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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zu Lebensmitteln - April



BRIGITTE Community-Team
05.04.2007, 15:52
Liebe Userinnen, liebe User,

Welche Lebensmittel haben in einer Diät nichts zu suchen? Worauf muss ich beim Einkaufen achten? Was bedeutet „Glyx“? Alle Fragen zum Thema "Lebensmittel" können Sie hier stellen.

Antworten gibt es von den Ernährungs-Expertinnen (http://www.brigitte-diaet-coach.de/brigitte-diaet/infos/team.jsp)vom BRIGITTE-Diät-Coach (http://www.brigitte-diaet-coach.de/brigitte-diaet/).

Wir möchten an dieser Stelle Ihre Fragen sammeln, so dass sie gebündelt beantwortet werden können. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Sie möglicherweise einige Tage auf eine Antwort warten müssen. Bei großer Nachfrage kann unter Umständen nur eine Auswahl der Fragen beantwortet werden.

Einen angeregten Austausch wünscht
Ihre Redaktion Brigitte.de

PS: Die interessantesten Fragen und Antworten werden wir demnächst hier (www.brigitte.de/diaet) veröffentlichen.

Clarabella
06.04.2007, 07:20
Ich bemühe mich täglich circa 1,5 Liter rote Grütze Tee (bringt mir meine Mutter immer aus Sylt mit) und 1,5 Liter Wasser gemischt mit Diät-Fruchtmolke zu trinken.

Nur Wasser bekomme ich einfach nicht runter!!
Ich denke mir, dass das Wasser-Molkegemisch okay ist. Nur bei dem Tee bin ich mit nicht sicher. Kann es sein, dass ich mit dem Tee meinen Körper *übersäuer*:wie?: ???

Ganz liebe Grüße Clarabella :blume: :blume:

PS: Diese Expertenberatung ist übrigens eine tolle Idee. Danke!!!!:blumengabe:

Valentine
07.04.2007, 04:53
hallo,

ich kenne rote grütze als getränk nicht,würde aber im rahmen einer diät immer eher zu *nur* wasser oder sehr verdünnten fruchsäften raten. fruchtsäfte OHNE zuckerzusatz oder zu tees.

grüssle valentine

Clarabella
07.04.2007, 06:37
Hallo Valentine,

eine Diät mache ich schon lange nicht mehr.

Vor 20 Jahren (mit 27 Jahren) wog ich 105 Kilo und habe mit der Brigitte Diät begonnen. Ich habe insgesamt 47 Kilo in gut 3 Jahren abgenommen, gaaaanz langsam in Verbindung mit viel Sport und ca. 1500 Kalorien am Tag.:lachen:

Seit 17 Jahren halte ich jetzt meine 58 Kilo bei einer Größe von 1,70m.

Meine *rote Grütze* Frage bezieht sich also nicht unbedingt auf eine Diät, sondern ich möchte einfach nur wissen, ob ich mir damit etwas Gutes tue oder ob es ungesund ist!!!

Allen frohes Osterfest :osterhase: :blume: :osterhase: und liebe Grüße von Clarabella

Valentine
07.04.2007, 08:37
hallo

also ich mache auch keine diät,versuche aber alles, was sehr denaturiert ist zu meiden. also ich würde auf die inhaltsstoffe gucken und wenn mir zuviel zusatzstoffe drin wären, würde ich lieber wasser trinken.
wenn du kein wasser pur magst, versuchs mal mit ingwerwasser

grüssle valentine

Inaktiver User
09.04.2007, 09:09
ich mag das auch nicht- denaturierte lebensmittel- auch bei tee und wasser (z.b. volvic mit apfel) hab ich mich total umgestellt und trinke meist- außer morgens meinen kaffee- tagsüber nur stilles wasser oder ungesüßten kräutertee...ich glaub zwar nicht, daß es schädlich ist- beispielsweise roten-grütze-tee zu trinken, aber durch die zugesetzten geschmacks-und aromastoffe vefälscht man auf dauer sich selbst den geschmack und findet normale, natürliche süße garnicht mehr als süß...
l.g. kasi

Clarabella
09.04.2007, 10:22
Ich habe mir jetzt mal die Inhaltsstoffe genau angesehen: Hibiscusblüten, Holunderbeeren, Weinbeeren, Heidelbeeren und schwarze Johannesbeeren. Mehr NICHT.

