PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Freundinnen mit Familie vs. Singlefreundinnen



Trina75
12.05.2007, 16:45
Hallo, ihr lieben Singlefrauen!
Wie sind Eure Erfahrungen mit Euren Freundinnen mit Familie??
Ich muss vielleicht etwas weiter ausholen, damit meine Frage verstanden wird. Meine Freundin (mit eigener Familie) hat mir vor kurzem mal wieder den Vorwurf gemacht, ich könnte ja gar nicht nach empfinden, wie gestresst, wie müde, wie ausgelaugt sie selber sei. Ich (ohne Mann und Kinder) solle bitte nicht mehr davon reden, wenn ich mal müde etc. bin. Das sei gar kein Vergleich und ich solle mal die Klappe halten. Und überhaupt sei ich doch nichts anderes als ein depressiver Single. Das war schon harter Tobak!
In meinem Leben stehen einige berufliche Veränderungen an, ich ziehe bald weiter weg und durch meine (eher unfreiwillig gewählte) Lebensform kann ich tun und lassen, was ich will - und tue das auch weitestgehend. Klar, dass das den Hauch von Egoismus hat, aber soll ich darauf warten, dass jemand kommt und mir mein Leben gestaltet?? Ich hab doch die Fäden in der Hand.
Wie dem auch sei. Das alles hat (mal wieder) zu einem handfesten Streit geführt und ich hab echt keinen Bock mehr, weiter in diese Freundschaft zu investieren. Das einzige, was mich hin- und hergerissen sein lässt ist die Tatsache, dass ich sehr an ihren Kindern hänge und sie umgekehrt an mir auch...
Was tun??? Sie will nicht mehr mit mir reden, weil sie sich mir nicht gewachsen fühlt... Soweit für's Erste.
Bin mal gespannt auf Eure Antworten!
Es grüßt Euch die Trina!

Inaktiver User
13.05.2007, 14:31
Hallo Trina

Besonders feinfühlig ist Deine Freundin aber auch nicht gerade.

Ich denke, zwei so unterschiedliche Lebensformen - Single- und Familienleben - kann man einfach nicht miteinander vergleichen. Wozu auch? Das Eine ist weder besser noch schlechter oder was auch immer als das Andere - sondern eben schlicht und einfach anders. Natürlich kannst Du als berufstätige Frau genauso müde, abgespannt oder gestresst sein wie jeder andere Mensch. Sowas haben doch Mütter mit Kindern nicht gepachtet.

Und was soll denn dieser komische Vorwurf, Du seiest ein depressiver Single? Finde ich ganz schön unverschämt. Du brauchst Dich doch dafür nicht zu rechtfertigen, daß Du (freiwillig oder nicht) alleine lebst. Kann es sein, daß Deine Freundin ein bißchen neidisch ist, weil Du Dein Leben ganz nach (ausschließlich) Deinen Bedürfnissen gestalten kannst? Das ist für Mütter mit kleinen Kindern ja sicher gelegentlich auch eine verlockende Vorstellung. Ein "perfektes" Leben hat doch sowieso kein Mensch. Während sich viele Singles gelegentlich nach trauter Familie sehnen hätten manche Mütter doch bestimmt gerne mal so richtig viel Zeit für sich selbst... Ich finde übrigens nicht, daß Deine Lebensform irgendwas mit Egoismus zu tun hat. Wer sagt das? Diesen Begriff kann man nur anwenden, um ein Verhalten anderen Menschen gegenüber zu beschreiben. Da Du ja alleine lebst trifft das auf Dich doch gar nicht zu.

Meine Erfahrung mit Freundinnen mit Familie ist, daß ich natürlich zeitlich viel flexibler bin als sie. Wenn irgendwelche gemeinsamen Unternehmungen geplant sind muß ich mich meistens schon danach richten, wann sie Zeit haben. Einige sind da doch ziemlich eingeschränkt, es kommt aber auch darauf an, wie alt die jeweiligen Kinder sind. Für mich war das eigentlich nie ein Problem. Gelegentlich machen wir was mit den Kindern zusammen, und wenn wir uns bei einer von ihnen zuhause treffen sind die ja auch sowieso dabei. Es ist halt völlig unterschiedlich - mal ein Ausflug in den Freizeitpark mit Familie, ein anderes mal eben ein Kneipenbummel mit Frauen.

