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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : helfen in krise



Carolini
08.04.2007, 20:16
ich weiß nicht, ob es in dieses forum passt, finde aber nicht das passende.

Was würdet ihr tun, wenn jemand, mit dem ihr zwei jahre lang eng befreundet und dann kurz ein paar wart, probleme hat? Dabei geht es um nichts, was ich ändern könnte, aber vielleicht ihn etwas aufmuntern. Wenn es eine frühere freundin wäre, würde ich sofort etwas tun, wenigstens mich etwas um sie kümmern.

Das schwierige ist, dass er die trennung wollte und wir beide auch noch zwei jahre danach etwas darunter leiden. Ich habe aber inzwischen einen großen freundeskreis und mir geht es wieder gut, aber er wirkt fast depressiv zu sein. einer freundin würde ich sofort etwas beistehen, aber ihm? Wie könnte ich das, ohne aufdringlich zu sein? wisst ihr konkret etwas? er ist sehr nüchtern und genau wie ich 28.

Inaktiver User
10.04.2007, 08:32
ich würde ganz klar hingehen, sagen, dass ich weiß, dass er Probleme hat und fragen, ob ich in irgendeiner Form helfen kann - egal, ob es richtige "Hilfe" ist, Unterstützung, Ablenkung oder irgendetwas anderes, was er gerade braucht.

wenn er nicht will, wird er es sagen, aber versuchen würde ich es auf jeden Fall - ist halt einfach mein Naturell - und damit bin ich bisher auch immer gut gefahren!

:smile:

Inaktiver User
10.04.2007, 13:24
Überlege dir erstmal, was du an Hilfe anbieten kannst, ohne dir selbst zu schaden. Wenn es dich noch schmerzt, mit ihm zu reden oder ihn in den Arm zu nehmen, würde ich keine Hilfe anbieten, weil du sie nicht ehrlich ohne eigene Schäden anbieten kannst.
Wenn du meinst, du schaffst das, würde ich einfach fragen, ob du was tun kannst, oder ob er sich aussprechen will. Dann merkst du schon, was die richtige Reaktion ist... und schon allein das Angebot, dass jemand da ist, tut gut!

Carolini
10.04.2007, 20:15
Danke für eure antworten. :)

Nein, für mich wäre es kein problem, mit ihm zu reden oder ihn zu trösten. Wenn ich jetzt nichts tue, wäre es eher ein problem.

Ich habe ihm am wochenende eine mail geschickt, in der fast genau das stand. Er hat darauf nur mit danke geantwortet und dass er am wochenende versucht hat, kraft zu schöpfen, aber ich glaube, es hat ihm etwas geholfen. Das problem ist, dass er von sich aus zu bescheiden ist, vielleicht schämt er sich auch, um etwas konkretes zu sagen. mehr wird er auch nicht zu seinem problem sagen. muss er auch nicht. ich will mich auch nicht aufdrängen und warte jetzt vielleicht etwas. Was könnte ich dann aber tun?