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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hat unsere Ehe noch eine Chance?



Sissy30
10.04.2007, 14:58
Ich bräuchte unbedingt euren Rat/Hilfe.

Ich bin 33 Jahre alt, seid 18 Jahren mit meinem Männe zusammen. Wir haben Kinder im alter von 12 und fast 15 Jahren.

Ich weiss nicht was ich tun soll. Mein Mann hat mir am Wochenende gesagt, dass er so nicht mehr kann/mag. Es hat mich nicht einmal erschrocken, es war absehbar. Das wir uns unbedingt entscheiden müssen, ob wir für unsere Ehe WIRKLICH kämpfen wollen - wo er auch hin tendiert - oder uns trennen, damit wir nochmal die Chance haben, neu anzufangen.

Wir waren niemals im Urlaub alleine. Wir wissen gemeinsam nichts mehr mit uns anzufangen und er hat in den letzten Jahren auch sehr viel durch mich gelitten, dadurch das vor 3 Jahren alles über mich zusammen gebrochen ist und mich meine Vergangenheit überrollt hat. Auch zwischen uns ist so einiges an Verletzungen vorgefallen, was sicher in einer so langen Partnerschaft normal ist.

Ich hatte zwei Klinikaufenthalte und er hat alles mit durchgestanden. Wir wissen nicht wie wir lernen können Freude miteinander zu haben, wieder miteinander reden zu lernen uns einfach genügen.

Wir sind beide in unserer Ehe und auch allg. unglaublich einsam. Wir kennen uns nicht mehr.

Ich weiss nicht wie ich mich ihm mitteilen kann, wie ich es lernen kann und was ich tun soll. Ich möchte die Ehe nicht aufgeben und dennoch weiss ich nicht, ob wir je nochmal eine Chance haben. Schon lange empfinde ich keine Liebe mehr, Verkehr findet überhaupt nicht mehr statt - was sicherlich auch mit meinen Wiedererinnerungen zusammenhängt - und auch mit dem extremen Zunehmen meinerseits wg. Antidepressivas. Aber ich finde auch seinen Körper nicht mehr estetisch, da auch er durch all den Stress arg zugenommen hat. Ich glaube er ist ein Frustesser.

Ich weiss nicht ob ich kämpfen will, ob es noch Sinn hat, wir uns nicht noch mehr zerstören dadurch. Ich ziehe mich so sehr zurück und weiss nicht was ich tun kann um alles wieder zu kitten.

Wir beide sind Menschen die eigentlich mitgezogen werden müssen und scheitern gegenseitig daran, uns nicht aufraffen zu können aus der Angst heraus, dass es "gemeinsam" keinen Spass macht. Aber auch alleine Unternehmen wir nichts. Haben keine eigenen und auch keine gemeinsamen Freunde mehr. Wir sind so unglaublich sprachlos.

Wie kann ich herausfinden ob ich noch kämpfen möchte? Wie finde heraus, ob ich je wieder etwas für ihn empfinden kann. Woher weiss ich ob es sich zu kämpfen lohnt? Ohje, ich mein, wir standen schon sehr oft vor dieser Entscheidung und haben doch nichts verändert. Vielleicht auch meine Schuld. Ich weiss nicht was ich denken oder fühlen soll. Da ist auch soviel angst, vor dem alleine sein. Ich war es noch nie. Bin mit 17 von meinen alkoholkranken Eltern direkt zu ihm gezogen. Aber am größten ist auch die Angst, dass die Kinder einen Knacks bekommen könnten.

Alles so schwer gerade. Sorry, dass es soviel geworden ist.

Alles Liebe
c.

Inaktiver User
10.04.2007, 15:05
Liebe sissy,

ich habe schon lange in deinem anderen Strang mitgelesen (ich darf das doch erwähnen?) und habe den Eindruck, dass du eine liebenswerte Frau bist, die sich von den Schatten der Vergangenheit immer noch nicht lösen konnte.

Ich persönlich meine zwischen deinen Zeilen jedenfalls noch Zuneigung für deinen Mann lesen zu können.

Ich hab zwar selbst keine Erfahrung damit, aber eine Eheberatung wäre bei euch sicherlich angebracht. Um überhaupt zu erkennen, wo ihr steht und ob ihr die Ehe noch wollt.

Oder eine Trennung in Freundschaft.

Viele Grüße

Sissy30
10.04.2007, 15:27
Danke liebe Rosemary,
natürlich darfst du es erwähnen *lieb sag*.

Ich empfinde große Zuneigung zu ihm, weiss aber nicht, in welcher Form. Liebe und körperliche Zuneigung ist es nicht. Hm... vielleicht freundschaftlich oder geschwisterlich? Ich weiss es nicht, ich wünschte mir da wäre mehr. Es wäre einfacher herauszufinden.