Das Verständnis, das ich Freundinnen mit Familie für ihre Lebenssituation entgegenbringe erwarte ich umgekehrt für mich allerdings auch. Es ist natürlich schade, wenn Eure Freundschaft wegen solcher Unstimmigkeiten auseinander geht, aber wenn sie nicht mehr mit Dir reden will kannst Du wahrscheinlich nicht viel machen. Was meint sie übrigen damit, daß sie sich Dir nicht gewachsen fühlt? Vielleicht liegt darin irgendein Problem, daß Du bis jetzt noch gar nicht wahrgenommen hast. Eventuell könnt Ihr wieder ins Gespräch kommen, wenn erst mal etwas Zeit vergangen ist, aber das müßtet Ihr dann auch beide wollen.

LG ilmaro

Trina75
13.05.2007, 21:13
Hallo Ilmaro!
Danke für Deine recht ausführliche Antwort.
Sie fühlt sich mir nicht gewachsen, weil SIE meint, dass ich mich einfach besser ausdrücken kann als sie. Ich arbeite in einem Beruf, in dem ich viel mit Kommunikation zu tun habe bzw. ganz viele Fortbildungen in dieser Richtung gemacht habe. Oft hat sie mir andererseits auch schon gesagt, dass sie selbst davon noch profitiere. Alles schon ganz schön merkwürdig.
Ja, den Gedanken, dass sie neidisch sein könnte, hatte ich auch schon - zumal's in ihrer Partnerschaft auch nicht zum Besten bestellt ist.
Ich weiß echt nicht, was ich machen soll. Wie ich schon geschrieben hab, hänge ich sehr an ihre Knirpse und sie eben auch an mir. Aber ich hab es echt satt, immer wieder und immer wieder den ersten Schritt zu machen. Es ist halt schon öfter so gelaufen.
Klar, bin ich oft traurig über mein Singledasein. Aber mit ihr spreche ich da schon lange nicht mehr drüber. Denn Traurig-Sein oder gar depressiv zu sein passt nicht so in ihr scheinbar perfektes Leben. Ihrer Meinung bräuchten "solche" mal einen Arschtritt und alles wird gut.
Oh Mann, ich könnte noch seitenlange Stories über unsere letzten Jahre schreiben. Wahrscheinlich fragt mich dann jede(r) hier, warum ich überhaupt noch an unserer Freundschaft fest gehalten habe.
'nen schönen Abend und liebe Grüße
Trina

Inaktiver User
14.05.2007, 10:01
Hallo, ihr lieben Singlefrauen!
Wie sind Eure Erfahrungen mit Euren Freundinnen mit Familie??
Ich muss vielleicht etwas weiter ausholen, damit meine Frage verstanden wird. Meine Freundin (mit eigener Familie) hat mir vor kurzem mal wieder den Vorwurf gemacht, ich könnte ja gar nicht nach empfinden, wie gestresst, wie müde, wie ausgelaugt sie selber sei. Ich (ohne Mann und Kinder) solle bitte nicht mehr davon reden, wenn ich mal müde etc. bin. Das sei gar kein Vergleich und ich solle mal die Klappe halten. Und überhaupt sei ich doch nichts anderes als ein depressiver Single. Das war schon harter Tobak!
In meinem Leben stehen einige berufliche Veränderungen an, ich ziehe bald weiter weg und durch meine (eher unfreiwillig gewählte) Lebensform kann ich tun und lassen, was ich will - und tue das auch weitestgehend. Klar, dass das den Hauch von Egoismus hat, aber soll ich darauf warten, dass jemand kommt und mir mein Leben gestaltet?? Ich hab doch die Fäden in der Hand.
Wie dem auch sei. Das alles hat (mal wieder) zu einem handfesten Streit geführt und ich hab echt keinen Bock mehr, weiter in diese Freundschaft zu investieren. Das einzige, was mich hin- und hergerissen sein lässt ist die Tatsache, dass ich sehr an ihren Kindern hänge und sie umgekehrt an mir auch...
Was tun??? Sie will nicht mehr mit mir reden, weil sie sich mir nicht gewachsen fühlt... Soweit für's Erste.
Bin mal gespannt auf Eure Antworten!
Es grüßt Euch die Trina!


