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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Träumt Ihr eigentlich von Euren Verstorbenen?



Inaktiver User
16.04.2007, 13:29
Mit seinem Tod vor 2,5 Jahren verschwand mein Vater auch aus meinen Träumen. Bis vor 3 Tagen. In diesem Traum vermischte sich ein Thema aus der Zeit kurz bevor er starb, mit einem aktuellen Thema.
Seitdem bin ich total aufgewühlt, muß wieder andauernd an ihn denken.
Träumt Ihr eigentlich von Euren Verstorbenen? Und wenn ja, was bedeutet das für Euch bzw. wie geht Ihr damit um?
Wenn ich wieder von ihm träumen "kann" - habe ich damit eine weitere Stufe in dem "Todes-Verarbeitungsprozeß" erlangt?
Irgendwie ist durch diesen Traum das Denken an Ihn wieder schmerzhafter geworden :-(

prinzessin01979
16.04.2007, 18:26
Liebe Baiwenyi,

ich träume von meinem verstorbenen bruder öfters mal. Manche träume sind so real und echt, als ob er neben mir in der realität stehen würde.. noch ziehe ich aus den träumen kraft. Manche waren so, als ob er mir etwas mitteilen wollte, manche als ob er mich besuchen kommt ( die waren wie verschwommen ) u. andere da weiss ich, dass ich seinen suizid verarbeite. ( z.B. finde den abschiedsbrief von ihm u. im traum war er noch am leben u. versuche dann seinen suizid zu verhindern usw.)

Ich denke es ist auch normal, dass manche träume von unseren lieben vorrausgegangenen schmerzhaft sind... zu brutal ist doch immer das erwachen- und damit die realität, dass sie nicht mehr bei uns hier auf der erde sind...

Lg,
Melissa

Inaktiver User
16.04.2007, 18:32
Ich freue mich, wenn ich von meinen Lieben drüben träume. Dann weiß ich, dass es ihnen gut geht und sie immer bei mir sind.
Wenn ich meinem Mann wieder von einem solchen Truam erzähle hört er gut zu. Er sagt, meine Stimme und meine Augen seien dann ganz anders - weicher.

Am meisten freue ich mich, wenn ich drüben bin und meinen Daddy herzen kann. Auf dieser Erde durften wir uns nie begegnen - aber drüben, am anderen Ufer, da werden wir zusammen sein dürfen.

Karla48
16.04.2007, 18:40
Da gibt es verschiedene Traumarten: Am Anfang träumte ich oft, mein Vater käme und sagte "alles gar nicht wahr! Irrtum! Ich lebe doch!". Große Freude und Erleichterung! - Dann der Hammer beim Aufwachen. Einfach grausam...gut dass diese Träume vorbei sind.

Dann die Träume, in denen es ihm nicht gut geht. Auch schlimm. Belastend, Stoff für einen ganzen Tag Gedanken.

Und dann die, wo er einfach dabei ist im Traumgeschehen, so ganz selbstverständlich. Und ich morgens nicht todtraurig bin sondern denke, aha, da war er mal wieder...meistens ist dann auch mein Bruder dabei (der weit weg lebt) und das frühere "Heile-Welt-Familie"-Gefühl ist wieder da...Einfach ein schöner Traum.

Inaktiver User
16.04.2007, 19:30
Ja.

Ich träume immer wieder mal von meinem Vater - und erlebe im Traum jedes Mal die gleiche Situation; wenn auch in wechselnden Umgebungen und mit wechselnden Personen...

Ich komme irgendwo dazu, wo sich ein paar Leute gerade über ihn unterhalten und lachen - und es klingt so, als wäre er gerade eben noch bei ihnen gewesen.

Wenn ich dann frage, wo mein Papa denn wäre, bekomme ich immer die Antwort: "Ja freilich, der war bis vorhin noch da, jetzt hast'n grad verpasst..."

Das macht mich so unendlich traurig, weil ich ihn immer, wenn ich von ihm träume, nicht erwische. Alle anderen schon - bloß ich nicht.

Nach so einem Traum fängt der nächste Tag nie besonders schwungvoll an...