Meine eigene Therapeutin und die Therapeutin damals bei KIK - für meinen Sohn - haben uns auch schon Anleitungen gegeben, aber nichts von dem setzen wir um. Woran liegt es? Mein Mann ist sich sicher das er nicht kampflos aufgeben möchte, aber nun wäre ich am zuge. Er sagte am Wochenende auch, dass wenn meine Krankheit nicht gekommen wäre, wir sicher nicht mehr zusammen wären.

Ich habe Angst, wie immer und ständig. Nun liegt es wieder an mir und ich weiss einfach nicht, was ich ihm antworten soll. Er möchte doch auch eine Entscheidung von mir. Ohje.

Meine Therapeutin kann mir da sicher nicht so sehr helfen, da ich momentan mit dem Gedanken spiele, sie abzubrechen, weil sie einfach nicht an mich ran kommt.

Hm... wenn mein Mann doch nur jemanden hätte, dem er sich mal anvertrauen könnte, einfach mal reden. Er ist so unglaublich allein. Ich habe ja wenigstens noch das Forum.

Eine Eheberatung bringt doch erst etwas, wenn ich/wir wissen, was wir tun wollen, oder? Ich mein, wir müssten dann ja auch endlich mal umsetzen was uns gesagt wird. Dafür gebe ich mir aber auch ganz klar die Schuld, weil ich mich so sehr zurückziehe und isoliere und - keine Ahnung warum - nicht kämpfe.

Gestern Abend im Bett habe ich geweint, weil ich eigentlich in seine Arme wollte, was ich ihm auch gesagt habe, aber irgendwie blocke ich gerade und geh noch mehr auf Abstand, so als ob ich ein Verbot hätte, solange ich mich nicht entschieden habe. Heute morgen als er aus dem Haus ging, kam er nochmal zurück und sagte, dass er so nicht gehen möchte und dann haben wir uns doch "geküsst". Eben das obligatorische Küsschen, weil er es absolut nicht mag so aus dem Haus zu gehen.

Ich fühle mich überfordert damit, dass es nun nur ganz alleine an mir liegt. Das ich entscheiden muss und weiss nicht wie ich dorthin finde.

Ich danke dir sehr für deine so schnelle Antwort.
Danke

Ganz lieben Gruss
C.

Luanafee
10.04.2007, 16:26
Liebe Sissy30,
also für mich hört sich das sehr stark danach an, als seid ihr beide blockiert! Eine Gesprächstherapie wäre sicher ein guter Anfang. Vielleicht schaffst Du es dann auch, Dich zu öffnen. Ihr müsst endlich einen Anfang finden und sei es in einer Form der Auseinandersetzung. Wenn ihr es schafft wieder zu reden, könnt ihr euch auch sagen, was in euch vorgeht. Sollte das gelingen, müsst ihr anfangen, Freiräume für euch zu schaffen. Alleine wegfahren z. B. Wir haben auch eine dicke Krise hinter uns und fahren mittlerweile mindestens einmal im Jahr ohne Kinder weg. Das tut so unglaublich gut! Ich möchte nicht immer nur als Mutter seiner Kinder gesehen werden, oder als Hausfrau. Da habe ich schon mehr zu bieten und das möchte ich auch durch ihn bestätigt bekommen. Ihr beide müsst wirklich an euch arbeiten. Vor Jahren seid ihr in ein Loch gefallen und keiner von euch hat eine Idee, wie ihr da wieder rauskommt. Ihr braucht dringend Hilfe!

Alles Liebe und Gute für euch
Luanafee

mutter
10.04.2007, 18:55
Hallo Sissy,
zuerst mal wünsch ich Dir ganz ganz viel Kraft für deinen weiteren "Weg".

Kennst Du das Buch "Liebe dich selbst und es ist egal wen Du heiratest."
Bin gerade fertig damit und ich finde es sehr sehr gut was da steht. Nein:smile: da gehts nicht nur um Eheleute. Das kann jeder für sich mal lesen und "anwenden".

Bei den Therapeuten ist es ja so dass wenn Du mit dem Gedanken spielst das ganze abzubrechen einfach nicht die richtige für Dich ist.

Dein Mann macht es sich sehr einfach in dem er Dir den "schwarzen Peter " zuschiebt. Schuld ist niemand von euch und schon garkeiner allein.

Denk nie darüber nach ob Du für eure Ehe kämpfst, sondern tu es einzig und allein und in erster Linie für :Sonne: DICH. :Sonne:
Deine Person,
deine Gefühle,
deine Liebe zu Dir
dein Leben,

Denk nicht immer im "außen" sondern an Dich und deine Person da innen.

Deine Kinder bekommen keinen "Schaden" wenn ihr euch wirklich trennt. Die jetzige Situation in der eure Familie lebt ist das was sie "schädigt". Die Kinder spüren wie ihr Eltern miteinander umgeht. Da könnt ihr euch noch so viele Bussis und umarmungen in deren Gegenwart geben. Die spüren die "Luft" im Raum welche eben nicht passt.

