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feelerlos
13.05.2007, 11:41
Ich möchte hier einmal zeigen, wie die Kritiker an der Evolutionstheorie vorgehen und wo ihre Tricks liegen.
Die sind nämlich recht clever.

Ich habe dazu einen Artikel aus: http://www.kreuz.net/article.5181.html
kopiert und gebe dazu gleich die Kommentare dazwischen, wer den Artikel ohne mein Komment "genießen" will kann obige URL wählen.

Also der Originaltext erscheint hier in schwarz, Kommentare in navy und die Bilder muss man per Addy anklicksen.

Mathematisch völlig unwahrscheinlich
Schon Kompromißaussagen wie „Die Evolution erklärt nicht alles“ sind problematisch. In Wahrheit erklärt diese Theorie nichts. Von Wilhelm Overhoff.(kreuz.net)
Aff als Denker vor Menschen?schädel (http://www.kreuz.net/article/article.5181.jpg)

„Das Prinzip der Evolution ist so schlicht, daß man es einem anderen in einer Minute erklären kann.“
Das behauptete der Philosoph Daniel Dennett, der Anführer von „Brights“, der führenden Atheistenorganisation in den USA in der Weihnachtsausgabe des Wochenmagazins ‘Spiegel’ 2005.

Nun läßt sich aber in einer ebenso kurzen Zeit diese Behauptung auch als falsch entlarven.

Der Begriff ‘Evolution’ – zu Deutsch Entwicklung – ist vielschichtig, im Sinne des Darwinismus sprachlich sogar falsch, denn entwickeln läßt sich nur Vorhandenes.
Klar! Die Evolutionstheorie WILL ja auch nicht die Entstehung des ersten Gens erklären sondern geht von einer ersten vorhandenen sich replizierenden DNS-Einheit aus.
Kürzlich wurde organisches Material sogar ohne Planet frei im All mit dem Spektroskop ermittelt.

Der Neodarwinismus kennt aber keinen Plan, kein Programm, nicht einmal eine Idee, die sich entwickeln, entfalten ließe.
Doch, er kennt den Plan zu überleben!

Nach der atheistischen Evolutionslehre ist der Mensch das Produkt von reinen Zufällen.
"Reine Zufälle" mögen immer wieder vorkommen, (je nachdem wie man sie definiert) wie beispielsweise bei klimatischen Katastrophen oder bei Meteoriteneinschlägen oder Grabenbrüchen und anderen geologischen Ereignissen, welche allerdings aus der Sicht der Physik auch nicht rein zufällig, sondern durch Vorhandensein bestimmter Druckverhältnisse und Reibungskoeffizienten zustande kommen.

Theistische Vertreter dieser Lehre möchten erklären, daß diese Zufälle zur Schöpfungsstrategie gehören. Kann aber Gott gewollt haben, was er dezidiert nicht gewollt hat, wie es der Begriff ‘Zufall’ ausdrückt?
Du sollst Dir kein Bildnis machen von Deinem Gott, also sollst Du auch ganz bestimmt nicht meinen, nachvollziehen zu können was Gott gewollt hat, oder meinst Du soooo clever zu sein, dass Du Gottes Motivation durchschaust?

Darwin und seine Anhänger konnten noch nicht wissen, daß der menschliche Organismus die Realisation der Herstellungsinformation ist, die sich auf der DNS befindet.
Das ist zum Verstehen der Evolutionslehre überhaupt nicht notwendig:
Was überlebt wird sich weiter erhalten, was nicht überlebt eben nicht. Dazu braucht es nicht einmal Biochemie.

Dieses Erbmolekül wurde erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts entdeckt.
Die genetische Information ist einem Computerprogramm vergleichbar, nur unendlich komplexer als alle Software, die bisher geschrieben wurde.
nein, nicht komplexer, aber sehr umfangreich und mit Finessen der Zusammenwirkung verschiedener Baubefehle.
Computer haben allerdings meist nicht das Programm, sich selbst neu zu bauen und besser. Das gibt es zwar, aber die Regel ist es nicht.
Der Hauptzweck der DNS ist es aber, ein Lebewesen zu schaffen, in dem sie weiter existieren kann und womöglich besser als zuvor.
Die DNS enthält Befehle für die sie tragende Zelle dafür, wie sich diese teilen soll und wie sich die geteilten Gewebe differenzieren sollen und am Ende auch einige Befehle, wie der entstehende Phänotyp sich verhalten soll, beispielsweise um Nahrung zu finden oder einen Partner.

