auch sein, dass sie nicht mehr will und froh ist wenn Du es ansprichst. Vielleicht hat auch sie keine Ahnung, wie sie aus der Sache wieder rauskommen soll.
Ich finde, ihr könnt dabei fast nur gewinnen.

Einfach so die Trauzeugin zu ersetzen finde ich keinen guten Stil. Ich denke, damit wäre die Freundschaft beendet.

Inaktiver User
30.05.2007, 12:59
Aber weißt Du, ich bin an einem Punkt in meinem Leben, wo ich nicht mehr soooo viele Kompromisse machen möchte. Hab´schon so viel davon gehabt.
Deshalb hadere ich diesmal auch so.

Bin eine, die eher oft an andere und deren Gefühle gedacht hat und musste im Laufe der letzten Jahrzehnte feststellen, dass andere gewiss nicht so zimperlich sind im Umgang mit mir..

@Elisafee,

ich finde, Du solltest auf Dein Bauchgefühl hören - auch, wenn es Deine Freundin kränkt. Denn sie kränkt mit ihrem Verhalten auch Dich.

Ich war in einer ähnlichen Situation... Erzählte Freundin X von meiner Verlobung und das ich daran denke, sie als Trauzeugin zu nehmen. Sie hat beides völlig gleichgültig hingenommen, null Freude über mein Glück gezeigt, auch während der gesamten Hochzeitsvorbereitung keinerlei Interesse oder Anteilnahme gezeigt, geschweige denn, daß sie ihre Hilfe bei den Vorbereitungen angeboten hätte. Dieses Verhalten hat mich sehr verletzt. Ich bin dann eigentlich auch davon ausgegangen, daß sie garnicht mitgekriegt / es vergessen hat, daß ich andeutete, daß sie meine Trauzeugin werden sollte. Also habe ich meine Freundin Y gefragt, die eh besser paßte, da sie für mich wie eine Schwester ist + ich sie seit über 20 Jahren kannte.

Kurz vor meiner Hochzeit kam dann bei einem Streit darüber raus, daß X sehr wohl davon ausging, daß sie meine Trauzeugin werden würde.:knatsch:
Ich muß ihr dann doch anrechnen, daß sie meine Entscheidung gegen sie + die Begründung dafür "sportlich" genommen hat und Verständnis hatte, zumal ich Y ja nun auch viel länger kannte als sie. Unsere Freundschaft hat das nicht tangiert.

Du kannst natürlich auch ganz auf eine Trauzeugin verzichten und nur den Kanadier "zeugen" lassen.

Inaktiver User
30.05.2007, 13:04
Als sie erfuhr, dass sie meine Trauzeugin werden soll, freute sie sich sehr ...


Als mein Verlobter und ich uns damals für die beiden entschieden haben, waren sie gerade in der Krise. Wir wollten mit unserer Entscheidung ein Signal setzen und ihnen einen Schub damit geben. Jedenfalls dachten wir, es könnte helfen. Obwohl das für mich nicht der eigentliche Grund war, meine Freundin zu wählen, sondern eher die Erklärung dafür, warum der damalige Freund mit ins Trauzeugenboot geholt wurde.
Eigentlich war es eine Hommage an meine Freundin.



Ich werde es wohl dabei belassen müssen, aber richtig wohl fühle ich mich dabei nicht.
Mal andersherum gedacht:

Vielleicht ist das "Trauzeugensein" gar nicht der Kern um den es wirklich geht.

Vielleicht ist Eure Freundschaft einfach an einem Punkt an dem ihr Euch mal aussprechen solltet.

Und mal angenommen, diese Aussprache würde positiv verlaufen, könnte es nicht sein, dass dann der ursprüngliche Gedanke, weshalb Du sie ausgewählt hast, nämlich die Vermischung von PärchenHilfe und Hommage an Deine langjährige Freundin, wieder den Platz hätte, der passt?

Also das Trauzeugenamt als Beziehungsvermittlung zu verstehen, hat mich ehrlich gesagt verwundert, ich hab so was noch nie gehört und würde auch selbst nicht auf die Idee kommen, dass so was, was bringen könnte. Dass man, wenn man heiratet, gerne auch Friedensstifter bzw. Beziehungsstifter sein mag, ist vielleicht menschlich.

Allerdings kann ich es mir nicht erklären, wie man auf die Idee kommt, so etwas könne ernsthaft etwas bewirken. Nun, es hat ja anscheinend auch nicht geholfen.

Hast Du darüber mit Deiner Freundin gesprochen?

Andererseits sagst Du ja auch, Du würdest ihre Beziehungen nicht wirklich ernst nehmen, sie hätte ja so viele davon. Für mich widerspricht sich das.

Kann es sein, dass sie diesen Widerspruch in Dir auch mitbekommt?


Dann die Hommage an sie:

Vielleicht ist es wirklich so, dass Du Dir mal überlegen solltest, wie es kommt, dass Du ihr einerseits eine Hommage zukommen lassen möchtest, andererseits sie allerdings dann doch wieder zurückstufen möchtest. Auch das widerspricht sich in sich.

Dass es im Vorfeld von Hochzeiten zu "sozialen Spannungen" kommen kann ist normal, immerhin hat man hohe Erwartungen, was mit dem Fest, den Feierlichkeiten und den Ritualen & Traditionen alles forciert und verstärkt werden soll. Daher vielleicht auch Deine kritische in Augenscheinnahme Eurer Freundschaft.

Das ist eine gute Gelegenheit um sich auszusprechen.

Ich würde Dir allerdings abraten im Zusammenhang mit einem Klärungsgespräch das Thema: "Trauzeugin ja/nein" anzusprechen. Ich befürchte, das würde in die Hosen gehen, wie leicht entstehen Missverständnisse und sie fühlt sich von Dir zurückgesetzt und "abgestraft", weil sie nicht nach Deinen Vorstellungen funktioniert.

Ich denke, es wäre gut das Klärungsgespräch und die Entscheidung, weshalb Du so an Deiner Trauzeugin zweifelst, zeitlich zu trennen und erst mit ihr zu reden und Dir noch ein paar Nächte zum Drüberschlafen zu gönnen, bevor Du Dir die Entscheidung und die Folgen dessen antust, was passiert wird, wenn Du sie mit dem "ich will Dich nicht mehr als Trauzeugin" konfrontierst.

Mal anders herum: Wenn sie zu Dir käme und sagen würde: "Ich weiß, dass ich mich erst tierisch gefreut habe, aber nun ist es eben so, ich will Deine Trauzeugin doch nicht sein."

Würde Dich das nicht verletzen?
Und ärgern, so etwas einfach so vorgesetzt zu bekommen?

Vielleicht geht es doch wirklich einfach darum - vor der Hochzeit - noch mal ernsthaft miteinander zu reden und sich gegenseitig zuzuhören.

elisafee
30.05.2007, 14:36
....das Reden "über Probleme" , Aussprachen jedweder Art und dergleichen ist für diese Freundin ein absolutes no no...!
Sie mag keine Probleme ansprechen. Ich weiß aus vielen Äußerungen andere Personen und Ereignisse betreffend, dass sie das hasst. Sie frisst eher in sich rein, umgeht Konflikte, wenn es irgendwie geht. So verfährt sie auch meistens mit ihren jeweiligen Partnern.
Sie meinte auch schon oft, ihrer Meinung nach, würde ich mich viel zu viel mit psychologischen und soziologischen Krams abgeben.
Wenn ich auf sie zugehen würde, würde sie sagen: Weiß garnicht was Du hast, ist doch alles ok.

Vor ein paar Monaten hatten wir eine kleine Party. Sie und ihr Freund waren natürlich auch dabei. In unserem Freundeskreis steuert jeder etwas zum leiblichen Wohl bei. Sie brachte einen Kartoffelsalat mit und sagte, sie hätte ihn selbst zubereitet.
In der Küche flüsterte sie dann ihrem Freund zu: Gut dass sie (ich)nicht mitgekriegt hat, dass meine Mutter den Salat gemacht hat, was mir natürlich völlig aber sowas von völlig egal ist.

Ich habe so getan, als hätte ich nichts gehört. Dieses Verhalten hat mich aber irgendwie total befremdet.
Hallo!!! Wir sind 17 Jahre befreundet, haben uns wasweißichnicht alles erzählt. Intimes und alles halt. Ich fand das total doof.

Sie sagt auch in letzter Zeit häufiger am Telefon zu mir, ich hätte mich verändert.
Ich wäre "härter" geworden. Damit meint sie, kompromissloser in meinen Ansichten allgemein.
Das stimmt auch.
Mein "neuer" Mann und ich hätten sich sehr über die eine oder andere Einladung gefreut. Ich wäre sogar sehr dankbar darüber gewesen, wenn sie uns "mitgezogen" hätte.

Wir mussten beide einen neuen Freundeskreis erschließen, hatten durch den Schnitt, den wir in unserem Leben gemacht haben, einiges zurücklassen müssen. Wie das halt so ist.......! Vieles verändert sich, auch die Menschen, die einen lange Jahre begleitet haben.
Sie lernt schnell neue Freundinnen kennen. Ich bin ihre Langjährigste, das sagt sie auch immer wieder.
Aber zusammen ist sie mit anderen. Ganz oft.

Ich war ihr gegenüber und den wechselnden Partnern immer tolerant und aufgeschlossen. Habe sie immer mit den "Neuen" eingeladen.
Sie gehörte irgendwie zum Inventar. Und ihr neuer Partner zu ihr, also war es eine Selbstverständlichkeit für mich ihn genauso mit zu berücksichtigen.

Weiß nicht, glaube, bin irgendwie enttäuscht von ihr. Letzten September war mir das nicht so klar wie jetzt.
Mir ging es 4 Monate psychisch ziemlich schlecht. Sie wusste das. Habe eine lange Depriphase hinter mir.
Sie hat sich nicht um mich großartig gekümmert oder mir ihre Hilfe angeboten.
Ich werfe ihr das eigentlich garnicht vor. Ich entdecke viel mehr, dass sie ein oberflächlicher Mensch ist mit wenig Inhalten.
Gleichzeitig erschrecke ich ein wenig dabei.
Wieso habe ich das in 17 Jahren nicht so empfunden, sondern jetzt erst??????????
Diese ganzen Erkenntnisse machen mich traurig und sie würde jetzt sagen: Mensch, denk doch nicht so viel nach......!:ooooh:

Inaktiver User
30.05.2007, 14:48
Ich werfe ihr das eigentlich garnicht vor. Ich entdecke viel mehr, dass sie ein oberflächlicher Mensch ist mit wenig Inhalten.
Gleichzeitig erschrecke ich ein wenig dabei.
Wieso habe ich das in 17 Jahren nicht so empfunden, sondern jetzt erst??????????