Hört sich eigentlich ganz gesund an. Mir geht es aber eben einfach nur darum, ob ich mich auf Dauer mit dem Tee *ÜBERSÄUER* !!!!!!!!!!

Gruß Clarabella:blume:

Diaet-Coach
10.04.2007, 11:22
Liebe Clarabella!

Zu den sehr empfehlenswerten Getränken zählen Wasser, Kräuter- und Früchtetees - der Tee besonders, wenn er ungesüßt getrunken wird. Aber selbst mit ein wenig Zucker schneidet er in der Regel wesentlich besser ab als viele andere Getränke, die bei einem Kohlenhydratgehalt von beispielsweise 10 g/100 ml umgerechnet auf etwa 40 Stück Würfelzucker pro Liter kommen!

Was die Übersäuerung angeht, so verfügt der Körper über Puffersysteme, die ihn davor schützen. Weiterhin zählt man zu den klassischen Säurebildnern eher viele tierische oder stark denaturierte Produkte und auch Alkohol.

Es spricht also nichts gegen Ihren rote Grütze Tee, der aus den getrockneten Beeren hergestellt ist. Um ein wenig geschmackliche Abwechslung zu schaffen, empfiehlt sich ab und an ein Kräutertee, gelegentlich eine Fruchtsaftschorle in einem Mischungsverhältnis von 1:3 oder 1:4 oder Sie können Ihrem Wasser auch mit einem Spritzer Zitronensaft einen frischen Geschmack geben. Wenn es bald etwas wärmer wird, ist kalter Pfefferminztee, besonders aus frischer Minze hergestellt, eine leckere Erfrischung.

Herzliche Grüße
Ihr Team vom BRIGITTE-Diät-Coach

http://www.brigitte-diaet-coach.de

Diaet-Coach
10.04.2007, 12:18
Liebe Valentine!

Sie haben in Ihrer Nachricht vom 7. April mit der Empfehlung "Fruchtsäfte OHNE Zuckerzusatz" ein wichtiges Stichwort geliefert, das wir an dieser Stelle gern aufgreifen möchten.

Man unterscheidet Fruchtsäfte, Nektare und Fruchtsaftgetränke. Alles hört sich ähnlich an und sieht auch ähnlich aus, aber diese Getränke unterscheiden sich dennoch wie folgt:

- Fruchtsaft besteht zu 100% aus dem Saft von Früchten. In besonderen Fällen, z. B. witterungsbedingt, ist der Zusatz von bis zu 15 g Zucker (etwa 6 Stück Würfelzucker) pro Liter erlaubt. Dieser Zusatz ist im Zutatenverzeichnis anzugeben, stellt aber bei uns eher die Ausnahme dar. Der Hinweis "ohne Zuckerzusatz" bedeutet also, dass nicht nachgesüßt wurde. Natürlich enthält der Fruchtsaft aber dennoch Zucker, der aus den Früchten stammt. Aber auch dieser Zucker liefert Kalorien und daher gilt die allgemeine Empfehlung, Fruchtsaft besser als Schorle zu trinken. Ein Glas Fruchtsaft ist eher als Ersatz für eine Portion Obst zu sehen und nicht zur Deckung der gesamten Flüssigkeitsmenge des Tages geeignet.

- Fruchtnektare gibt es vor allem aus solchen Fruchtarten, die von Natur aus soviel Fruchtsäure oder Fruchtfleisch enthalten, dass sie erst durch den Zusatz von Wasser und Zucker trinkfertig sind. Der Mindestfruchtsaftgehalt der einzelnen Sorten ist in einer entsprechenden Verordnung gesetzlich vorgeschrieben und liegt beispielsweise bei Orangennektar bei mind. 50% oder bei Sauerkirschnektar bei mind. 30%. Diese Mindestgehalte werden häufig überschritten, d. h. der Saftgehalt ist oft höher. Nähere Einzelheiten zum Fruchtsaftgehalt finden Sie auf der Verpackung. Bei Nektar ist der Zusatz von 20% Zucker erlaubt, aber auch hiervon wird häufig nicht in vollem Maße Gebrauch gemacht. Der Kaloriengehalt entspricht in etwa dem von Fruchtsaft, wobei hierbei ein Teil der Kalorien aus dem Zucker des verdünnten Fruchtsaftes stammt sowie ein Teil aus dem zugesetzten Zucker.

