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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mit 40 noch in die PKV wechseln?



Juliana29
06.04.2007, 22:12
Hallo, diese Frage stelle ich für meine Schwester: Sie ist 40 Jahre alt und gesetzlich versichert. Da bei ihr eine ziemlich aufwendige Zahnbehandlung ansteht (mit Implantaten etc.) überlegt sie, ob sie sich lieber privat versichern soll. Vom Einkommen her wäre das möglich. Sie ist alleinlebend und hat keine Kinder. Problematisch dürfte sein, dass sie derzeit aufgrund ihrer gescheiterten letzten Beziehung in psychotherapeutischer Behandlung ist und auch schon früher öfter beim Psychologen war. Wer kann einen Tipp geben? Vielen Dank.

Inaktiver User
06.04.2007, 22:47
Hallo, diese Frage stelle ich für meine Schwester: Sie ist 40 Jahre alt und gesetzlich versichert. Da bei ihr eine ziemlich aufwendige Zahnbehandlung ansteht (mit Implantaten etc.) überlegt sie, ob sie sich lieber privat versichern soll. Vom Einkommen her wäre das möglich. Sie ist alleinlebend und hat keine Kinder. Problematisch dürfte sein, dass sie derzeit aufgrund ihrer gescheiterten letzten Beziehung in psychotherapeutischer Behandlung ist und auch schon früher öfter beim Psychologen war. Wer kann einen Tipp geben? Vielen Dank.

Verschiedene Anbieter anschreiben, Angebote einholen, wenn die psychische Geschichte nicht allzu schlimm ist, gibts einen Risikoaufschlag. Ob sich das lohnt kann man dann erst sagen.
Verschweigen bringts nicht. Wenn sie öfter Probleme hat und es kommt in den 5 Jahren nach Vertragsabschluss raus, verliert sie den Versicherungsschutz.

Inaktiver User
07.04.2007, 10:01
Hallo,
ich fürchte, das wird auch wegen der Zähne problematisch werden, da sie ja derzeit "unsaniert" sind, danach wird bei der Antragsaufnahme ja auch gefragt. Nicht, dass die Zähne ganz ausgeschlossen würden, damit wäre ihr ja nicht geholfen!
Liebe Grüße von der Piratenkönigin

Inaktiver User
07.04.2007, 10:36
Hallo,
ich fürchte, das wird auch wegen der Zähne problematisch werden, da sie ja derzeit "unsaniert" sind, danach wird bei der Antragsaufnahme ja auch gefragt. Nicht, dass die Zähne ganz ausgeschlossen würden, damit wäre ihr ja nicht geholfen!
Liebe Grüße von der Piratenkönigin

stimmt, das habe ich übersehen! wenn die Sanierung sehr aufwändig ist wird es u.U. ja auffallen, dass sie da etwas nicht angegeben hat. Mal davon abgesehen, dass sie nach Abschluss 3 Monate warten muss, bis sie es durchführen darf.
Fragen kann sie ja trotzdem!

Juliana29
07.04.2007, 10:45
Guten Morgen! Danke für eure Antworten. Hab gerade mit meiner Schwester telefoniert und ihr darüber berichtet - sie ist schon dabei, über´s Internet verschiedene Angebote einzuholen. Jetzt möchte sie nur noch wissen - gesetzt den Fall, eine PKV nimmt sie überhaupt - ob das langfristig tatsächlich besser ist. Von unseren Eltern weiß ich, dass die Beiträge im Alter steigen, und zwar ziemlich heftig. Oder würde es nicht "reichen", in der gesetzlichen zu bleiben und einfach "nur" diverse Zusatzversicherungen abzuschließen? Ist echt schwierig. Wäre sie erst 30, würde ich einen Wechsel auf jeden Fall empfehlen. Aber mit 40? Gruß Juliana

Inaktiver User
07.04.2007, 10:48
Guten Morgen! Danke für eure Antworten. Hab gerade mit meiner Schwester telefoniert und ihr darüber berichtet - sie ist schon dabei, über´s Internet verschiedene Angebote einzuholen. Jetzt möchte sie nur noch wissen - gesetzt den Fall, eine PKV nimmt sie überhaupt - ob das langfristig tatsächlich besser ist. Von unseren Eltern weiß ich, dass die Beiträge im Alter steigen, und zwar ziemlich heftig. Oder würde es nicht "reichen", in der gesetzlichen zu bleiben und einfach "nur" diverse Zusatzversicherungen abzuschließen? Ist echt schwierig. Wäre sie erst 30, würde ich einen Wechsel auf jeden Fall empfehlen. Aber mit 40? Gruß Juliana

Guten Morgen,
sie sollte erst mal die Angebote durchlesen und sich dann beraten lassen, ob das Einstiegsalter zu hoch für das Anlegen der Rücklagen ist, was alle Versicherungen heute machen, um zu hohe Versicherungssummen im Alter zu vermeiden. Es kann sich durchaus noch lohnen, auch je nach Einkommen.

