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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angst vor Kiefer-OP



Sunshine_21
16.05.2007, 21:58
Hallo ihr Lieben,

ich bin 24 Jahre alt und habe ein sehr großes und unangenehmes Problem mit meinem Gebiß. Das Problem ist, dass zum einen mein Oberkiefer 7mm übersteht, was ja für mich noch ganz akzeptabel ist. Zum anderen, dass meine 2 Hasenzähne durch die hinteren Zähne nach "vorne" gedrückt sind. Und als ob das nicht schon genug ist, sagte mein Kieferorthopäde nach einer Untersuchung, dass mein Oberkiefer zu schmal ausgerichtet ist, das heisst, meine Zähne haben keinen runden verlauf, sondern sind eng beieinander, weshalb ich wahrscheinlich auch meinen Schmollmund habe, da sich die Lippen nicht ganz ausdehnen können.

Na ja, da für mich ein schönes Lächeln sehr wichtig ist, und ich genug unter meinen Zähnen gelitten habe, hatte ich gehofft diese Probleme trotz meines Alters mit einer festen Zahnspange in den Griff zu bekommen, aber von wegen!!!!!
Mein Kieferorthopäde schickte mich an einen sehr bekannten Chirurgen, der mir dann gesagt hat, dass eine OP am sinnvollsten wäre, da ich ja auch schon 24 bin und mein Wachstum bereits abgeschlossen ist.

Eine OP also dachte ich mir, dann kam der Schock:

1. Mein Unterkiefer soll gebrochen und ein paar Milimeter nach vorne gezogen werden
2. Mein Oberkiefer wird gebrochen und nach hinten verlagert
3. Mein Oberkiefer wird in der Mitte "geöffnet" und zu den Seiten ausgedehnt!!!!!

Soll ich mir das wirklich antun??? Muß ich mir den ganzen Kopf brechen lassen??? Was würdet ihr tun??? Hat jemand von euch bereits solch eine Erfahrungen gemacht?

Ich weis wirklich nicht weiter...Aber ich habe auch keine Lust mehr meine Zähne verstecken zu müssen, ich will mich nicht immer nur zurückhalten müssen, oder die Hand vor den Mund halten.......einfach mal loslachen und Zähne zeigen.......nach Herzenzlust!

Ich freue mich auf eure Antworten.....

Sunshine

homointerruptus
17.05.2007, 03:52
Wenn man wüsste, wie du jetzt aussiehst, könnte man überzeugt rufen: "Ja mach das!" oder entsetzt stammeln: "Spinnst du!?" Aber so ...

Lachattenoire
17.05.2007, 10:02
google dich doch mal schlau.
da findest du eine menge antworten auf die unterschiedlichsten fehlstellungen und deren korrekturmöglichkeiten.
vielleicht hilft dir ja auch noch die meinung eines anderen arztes weiter? lass dich von weiteren kieferchirurgen beraten. vielleicht kann der dir zu erfahrungberichten von anderen operierten verhelfen.
der medizinische dienst deiner krankenkasse hilft sicher auch weiter.
und dann stell diese antworten und korrekturvarianten deinem ganz persönlichen gefühl gegenüber.
wie stark belastet dich die fehlstellung?

alles gute
lachattenoire

zuckerschnecke
17.05.2007, 10:20
Hallo Sunshine,

ich habe vor 3 Jahren eine bimaxilläre Umstellungsosteotomie machen lassen. So heißt die OP, die man Dir vorgeschlagen hat. Das ist eine operative Bisseinstellung (!); Du wirst zusätzlich eine Zahlspange benötigen um die Zähne in die richtige Position bringen zu können.

Neben einem besseren Aussehen sind noch ganz andere Argumente entscheidend:

Wurden schon mal Deine Kieferknochen geröngt? In der Regel haben Osteotomie-Patienten einen nicht altersgemäßten Knochenverschleiß im Bereich der Kiefergelenke. Ab einer gewissen Abnutzung ist das auch nicht mehr regulierbar. Die OP dient dazu, die Bisseinstellung so vorzunehmen, dass die Kiefergelenke nicht weiter übermäßig abgenutzt werden. Das war für mich letztendlich entscheidend. Ich habe die OP dann machen lassen, obwohl ich keine Schmerzen hatte. Wenn die erst mal eintreten aufgrund des Knochenschwundes ist es eigentlich schon zu spät. Da Du erst 24 bist, wird das bei Dir sicher noch nicht weit fortgeschritten sein. Aber bei den Angaben, die Du gemacht hast, würde es mich wundern, wenn die Kiefergelenke nicht beeinträchtigt sind. Auch wenn Du momentan nichts merkst. Lass das doch einfach mal abklären, wenn das noch nicht passiert ist.