Weil Menschen sich nunmal verändern, Du Dich gegenwärtig offenbar sehr stark. :zwinker: :blumengabe:

Manchmal gehen dabei halt leider auch Freundschaften über den Jordan.

Islabonita
30.05.2007, 14:53
....das Reden "über Probleme" , Aussprachen jedweder Art und dergleichen ist für diese Freundin ein absolutes no no...!
Sie mag keine Probleme ansprechen. Ich weiß aus vielen Äußerungen andere Personen und Ereignisse betreffend, dass sie das hasst. Sie frisst eher in sich rein, umgeht Konflikte, wenn es irgendwie geht. So verfährt sie auch meistens mit ihren jeweiligen Partnern.
Sie meinte auch schon oft, ihrer Meinung nach, würde ich mich viel zu viel mit psychologischen und soziologischen Krams abgeben.
Wenn ich auf sie zugehen würde, würde sie sagen: Weiß garnicht was Du hast, ist doch alles ok.


Das kannst Du aber nicht wirklich wissen, dass sie so reagieren wird. Merkwürdig finde ich auch, dass Du sie nicht wegen dieser Salatgeschichte angesprochen hast, anscheinend war Dir die Sache ja wichtig.
Von daher habe ich gerade den Eindruck, dass Du die Konfrontation scheust.

Ich finde den Vorschlag von Felina übrigens sehr gut.

Gruß

Trina75
30.05.2007, 15:12
Hallo Elisafee,

ich finde nicht, dass Du die Konfrontation scheust. Es könnte meine Geschichte sein, die Du erzählst. Habe das in einer anderen Weise genauso erlebt.
Die Zeit der Kompromisse ist vorbei. Ich bin da mittlerweile auch knallhart geworden. Und weißt Du was?? Mir tut es gut UND ich habe auch noch Freunde, was hier vielleicht nicht vermutet wird.... Da zeigt sich nämlich, wer die wahren Freunde sind und wer immer nur nach dem üblichen "blabla" und "küsschen-hier-und-küsschen-da"-Gehabe zählte.
Also, lieber Profil zeigen, als immer nur alles um des lieben Friedens Willen verwässern. Du wirst es Dir danken!

Viele ("selbstherrliche") Grüße von der Trina! :-)

Inaktiver User
30.05.2007, 15:21
Die Zeit der Kompromisse ist vorbei. Ich bin da mittlerweile auch knallhart geworden. Und weißt Du was?? Mir tut es gut UND ich habe auch noch Freunde, was hier vielleicht nicht vermutet wird.... Da zeigt sich nämlich, wer die wahren Freunde sind und wer immer nur nach dem üblichen "blabla" und "küsschen-hier-und-küsschen-da"-Gehabe zählte.

So isses !

Interessanterweise trennt sich gerade bei Lebensumstellungen wie z.B. Hochzeiten sehr schnell die Spreu vom Weizen.

Meine mißgünstigen, neidischen Bekannten oder oberflächlichen Freunde habe ich in der Zeit größtenteils "verloren" - nicht, daß das ein Verlust wäre ... :freches grinsen: :zwinker:

Inaktiver User
30.05.2007, 17:40
ich finde den Titel ... wie sag ich's ihr ? ziemlich festgefahren.

Wenn sie wirklich ne Freundin ist/war ist ne offene Aussprache ("ich habe das Gefühl unsere Freundschaft geht den Bach runter...") die 1. Wahl. Ich habe mich zwar auchmal davon gedrückt (die Dame machte uA meinen Mann an), aber ich war damals halt feige.
Nach einer Absage ist die Freundschaft wohl eh beendet. Allerdings finde ich ihr Verhalten auch nicht gut. Irgendwas liegt da in der Luft...

Islabonita
30.05.2007, 18:38
So isses !

Interessanterweise trennt sich gerade bei Lebensumstellungen wie z.B. Hochzeiten sehr schnell die Spreu vom Weizen.

Meine mißgünstigen, neidischen Bekannten oder oberflächlichen Freunde habe ich in der Zeit größtenteils "verloren" - nicht, daß das ein Verlust wäre ... :freches grinsen: :zwinker:

Das finde ich sehr interessant, Lorelei. So ging es mir nämlich auch. Meine Hochzeit + Umzug in eine andere Stadt hat mich 2 Freundschaften gekostet, von denen ich zumindest die eine für ziemlich gut gehalten hatte. Dem war leider nicht so, diese "Freundin" hat sich anläßlich meiner Hochzeit wirklich übel mir gegenüber benommen.
Andere Freundschaften haben sich dagegen gefestigt. Spreu vom Weizen halt!

Inaktiver User
30.05.2007, 18:57
....das Reden "über Probleme" , Aussprachen jedweder Art und dergleichen ist für diese Freundin ein absolutes no no...!
Sie mag keine Probleme ansprechen. Ich weiß aus vielen Äußerungen andere Personen und Ereignisse betreffend, dass sie das hasst. Sie frisst eher in sich rein, umgeht Konflikte, wenn es irgendwie geht. So verfährt sie auch meistens mit ihren jeweiligen Partnern.

wie hat das 17 Jahre gehalten? und warum fällt es Dir jetzt auf?



Letztens ertappte ich sie auch mir gegenüber bei einer Schwindelei, die banal und völlig unnötig war. Zwar nichts besonderes, aber solche Ungereimtheiten häuften sich in letzter Zeit.

Vor ein paar Monaten hatten wir eine kleine Party. Sie und ihr Freund waren natürlich auch dabei. In unserem Freundeskreis steuert jeder etwas zum leiblichen Wohl bei. Sie brachte einen Kartoffelsalat mit und sagte, sie hätte ihn selbst zubereitet.
In der Küche flüsterte sie dann ihrem Freund zu: Gut dass sie (ich)nicht mitgekriegt hat, dass meine Mutter den Salat gemacht hat, was mir natürlich völlig aber sowas von völlig egal ist.
Ich habe so getan, als hätte ich nichts gehört. Dieses Verhalten hat mich aber irgendwie total befremdet.
Hallo!!! Wir sind 17 Jahre befreundet, haben uns wasweißichnicht alles erzählt. Intimes und alles halt. Ich fand das total doof.



das war die Schwindelei? wow...:knatsch:

eure Freundschaft scheint wirklich nicht mehr sehr offen und vetrauensvoll zu sein. Von der Unbefangenheit, die eine langjährige Freundschaft ausmacht, ist auch nix zu merken: Sie erzählt Dir nichts vom Salat der Mutter, Du sprichst sie nicht drauf an, sondern bist "befremdet" (unbefangen wäre es zu lachen und irgendeine witzige Bemerkung zu machen, unbefangen wäre, wenn ihr beide darüber lachen könntet...)


Sie sagt auch in letzter Zeit häufiger am Telefon zu mir, ich hätte mich verändert.
Ich wäre "härter" geworden. Damit meint sie, kompromissloser in meinen Ansichten allgemein.
Das stimmt auch.

also habt ihr euch beide verändert?


Mein "neuer" Mann und ich hätten sich sehr über die eine oder andere Einladung gefreut. Ich wäre sogar sehr dankbar darüber gewesen, wenn sie uns "mitgezogen" hätte.
Wir mussten beide einen neuen Freundeskreis erschließen, hatten durch den Schnitt, den wir in unserem Leben gemacht haben, einiges zurücklassen müssen. Wie das halt so ist.......! Vieles verändert sich, auch die Menschen, die einen lange Jahre begleitet haben.

da scheine ich was verpaßt zu haben, ich komme hier nicht mehr mit :wie?: :wie?: :wie?:


Sie lernt schnell neue Freundinnen kennen. Ich bin ihre Langjährigste, das sagt sie auch immer wieder.
Aber zusammen ist sie mit anderen. Ganz oft.

was offenbar an euch beiden liegt

zur Austauschbarkeit: das kam mir aus Deinen ersten posts so vor. Schnell ne Entscheidung getroffen und jetzt überlegst Du, dass Du sie rückgängig machen willlst.

Die eigentlich Frage war ja, wie Du es sagen kannst, ohne "zuviel" Ärger hervorzurufen. Und meine Ansicht dazu ist: gar nicht. Wenn Du sie auslädst, bzw. ohne weitere Klärung als Trauzeugin austauscht wird sie gekränkt und sauer sein.
Wenn Du keine Kompromisse machen und keine Rücksicht nehmen willst, musst Du das wohl akzeptieren.

Inaktiver User
30.05.2007, 19:18
Tut mir leid, aber mich erinnert das so bisschen an meine Schulzeit, :lachen:

da wurde auch immer überlegt, wer jetzt grade "beste" Freundin ist, wer zum Geburtstag darf... oder auch schön: Anstatt eine Verabredung einfach abzusagen, behaupten kleine Mädchen immer sie waren schon vorher mit xy verabredet, haben es nur "vergessen"... wäre das nicht eine Möglichkeit?! :smirksmile:

Mal im Ernst, mir ist das alles zu kompliziert:
Entweder Karten auf dem Tisch und mit langjähriger Freundin ein komplettes Sondierungsgespräch führen, oder es so belassen, der Tag wird doch aus einem anderen Grund ohnehin schön!
:blumengabe:

Aareblitz
30.05.2007, 22:57
Ich bin ja wie fast immer für offene Worte.
Warum sprichts Du denn nicht mal mit ihr und fragst Sie, ob sie denn noch immer Deine Trauzeugin sein will oder lieber nicht. Sag ihr, dass Du ihr nicht böse wärst wenn sie nicht mehr will.
Wenn sie noch will, dann wird sie Dich ja sicher fragen, wie Du darauf kommst, dass sie nicht mehr will. Dann würde ich ganz offen sagen, dass Du findest, dass sich Eure Freundschaft sehr verändert hat, was Du schade findest. Frag sie nach ihrer Sicht der Dinge. Vielleicht könnt ihr dann mal über die "Problemchen" sprechen (sind ja keine Großen).
Kann auch sein, dass sie nicht mehr will und froh ist wenn Du es ansprichst. Vielleicht hat auch sie keine Ahnung, wie sie aus der Sache wieder rauskommen soll.
Ich finde, ihr könnt dabei fast nur gewinnen.

Einfach so die Trauzeugin zu ersetzen finde ich keinen guten Stil. Ich denke, damit wäre die Freundschaft beendet.