Hallo Trina,

derartige Erfahrungen wie du kenne ich gar nicht.. ich habe gleichermaßen viele Freundinnen mit, wie auch ohne Familie. Und es gab noch nie Probleme oder solche Diskussionen wie zwischen dir und deiner wg. "gestresst sein".
Es ist doch ohnedies irrsinnig, bei solchen verschiedenen Lebensformen (Familie vs Single ohne Anhang) darüber zu diskutieren, wer wann wegen was gestresst ist und was extremer ist. Egal woher der Stress rührt, er resultiert eben aus verschiedenen Ursachen her - logischerweise.
Wozu möchte deine Freundin eine Vergleichsbasis aufstellen und skalieren?
Was hat sie davon? Was habt ihr beide davon?
Ich verstehe das wirklich nicht so ganz. Mir scheint, da hängt etwas ganz anderes unausgesprochenes zwischen euch in der Luft.
Du bist ihrer Ansicht nach ein depressiver Single? Du sollst deine Klappe halten? Solche Wortwahl benutzt deine "Freundin"? ...hmmm....

Ganz ehrlich, da scheint wirklich was ganz anderes zu brodeln... sprich mit ihr mal unter vier Augen bei einem Kaffee ruhig darüber. Vielleicht gab es irgendein Missverständnis?

Oder aber andere Möglichkeit, deine Freundin hat im Moment irgendwelche Sorgen oder Ängste, und überträgt das (vielleicht unbewusst) mit ihrem agressiven Verhalten auf dich? Auch dies kann nur ein Gespräch klären.

Ich verstehe es gut, dass du dir Gedanken machst. Man gibt eine Freundschaft, vor allem langjährige, nicht so einfach auf. ... viel Glück!! :blume:

Trina75
15.05.2007, 13:04
Hallo Collondaire!
Ich habe mich dazu entschieden, mich ganz zurück zu ziehen. Da ich das mit ihr schon so oft erlebt habe und ich immer diejenige war, die wieder den Schritt auf sie zu gemacht habe und damit auch die Freundschaft nicht in den Dreck gezogen habe, soll sie jetzt mal sehen, wie's weitergeht. Du merkst schon, ich bin immer noch unheimlich wütend auf sie.
Ich hab' aus meiner Ausbildungs- und Studienzeit noch einige andere Freundinnen mit Familie. Da kamen solche Vorfälle auch noch niiiiiieeeee vor. Sie würden sich eher über das beschriebene Problem kaputt lachen. Eine dieser Frauen meinte am Wochenende zu mir: "Ach komm, vergiss es!"
Ja, und es kommt hier natürlich auch nur mein Standpunkt an's Tageslicht und objektiv ist das ja auch nicht. Habe wirklich gar keine Ahnung, was da sonst noch bei ihr brodeln könnte - und ich würde mich schon als ziemlich feinfühlig bezeichnen.
Na denn, vielleicht ist eine längere Funkstille einfach das Beste für jetzt.
Danke für's Lesen und liebe Grüße!

catarina
22.05.2007, 22:03
Hallo Trina,
vielleicht ist deine Freundin einfach nur eifersüchtig auf dein Leben? Gerade dann, wenn ihr ihr eigenes Familienleben mal wieder über den Kopf wächst?
Ich kann mich noch sehr gut an meinen "alten" Tage erinnern...3 Kinder, jede Menge Haustiere, ein riesiges Haus, ehrenamtliche Jobs.... Ich blieb eigentlich meist auf der Strecke! Ich hatte dieses Leben gewählt und gewollt und auch geliebt! Aber es gab Zeiten, da beneidete ich Frauen, die diese Verpflichtungen nicht hatten und malte mir aus, wie schön sie es hätten und das machte mich manchmal mürbe!
Und heute bin ich Single! Die Kinder aus dem Haus! Heute leben ich dein Leben und komme auch oft ausgebrannt nach Hause!
Wie es schon geschrieben wurde: die eine Seite ist nicht besser oder schlechter als die andere! Einfach anders!

Vielleicht ist das der Knackpunkt? Vielleicht ist dieser Ansatz noch einmal ein Gespräch wert?
Allerdings ist es keineswegs in Ordnung, wenn sie respektlos mit dir umspringt!

Trina75
25.05.2007, 14:58
Hallo große Catarina ;-)!

Das wäre ein Ansatz für ein Gespräch. Aber ich renne gegen Windmühlen und bin mir sicher, dass ich keine Kniefälle mehr machen werde. Nicht, weil ich mich für was Besseres halte, sondern weil (wie Du schon schreibst) mir nicht der nötige Respekt entgegen gebracht wird. Danke für Deine Antwort!