- Fruchtsaftgetränke zählen wie auch Limonaden zu den Erfischungsgetränken, die vorwiegend aus Wasser, Fruchtsaft und Zucker bestehen. Auch hier ist der Mindestfruchtsaftgehalt für die einzelnen Sorten gesetzlich geregelt und liegt z. B. bei Fruchtsaftgetränken aus Kernobst oder Trauben bei mind. 30% oder bei Fruchtsaftgetränken aus Zitrusfrüchten bei mind. 6%. Auch hier wird die gesetzliche Mindestanforderung häufig überschritten, allerdings gibt es keine Begrenzung des zugesetzten Zuckeranteils. Die Kalorien des Fruchtsaftgetränkes stammen demnach hauptsächlich aus dem zugefügten Zucker, da der Fruchtsaftgehalt in der Regel nur gering ist. Demnach sind auch die sonstigen wertvollen Inhaltsstoffe des Fruchtsaftes, wie Vitamine, Mineralstoffe oder Ballaststoffe im Fruchtsaftgetränk nur noch in sehr geringen Mengen vertreten.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen kleinen Einblick in die manchmal etwas unübersichtliche Welt der Getränke geben.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Team vom BRIGITTE-Diät-Coach

http://www.brigitte-diaet-coach.de

Diaet-Coach
10.04.2007, 12:46
Liebe Kasi!

Auch Sie haben mit Ihrem Beitrag ein wichtiges Stichwort zum Thema Getränke gegeben, denn Sie haben den morgendlichen Kaffee erwähnt...

Zunächst einmal sind Wasser und ungesüßte Kräutertees, die Sie ja tagsüber trinken, oder auch Früchtetees sehr empfehlenswerte Getränke, die Ihnen die gewünschte Flüssigkeit, aber keine unnötigen Kalorien liefern. Wenn es nun (hoffentlich) bald etwas wärmer wird, dann lässt das Verlangen nach heißem Tee oft nach, aber viele der Teesorten schmecken auch kalt - u. U. mit einem Spritzer Zitrone - ganz prima.

Lange Zeit hat man den Kaffee sehr kritisch beurteilt, was die Flüssigkeitsbilanz angeht. Man sagte, dass das Koffein im Kaffee die Niere anregt, mehr Flüssigkeit auszuscheiden und daher sollte zu jeder Tasse Kaffee die gleiche oder sogar die doppelte Menge eines anderen Getränkes aufgenommen werden. Nach aktuellem Wissensstand gewöhnt sich der Körper aber an das Koffein, so dass Kaffee bei regelmäßigem Konsum in gewissen Mengen (ca. 2-3 Becher) durchaus zur Flüssigkeitszufuhr des Tages hinzugerechnet werden kann. Da Koffein aber auch andere Wirkungen hat, ist von ausschließlichem Kaffeekonsum natürlich dennoch abzuraten. Gleiches gilt für schwarzen und grünen Tee.

Lassen Sie sich also Ihren morgendlichen Kaffee auch weiterhin schmecken!

Mit besten Grüßen
Ihr Team vom BRIGITTE-Diät-Coach

http://www.brigitte-diaet-coach.de

Clarabella
11.04.2007, 06:13
Liebe *Brigitte*,

vielen Dank :blume: für die Info!! Jetzt kann ich ja weiterhin meinen ungesüßten rote Grütze Tee trinken.:jubel:

Und wenn es jetzt wärmer wird, werde ich tatsächlich mal mit *gespritztem Wasser*, sprich Apfelschorle probieren.

LG Clarabella :blume:

Diaet-Coach
11.04.2007, 13:07
Liebe Clarabella!

Zu diesem tollen Erfolg möchten wir Ihnen noch einmal ganz herzlich gratulieren! Vor allem die Tatsache, dass Sie Ihr Gewicht bereits über einen so langen Zeitraum halten konnten/können, spricht dafür, dass Sie Ihr Leben ziemlich auf den Kopf gestellt haben und sich Ihr Ess- und Bewegungsverhalten sehr verändert hat. Machen Sie weiter so!

Herzliche Grüße
Ihr Team vom BRIGITTE-Diät-Coach

http://www.brigitte-diaet-coach.de



Hallo Valentine,

eine Diät mache ich schon lange nicht mehr.