Ich finde das den besten Vorschlag. Ich würde niemals eine Trauzeugin auswechseln und damit gleichzeitig wohl auch eine 17 Jährige Freundschaft beenden, ohne zumindest vorher das Gespräch zu suchen. Ich glaube auch, dass ihr beide von so einem Gespräch profitieren würdet. Meine beste Freundin und ich hatten auch schon so eine Phase, wo wir uns recht gegensätzlich entwickelt haben und uns manchmal nicht mehr viel zu sagen hatten. Nach einem schönen Frauenabend mit tiefen Gesprächen, habe wir dann beide gemerkt, dass unsere Freundschaft trotz allem noch unglaublich stark ist und wir sind uns sehr nahe, obwohl ich andere Leute viel öfter sehe als sie. Ich wäre mir ewig reuuig gewesen, hätte ich diese Freundschaft einfach so ohne Nachhaken aufgegeben.

Ausserdem bin ich immer etwas skeptisch, wenn jemand in einem halben Jahr gleich so zur besten Freundin wird, dass man dafür anderen langjährigen Freunden so auf den Schlips tritt.

elisafee
31.05.2007, 10:40
:zwinker:

elisafee
31.05.2007, 11:14
[QUOTE]Ausserdem bin ich immer etwas skeptisch, wenn jemand in einem halben Jahr gleich so zur besten Freundin wird, dass man dafür anderen langjährigen Freunden so auf den Schlips tritt.[/QUOTE[QUOTE]

....sie ist nicht erst seit einem halben Jahr meine "beste Freundin".
Wir sind seit 4 Jahren befreundet und seit mindestens 2 Jahren sehr eng.

Das Infragestellen dieser 17-jährigen Freundschaft und die Wertigkeit dieser Freundschaft ist bei mir eigentlich erst hoch gekommen, seitdem sie meine Trauzeugin werden soll.

Würde sich diese Frage nicht aktuell stellen, würde ich garnicht so viel darüber nachdenken.
Ich würde es laufen lassen und in Ruhe abwarten, wie sich weiteres entwickeln würde.
Sie wäre natürlich ganz normaler Hochzeitsgast und gut wäre es. So werfen sich halt bestimmte Fragen für mich auf, die sonst hätten ruhen können.

elisafee
31.05.2007, 11:18
Ihr Lieben....

könnt´Ihr mir bitte dabei helfen, ein Zitat unkompliziert einzufügen?

Ich breche mir seit einiger Zeit einen ab. Kriegs nicht gebacken.........!:wie?: :wie?:

Inaktiver User
31.05.2007, 11:27
Das Infragestellen dieser 17-jährigen Freundschaft und die Wertigkeit dieser Freundschaft ist bei mir eigentlich erst hoch gekommen, seitdem sie meine Trauzeugin werden soll.

Würde sich diese Frage nicht aktuell stellen, würde ich garnicht so viel darüber nachdenken.
Ich würde es laufen lassen und in Ruhe abwarten, wie sich weiteres entwickeln würde.
Sie wäre natürlich ganz normaler Hochzeitsgast und gut wäre es. So werfen sich halt bestimmte Fragen für mich auf, die sonst hätten ruhen können.
Na ja, dieses Ei hast Du Dir schon selbst gelegt. Schließlich hast Du sie gefragt, ob sie Deine Trauzeugin machen wolle und nicht umgekehrt.



Sie war noch nie verheiratet. Dies hier wird meine dritte Ehe.
Nachdem es nicht Deine erste Ehe ist, kann ich eh nicht nachvollziehen, weshalb Dir vorher nicht bewusst war, welchen Wert für Dich Trauzeugen haben. Bei Deinen letzten Eheschließungen hatteste das Thema Trauzeuge doch sicherlich auch schon. Wie hast Du das damals geregelt? Ich weiß ja nicht, ob Du kirchlich heiratest (und ob es da nötig ist). Aber fürs Standesamt braucht man keinen Trauzeugen, das geht heutzutage auch ohne.

elisafee
31.05.2007, 12:07
@binauchda!

Ich verstehe Deine Antwort nicht wirklich.

Habe nicht das Gefühl, mir ein Ei gelegt zu haben. Vielmehr stoße ich zwangsläufig auf ein paar Erkenntnisse, die ich vorher vermutlich verdrängt habe.
Das könntest Du als "Ei gelegt" bezeichnen.

Außerdem habe ich die vergangenen 2 Ehen nicht ím Galopp absolviert, sondern in einem Zeitraum von 30 Jahren. Beim ersten Mal war ich noch ein Teenager, aber sie hat 20 Jahre gehalten.

Diese kommende Ehe soll noch mal was besonderes sein.
Und sicherlich wirst Du Dir vorstellen können, dass sich meine Wertigkeiten - auch was das drumherum angeht - seit meinem 16. Lebensjahr geändert haben.

Für meinen Zukünftigen ist es die erste Ehe und wir möchten eben gerne Trauzeugen haben. Dass wir sie nicht zwingend benötigen wissen wir.

Ich finde überhaupt nicht, dass es sich hier um "Eierlegen" handelt, sondern um etwas mehr.
Nämlich die unbequeme Erkenntnis, dass Menschen, die man eigentlich sehr gerne mag, nicht klarkommen und eher ein missgünstiges Verhalten an den Tag legen.

Tacheles gesprochen: Ich befürchte, dass meine Freundin eifersüchtig auf mein neues Glück ist und mir das nicht richtig gönnt.
Dieses Glück führt mich nun zur dritten Ehe , während sie sich seit 20 Jahren vergeblich um einen Partner für´s Leben bemüht.

Komischerweise habe ich noch 2 andere Freundinnen verloren, seit dem ich diesen Schnitt in meinem Leben gemacht habe.

Eine ist geblieben. Die, die ich jetzt lieber an meiner Seite hätte. Sie freut sich ehrlich mit mir und bringt sich von Anfang an ein.

Wenn ich darüber nachdenke, wieviele Küsschen hin und her geflogen sind, als alles für die anderen überschaubar war.....! Meine Sonne hier, und meine Süße da......
....und plötzlich lassen sie dich fallen - einfach so.....!

Kompromisse machen - na klar! Aber auf diesen geheuchelten Bussibussi-Scheiß hab´ich irgendwie keine Lust mehr............

honzina
31.05.2007, 12:13
Man kann aber nur insgesamt 2 Trauzeugen/innen haben. Das können auch 2 Frauen sein - Dein Mann müßte aber dann auf seinen Freund verzichten.

Das stimmt so allgemein nicht. Kommt darauf an, wo und wie man heiratet (kirchlich/standesamtlich, in welcher Religion, welchem Bundesland...) Im Grund braucht man in Deutschland standesamtlich keine Zeugen mehr. Wir haben 3, zwei Freundinnen von mir und den besten Freund meines Mannes. Im Standesamt unterschreibt nur 1 meiner Freundinnen, in der Kirche sind beide gleich.

Bei mir hat sich das so aehnlich entwickelt wie bei Dir, allerdings genau umgekehrt: ich habe kein Problem mit meiner "alten besten Freundin", die ich sofort gefragt habe, sondern nach und nach waehrend der Hochzeitsvorbereitungen habe ich festgestellt, dass eine andere Freundin mir inzwischen auch so nahe ist, dass ich sie dabei haben moechte (die kenne ich auch schon 10 Jahre, allerdings hat sich die Freundschaft erst langsam entwickelt). Ich habe die zweite Freundin dann dazu gefragt, und sie hat sich wahnsinnig gefreut. Die erste hat's gefasst aufgenommen, dass es jetzt noch eine zweite gibt, wofuer ich ihr auch dankbar bin.

Fuer mich ist das die beste Loesung. Ich kenne solche Unsicherheiten und Verletzungen von meiner "alten besten Freundin" auch, was aber wohl auch daran liegt, dass man sich nach so vielen Jahren halt sehr gut kennt und sich manchmal Sachen aufgestaut haben. Trotzdem waere es fuer mich nie in Frage zu kommen, sie wieder auszutauschen.

Inaktiver User
31.05.2007, 12:27
Ich verstehe Deine Antwort nicht wirklich.

Habe nicht das Gefühl, mir ein Ei gelegt zu haben. Vielmehr stoße ich zwangsläufig auf ein paar Erkenntnisse, die ich vorher vermutlich verdrängt habe.
Das könntest Du als "Ei gelegt" bezeichnen.
Das meine ich mit "dieses Ei hast Du Dir schon selbst gelegt", ich habe den Eindruck, dass Du Deine Entscheidung, wer die passende Trauzeugin für Dich sei, vorschnell getroffen hast. Denn vieles von dem, das Du nun als Argument gegen Deine Trauzeugin anführst, ist ja nichts Neues.


Würde sich diese Frage nicht aktuell stellen, würde ich garnicht so viel darüber nachdenken.
Ich würde es laufen lassen und in Ruhe abwarten, wie sich weiteres entwickeln würde.
Sie wäre natürlich ganz normaler Hochzeitsgast und gut wäre es.
Du würdest sie als normalen Hochzeitsgast haben wollen? Nun, in dem Du sie ohne Klärungsgespräch zurückstufst, wird sie allerdings nicht normaler Hochzeitsgast werden... so einfach lässt sich diese Entscheidung nicht rückgängig machen.

elisafee
31.05.2007, 12:36
Ja, honzina!

So ist es bei mir auch. Die Freundschaft mit meiner "Favoritin" ist stetig gewachsen.
Wir haben sehr ähnliche Lebenseinstellungen und tauschen uns fast täglich aus.
Als es mir kürzlich so schlecht ging, hat sie mir ihre Hilfe Tag und Nacht angeboten.
Das sind alles Erkenntnisse, die ich im September 06 noch nicht hatte.
Es gibt ja auch dieses Bauchgefühl, das sich immer mehr und mehr eingeschlichen hat.
Es gibt auch Dinge, die kann man nicht richtig erklären. Die sind einfach da und man kriegt sie nicht weg.
Man schläft einmal drüber, und nochmal und weitere 18 Mal und es fühlt sich immer noch so komisch an.
Man kann es nicht richtig einordnen, aber es ist da...!

Kennst Du das.....?

elisafee
31.05.2007, 12:39
Liebe binauchda,

das weiß ich ja, dass sie nicht einfach normaler Hochzeitsgast werden kann.
Deswegen qualmt ja meine Birne.....!
Und endgültig entschieden habe ich mich ja noch nicht.

Deswegen hole ich mir ja Euren Rat.....!

Inaktiver User
31.05.2007, 13:06
Noch mal anders gefragt:

Willst Du, dass sie bei Deiner Hochzeit dabei ist?

elisafee
31.05.2007, 13:40
Ja! Ich möchte sie gerne dabei haben.:fluestertuete:

Islabonita
31.05.2007, 14:16
Ja! Ich möchte sie gerne dabei haben.:fluestertuete:

Dann würde ich sie als Trauzeugin belassen und allenfalls die andere Freundin als zusätzliche nehmen! :fluestertuete:

elisafee
31.05.2007, 14:51
...ich werde in nächster Zeit noch einmal ganz genau in mich reinhorchen.
Jedenfalls werde ich keine vorschnelle Entscheidung treffen, obwohl ich hypersensibilisiert bin, was diese Freundschaft betrifft.