Inaktiver User
08.04.2007, 00:55
Hallo.

Die Krankenversicherung ist ein sehr kompliziertes Thema. Aus diesem Grund rate ich dringend davon ab, ohne qualifizierte Beratung einen solchen Schritt zu tun. Mal abgesehen davon, daß Deine Schwester den Vertrag bei der Pfefferminzia übers Internet auch nicht günstiger bekommt als wenn sie sich bei einem qualifizierten Makler zur Pfefferminzia und anderen Gesellschaften beraten lässt.

Warum also der Geiz?

Anträge kann sie natürlich viele stellen. Sie ist dabei verpflichtet, die Gesundheitsfragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten. Tut sie dies nicht, hat die Versicherung verschiedenste Möglichkeiten sich von der Leistungspflicht zu befreihen (alles wäre jedenfalls zum Nachteil Deiner Schwester, denn dann wären die Kosten für die Behandlung in vollem Umfang durch sie allein zu bezahlen),

Gibt sie die notwendigen Maßnahmen jedoch an, wird die Versicherung entweder einen Ausschluß für diese vereinbaren oder aber den Versicherungsschutz ganz ablehnen. Auch hier ist also keine Lösung in Sicht.

Was ich nicht verstehe: Wenn Deine Schwester die Möglichkeit hat, die GKV zu verlassen und in die PKV zu wechseln, warum hat sie das dann bisher nicht getan sondern fasst einen Wechsel erst jetzt ins Auge, wo sie hohe Kosten durch eine Zahnmaßnahme befürchtet? Warum hat sie bisher keine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen? Weil die ein paar Euro im Monat kostet?

Geiz ist eben gar nicht geil...!

Findet Ihr das fair gegenüber den anderen Versicherten, die jahrelang brav ihre Beiträge bezahlen und deren Beiträge durch solchen (sagen wirs mal so wie es ist) Missbrauch steigen würden? Jaja, fair ist das, was dem eigenen Geldbeutel gut tut. Oder? ....verkehrte Welt.

Ich würde ihr raten, derzeit in der GKV zu bleiben und in den saueren Apfel zu beißen, den ihr die Zahnmaßnahme derzeit bereit hält. Danach kann sie sich ehrlich darum bemühen, einen Versicherungsschutz bei einer Zusatzversicherung oder bei einer privaten Krankenversicherung zu erhalten. Sie wird dann wissen, daß die paar Euro im Monat, die eine solche Zusatzversicherung kostet, gut angelegtes Geld ist...

Und fürs nächste Mal ist sie dann gut versichert und kann sich mit gutem Gewissen behandeln lassen. Und fair ist das Ganze dann auch noch...

Gerade zu Ostern sollte man über Fairness vielleicht einmal nachdenken.

Schöne Feiertage

justii

Juliana29
09.04.2007, 16:41
Fairness, Gewissen... Geht´s noch? Auf Bitte meiner Schwester habe ich hier lediglich eine Frage gestellt und gehofft, qualifizierte Antworten zu bekommen. MissDashwood und Piratenkönigin haben den Sinn eines solchen Forums begriffen, du anscheinend nicht. Was weißt du denn über meine Schwester? Weißt du, warum sie bisher nicht privat versichert war? Wie es beruflich und finanziell bisher aussah? In was für einer Familiensituation sie lebte? Ob sie überhaupt in Deutschland lebte oder wo anders, wo ein anders Versicherungssystem herrscht??? In diesem Sinne: Frohe Ostern und mögest du, Justii, dir dein reines Gewissen und eine gute Portion Fairness bewahren.

Inaktiver User
09.04.2007, 18:24
Hallo. Juliana29.

Tja, Dein Ton lässt die Einstellung erahnen. Ich konnte allerdings nicht erahnen, daß Du nur an Meinungen interessiert bist, die Dir nach dem Mund reden.

Ich weiß über Deine Schwester das nicht, was Du nicht geschrieben hast. So einfach ist das. Ich möchte damit diesen Schwarzen Peter an Dich zurück geben.