Vor 20 Jahren (mit 27 Jahren) wog ich 105 Kilo und habe mit der Brigitte Diät begonnen. Ich habe insgesamt 47 Kilo in gut 3 Jahren abgenommen, gaaaanz langsam in Verbindung mit viel Sport und ca. 1500 Kalorien am Tag.:lachen:

Seit 17 Jahren halte ich jetzt meine 58 Kilo bei einer Größe von 1,70m.

Meine *rote Grütze* Frage bezieht sich also nicht unbedingt auf eine Diät, sondern ich möchte einfach nur wissen, ob ich mir damit etwas Gutes tue oder ob es ungesund ist!!!

Allen frohes Osterfest :osterhase: :blume: :osterhase: und liebe Grüße von Clarabella

okaycook
19.04.2007, 09:37
Hallo!

Ich habe nach einem Unfall (Wirbelsäule angebrochen, Sport aufgegeben) vor einem Jahr 16 kg zugenommen..und es ist kein Ende abzusehen, bin sehr unglücklich deswegen.
Eine Freundin empfahl mir gegen den Heißhunger STEVIA zu verwenden..sie hatte ihre Tees hochdosiert gesüßt damit, und zwar mit Erfolg. Was ist davon zu halten? Ich verwende Stevia hin und wieder um Quarkspeisen und ähnliches zu süßen..ernähre mich im übrigen vegetarisch und vollwertig seit 20 Jahren, der Süßhunger begann als ich aufhörte mich zu bewegen. Kann Stevia helfen?

Grüße okaykook

Diaet-Coach
19.04.2007, 12:49
Hallo!

Ich habe nach einem Unfall (Wirbelsäule angebrochen, Sport aufgegeben) vor einem Jahr 16 kg zugenommen..und es ist kein Ende abzusehen, bin sehr unglücklich deswegen.
Eine Freundin empfahl mir gegen den Heißhunger STEVIA zu verwenden..sie hatte ihre Tees hochdosiert gesüßt damit, und zwar mit Erfolg. Was ist davon zu halten? Ich verwende Stevia hin und wieder um Quarkspeisen und ähnliches zu süßen..ernähre mich im übrigen vegetarisch und vollwertig seit 20 Jahren, der Süßhunger begann als ich aufhörte mich zu bewegen. Kann Stevia helfen?

Grüße okaykook

Guten Tag okaycook!

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst einmal möchten wir Ihnen einen Blick in den Themenstrang "Heißhunger, Süßhunger, Stresshunger & Co." empfehlen. Hier sind aufgrund der Diskussionen der letzten Tage bereits viele Tipps und Empfehlungen zum Umgang mit Süßhunger zusammengefasst.

Auch wenn zahlreiche Aspekte für Stevia sprechen, so gab es bisher keine EU-Zulassung für die Stevia-Blätter oder das daraus hergestellte Süßungsmittel Steviosid, da mögliche Risiken bisher nicht eindeutig ausgeschlossen werden konnten. Nähere Einzelheiten zu diesem Thema finden Sie unter:

http://www.was-wir-essen.de/verbraucher/novel_food_6461.php
http://www.was-wir-essen.de/verbraucher/novel_food_6462.php

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Team vom BRIGITTE-Diät-Coach

http://www.brigitte-diaet-coach.de

Biene.01
20.04.2007, 14:02
Auch hier "vor Toreschluss" noch eine Frage:

Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass "Light"-Produkte nicht das Wahre sind.

Warum nicht?
Gibt es vielleicht doch Produkte, die in der "Light"-Variante zu empfehlen sind?
Sind sie nicht eine Hilfe Kalorien einzusparen?

Danke für die vielen Tipps und Anregungen!

Inaktiver User
20.04.2007, 15:31
hallo!
ich (34, 167, 68kg) will ein paar kilos runterbekommen und versuche dies seit 3 wochen mit gesunder ernährung und sport. ich laufe im moment 5xwöchentlich etwa 40-60 min, was mir leicht fällt, da ich das vor wenigen jahren regelmäßig gemacht habe und immer mal wieder phasen hatte, in denen ich regelmäßig lief.

meine ernährung ist recht ausgewogen, ich verzichte jetzt auf die regelmäßige bolognaise-sauce und meine geliebten chips, ansonsten esse ich eh viel gemüse, morgens müsli und trinke 4 liter wasser am tag.