Ich hatte auch in den letzten 3 Wochen mehrmals bei ihr angerufen und nach dem Stand der Dinge (ihre neue Beziehung) gefragt. Sie gibt brav Auskunft, aber es kommt nicht viel rüber. Nicht so, wie ich es von früher gewohnt bin. Es läuft auch wohl wieder eher schleppend beziehungstechnisch.
Sie ist jedenfalls gut beschäftigt und ist viel mit Anderen zusammen.
Wisst ihr, wir haben früher 30 Kilometer auseinander gewohnt. Jetzt sind es nur noch 2 Kilometer und sehen uns selten. Sie sagt auch nie, komm doch mal auf´n Kaffee rum, abends, nach der Arbeit. Sie lebt allein.
Von sich aus meldet sie sich im Augenblick nicht.

*Aareblitz* hat ja auch geschrieben, dass sie so eine Phase mit ihrer besten Freundin durch hat.

Ich werde noch abwarten.

Glaube schon, dass sie neidisch ist. Sie ist jünger, ganz schlank und attraktiv. Und trotzdem klappt es nicht bei ihr. Sie definiert sich sehr über ihr Äußeres.
Das ist alles ok!
Wenn es wirklich NEID ist, ist es legitim????
Vielleicht ist es garnicht so schlimm, dass sie neidisch ist.

Frage: Darf eine ECHTE Freundin neidisch auf das Glück der Anderen sein??:ooooh:

Inaktiver User
31.05.2007, 15:05
Gegenfrage: Darf eine echte Freundin Phasen haben in denen sie ihr eigenes Leben in Frage stellt?

Auch wenn das zufällig genau zu der Zeit ist in der ihre Freundin die dritte Ehe eingeht? Und sie Trauzeugin ist?

Ihr habt beide schon ein gutes Stück gelebt.

Wer weiß schon, was in einem anderen vor sich geht?

Was für Gedanken sie umtreiben,
kann Dir niemand sagen außer sie selbst.

Du könntest sie ja auch mal "offiziell" auf einen Kaffee nur für Euch beide einladen um mit ihr zu besprechen, was Du von ihr am Tag der Eheschließung erwartest, damit sie weiß, was auf sie zukommt. Und vielleicht wäre das eine gute Gelegenheit um - ganz nebenbei - auch mal solchen Dingen Raum zu geben.

Felina
31.05.2007, 15:55
Himmel, warum redet ihr nicht einfach mal miteinander.
Das tun Menschen oft, dadurch wird vieles leichter.

Von vorne herein gleich zu schlussfolgern wie das Gespräch ausgehen wird und es daher zu lassen finde ich total daneben. Du solltest von Deiner Seite aus Dein Bestes geben, dann hast Du Dir auch nichts vorzuwerfen. Wenn sie nicht mitzieht kannst Du immer noch entscheiden was Du tun willst. Aber die Chance hat sie als "beste Freundin" doch wohl verdient.
Man kann nicht immer den bequemsten Weg gehen. Manchmal muss man einfach durch.

Inaktiver User
31.05.2007, 16:03
:blumengabe: genau!
Anscheinend haben beide über Jahre? nicht so dolle miteinander geredet:wie?:

Aareblitz
31.05.2007, 16:11
Himmel, warum redet ihr nicht einfach mal miteinander.
Das tun Menschen oft, dadurch wird vieles leichter.

Ich bin auch der Meinung, dass Du da nich drum herum kommen wirst wenn Du eine Lösung finden willst. Da kannst Du noch lange in Dich hineinhorchen, nur ein baldiges Gespräch wird etwas in die Gänge bringen. Entweder ihr steht euch danach so Nahe wie schon lange nicht mehr (war bei mir und meiner Freundin der Fall) oder ihr trefft die Entscheidung, dass eine andere Trauzeugin besser wäre. Ich denke mal nach einem Gespräch wirst Du so oder so erleichtert sein...

Mitternachtsfee
31.05.2007, 16:26
Ich weiß nicht, ob es weiterhilft, aber ich sehe das Problem mal einem anderem Blickwinkel.

Kann es sein, dass du Elisafee, einfach andere Reaktion von deiner Freundin erwartet hast, als du sie um das Trauzeugenamt gebeten hast? Etwa, dass sie sich dir nun wieder mehr widmet als in letzter Zeit? Jetzt stellst du fest, dass sich in ihrem Verhalten nichts geändert hat und deswegen bist du sauer. Allerdings hab ich beim Lesen nicht den Eindruck, die Frau sei sei früher eine völlig andere gewesen.

Du schreibst, deine Freundin unternimmt viel, trifft viele andere Leute, ist offenbar recht gesellig, aber dich bezieht sie wenig bis gar nicht ein. Sie meldet sich nicht mal bei dir. Daraus schlussfolgerst du bei ihr jetzt Missgunst und Eifersucht. Für mich hört sich das eher wie Desinteresse an. Ich lese, dass die Frau dir selbst sehr wichtig und ich glaube, du wolltest sie mit dem Amt ein bisschen an dich binden, dir gegenüber verpflichten - sie aber reagiert nicht so, wie du willst.

Vielleicht wünscht du dir mehr Anteilnahme am Heiraten von ihr...aber nicht jeder Mensch ist gleich und jubelt los, wenn eine Eheschließung ansteht. Das hat mit Neid nichts zu tun.

Und warum ich eigentlich poste...ich habe vor einem Jahr geheiratet und meine Trauzeugin auch vorher "gewechselt". Und zwar, weil sie soviel Anteil nahm, dass es mir die Luft nahm. Wir haben keinerlei Kontakt mehr - aber das war mir klar, dass das beim Auswechseln soweit kommen wird.

Mitternachtsfee

Inaktiver User
31.05.2007, 20:06
Du wirst es nicht gern hören Elisafee, aber je mehr Du schreibst, desto mehr hab ich den Eindruck, dass Selbstkritik und Auseinandersetzung mit Deinem Anteil an der Entwicklung der Freundschaft nicht gerade Deine Stärke sind.
Du schaffst Dir selbst eine Situation und wunderst Dich dann, dass sie so ist wie sie ist. Aber einen eigenen Anteil weist Du weit von Dir.

Habe nicht das Gefühl, mir ein Ei gelegt zu haben. Vielmehr stoße ich zwangsläufig auf ein paar Erkenntnisse, die ich vorher vermutlich verdrängt habe.



Ich finde überhaupt nicht, dass es sich hier um "Eierlegen" handelt, sondern um etwas mehr.
Nämlich die unbequeme Erkenntnis, dass Menschen, die man eigentlich sehr gerne mag, nicht klarkommen und eher ein missgünstiges Verhalten an den Tag legen.

das erschließt sich mir nicht ganz. Nur weil Deine Freundin keinen Eiertanz um Dich macht ist sie missgünstig?


Tacheles gesprochen[/COLOR]: Ich befürchte, dass meine Freundin eifersüchtig auf mein neues Glück ist und mir das nicht richtig gönnt.
Dieses Glück führt mich nun zur dritten Ehe , während sie sich seit 20 Jahren vergeblich um einen Partner für´s Leben bemüht.


oje, das klingt aber nicht gerade nach Freundschaft, sondern nach Konkurrenz und sehr gehässig. Kann es sein, dass die Art und Weise wie Du mit Deinem "Glück" umgehst andere Menschen kränkt oder vor den Kopf stösst? dass Du vor lauter Glück Deine Freunde nicht mehr wahrnimmst?


Komischerweise habe ich noch 2 andere Freundinnen verloren, seit dem ich diesen Schnitt in meinem Leben gemacht habe.

genau: komisch ist das. Aber Du machst es Dir leicht, wenn Du alles auf den Neid der anderen schiebst. 3 Freundinnen gehen und alles was Dir dazu einfällt ist ihre plötzlich offenbarte zweite Seite...


Wenn ich darüber nachdenke, wieviele Küsschen hin und her geflogen sind, als alles für die anderen überschaubar war.....! Meine Sonne hier, und meine Süße da......
....und plötzlich lassen sie dich fallen - einfach so.....!

Du wirst es nicht einsehen, aber diejenige die andere fallen lassen will bist DU! Du willst auf ein mal die negativen Seiten Deiner Freundin sehen, ihren angeblichen Neid und ihren Mißgunst. Ich habe den Eindruck Du redest sie jetzt extra schlecht- obwohl sie offenbar nicht wirklich Neues zeigt- um Deine Haltung zu rechtfertigen.
Fragt sich wirklich, wenn ich das so lese, wer hier die oberflächlichen Küßchen verteilt hat ...



Kompromisse machen - na klar! Aber auf diesen geheuchelten Bussibussi-Scheiß hab´ich irgendwie keine Lust mehr............

dann geh mit gutem Beispiel voran.

Sorry, auch wenn man mir vorwerfen wird zu hart zu sein oder zu "haken", aber ich finde Deine hier offenbarte Haltung heuchlerisch und selbstgerecht. Das ist meine Meinung nach dem was hier steht.

Inaktiver User
31.05.2007, 20:16
noch ein Nachsatz



Glaube schon, dass sie neidisch ist. Sie ist jünger, ganz schlank und attraktiv. Und trotzdem klappt es nicht bei ihr. Sie definiert sich sehr über ihr Äußeres.
Das ist alles ok!
Wenn es wirklich NEID ist, ist es legitim????
Vielleicht ist es garnicht so schlimm, dass sie neidisch ist.


Frage: Darf eine ECHTE Freundin neidisch auf das Glück der Anderen sein??:ooooh:

was ist Dein Problem dabei? mal davon abgesehen, dass Du glaubst und nichts weißt? und wenn sie nun neidisch wäre? was stört Dich daran?
Und willst Du Dich von Neid freisprechen? Das kommt nach Deinen letzten posts bei mir anders an.

elisafee
01.06.2007, 08:44
Du wirst es nicht gern hören Elisafee, aber je mehr Du schreibst, desto mehr hab ich den Eindruck, dass Selbstkritik und Auseinandersetzung mit Deinem Anteil an der Entwicklung der Freundschaft nicht gerade Deine Stärke sind.
Du schaffst Dir selbst eine Situation und wunderst Dich dann, dass sie so ist wie sie ist. Aber einen eigenen Anteil weist Du weit von Dir.




das erschließt sich mir nicht ganz. Nur weil Deine Freundin keinen Eiertanz um Dich macht ist sie missgünstig?



oje, das klingt aber nicht gerade nach Freundschaft, sondern nach Konkurrenz und sehr gehässig. Kann es sein, dass die Art und Weise wie Du mit Deinem "Glück" umgehst andere Menschen kränkt oder vor den Kopf stösst? dass Du vor lauter Glück Deine Freunde nicht mehr wahrnimmst?



genau: komisch ist das. Aber Du machst es Dir leicht, wenn Du alles auf den Neid der anderen schiebst. 3 Freundinnen gehen und alles was Dir dazu einfällt ist ihre plötzlich offenbarte zweite Seite...