Und wenn Du doch gehst wirst Du im nächsten Partner den gleichen wieder finden, weil Du Dich ja nicht geändert hast, das gleiche ausstrahlst und so das gleiche wieder "anziehst".

:blume: :blume: LG:blume: :blume:

Prijon
10.04.2007, 19:20
Sorry Mutter,

Dein Mann macht es sich sehr einfach in dem er Dir den "schwarzen Peter " zuschiebt. Schuld ist niemand von euch und schon garkeiner allein.

DAS habe ich nirgendwo gelesen. Ich habe gelesen, dass er gerne um die Beziehung kämpfen, an ihr arbeiten möchte. Und Sissys Bereitschaft dazu dazu einfordert, was logisch ist.

@ Sissy30,

Eine Eheberatung bringt doch erst etwas, wenn ich/wir wissen, was wir tun wollen, oder?

Ich halte das für falsch. Eheberatung oder in Eurem Fall wohl besser Paartherapie soll in meinen Augen ganz klar auch dazu dienen, einem Paar aufzuzeigen, welcher Weg der richtige ist. Das entscheidet das Paar gemeinsam, um DANN die Mittel und Wege an die Hand zu bekommen, diesen Weg zu meistern.

Du schreibst mehrfach von Deiner Krankheit und davon, dass Deine Vergangenheit Dich eingeholt hat. Es klingt durch, dass das Auswirkungen auf Deine bzw. Eure Beziehung hat. Ich kriege einen dicken Hals, wenn sowas passiert und bei Therapien, Klinikaufenthalten etc. der Lebenspartner außen vor gelassen wird. Wenn klar ist, dass wasauchimmer die Partnerschaft tangiert, sollte doch der Partner einbezogen werden in den Heilungsprozess. Das nicht zu tun, ist scheinbar neue Therapeutenmode.

Du fühlst Dich bei Deiner Therapeutin eh nicht mehr gut aufgehoben, schreibst Du. Denkst an Abbruch. Vielleicht (Vielleicht!!!) wäre es eine gute Idee, wenn mal jemand auf die "Gesamtsituation" schauen würde, also auf Eure Beziehung. Deren Zustand berührt Dich ja schon sehr, hat damit also Einfluss auf den Wohlbefinden bzw. Nicht-Wohlbefinden.

Es spricht also in meinen Augen eine Menge für eine Paartherapie.

Ihr könnt nicht miteinander anfangen, schreibst Du. Ihr könnt auch jeder für sich nichts anfangen. Vielleicht habt ihr Lust, mal einen Trick auszuprobieren. Eure Kinder sind groß genug, ihr könnt Euch einen wöchentlichen "Begegnungsabend" schaffen - ein Abend, der nur Euch gehört. Ihr könntet Euch verabreden, dass dieser Abend wechselweise gestaltet wird. Eine Woche bestimmt Dein Mann, was gemacht wird, die andere Woche bestimmst Du das. Ich habe das Gefühl, dass könnte Euch gut tun und die Leere füllen, die bei Euch zu herrschen scheint - schon deshalb, weil der "Bestimmer" einfach dazu gezwungen ist, sich eine Aktivität auszudenken.

Viel Glück,

Prijon

Inaktiver User
10.04.2007, 19:41
Ich möchte Prijon zustimmen. Auch wenn es hart klingt: Was habt ihr zu verlieren??

Noch was scheint mir erwähnenswert: Du berichtest von extremem Zunehmen aufgrund der Antidepressiva.

Das muss aber nicht sein! Hast du einmal ein anderes Präparat ausprobiert?

Ich spreche das an, nicht weil ich meine, dass mit Abnehmen alles besser wird. Aber: Wer Depressionen hat, hat ohnehin ein extrem schlechtes Körpergefühl. Und starke Gewichtszunahme führt oft dazu, dass man sich halt noch viel schlechter fühlt.

Vielleicht solltes du auch diesen Punkt einmal überdenken.

Und noch was: Du musst aufhören, dich für alles schuldig zu fühlen.

Verantwortung: ja, Schuld: nein.

Sissy30
10.04.2007, 20:20
Liebe Luanafee


Ihr müsst endlich einen Anfang finden und sei es in einer Form der Auseinandersetzung.

