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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : welche Haftpflicht/Hausrat ist gut und Günstig?



maya.2006
29.05.2007, 14:18
hallo,:smile:
ich brauche ganz dringend eine neue haftpflicht und eine neue Hausrat versicherung für unsere kleine familie!
wer kann mir das weiterhelfen welche sind gut und günstig?:freches grinsen:

Inaktiver User
29.05.2007, 15:02
Hallo Maya.2006

Die hier von Dir gegebenen Informationen reichen für eine umfassende Auskunft leider nicht aus. In Stiftung Warentest 04 /2006 (Haftpflicht) und 05/2007 (Hausrat) findest Du entsprechende Emfpehlungen für verschiedene Modell-Situationen.

Ob gut und/oder günstig hängt vor allem bei der Hausratversicherung viel von der persönl. Situation ab.

Grüße

justii

Maxys
29.05.2007, 21:59
Falls Du Finanztest nicht hast um zu vergleichen, oder eine zweite Meinung haben möchtest, dann schreib mir eine PN.

Inaktiver User
29.05.2007, 23:43
Falls Du Finanztest nicht hast um zu vergleichen,.... gibts Stiftung Warentest doch auch im Internet unter http://www.stiftung-warentest.de


oder eine zweite Meinung haben möchtest, dann schreib mir eine PN.... eine zweite Meinung zu den Leistungsbewertungen von Stiftung Warentest zur Haftpflicht- und Hausratversicherung? Da bin auch ich als Fachmann daran interessiert.

Gruß justii

stjaernan
05.06.2007, 11:22
Ich bin unverheiratet, kinderlos, habe mein Studium beendet und bin seit einigen Monaten berufstätig (mit geringem Einkommen) und suche nun auch nach einer guten und bezahlbaren Haftpflichtversicherung. Vielleicht hat jemand einen Tip bzw. eine Übersicht von Finanztest o.ä. für mich. Das wäre toll. :blumengabe:

Inaktiver User
05.06.2007, 11:52
Falls Du Finanztest nicht hast um zu vergleichen, oder eine zweite Meinung haben möchtest, dann schreib mir eine PN.

hm.... für einen Fachmann gibts wohl weder eine zweite Meinung noch eine Antwort :-( Eigentlich schade...

Gruß justii

Inaktiver User
05.06.2007, 12:05
Ich bin unverheiratet, kinderlos, habe mein Studium beendet und bin seit einigen Monaten berufstätig (mit geringem Einkommen) und suche nun auch nach einer guten und bezahlbaren Haftpflichtversicherung. Vielleicht hat jemand einen Tip bzw. eine Übersicht von Finanztest o.ä. für mich. Das wäre toll. :blumengabe:


Hallo stjaernan.

Unabhängig davon, für welche Versicherung Du Dich später entscheidest, solltest Du folgenden Artikel "Verbraucherfallen" (http://www.map-report.com/haftpfl.htm) des Map-Report (http://www.map-report.com/haftpfl.htm) auf jeden Fall berücksichtigen.

Von den in Stiftung Warentest genannten Spitzen-Versicherungen für Singles ohne Kinder (runde 10) verbleiben damit nur noch wenige Gesellschaften übrig (maximal 4), die tatsächlich als empfehlenswert einzustufen sind. Siehe hierzu meine folgende PN.

Oft hört man in letzter Zeit von Vertretern den Satz "Diese Leistung hat unsere Versicherung zwar nicht, die braucht aber auch kein Mensch...". Im Schadensfall wird der Kunde dann eines Besseren belehrt - leider jedoch zu spät. Mein Tipp: Wähle ausschließlich einen der Leistungssieger-Tarife!

Schöne Grüße

justii

Quirin
05.06.2007, 14:03
Ich bin unverheiratet, kinderlos, habe mein Studium beendet und bin seit einigen Monaten berufstätig (mit geringem Einkommen) und suche nun auch nach einer guten und bezahlbaren Haftpflichtversicherung. Vielleicht hat jemand einen Tip bzw. eine Übersicht von Finanztest o.ä. für mich. Das wäre toll. :blumengabe:

Die Artikel von den Internet-Seiten der Stiftung Warentest kosten ein paar Euro, sicher gut investiertes Geld.