Du wirst es nicht einsehen, aber diejenige die andere fallen lassen will bist DU! Du willst auf ein mal die negativen Seiten Deiner Freundin sehen, ihren angeblichen Neid und ihren Mißgunst. Ich habe den Eindruck Du redest sie jetzt extra schlecht- obwohl sie offenbar nicht wirklich Neues zeigt- um Deine Haltung zu rechtfertigen.
Fragt sich wirklich, wenn ich das so lese, wer hier die oberflächlichen Küßchen verteilt hat ...




dann geh mit gutem Beispiel voran.

Sorry, auch wenn man mir vorwerfen wird zu hart zu sein oder zu "haken", aber ich finde Deine hier offenbarte Haltung heuchlerisch und selbstgerecht. Das ist meine Meinung nach dem was hier steht.

Danke, Kurzmalda, für Deine außerordentlich hilfreichen Bemerkungen!
Du scheinst mich ja zu kennen, wie Deine Westentasche.

Du unterstellt mir: Heuchelei
Selbstgerechtigkeit
Oberflächlichkeit
lasse andere fallen
habe keine Selbkritik und verfüge nicht über Auseinandersetzungsmöglichkeit
kränke andere und stoße sie vor den Kopf

Könnte es sein, Kurzmalda, dass all diese negativen Eigenschaften eher auf Dich zutreffen?

Ich habe noch niemanden fallen lassen!
Du aber mich!

Das jedenfalls geht aus Deiner Art hervor, wie Du leichtfertig kränkend, selbstgerecht, oberflächlich und mich, mit diesen provokanten Worten vor den Kopf stoßend, mit mir verfährst!:ooooh:

Felina
01.06.2007, 09:18
Liebe Elisafee,

ich bin mir ganz sicher, dass Du Selbkritik hast und über Auseinandersetzungsmöglichkeit verfügst.
Wie wäre es denn also, wenn Du Dich mit IHR auseinander setzt und nicht nur mit DIR selbst.
Es gehts hier um Zwischenmenschliches, das kann man nicht nur mit sich selbst alleine regeln.

Nimm doch einfach mal Stellung zu meinem Posting, warum die Lösung, die meiner Meinung nach auf der Hand liegt, für Dich absolut nicht in Frage kommt. Das verstehe ich nämlich wirklich nicht.

Viele Grüße

Felina

Simplemind66
01.06.2007, 09:58
Nimm doch einfach mal Stellung zu meinem Posting, warum die Lösung, die meiner Meinung nach auf der Hand liegt, für Dich absolut nicht in Frage kommt. Das verstehe ich nämlich wirklich nicht.


Da warte ich nun auch drauf; durch Gespräche lösen sich normalerweise Probleme, so ist es zumindestens bei mir.


Frage: Darf eine ECHTE Freundin neidisch auf das Glück der Anderen sein??

Klar darf sie das; es ist nur die Frage wie sie damit umgeht. Sie scheint sich zurückzuziehen,was ich völlig verständlich finde.

Meine langjährige Freundin war auch fast 6 Jahre früher fest verbandelt, wobei ich mir damals einen echten Fauxpas geleistet habe was deren Beziehung angeht.
Unsere Freundschaft war ein paar Jahre etwas distanzierter, aber weil die Verbindung schon so lange( jetzt 37 Jahre) und intensiv war ist sie wieder voll aufgeblüht und wir haben intensiven Kontakt obwohl sie 35 km weit weg wohnt und wir beide wenig Zeit haben.

Wenn dir wirklich etwas an der Freundschaft liegt, dann sprich mit ihr.Das kann doch nicht so schwer sein??:gegen die wand:

Islabonita
01.06.2007, 10:21
Zum Thema Neid:

Ich finde, dass es 2 Arten von Neid gibt. Einmal die, dass man denkt "das, was sie hätte, hätte ich auch gern". Diese Art von Neid finde ich in Ordnung.

Dann die mißgünstige Version: "Ich gönne ihr nicht, was sie hat". Das ist ein Killer für eine Freundschaft.

Ansonsten kann ich mich Felina und Simplemind nur anschließen!

Gruß

Inaktiver User
01.06.2007, 10:55
Ich würde niemals eine Trauzeugin auswechseln und damit gleichzeitig wohl auch eine 17 Jährige Freundschaft beenden,

Ich weiß garnicht, warum ihr alle so kategorisch davon ausgeht, daß die Freundschaft dann zuende ist ?!

Wäre ich die Freundin und die Braut würde mir ihre Gründe erklären - z.B., daß sie derzeit starke atmosphärische Störungen in der Freundschaft wahrnimmt + deshalb ein Problem mit der Trauzeugenschaft hat - würde mich das zwar irritieren und vielleicht auch verletzen, aber ich würde es akzeptieren.
Das wäre für mich jedenfalls kein Grund, eine lange Freundschaft zu beenden.

Inaktiver User
01.06.2007, 11:11
Wäre ich die Freundin und die Braut würde mir ihre Gründe erklären
Und in welchem Rahmen würdest Du das erklärt haben wollen?
Mal schnell zwischen Tür und Angel?
Am Tag der Hochzeit?

Inaktiver User
01.06.2007, 11:20
auch das bedarf eines (hoffentlich nicht einseitigen) Gesprächs...
Zwischen "sagen" und "erklären" (Wie soll das denn gehen??? Deine Erklärungen,Lorelei kämen bei mir nicht so an, schließlich ist bis zur Hochzeit ja noch Zeit die empfundenen "atmosphärische Störungen " anzusprechen (wenn gewollt) und ne gemeinsame Lösung zu finden. Mir kommt das Ganze einseitig vor. Und damit wäre die Freunschaft auch am Ende.

Inaktiver User
01.06.2007, 12:05
Und in welchem Rahmen würdest Du das erklärt haben wollen?
Mal schnell zwischen Tür und Angel?
Am Tag der Hochzeit?

Habe ich irgendwo geschrieben, daß die TE das so machen soll ?

Und hat sie irgendwo geschrieben, daß sie es so machen will ?
Ich lese davon nix.
Im Gegenteil: Sie macht sich sehr viele Gedanken, ob und wie sie das rüberbringen kann.


Zwischen "sagen" und "erklären" (Wie soll das denn gehen??? Deine Erklärungen,Lorelei kämen bei mir nicht so an, schließlich ist bis zur Hochzeit ja noch Zeit die empfundenen "atmosphärische Störungen " anzusprechen (wenn gewollt) und ne gemeinsame Lösung zu finden. Mir kommt das Ganze einseitig vor. Und damit wäre die Freunschaft auch am Ende.

Also, ich habe es bisher in den seltensten Fällen erlebt, daß irgendwelche Spannungen in einer Freundschaft nur einseitig sind/wahrgenommen werden.

Es wurde ja hier sogar schon unterstellt, daß die TE der Freundin garnicht so wichtig ist, weil sie nicht viel Kontakt hält etc.

Warum sollte sie dann tödlich beleidigt sein, wenn sie nicht Trauzeugin ist ?!

Wenn sie und ihr Freund ursprünglich im Doppelpack da auftreten sollten, daß aber hinfällig ist, ist das eh gut nachvollziehbar.

elisafee
01.06.2007, 12:08
Zum Thema Neid:

Ich finde, dass es 2 Arten von Neid gibt. Einmal die, dass man denkt "das, was sie hätte, hätte ich auch gern". Diese Art von Neid finde ich in Ordnung.

Dann die mißgünstige Version: "Ich gönne ihr nicht, was sie hat". Das ist ein Killer für eine Freundschaft.


Gruß

Glaub´ich nicht!

Dein erstes Beispiel ist für mich "beneiden"!

In meinem Fall tippe ich leider auf die zweite Version.

Bestimmt will sie das garnicht. Deshalb zieht sie sich so extrem zurück im Augenblick.
Sie möchte mir das so gerne gönnen und kann es aber nicht. Nicht im Augenblick.:knatsch:
Und ich spüre das einfach sehr.

Sie steht kurz vor einem runden Geburtstag und findet das nicht toll.

Sehnsuchtsvolle meinte:
"Es ist ja auch eine gewisse Ehre und Symphatiebezeugung als Trauzeugin gewählt zu werden!"

somit hatte ich ihr gegenüber doch klar positive und sehr freundschaftliche Stellung bezogen, letzten September.

Es ist einfach schmerzlich zu erfahren, dass Lebensumstellungen bei vertrauten Menschen soviel Missgunst hervorrufen können.

Trina 75, Lorelei, Islabonita berichten von gleichen oder ähnlichen Erfahrungen.

Das ganze letzte Jahr war eine absolute persönliche Baustelle für mich!
Vieles Vertrautes musste ich zurücklassen. Freunde, Familie, Bekannte, gewohnte Umgebung, Berufswechsel, jede Menge Stress und Ärger mit Exen......! Eben das volle Programm!
Mein Verlobter hat gleichzeitig gleiches hinter sich. Und alles zusammen war mehr als heftig für uns beide!

@ Felina

Aus den vorgenannten Gründen bin ich noch nicht zu meiner gewohnten mentalen Form zurückgekehrt.

Gerade was diese Freundin betrifft, will ich deshalb nicht aus einer angeschlagenen Position heraus so ein wichtiges Gespräch
führen.
Da ich eine mögliche Niederlage - unsere Freundschaft betreffend - nicht mehr ausschließen kann, will ich noch an meiner persönlichen Stärke feilen und Kraft sammeln.

Ich gehöre gewiss nicht zu den Menschen, die Konfrontationen scheuen. Ehrlich!

Die Hochzeit ist für Ende des Jahres geplant. Es ist also noch ein bisschen Zeit.

Henne 65 hat unter Ihren Postings folgendes Chinesisches Sprichwort:

So wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Schmerzen und die Tränen vom vergangenen Jahr des Menschen Seele reifen.

DAS FÜHLE ICH IN DIESEN WOCHEN........:blumengabe:

Aareblitz
01.06.2007, 12:26
ElisaFee, Du schiebst eure Probleme auf die Missgunst Deiner Freundin und scheinst Dir ziemlicher sicher zu sein, selber alles richtig gemacht zu haben. Auf mich wirkt es so, dass Du Dich als die Glücklichere und sie als die "Arme" siehst, ich hoffe, Du hast dieses Gefühl nicht (wenn auch unbewusst) so an Deine Freundin weiter gegeben.