Ja, DAS müssen wir, da wir nicht einmal mehr streiten. Ich glaube, uns miteinander auseinanderzusetzen wäre schon ein gute Weg, um uns überhaupt wieder nur ein klein wenig kennenzulernen. Ich glaube, ich gehe jeder Auseinandersetzung aus dem Weg aus Angst. Ich glaub, ich vermeide es regelrecht, wobei ich ganz genau weiss, dass mir mein Mann niemalsnie was tun würde. Es sind so viele projektionen aus meiner Vergangenheit da, wo er wahrscheinlich nichts für kann, ich sie aber auch nicht entlarve oder erkenne.


sollte das gelingen, müsst ihr anfangen, Freiräume für euch zu schaffen. Alleine wegfahren z. B.

ich glaube, du schreibst "sollte" nicht umsonst. Ich glaube, wir haben Angst davor, alleine etwas zu unternehmen, aus Angst, dass es nicht gelingen könnte, wir nicht wissen, was wir miteinander anfangen sollen. Ich glaube, solange wir nicht reden können, hat es nicht viel sinn. Hm, wobei mein Mann ja die Bereitschaft zum reden zeigt, ich bin so blockiert und weiss nicht wieso.


Vor Jahren seid ihr in ein Loch gefallen und keiner von euch hat eine Idee, wie ihr da wieder rauskommt. Ihr braucht dringend Hilfe!

Ja, ich glaube, dies trifft den Punkt. Vor vielen vielen Jahren und wir kommen nicht alleine heraus.


Liebe Mutter,
ja, ich kenne das Buch und bin auf den letzten Seiten. Mein Mann sagte am Wochenende unter anderem das wir "vielleicht mit einem neuen Partner" eine Chance haben. Aber ich sagte ihm, dass es nur eine Illusion ist, dass egal was kommt, es nichts ändern wird. Ich glaube wir haben nie gelernt, mit uns selbst zufrieden zu sein. Uns fehlt beiden das Selbstbewusstsein dazu.


Dein Mann macht es sich sehr einfach in dem er Dir den "schwarzen Peter " zuschiebt.

Du, das möchte ich absolut wiederlegen. Er gibt mir nicht die Schuld. Hier gibt es keinen Schuldigen und auch keinen Gewinner.

Es hat sicherlich sehr lange gedauert, bis er den Mut hatte zu sagen, was er sagte. Er hat doch nur die Wahrheit aufgedeckelt, dass es so nicht weitergehen kann und darf, ohne das wir beider daran vollkommen zerbrechen werden. Er appeliert lediglich an uns beide, dass etwas geschehen MUSS. Hab gerade auch kurz mit ihm geredet und er legt mir auch nicht die Pistole auf die Brust und sagt, bis da und dann möchte ich deine Entscheidung. Er möchte es am liebsten mit mir selbst durchgehen und besprechen, aber irgendwie bin ich es.


Denk nie darüber nach ob Du für eure Ehe kämpfst, sondern tu es einzig und allein und in erster Linie für DICH.


Woran erkenne ich es? Wie kann ich es spüren das ich es tue? Ich weiss es einfach nicht.


Und wenn Du doch gehst wirst Du im nächsten Partner den gleichen wieder finden, weil Du Dich ja nicht geändert hast, das gleiche ausstrahlst und so das gleiche wieder "anziehst".


Ich weiss Mutter, ich weiss :heul: Bei "in mich hören" bin ich die größte Versagerin *glaub*.

Ich schicke mal ab und danke euch beiden sehr für eure Beiträge *lieb sag*

Sissy30
10.04.2007, 20:37
Hallo Prijon,

du, magst du mir vielleicht den Unterschied zwischen Paar"beratung" und -therapie sagen. Ich kenne ihn nicht. Habe vorhin dein Posting gelesen und mein Mann wäre bereit dazu und er fragt sich auch nach dem Unterschied. Er würde alles tun um unsere Ehe zu retten genau wie ich. Ich weiss nur nicht wie. Ich hänge in sovielen Baustellen und hab keinen Plan und sollte doch einfach erstmal im Hier und Jetzt schauen und dafür sorgen, dass meine Ehe hält. Wobei ich auch ganz klar sagen muss, dass unsere Probleme schon lange vor meiner Krankheit bestanden haben.


um DANN die Mittel und Wege an die Hand zu bekommen, diesen Weg zu meistern

Das ist was wir brauche. Wir schaffen das nicht alleine.


Du schreibst mehrfach von Deiner Krankheit und davon, dass Deine Vergangenheit Dich eingeholt hat. Es klingt durch, dass das Auswirkungen auf Deine bzw. Eure Beziehung hat. Ich kriege einen dicken Hals, wenn sowas passiert und bei Therapien, Klinikaufenthalten etc. der Lebenspartner außen vor gelassen wird.

Ja, es belastet unsere Beziehung sehr, da ich nicht in der Lage bin zu teilen, real zu reden. Mein Mann wurde weder aufgeklärt noch einbezogen :( .


habe das Gefühl, dass könnte Euch gut tun und die Leere füllen, die bei Euch zu herrschen scheint - schon deshalb, weil der "Bestimmer" einfach dazu gezwungen ist, sich eine Aktivität auszudenken.

Das stimmt! Zwischen uns und in uns herrscht eine zerstörerische Leere *leise sag* und diese Aufgabe, erscheint so schwer. Aber ich werde mit meinem Mann darüber reden. Ich denke, er wird Luftspünge machen, da ich mich dann an diesem Abend nicht zurückziehen kann. Ohje, aber es wäre ein Anfang!