Nur wenn diese Information – also das Programm – geändert wird, entsteht ein verändertes Produkt.
Genau! Bravo, und wodurch es verändert wird ist relativ belanglos.

Es geht gleich weiter, :blumengabe:

feelerlos
13.05.2007, 11:54
Einigkeit besteht heute darin, daß der Markt – das heißt: die Selektion – keine automatische Rückkoppelung von Information in den Informationsspeicher (z.B. von der Umwelt in die DNS) bewirken kann, wenn sich zeigt, daß eine bessere Anpassung der Produkte an die Bedürfnisse des Marktes oder der Umwelt nützlich oder nötig wäre.
Na das war ja mal ein Hupferl von der DNS zur Marktwirtschaft!

Evolution ist also Evolution (Entwicklung) von Herstellungsinformation, gleich (weil gleichen Naturgesetzen unterworfen) ob es sich dabei um die (automatische) Produktion von menschlichen Organismen oder Maschinen handelt.
Wieso von menschlichen? Von allen Organismen. Und bei Maschinen ist immer noch ein Gehirn beteiligt, dies allerdings unterliegt den biologischen Evolutionsgesetzen. Gehirne können aber völlig neue Erfindungen machen, indem sie meistens Homologien und Analogien mit einander benutzen und beispielsweise eine Produktionsmethode aus der Mechanik in die Chemie transportieren.

Soll ein Produkt also verbessert werden, ist vorher die Information zu verändern.
Die Evolution ist einfacher: Wenn sich ein Organismus nicht durchsetzen kann, d.h. nicht genügend fertile Nachkommen bilden kann um in überlebensfähiger Anzahl erhalten zu bleiben, stirbt er eben aus. Vielleicht aber hat eine Variante desselben Bauplans genau jene Eigenschaften, welche zu den veränderten Umweltbedingungen passen, im Falle der Klimaerwärmung wäre das Hitzeverträglichkeit und geringer Feuchtigkeitsverbrauch. Da werden wieder einige Reptilien einen Boom erleben.

Ein Theorie wider die Realität

Erbschäden statt neuen Arten
http://www.kreuz.net/photo.137.html
(Darstellung eines Stammbaumes mit einer Wurzel gegenüber vierer Stammbäume mit je einer Wurzel)
Die Evolutionstheorie glaubt, alle Lebewesen hätten einen gemeinsamen Stammbaum.
Die Schöpfungslehre vertritt dagegen eine unabhängige Entstehung verschiedener Grundtypen durch einzelnee Schöpfungsakte Gottes.

Ja, die große Frage ist aber, wieso braucht die Schöpfungslehre das? Inwieweit ist es weniger Schöpfung, wenn die Schöpfung nach den Regeln der Evolutionslehre schöpft?
Die schöpferische Kraft ist dennoch nötig und unerklärt, nämlich, wieso das Ganze überhaupt vonstatten geht und wieso z.B. das Universum überhaupt einen Urknall vollzogen hat, oder pulsiert. Nicht einmal die Kraft, die eine befruchtete Eizelle (Zygote) sich teilen macht ist geklärt.

Der Glaube, sowohl jener an eine göttliche Geamtursache und Überwachung, als auch der Glaube an keine Überwachung und Ursache bzw. das Ausschließen derselben sind einfach bequeme "Lösungen" der Tatsache, dass wir letztlich wirklich nichts wissen.
Die einen Gott dazu zu Hilfe nehmen sind bequem, weil sie damit alles erklären können, die einen Gott ausschließen sind bequem, weil sie damit unangenehme Konsequenzen ihrer Handlungen ausschließen.

http://www.kreuz.net/photo/photoimage.1184.2.jpg
(Darstellung einer Entwicklung auf einer Linie gegenüber einer Entwicklung aus einem Punkt sternförmig in verschiedene Richtungen)
Makroevolution ist die von der Evolutionstheorie angenommene Entstehung völlig neuer Organe, Strukturen und Bauplantypen.
Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Makroevolution
Makroevolution bezeichnet einen Evolutionsvorgang, der oberhalb der Art-Ebene stattfindet. Von der Makroevolution ist die Mikroevolution zu unterscheiden, die für Veränderungen innerhalb einer Art verantwortlich gemacht wird. Zitatende.
Von neuen Organen ist hier nicht zu reden, neue Organe bilden sich gewiss nicht in einer Mutation, sondern bedarf es dazu meist mehrere Millionen Jahre.