Kann es denn nicht sein, dass Du vielleicht auch mal etwas getan oder gesagt hast, was Deiner Freundin vor den Kopf gestossen hat? Vielleicht ist Deine "alte" Freundin auch nicht glücklich darüber, dass Du jetzt eine andere beste Freundin hast und meldet sich deswegen weniger? Manchmal gibt jeder dem anderen Schuld und so entstehen oft Missverständnise.

elisafee
01.06.2007, 12:52
Antwort von Simplemind auf meine Frage:
"Darf eine richtige Freundin neidisch auf das Glück der Anderen sein?"



Klar darf sie das; es ist nur die Frage wie sie damit umgeht. Sie scheint sich zurückzuziehen,was ich völlig verständlich finde.

@ Simplemind:
Wie definierst Du denn richtige Freundschaft?

Ich finde, dass da Neid NICHTS
zu suchen hat!

Sorry! Aber wieso soll man für charakterliche Schwächen dieser Art auch noch Verständnis aufbringen müssen?

Wir sind doch umzingelt im Alltag von Neid und Missgunst. Diesen Dschungel will ich doch nicht noch in meiner Freundschaftswelt ertragen wollen.
Sondern eben das Gegenteil davon.

Trina75
01.06.2007, 13:00
Hallo Elisafee!

War gestern nicht online und lese gerade alles nach. Holla, die Waldfee!!! Sag mal, hilft Dir das hier noch?? Mir kommt's vor, als türmten sich hier die Moralapostel vor Dich auf, dass es nur so knallt.....

Ich wünsch Dir, dass Du bald mal eine Entscheidung für Dich triffst und eine, die DIR aus dem Herzen spricht. Wenn die Hochzeit erst Ende des Jahres ist, werden sich schon die Wogen wieder geglättet haben, sollte es nach Deiner Entscheidung ein "Theater" geben.

Und mal ganz nebenbei: Ich könnte auf so 'ne Freundin getrost verzichten...

Liebe Grüße und einen guten Start ins Wochenende
Trina :-)

Inaktiver User
01.06.2007, 13:11
na, entweder es ist noch genug Zeit oder das Thema muß jetzt (zB hier im Forum) gelöst werden.
Was den nun?

Mir erscheint das "ich habe noch jede Menge Zeit" eher als Flucht vor der Aussprache als das Hören auf "die innere Bauchstimme".

Übrigens, sie will ja gerade die Freundin(?) bei der Hochzeit dabeihaben. Aber eben nicht so wie vorher mit ihr abgemacht.

Da fällt mir das Sprichwort ein "Man kann nicht die Kuh schlachten und gleichzeitg melken.")

Trina75
01.06.2007, 13:23
Schon klar... aber das verkommt doch hier langsam zum reinsten Hühnergeschnatter....

elisafee
01.06.2007, 13:59
[QUOTE=Aareblitz]ElisaFee, Du schiebst eure Probleme auf die Missgunst Deiner Freundin und scheinst Dir ziemlicher sicher zu sein, selber alles richtig gemacht zu haben. Auf mich wirkt es so, dass Du Dich als die Glücklichere und sie als die "Arme" siehst, ich hoffe, Du hast dieses Gefühl nicht (wenn auch unbewusst) so an Deine Freundin weiter gegeben.

Liebe Aareblitz,

sicherlich hast Du beim Lesen meiner Postings öfter das Wort "Bauchgefühl" gesehen.
Für mich stellt sich mehr und mehr die Sinnfrage dieser Freundschaft.
Deshalb schreibe ich ja auch im Freundschafts- und nicht im Hochzeitsforum.

Ich glaube Euch alle so verstanden zu haben, dass Jede das "Amt" einer Trauzeugin als etwas Besonderes betrachtet. Also habe ich meiner Freundin doch dadurch einen besonderen Stellenwert und Achtung und Vertrauen entgegen gebracht.

Die Glücklichere sein.....?
Ich habe berichtet, wieviel Hindernisse es für mich letztes Jahr zu überwinden gab.
Natürlich weiß sie, dass ich auch viele traurige und sehr anstrengende Zeiten hinter mir habe.

Die Glücklichere bin ich sicherlich in meiner Partnerschaft. Ich trage aber kein Schild um den Hals, wenn ich sie sehe, auf dem steht: Sieh her, ich hab´s besser als Du!

Inaktiver User
01.06.2007, 14:02
Es ist einfach schmerzlich zu erfahren, dass Lebensumstellungen bei vertrauten Menschen soviel Missgunst hervorrufen können.

Liebe Elisa,

in einem Punkt stimme ich den "Moralaposteln" hier zu: Du denkst, daß es so ist - wahrscheinlich hast Du sogar recht - aber Du weißt es nicht. Und solange Du das nicht geklärt hast, wirst Du auch nicht wissen, was Sache ist, wird Dich die Sache weiter zum Grübeln bringen.

Deshalb ist es wichtig, daß Du es mit ihr klärst, ggf. auch durch einen Brief.

Mag gut sein, daß Eure Freundschaft an einem Punkt ist, wo sich Euer Leben so diametral geändert hat, daß ihr nicht weiter fortfahren könnt damit.
However, den Kopf in den Sand stecken, wird Dir da nichts nutzen.

Liebe Grüße
Lorelei

elisafee
01.06.2007, 14:08
@ Trina :kuss:
@ Lorelei :kuss:

elisafee
01.06.2007, 14:32
[QUOTE=Trina75]Hallo Elisafee!

War gestern nicht online und lese gerade alles nach. Holla, die Waldfee!!! Sag mal, hilft Dir das hier noch?? Mir kommt's vor, als türmten sich hier die Moralapostel vor Dich auf, dass es nur so knallt.....


Helfen..? Kann ich noch nicht abschließend beurteilen. Eher verstärkt sich das Gefühl was ich habe noch.

Der soziologische Aspekt, Freundschaft betreffend, macht mir bei manchen Postings "Gänsehaut".

Ich denke einfach, dass vieles aus dem Zusammenhang gerissen betrachtet wird.

Tröstlich ist jedenfalls, dass es Frauen gibt, die ja auch bei der Umstellung von Lebenssituationen viel von " Spreu und Weizen-Trennung" erzählen!

Liebe Grüße und schönes Wo-ende. Puh, endlich.....!!!!! :blumengabe:

Aareblitz
01.06.2007, 15:10
Ich habe ja schon mal geschrieben, dass eine Freundschaft bei mir auch mal so auf der Kippe stand. Beide gaben dem anderen die Schuld und es scheint es ein bisschen ähnlich gewesen zu sein wie bei Dir.

Ich war verliebt und meine Freundin war Single und hatte sich gerade vom Freund getrennt. Ich habe zwar damals Anteil an ihrer Trennung genommen, aber anscheinend halt immer mit der Aura der fröhlichen frisch verliebten und sie hat sich von mir nicht verstanden und auch ein bisschen "unterlegen" gefühlt und war natürlich auch etwas neidisch. Sie hat sich dann vermehrt andere Leute gesucht (die eben nicht gerade frisch verliebt waren oder eine Hochzeit planen). Nicht weil sie mich nicht mehr mochte, sondern weil sie diese Leute in dem Moment einfach besser ertragen hat. Ich war natürlich etwas gekränkt, dass sie nun mehr mit diesen neuen Leuten zusammen war und habe mich ebenfalls zurückgezogen. So hat sich das dann irgendwie hoch geschaukelt, bis wir gemerkt haben, dass etwas schief läuft. Wir haben uns mal gemütlich zusammen gesetzt und jeder hat ganz ehrlich seine Ansichten und Gefühle erläutert. Das Problem waren manchmal ganz banale Aussagen, welche von der einen Seite ganz anders interpretiert wurden, als sie gemeint waren.

(Ein Beispiel: Ich fragte sie bei einem Abendessen mit meinem Freund und seinen Kollegen, wann ihr Zug nach Hause fahre. Ich habe das gefragt um zu sehen, ob es sich noch lohnt, in eine etwas weiter weg liegende Bar zu gehen. Sie empfand das so als möchte ich sie loswerden).

Beim Gespräch haben wir herausgefunden, dass vieles ganz einfach nur falsch verstanden wurde. Ich bin sehr froh, dass ich meine beste und längste Freundin wieder habe und habe daraus gelernt, dass ich bei Unstimmigkeiten früh genug das Gespräch suchen werde.

Mir ist auch bewusst, dass sich Freundschaften nicht immer kitten lassen, manchmal hat man sich ganz einfach auch auseinander gelebt. Aber falls es bei Euch ähnlich gelaufen ist wie bei mir, würde sich ein baldiges Gespräch lohnen. Der Ausgang ist natürlich ungewiss.

Inaktiver User
01.06.2007, 15:12
Tröstlich ist jedenfalls, dass es Frauen gibt, die ja auch bei der Umstellung von Lebenssituationen viel von " Spreu und Weizen-Trennung" erzählen!


Und wie mir ein netter Mensch in einem Forum mal sagte, damals: Diese Trennung erfolgt bei Lebensumstellungen - wohl dem, der es in einer positiven Lebensumstellung (Heirat z.B.) erfährt - und nicht bei einer negativen (Todesfall etc), wie meist.

Ich denke, man braucht das auch garnicht so emotional sehen .... Wie oft genug mit Männern, hat man auch mit Freunden z.T. nur "Lebensabschnittpartnerschaften" ... zum Zeitpunkt X paßt es - zum Zeitpunkt Y eben nicht mehr.

Traurig, aber oft eben nicht zu ändern.

Inaktiver User
01.06.2007, 15:20
Das Problem waren manchmal ganz banale Aussagen, welche von der einen Seite ganz anders interpretiert wurden, als sie gemeint waren.

(Ein Beispiel: Ich fragte sie bei einem Abendessen mit meinem Freund und seinen Kollegen, wann ihr Zug nach Hause fahre. Ich habe das gefragt um zu sehen, ob es sich noch lohnt, in eine etwas weiter weg liegende Bar zu gehen. Sie empfand das so als möchte ich sie loswerden).

Beim Gespräch haben wir herausgefunden, dass vieles ganz einfach nur falsch verstanden wurde. Ich bin sehr froh, dass ich meine beste und längste Freundin wieder habe und habe daraus gelernt, dass ich bei Unstimmigkeiten früh genug das Gespräch suchen werde..

@Aareblitz,
das ist nochmal ein sehr wichtiger Aspekt, den Du hier einbringst !