Inaktiver User
05.06.2007, 17:33
Der Artikel kostet 1.-Euro :-)

Maxys
05.06.2007, 18:30
Bin nicht allzu oft im Forum :).
Ich halte persönlich nicht so viel vom genannten test, da zwar grundsätzlich die Fakten und Beitrag aufgezeigt wird, spezielle Rabatte oder Vergünstigungen nicht berücksichtigt werden / ggfs. auch nicht berücksichtigt werden können.
Gerade beid er Hausratversicherung kommt es auf sehr viele Faktoren an, wobei man da nicht pauschal vergleichen sollte.

Inaktiver User
05.06.2007, 19:56
Bin nicht allzu oft im Forum :).
Ich halte persönlich nicht so viel vom genannten test, da zwar grundsätzlich die Fakten und Beitrag aufgezeigt wird, spezielle Rabatte oder Vergünstigungen nicht berücksichtigt werden / ggfs. auch nicht berücksichtigt werden können.
Gerade beid er Hausratversicherung kommt es auf sehr viele Faktoren an, wobei man da nicht pauschal vergleichen sollte.

Nach wievielen und welchen Kriterien bewertest Du die Hausratversicherung? Welche Hilfsmittel verwendest Du zum vergleichen der Tarife? Sind dort die von Dir angesprochenen Rabatte und Vergünstigungen enthalten?

Nach wievielen und welchen Kriterien bewertest Du die Haftpflichtversicherung? Welche Hilfsmittel verwendest Du zum vergleichen der Tarife? Sind dort die von Dir angesprochenen Rabatte und Vergünstigungen enthalten?

Vielleicht kommt diesmal wenigstens eine aussagefähige Antwort. Warum hast Du eigentlich auf meine letzte Frage nicht geantwortet?

Gruß

justii

Prijon
05.06.2007, 21:15
Ich kenne die Rabatte und Vergünstigungen bei Hausrat- und Haftpflichtversicherungen zugegebenerweise nicht.

Bei der Versicherung (Vollkasko) für unsere Autos verzichte ich sehr bewusst darauf, die in Anspruch zu nehmen - ich will (m)einer Versicherung möglichst wenig Hintertürchen lassen.

Prijon

Inaktiver User
05.06.2007, 21:34
Ich kenne die Rabatte und Vergünstigungen bei Hausrat- und Haftpflichtversicherungen zugegebenerweise nicht.

Bei der Versicherung (Vollkasko) für unsere Autos verzichte ich sehr bewusst darauf, die in Anspruch zu nehmen - ich will (m)einer Versicherung möglichst wenig Hintertürchen lassen.

Prijon

Hallo Prijon.

In der Regel handelt es sich um reine Beitragsrabatte, die keine Leistungseinschränkung zur Folge haben. Oder andersherum um Leistungsverbesserungen bei gleich bleibenden Beiträgen...

I.d. Regel hat der Kunde also nur Vorteile.

Allerdings habe ich auch schon von vereinzelten "Schein-Tarifen" gehört, die vorwiegend über Vertriebe oder im Ausschließlichkeitsaußendienst angeboten werden.

Vertriebe: Individuell gute Tarife werden standartisiert, damit auch schlecht ausgebildete Vertriebler diese an den Mann/die Frau bringen können. Meist geht diese Standartisierung zu Lasten der Leistungsfähigkeit.
Ausschließlichkeit: Gegen Wettbewerber zieht oft nur eine sog. Ventil-Lösung. Hat der Kunde ein sehr gutes Gegenangebot vorliegen, wird ihm (vorwiegend von teueren Versicherungen) ein "Kampftarif" als Bonbon "für besondere Kunden" angeboten. Der Kunde denkt, er hat den normalen und guten Tarif und freut sich, daß er ein "besonderer Kunde" ist...


Man sollte also auf solche "Schein-Tarife" achten und sich gegebenenfalls schriftlich bestätigen lassen, daß der Tarif in keinem Fall schlechter als der bei Stiftung Warentest getestete Tarif ist. Bestätigt der Vermittler dies falsch, hat er ein Haftungsproblem...