DANKE Prijon!!!

Liebe Rosemary,
du schreibst
Ich möchte Prijon zustimmen. Auch wenn es hart klingt: Was habt ihr zu verlieren??

Wir haben NICHTS mehr zu verlieren und irgendwie scheint alles besser, als einfach aufzugeben.

Du... ich habe vor 3 jahren, als dies alles anfing, mit meiner Vergangenheit, in der Tagesklinik innerhalb 6 Wochen durch die Medikamente 10 Kg zugenommen und hasse meinen Körper so sehr seitdem. Eine Umstellung kommt nicht mehr in Frage, da ich das Trevilor gerade ausschleiche und dann das Neuroleptika, dass ich für die Nacht benötige.

Und das ich mich immer und ständig für alles schuldig fühle, hast du gar nicht mal unrecht *lieb sag*

Ich danke euch von Herzen für eure Hilfe, ich mein, sowas ist überhaupt nicht selbstverständlich *einfach nur danke sagen kann*. Ihr bringt mich ans nachdenken, über uns und das ist gut so!

Danke

Alles Liebe
C.

Sissy30
10.04.2007, 20:54
wir wollen doch beide nur ein wenig glück empfinden... dieses "schön das es dich gibt" :heul:

Prijon
10.04.2007, 22:42
Hallo Sissy,

Wikipedia sagt:

Paartherapie ist eine Form der Psychotherapie,
Sie geht also sehr tief. Beratung bleibt eher an der Oberfläche, sucht also nach Lösungen für greifbarere Konflikte wie "Hausarbeit ist unegrecht verteilt" oder "wir erleben uns nicht mehr als Paar"

Ich habe mit meiner Frau beides gemacht. Erst eine Beratung, die uns aber nicht gebracht hat. Paar Jahre später dann eine Therapie. Das war gut für uns. Es ist durchaus üblich, dass eine solche Paartherapie dazu führt, dass einer der Partner (oder auch beide) Einzelsitzungen bekommt. Nur mal so ein Beispiel: Bei dem, was Du schreibst, stelle ich mir z.b. ganz ernsthaft die Frage, warum Dein Mann das schon so lange mitmacht. War bei mir so ähnlich und es hat mir und uns gut getan, dass das mal angeschaut wurde (kann natürlich bei Euch ganz anders sein, es war nur ein Beispiel).

wir wollen doch beide nur ein wenig glück empfinden... dieses "schön das es dich gibt"

Wenn das DEIN Wunsch ist - was hindert Dich daran, das Deinem Mann zu sagen? Oder ihm eine email dieses Inhaltes zu schreiben?

Ich mag noch was sagen zu meinem Vorschlag mit den Unternehmungen. Das spannende daran ist, dass man sich dem Partner "zumuten" kann. Wr haben anfangs darauf geachtet, immer Aktivitäten auszusuchen, von denen wir annahmen, dass sie dem anderen gefallen. Unsere Therapeuten (von denen dieser Vorschlag kam) haben uns dann auf ein anderes Gleis gesetzt: Der "Bestimmer" sollte ausdrücklich Dinge auswählen, die IHM gefielen. Der andere hatte die Aufgabe, sich das anzuschauen und so in Welten des Partners einzutauchen. Ob ihm das nun passte oder nicht. (die Grenze ist die seelische und körperliche Unversehrtheit des anderen - Nichtschwimmer müssen nicht im Baggersee baden, Sex ist bei dieser Übung eigentlich tabu, Partner mit Höhenangst müssen auf keinen Berg klettern....)

Ich fand das sehr spannend. Ich musste deutlich über 40 werden, bevor ich zu meiner ersten Ü30-Party ging ("was soll ich hier" - und dann war's doch ganz nett). Und meine Frau kennt seither das ein oder andere Industriedenkmal, das sie sich sonst nie im Leben angeschaut hätte. Und sie kennt einen Mann ein wenig besser, der sowas mag.

Prijon

Levade
10.04.2007, 22:58
Prijon, unermüdlich am Ball. :smile:
Ich finde den Vorschlag super. S U P E R.

Es ist genau, was ich meine: Einen Schritt zurück treten und den Partner "von aussen" betrachten. Völlig unvoreingenommen. Man meint immer nur, den anderen nach so vielen Jahren zu kennen. Und wenn man das Zurücktreten nicht ohnehin verinnerlicht hat, ist solch eine "Übung" wahrscheinlich Gold wert. Eben ohne Kompromisse sich auf die Welt des Partners einlassen.

Der übernächste Schritt könnte durchaus auch sexueller Natur sein, wie ich finde. Auch da würden viele staunen. :smirksmile:

Prijon
10.04.2007, 23:31
Prijon, unermüdlich am Ball.