So Situationen habe ich auch schon erlebt .... Z.B., daß ich den ganzen Tag heulend vor Liebeskummer am Telefon hing - meine Freundin das aber so verstand, daß ich den Hörer absichtlich daneben gelegt habe, um sie zu ärgern .... "soviel KANNST Du garnicht telefoniert haben" .... :knatsch:

etc pp

Die menschliche Kommunikation bzw. das Miteinander bietet wirklich ungeahnte Möglichkeiten, sich mißzuverstehen.:zwinker:
Da hilft wirklich nur eine Aussprache.

Inaktiver User
01.06.2007, 20:07
[QUOTE=elisafee]Danke, Kurzmalda, für Deine außerordentlich hilfreichen Bemerkungen!
Du scheinst mich ja zu kennen, wie Deine Westentasche.

Du unterstellt mir: Heuchelei
Selbstgerechtigkeit
Oberflächlichkeit
lasse andere fallen
habe keine Selbkritik und verfüge nicht über Auseinandersetzungsmöglichkeit
kränke andere und stoße sie vor den Kopf


nein. Ich habe nicht unterstellt, dass Du das bist, sondern lediglich meinen Eindruck von Deinem post wiedergegeben. Liest einfach mein post nochmals durch. Dort stehen Eindrücke und Vermutungen. Selbstkritische Menschen fragen sich z.B., woher diesen Eindruck entstehen konnte. Sie fragen sich auch, was ihr Anteil am Scheitern von 3 Freundschaften ist. Vielleicht hast Du das ja intensiv, ehe Du hier geschrieben hast. Das kam hier aber (bei mir) nicht so an.


Könnte es sein, Kurzmalda, dass all diese negativen Eigenschaften eher auf Dich zutreffen?

nein, zum Glück nicht. Du zeigst mit dieser Frage dass Kritikfähigkeit nicht wirklich Deins ist



Ich habe noch niemanden fallen lassen!
Du aber mich!

ich wüsste nicht, dass wir eine Beziehung haben, von der Du unbedingtes Rechtgeben oder sonsteine Art der "Unterstützung" erwarten kannst. Dies ist ein Diskussionsforum und ich habe mir ein paar Gedanken zu Deinen Äußerungen gemacht und diese wiedergegeben. Dazu gehörte: Du wirfst anderen Menschen, die Du als langjährige Freunde bezeichnest, vor, Dich fallen zu lassen, nachdem Du hier Rat holst, wie Du Dich "galant" von Deiner Entscheidung, Deine Freundin als Trauzeugin einzusetzen, zurückziehen kannst. Für mich ist das so, dass Du diejenige zu sein scheinst, die ihre Freundin im gewissen Sinne fallen lässt


Das jedenfalls geht aus Deiner Art hervor, wie Du leichtfertig kränkend, selbstgerecht, oberflächlich und mich, mit diesen provokanten Worten vor den Kopf stoßend, mit mir verfährst!:ooooh:

Gut, ich nehme das als den Eindruck an, den mein post bei Dir hinterlassen hat. Es war nicht meine Absicht Dich zu kränken und ich Oberflächlichlichkeit ist leider ein wenig die Natur des anonymen Forums.
Ich frage mich nur, ob Du mit Kritik von Freunden genauso umgehst. Das würde den Rückzug des ein oder anderen zumindest gut erklären. Und auch hier betone ich, dass es nur meine Vermutung ist und ich nicht Anspruch auf Richtigkeit erhebe.

Inaktiver User
01.06.2007, 20:18
@ Simplemind:
Wie definierst Du denn richtige Freundschaft?

Ich finde, dass da Neid NICHTS
zu suchen hat!

Sorry! Aber wieso soll man für charakterliche Schwächen dieser Art auch noch Verständnis aufbringen müssen?


War gestern nicht online und lese gerade alles nach. Holla, die Waldfee!!! Sag mal, hilft Dir das hier noch?? Mir kommt's vor, als türmten sich hier die Moralapostel vor Dich auf, dass es nur so knallt.....

alles Gute weiterhin

Simplemind66
02.06.2007, 15:47
@ Simplemind:
Wie definierst Du denn richtige Freundschaft?

Ich finde, dass da Neid NICHTS
zu suchen hat!


Ich definiere Freundschaft so das ich so sein und fühlen darf wie ich eben bin.
ABER wir reden darüber, auch über den NEID und Mißgunst ist etwas völlig anderes.

Habe fertig

Reffre
03.06.2007, 11:49
Ich finde, dass da Neid NICHTS
zu suchen hat!

Sorry! Aber wieso soll man für charakterliche Schwächen dieser Art auch noch Verständnis aufbringen müssen?

Du unterstellst deiner Freundin, dass sie neidisch ist, obwohl es dafür überhaupt keine Anzeichen gibt. Aber klar, du musst sie jetzt schlecht machen, damit dir die Trennung leichter fällt.

Deine Freundin hat doch eine Beziehung, warum sollte sie da neidisch sein. Warum sollte sie ausgerechnet darauf neidisch sein, dass du einen jüngeren Mann hast, ist es etwa eine Auszeichnung wenn man es schafft als Frau einen jüngeren Mann zu binden? Du redest von deinem Mann wie von einer Trophäe. Ebenso scheint es für dich soetwas wie eine Auszeichnung zu sein, wenn man geheiratet wird.

Wenn deine Freundin halbwegs intelligent und lebenserfahren ist, wird sie schon wissen, dass es Glück ist, wenn man den Richtigen findet. Es ist nicht dein besonderer Verdienst, ebenso wie es nicht ihr Versagen ist keinen Ehemann zu haben.

Wenn du aus irgendwelchen Gründen deine Freundin nicht mehr als Trauzeugin magst bzw. die andere lieber magst, sag es ihr, aber hör auf ihr alle möglichen negativen Eigenschaften zu unterstellen und anzudichten. Lies dir doch bitte deine Posting von Anfang bis Ende durch. Du hast dich immer mehr darauf versteift, dass sie neidisch und missgünstig ist und dich immer mehr reingesteigert. In deinem ersten Posting steht nichts von Neid und konkrete Anzeichen dafür, hast du bisher auch nicht genannt.


Wir sind doch umzingelt im Alltag von Neid und Missgunst. Diesen Dschungel will ich doch nicht noch in meiner Freundschaftswelt ertragen wollen.
Sondern eben das Gegenteil davon.
Also, da übertreibst du aber gewaltig. In meinem Alltag gibt es keinen Neid und Missgunst, ich habe besseres zu tun, als mir über andere ständig den kopf zu zerbrechen. Aber vielleicht bist du ja so, dass du ständig vergleichst?

Trina75
03.06.2007, 12:03
Meine Güte, kann es hier auch mal freundlicher zugehen???
Nirgendwo an 'ner Lösung interessiert, nur Elisafee reinzudrücken, wie scheiße sie doch eigentlich ist...
Na denn, 'nen schönen Sonntag und lasst Euch nicht vom Wetter unterkriegen... das geht auf's Gemüt!
Viele Grüße Trina :-)

Inaktiver User
03.06.2007, 12:16
Zitat von Trina75
Und mal ganz nebenbei: Ich könnte auf so 'ne Freundin getrost verzichten...

Hallo Trina75,

zum momentanen Zeitpunkt ist die Freundin - auf die getrost verzichtet werden kann - noch im Glauben Trauzeugin der Braut zu sein... ich finde aus so einer Situation heraus eine Freundschaft zu beenden ist gar nicht so einfach.

Wie würdest Du so eine Freundschaft beenden?
Wie würdest Du das anpacken?

Liebe Grüße
binauchda

Trina75
03.06.2007, 12:28
Hallo binauchda!

Ja, sicher würde ich es anpacken. Ich könnte nicht (so lange) schweigen und schon gar nicht um des lieben Friedens Willen. Hab schon mal in einem früheren Posting geschrieben, dass man (ich) mehr davon hat (habe), wenn Profil und Courage gezeigt wird. Wir sind uns doch einig darüber, dass 'ne Aussprache nicht gerade angenehm ist. Aber solange sich die Freundin sich mit Elisafee auch an einen Tisch setzt, sind doch die Voraussetzungen bestens.
Man kann nur gewinnen - echt!! Nicht in dem Sinne: Ich werde sie nieder machen... nein, das meine ich damit nicht! Gewinnen in dem Sinne, dass man selbst sich im Leben nicht immer durchwurschteln kann, sondern auch mal Stellung beziehen muss und Gesicht zeigen muss. Alles andere ist doch wischiwaschi und gleicht dem bussibussi-Gehabe.

Viele Grüße Trina!

Inaktiver User
03.06.2007, 12:35
Tröstlich ist jedenfalls, dass es Frauen gibt, die ja auch bei der Umstellung von Lebenssituationen viel von " Spreu und Weizen-Trennung" erzählen!

Hallo elisafee,

ich kenne es durchaus, dass bei der Umstellung von Lebenssituationen sich die "Spreu vom Weizen trennt" sprich, Freundschaften die ich bis dahin gepflegt habe, habe ich beendet oder auch einfach auslaufen lassen.

So etwas kommt vor.

Ich habe das auch bedauert, weil mir die Menschen wichtig waren und sie mich ein gutes Stück meines Lebens begleitet haben und ich ihnen prinzipiell wohlgesonnen war, es allerdings einsehen musste, dass es - so wie sich die Freundschaft entwickelt hatte - keine Freundschaftsbasis mehr gab und sich die Wege trennten.

Also, die Formulierung "Spreu vom Weizen" beinhaltete für mich eine klare innerliche Trennung von der ehemaligen Freundin und somit eine spürbare Distanzierung, die allerdings von mir ausging.

Die Freundin - die das betraf - hat das nicht mitbekommen.

Sie hat sich sogar einige Zeit nachdem ich das für mich geklärt hatte (wir hatten damals sehr selten Kontakt) bei mir gemeldet und wollte den Kontakt wieder auffrischen, daraufhin haben wir uns ausgesprochen.

Bei Dir ist das etwas anderes, denn Du hast Deine Freundin ja als Trauzeugin benannt.

Woher soll sie wissen, welche Gedanken Dich beschäftigen?

Liebe Grüße
binauchda

Inaktiver User
03.06.2007, 13:11
Zitat von Trina75
Man kann nur gewinnen - echt!! Nicht in dem Sinne: Ich werde sie nieder machen... nein, das meine ich damit nicht! Gewinnen in dem Sinne, dass man selbst sich im Leben nicht immer durchwurschteln kann, sondern auch mal Stellung beziehen muss und Gesicht zeigen muss. Alles andere ist doch wischiwaschi und gleicht dem bussibussi-Gehabe.

