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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe! Wie ist es denn nun richtig?



Thea40
07.04.2007, 12:58
Hallo,

ich weiß zwar nicht ob ich hier im richtigen Forum für mein Problemchen bin, aber vieleicht hat einer einen Rat für mich.

Ich bin alleinerziehend 40 Jahre, meine Jungs 17, 13 und 6.
Bin selbständig und im Job läuft alles prima.
Mit meinen Jungs eigentlich auch, nur wenn ich sie auffordere mir etwas mehr im Haushalt zur Hand zu gehen, schalten alle auf stur, und wir haben jedesmal Zoff, es ändert sich aber nichts, am nächsten Tag steht auch keiner mal früher auf. Der zweite Sohn gibt mir am meisten Rätsel auf. Obwohl ihn sein Vater regelmäßig im Stich läßt, steht er mitten in der Nacht auf um Ihm bei seiner Arbeit zu helfen, für mich steht er nicht auf. Er meint alles was ich für ihn tue sei selbstverständlich, ich wäre ja seine Mutter. Im Geschäft helfen alle in erträglichem Maß bereitwillig mit, sie sind aber auf keinen Fall dort überfordert.
Auch mit meinem Freund läuft es so. Er ist wirklich ein prima Partner, unsere Partnerschaft ist sehr harmonisch, er ist super hilfsbereit wir können einfach über alles reden. Er kommt prima mit Kindern klar, sagt sogar öfter das ich mich einfach zusehr zurücknehme. Aber es ist bei ihm genauso: Sobald ich etwas fordere, geht er unbewusst auf Abstand. Ich kann das nicht so recht nachvollziehen.
Vieleicht finde ich auch einfach nicht den Mittelweg.
Wie soll ich es nun machen

Gruß Thea

ReezaJBar
07.04.2007, 16:02
Liebe Thea,
Deine Kinder sind jetzt schon 17 Jahre daran gewöhnt, warum sollten sie sich jetzt so einfach umstellen?

Genauso Dein Freund, warum sollte er jetzt plötzlich mehr machen?
Das ist ein Thema, das hier glaube ich jede Frau hat zum Thema Nein-sagen usw. und nicht so einfach anzugehen..

Kennst Du Thomas Gordon "Familienkonferenz"?

Da ist das ziemlich gut beschrieben...

Liebe Grüße
Andrea

Thea40
07.04.2007, 16:09
Vielen Dank Andrea, für den Tipp,
ich werde mir das Buch gleich bestellen.

Thea

Inaktiver User
09.04.2007, 14:19
Wer immer da ist, wird als selbstverständlich hingenommen.
Wer seine Kinder vernachlässigt, den rennen sie oftmals hinterher in der Hoffnung ein bisschen Liebe zu ergattern. Dann sind sie immer wieder enttäuscht, dass es nicht klappt. Das habe ich im Bekanntenkreis schon oft erlebt. Schade