soweit, sogut. immer öfter lese ich jetzt aber, dass man möglichst auf bestimmte nährstoffe und lebensmittel je nach tageszeit achte sollte, nämlich insbesondere viele kohlenhydrate am morgen (was ich ja durch müsli tue), abends aber möglichst ausschließlich eiweißhaltige lebensmittel und weder fett noch kohlenhydrate.
da ich einfach insgesamt auf eine negative energiebilanz kommen möchte, und dies wohl auch bei einer fortsetzung meines lauftrainings recht wahrscheinlich tun werde, interessiert mich, ob ich dennoch eine schnellere gewichtsreduzierung durch eine solche kontrolle meiner essgewohnheiten abhängig von der tageszeit erreichen kann? dass es nur durch sport eine weile dauern wird, ist mir klar, ich gehe von 3 monaten aus, bis sich wirklich deutlich was tut.

ich möchte keine diät machen, habe das auch noch nie versucht, sondern lieber langsam durch mehr bewegung und verzicht auf die absoluten fettfallen (auch käsebrote waren mein freund;-)) erreichen. wenn aber die these wirklich stimmt, könnte ich mir natürlich als motivationsschub auch die eiweißmahlzeit abends angewöhnen. aber ist das sinnvoll und besonders effektiv?:wie?:

vielen dank für die antwort!
yaqui

heidelbeere.
20.04.2007, 23:38
Hallo,
ich frage mich seit längerem, welches Öl ich am Besten benutzen sollte. Gesund sind natürlich Nüsse und fettreiche Fische, aber zum Salat anmachen und zum braten und backen braucht man ja auch mal eines. Welches Öl für was?
Ich weiß, dass man kaltgepresstes Öl kaufen sollte, weil ja sonst die Fettsäuren kaputt sind, aber wie ist es, wenn ich Öl erhitze (nicht unglaublich stark, nur zb um etwas kurz anzubraten etc). Ist es dann ´rausgeschmissenes Geld`das teurere kaltgepresste Olivenöl oder Sonnenblumenöl zu benutzen? Hat das nicht kaltgepresste Öl noch einen gesundheitlichen Wert bzw kann es dem Körper die Fettsäuren geben, die er braucht? Denn auch Butter kann ja Vitamine lösen, aber enthält ja kein Fett, das der Körper braucht, wie zb Omega- 3-Fettsäuren.
und Was eignet sich zum Backen, da Butter oder Margarine ja nicht so gesund sind?
Und noch eine letzte Frage: Ich kaufe immer fettreduzierte Milch (1,5) und fettreduzierten Naturjoghurt (0,1 oder 1,8). Ist die Milch der Joghurt mit 0,1 Prozent Fett von Inhaltsstoffen weniger wertvoll als zb einer mit 1,8 Prozent, weil er aus Magermilch hergestellt wurde oder aus sonst einem anderen Grund?
Vielen Dank für eine Antwort,
heide

Diaet-Coach
21.04.2007, 00:19
Hallo,
ich frage mich seit längerem, welches Öl ich am Besten benutzen sollte. Gesund sind natürlich Nüsse und fettreiche Fische, aber zum Salat anmachen und zum braten und backen braucht man ja auch mal eines. Welches Öl für was?
Ich weiß, dass man kaltgepresstes Öl kaufen sollte, weil ja sonst die Fettsäuren kaputt sind, aber wie ist es, wenn ich Öl erhitze (nicht unglaublich stark, nur zb um etwas kurz anzubraten etc). Ist es dann ´rausgeschmissenes Geld`das teurere kaltgepresste Olivenöl oder Sonnenblumenöl zu benutzen? Hat das nicht kaltgepresste Öl noch einen gesundheitlichen Wert bzw kann es dem Körper die Fettsäuren geben, die er braucht? Denn auch Butter kann ja Vitamine lösen, aber enthält ja kein Fett, das der Körper braucht, wie zb Omega- 3-Fettsäuren.
und Was eignet sich zum Backen, da Butter oder Margarine ja nicht so gesund sind?
Und noch eine letzte Frage: Ich kaufe immer fettreduzierte Milch (1,5) und fettreduzierten Naturjoghurt (0,1 oder 1,8). Ist die Milch der Joghurt mit 0,1 Prozent Fett von Inhaltsstoffen weniger wertvoll als zb einer mit 1,8 Prozent, weil er aus Magermilch hergestellt wurde oder aus sonst einem anderen Grund?
Vielen Dank für eine Antwort,
heide

Liebe Heide!