Viele Grüße
Trina

Inaktiver User
30.05.2007, 19:26
Hallo Collondaire!
Ich habe mich dazu entschieden, mich ganz zurück zu ziehen. Da ich das mit ihr schon so oft erlebt habe und ich immer diejenige war, die wieder den Schritt auf sie zu gemacht habe und damit auch die Freundschaft nicht in den Dreck gezogen habe, soll sie jetzt mal sehen, wie's weitergeht. Du merkst schon, ich bin immer noch unheimlich wütend auf sie.
Ich hab' aus meiner Ausbildungs- und Studienzeit noch einige andere Freundinnen mit Familie. Da kamen solche Vorfälle auch noch niiiiiieeeee vor. Sie würden sich eher über das beschriebene Problem kaputt lachen. Eine dieser Frauen meinte am Wochenende zu mir: "Ach komm, vergiss es!"
Ja, und es kommt hier natürlich auch nur mein Standpunkt an's Tageslicht und objektiv ist das ja auch nicht. Habe wirklich gar keine Ahnung, was da sonst noch bei ihr brodeln könnte - und ich würde mich schon als ziemlich feinfühlig bezeichnen.
Na denn, vielleicht ist eine längere Funkstille einfach das Beste für jetzt.
Danke für's Lesen und liebe Grüße!

Ja, ich kann sehr gut nachempfinden, dass du sauer und auch enttäuscht über ihr Verhalten bist. Ich habe ähnliche "Sonderfälle" / "Spezies" in meinem Freundeskreis, wo ich mir immer wieder erneut überlegen muss, ob ich diese Art Freundschaft noch aufrecht erhalten möchte. Aber wir haben halt alle unsere Fehler, unsere Ecken und Kanten. So wie du jedoch bin auch ich ziemlich feinfühlig. Ich musste Gelassenheit gegenüber solchen Dingen erst lernen (und bin immer noch dabei, ist vermutlich ein lebenslanger Prozess, die korrekte Balance zu finden :smile: ).

Abgesehen von den Negativpunkten deiner Freundin, die eure Freundschaft eher belasten - welches sind ihre positiven Seiten (außer ihren Kindern, die du magst :smirksmile: )? Was hast du von eurer Freundschaft?

Gibt es inzwischen Neuigkeiten? Hat deine Freundin sich gemeldet und ihr ein Gespräch geführt?

Lieben Gruß zurück!

Trina75
30.05.2007, 20:09
Hallo Collondaire!

Nee, nichts Neues unter der Sonne ;-).

Na, das ist wahr. Ich glaub wirklich auch, dass das ein lebenslanger Prozess ist, die eigene Balance zu finden. Mal gelingt es super, mal reißt irgendein Ereignis einen wieder total um und es scheint, als ob wir von vorne anfangen müsste. Ich arbeite an mir und weiß, was ich brauche, damit es mir gut geht. Und dafür sorge ich dann auch.
Jedenfalls verschwende ich meine Energien nicht mehr und mach auch keine Kompromisse mehr.
Vielleicht bin ich meiner Freundin in den letzten Jahren zu selbstbewusst geworden... habe mich sehr verändert... zum Guten wie sie immer gesagt hat. Vielleicht war das auch nur Honig ums Maul schmieren. Spekulationen sind passé, sie ist mündig und kann sagen, was sie über mich denkt. Tut sie aber nicht. Das ist dermaßen feige, dass ich denke... na dann nicht!
Ich halte es allmählich immer mehr nach dem Motto "Ich mach mir die Welt, so wie sie mir gefällt." Siehe die junge Dame im Kästchen oben links ;-)

Liebe Grüße Trina :-)

Inaktiver User
10.06.2007, 14:55
Ich arbeite an mir und weiß, was ich brauche, damit es mir gut geht. Und dafür sorge ich dann auch.
Jedenfalls verschwende ich meine Energien nicht mehr und mach auch keine Kompromisse mehr.