Ich habe auch noch andere Hobbies - habe heute gearbeitet und einen Rohrbruch im Keller repariert und mit der Liebsten vor der Glotze gekuschelt (rechtfertigungsmodus off)

Ich finde den Vorschlag super.

Wie gesagt - war nicht meiner, sondern bei unseren Therapeuten eingekauft. Sollte Sissy vielleicht wissen: Paartherapie kostet Geld, der Kurs war bei uns 1 Euro/Minute. Wir haben bei denen ca. 2500 Euro gelassen, inklusive der Einzelsitzungen.

Klingt viel - ABER

- 1 Euro/Minute berechnet in etwa auch mein Autoschrauber
- 'ne Scheidung wäre (wenigstens in unserem Fall) teurer gewesen

Prijon

PS: Zum Sex - warum, meinst Du, habe ich "eigentlich" geschrieben....

Sissy30
11.04.2007, 18:49
Lieber Prijon,
erstmal vielen lieben dank für deine mühe und zeit.


sucht also nach Lösungen für greifbarere Konflikte wie "Hausarbeit ist unegrecht verteilt" oder "wir erleben uns nicht mehr als Paar"

was wäre den greifbar? sprachlosigkeit, keine gemeinsamen - noch eigene - interessen, lieblosigkeit, wir kennen uns nicht mehr und es fällt uns unglaublich schwer uns mit abstand zu betrachten... aber was davon ist schon greifbar? es ist so verworren.


wir wollen doch beide nur ein wenig glück empfinden... dieses "schön das es dich gibt"

Wenn das DEIN Wunsch ist - was hindert Dich daran, das Deinem Mann zu sagen? Oder ihm eine email dieses Inhaltes zu schreiben?


weil ich es nicht empfinden kann, ich fühle und denke es nicht und möchte es doch so gern. wir haben nie gelernt, zu sagen was wir denken, was wir fühlen, aus angst, dass er es eh nicht versteht oder alles umdreht oder es krach gibt.

und was das "zumuten" betrifft, so finde ich uns so sehr wieder. wir nehmen *glaub* viel zu viel rücksicht aufeinander, so dass wir uns nur noch eingeengt und eingespeert fühlen. egal was wir tun wird erstmal - jeder für sich selbst - hinterfragt, ob es der andere auch möchte oder ob er böse sein könnte, wenn ich es tue usw. und das hat zur folge, dass ich dann gar nichts tue und wenn, nur mit sehr schlechtem gewissen und immer in der angst, dass es ärger geben könnte.

wäre sicherlich ein sehr gutes übungsfeld, was deinen vorschlag betrifft.

hm... das mit dem sex kann ich mir überhaupt nicht vorstellen und schon mal gar nicht, wenn er es sich für sich an seinem tag wünscht. ich glaube, dass lässt meine momentane "aufarbeitung" nicht zu und es geht mir gar nicht gut mit dem gedanken. puh, sorry.

ich sollte vielleicht dazu schreiben, dass mir meine therapeutin gesagt hat, dass wir es erst wieder mit streicheln - ohne erogenen zonen - versuchen sollen, weil es mir nur noch unglaublich weh tut gestreichelt zu werden.

wenn ich das alles so lese, scheint nur ich das problem zu sein und ich sollte mich nicht weiter zumuten *denk*. was ich ihm bloß alles damit nehme. er hatte noch niemals in seinen 40 jahren ein zufriedenes sexleben und ich bin es schuld, weil ich so verkorkst darin bin. WIESO geht er nicht einfach.

was die kosten für eine paartherapie betrifft, so hat es mich schon arg erschrocken, da ich glaube, dass es sehr viele stunden sein müssten. wir müssten sovieles miteinander aufarbeiten und vielleicht auch verarbeiten. dann kommt meine vergangenheit dazu und irgendwie lässt es mich die hoffnung aufgeben, da ich nichtmal in meiner eigenen therapie weiterkomme.

ich danke euch von ganzem herzen für eure mühe und wünsche euch alles liebe

c.

Prijon
11.04.2007, 19:49
Hallo Sissy,

was bei Euch greifbar ist, kann ich nicht wissen. Dazu weiß ich zu wenig von Euch.

Vielleicht wäre es ein Weg, zunächst einmal zu einer Beratung (die kostenfrei bzw -günstig ist) zu gehen und zu schauen, was da so passiert.

Hör bitte auf, in eine "ich bin Schuld"-Ecke zu kriechen - DAS hilft Euch am allerwenigsten. Dein Mann ist bei Dir. Das ist SEINE Entscheidung. Auch dann, wenn er leidet.