Mikroevolution ist die – im Gegensatz zur Makroevolution – in der Natur beobachtbare Entwicklung innerhalb eines Grundtyps (geschaffene Art).

Zitat aus Wikipedia: Während einige Evolutionsbiologen den Begriff "Makroevolution" verwenden, lehnen andere die Differenzierung von Makro- und Mikroevolution ab, da sie eine eindeutige Abgrenzung suggerieren würde. Sie betonen, dass die Mechanismen die gleichen sind, lediglich bei größeren Zeiträumen zusätzliche Aspekte zum Tragen kommen haben. Sie sprechen daher von Makroevolution eher als einen einzigen zusammenhängenden Mechanismus der Evolution, ausgehend von den Prozessen der Artbildung. Die Trennung wird oftmals von Kreationisten aufgegriffen und als Angriffspunkt für eine Argumentation benutzt, mit der sie die Evolutionstheorie kritisieren wollen (Evolutionskritik). Ende Zitat.

Die so genannte Makroevolution ist einfach jene, welche früher statt gefunden hat und sonst nichts.

http://www.kreuz.net/photo/photoimage.1186.7.jpg
(Darstellung von 4 Giraffen mit unterschiedlich langen Hälsen)
Die Evolutionstheorie benützt gewöhnlich Beispiele der Mikroevolution, um damit die Makroevolution zu rechtfertigen.
Nein, diese Behauptung ist einfach nur falsch.

So die Theorie von Jean Baptiste de Lamarck (+1829):
Die Giraffe hat das „Bedürfnis“ an höheres Laub der Akazien heranzukommen. Der vermehrte Gebrauch des Halses entwickelt eine höhere Gestalt.

Das ist eine völlige Verdrehung:
Offenbar haben die Giraffen und die Akazien eine gegenseitige Beeinflussung auf einander genommen:
Sie standen ungefähr im Gleichgewicht und von den Akazien waren jene im Vorteil, welche die Blätter höher trugen.
Dadurch waren auch die Giraffen mit längeren Hälsen eben fitter, weil sie besser ans Futter kamen und so immer genügend hatten, während die kurzhalsigen Varianten der Giraffen eben stiften gingen, keine Partner bekamen, da sie nicht ernährt und fortpflanzungsfähig aussahen und somit eben schlechtere Chancen hatten auf dem Partner"markt".
Dadurch wurden die langhalsigeren Giraffen eben zahlreicher und überlebten auch Dürrezeiten und ähnliche Probleme, sogar in einem Flussdurchgang haben sie den Vorteil, den Kopf höher zu tragen.

http://www.kreuz.net/photo/photoimage.1188.2.jpg
(Darstellung von 4 Köpfen von Darwinfinken)
Auch Charles Darwin (+1882) beobachtete Mikroevolution, nämlich sichtbare Änderungen in den Proportionen der Schnäbel von Finkenarten. Er interpretierte sie jedoch als Entwicklung der verschiedenen Vogelarten aus unbekannten, Eidechsen-ähnlichen Urformen.
Man weiß aber seit kurzem, daß sehr wahrscheinlich nur ein einziges Gen die Schnabelproportionen der Darwinfinken bestimmen kann.

Das ist überhaupt nicht relevant, wie viele Gene es braucht um eine Veränderung zu bewirken.