Ein anderer Punkt ist der Umgang mit dem veränderten Äußeren. Man sollte nicht unterschätzen, dass das schwierig werden kann - auch wenn man objektiv betrachtet viel besser aussieht. Letztendlich hat man sich aber jahrzehntelang mit dem "alten" Gesicht identifiziert. Ein guter Operateur wird Dir durch geeignete Vorher-Nachher-Bilder und/oder durch Fotosimulation Deines eigenen Gesichtes einen Eindruck verschaffen können, welche Änderung auf Dich zukommt. Über diesen Punkt hatte ich mir viel Gedanken gemacht. Dabei wäre es nützlich gewesen, wenn der Arzt mir gesagt hätte, dass eine gleichgerichtete Regulierung (beide Kiefer wurden nach vorne versetzt) optisch am wenigsten auffällt. Das ist bei Dir nicht der Fall - daher solltest Du diesen Punkt besonders sorgfältig abklären.

Letzter Punkt: Schmerzen. Hört sich jetzt blöd an, aber es tut nicht weh. Auch nicht nach der OP. Es wird dick, grün und blau, dauert bis es weg ist. Aber es tut nicht weh. Ganz ehrlich. Die gleiche Erfahrung hatte übrigens meine Mutter auch gemacht; sie hat die OP vor einem Jahr gemacht.

Falls Du in D wohnst, würde mich der Arzt interessieren - gerne per PN.

Liebe Grüße,

Zuckerschnecke

Inaktiver User
17.05.2007, 10:20
hm.. also bei mir wurde (allerdings im Jugendlichenalter) der Oberkiefer auch nach und nach "gebrochen" was bei dir jetzt in 1 OP gemacht werden soll. Ich hatte auch einen zu engen Oberkiefer, allerdings ließ sich das in diesem Alter noch mit einer speziellen Klammer machen, über mehrere Monate hinweg.

Warum wurde das bei dir net im Jugendlichen Alter gemacht??

Sunshine_21
17.05.2007, 13:09
Erst mal vielen lieben Dank für eure Antworten!!!!


@ dg_kruemel:

Ja leider haben sich meine Eltern früher nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt....Dafür muß ich es jetzt tun!
Ich werde bei meinen eigenen Kindern definitiv vorsichtiger und wachsamer sein.....

@ zuckerschnecke:

Ja Röntgenaufnahmen wurden gemacht, sogar ein Gipsgebiß, allerdings war von Verschleiß nicht die Rede, sondern davon, dass es mit zunehmenden Alter "schlimmer" werden würde!!!
Ja, ich habe mir schon Gedanken gemacht, ob und wie sich mein Äußeres verändern würde, aber glaub mir, ich würde es in Kauf nehmen. Das du berichtest, keine Schmerzen gehabt zu haben, wundert mich sehr stark! Unvorstellbar nach so einer OP, aber ich denke es ist von Patient zu Patient unterschiedlich was die Schmerzen betrifft, ähnlich wie bei den Weisheitszähnen...Da hatte ich auch keine Probleme. Wie stark hat sich denn dein Äußeres verändert? Kannst du das konkret beschreiben? Da fällt mir ein, ich habe eher ein längliches Gesicht, wenn mein Oberkiefer ausgedeht werden würde, könnte ich mir vorstellen, das ich dickere Backen haben werde, praktisch Birnenförmig oder so.....Ich weis nicht ob das passen würde. Aber das wäre dann mit dem Arzt abzuklären.

Dieser Chirurg übrigens ist in Aachen in einer Klinik, werde mir den Namen heraussuchen.

Ich denke ich werde mich von einem weiteren Orthopäden beraten lassen. Aber ich muß mich definitiv entscheiden!! Ich will es unbedingt.

zuckerschnecke
17.05.2007, 13:45
Hallo Sunshine,

hat man Dir gesagt, was "schlimmer" werden sollte?

Ich hattte wirklich keine Schmerzen. Die anderen Patienten, die mit mir zeitgleich auf der Station lagen, übrigens auch nicht. Es hört sich wirklich schlimmer an als es ist. In den ersten Tagen ist man am Tropf angeschlossen; da hat man auch immer die Möglichkeit Schmerzmittel mit reinzumischen. Eine Tablette schlucken würde nämlich nicht gehen.

Bei mir hat sich eher das Profil verändert. Ober- und Unterkiefer wurden 7 bzw. 9 mm nach vorne verschoben, der Unterkiefer gleichzeit um 2 mm nach unten versetzt/gedreht; das Verhältnis zueinander blieb ja damit fast gleich. Daher fiel es auch frontal nicht wirklich auf. Im Profil wirkt seitdem meine Nase kleiner. Aber ich fands im Vergleich zu anderen Patienten von der optischen Veränderung relativ unauffällig. Es gab durchaus eine Patientin, die danach einen neuen Pass brauchte, weil man sie nicht mehr erkannt hat.

Da Du im Raum Aachen wohnst, könntest Du Dir eine Zweitmeinung in Krefeld einholen. Dort gibt es einen sehr guten Spezialisten. Ich bin dort nicht operiert worden; allerdings meine Mutter.

Viele Grüße,

Zuckerschnecke

zuckerschnecke
17.05.2007, 13:49
Ach was ich noch ergänzen wollte, Du scheinst einen sehr umsichtigen Orthopäden zu haben; die wenigsten überweisen Dich an einen Kieferchirurgen. Die wenigsten scheinen zu erkennen, dass es nicht mit einer Zahnspange getan ist. Das mußte ich zumindest im Kindes-/Jugendalter sehr leidvoll erfahren.

Sunshine_21
17.05.2007, 13:55
Hallo Zuckerschnecke,

der Orthopäde meinte dass mein Oberkiefer immer mehr nach vorne wandern würde......Obwohl ich im Backenzahnbereich 2 Zahnlücken habe, wodurch ja eigentlich genug Platz für die Zähne wäre um eigentlich nach hinten zu wandern.

Und was mich noch stutzig machte, war die Aussage, dass wenn ich mich an einer Uni Klinik operieren lassen würde, nur um Geld zu sparen, ich mich nicht wundern sollte, wenn ich nach der OP entstellt aussehen würde. Man könne den Kieferchirurgen (der aus Aachen) mit dem mein Orthopäde eng zusammenarbeitet, nicht mit den Chirurgen in einer Uni Klinik vergleichen.

Fand ich sehr komisch die Aussage.... Wobei sich eine Bekannte von mir im Alter von 30 Jahren genau in dieser Uni Klinik operieren ließ, und eigentlich zufrieden war.

Mußtest du die OP eigentlich selbst bezahlen??

Ich werde wohl ca. 4000€ - 5000€ selbst zahlen müßen.

februarsternchen
17.05.2007, 14:16
das hört sich ein bischen komisch an, fast wie Vetternwirtschaft...denn an den Uni-Kliniken arbeiten häufig weltweit anerkannte Spezialisten, wie zb. an der Bonner Uniklinik, dort arbeitete früher Prof. Walter.
Den Arzt aus Krefeld würde ich dir auch empfehlen zu konsultieren, er ist einer der anerkanntesten Spezialisten in D. Er heisst Dr. Bull, Josefskrankenhaus glaube ich.
LG

zuckerschnecke
17.05.2007, 14:17
Nein, ich mußte die OP nicht selber bezahlten. Im Gegenteil: meine Krankenkasse kam auf mich zu, als ich wegen einer Zahnspange angefragt hatte. Ich mußte daraufhin Röntgenbilder einschicken und ein Gutachter, der von der Krankenkasse beauftragt wurde, beurteilte meine Situation. Daraufhin hat die KK meine OP bezahlt.

Zum Thema OPs an der Uni entstellen. Also ehrlich gesagt, halte ich die Aussage für wenig sinnig. Warum sollten Uni-Ärzte grundsätzlich schlecht operieren? Verstehe ich nicht. Ich hatte bei meinen Vorgesprächen zwar auch eine Uni in die engere Auswahl genommen die in der Tat nach einem alten Verfahren operiert hat; aber das ist nicht grundsätzlich der Fall. Das weiß ich genau. Geh zu verschiedenen Ärzten und lass Dir die Vorgehensweise (es gibt unterschiedliche Möglichkeiten die Schnittführung zu platzieren) genau mit den Vor- und Nachteilen erklären.

Liebe Grüße,

Zuckerschnecke

Sunshine_21
17.05.2007, 14:25
Hallo Februarsternchen,

hast du auch eine solche OP hinter dir? Welche Erfahrung hast du mit diesem Dr. Bull gemacht? Oder ist es sein Ruf, mit dem er dir bekannt geworden ist.

zuckerschnecke
17.05.2007, 14:26
@ Februarsternchen: genau den meine ich :smile:.

februarsternchen
17.05.2007, 15:33
Hallo:-)
nein, ich selbst habe dies nicht gemacht, da ich meinen Zahnarzt nicht von der medizinischen Notwendigkeit überzeugen konnte und die Behandlung als Selbstzahler zu kostenintensiv für mich war. Mich stört auch nur kosmetisch mein Überbiss und Rücklage UK. Welchen Fehlstand hatte den Deine Mutter? Wurde das von der KK bezahlt?
achso Dr. Bull kenne ich nur aufgrund seiner sehr guten Reputation.
LG

zuckerschnecke
17.05.2007, 16:06
Meine Mutter hatte eine mandibuläre Retrognathie - also eine Unterkieferrücklage. Das hat bei ihr die Kasse bezahlt. Wenn das bei Dir nicht bezahlt wird, liegt das daran, dass die Fehlstellung nicht so stark ausgeprägt ist. Ab einer bestimmten mm-Verlagerung wird das auch von der Kasse für Erwachsene bezahlt. Um wieviel mm müßte denn bei Dir verlagert werden?

Ach ja, der Zahnarzt meiner Mutter sah auch nie darin eine Notwendigkeit; sie hat nach meiner OP erst mal informiert und dann in Krefeld auch in sehr guten Händen gewesen.

LG, Zuckerschnecke

februarsternchen
17.05.2007, 17:01
Hallo Zuckerschnecke,
danke für deine prompte antwort:blume:
Interessant, dass der Zahnarzt deiner mutter das auch nie für notwendig hielt. Ist sie dann direkt zu Herrn Bull gegangen?
Bei mir sind es geschätzte 4mm die der Unterkiefer nach vorne geschoben werden müsste.
LG

zuckerschnecke
17.05.2007, 18:53
Bei meiner Mutter waren es 9 mm. Das ist meines Wissens die maximale Verlagerung, die in Krefeld in einer Sitzung vorgenommen wird.
Ja, sie ist direkt zu ihm gegangen; er wurde ihr von ihrem Kieferorthopäden empfohlen.

LG, Zuckerschnecke

evita81
18.05.2007, 08:24
Das klingt schon nach einer krassen OP. Meine Schwester und andere Familienmitglieder hatten auch echt fiese OPs am Kiefer; Zahnregulierung ist bei uns ein leidvolles Thema! Wie auch immer, keiner hat es je bereut.

Ich habe voll Schiss vor dem Zahnarzt, deswegen hier meine Tipps für derartige OPs:
- Bachblüten Rescue Remedy kaufen und einige Tage vorher einnehmen, das beruhigt sehr
- nimm einen Walkman mit lauter Musik mit (AC/DC, oder anderen Rock/Metal)
- Zur besseren Heilung kann man Bromelain (Ananasenzym) in der Apotheke kaufen. Hilft gut und ist alles natürlich
- bei jemandem bleiben nach der OP der einem Unterstützung gibt (Freunde, Familie...)

Du ist alles für den Fall, dass du es machen willst. Letzlich ist es deine Entscheidung.

ducksy
19.05.2007, 13:53
@evita81: Die OP, die Sunshine beschreibt, wird garantiert stationär und unter Vollnarkose durchgeführt. Der laute Walkman ist daher (zumindest für die OP an sich) überflüssig.

@sunshine: Ich habe vor gut zwei Jahren eine Oberkiefervorverlagerung und -kippung durchführen lassen. Diese war bei mir medizinisch notwendig geworden, nachdem ich nach einer vorangehenden Kiefergelenksoperation nur noch Kontakt auf einem Zahn hatte und ohne Schiene gar nicht mehr essen konnte. Durch die medizinische Notwendigkeit hat meine Krankenkasse die Behandlungskosten komplett übernommen, für mich fielen jedoch über den gesamten Behandlungszeitraum Zuzahlungen in Höhe von mehreren hundert Euro an (für eine Studentin ganz schön viel). Die OP an sich war weniger problematisch als angenommen. Es ging mir recht schnell wieder ziemlich gut, ich wurde nach sechs Tagen entlassen und konnte auch schon nach einigen Tagen wieder halbwegs normal essen (nur sehr langsam). Dennoch stehe ich solchen OPs sehr kritisch gegenüber. Ich würde niemandem dazu raten, wenn es nicht wirklich notwendig ist. Bei mir wurde nur der Oberkiefer verschoben. Ich habe aber bis heute das Gefühl, er liegt in einer künstlichen Position, muss oft den Kiefer hin- und herbewegen, um die richtige Bissposition zu finden. Sie fühlt sich noch immer fremd an. Außerdem habe ich ein paar Wochen nach der OP sehr schlimme Nackenprobleme bekommen, die offenbar eine Folge der OP waren. Wer solch eine OP über sich ergehen lässt, sollte sich meiner Meinung nach einige Termine bei einem Physiotherapeuten gönnen, um die Muskulatur locker zu halten und Verspannungen vorzubeugen. Es mag aber auch Veranlagung sein. Ich bin auch Kiefergelenkspatientin und habe sowieso Nacken-/Rückenprobleme, die mit dem KG zusammenhängen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du die für dich richtige ENtscheidung triffst.