Betsi, die Bunte :blume:

Tina3
17.04.2007, 11:24
Liebe Baiwenyi,
ja, ich habe auch von meiner verstorbenen Mutter getäumt, denn ich fragte mich Tag für Tag ob sie große schmerzen gehabt hatte in den letzten stunden wo sie sich nicht mehr mitteilen konnte ,weil sie zu schwach war sie hatte mir erzählt das sie große schmerzen in der Brust hatte wegen der künstlichen Beatmung und der Traum war so real,sie war mir so nah, als ob sie mich wirklich besucht hatte . Liebe Grüße an euch alle

Inaktiver User
17.04.2007, 13:55
Meine Mutter ist vor über 4 Jahren gestorben und war noch sehr jung (47), zudem war sie meine beste Freundin und ein ganz ganz toller Mensch. Leider träume ich nicht sehr oft von ihr. Einmal kann ich mich noch sehr gut erinnern, ich setzte mich in mein Auto und wollte alleine in den Urlaub fahren (ohne Freund), ich war auf dem Weg nach Italien wo meine Eltern mal ein Haus hatten und immer dorthin gefahren sind. Also wie gesagt ich stieg in mein Auto und SIE saß auf dem Beifahrer sitz und sagte: "ich fahr mit, hab ja genung Zeit" Mir war zwar bewußt daß sie tot war, aber sie war plötzlich wieder da und sie hat für mich gelebt. Wir redeten die ganze Fahrt und als wir angekommen waren schaute ich links aus dem Fenster und sagte was zu ihr und als ich mich zu ihr umdrehte war sie weg.
Das war so schrecklich für mich als wenn ich sie ein zweites mal verloren hätte. Ich liebe und vermisse meine Mutter heute noch genauso wie vor 4 Jahren und wenn ich nur einen Wunsch frei hätte dann würde ich sie zu mir zurück wünschen!
Mein Vater wird am Donnerstag operiert - nichts damatisches, an der Bandscheibe, aber ich hab solche Angst auch ihn verlieren zu müssen...
Schöne Grüße

Rikku
17.04.2007, 15:54
Hi alle zusammen,

Ihr habt euch ja ein ganz schön heikles Thema ausgesucht...
Es ist immer traurig einen Menschen zu verlieren den man geliebt oder gemocht hat..
Man sag immer das man wärend des schlafens seine Erlebnisse und Gedanken verarbeitet. Das Unterbewusstsein spielt in dem Fall eine große Rolle. Viele Ding werden wir nie verstehen und keiner wird beantworten können ob man den Tod wirklich vorhersehen kann.. für mich ist es reine Spekulation. Wenn ein Mensch stirbt dann ist es sein Schicksal und wir müssen es wohl oder übel hinnehmen. Mein Vater ist vor ein paar Jahren auch gestorben und ich war 15 und er erst 49 Jahre. Ich habe mal ein paar schlaue Worte aufgefasst ---> Man stirbt erst, wenn man vergessen wird. Etwas zum nachdenken. Nachdem mein Vater in meinen Armen gestorben ist habe ich in´der darauf folgenden Nacht auch von ihm geträumt.. er hat sich in meinem Traum verabschiedet und ist gegangen.. komisch, nicht wahr ? und ich wusste genau was passiert war (also das er Tot ist) und ich war nicht traurig. Es ist nun einn paar Jahre her und ich kann berichten das er immer wieder in meinen Träumen aufgetaucht ist, auch wenn ich nicht an ihn gedacht habe. Vor ca. 2 Monaten träume ich zuletzt von ihm und er hat sich nochmal verabschiedet und sagte das er nun gehen müsse, denn ich sei alt genug und ich hätte ja wen der nun auf mich aufpasst und das ich doch seine starke Tochter bin. Seit dem Tag an hab ich noch nicht wieder von ihm geträumt. (er mag mich wohl nicht mehr :o) )

Also, passt auf was ihr macht.. eure lieben sind immer bei euch

ByeBye

Inaktiver User
18.04.2007, 17:09
Ich träume nicht mehr von den Toten in meiner Umgebung - jedenfalls nicht in den Träumen, die ich morgens nach dem Wachwerden noch erinnere. Ich bin da ehrlich gesagt auch froh drüber, denn für mich ist es ein Zeichen, dass ich deren Weggehen akzeptiert habe und sie selbst auch losgelassen habe. Das macht - jedenfalls in meinem Leben - auch Platz für Lebende, die mir heute mehr guttun und mich auch begleiten.

Manchmal glaube ich aber trotzdem, dass wir von den Verstorbenen noch begleitet werden, dass sie uns, wenn es richtig "brenzlig" wird, auch warnen. Zum Glück hatte ich die Situation in den letzten Jahren nicht mehr, so dass ich zwar noch an sie denke, aber nur noch bewußt, weil ich das in dem Moment so will.

Kranich

wombel197
18.04.2007, 18:29
In einem meiner Träume von meinem Papa, der vor fast 4 Jahren gestorben ist, sitze ich bei meinen Eltern im Wohnzimmer und plötzlich kommt er herein, bleibt in der Tür stehen und sagt: "Na, Tochter!" und grinst dabei. Daraufhin gucke ich ihn an und sage zu ihm: "Was machst du denn hier, du bist doch tot!" :heul:

Dieser Traum ist mir tagelang nicht aus dem Kopf gegangen...

LG
wombel

Inaktiver User
19.04.2007, 08:56
Ja, immer mal wieder. Schlimmer war , dass ich als mein Vater noch lebte öfter geträumt habe, er wäre tot. Manchmal erscheinen in einem Traum alle verstorbenen Familienangehörigen auf einmal.

Rikku
19.04.2007, 20:44
In einem meiner Träume von meinem Papa, der vor fast 4 Jahren gestorben ist, sitze ich bei meinen Eltern im Wohnzimmer und plötzlich kommt er herein, bleibt in der Tür stehen und sagt: "Na, Tochter!" und grinst dabei. Daraufhin gucke ich ihn an und sage zu ihm: "Was machst du denn hier, du bist doch tot!" :heul:

Dieser Traum ist mir tagelang nicht aus dem Kopf gegangen...

LG
wombel

Hi Wombel,

sei doch froh das du diese Träume hast...
Interpretiere es doch so das er dir zeigt das er noch "da" ist..
Freu dich mehr drüber und zerbrich dir nicht den Kopf deswegen.

:blume:

Inaktiver User
19.04.2007, 23:59
Hallo ihr alle :blume: Mein Papa ist vor neun jahren gestorben an einem Herzinfarkt zu Plötzlich für mich ,ich habe mich Monatelang gekrämt mit der Frage ob es ihm da wo er jetzt ist besser geht bis ich eines Nachts von ihm geträumt habe er war bei mir und hatt mir gesagt das er uns alle lieb hatt und das es ihm gut geht.Der Trauerschmerz war immer noch da aber ich hab mich auch befreit gefühlt weil ich weis es geht ihm gut wo er jetzt ist, da gibt es keine Atemnot und Schmerzen einfach nur frieden .Das hatt mich unendlich getröstet:blume: :blume: l.g.

Hanni
28.04.2007, 15:18
Liebe Baiwenyi,

mein Partener starb vor fünf jahren völlig unerwartet am Sekundentod.Unser Tochter war zu diesem zeitpunkt 14Tage alt und in den ersten beiden Jahren habe ich oft von ihm geträumt!ich fand das sehr tröstlich,denn ich konnte ihn sehen!
Im laufe der Jahre wurden die Träume seltener.(...zu meinem großen Bedauern,oder aus heutiger Sicht: gut so!Die Seele beginnt zu heilen!)
Dann wurde das Leben für meine kleine Tochter schwierig,sie begriff,sie hat keinen Vater und weinte sehr viel!Plötzlich träumte ich wieder von ihm und dieser Traum war heftig.Bis zu diesem Punkt hatte ich keine Ahnung von der Wut,die ich in mir trug! In dieser Nacht bin ich von meinen eigenen Schreien aufgewacht und die Gefühle begleiteten mich noch tagelang.
Rückblickend glaube ich,das dieser Traum befreiend war!Er hat nichts an meiner Sehnsucht und Liebe geändert,aber er hat eine große Last von mir genommen.

.......irgendwann sehen wir uns wieder........Hanni

Inaktiver User
28.04.2007, 23:20
Bevor mein Bruder starb, habe ich oft von ihm geträumt. Viele Jahre lang. Wir hatten eine sehr enge Beziehung zueinander. Zuletzt habe ich zwei Tage vor seinem Tod von ihm geträumt, da ging es um eine familiäre Geschichte, die mit unserer Mutter zu tun hatte. Danach verschwand er aus meinen Träumen. Ich wünschte, ich würde wieder von ihm träumen und ein paar Antworten bekommen.

prinzessin01979
10.05.2007, 17:55
Derzeit machen mir die Träume von Brüderchen arg zu schaffen.
Wenn ich von ihm in letzter Zeit geträumt habe, war ich den ganzen Tag nach dem dem Traum, energielos , schlapp und einfach nur sehr, sehr müde.

In einem Traum von ihm, sagte er mir das es ihm leid tut, was er gemacht hat und das er uns alle lieb hat. Er auch wieder zurückkommen würde, wenn dies möglich wäre.
Er meinte er wäre immer bei uns und hält sich öfters in Opa`s E. Zimmer auf. ( welches jetzt, unser kleines Wohnzimmer ist, Opa E. ist schon lange verstorben)

Ich bin immer noch am rudern, ob mir mein Unterbewußtsein einen Streich gespielt hat oder ob mein Brüderchen, mir das wirklich alles mitteilte.

Muggabatscher
11.05.2007, 10:13
Mein Opa hat immer zu mir gesagt, Mädchen ich mache mich mal bemerkbar wenn ich sterbe. Dann habe ich gelacht und gesagt, wie soll das denn gehen. Als mein Opa gestorben war, sprag der große Zeiger von der Uhr ab. Bei der Uhr war noch nie etwas kaputt. Ich träumte mein Opa sitzt auf einer Wolke und ich auch und breitete meine Arme aus. Und er schrie nach mir. Nur wir kamen nicht zusammen. Es war wie in einem Film. Weil meine Welt noch wo anders ist. Kürzlich ist von mir ein guter Freund gestorben. Wir mochten uns sehr. Er hatte Ein langes Leiden. Ich habe mich dann von ihm verabschiedet. Und er von mir auch . Ich spürte eines Nachts eine Hitzte in mir die ich nicht beschreiben kann. Und ich fühlte mich sehr wohl dabei. Ich bin mir sicher daß das er war. Denn die Energien sind auf jedenfall da . Er hat sich von mir verabschiedet.

Inaktiver User
18.05.2007, 12:53
Hallo zusammen,
ich bin neu hier in der Community. Mein Mann ist vor einem halben Jahr gestorben. Er war sehr krank und ich habe ihn bis zu seinem Tod gepflegt.
Heute Nacht habe ich zum ersten Mal von ihm geträumt. Ich habe nur ein Bild gesehen, das aber sehr schön war. Er sah ganz gesund aus und sehr friedlich. Dieses Bild hat mich total beruhigt, weil ich mir sicher bin, dass es ihm, wo auch immer er jetzt sein mag, gut geht.

Philo
14.06.2007, 19:53
Oh ja, immer wieder träume ich von meinem vor drei Jahren verstorbenem Mann. Gelegentlich von meiner Großmutter und Mutter.

Ich träume sogar von meiner Hündin Terry, die ich im Dezember 2003 einschläfern lassen mußte. Ich war und bin ihr sehr verbunden.

Ich schreibe alle meine Träume seit Jahren auf. Dafür habe ich spezielle Traumtagebücher, die vermische ich nicht mit meinen sonstigen Tagebüchern.

Die Einsichten, die ich dadurch erhalte, sind für mich total wichtig.

lg

Jytte1982
02.07.2007, 20:33
Mein Bruder ist vor fast einem Jahr gestorben. Ich habe das erste halbe Jahr eigentlich jede Nacht von ihm geträumt, aber es waren keine "schönen" Träume; sondern es ging immer um Tod und es war mehr als brutal. Ich war froh als es nachgelassen hat.
Mittlerweile träume ich überhaupt nicht mehr von ihm, wünsche es mir, dass man sich (so ist meine Fantasie) ein bißchen aussprechen kann in den Träumen.
Vor zwei Monaten träumte ich auf einmal sehr realitätsnah, dass ich auf einer Familienfeier in den Keller gehen sollte und da stand er dann da und kam auf mich zu und wollte mir seine Hand reichen.
Ich habe cool-verärgert irgendwie reagiert und bin wieder nach oben. Im Nachhinein denke ich, dass ich da wohl noch nicht so weit war ihn zu treffen (zu verzeihen? als Händedruck).
Aber es war trotzdem ein schöner Traum

atefe
20.07.2007, 10:51
ich habe vor kurzem meinen onkel verloren den ichs ehr mochte. aber seid dem tag habe ich kein einzieges mal von ihm getreumt. woran liegt das? mag er mich nciht? er mochte mich sehra lls er am leben war das weis ich. cihw uerde so gerne mal von ihm traumen und ihn fragen wie es ihm geht

Philo
20.07.2007, 14:01
Träume sind Geschenke, sie kommen dann, wenn es Zeit dafür ist. Warte, und es wird geschehen oder auch nicht. Es gibt Zeiten, da kommen viele solche Träume und andere, da kommen sie eher selten.
Denke jedesmal vor dem Einschlafen intensiv, daß Du Dir den Traum wünscht. Sprich mit der Traumfee und bitte sie um Träume.
Viel Erfolg!