Ich halte es allmählich immer mehr nach dem Motto "Ich mach mir die Welt, so wie sie mir gefällt." Siehe die junge Dame im Kästchen oben links ;-)

Liebe Grüße Trina :-)

Hallo Trina,
ich denke genau das was Du da beschreibst stösst viele ab. "Darf" man denn das heutzutage, versuchen glücklich zu leben und das zu tun, was einem guttut??? Ich stelle einfach mal diese provokative Frage, weil ich oft das Gefühl habe, daß das für ganz viele eben nicht ok ist, daß das egoistisch ist usw.
Ich hab mal ein einem Film den Satz gehört: "In meinem Leben möchte ich doch die Hauptrolle spielen."
Das find ich trifft es, wenn man es nicht falsch interpretiert, auf den Punkt. Das heißt eben NICHT egoistisch zu sein und die anderen zu übergehen. Es heißt nur, daß man für sich selbst sorgen muß, sehen muß, daß es einem gutgeht. Dann kann man auch für andere da sein und anderen helfen.
Und dann ist es auch egal, für welchen Lebensweg ich mich entschieden habe, bzw. welchen Lebensweg ich gerade gehe (also ob mit Familie oder ohne).
Dieses ablehnende Verhalten, das Du an Deiner Freundin beobachtest kommt ja nie von Leuten, die mit sich und ihrem Leben zufrieden sind. Es kommt ja immer von jemandem, der eben im andern, also in diesem Fall in Dir was sieht, was sie eigentlich auch gerne hätte. Aber dazu gehört ja auch 'ne Menge Mut, wie Du zu sagen, ich will keine Energie mehr verschwenden für Dinge, die mir nicht guttun.
Ich versuche das auch, aber das finden nicht alle Leute gut....
Geht Dir das auch so??

Trina75
12.06.2007, 11:39
Hallo Bordighera!

Stimmt, das trifft es 100%ig ! Und die meisten (Familienfrauen oder Liierte) fügen dann noch hinzu: "Ja, bei Dir ist das ja was anderes. Du musst ja auf keinen Rücksicht nehmen! - So gut, wie Du, möchte ich es auch mal haben. - Ich kann gar nicht dafür sorgen, dass es mir gut geht, zuerst sind ja mal die anderen (Mann und Kinder) dran, die von mir verlangen, alles für sie zu tun. -" usw. usf. Und manche leben ja ganz gern mit diesem Opfergehabe. Ganz klar!
Wie dem auch sei: Ich versuche, so wie Du es ausgedrückt hast, mein Leben zu leben, darin die Hauptrolle zu spielen und mich an denen freuen, bei denen ich nicht aufpassen muss, irgendwas falsches zu sagen - Freunde eben :-).
Auch in meinem Leben bleiben Wünsche offen, aber sein Leben zu leben, heißt ja nicht, ALLES das zu haben, wonach das Herz sich sehnt.
In diesem Sinne, viele Grüße Trina!

Lynx
12.06.2007, 15:15
Hallo Trina,
ich erlaube mir einfach mal zu antworten, obwohl ich "Familienfrau" bin.
Du hast in einem der vorherigen Postings selber erwähnt, dass du noch andere Freundinnen mit Familie hast, die nicht so reagieren.
So wie du deine "Freundin" beschreibst, würde sie mich auch verärgern. Ich finde es generell unfair, jemandem an den Kopf zu werfen, dass er etwas nicht beurteilen kann.

Und, was ich ganz wichtig finde:
Auch mit Familie und Beruf kann Frau ihr Leben so einrichten, dass sie für sich die Hauptrolle spielt!!!
Mich als Mutter regt es total auf, wenn ich andere Frauen höre, die so tun, als wäre das alles eine große Last.
Alles was ich tue hat Momente, die mich anstrengen oder aufregen und Momente, die mir Energie geben, die ich genießen kann.
Das ist im Beruf nicht anders, als in der Familie.
Wenn das meine "Freundin" wäre, würde ich den Kontakt jedenfalls nicht von mir aus aufrecht erhalten.
Wie du schon geschrieben hast, Freunde sind anders.
Gruß, Lynx

Inaktiver User
14.06.2007, 16:29
Auch mit Familie und Beruf kann Frau ihr Leben so einrichten, dass sie für sich die Hauptrolle spielt!!!
Mich als Mutter regt es total auf, wenn ich andere Frauen höre, die so tun, als wäre das alles eine große Last.
Alles was ich tue hat Momente, die mich anstrengen oder aufregen und Momente, die mir Energie geben, die ich genießen kann.
Das ist im Beruf nicht anders, als in der Familie.


Hallo Lynx,
genau, das sehe ich genauso!! :smile:

Trina75
15.06.2007, 12:00
Hallo Lynx!

Kann mich da Bordighera nur anschließen! :-)
Und was den Kontakt zu meiner Freundin angeht - ich glaub, ein Toter schläft nicht so fest! Mir geht's gut damit.
Schön zu lesen, dass ich mit meiner Einstellung nicht so ganz vom anderen Stern bin... :-)

Viele Grüße,
Trina