Die Darwinfinken: Zitat aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Darwinfinken
Unter Darwinfinken oder Galápagos-Finken versteht man eine Gruppe von Singvogelarten, die auf den Galápagos-Inseln vor der Küste von Ecuador und zusätzlich mit einer Art, dem Kokosfinken (Pinaroloxias inornata), auf der zu Costa Rica gehörenden Cocos-Insel vorkommen. Es handelt sich dabei um 13 sehr eng verwandte Arten, die alle von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen (siehe auch adaptive Radiation). Ihre nächsten Verwandten sind nicht – wie der Name nahelegen würde – die Finken, sondern finkenähnliche Singvögel, die heute zu den Tangaren (Thraupidae), manchmal auch zu den Ammern (Emberizidae) gerechnet werden.

Charles Darwin entdeckte die später nach ihm benannten Finken bei seiner Weltreise mit dem englischen Forschungsschiff HMS Beagle im 19. Jahrhundert. Sie sind einer der Beweise, welche Darwin anführt, dass die heute lebenden Arten sich aus anderen Ursprungsarten entwickelt haben müssen. Sie spielen weiterhin eine wichtige Rolle bei der Erforschung der Mikroevolution, wie das Forscherehepaar Rosemary und Peter Grant in dem Werk The Beak of the Finch von Jonathan Weiner, zu deutsch "Der Schnabel der Finken", darstellen konnte.

Die oben genannten Aussagen wurden im 20. Jahrhundert nicht mehr Darwin, sondern anderen Naturwissenschaftlern zugeordnet. Man nimmt an, dass Darwin die Beobachtungen verschiedener Ornithologen zusammenfasste und schließlich die Finken "Darwinfinken" taufte. Obwohl die Finken wahrscheinlich nicht von Darwin entdeckt worden sind, behielt man den Ausdruck Darwin-Finken bei.

Darwinfinken sind etwa 20 Zentimeter groß und unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Form und Größe ihres Schnabels sowie ihre unterschiedlichen Lebens-, speziell Ernährungsweisen. Auch ihre Gesänge sind unterschiedlich. Ende Zitat

http://www.kreuz.net/photo/photoimage.1187.5.jpg
(Darstellung eines nur am Hals gestreiften Zebras = Zebroid: Pferd mit Zebra gekreuzt.)
Zu einem Grundtyp – geschaffenen Art – gehören alle biologischen Arten, die miteinander direkt oder indirekt über Kreuzungen verbunden sind.
Die Fruchtbarkeit der Nachkommen wird nicht gefordert, da biologisch nur wenig dazugehört, um zwischen zwei Individuen Sterilität hervorzurufen.
Im Bild: Das unfruchtbare Zebroid – die Kreuzung zwischen Pferd und Zebra. Dessen Existenz beweist, daß Pferde und Zebras zum selben Grundtyp – den „Pferdeartigen“ – gehören, zu dem auch die Esel zählen.
Damit gemeinsame Nachkommen möglich sind, müssen zwei Tierarten in allen genetischen Details außerordentlich ähnlich sein.

Das ist ein Beleg für eine Verwandtschaft. Erforderlich für eine weitere Entwicklung einer Kreuzung ist aber die Fruchtbarkeit des Jungen unbedingt, denn ein unfruchtbares Wesen is von Grund auf bereits mit seinem Tod ausgestorben.


Es geht bald noch einen Post weiter :freches grinsen: :blumengabe: :blumengabe:

feelerlos
13.05.2007, 12:17
http://www.kreuz.net/photo/photoimage.1189.5.jpg
Darstellung der Erdzeitalter nach Häckel und wie der Autor sagt gegenübergestellt zu seiner Auffassung der modernen Variante:

Eisenzeit n. Haeckel: 300´000 J <--> modern: 10´000 J
Känozoikum
Erdneuzeit n. Haeckel: 3´000´000 J <--> modern: 55´000´000 J
Erdzeitalter n. Haeckel: 11´000´000 J <--> modern: 203´000´000 J
Paläozoikum =
Erdaltertum n. Haeckel: 34´000´000 J <--> modern: 282´000´000 J
Präkambrium n. Haeckel: 52´300´000 J <--> modern: 3310´000´000 J
Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kambrium
Das Präkambrium umfasst eine Zeitdauer von rund 4 Milliarden Jahren (Ga), vom Zeitpunkt der Entstehung der Erde vor ca. 4,55 Milliarden Jahren (Ga) bis zum Beginn des Kambriums vor ca. 543 Millionen Jahren (Ma).
Total: n. Haeckel: 100´300´000 J <--> modern: 3850´010´000 J