Prijon

Sissy30
12.04.2007, 18:46
Ach ihrs, nur ein beispiel, wie wir uns das leben schwer machen :(

am samstag heiratet ein kollege von mir und abends findet eine feier statt, für familie und kollegen (OHNE partner der kollegen). am 11. mai feiert mein chef seinen 50igsten geburtstag und lädt über 30 kollegen (ohne partner) dazu ein.

ich schäme mich total und gehe mit sehr vielen unguten gefühlen dahin, weil ich weiss, dass es meinem mann nicht passt. gerade erst wieder - mehr oder weniger abwertent - ach... du bist samstag ja gar nicht da !!!

ich könnte da so platzen und schlucke, weil er es eh nicht versteht. er findet es unmöglich das die partner nicht eingeladen werden und fühlt sich total ausgegrenzt und ich habe ein unglaublich schlechtes gewissen.

ich sage ihm auch, das es den rahmen sprengen würde, wenn zu 30 kollegen noch zusätzlich die partner eingeladen werde, aber mein mann reagiert da total allergisch und mit unverständnis drauf. was mir wiederrum das gefühl des "eingesperrten" gibt.

auch besuche ich zur zeit wieder meine alanon/aa gruppe und selbst dort gehe ich mit unbehagen hin, weil er wieder alleine zuhause ist. aber ich brauche die gruppe zur zeit.

wenn wieder mal eine einladung kommt, was nicht oft vor kommt, wo nur ich eingeladen bin. es ist so das ich mich dann tage erst nicht traue ihm das zu sagen um dann irgendwann einen "passenden" zeitpunkt dafür zu finden.

ich glaube, so geht es mir/uns in sovielen lebenslagen, dass wir uns erst gar nicht trauen irgendetwas zu tun, wonach uns ist :( .

danke fürs zu"hören" *leise sag*

Prijon
12.04.2007, 20:08
@ Sissy,

das ist spannend, was Du da schreibst. Du nimmst gerne das ganze Elend Eurer Ehe auf Deine Kappe. Hast ja beschrieben, wie sehr Dein Mann unter Dir zu leiden hat.

Was Du jetzt schilderst, liest sich für mich GANZ anders. Es ist doch das Selbstverständlichste der Welt, dass Du einer solchen Einladung folgst. Und wenn nur Du eingealden bist, dann bist eben nur Du eingeladen. Das ist völlig in Ordnung. Das Beleidigtsein Deines Mannes ist ganz und gar sein Problem!

Ich frage mich auch, was das soll. So, wie Du Eure Beziehung schilderst, macht ja nichts zusammen. Ich habe so ein Bild, dass hier beide zuhause hockt und Euch anödet. ALLES ist besser als das. Und wenn es denn so ist, dass zunächst nur einer von Euch "nach draußen" geht und vielleicht ein Stück der Welt, die er da erlebt hat, mit nach Hause bringt, dann ist das doch gut. Das kann dazu beitragen, dass Eure Welt ein wenig bunter wird.

Also: Mach, wonach Dir ist! Tu es!!! Wenn Deinem Mann danach ist, stumm zuhause zu sitzen - sein Problem.

Prijon

Sissy30
12.04.2007, 20:26
Hallo Prijon :) ,


Es ist doch das Selbstverständlichste der Welt, dass Du einer solchen Einladung folgst. Und wenn nur Du eingealden bist, dann bist eben nur Du eingeladen. Das ist völlig in Ordnung.

Ist es wirklich so??? Ich mein, darf ich ohne schlechtem Gewissen dort hin fahren? Ich hab mir schon so nen Plan hingelegt, dass ich am Samstag meiner Kollegin eine sms schicke, in der ich sie bitte, mich bei unserem Kollegen zu entschuldigen, dass ich aus privaten Gründen nicht kommen kann. Hm... mir geht es nicht gut dabei dort hin zu fahren.


Ich habe so ein Bild, dass hier beide zuhause hockt und Euch anödet.

Genaus so sieht es aus lieber Prijon und nicht anders :( . Aus diesem Grund hat mein Mann das alles angesprochen. Ich habe ihm schon so oft gesagt, dass wir "auch" alleine etwas machen müssen damit wir in der Partnerschaft etwas zu reden haben, etwas unabhängig voneinander erleben müssen, aber er sieht es so ganz anders.

Er sagt, dass er mit mir was zusammen machen möchte und sagt es direkt so extrem, dass wenn jeder seinen eigenen Weg geht, dass er auch alleine Leben kann. Darunter fallen eben auch Einladungen von Kollegen :( . Ich bin da so ambivalent. Ich würde gern, weil ich mich nicht überall ausgrenzen möchte und andererseits sitzt mir aber auch mein Mann im Rücken.

Ich weiss nicht was Richtig was NORMAL ist :( . Ich halte es für normal - auch wenn noch nicht selbst erlebt - das sich Ehepartner auch einen eigenen Freundeskreis aufbauen auch etwas alleine Unternehmen... aber das gibt es bei ihm nicht. Erst das Gemeinsame, dann vielleicht auch mal das Alleine.