Historia02
25.07.2007, 22:18
Meine Großtante ist vor 1,5 Jahren gestorben. Neulich habe ich wieder von ihr geträumt. Ich träumte, ich käme von einer Reise zurück und traf meine Schwester, die mir erzählte, dass durch Erdstrahlen (oder irgendwie sowas) meine Großtante wieder lebendig geworden sei. Wir trafen dann bei ihr ein und sie war tatsächlich lebendig. Wir setzen uns an den Tisch und sie fragte, wie wir denn ihren Tod erlebt hätten. Ich erzählte ihr, wie schrecklich das alles für mich gewesen sei und heulte ganz fürchterlich. Dann wachte ich auf! Und heulte noch viel mehr.

Solche Träume, in denen sie lebendig war, obwohl ich wusste (und auch zu ihr oder anderen sagte), dass sie tot ist, hatte ich öfter.

Leider sind meine Träume nicht tröstlich für mich, sondern immer wieder verstörend. Aber vielleicht ändert sich das noch, ich würde es mir wünschen.

Inaktiver User
25.07.2007, 22:33
Mein Vati ist vor 9 Jahren, als ich 16 war, gestorben.
Am Anfang hatte ich noch Tagträume, die wie real waren; ich konnte ihn spüren, riechen, hörte den Klang seiner Stimme. Das habe ihc mittlerweile alles vergessen.

Heute träume ich eher ein Gefühl, d.h. es fühlt sich im Traum so an, als ob er mich im Arm hätte. Ich sehe ihn nicht, ich fühle ihn nciht wirklich, aber ich weiß, dass er da ist.

Jytte1982
17.10.2007, 22:55
Ich habe seit sehr langer Zeit wieder ein paar mal von meinem Bruder geträumt. Es ging immer darum, dass beide Brüder noch lebten und wir Kinder waren und ich halte "wusste", dass einer von beiden sterben würde.
Vor ein paar Wochen träumte ich, dass Jan mir alles genau erklärte, dass es nur so und so gelaufen wäre und er gar nicht tot wäre....ich weiß zwar die Erklärung nciht mehr, aber es war so logisch, dass ich beim aufwachen daran glaubte...:(

schach_ulla
20.10.2007, 17:20
Ich habe heute auch von meinem verstorbenen Mann geträumt. Es war aber alles sehr verworren und ich weiß auch nicht mehr, um was es genau ging. Aber es war tröstlich, nur beim Aufwachen dann der Schreck, dass er nicht mehr da ist.

Ibizita
20.10.2007, 21:44
Mein Vater ist vor fast 3 Jahren gestorben, sehr unerwartet, und die ersten Träume, die ich hatte, waren schrecklich, da ich ihn immer so gesehen habe, wie am letzten Tag im Krankenhaus, so dünn und schon teilweise geistig gar nicht mehr da.Die hatten mich sehr gequält.
Nach ca. einem Jahr wurden dann die Träume so, wie es mit ihm immer war, aber es gab auch welche, wo ich dann dachte: was macht Papa hier? Er ist doch tot.
Oder das ich Angst hatte, er könnte jetzt in sein Büro gehen...da liegen doch die ganzen Beileidskarten, dann würde er ja rausbekommen, daß er eigentlich tot ist...völliger Blödsinn, aber ich denke, irgendwie verarbeitet das Unterbewusstsein den Tod.
Ich träume auch öfters noch von meiner Oma, die vor 5 Jahren gestorben ist, aber meistens sind es nur Sekunden, die sie dann erscheint.

Eine Bekannte von mir kann es überhaupt nicht verstehen, daß man von Verstorbenen träumt, ihr Mann ist vor 4 Jahren gestorben und eine Nacht hatte sie von ihm geträumt, daß er in der Haustür stand. Das hat sie so verunsichert, das sie sich entschloss, auszuziehen. Ich habe ihr erzählt, daß ich oft von meinem Vater und meiner Oma träume, sei doch ganz normal. Das fand sie unnormal. Ich denke, das hat damit zu tun, wie man den Tod sieht.
Ich denke, der Tod ist nicht das Ende, man sieht sich irgendwann wieder, und meine Bekannte sagt sich, tot ist tot, da ist das für sie etwas entgültiges.

Bei meinen verstorbenen Tieren ist es genauso.Als mein letzter Hund starb, hab ich fast jede nacht von ihm geträumt, inzwischen werden die Träume seltener, dafür tollt er jetzt in meinen Träumen sogar mit meinem ersten Hund zusammen rum, der vor 3 Jahren gestorben ist.

Inaktiver User
10.12.2007, 06:18
hallo!

ich habe vor ca vier wochen von meiner mutter geträumt,die im märz 07,gestorben ist.

in meinem traum der sehr real wirkte, strahlte meine mutter.ihre aura strahlte in einem kräftigen gelb.
sie wirkte befreit von allem leid,dass sie zu lebzeiten,ertragen musste.
meine mutter sagte mir,ihr gehe es jetzt sehr gut !!
sie lächelte mich sehr liebevoll an !!
sie erkundigte sich nach dem befinden meines älteren sohnes.

als ich direkt nach diesem traum erwacht bin,dachte ich, meine mutter wäre bei mir gewesen.
ich habe in dieser situation, angst empfunden!
war beunruhigt!

erst nachdem ich mit freundinnen darüber sprechen konnte,ging es mir wieder gut!

vermutlich war ich beunruhigt ,weil ich das gefühl hatte,meine mutter wäre bei mir gewesen, ich meine nicht nur im traum.

ich durchlaufe die phasen der trauer und weiss ,das sich im laufe der zeit,die intensität der trauer,verändert

liebe grüße !

doro

Philo
10.12.2007, 07:37
Liebe Doro,
die Phasen der Trauer sind so unterschiedlich. Man muß sie ertragen lernen. Sie bekommen größere und größere Abstände und können später immer wieder über einen hereinbrechen.
Ich empfinde nach Deiner Beschreibung diesen Traum als wunderbar. Er tröstet Dich zwar nicht über Deinen Verlust, ich finde, daß es nach dem Tod eines geliebten Menschen gar keinen Trost gibt. Aber daß es ihr gut geht ist doch schön. Und diese Art von Träumen geben doch uns Lebenden Mut und Hoffnung, daß auch wir im Universum einmal eine Heimat finden.
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute
von Philo

Philo
10.12.2007, 07:44
Ich träume oft von meinem Mann, der vor 4 Jahren starb. Ich führe seit Jahren Traumtagebücher, die auch rückblickend sehr interessant sind. Ich kann es nur empfehlen, es gibt viel. Oft zeichne ich auch mit Buntstiften in mein Traumbuch, nach dem Traum, das ist dann, wenn der Traum sehr intensiv war.

Träumt nur immer weiter, ich liebe meine Träume, sie erzählen so viel! Natürlich lassen sie einen oft traurig zurück, trotzdem empfinde ich sie als Geschenke.

Seid alle lieb gegrüßt von Philo

Inaktiver User
10.12.2007, 08:12
liebe philo,

vielen dank für deine liebe antwort!
ich habe mich sehr über deine worte gefreut,die so verständnisvoll und einfühlsam sind.

mittlerweile sehe ich diesen traum mit meiner mutter,als ein geschenk.

ich habe immernoch ihr strahlendes, liebevolles gesicht vor augen.

sie wirkte sehr glücklich in diesem traum und das hilft mir dabei,sie loszulassen.

deine worte geben mir trost,danke!

ich wünsche dir alles liebe

von doro

Philo
10.12.2007, 18:12
Liebe Doro,

es freut mich sehr, daß Du nun den Traum als Geschenk empfinden kannst. Er ist es und ganz besonders auch die Farbe gelb. Hier ist noch eine hilfreiche website, falls Du noch kein Traumbuch besitzt.
http://www.deutung.com

Ich finde die Deutungen dort oft sehr gut.

Liebe Grüße und weiter alles Liebe für Dich
von Philo

Inaktiver User
10.12.2007, 19:33
liebe philo,

vielen dank,für deine liebe antwort.

und vielen dank,für deinen link!!

ich bin schon ganz gespannt und werde sofort mal nachlesen .

liebe grüsse !

dorothea

Inaktiver User
10.12.2007, 19:45
Meine Freundin ist vor 2 1/2 Jahren gestorben und ich träume oft von ihr. Eine Zeit lang habe ich jede Nacht von ihr geträumt. In den ersten Träumen war sie immer krank und wir wussten, dass sie sterben würde. Trotzdem waren die Träume nicht richtig erschreckend, weil sie sich dort immer von uns hat helfen lassen - was sie im realen nicht wollte. Und ich war einfach froh, dass ich sie so oft wieder bei mir hatte, bildlich meine ich.

Die Träume wurden nach einiger Zeit weniger und gingen immer mehr zurück in unsere gemeinsame Jugendzeit. Und sie war nicht mehr krank.

Auch heute träume ich ab und zu noch von ihr - und dafür bin ich sehr, sehr dankbar!
Danke dem, der mir diese Träume schenkt - wer auch immer das sein mag :engel:

LG,
malea

P.S. Danke für den Link, auch ich werde da mal reinschauen.

Inaktiver User
12.12.2007, 10:31
liebe philo!!

ich bin von der webside die du mir empfohlen hast, begeistert.

vielen dank nochmal !

alles liebe für dich!!

liebe grüße!

dorothea

Philo
12.12.2007, 19:26
Wie mich das freut. Dann wünsche ich Dir viele schöne Träume, die Dich viel entdecken lassen.

Dir auch eine gute Zeit und viel Kraft in diesen Tagen.

Herzlichst

Philo

crazy79
12.12.2007, 20:27
Ich habe jetzt nicht alles gelesen - sonst würde ich nur wieder endlos weinen...
Wenn ich das so lese, wieviele von ihren Verstorbenen träumen, bin ich sehr neidisch - ich hatte noch keinen einzigen Traum von meinem verstorbenen Bruder, und ich vermisse ihn immer noch so sehr... bald ist es soweit und sein Todestag jährt sich zum 14. Mal...

Philo
12.12.2007, 21:11
Verzage nicht...Dein Traum wird kommen. Wünsche es Dir ganz ganz doll jedesmal vorm Schlafengehen, gib nicht auf. Es bleibt immer hart, wir können es nicht ändern. Du bist nicht allein.

Liebe Grüße von Philo

crazy79
12.12.2007, 21:46
Hmmm.... das mit dem wünschen hab ich so oft versucht - vor allem in der ersten Zeit... hat nie funktioniert - und je mehr ich mir einen Traum gewünscht habe und ihn nicht bekommen habe, desto mehr habe ich gezweifelt: trauere ich nicht richtig, sollte ich ihn mehr vermissen, was mache ich falsch?? Ich habe zwar mittlerweile eingesehen, dass diese Denke falsch sit, aber dennoch würde ich einfach mal gern von ihm träumen...

Ja, und es bleibt hart... auch wenn ich mich mit der Tatsache abgefunden habe, es schmerzt immer noch...

Marilie33
12.12.2007, 21:53
Mein geliebter Großvater starb 1996.

Ich träume ganz, ganz selten von ihm. Was mir aber passiert und zwar recht oft ist, dass ich klar und deutlich seine Stimme höre. Ihn reden höre. Mal nebenher.
Mal zu mir . Mal zu einem meiner Kinder. Es scheint nie besonders aufregend oder gravierend. Es gibt mir einfach das wunderbare Gefühl, dass er immer bei mir und meinen Lieben ist- eine Art Schutzengel.
Ich bin so dankbar dafür, denke oft an ihn und erzähle meinen Kindern von ihm.

Marilie:blumengabe:

Kappuziner
12.12.2007, 22:21
Mein Vater starb vor 3,5 Jahren, meine Mutter vor 2,5. Bei beiden passierte das Gleiche: anfangs waren sie ganz weit weg, auch in meinen Träumen. Nach etwa einem halben Jahr träumte ich sehr intensiv von ihnen, und zwar so, dass ich auch im Traum "wusste", dass sie tot sind. So lag ich einmal neben meinem Freund (den mein Vater nicht mehr kennengelernt hat), die Beziehung war noch recht frisch und ich spürte, dass mein Vater sich sorgte, ob er auch wohl gut für mich ist, oder ob er mir wehtun wird. Ich sagte ihm "Papa, mach dir keine Sorgen, ich kann jetzt selber auf mich aufpassen". Das spürte ich auch sehr intensiv, in dem Moment.

Seit einiger Zeit aber träume ich - selten, aber hin und wieder - schöne Träume, in denen die beiden so sind wie früher, gesund, fröhlich, lebendig. Neulich hab ich meine Mutter aus der Ferne gesehen, wie sie sich ihre geliebte blaue Übergangsjacke umgeworfen hat ("Übergangsjacken" waren eins ihrer Lieblingsthemen :liebe: Noch kurz vor ihrem Tod hat sie mir durch meinen Bruder Geld überweisen lassen, damit ich mir eine Übergangsjacke kaufe)
Das sind schöne Träume. Kleine Grüße aus einer Welt, die wir zusammen hatten, es macht mir Freude, daran zurückzudenken, auch wenn ich im ersten Moment traurig aus diesen Träumen erwache.

Philo
12.12.2007, 22:59
Liebe Crazy, bitte zweifele nicht an dir. Wir alle trauern auf unsere Weise. Es ist wie es ist. Quäle dich nicht. Den Schmerz kann dir niemand nehmen. Nimm es an wie es ist. Mehr weiß ich leider auch nicht. lg Philo

crazy79
12.12.2007, 23:20
Liebe Philo,
danke für deine Worte... das "an-mir-zweifeln" hab ich hinter mir, es schmerzt nur manchmal, nicht das zu bekommen, was man gerne hätte... Aber damit werd ich wohl leben müssen...

lg
crazy

crazy79
20.01.2008, 21:55
Endlich... Ich konnte dieses Wochenende nach über 14 Jahren endlich von meinem verstorbenen Bruder träumen...
Ich bringe das mit meinem neuen Tattoo in Verbindung - den Donnerstag zuvor ließ ich mir zwei wunderschöne Schmetterlinge und seinen Namen in persischer Schrift auf die linke Schulter stechen... es war mir ein echtes, inneres Bedürfnis, ihn auf diese Art zu verewigen... und prompt der erste Traum von ihm.
Es war kein angenehmer Traum - ich war wieder in der Situation, ihn aufgebahrt in dieser "Garage" liegen zu sehen, damals hat mich das schwer geschockt. Und genauso wie damals habe ich auch am Samstag früh gefühlt... Beschissen... Aber es war der erste Traum von ihm und bedeutet mir von daher sehr viel!

teichmuschel
21.01.2008, 09:00
Ich habe vor ein paar Wochen von meiner Mama geträumt. Wir waren alle zusammen (Familie und Freunde) im Urlaub. Ich habe auch eine Landkarte gesehen - und trotz meiner miserablen Geographie-Kenntnisse gemerkt, dass es dieses Land so nicht gibt. Auf jeden Fall waren da Häuser wie aus "1001 Nacht". Mit vielen Verzierungen, Türmchen usw. Ich sagte dann zu meiner Mutter, dass der Urlaub vorbei ist und wir alle wieder zurück nach Hause fliegen. Da sagte meine Mutter zu mir, dass sie nicht mit zurück kommt. Ich sagte ihr: "Mama Du kannst hier nicht bleiben. Du kannst hier kein Auto fahren, Du kennst niemanden. Du musst wieder mit nach Hause kommen". Darauf hin meinte Sie: Nein, zum Einkaufen kann ich zu Fuß gehen. Ich komme hier schon zurecht und außerdem gefällt es mir".

Ich sollte mich über diesen Traum eigentlich freuen. Meine Mama hat mir hiermit gesagt, dass es ihr gut geht. Aber ich vermisse sie so unendlich. Und außerdem feiere ich nun meinen "2" Geburtstag ohne sie, ohne ihren Apfelkuchen, ohne ihre Glückwünsche.
Muss wieder mal weinen.

PeggySue
09.02.2008, 18:26
Vor einem halben Jahr starb eine sehr gute Freundin (die Lieblingsnachbarin) an Krebs. In ihrem letzten Jahr war sie arbeitsunfähig und entweder im Krankenhaus oder zu Hause. Wir sahen oder sprachen uns seither täglich, manchmal schon beim Frühstück, wenn eine von uns jemanden zum "Auskotzen" brauchte. Ihr Tod war schrecklich für mich, hatte ich ihr Leiden doch hautnah miterlebt und mitgehofft. Sie fehlt mir so sehr. Noch immer denke ich jeden Tag an sie aber inzwischen kann ich von ihr sprechen ohne in Tränen auszubrechen.
Kürzlich dann träumte ich zum zweiten mal von ihr seid sie tot ist. Dieses mal hatte sie sich chic angezogen um auszugehen. Sie lachte mich an und verabschiedete sich gutgelaunt von mir.
Ich glaube fest daran, dass sie mich damit trösten wollte, dass es ihr jetzt gut geht.

orenda
19.05.2008, 23:51
Schubs....

schien mir gerade passend... :blumengabe:

Inaktiver User
21.05.2008, 11:31
Ich träume in den letzten Wochen auffallend oft von meiner Oma.

Ähnlich wie bei meinem Vater sehe ich sie aber so gut wie nie direkt, sondern bin eben irgendwo bei ihr oder mit ihr unterwegs.

Meinen Papa verpasse ich ja im Traum immer, meine Oma seh' ich wenigstens ab und zu aus den Augenwinkeln.

Letzte Nacht war ich mir ihr und ein paar mir unbekannten Senioren in einem Bistro beim Frühstück. Es war sehr lustig und einer der mir unbekannten, alten Herren hat mich bei meinem Kosenamen genannt (so nannte mich nur meine Oma - und mein Holder hat das übernommen).

Allerdings hat der alte Herr gemeint, wenn ich lache, würden meine Augen nicht mitlachen.

:ooooh: Das geht doch gar nicht, ich bin schließlich nicht Heidi Klum!