Im Übrigen sollte man seit dem 22.05.2007 überhaupt darauf achten, daß ein Vermittler beim Erstkontakt die gesetzlich vorgeschriebenen Informationspflichten erfüllt. Es gibt immer noch "Schwarze Schafe", die diese Pflichten nicht erfüllen und potentielle Kunden unwissend belassen. Finger Weg !!! vor solchen Vermittlern. Wenn diese ihre Kunden schon vor dem Abschluß hintergehen, wie wird es dann erst aussehen, wenn sie den Abschluß in der Tasche haben...

Schöne Grüße

justii

Prijon
05.06.2007, 21:47
Hallo,

Bei der kfz-Versicherung gibt es ja diese netten Geschichten wie:

- ich fahre nur 15000 Kilometer im Jahr - was passiert, wenn es nach 3 Jahren kracht und 46000 Kilometer stehen auf dem Tacho?

Oder: Ich habe x Jahre keinen ans Steuer gelassen, der unter 21 ist - jetzt EINMAL und außerplanmäßig doch und es kracht. Was dann, wenn ich auf dem Antrag das Kreuzchen gemacht habe?

- wir könnten für unsere beiden Autos einen "Garagentarif" abschließen - als Kyrill tobte (ich wohne da, wo er WIRKLICH tobte) mussten sie draußen stehen, weil in der Garage gerade frisch gestrichene Türen trockneten.

Also: Will ich wegen meines eigenen Seelenheils nicht.

Die Qualifikation?

Ich habe meine Versicherungen gebündelt.

Autos bei enem Versicherungsmakler, dem ich absolut vertraue.

Gebäude/Haftpflicht/Hausrat bei einem (sehr) großen Büro, das Schäden in erheblicher Größenordnung eigenständig regeln darf (Gebäude und Hausrat in einer Hand war mir wichtig). Garantiert zügige Schadensabwicklung.

Lebensversicherungen (nur Risiko-) beim Direktversicherer - da gibt es schließlich nur einen Schadensfall...

Prijon

Inaktiver User
05.06.2007, 22:01
Hallo Prijon.

Ja, auch ich stehe diesen Rabatten nicht vorbehaltlos gegenüber. Ich kann Dich also ganz gut verstehen. Obwohl ich sagen muß, daß in den meisten Fällen ein kurzer Anruf bei der Gesellschaft das vorübergehende Problem aus der Welt schafft.

Bei Deiner "trocknende Türen" - Schilderung mußte ich ein wenig lächeln... Die Prioritäten sind gesetzt (die Türen bleiben drinnen, die Autos draußen *lach*).

Bei den Risikoversicherungen stimme ich Dir in vollem Umfang zu. Es gibt keinen Beratungs- oder Diskussionsbedarf: Tot oder nicht tot, das ist hier die Frage...

Bei dem großen Büro schließe ich mich nur dann an, wenn auch die Versicherungsbedingungen passen. Denn die ganze Regelungsvollmacht ist für die Katz, wenn es an den Versicherungsbedingungen mangelt...

Allerdings traue ich Dir aus den bisherigen Postings durchaus zu, daß Du diesen Umstand vor Deiner Entscheidung geprüft hast. Gratuliere :-)

Schöne Grüße

justii

Maxys
05.06.2007, 23:03
Ich vergleich, indem ich mir Angebote einhole oder Tarifrechner nutze, welche im Internet verfügbar sind. Somit ist der Einschluss von Rabatten bzw. Vergünstigungen möglich.
Eine zweite Meinung kann man sich dann sowohl an den Fakten des Angebotes, als auch durch unternehmensspezifische Kennzahlen (Geschäftsbericht) bilden, diese zweite Meinung gebe ich dann gerne weiter.
Musst du immer alles nachfragen ? :)

Prijon
05.06.2007, 23:07
Allerdings traue ich Dir aus den bisherigen Postings durchaus zu, daß Du diesen Umstand vor Deiner Entscheidung geprüft hast. Gratuliere :-)

Sagen wir es mal so: Wir hatten da zunächst Gebäude - als wir kauften, hatte Mr. Makler einen Trick bei der Hand, wir mussten da nur 50 Prozent des üblichen Tarifs bezahlen.