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Im Moment gibt es einen starken Trend zum Rapsöl, denn dieses enthält eine sehr gute Zusammensetzung der Fettsäuren insgesamt und auch einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Dieses Öl können Sie gut zum Braten oder Backen, z. B. für einen Quark-Öl-Teig, verwenden, da es geschmacksneutral und recht hitzebeständig ist.

Kaltgepresste Öle, z. B. Olivenöl, Walnussöl, Leinöl verwenden Sie am besten in der kalten Küche. Wenn Sie z. B. das Olivenöl dennoch erhitzen, dann achten Sie darauf, dass die Temperatur eher mäßig ist. Zum scharfen Anbraten ist es weniger geeignet. Für die hohen Temperaturen im Wok eignet sich z. B. das Erdnussöl am besten, dieses verträgt auch recht hohe Temperaturen.

Die Milchprodukte mit unterschiedlichem Fettgehalt unterscheiden sich natürlich im Fettgehalt und damit im Kaloriengehalt sowie im Geschmack. Ansonsten gibt es vorrangig bei den fettlöslichen Vitaminen Unterschiede. Hier gilt: Je höher der Fettgehalt, desto höher der Gehalt an fettlöslichen Vitaminen. Produkte mit einem Fettgehalt von 1,5 bzw. 1,8 % sind hier eine gute Alternative, da Fett gespart wird, aber die Einbußen beim Vitamingehalt nicht gravierend sind. Über eine abwechslungsreiche Ernährung lassen sich diese leicht ausgleichen. Der Calciumgehalt der Milchprodukte hat mit dem Fettgehalt nichts zu tun.

Mit besten Grüßen
Ihr Team vom BRIGITTE-Diät-Coach

http://www.brigitte-diaet-coach.de

heidelbeere.
21.04.2007, 17:08
Vielen Dank für die gute und schnelle Antwort!
Viele Grüße, Heide

Diaet-Coach
23.04.2007, 10:48
hallo!
ich (34, 167, 68kg) will ein paar kilos runterbekommen und versuche dies seit 3 wochen mit gesunder ernährung und sport. ich laufe im moment 5xwöchentlich etwa 40-60 min, was mir leicht fällt, da ich das vor wenigen jahren regelmäßig gemacht habe und immer mal wieder phasen hatte, in denen ich regelmäßig lief.

meine ernährung ist recht ausgewogen, ich verzichte jetzt auf die regelmäßige bolognaise-sauce und meine geliebten chips, ansonsten esse ich eh viel gemüse, morgens müsli und trinke 4 liter wasser am tag.

soweit, sogut. immer öfter lese ich jetzt aber, dass man möglichst auf bestimmte nährstoffe und lebensmittel je nach tageszeit achte sollte, nämlich insbesondere viele kohlenhydrate am morgen (was ich ja durch müsli tue), abends aber möglichst ausschließlich eiweißhaltige lebensmittel und weder fett noch kohlenhydrate.
da ich einfach insgesamt auf eine negative energiebilanz kommen möchte, und dies wohl auch bei einer fortsetzung meines lauftrainings recht wahrscheinlich tun werde, interessiert mich, ob ich dennoch eine schnellere gewichtsreduzierung durch eine solche kontrolle meiner essgewohnheiten abhängig von der tageszeit erreichen kann? dass es nur durch sport eine weile dauern wird, ist mir klar, ich gehe von 3 monaten aus, bis sich wirklich deutlich was tut.

ich möchte keine diät machen, habe das auch noch nie versucht, sondern lieber langsam durch mehr bewegung und verzicht auf die absoluten fettfallen (auch käsebrote waren mein freund;-)) erreichen. wenn aber die these wirklich stimmt, könnte ich mir natürlich als motivationsschub auch die eiweißmahlzeit abends angewöhnen. aber ist das sinnvoll und besonders effektiv?:wie?:

vielen dank für die antwort!
yaqui


Liebe Yaqui,

toll, dass Sie wieder so aktiv geworden sind und so bewusst auf Ihre Ernährung achten.
Auch haben Sie erkannt, dass Sie eine langfristige Gewichtsabnahme nur mit gesunder, abwechslungsreicher Ernährung (viel Gemüse und Obst) und viel Bewegung erzielen können. Das Kalorienzählen ist dabei auch gar nicht unbedingt nötig: Ihre Ernährung sollte ausgewogen und abwechslungsreich sein, d.h. alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Dabei spielt es keine Rolle, zu welcher Tageszeit Sie Kohlenhydrate, Fette und oder Eiweiße zu sich nehmen.