Unklar ist es, wie der Begriff "Erdzeitalter" hier als einzelnes Zeitalter mit Datierung herein rutscht
die Erdzeitalter kann man hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdzeitalter
http://de.wikipedia.org/wiki/Geologische_Zeitskala

Nur kurz die Namen:
Phanerozoikum Die etwa 4,55 Milliarden Jahre seit der Entstehung der Erde
Unklar ist auch der Begriff Eisenzeit, da die Verhüttung von Eisen nicht überall gleichzeitig vonstatten ging. Eisenzeit bezogen auf alle Völker ist etwa wie Pubertät: Individuell.
Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenzeit
So zählt der Anfang der Eisenverhüttung und -bearbeitung in manchen Regionen zur Vorgeschichte (z. B. Mittel- und Nordeuropa) und in manchen zur Frühgeschichte (Mittelmeerraum, Vorderer Orient, China, Indien). Für Mitteleuropa wird der Begriff Eisenzeit nur auf vorgeschichtliche Perioden angewandt, in Nordeuropa wird unterschieden zwischen "vorrömischer Eisenzeit" (als vorgeschichtliche Periode) und "römischer Eisenzeit" (als teilweise frühgeschichtlicher Zeitraum, synonym zum in der deutschen Forschung üblichen Begriff Römische Kaiserzeit)


Evolutionsbiologen sind gezwungen, den qualitativen Unterschied zwischen Mikroevolution und Makroevolution auszublenden.
Die falsche These lautet: Mikroevolution + Zeit = Makroevolution.
Die These ist nicht falsch, sie ist richtig und so logisch wie, dass ein Stamm, der sich im Wachstum früh in zwei Sprosse teilt eben zwei grosse Stämme neben einander wachsen lässt.
Um den offensichtlichen Fehler zu umgehen, muß der Faktor Zeit immer unüberschaubarer werden.
Das muss er nicht, sondern das tut er ganz von selber, weil Sie ja auch nicht mehr richtig erinnern können, was sie in Ihrem dritten Lebensjahr am 5. Donnerstag um viertel nach sechs getrieben haben, oder?

http://www.kreuz.net/photo/photoimage.1185.jpg
(Abbildung eines Pinguinalbinos)
Die Evolutionstheorie behauptet die Entstehung von neuen Tierarten und -gattungen mit qualitativ neuen, grundtypüberschreitenden Eigenschaften – etwa die Entstehung von Flügeln bei Pferden statt nur Größenzunahme oder Änderung der Fellzeichnung.
Darum gibt es ja so viele Flügelpferde gggg :freches grinsen:
Im Bild: Albino-Pinguin entstanden durch Verlust der Fähigkeit, Farbstoff herzustellen.
Dies kann im Ausnahmefall einmal nützlich sein. Fast immer sind Mutationen schädlich. Darum betreiben die Zellen einen großen Aufwand, ihre Erbinformation fehlerlos zu kopieren.

Das ist richtig, aber die "Kopiertreue" ist eben über die Jahrmillionen hinweg doch auch kreativ.

Willkürliche zufällige Eingriffe in ein solches Programm, z.B. in das Erbmolekül, sind naturgemäß schädlich.
Nein, das kann man so nicht sagen, dazu ist die Gentechnologie noch viel zu jung. Wenn dem so wäre könnte man beruhigt an Erbinformationen rum basteln und fliegende Elephanten oder logisch denkende Missionare herstellen.

Deshalb bleiben auch Laborexperimente wie etwa an der Fliege Drosophila selbst über tausend Generationen hinweg und an Millionen von Exemplaren ohne den geringsten erhofften Erfolg.

Was war denn Ihrer Meinung nach erhofft?