Vermutlich bin ich nicht ganz so falsch gelegen :-) denn:
Auch wenn Sie im Ausland lebte
Auch wenn Sie aus beruflichen Gründen bisher nicht privat versichert war
Auch wenn Sie aus finanziellen Gründen bisher nicht privat versichert war
usw. bleibt mein Vortrag erhalten:

Es wird versucht die bekanntermaßen bevorstehenden Kosten einer Zahnmaßnahme entweder per Privater Krankenversicherung oder per Zusatzversicherung auf die Versichertengemeinschaft zu übertragen.

Übrigens werde ich meine ehrliche Meinung IMMER von mir geben. Auch wenn Dir dies nicht passt.

Schöne Grüße

justii

Quirin
11.04.2007, 09:51
Ich muss Justii-g da beipflichten. Ne feine Sache ist das nicht, was sie da vor hat.

Und normalerweise wird ihr das auch keine PKV bezahlen, die sind ja nicht blöd. Wenn sie allerdings so viel verdient, dass sie in die PKV wechseln könnte (sofern sie nicht selbständig ist und das so oder so darf), dann kann sie das ja auch aus der eigenen Tasche zahlen.

Inaktiver User
11.04.2007, 10:01
Was regt Ihr Euch auf??? Die Kostenübernahme solch umfangreicher Sanierungsmaßnahmen wird bei einem Wechsel sowieso ausgeschlossen. Und wenn man Zahnersatz zu 100 % oder auch nur 80 % versichert, werden die Beiträge auch bei der PKV richtig teuer. Dann hat die Schwester bis zum Zeitpunkt der Sanierungsarbeiten die Kosten durch ihre Beiträge quasi schon gedeckt.

flower287
11.04.2007, 19:50
Fairness, Gewissen... Geht´s noch? Auf Bitte meiner Schwester habe ich hier lediglich eine Frage gestellt und gehofft, qualifizierte Antworten zu bekommen. MissDashwood und Piratenkönigin haben den Sinn eines solchen Forums begriffen, du anscheinend nicht. Was weißt du denn über meine Schwester? Weißt du, warum sie bisher nicht privat versichert war? Wie es beruflich und finanziell bisher aussah? In was für einer Familiensituation sie lebte? Ob sie überhaupt in Deutschland lebte oder wo anders, wo ein anders Versicherungssystem herrscht??? In diesem Sinne: Frohe Ostern und mögest du, Justii, dir dein reines Gewissen und eine gute Portion Fairness bewahren.
Sorry Juliana, ich bin selbst in der Versicherungsbranche tätig und kann daher beurteilen, dass gerade Justii den Sinn des Forums begriffen hat. Seine Antworten sind direkt aber treffend. Zu einem Forum gehört aber unbedingt auch, dass man Kritik verträgt!
Du selbst hast geschrieben, dass bei Deiner Schwester eine aufwendige Zahnbehandlung ansteht. Da entsteht natürlich der Eindruck, dass deshalb die private Krankenversicherung in Erwägung gezogen wird.
Ich würde Deiner Schwester empfehlen, in der Gestzlichen Krankenversicherung zu bleiben und dort Zusatztarife zur Verbesserung der Leistungen in Erwägung zu ziehen. Allerdings wird auch dort nach dem Zahnstatus gefragt und es wird Wartezeiten geben.
Ich selbst bin auch erst im Alter von 40 in die PKV gewechselt und mußte dort infolge fehlender bzw. nicht behandelter Zähne eine Wartezeit in Kauf nehmen, indem es in den ersten 3 Jahren eine deutliche Einschränkung der Kostenübernahme gab.
Heute würde ich diesen Schritt nicht wieder gehen, denn ich bin 50 und wenn ich daran denke, dass ich von meiner Rente die KV-Beiträge extra abdrücken muss, wird mir schon heute elend:ooooh:
Gruß
Flower

Inaktiver User
11.04.2007, 20:38
Ich muss Justii-g da beipflichten. Ne feine Sache ist das nicht, was sie da vor hat.


die "Sache" wird gründlich missverstanden.

Inaktiver User
11.04.2007, 20:44
Sorry Juliana, ich bin selbst in der Versicherungsbranche tätig und kann daher beurteilen, dass gerade Justii den Sinn des Forums begriffen hat. Seine Antworten sind direkt aber treffend. Zu einem Forum gehört aber unbedingt auch, dass man Kritik verträgt!

wenn man in einem Forum "Rund um Versicherungen" eine sachliche Frage stellt, muss man nicht mit Vorwürfen rechnen. Dies ist als "Sinn des Forums" nirgends festgelegt.
Die Antworten sind nicht direkt, sondern v.a. im Ton deutlich daneben. Aber wer´s mag...

Und wenn Du in der Versicherungsbranche tätigt bist, wirst Du wissen, dass die GKV gerade für Zahnbehandlungen z.T. nur einen Bruchteil der Kosten bezahlt, die PKV je nach Tarif eben bis zu 100%.