Wählen Sie aus allen Lebensmittelgruppen Nahrungsmittel aus.
Die sogenannte Ernährungs-Pyramide bietet eine gute Möglichkeit zu prüfen, ob eine Mahlzeit sowie die gesamte Tageskost ausgewogen und gesund sind:

www.waswiressen.de/gesund/empfehlungen_aid_pyramide.php

Wir raten davon ab, sich dogmatisch daran zu halten, am Abend generell nur noch Eiweiß zu sich zu nehmen.
Eiweiß ist zwar ein sehr wichtiger Nährstoff; insgesamt essen wir in den industrialisierten Ländern aber eh schon zuviel tierisches Eiweiß. Fleisch, Wurst und Käse enthalten meist zuviel Fett, Cholesterin und Purine. Auf Dauer steigt das Risiko von Stoffwechselerkrankungen.

Wir empfehlen vielmehr, dass jede Mahlzeit Protein (z.B. fettarme Milchprodukte, fettarmes Fleisch, Hülsenfrüchte, Geflügel, Fisch), etwas Fett (pflanzliches Öl z.B. Raps- oder Olivenöl) und eine Kohlenhydratquelle mit niedriger Blutzuckerwirksamkeit (z.B. Vollkornbrot, Naturreis, Vollkornnudeln) enthalten sollte. So ist am besten gewährleistet, dass man sich lange angenehm satt fühlt. Am Ende zählt die Gesamtbilanz der zugeführten Energie und nicht die Tageszeit der aufgenommenen Nährstoffe.

Herzliche Grüße
Ihr Team vom BRIGITTE-Diät-Coach

http://www.brigitte-diaet-coach.de

BRIGITTE Community-Team
07.06.2007, 16:48
Auch hier "vor Toreschluss" noch eine Frage:

Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass "Light"-Produkte nicht das Wahre sind.

Warum nicht?
Gibt es vielleicht doch Produkte, die in der "Light"-Variante zu empfehlen sind?
Sind sie nicht eine Hilfe Kalorien einzusparen?

Danke für die vielen Tipps und Anregungen!


Liebe Biene,
vielen Dank für Ihre Anfrage.

Für die Begriffe „light" oder „leicht" bestanden bisher keine eindeutigen gesetzlichen Regelungen, was häufig zu Verwirrungen führte. So kann ein „Diätjoghurt“ zwar Süßstoff statt Zucker enthalten, aber denselben Fettgehalt wie ein normaler Joghurt haben.

Ab dem 1. Juli 2007 müssen sich die Hersteller von Lebensmitteln allerdings an die neue EU-Verordnung halten. Sie schafft mehr Transparenz für Verbraucher. Auf Begrifflichkeiten wie „light“, „leicht“ und „energiereduziert" darf dann nur noch zurückgegriffen werden, wenn der Gehalt an Nährstoffen den durchschnittlichen Nährstoffgehalt vergleichbarer herkömmlicher Lebensmittel um mindestens 30 % unterschreitet. Zudem ist eine Angabe erforderlich, welche Eigenschaften das Lebensmittel „leicht“ machen; also z.B. weniger Fett oder weniger Zucker.

Fettreduzierte und Light-Produkte bergen allerdings nach ein nach wie vor ein gewisses Risiko: Sie verleiten zu einem großzügigeren Umgang, was während der Gewichtsreduktion für viele besonders verlockend ist. Wer aber beispielsweise von einer fettarmen Margarine doppelt so viel aufs Brot streicht, hat nichts gewonnen.

Fazit:
Nur ein sparsamer Umgang mit „Light-Produkten“ führt tatsächlich zu einer geringeren Energieaufnahme. Mit vollwertigen, gesundem Essen und Trinken lassen sich Gewichtsprobleme aber fast immer von vornherein vermeiden und langfristig gut in den Griff kriegen. Ausreichend Sport und Bewegung sind nach wie vor die sinnvollsten „Light” –Bausteine.