Ich mein, wir sind seid über 15 Jahren verheiratet und die ersten Jahre bestand mein Leben aus meinen Kindern und Haushalt. Dann habe ich 1997 meine Ausbildung nachgeholt und da fing das Dilemma an. Er kam nie damit klar, dass ich ein wenig "Selbständiger" wurde. Ich glaube, es zieht sich bis heute hin. Aber ich mag ihn gar nicht verurteilen!!! Bitte versteht es nicht so, ja!!!

Es ist alles nicht so einfach *glaub*. Ich fühle mich gefangen und doch allein :(

Danke Prijon

AL
C.

Prijon
12.04.2007, 20:52
Hallo Sissy,

ich mag Dir eine Geschichte erzählen von einem Mann, den ich leider nur "virtuell" kenne, zu dem ich aber recht guten Kontakt habe und den ich sehr bewundere. Es ist ein älterer Mann, schon Opa. Seit vielen, vielen Jahren verheiratet.

Dieser Mann liebt es, in seiner Freizeit durch echte Wildnisse zu streifen. Je abgeschiedener, desto besser. Zelten, Lagerfeuer, Urwald.

Seine Frau ist der genaue Gegenpol. Große Städte. Museumkathedraleshoppingcentergucken.

Matürlich ist jeder Versuch dieser beiden, gemeinsam Urlaub zu machen, absolut zum Scheitern verurteilt. Also tun sie das nicht. Seit vielen, vielen Jahren nicht. Er reist in die Wildnis und sie in die Metropolen.

Klingt total schräg, ich weiß. Aber das funktioniert bei den beiden bestens. Weil: Nach der Rückkehr erzählt er ihr von seinen Erlebnissen und Eindrücken. Davon, wie er ganz alleine nachts am See geschlafen hat, unter freiem Himmel. Und sie erzählt ihm, wie fasziniert sie vom Michelangelo im Louvre war.

Und jeder taucht ein in die Welt des anderen. Macht sich offen dafür. Freut sich an seiner Freude. Und DARAUS ergibt sich bei diesem Paar die Gemeinsamkeit, die beide sehr befriedigend und erfüllend finden.

Es ist ein sehr extremes Beispiel, ich weiß. Ich mag Dir noch was erzählen - ein kleiner Spruch, den wir in unserer Therapie gelernt haben. Er definiert Paar sein:

ICH bin ICH
und
DU bist DU

ICH und DU
und
DU und ICH

DAS SIND WIR

Heißt: Ein "vernünftiges" Paar erfordert das Vorhandensein zweier starker Individuen. Je stärker diese Charaktere. desto "kräftiger" die Paarbeziehung.

Da müsst ihr dran arbeiten, scheint mir.

Prijon

Inaktiver User
12.04.2007, 23:24
...

mutter
13.04.2007, 11:04
wir wollen doch beide nur ein wenig glück empfinden... dieses "schön das es dich gibt" :heul:

Hallo Sissy,
sorry, dann hab ich da in deinen Beitrag, ich mein den langen etwas hineininterpretiert oder "gelesen" was da nicht stand.

Bevor Du deinen "Satz" leben kannst mußt Du für Dich selber was empfinden können. Wie gesagt, Dich spüren. Spür rein in Dich wenn was hochkommt was Dich verletzt, verdräng es nicht. Lass es kommen und bleib dran bis Du genau "weißt" was es ist was Dich da im Moment verletzt. Nichts anderes steht ja auch in dem Buch. Ja es ist sehr schwer. Wenns Dir nicht gut geht, dann versuch zu suchen warum und ganz genau warum es Dir nicht gut geht. Also halt die Situation ganz ganz fest und denk darüber nach, immer wieder, bleib dran, nicht verdrängen. Es werden immer wieder andere Situationen aus deinem Leben sein, verdräng Sie nicht, geh durch, ja das tut auch sehr sehr weh, nur danach ist es "geschafft"........... bis zum "nächsten Mal".

Hm ich weiß nicht wie ich Dir das erklären soll.

Ich halte wenig von Therapie. Da wird geredet und geredet und nur selten kommt das ganz ganz innen wirklich an die Oberfläche. Weil wir da immer im "Bewußtsein" sind. Ich mache seit einigen Monaten Energiearbeit. Gib das Wort mal in eine Suchmaschine ein. Da kannst Du lesen was das ist und was es für Arten davon gibt. Da muss jeder seine eigene Methode finden. Mir hats geholfen und hilft es weiterhin.
Ja ein ungewöhnlicher Weg der von so manchem nur belächelt oder verspottet wird. Mir hilfts, die Energie die da zu fließen beginnt ist spürbar.

Hab den Mut Sissy:blume:
damit die :Sonne: wieder in dein Herz scheint

Ps: Und wenn Du nicht darüber sprechen kannst, schreib es auf, für Dich in ein "Tagebuch" oder nenn es "Buch meiner Gefühle"