Du selbst hast geschrieben, dass bei Deiner Schwester eine aufwendige Zahnbehandlung ansteht. Da entsteht natürlich der Eindruck, dass deshalb die private Krankenversicherung in Erwägung gezogen wird.

ja, und? die werden die Zahnsanierung doch eh ausschließen...:wie?:

Inaktiver User
12.04.2007, 01:04
Die gesamte Debatte ist eh müßig , da ein einigermassen vernünftig kalkulierender PKV - Versicherer mit hoher Wahrscheinlichkeit eh keine Annahme - allein aufgrund der vorhergegangenen und ggf. weiterhin zu erwartenden Psychotherapien - akzeptieren wird.

Da sind die Zahnleistungen eher sekundärer Natur.

Beipflichten möchte ich u.a. dem Justii in Sachen " gezielte Kostenbelastungen " des Versicherten-Kollektivs durch bereits absehbare Kosten ( in diesem Fall Zahnersatzkosten ) ...

Diese Mentalität entspricht zwar der heutzutage vorherrschenden Geiz ist Geil - Mentalität ... man könnte auch sagen... ( geringstmöglicher Aufwand und höchstmöglicher Ertrag auf Kosten Anderer ) dies ist aber einerseits recht kurzsichtig gedacht da es einem irgendwann auch selbst mal trifft ( spätestens dann wenn andere die gleiche Idee haben ) und andererseits ... na ja...hier erspare ich mir den entsprechenden Kommentar... sonst wird wieder mal der Thread geschlossen...

In diesem Sinne
Austernschluerfer

flower287
12.04.2007, 13:54
[QUOTE=MissDashwood]
Und wenn Du in der Versicherungsbranche tätigt bist, wirst Du wissen, dass die GKV gerade für Zahnbehandlungen z.T. nur einen Bruchteil der Kosten bezahlt, die PKV je nach Tarif eben bis zu 100%.






ich schrieb von Zusatzkrankenversicherung zur GKV!

Gruß
Flower

Inaktiver User
12.04.2007, 20:19
[QUOTE=flower287]

ich schrieb von Zusatzkrankenversicherung zur GKV!

Gruß
Flower

ich weiß. Das ändert nichts an meiner Aussage. Als freiwillig Versicherte hat die Schwester der Threadstellerin wer weiß wie lange den Höchstsatz eingezahlt und kriegt von der GKV nur einen Teil der Behandlungskosten erstattet. Insofern verstehe ich die moralische Keule nicht. Sie hätte vermutlich in der PKV geringere Beiträge eingezahlt (früher, nicht jetzt) und je nach Tarif 100% der Kosten erstattet bekommen. Was wirft man ihr also vor, wenn sie überlegt zu wechseln und für ihr Geld auch volle Leistung zu erhalten? :wie?: Sie zahlt danach doch in die gewählte KK weiter (wenn sie rein kommt).
Und das solltest Du als Mitglied der Versicherungsbranche wissen
Gruß
MD
:krone auf:

Inaktiver User
17.04.2007, 20:25
Hallo,

ich bin auch in der Versicherungsbranche tätig.
Ich finde es auch nicht toll, dass man viel selber zahlen muss, trotz hoher Beiträge.
Aber wenn Deine Schwester sich privat versichern möchte, wird sie wahrscheinlich einen viel höheren Beitrag monatlich zahlen müssen aufgrund Ihrer Vorerkrankungen, denn diese sind in der PKV für die Beitragsberechnung wichtig. Einige Versicherungsunternehmen lehnen sie wahrscheinlich eh direkt ab.
Ich würde auch dazu raten eine Zusatzversicherung abzuschließen.

Inaktiver User
18.04.2007, 08:41
.....
ich weiß. Das ändert nichts an meiner Aussage. Als freiwillig Versicherte hat die Schwester der Threadstellerin wer weiß wie lange den Höchstsatz eingezahlt und kriegt von der GKV nur einen Teil der Behandlungskosten erstattet. .....

...als freiwillig Versicherte?
Ganz oben (erste Zeile) steht gesetzlich versichert und nicht freiwillig versichert und wenn ich mir den ganzen Strang ansehe, dann bist Du die Erste, die "freiwillig versichert" überhaupt erst ins Spiel bringt. Woher wissen wir denn, daß sie Höchstbeiträge bezahlt hat?

Es könnte z.B. ja auch sein, daß sie in der Vergangenheit als Familienmitglied kostenlos familienmitversichert gewesen ist (gesetzlich versichert), als Studentin oder als Arbeitssuchende gesetzlich versichert gewesen ist und sich derzeit selbständig macht und deshalb für die Zukunft die Krankenkasse/-versicherung wählen kann...

