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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sohn beim Bund



Ines50
08.04.2007, 17:46
Hallo zusammen,
mein Sohn ist seit einer Woche bei der Bundeswehr, mit dem Ziel, Zeitsoldat zu werden. Nun sind noch in Bezug auf Versicherungen einige Fragen offen. Private Pflegeversicherung ist vorgeschrieben, haben wir auch abgeschlossen. Nun wird empfohlen: Antwartschaft bei der Krankenkasse, falls er nach dem Bund arbeitslos ist (bekommt dann ja kein Arbeitslosengeld) wieder von der AOK aufgenommen wird.

Ich hab bei der AOK angerufen, nun der Knaller: die Anwartschaftsversicherung kostet 4O.--€ im Monat! Das ist ja wahnsinn, 4O.--€ für keinerlei Leistung.
Wer von euch kennt sich da aus? Wir möchten natürlich nichts falsch machen.

Was müssen wir noch für Versicherungen abschließen? Krankenzusatzversicherung, Auslandsreiseversicherung, Unfallversicherung, das hat er alles.

Wie steht es mit Rechtsschutz und Haftpflicht oder Dienstunfähigkeit?

Vielen Dank
Ines

Ines50
08.04.2007, 17:47
Hallo,
das mit der Gewichtsangabe ist hier natürlich albern, aber ich schreibe im Abnehmeforum mit. Bitte entschuldigt.
Ines

Inaktiver User
08.04.2007, 19:09
Hallo,
das ist normal. Auch Berufssoldaten zahlen während ihrer aktiven Dienstzeit, während der sie ja freie Heilfürsorge haben, eine Anwartschaft zu einer privaten Krankenversicherung, damit sie nach ihrer Pensionierung nicht aufgrund ihres dann hohen Eintrittsalters horrende Beiträge zahlen müssen.
LG Piratenkönigin

Inaktiver User
08.04.2007, 22:32
.........

Was müssen wir noch für Versicherungen abschließen? Krankenzusatzversicherung, Auslandsreiseversicherung, Unfallversicherung, das hat er alles.

Wie steht es mit Rechtsschutz und Haftpflicht oder Dienstunfähigkeit?

Vielen Dank
Ines


Hallo Ines.

Ihr habt nicht wirklich in Frage gestellt, ob Euer Sohn eine Privathaftpflicht benötigt oder? Diese ist in jedem Fall absolut essentiell, sobald er nicht mehr bei Euch mitversichert ist.

Es gibt sehr gute Tarife (Testsieger Stiftung Warentest) schon zum günstigen Beitrag: Eine gute Privathaftpflicht mit mindestens 10 Millionen Euro Versicherungssumme kostet ja auch kaum Geld (ca. 44,35 Euro im Jahr). Eine niedrigere Versicherungssumme halte nicht nur ich für eine existenzgefährdende Falschberatung (Quelle: http://www.map-report.com/haftpfl.htm)

Eine Berufsunfähigkeits- und Dienstunfähigkeitsversicherung halte ich ebenfalls für unerlässlich. Bei diesen kommt es allerdings weniger auf den Beitrag als die Versicherungsbedingungen an.
Nur sehr wenige Versicherung bieten eine wirkliche Dienstunfähigkeitsversicherung im Rahmen der BU-Versicherung an und noch viel weniger einen wirklich guten Tarif.

Die ganzen Werbeslogans der Versicherungsbranche sind dabei nicht hilfreich und auch die diversen Ratings und Rankins sind für den Fall der Dienstunfähigkeit (oder im Polizeidienst auch die Vollzugsdienstunfähigkeit) nur bedingt hilfreich. Es empfiehlt sich deshalb umgehend einen Fachmann (unabhängigen Versicherungsmakler) einzuschalten, bevor diverse Finanzvertriebe über Euren Sohn herfallen und diesem diversen Quatsch ans Bein schrauben...

Finanz- und Strukturvertriebe sind gerade bei Rekruten/Soldaten der Bundeswehr sehr aktiv. Da werden schon auf dem Parkplatz der Kasernen neue Mitarbeiter geworben, die dann in ihrem Bundeswehrumfeld Kunden und Mitarbeiter nach dem Schneeballsystem werben. Rethorisch gebildete Verkäufer machen selbst aus den schlechtesten Tarifen einen "Verkaufsschlager"...

Rechtsschutz usw....
Wie gesagt, würde ich hier eine rundum-Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler empfehlen. Dieser kann anhand der tatsächlichen Situation (sicherlich wirst Du hier nicht alle Infos offenlegen) den optimalen Versicherungsschutz ermitteln und auf diesen dann die idealen Produkte zur Verfügung stellen.

Schöne Grüße

justii