Ich habe dann bei den üblichen Schäden, die es im Laufe der Zeit an so einer Gebrauchtimmobilie so gibt, die absolut unkomplizierte Regulierung zu schätzen gelernt und dann irgendwann die drei o.g. Risiken da zusammengefasst. Bei Gebäude/Hausrat erschien mir einfach logisch, das in einer Hand zu haben. Für die Haftpflicht gab es in dieser Kombination dann noch irgendwelche Sonderkonditionen, die attraktiv waren. Ohne Leistungseinschränkungen.

Die haben mit uns in einem ziemlich langen Gespräch unsere persönlichen Risiken abgeklopft und tatsächlich Lücken in meinem bisherigen Versicherungsschutz gefunden. So ein Beispiel: Ich habe einen (dienstlichen) Generalschlüssel, mit dem ich in mehreren Betriebsstätten x Türen öffnen kann. Wenn der weg ist, müssen etliche Türschlösser verändert werden und etwa 200 Mitarbeiter neue Schlüssel bekommen. Hatte ich einfach nicht realisiert, was das für mich für ein Risiko ist - jetzt ist es in der Haftpflicht inkludiert.

Ich hab's mal ausprobiert: DIESES Risiko fand das Onlineformular meines bevorzugten Direktversicherers nicht.

Prijon

Inaktiver User
06.06.2007, 06:21
.....
Musst du immer alles nachfragen ? :)

*lächel*

Bin ich schon öfter gefragt worden.
Aber ich denke, das bin ich schon meinem Sternzeichen schuldig *lächel*

Ne im Ernst: So


Ich vergleich, indem ich mir Angebote einhole oder Tarifrechner nutze, welche im Internet verfügbar sind. Somit ist der Einschluss von Rabatten bzw. Vergünstigungen möglich.
Eine zweite Meinung kann man sich dann sowohl an den Fakten des Angebotes, als auch durch unternehmensspezifische Kennzahlen (Geschäftsbericht) bilden, diese zweite Meinung gebe ich dann gerne weiter.
kannst Du natürlich als Privatperson vorgehen.
Als Vermittler oder Berater hättest Du mit diesem Vorgehen in kurzer Zeit ein gewaltiges Haftungsproblem.

So gibt es z.B. über 300 Versicherungen in Deutschland KFZ-Versicherungen anbieten. Bei welchen davon holst Du nun Angebote ein, um für jemand anderen die passende Kfz-Versicherung zu ermitteln? Und vor allem bei wievielen davon...?

Liest Du dann bei allen Angeboten die ganzen Versicherungsbedingungen oder stellst diese in einer Excel-Datei gegenüber, damit diese vergleichbar sind? Denn sonst weißt man ja spätestens nach dem 4ten Versicherer die Bedingungen des ersten nicht mehr... (Da tut sich dann schon das erste Haftungsloch auf)

Bei den gängigen Vergleichsrechnern im Internet besteht nur bei den wenigsten ein Zugriff direkt auf die Versicherungsbedingungen sondern in vielen Fällen nur auf eine Leistungsübersicht... Zumal diese Vergleichsrechner im Netz auch nicht sämtliche am Markt vorhandenen Tarife, Rabatte und Vergünstigungen wiederspiegeln, da diese eine individuelle Vereinbarung zwischen Vermittler/Berater und Gesellschaft darstellen.

Alle (ohne Ausnahme) im Internet vorhandenen Vergleichsrechner gaukeln eine vermeintliche Vollständigkeit dar, die in Wirklichkeit gar nicht existiert. Dies ist bereits vielfältig festgehalten und bestätigt. Würde man also als Berater/unabhängiger Vermittler so vorgehen, und Vollständigkeit dem Kunden gegenüber vorgeben läge spätestens hier das zweite Haftungsloch versteckt

Unternehmensspezifische Kennzahlen?
Das ist eine Interessante Komponente. Auf diese würde ich gern näher eingehen. Du bestellst zu jedem Angebot einer Versicherung den Geschäftsbericht mehrerer Jahre hinzu und arbeitest diesen nach unternehmensspezifischen Kennzahlen durch? *reissedieaugenweitauf* Ich meine, ich bin darin aufgrund meines früheren Studiums wirklich geübt, aber um bei einem Sachversicherer die einzelnen Spartenkennzahlen auseinander zu dividieren und zu analysieren, das dauert schon seine Zeit und oft auch erhebliches Nachfragen bei den Gesellschaften.

*malfestnachdenke*
Ohne Software-Hilfsmittel wie Analyse- und Diagnose-Software könnte ich vermutlich neben meiner Arbeit maximal zwei Versicherungen pro Tag so eingehend vergleichen (Angebot, komplette Versicherungsbedingungen, Geschäftsberichte mehrerer Jahre usw.). Und ich hätte dann vermutlich kein Privatleben mehr... Zu einer Versicherungssparte... Für einen Familienangehörigen...

Haftpflicht x 1 Familie, Berufsunfähigkeit x 3 Erwachsene, Unfall x 3 Erwachsene und x 5 Kinder, Risikoleben x 3 Erwachsene, Kfz-Versicherung x 3 Erwachsene, Rechtsschutz x 1 Familie, Hausrat x 1 Familie, Berufliche Versicherungen x 1 Betrieb, usw....

Mit dem von Dir beschriebenen Vorgehen, wäre das wohl schon bei uns ein Job für mehrere Wochen. Dabei bin ich aber aus der Branche... Und Du denkst, Stiftung Warentest könnte da für einen Laien keine Hilfe sein? Hm...

Naja, ich akzeptiere natürlich Deine Meinung und habe allen Respekt vor Deinem Vorgehen. Ich habe allerdings trotzdem meine Zweifel, ob dies

nicht durch einen Fachmann schneller, einfacher und umfassender zu erledigen ist
mit annehmbarem Aufwand zum gewünschten Erfolg (beste Tarife zum günstigsten Beitrag) führt


Mal abgesehen, daß sich die Tarife regelmäßig ändern und Du also diesen Job etwa jährlich oder zweijährlich neu machen mußt (ein Zeitinvestment für den Jahresurlaub sozusagen), denn keine Versicherung wird Dich anschreiben: "Lieber Kunde, da inzwischen wichtige Wettbewerber die Tarife verbessert haben, sind wir nur noch 15.-beste Gesellschaft und sie sollten wieder einmal die Tarife vergleichen...". Du mußt Dich also unbedingt selbst auf dem Laufenden halten.

Eine interessante Frage in diesem Zusammenhang: Welchen Beruf übst Du aus?

Vielen Dank und schöne Grüße

justii
-------------
PS: Bitte nimm mir nicht allzu übel, daß ich schon wieder hinterfragen muß. Aber dies ist auch ein wenig der Charakter eines Forums... :smile:

Maxys
06.06.2007, 15:22
Haftungsprobleme entstehen erst dann, wenn ich selbst am Abschluss, welcher durch meine Empfehlung zustande gekommen ist, daran verdiene und zusicherte es sei das beste Produkt.
In Zukunft soll es ja lt. gesetz sow erden, dass zu dokumentieren ist, ob es sich um das beste Produkt in bezug auf Leistung/Beitrag handelt, wenn nicht, dann muss man es mit angeben und beide Vertragsparteien müssen unterschreiben.

Grundsätzlich ist es fast unmöglich alles zu vergleichen, da nimmt man halt pauschalvergleiche als orientierung und dann kann man die besten 5 selbst und spezifiziert vergleichen.

Mit den Bedingugnen ist es auch etwas schwierig, je nach Sparte intensiver oder weniger intensiv, aber so die ersten 5 wären da ja nicht das problem.

Wie schon geschreiben: haftung erst, wenn Kunde durch meine Beratung einen Schaden erleidet - und: Theorie und Praxis
(Ihr kennt den Spruch: "Ich hab das tollste, das beste und das schönste produkt...." :)
Und was passiert nach der Feststellung, dass es nicht so war wie versprochen ?
Meist nichts - hoffentlich durch EU-VRL nun endlich mehr !!!

Wie geschrieben - das mit den Rabatten muss man dann unter den besten individuell klären - oftmals gilt jedoch - besser guter Service aus einer Hand, als überall etwas gespart.