Hallo Trina,

das sehe ich genauso, wie Du. :allesok:

Ich wünsch Dir einen schönen Sonntag.:blumengabe:

Liebe Grüße
binauchda

Reffre
03.06.2007, 13:35
Meine Güte, kann es hier auch mal freundlicher zugehen???
Nirgendwo an 'ner Lösung interessiert, nur Elisafee reinzudrücken, wie scheiße sie doch eigentlich ist...

Ich habe elisafee nicht reingedrückt wie Scheiße sie ist. Ich finde nur, dass sie ehrlich sein sollte: der Grund für den Trauzeugenwechsel ist doch, dass sie die andere Freundin jetzt lieber mag. Dies kann vorkommen und ist auch nichts Böses. Aber es ist nicht fair die alte Freundin jetzt schlecht zu reden und ihr Neid und alles möglich Negative anzudichten, nur weil sie sich zurückzieht oder den zukünftigen Ehemann nicht zu sich nach Hause eingeladen hat. Dafür kann es tausend andere Gründe geben (eigene Probleme, Gedankenlosigkeit, keine Lust Leute einzuladen usw.)

Es ist halt blöd gelaufen, elisafee mag jetzt die andere Freundin lieber und die alte hat Pech. Dies ohne die alte Freundin zu verletzen rüberzubringen ist sehr schwierig, aber versuchen kann man es ja. Nur sollte man auch fair bleiben und nicht die Neidkeule schwingen nur damit man sein eigenes Gewissen beruhigt hat.

Trina75
03.06.2007, 18:46
Okay, Reffre - dann sind wir uns einig... Kam nur in Deinem ersten Posting nicht so differenziert rüber...

Viele Grüße und 'nen entspannten Abend
Trina! :-)

Romanautorin
04.06.2007, 20:42
Hallo,

ich habe meine Freundin vor 16 Jahren in der Berufsschule kennengelernt und ihr damals versprochen genau wie sie mir, dass wenn wir heiraten wir jeweils Trauzeugin werden bei der anderen. Wir haben zwar nicht mehr so ne dicke Freundschaft sehen uns nur noch alle paar Monate aber ich habe sie vor 2 Jahren dennoch als Trauzeugin genommen weil ich es versprochen hatte. Und was ich verspreche halte ich auch. Das kommt glaube ich immer ein bisschen auf die persönliche Einstellung ein, ob man alte Versprechen die man sich in seiner Jugend mal gab noch halten will oder nicht und auch ob man sich noch mag oder nicht.
Ich bereue den Schritt jedenfalls nicht. Ich glaube Deine Freundin wäre enttäuscht wenn Du ihr absagen würdest. Ich habe das damals so geregelt dass sie Trauzeugin auf dem Standesamt wurde und die andere in der Kirche.

lg und viel Kraft bei Deiner Entscheidung egal wie sie ausfallen wird.

Romanautorin

demelza
13.06.2007, 17:44
*senftubeauspack*

Wie Henne65 schon so schön sagte:
karma hin oder her, nur du und dein partner sind verantwortlich für den verlauf eurer ehe. die trauzeugen leisten eine unterschrift und gut is'!

von daher würde ich die trauzeugin NICHT wechseln. Es ist schließlich nur eine Unterschrift, und deswegen eine Freundin vor den Kopf zu stoßen, die schon länger die Zusage hat, fände ich persönlich nicht so toll. Das wäre ja wie wenn man einem Freund, der einen schon seit langem eingeladen hat, plötzlich sagt, man könne zu seiner Einladung nicht erscheinen, weil man selbst an diesem Tag Besuch bekommt.

Für mich wäre ein solches Verhalten schlicht und einfach unhöflich.

elisafee
26.06.2007, 01:30
Ihr Lieben,

für alle Eure Pro und Contra- Beiträge möchte ich mich erstmal sehr bedanken.

Alle - ausnahmslos - Beiträge haben mich auf die eine oder andere Art zum Nachdenken gebracht und auch dazu, Dinge mal aus einer ganz anderen Sicht zu betrachten, dich ich so oder so noch nicht überlegt hatte.

Eines könnt Ihr mir glauben: Ich bin eine sehr taktvolle Frau, die viel Fingerspitzengefühl und Benehmen hat. Das schicke ich mal vorneweg, da bestimmt - wenn Ihr das hier gelesen habt - es ein paar ....nun , ich nenne es mal freundlich "Andersdenkend-Interpretierende" Damen geben wird, die mich unverblümt in die gegenteilige Ecke katapultieren werden. Sei´s drum:
Das hier ist ja kein Kaffeekränzchen, sondern ein Meinungsaustausch.
Bin jedoch - auch wenn die kritischen Stimmen manchmal ziemlich haarig daher kommen - davon überzeugt, dass ja Jede weiß, wie sich das spezifische Innenleben anfühlt.

Mein Bauchgefühl hat sich jedenfalls heute - genau heute - wieder sehr direkt und unmissverständlich zu Wort gemeldet. Und ich werde ihm nachgeben - meinem Baugefühl - und diese " Freundin" NICHT als Trauzeugin nehmen.

Kurzer Rückblick der vergangen 4 Wochen:

Ihren Neuen kennt inzwischen jede ihrer Freundinnen und guten Bekannten, Arbeitskollegen und was es sonst noch gibt - außer mir.
Vor 3 Wochen rief sie mal kurz an, um eine dringende Nummer von einem Arzt für eine Freundin durch mich zu eroieren. Ich stand mit wehenden Haaren in der Tür, weil wir zu Freunden eingeladen waren und bereits spät dran. Ich sagte ihr das, aber hing noch 5 Minuten dran, um die Visitenkarte rauszusuchen. Danke, und tschüß!
Kein Anruf, keine Regung , nichts hinterher.
Noch ein Anruf, noch eine Auskunft danach, danke und tschüß.

HEUTE rief sie mich mittags an, sie hätte am Abend zuvor ihren Führerschein abgenommen bekommen, war vorher mit neuem Freund und 2 anderen Bekannten zum Essen, Wein, Sekt und Zack, Pappe weg!
Ihr Auto steht 10 Kilometer entfernt von ihrer Wohnung, und sie darf ja nun nicht mehr fahren, ob WIR kommen könnten, um es ihr vor die Tür zu stellen.
Mein Zukünftiger und ich haben in unserer Mittagspause ihr das Auto vor die Tür gefahren.
Sie drückte meinem Zukünftigen einen dicken Schmatzer von hinten auf, wobei sie sich ziemlich verrenken musste, weil er am Steuer saß. Ein normales Dankeschön , bis bald, meinte er, hätte auch völlig ausgereicht.
Sone Dinger hattse schon öfter mal gebracht. Aber ich dachte immer: Nun fang ma nich an zu spinnen.

Mein Zukünftiger ist 6 Jahre jünger als ich. Sie macht ihm schöne Augen. Eigentlich von Beginn an. Habe das aber immer wieder verdrängt.
Hatte aber IMMER- und habe es immer wieder - dieses komische Gefühl im Bauch.
KENNT DAS EINE VON EUCH, ohne mich gleich als eifersüchtige Henne abzustempeln?
Ich muss dazu sagen, dass sie noch nie ein Kind von Traurigkeit war, und immer genommen hat, was sie kriegen konnte. Auch, wenn sie in festen Beziehungen steckte. Zwar nicht ganz so mächtig, aber doch immer wieder. Ob der Auserwählte nun verheiratet, verlobt oder sonst wie fest verbandelt war, spielte nur untergeordnet eine Rolle.

Ich habe einfach kein Vertrauen mehr zu ihr.

Mein Gefühl ist so eindeutig, dass ich sie nicht mal mehr als Hochzeitsgast dabei haben will.

Danke Euch jetzt schon dafür, dass Ihr mich auseinander nehmen werdet. Anyway.......:blumengabe:

Inaktiver User
26.06.2007, 15:20
Ich habe einfach kein Vertrauen mehr zu ihr.
Das sollte eigentlich genügen als Rechtfertigung, find ich.


Mein Gefühl ist so eindeutig, dass ich sie nicht mal mehr als Hochzeitsgast dabei haben will.
Könnte ich nach dem letzten Posting sogar verstehen, aber ich würde sie das noch mitnehmen lassen.


Danke Euch jetzt schon dafür, dass Ihr mich auseinander nehmen werdet. Anyway.......:blumengabe:
Sollte ich dich vorher auseinandergenommen haben, so streite ich nun alles ab und behaupte das strikte Gegenteil :freches grinsen:

Inaktiver User
26.06.2007, 16:28
Hatte aber IMMER- und habe es immer wieder - dieses komische Gefühl im Bauch.
KENNT DAS EINE VON EUCH, ohne mich gleich als eifersüchtige Henne abzustempeln?
Ich muss dazu sagen, dass sie noch nie ein Kind von Traurigkeit war, und immer genommen hat, was sie kriegen konnte. Auch, wenn sie in festen Beziehungen steckte. Zwar nicht ganz so mächtig, aber doch immer wieder. Ob der Auserwählte nun verheiratet, verlobt oder sonst wie fest verbandelt war, spielte nur untergeordnet eine Rolle.

Nein, Du bist KEINE eifersüchtige Henne. Lediglich aufmerksam.
Und ich denke, daran tust Du gut .... :zwinker:

elisafee
26.06.2007, 20:50
Danke Euch vielmals und ehrlich!

Richtig danke!!

Felina
29.06.2007, 09:46
Hallo Elisafee,

ich war zwar auch dafür, dass Du mit Deiner Freundin mal redest, aber so eine richtige Freundin ist sie ja wohl nicht mehr. Erstens meldet man sich dann wirklich mal öfter und nicht nur, wenn man was braucht. Und zweitens läßt man ganz schön die Finger vom Partner der Freundin.
Wenn Du bereit bist, den harten Weg zu gehen (also auch den, dass Eure Freundschaft danach beendet sein kann und Du sie gar nicht mehr bei der Hochzeit haben willst), dann solltest Du ihr auch wirklich offen sagen, dass Du sie als Trauzeugin nicht mehr haben willst.
Sie scheint ja wohl auch nicht bereit zu sein, sich da sehr zu engagieren wie es aussieht.
Ich denke, auf solche "Bekannte" kann man verzichten.

Ich wünsche Dir eine schöne Hochzeit, so wie Du sie Dir erstäumst.

Viele Grüße

Felina

nicangel
01.07.2007, 02:19
Hallo!

Sei ganz du und ehrlich. Sage deiner Freundin genau die Punkte die du hier beschreibst, oder schreibe die Anklagen in deiner Mail in "ich" und "du" Form um, und schicke die deiner Freundin.

Deine frage ist doch vor allem darum, ob DU diesen Menschen als Freundin willst, da ist ehrlichkeit angesagt, sonst hast du sie sowieso schon verloren.

Mut zur Ehrlichkeit!

Nica