Ebenso zeigen die radioaktiven Verstrahlungen in der ehemaligen Sowjetunion und Japan an den Billionen betroffenen Organismen, soweit beobachtet wurde, nur Verfall, das heißt, ein noch nicht absehbares Ende des Erbverfalls, Monsterbildung und Tod.
Oh, wer hatte denn zeit gleich Billionen zu untersuchen?
Es ist hinlänglich, wenn unter den Billionen ein eiziger Organismus ist, der mit einem Partner zusammen sich vermehren kann, wenig natürliche Feinde hat und unbemerkt eine Population bilden kann, welche den normalen Vererbungsgesetzen folgt.
Den Albino kennt man aus der Inzucht sehr wohl, weniger als Schaden von radioaktiver Strahlung.

Nach einem Fernsehbericht sind auch bei Kindern von Vätern, die lange an Radargeräten gearbeitet haben, nicht selten Erbschäden aufgetreten.

Ja, und bei Röntgenassistenten wohl auch und bei Ärzten oder Zahnärzten die sich nicht schützen und bei Piloten, welche in 10 000 m Höhe der kosmischen Strahlung ausgesetzt sind?
Es ist völlig unerheblich, wenn 99,99% der Fehlentwicklungen unbrauchbar und letal sind, eine einzige erfolgreiche genügt um eine neue Art zu begründen, soweit sie sich mit den Artgenossen noch paaren kann.
Erzeugte fehler können beispielsweise lokal überlebensfördernd sein, wie die Sichelzellanämie, welche gegen Malaria immun macht.
Dazu Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sichelzellan%C3%A4mie
Der genaue Mechanismus der Malariaresistenz ist zum momentanen Zeitpunkt (Ende 2006) noch nicht bekannt. Dennoch bestehen einige Theorien, deren Zusammenklang eine Vermutung über die Funktion der Sichelzellenanämie als Selektionsvorteil bei Malaria zulassen. Ende Zitat.

Es konnte dabei nie die geringste teleonomische (projektbesitzende) Veränderung, also ein verbessertes Lebewesen oder wenigstens ein besseres Protein, die ansatzweise Bildung einer neuen Art oder dergleichen beobachtet werden.

Die Ursache: In einem stimmigen Pool von Herstellungsinformation erzeugt jeder willkürlicher Eingriff, etwa durch einen Affen, soviel wie ausschließlich Nonsens, eher noch Letales, bringt also in Wiederholungsfällen immer mehr Sand ins Getriebe.
Grund genug, für einen denkenden Gott die Finger weg zu lassen und seine Natur selbst machen zu lassen.

Sollte aber hypothetisch dennoch eine willkürliche Mutation zufällig in die richtige Richtung erfolgt sein, so ist sie für sich noch wertlos. Denn jede merkliche Funktionsänderung – etwa die Ausbildung zweier Arten, auch wenn sie sehr eng verwandt sind – setzt eine große Anzahl unabhängig voneinander erfolgender Mutationen voraus,
Nein, die Mutation kann dominant sein und setzt sich bei jedem Jungen der Mutante durch, wenn sie rezessiv ist umso mehr, bis sie sich eben einschleicht, und, im falle doppelten Vorhandenseins sogar Mode werden kann, dann wird es eine Präferenz bei der Partnerwahl geben.
die nach und nach in der ursprünglichen Art sich häufen und dann – immer noch zufällig – durch den mit der Geschlechtlichkeit entstandenen genetischen Gezeitenstrom rekombiniert werden (Monod) – eine undenkbare Wahrscheinlichkeit!
Diese ganze Absatz ist völlig falsch!
Die Ausbildung zweier Arten kann allein durch lokale Trennung erreicht werden, dann entwickeln sich die Arten auseinander, sogar in relative ähnlichen Umwelten, umso mehr wenn die beiden Umgebungen grundlegende Unterschiede aufweisen wie z.b. Höhe über Meer.

Denn diese Mutationen, sofern sie je entstehen sollten, haben für sich ja noch keinen selektionspositiven Wert und würden als funktionsloses Belastungsmaterial empfunden und herausselektiert.

Falsch, es wird eine ganze Menge Informazion herum geschleppt, welche völlig wirkungslos ist. Die DNS ist so effizient, dass sie sich das offenbar leisten kann, nur weil was überflüssig ist, wird es längst nicht "vergessen" wie man z.B. an männlichen Brustwarzen bei nicht Milch liefernden Brüsten sehen kann.