"Alle (ohne Ausnahme) im Internet vorhandenen Vergleichsrechner gaukeln eine vermeintliche Vollständigkeit dar, die in Wirklichkeit gar nicht existiert. Dies ist bereits vielfältig festgehalten und bestätigt."

----> RICHTIG !!!

Unternehmensspezifische Kennzahlen:
Interne Analysen - MapReport, M&M, S&P ....

----> würde ja sonst nur am Recherchieren sein :)

Stiftung Warentest - oder besser: Finanztest ist halt zu allgemein, für den Laien bestimmt als Orientierung hilfreich, jedoch oftmals nach eigenen Erfahrungen zu einfach was die Bewertung angeht:
Beispiel: private Krankenversicherung
- i.d.R. keine Beachtung der Alterungsrückstellungen, Beitragsrückerstattung, keine Einbeziehung der anfallenden Kosten, sowie bisherige Beitragssteigerungen

- dann besser professionele Analyse - für den Verbracher halt ziemlich teuer

Beruf: Versicherungskaufmann
und Deiner ? :)

Inaktiver User
06.06.2007, 15:47
Haftungsprobleme entstehen erst dann, wenn ich selbst am Abschluss, welcher durch meine Empfehlung zustande gekommen ist, daran verdiene und zusicherte es sei das beste Produkt.


Na welch ein Glück für die, welche hier Deine Ratschläge annehmen, daß Du keine Haftung übernehmen brauchst...

Es ist übrigens nicht so, daß eine Haftung erst entsteht, wenn Du an einem beratenen Produkt verdient hast.... Da bist Du etwas falsch gewickelt. Eine Falschberatung kann auch erfolgen, wenn es zu keinem Abschluß kommt, der Kunde sich aber aufgrund Deiner Beratung/Empfehlungen im Vertrauen auf Deine Auskünfte zu einer falschen Entscheidung hinreißen lässt... Ein causaler Zusammenhang reicht da für die Gerichte vollkommen aus...

Gruß justii

Inaktiver User
06.06.2007, 15:56
......

Unternehmensspezifische Kennzahlen:
Interne Analysen - MapReport, M&M, S&P ....

----> würde ja sonst nur am Recherchieren sein :)
.......

Das sind aber doch lauter kostenpflichtige Dienste...
Sehe ich das richtig, daß Du als Versicherungskaufmann die abgespeckten Kostenlos-Versionen für Endkunden nutzt (und damit gegen Copyrightbestimmungen, Lizenzbestimmung usw. verstößt) und damit vor Kunden auf seriöser Berater machst?

Nicht wirklich oder?

Gruß justii

Maxys
06.06.2007, 17:29
Ja, Haftung kann auch durch alleinige Beratungen erfolgen, daher auch Dokumentation der EU-VRL bei Beratungen.
Da ich nicht selbstständig bin ist es jedoch etwas anders mit der Haftung.

Nein, ich nutze die vollen Analysen, kostet etwas, ist aber sehr zu empfehlen.

Was machst Du beruflich ?

Inaktiver User
06.06.2007, 21:51
Ich bin seit (fast) schon Jahrzehnten als selbständiger Kaufmann für Handel und Finanzen tätig, komme aber ursprünglich u.a. aus dem Bereich Wirtschafts- und Unternehmensrecht...

Knuffilein
06.06.2007, 23:29
Hallo,

ich bin bei Barmenia und sehr zufrieden, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach stimmt! Nicht zuuu teuer und trotzdem gute Leistungen.

Ich spreche da jetzt zwar nur für mich, aber empfehlen kann ich die Barmenia schon. Erkundige Dich doch einfach mal... hoffe, dass ich Dir soweit helfen konnte.

Inaktiver User
07.06.2007, 14:48
Hallo,

ich bin bei Barmenia und sehr zufrieden, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach stimmt! Nicht zuuu teuer und trotzdem gute Leistungen.

.........


Naja, wenn ich überlege, daß Du im Komforttarif der Barmenia gerade mal 5 Millionen Euro Versicherungssumme hast und bei anderen Gesellschaft(en) für das gleiche Geld 50 Millionen Versicherungssumme bekommst, dann weiß ich nicht ob das Preis-/Leistungs-Verhältnis stimmt.