Es wurde mir zwar vorgeworfen, daß ich ohne die Hintergründe zu kennen meine Meinung sage, aber die Hintergründe wurden weder vorher noch nach meiner Aufforderung offen gelegt...


.....

Ich weiß über Deine Schwester das nicht, was Du nicht geschrieben hast. So einfach ist das. Ich möchte damit diesen Schwarzen Peter an Dich zurück geben.


Auch darüber kann man nachdenken.

Schöne Grüße

justii

flower287
18.04.2007, 10:07
:schild genau: justii,
Zwischen Freiwillig in der Gesetzlichen KV und Pflichtversicherung bestehen in der Tat Unterschiede. Ich denke, wenn hier jemand eine Frage stellt, dann sollte diese einigermaßen konkret sein und gängige Begriffe auch verwendet werden. Es ist dann kein Wunder, wenn Mißverständnisse auftreten.
Gruß
Flower

Inaktiver User
18.04.2007, 10:14
Das ist aber doch ganz logisch,

ich kann nur in die PKV wechseln, wenn ich über dem Satz der gestzlichen liege - also auch wenn ich noch in der gesetzlichen bin, aber es nicht sein müßte (freiwillig gesetzlich) das sind die meisten die ein höheres Einkommen haben und angestellt sind - weil viel, besonders Frauen, die hohen Beträge der PKV nicht zahlen wollen, die eben immer noch höher sind als wenn ich freiwillig in der gesetzlichen KK bleibe.

Lilie

Inaktiver User
18.04.2007, 10:32
Hallo lilie2405.

Das ist eben nicht so ganz logisch...
Aus den von mir vorgetragenen Gründen und auch anderen könnte bisher jemand gesetzlich versichert sein (nicht freiwillig in der GKV) und trotzdem jetzt die Möglichkeit haben, in die PKV zu wechseln (z.B. durch Selbständigkeit).

Als freiwillig Versicherter mußt Du übrigens 3 Jahre über der Bemessungsgrundlage verdienen um in die PKV wechseln zu können. Früher konnte man wechseln, sobald das Monatseinkommen darüber lag...


Arbeitnehmer können ab sofort nur noch in die PKV wechseln, wenn ihr Einkommen in drei aufeinander folgenden Kalenderjahren die Versicherungspflichtgrenze überschritten hat. Diese liegt 2007 bei 47.700 Euro Jahreseinkommen (2006: 47.250 Euro, 2005: 46.800 Euro). Die Versicherungspflicht endet mit Ablauf des Jahres, in dem die Versicherungspflichtgrenze zum dritten Mal hintereinander überschritten wird.
Beamte und Selbstständige sind von dieser neuen Regelung nicht betroffen!

Wenn also bei der Schwester der Strang-Eröffnerin jetzt aus dem Grund "freiwillige Versicherung" ein Wechsel möglich ist würde dies bedeuten, daß diese bereits seit 3 Jahren über der Beitragsbemessungsgrenze verdient. Hier würde sich erneut die Frage stellen, warum dann in der Vergangenheit kein Wechsel durchgeführt wurde sondern erst jetzt wo hohe Kosten anstehen... (diese 3-Jahres-Regel gilt erst seit kurzer Zeit)

In Folge dieser Überlegungen gehe ich viel eher davon aus, daß tatsächlich bisher eine gesetzliche Versicherung bestanden hat (kostenlose Familienmitversicherung, GKV aufgrund Arbeitssuche-Status etc.) und jetzt der Wechsel in die Selbständigkeit vollzogen wird. Beamtentum kann es wohl nicht sein, da bisher nichts über Beihilfeberechtigung geschrieben wurde...

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
18.04.2007, 20:08
[QUOTE=lilie2405]Das ist aber doch ganz logisch,

ich kann nur in die PKV wechseln, wenn ich über dem Satz der gestzlichen liege - also auch wenn ich noch in der gesetzlichen bin, aber es nicht sein müßte (freiwillig gesetzlich) das sind die meisten die ein höheres Einkommen haben und angestellt sind -

korrekt. Das habe ich angenommen, ohne Anspruch auf Richtigkeit :zwinker:



weil viel, besonders Frauen, die hohen Beträge der PKV nicht zahlen wollen, die eben immer noch höher sind als wenn ich freiwillig in der gesetzlichen KK bleibe.Lilie

muss nicht sein- zumindest in jungen Jahren. Für Frauen lohnt(e) sich die freiwillige Versicherung aber wegen der Beitragsfreistellung im Mutterschutz.