zuckerschnecke
19.05.2007, 23:44
Stimmt Ducksy, der Physiotherapeut ist noch ein guter Hinweis. Da bin ich auch hingegangen.Vielleicht sollte eine mögliche Folge auch noch erwähnt werden: insbesondere bei der Verlagerung des Unterkiefers kann ein Teil des Gesichtes taub werden bzw. bleiben. Bei mir ist das im Bereich des Kinns. Bei Unterkiefer-OP's ist das häufiger, weil einer der großen Gesichtsnerven dort entlang laufen. Muss aber auch nicht eintreffen.

SmokeWoman
20.05.2007, 21:29
Hallo Sunshine,

ich kann ein wenig nachfühlen, wie es Dir geht - im letzten Herbst habe ich fast das selbe gepostet wie Du. Ich habe auch eine Kiefer-Op vor mir. Allerdings nur eine Verlagerung des Oberkiefers, gedehnt muss er nicht werden.

Was mir sehr geholfen hat, ist das Progenica-Forum (progenica.de ..okay, ich weiß, wir sollen hier nicht verlinken, aber dieses Forum ist einfach sehr informativ...).

Hattest Du schon den ersten Termin beim Kieferchirurgen? Was plant er? Alles auf einmal, oder zunächst nur das Dehnen des Oberkiefers (Gaumennahterweiterung), und erst später die Oberkieferverlagerung?

Auf jeden Fall alles Gute - und mach Dich nicht verrückt, sowas hört sich zunächst immer grauenhaft an - oft ist es dann aber doch nicht ganz so schlimm.

Liebe Grüße............................................. ......Smoke

Sunshine_21
21.05.2007, 18:36
Hallo SmokeWoman,

erst mal danke für deinen lieben Beitrag.

Wenn ich den Aachener Chirurgen, bei dem ich bereits war, richtig verstanden habe, wovon ich mal ausgehe, sollen wirklich alle Eingriffe in einer OP erfolgen.

Ich habe nicht nur Angst vor möglichen Schmerzen nach einer solchen OP, auch davor, dass evtl. etwas "schief" gehen könnte, oder dass ich nicht mehr aussehe wie ICH, wie bereits Zuckerschnecke die Erfahrung gemacht hat.

Aber andererseits möchte ich diese OP unbedingt, habe die letzten Jahre so sehr darunter gelitten, immer aufpassen wenn einem nach lachen zumute ist, immer die Lippen zusammen pressen.
Obwohl mich viele aus meinem Freundeskreis überhaupt nicht verstehen können, und immer Komplimente machen bzgl. meines Aussehens....
Aber das ist ja oft der Fall, solange man selbst nicht dasselbe Problem hat fällt es vielen schwer nachzuvollziehen wie der andere sich fühlt.

Wie auch immer, aus welchem Grund möchtest du diese OP?
Was stimmt mit deinem Kiefer nicht?

Liebe Grüße

Sunshine

Inaktiver User
22.05.2007, 08:02
Hi Sunshine,

könnte Dir auf jeden Fall noch die Uni Köln empfehlen, Prof. Dr. E. Zöllner ist dort Chefarzt. Und wenn es nur als 2. oder 3. Meinung ist....

Hast Du mal mit Deiner Krankenkasse geklärt, inwieweit die sich beteiligen?

Der Chirurg, der Dir die OP vorgeschlagen hat und auch diese Kosten genannt hat, arbeitet der mit einem Krankenhaus zusammen oder wer bzw. wo sollst Du operiert werden?

Fragende Grüße, Andrea

Sunshine_21
27.05.2007, 14:14
Hallo Teetante,

vielen Dank für deine Empfehlung.
Mit der KK habe ich bis jetzt noch nicht gesprochen.

Mein Kieferorthopäde arbeitet mit dem Kieferchirurgen aus Aachen zusammen. Die OP würde somit auch in Aachen erfolgen.

Liebe Grüße

Sunshine