Zumal wichtige Leistungen wie z.B. Gefälligkeitsschäden überhaupt nicht mitversichert sind bzw. wichtige Teilbereiche mit solchen Selbstbehalten gepflastert sind, daß im Endeffekt der Schaden doch am Kunden hängen bleibt wie z.B. beim Mobiliar in Hotel-Zimmern, bei dem Schäden mit einer Selbstbeteiligung von 250.-Euro verrechnet werden. Andere Teilbereiche wie z.B. das Hüten von fremden Hunden ist nur mit Einschränkungen versichert...

Wir sprechen doch vom Komfort-Tarif oder?
Der Basis-Tarif ist sowohl in Beitrag als auch in Leistung indiskutabel.

Für den Bestandskunden rettet da nur der Schadensfreiheitsrabatt vor den überteuerten Beiträgen. Von denen hat jedoch der Neukunde nichts und der Altkunde ganz schnell auch nichts mehr, wenn einmal Schäden passiert sind.

Ich gehe davon aus, daß
a) Der Vermittler entweder ein ganz guter Bekannter von Dir ist (der auch mal fast Unmögliches möglich macht) oder
b) Du einfach noch keine gravierenden Schäden hattest um festzustellen, ob die Gesellschaft wirklich so leistungsbereit ist, wie dies blumig in der Werbung versprochen wird...

Viel Glück und eine schadenfreie Zeit, kann ich da nur wünschen.

lg. justii

Quirin
07.06.2007, 16:21
Mal ehrlich: Der eine oder andere Selbstbehalt ist doch gar nicht so negativ, 250 € bekommt fast jeder zusammen, auch wenn es fast jedem weh tut (aber das schadet auch nicht unbedingt). Wichtig sind bei einer Haftpflichversicherung doch die großen Schäden, die einen finanziell ruinieren.

Inaktiver User
07.06.2007, 19:53
Hallo Quirin.

Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Aus diesem Grund kann man gut und gerne mal eine generelle Selbstbeteiligung einbauen. Ob allerdings im Bereich Haftpflicht eine generelle Selbstbeteiligung sinnvoll ist, bleibt dahingestellt. Denn die gängigen Selbstbehaltsummen gehen von 100.-Euro bis 500.-Euro... im Gegenzug beträgt die Einsparung beim Beitrag nur etwa 10.- bis 25.-Euro pro Jahr... (je nach Gesellschaft und Sb-Stufe). Wenn ich also 20 Jahre oder länger schadensfrei sein muß um nur einen einzigen Schaden auszugleichen, dann tendiere ich eindeutig zum Tarif ohne Selbstbeteiligung.

Diese generellen Selbstbehalte hatte ich jedoch nicht gemeint.
Im Tarifwerk der Barmenia z.B. sind einige wichtige Leistungen überhaupt nicht versichert (die bei anderen versichert sind). Und bei normalen und selbstverständlichen Leistungen wie


Mietsachschäden an mobilen Gegenständen in Hotels, Ferienhäusern u. Ä. bis 5.000 EUR (SB 250 EUR) hat die Barmenia heimliche Selbstbeteiligungen für die Kunden versteckt.

Es gibt zwar auch bei leistungsstarken Versicherungen solche heimlichen Selbstbehalte, in der Regel jedoch bei Leistungen, die bei der Barmenia überhaupt nicht versichert sind. Und da muß ich sagen: "Lieber ein breites Leistungsspektrum mit Selbstbehalt als wenig Leistung mit vielen Lücken und trotzdem noch einen Selbstbehalt..."

Wow, was ich da geschrieben hab, ist ganz schön schwer verständlich. Glaube ich. Aber heute war ein schöner Tag und die Sonne brannte heiß auf meinen Kopf *ggggg*

In jedem Fall verständlich ist: Wenn meine Versicherung schon keine volle Leistung mit vielen Selbstbehalten bietet, dann zahle ich keinen Beitrag, der 100% bis 150% über dem vergleichbarer Tarife liegt.

Einen sonnigen Abend wünscht...

justii