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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kündigung Unfallversicherung



roo81
13.05.2007, 19:53
Hallo!

Ich kümmere mich gerade um die Versicherungen meiner Mutter, u. a. hat sie zwei Unfallversicherungen laufen. Zum Glück ist eine mit Beitragsrückgewehr, hier entsteht also kein finanzieller Schaden.

Trotzdem würde ich natürlich die andere zum frühstmöglichen Zeitpunkt kündigen. Nun wurde der Vertrag zum 01.04.2007 aufgrund der "allgemeinen Wertentwicklung" angepasst. Dazu steht: "Selbstverständlich haben sie die Möglichkeit, der Vertragsanpassung innerhalb von 2 MOnaten nach Erhöhungstermin zu widersprechen." Dann würde die Erhöhung automatisch rückgängig gemacht. Heisst das dass ich auch innerhalb dieser zwei Monate die Versicherung kündigen kann? Im Internet habe ich dazu nur gefunden, dass man eine Versicherung einen Monat nach Beitragserhöhung kündigen kann.

Wäre toll wenn mir jemand weiterhelfen könnte!

Inaktiver User
13.05.2007, 22:55
Hallo.

Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr sind in den meisten Fällen wie "Betrug am Kunden". Da ist wohl einem Vermittler der eigene Geldbeutel sehr viel näher gewesen als der Kundennutzen...

Die Formulierung
Zum Glück ist eine mit Beitragsrückgewehr ist deshalb wohl fehl am Platz.

Beide Verträge gehören auf den Prüfstand. Zur Kündiung stellt sich die Frage nach den Laufzeiten. Kundenorientierte Vermittler schließen nur Jahresverträge ab. Aber vermutlich hat auch hier der Vermittler voll in die Provisions-Tüte gegriffen und Langzeitverträge vermittelt...

Aus eine Dynamikerhöhung ergibt sich jedenfalls kein Kündigungsrecht. Eine Kündigung ist immer zum Ende des Vertrages (meist mit einer Vorlauffrist von 3 Monaten) zu kündigen oder binnen 4 Wochen nach Regelung eines Schadensfalles...

Schöne Grüße

justii

roo81
14.05.2007, 14:24
Hallo,

keiner der Verträge soll auf den Prüfstand, sondern es sollen beide so schnell wie möglich gekündigt werden. Die eine läuft jeweils ein Jahr, die andere leider bis 2010. Aber da müssen wir uns dann wohl leider mit den üblichen Fristen zufriedengeben.

Mit wieviel Rückzahlung kann man den rechnen bei Beitragsrückgewehr? Ich habe leider die Versicherungsbedingen (noch) nicht hier.

Gruß,
roo

Inaktiver User
14.05.2007, 18:47
Hallo roo81.

Das kann man leider nicht sagen, da die Rückzahlung von einigen Faktoren abhängig ist, die hier nicht bekannt sind. Rechne aber damit, daß deutlich weniger herauskommt als Du vermutest...

Wenn Ihr die Verträge kündigt, dann denkt bitte nicht nur an das eingesparte Geld sondern auch daran, daß mit zunehmendem Alter die Unfallhäufigkeit stark ansteigt und mit zunehmendem Lebensalter auch die einzelnen Verletzungen gefährlicher werden.

Ihr kündigt die Verträge und die Mutter hat bei einem Unfall das Problem, nicht versichert zu sein. Mit zunehmendem Alter (und evtl. auch mit Vorerkrankungen) ist es auch bei der Unfallversicherung immer schwerer, neuen Versicherungsschutz zu bekommen...

Eine ersatzlose Kündigung nenne ich nicht "ich kümmere mich um die Versicherungen meiner Mutter" sondern halte ich für verantwortungslos und gefährlich. Kündigen kann jeder - sich kümmern ist etwas anderes...

Schöne Grüße

justii

roo81
15.05.2007, 18:37
Schön wenn jemand meint eine Situation beurteilen zu können ohne die weiteren Umstände zu kennen. Ich finde es unglaublich dass du meinst meine Handlungen als verantwortungslos und gefährlich beurteilen zu können. Vielen Dank für die Infos, ansonsten habe ich kein Interesse mehr an Aussagen von dir.

Inaktiver User
15.05.2007, 19:55
Hallo roo81.

Das hast Du nett gesagt, allerdings hast Du in einem öffentlichen Forum gefragt und ich habe meine Meinung gesagt, indem ich auf ein paar Punkte hingewiesen habe, die man nicht vergessen sollte.

Daß Du allerdings nur an Meinungen interessiert bist, die Dir nach dem Mund reden, hättest Du vielleicht vorher sagen sollen *lächel* Ich neige allerdings dazu, mir den Mund nicht verbieten zu lassen. Schade allerdings, daß Du Anregungen so negativ aufnimmst, wo doch allein schon an der Beurteilung der "Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr" ersichtlich ist, daß wichtige Informationen fehlen oder ignoriert werden.

Daß ich die Hintergründe nicht kenne, da hast Du allerdings recht. Allerdings gebe ich den schwarzen Peter zurück, denn ich kann nur auf das Bezug nehmen, das Du offen mitgeteilt hast. Auf Sachen, die Du verschweigst kann ich nicht korrekt antworten...

Vielleicht liegt es genau an diesem Umstand, daß Du hier (außer meiner Meinung) so viele Antworten erhalten hast *lächel*

Aber ich erlebe das doch gelegentlich. Erst wird nur die Hälfte erzählt oder Sachen bewußt verschwiegen und dann soll man trotzdem die fehlenden Informationen wissen... Ich bin zwar gut aber hellsehen kann ich nicht *strahldichan*

Schöne Grüße

justii

roo81
17.05.2007, 13:50
Du kannst mir ruhig deine Meinung sagen und du sollst auch nicht fehlende Informationen raten.

Du kannst mir sagen daß du dringend zu einer Unfallversicherung rätst. Du kannst mir auch gerne sagen daß ich mit meiner Annahme daß Beitragsrückgewähr bedeutet daß man den Beitrag zurückbekommt total falsch liege.

Du kannst mir aber nicht vorwerfen ich würde mich nicht um meine Mutter kümmern und verantwortunslos und gefährlich handeln, da du die Situation nicht kennst. Und da geht es nicht darum ob ich etwas mitteile oder nicht. Mir fallen spontan mehrere Situationen ein in denen ein Unfallversicherung unnötig oder nicht möglich ist, die eine oder andere kannst du dir sicherlich auch vorstellen. Nur weil ich dir eine private Situation nicht offenlege heißt daß nicht daß du mich beschimpfen darfst. Ich empfinde es nämlich nicht als Meinung von jemandem verantwortungslos genannt zu werden.

Inaktiver User
17.05.2007, 14:24
Hallo.

Bevor Du mir hier noch mehr in den Mund legst:
Ich habe nicht gesagt, daß Du dich nicht um Deine Mutter kümmerst (davon war gar nicht die Rede) sondern ich habe meine Meinung gesagt zu Deiner Aussage "Ich kümmere mich um die Versicherungen meiner Mutter".

Und sicher gibt es Situationen, in denen jemand keine Unfallversicherung machen kann (z.B. aufgrund Vorerkrankungen). Darum geht es aber offensichtlich nicht, sondern es geht darum, daß Deine Mutter den Versicherungsschutz verliert, weil Du diesen wegkündigen willst.

In welcher Situation ist eine Unfallversicherung unnötig?
Jeder durch einen Unfall invalide Gewordene wird Dir hierzu eine eindeutige Antwort geben. Egal ober nun eine Unfallversicherung hatte oder ob er keine hatte...

Ich bleibe also bei meiner Meinung. Umso mehr, als Du uns hier sagst, man solle/dürfe nicht nach den Hintergründen fragen, gleichzeitig aber versuchst, vorzuschreiben was ich zu denken und zu sagen habe...

Warum fragst Du eigentlich, wenn Dich andere Meinungen nicht interessieren und Du auch Informationen für eine klare Meinungsbildung verweigerst? Vielleicht weil Du ganz tief in Dir spürst, daß Deine Entscheidung doch nicht ganz 100%ig sein könnte? Ich vermute hier einfach mal (so kennst Du mich ja).

Schöne Grüße

justii