Freilich kann nur so die Welt ohne Gott erklärt werden und wer blickt hier schon richtig durch? Programme ohne intelligente Pflege unterliegen allein noch dem Naturgesetz der Entropie bzw. dem zweite Hauptsatz der Thermodynamik, wonach komplexe Systeme, sich selbst überlassen, dem schnellen oder langsamen Verfall anheim fallen.

Ja, sofern sie nicht von irgend etwas wie z.B. Leben zum Weitermachen angeregt werden. Systeme haben auch selbsterhaltende Regeln nicht nur die Entropie, die gilt nämlich eher für ein Konglomerat und eine von aussen bewirkte Ordnung, deren Wirkung aufhört, wie z.B. beim Ausschalten eines Magnetfeldes.

Der Darwinismus, der sich wissenschaftlich gibt, ist falsch.
Trööööt! sehr überzeugender Brüller ohne jede Belege, wie man sieht .

Problematisch sind auch Kompromißaussagen wie „Die Evolution erklärt nicht alles“. Tatsächlich erklärt sie nichts.
ebenso

Der Mensch neigt ständig zur Mythenbildung und ein solcher ist der Darwinismus.
Nein, der Mensch nicht unbedingt, der Kreationismus!
Benedikt XVI. sprach im Januar 2007 von einer „ganz positivistisch (gottlos) gewordenen Welt“ und das gewiß nicht nur außerhalb der Kirche.

Der russische Patriarch Alexij II. – ein entschiedener Gegner des Darwinismus – verwies noch Anfang 2007 auf das große Elend, das während des Bolschewismus durch die Evolutionstheorie über Rußland gekommen war.
Allerdings, wenn man den Darwinismus meint politisch anwenden zu müssen, ist das etwa so intelligent, wie die Gentechnologie in Flächendeckender Anwendung über Kontinente.
Abgesehen davon ist es ethisch vollkommen unvertretbar, denn jeder Wurm hat ein Recht zu leben!

Wie sind die Darwinfinken entstanden?
Sie hatten unterschiedliches Futter als Hauptnahrungsquelle.
Nun wird oft auf viele zweckmäßige Veränderungen hingewiesen, wie etwa bei den Darwinfinken.

Solche Varianten eines Grundmusters, die sich auch relativ kurzfristig einstellen können, werden von einigen als entscheidende Evolutionsfaktoren gedeutet.
Die Fristigkeit hat hier keine Bedeutung und Evolutionsfaktoren sind alle fertilen Veränderungen im Genotyp.
Die Fähigkeit zur Anpassung ist aber gewiß nicht durch Zufallsmutation oben beschriebener Art entstanden, sondern durch eine schon vorhandene herauszüchtbare Anlage.
So? Und wieso denn das? Und woher ist diese Anlage gekommen? Die doch wie gesagt auf einem einzigen Allel beruhen soll?

Alle Lebewesen sind der Umwelt, in der sie leben, angepaßt. Wären sie das nicht, so wären sie schon längst ausgestorben.
Das ist richtig, und warum sind sie dann nicht ausgestorben, als sich die Umwelt so verändert hat wie sie das offenbar eben hat?
Und warum SIND so viele ausgestorben von Gottes schönen Geschöpfen?
Waren die von einem anderen Gott?
Vielleicht einem, der zu bekämpfen wäre?
Und Sie finden den Faschismus schlimm?
HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ? :wie?: :wie?:

Der Schlüssel zur Erkenntnis der Entstehung von Lebewesen liegt allein im Wissen um die Herkunft der Information auf der DNS.
Genau!

Der Christ braucht sich die oft abenteuerlichsten evolutionistischen Spekulationen dann nicht zu verinnerlichen, wenn er die Wunder der Evangelien für wahr hält.
Sehr bequem

Denn was in den Evangelien berichtet wird, läßt im Vergleich dazu die Entstehung der Information auf der DNS als leicht erscheinen.
Muss erklärt werden, denn zu sage Gott hats gemacht scheint nicht sonderlich erklärsam.

Wunderberichte zu bezweifeln ist dann nicht möglich, wenn man Fakten gelten läßt.
Oha, und Wunder gibt es immer wieder, das ist wahr

Denn die gleichen Zeichen geschehen, wie von Christus zugesagt, bis auf den heutigen Tag.
Oh, also immerdar dieselben Zeichen des Wandels, dann ist die Endzeit also immer? DAS MACHT SINN!!!!!

Der Autor des Beitrages ist Diplomingenieur und Verfasser des Buches:
„Der große Paradigmenwechsel. Schöpfungstheorie – Evolutionstheorie“
Taschenbuch: 255 Seiten Verlag: Schuder, G; 1. Auflage: 2006 ISBN 3-9806247-3-0.

Hinweis: Das Buch sollte direkt beim Schuder-Verlag, Wiesenweg 3,
D – 83278 – Traunstein bestellt werden.
Nee, besser nicht!





Ende der Durchsage

Yeti
15.05.2007, 08:06
Ja und jetzt?
Evolution findet ständig statt. Man kann es auch Schöpfung nennen. Schöpfung findet auch in Zukunft noch statt.

Daß nicht alles stimmt was Darwin sagte, ist doch normal.
Wußte Heinrich Göbel etwas über die Funktion der Leuchtstoffröhre, der Halogenlampe, des LED-Leuchtmittel?

Wer würde dann die Erfindung Goebels infragestellen? Niemand.

Es gab/gibt im Internet eine ausführliche Studie, daß das Weltall innen und die Erde außen liege. Daß wir mit Raumschiffen um einen Errdenball fliegen, läge an einer optischen Täuschung.

Daß er recht hatte mit seinen Behauptungen, konnte er stets erklären und beweisen. Wenn du am Meer stehst, dann siehst du den Horizont immer höher stehn als den Strand, auf dem du stehst. Trotzden spült das Meerwasser nicht auf den Strand.
So muß also die Krümmung der Erde außen liegen, der gesamte Kosmos also innen, mit der Sonne als Mittelpunkt.

Für Einzelheiten bitte www.debatte.zeit.de durchstöbern!

Viel interessanter sind Theorien über das Aufblähen der Erde. Hierzu gab es auf Phoenix am Sonntagmorgen einen von Arte produzierten Bericht.
Da wird noch einiges auf uns zukommen. Die Plattentektonik wäre damit vollkommen widerlegt.

Inaktiver User
16.05.2007, 19:42
Eben, der nächste evolutionäre Schub kommt durch den Klimawandel ganz bestimmt:

Einige Tierarten werden enorm profitieren, insbesondere Insekten.
Wenige werden sich anpassen müssen, Polar-Bären gehören dazu so gut wie Pinguine.

Wer Tierschutz betreibt ist ein Evolutionärer Messie, also was habt Ihr schon dagegen, wenn Tierarten aussterben?
Wir basteln uns die Diversivität schon selber im Labor, falls nötig, wir sind bereits fleißig daran!

Freuen wir uns auf die Temperaturen und die neuen Arten, alles wird größer wenn es wärmer wird, nur die Intelligenz soll abnehmen, habe ich mal gehört, aber dazu, zum Abnehmen, muss sie ja erst vorhanden sein, also keine Sorge Sasquash, Du wirst Dich sicher an wärmere Temperaturen schnell gewöhnen.

Yeti
16.05.2007, 20:42
Wer Tierschutz betreibt ist ein Evolutionärer Messie, also was habt Ihr schon dagegen, wenn Tierarten aussterben?
Wir basteln uns die Diversivität schon selber im Labor, falls nötig, wir sind bereits fleißig daran!

Es ist erschreckend wenn du so denkst.

Inaktiver User
16.05.2007, 21:39
Es ist genau Deine Art zu denken, nur in die andere Richtung extremisiert.

Yeti
17.05.2007, 18:13
:wie?:

Jonas
17.05.2007, 18:48
:wie?:



Wer Tierschutz betreibt ist ein Evolutionärer Messie, also was habt Ihr schon dagegen, wenn Tierarten aussterben?
Wir basteln uns die Diversivität schon selber im Labor, falls nötig, wir sind bereits fleißig daran!

ich erkenne hier eine sanfte Ironie,...und noch sanfteren Sarkasmus...

Sonst noch jemand?

:smirksmile: