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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rentenversicherung mit staatlicher Zulage



RedStyle
01.04.2007, 19:38
Hey. Ich bin 20 Jahre und kümmer mich momentan ausgiebig um meine Versicherungen. Leider wächst mir die ganze Sache inzwischen über den Kopf und ich glaube ich brauche Hilfe. Bei Versicherung A (Postbank) habe ich 09.06 ne Versicherung mit 30€ monatl. Beitrag abgeschlossen. Dieser Beitrag wird jedoch nächstes Jahr auf 40€ erhöht. Bei Versicherung B (Nürnberger) habe ich letzten Monat eine Versicherung mit einen nicht dynamischen monatl. Beitrag von 60€ abgeschlossen. Der Betrag sei so hoch,da mein momentanes Nettoeinkommen,mit den ausgezahlten Rentengeld gleichgestellt wird,wurde mir erklärt. Bei Versicherung C (Debeka) habe ich schon seit 10.04 eine Rentenversicherung ganz normal ohne Förderung mit einen monatl. Beitrag von 26€. Mh was nun? Die Versicherung C bekomme ich ausgzahlt,wenn ich auch schon in Vorruhestand (z.B. mit 62) gehe und finde sie nicht schlecht als kleines Polster bis ich meine "Riester-Rente" bekomme. Aber was dann? Für welche Versicherung (B oder A) soll ich mich entscheiden? Angeblich kann man ja sogar in besonderen Fällen sogar bei Kündigungen den Betrag in eine jeweilige andere Versicherung übernehmen. Ixch brauche dringend Hilfe
Grüßle RedStyle :blumengabe:

flower287
02.04.2007, 11:22
Hey. Ich bin 20 Jahre und kümmer mich momentan ausgiebig um meine Versicherungen. Leider wächst mir die ganze Sache inzwischen über den Kopf und ich glaube ich brauche Hilfe. Bei Versicherung A (Postbank) habe ich 09.06 ne Versicherung mit 30€ monatl. Beitrag abgeschlossen. Dieser Beitrag wird jedoch nächstes Jahr auf 40€ erhöht. Bei Versicherung B (Nürnberger) habe ich letzten Monat eine Versicherung mit einen nicht dynamischen monatl. Beitrag von 60€ abgeschlossen. Der Betrag sei so hoch,da mein momentanes Nettoeinkommen,mit den ausgezahlten Rentengeld gleichgestellt wird,wurde mir erklärt. Bei Versicherung C (Debeka) habe ich schon seit 10.04 eine Rentenversicherung ganz normal ohne Förderung mit einen monatl. Beitrag von 26€. Mh was nun? Die Versicherung C bekomme ich ausgzahlt,wenn ich auch schon in Vorruhestand (z.B. mit 62) gehe und finde sie nicht schlecht als kleines Polster bis ich meine "Riester-Rente" bekomme. Aber was dann? Für welche Versicherung (B oder A) soll ich mich entscheiden? Angeblich kann man ja sogar in besonderen Fällen sogar bei Kündigungen den Betrag in eine jeweilige andere Versicherung übernehmen. Ixch brauche dringend Hilfe
Grüßle RedStyle :blumengabe:
Hallo RedStyle,
bei Deiner Schilderung ist mir klar, warum Du überfordert bist. Offenbar hat sich bisher niemand die Mühe gemacht, Deine bisherigen Verträge mal in der Gesamtheit zu überprüfen bzw. hat man Dich bei den Abschlüssen nicht gefragt, welche Art der Vorsorge Du bereits getroffen hast.
Aber Deine Angaben über diese Verträge reichen nicht aus, um da einen Tipp zu geben. Was sind das für Verträge? Welche Risiken sind dort abgesichert?
Gruß
Flower

RedStyle
02.04.2007, 12:02
Hallo flower287
Also ich bin bei der Debeka seit 10.04 versichert mit einer Rentenversicherung. Garantierte monatliche Rente ab 2051 liegt bei 100€, momentaner Beitrag 26€. Da besteht den Rentenbeginn bis zu 5 Jahre vorzuziehen allerdings mit einer Einbuse von bis zu 25€. Bei der Postbank (seit 09.06) kann ich ab 2051 193€ Rente bekommen,da ist allerdings der Beitrag dynamisch und wird staatlich gefordert, momentaner Beitrag 30€. Bei der Nürnberger (seit diesem Jahr) wurden meine Rentenzuschüse für 578€ ausgerechnt. Der Beitrag ist nicht dynamisch und wird auch staatlich gefordert, momentan liegt dieser bei 58€. Das ist enorm viel Geld,da ich an meinen hohen Nettolohn bemessen werde und diese ganze Zahlenrechnerei,macht mich wahnsinnig...

flower287
02.04.2007, 19:04
Hallo flower287
Also ich bin bei der Debeka seit 10.04 versichert mit einer Rentenversicherung. Garantierte monatliche Rente ab 2051 liegt bei 100€, momentaner Beitrag 26€. Da besteht den Rentenbeginn bis zu 5 Jahre vorzuziehen allerdings mit einer Einbuse von bis zu 25€. Bei der Postbank (seit 09.06) kann ich ab 2051 193€ Rente bekommen,da ist allerdings der Beitrag dynamisch und wird staatlich gefordert, momentaner Beitrag 30€. Bei der Nürnberger (seit diesem Jahr) wurden meine Rentenzuschüse für 578€ ausgerechnt. Der Beitrag ist nicht dynamisch und wird auch staatlich gefordert, momentan liegt dieser bei 58€. Das ist enorm viel Geld,da ich an meinen hohen Nettolohn bemessen werde und diese ganze Zahlenrechnerei,macht mich wahnsinnig...

Hallo RedStyle,
Leider hast Du meine Fragen nicht beantwortet. Du hast über die Beiträge geschrieben, die Ablaufzeit und ich entnehme Deinen Schilderungen, dass dort eine Riesterrente dabei ist. Aber dennoch hast Du Dich nicht geäußert über die versicherten Risiken. Sind das alles reine Rentenversicherungen oder sind dort Risiken, wie z.B. die Berufsunfähigkeit oder der Tod mitversichert?
Dem ersten Anschein nach ist es für einen 20-Jährigen wohl nicht so die richtige Lösung, gleich drei Rentenversicherungen zu haben.
Ich denke, dieses komplexe Problem kannst Du nur durch einen unabhängigen Makler prüfen lassen aber aufpassen, dass Du dann nicht einen vierten Vertrag machst.
Die Vorsorge für die Rente und für eine evtl.Berufsunfähigkeit sind sehr wichtig. Sicher ist auch die Riesterrente in steuerlicher Hinsicht für Dich interessant, da Du offenbar viel verdienst. Aber Dein Problem lässt sich sicher erst lösen, wenn Du die Verträge mal prüfen läßt. Ferndiagnosen sind hier gefährlich, ohne die Verträge gesehen zu haben.
Liebe Grüße
Flower

RedStyle
02.04.2007, 19:19
Hallo flower287
Entschuldige meine verwirrten antworten. :peinlich: Also bei der Versicherung der Debeka handelt es sich um eine reine Rentenversicherung. Bei Nürnberger und Postbank sind Riesterrenten der Fall. Für Berufsunfähigkeit, Haftpflicht, Leben, Hausrat und Auto bin ich extra versichert. Heute war ich nochmals beim Postbank-berater welcher meinte der Nürnbergerbeitrag ist auch durch die Provision die den Vertreter rausspringt so hoch angelegt. :ooooh: Außerdem seien dies alle nur Schätzwerte und keine genauen Angaben. Jede Bank kann natürlich augenscheinlich für jeden Kunden eine hohe Rente ausrechnen. Aber wer weiß schon was in 40 Jahren sein wird. :wie?: Hm das mit dem Makler habe ich auch schon gehört,aber ich glaube ich bin mit der Kümndigung der Nürnber auf der richtigen Seite.
Nur eine Frage noch: Mit oder ohne Dynamik??? und Wie hoch sollte der maximale Beitrag sein???
Lieben Gruß
RedStyle

Inaktiver User
04.04.2007, 11:05
Hallo flower287
Entschuldige meine verwirrten antworten. :peinlich: Also bei der Versicherung der Debeka handelt es sich um eine reine Rentenversicherung. Bei Nürnberger und Postbank sind Riesterrenten der Fall. Für Berufsunfähigkeit, Haftpflicht, Leben, Hausrat und Auto bin ich extra versichert. Heute war ich nochmals beim Postbank-berater welcher meinte der Nürnbergerbeitrag ist auch durch die Provision die den Vertreter rausspringt so hoch angelegt. :ooooh: Außerdem seien dies alle nur Schätzwerte und keine genauen Angaben. Jede Bank kann natürlich augenscheinlich für jeden Kunden eine hohe Rente ausrechnen. Aber wer weiß schon was in 40 Jahren sein wird. :wie?: Hm das mit dem Makler habe ich auch schon gehört,aber ich glaube ich bin mit der Kümndigung der Nürnber auf der richtigen Seite.
Nur eine Frage noch: Mit oder ohne Dynamik??? und Wie hoch sollte der maximale Beitrag sein???
Lieben Gruß
RedStyle

AchDuLieberGott !!!

Welche Pfuscher beraten Dich denn????
Es ist ein Skandal, einen jungen Menschen so im Regen stehen zu lassen. Der Postbankberater ist nicht besser wie die anderen Dampfplauderer...

Klar, daß er gegen das jeweils andere Unternehmen argumentiert. Wäre ja sonst ein Wunder. Dabei ist seine Auskunft so falsch wie unverantwortlich. Keiner Deiner Beiträge ist nämlich ausreichend hoch. Es sei denn, Du machst eine hohe Erbschaft... Aber da bist Du nicht allein => Aktuelle Meldung: Nur 56% vom letzten Einkommen stehen den Deutschen im Alter aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge zur Verfügung. Viel zu wenig also, um den Lebensstandard zu halten! (http://www.wmd-brokerchannel.de/bc/bcref.php4?id=63075&pd=30496&rf=6455) (Link)

Fakt ist, je mehr Verträge Du hast, umso mehr Nebenkosten hast Du (Fixkosten der Police wie z.B. Stückkosten). Und je kleiner die einzelnen Beiträge, umso mehr fallen diese Fixkosten ins Gewicht.

Wenn Du also zehn Verträge mit je 10.-Euro Beitrag hast, dann fallen die Fixkosten 10x an und Du kommst nie auf einen grünen Zweig. Wenn Du aber einen Vertrag mit 100.-Euro Beitrag hast, dann kann am Ende schon etwas heraus springen.

ABER !!!!
Eine Versicherung ist kein Altersvorsorgeprodukt !!! Auch wenn dies von provisionsgierigen Vermittlern immer so dargestellt wird.
Dies gilt für rund 96% aller Kapital-Lebensversicherungen und Privaten-Rentenversicherungen. Auch für Riester-Versicherungen!

Vergiß also die Notwendigkeit einer Versicherung für Deine Altersvorsorge. Zumal der Ertrag bei einer solchen Spar-Versicherung immer in schlechtem Verhältnis zum Beitrag steht.

Was brauchst Du wirklich?
Nehmen wir mal an, Du hast derzeit im Monat 1500.-Euro zur Verfügung (für alle Deine Ausgaben). Wenn Du in angenommen 45 Jahren in Frührente gehen willst (vergiß das Alter 62 Jahre), denn es ist bereits beschlossen, daß Du frühestens mit 67 Jahren in Regel-Rente gehen wirst, dann sieht die Rechnung wie folgt aus:

Aktueller verfügbarer Betrag (= Bedarf): 1500.-Euro
Unterstellte Rentensenkung pro Jahr aufgrund Demographie: 1%
Es verbliebe dann in 45 Jahren eine Kaufkraft von: < 959.-Euro
Unterstellte Inflation pro Jahr im langfr. Durchschnitt: 3%
Tatsächliche Kaufkraft in 45 Jahren: 253,50 Euro !!!!

Reicht Dir das?

Oder umgekehrt gerechnet. Um in 45 Jahren eine Kaufkraft von wieder 1.500.-Euro zu haben, bräuchtest Du dann ein mtl. Netto-Einkommen von 8.880.-Euro !!!

Rechnen wir weiter. 8.880.-Euro monatliches Einkommen bedeuten eine jährliche Auszahlung aus einer Anlage in Höhe von 106.560.-Euro. JÄHRLICH !!!

Aus den bisher vorhandenen Mini-Verträgen bekommst Du das allenfalls als Einmalauszahlung. Du reichst also, selbst wenn wir alle zusammen zählen, vielleicht einige wenige Jahre mit Deinem Geld und bist dann ein Fall für "unter die Brücke".

Um einen Betrag von 106.560.-Euro jedes Jahr aus einer Anlage mit angenommen 5% Verzinsung ausbezahlt zu bekommen, brauchst Du einen Anlagebetrag von mindestens 2,13 Millionen Euro. Und dabei haben wir noch keine Steuer berücksichtigt, die etwa auf Zinserträge anfallen kann.

Alles andere ist Augenwischerei und provisionsorientiertes Verkaufen - aber auf keinen Fall eine situationsgerechte Beratung. Und jetzt ruf bitte bei Deinen Beratern an und frage, auf welchen Beitrag Du Deine Versicherungen erhöhen mußt, damit Du als Ablaufleistung 2,13 Millionen Euro erhalten könntest...

Wenn Du diese Beiträge hier postest, dann können wir uns über Sinn und Unsinn der bisherigen Beratung weiter unterhalten.

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
04.04.2007, 11:47
Noch kurz was zu Riester:

Wer finanziert denn die (kleine) Riesterförderung? Der Staat?
Nein, sondern die Bürger mit Ihren Abgaben.
Es finanziert also jeder Arbeitnehmer seine eigene Förderung. Cool !

Die Förderquote wird oft als Verkaufsargument herausgestellt. Aber keiner stellt die Kostenquote der Verträge dagegen. Diese Kostenquote wird, wenn man ausdrücklich danach fragt, von den Vermittlern klein gerechnet indem sie meist nur die Kosten während der Sparzeit berücksichtigen. Es fallen aber auch hohe Kosten während der Rentenphase (Auszahlphase) an. Diese gehören auch in die Gegenüberstellung. Und dann wirds finstere Nacht. Mit der Förderung wird also nicht der Sparvorgang des Sparers unterstützt sondern vorwiegend das Einkommen der Versicherungsgesellschaften.

Verzinst wird also in Wirklichkeit nur das zusätzlich angelegte Geld des Sparers (Zusatzbeitrag). Und das nicht einmal sehr gut.

Im Gegenzug behält sich Vater Staat aber vor, dem Sparer vorzuschreiben, daß er sein Geld später verrenten muß und nicht als Einmalzahlung in Empfang nehmen darf. Wer also im Alter seine Wohnung/Haus behindertengerecht umbauen will, muß einen Kredit aufnehmen, für den er mehr Zinsen bezahlen muß als er für seinen Riestervertrag je an Zinsen bekommen hat. Cool !

Weil der Staat ein paar Prozent an Förderung beisteuert, verbietet er Dir dann auch für 70% Deines eigenen Geldes, daß Du es vorzeitig verwendest oder aus dem Sparvertrag entnimmst (um es z.B. in ein Eigenheim zu investieren). Verfügen darfst Du nur über 30% Deines eigenen Geldes. Ein Skandal!

Zu guter Letzt sagt der Staat: "Lieber Bürger. Ich fördere Deine Sparbemühungen mit ein paar Euro. Du legst dann viele Euro drauf und wir warten dann 45 Jahre, bis sich das ganze Geld ordentlich verzinst hat. Wenn Du dann richtig Geld ausbezahlt bekommst, dann versteuern wir dieses so richtig schön und erhalten dann von Dir ein vieeeeeelfaches der damals an Dich bezahlten Förderung (die Du ja gar nicht bekommen hast, sondern die in Form von Kosten an die Riester-Versicherungen gegangen sind)...."

Das vermeintliche "perpetuum mobile" der Staatsfinanzierung: Gib wenig - nimm viel" Früher oder später geht jedoch der Schuss nach hinten los...

Schöne Grüße

justii
--------------------------------------------------
PS: Aktuelle Meldung hierzu => RiesterSparer verschenken 10 Mio. Euro (http://www.wmd-brokerchannel.de/bc/bcref.php4?id=63055&pd=30496&rf=6679) (Link)

flower287
04.04.2007, 14:05
AchDuLieberGott !!!

Welche Pfuscher beraten Dich denn????
Es ist ein Skandal, einen jungen Menschen so im Regen stehen zu lassen. Der Postbankberater ist nicht besser wie die anderen Dampfplauderer...

Klar, daß er gegen das jeweils andere Unternehmen argumentiert. Wäre ja sonst ein Wunder. Dabei ist seine Auskunft so falsch wie unverantwortlich. Keiner Deiner Beiträge ist nämlich ausreichend hoch. Es sei denn, Du machst eine hohe Erbschaft...

Fakt ist, je mehr Verträge Du hast, umso mehr Nebenkosten hast Du (Fixkosten der Police wie z.B. Stückkosten). Und je kleiner die einzelnen Beiträge, umso mehr fallen diese Fixkosten ins Gewicht.

Wenn Du also zehn Verträge mit je 10.-Euro Beitrag hast, dann fallen die Fixkosten 10x an und Du kommst nie auf einen grünen Zweig. Wenn Du aber einen Vertrag mit 100.-Euro Beitrag hast, dann kann am Ende schon etwas heraus springen.

ABER !!!!
Eine Versicherung ist kein Altersvorsorgeprodukt !!! Auch wenn dies von provisionsgierigen Vermittlern immer so dargestellt wird.
Dies gilt für rund 96% aller Kapital-Lebensversicherungen und Privaten-Rentenversicherungen. Auch für Riester-Versicherungen!

Vergiß also die Notwendigkeit einer Versicherung für Deine Altersvorsorge. Zumal der Ertrag bei einer solchen Spar-Versicherung immer in schlechtem Verhältnis zum Beitrag steht.

Was brauchst Du wirklich?
Nehmen wir mal an, Du hast derzeit im Monat 1500.-Euro zur Verfügung (für alle Deine Ausgaben). Wenn Du in angenommen 45 Jahren in Frührente gehen willst (vergiß das Alter 62 Jahre), denn es ist bereits beschlossen, daß Du frühestens mit 67 Jahren in Regel-Rente gehen wirst, dann sieht die Rechnung wie folgt aus:

Aktueller verfügbarer Betrag (= Bedarf): 1500.-Euro
Unterstellte Rentensenkung pro Jahr aufgrund Demographie: 1%
Es verbliebe dann in 45 Jahren eine Kaufkraft von: < 959.-Euro
Unterstellte Inflation pro Jahr im langfr. Durchschnitt: 3%
Tatsächliche Kaufkraft in 45 Jahren: 253,50 Euro !!!!

Reicht Dir das?

Oder umgekehrt gerechnet. Um in 45 Jahren eine Kaufkraft von wieder 1.500.-Euro zu haben, bräuchtest Du dann ein mtl. Netto-Einkommen von 8.880.-Euro !!!

Rechnen wir weiter. 8.880.-Euro monatliches Einkommen bedeuten eine jährliche Auszahlung aus einer Anlage in Höhe von 106.560.-Euro. JÄHRLICH !!!

Aus den bisher vorhandenen Mini-Verträgen bekommst Du das allenfalls als Einmalauszahlung. Du reichst also, selbst wenn wir alle zusammen zählen, vielleicht einige wenige Jahre mit Deinem Geld und bist dann ein Fall für "unter die Brücke".

Um einen Betrag von 106.560.-Euro jedes Jahr aus einer Anlage mit angenommen 5% Verzinsung ausbezahlt zu bekommen, brauchst Du einen Anlagebetrag von mindestens 2,13 Millionen Euro. Und dabei haben wir noch keine Steuer berücksichtigt, die etwa auf Zinserträge anfallen kann.

Alles andere ist Augenwischerei und provisionsorientiertes Verkaufen - aber auf keinen Fall eine situationsgerechte Beratung. Und jetzt ruf bitte bei Deinen Beratern an und frage, auf welchen Beitrag Du Deine Versicherungen erhöhen mußt, damit Du als Ablaufleistung 2,13 Millionen Euro erhalten könntest...

Wenn Du diese Beiträge hier postest, dann können wir uns über Sinn und Unsinn der bisherigen Beratung weiter unterhalten.

Schöne Grüße

justii
Hallo Justii,
nun kann ich mir denken, dass die totale Verwirrung bei RedStyle ausgebrochen ist.:wie?:
Ich bin etwas befremdet, wenn Du andere als "Dampfplauderer" bezeichnest und hier, ohne die Verträge je zu Gesicht bekommen zu haben, Wertungen abgibst. Dass RedStyle als junger Mensch gleich drei solcher "Rentenversicherungen mit staatlicher Zulage"
hat, ist natürlich absolut nicht sinnvoll aber ohne deren Inhalt zu kennen, ohne seine persönlichen Gegebenheiten, wie Verdienst, Steuerklasse usw. zu kennen, zu wettern, ist ganz weit aus dem Fenster gelehnt. Schätzungsweise brauchte er diese Art von Hilfe sicher nicht.
Schönen Gruß
Flower

Inaktiver User
04.04.2007, 14:20
Hallo.

Ich sehe, wie RedStyle vor dem Vertragsabschluß informiert wurde
Ich sehe, wie RedStyle auf Nachfragen informiert wird
Ich sehe, wie auf den tatsächlichen Bedarf eingegangen worden ist
Ich sehe, mit welchen Argumenten gearbeitet wird (PoBa contra Nürnberger)

Da kann ich kein anderes Statement abgeben: Keiner der Berater war damals am tatsächlichen Bedarf von RedStyle interessiert und keiner dieser Berater ist derzeit daran interessiert, objektiv und nach dem Bedarf zu beraten. Das Interesse liegt darin, den Wettbewerber schlecht zu machen um selbst noch einen Mini-Vertrag an den Mann/die Frau zu bringen. Damit der Vermittler und die Versicherung auch schön verdient. Sie lassen dabei sogar unberaten, daß Kündigungen von den Gesellschaften nicht erwünscht sind und Ersatzabschlüsse sogar (bei bekanntwerden) zum Verlust der Provision führen. Sie lassen auch unberaten, was noch viel wichtiger ist, daß bei einer Kündigung immer der Kunde der Verlierer ist... und welche Alternativen es u.U. gibt.

Für schöne Reden kann er sich im Alter nichts kaufen.
Und daß eine Lebens- oder Rentenversicherung kein Altersvorsorgeprodukt oder Kapitalanlageprodukt ist, darüber brauchen wir uns, denke ich, nicht mehr zu streiten. Das ist Fakt.

Da bleibt nur eine Bezeichnung für diese Berater: Dampfplauderer

Sorry, auch wenns weh tut.
Oder hilfts ihm was, wenn auch ich ihm Honig um den Mund schmiere nach dem Motto "ja, schließ nur weiter solche Versicherungen ab...."? Sicher nicht. Oder wie man bei uns in Bayern sagt: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende..."

Lieben Gruß

justii

flower287
04.04.2007, 14:53
Hallo.

Ich sehe, wie RedStyle vor dem Vertragsabschluß informiert wurde
Ich sehe, wie RedStyle auf Nachfragen informiert wird
Ich sehe, wie auf den tatsächlichen Bedarf eingegangen worden ist
Ich sehe, mit welchen Argumenten gearbeitet wird (PoBa contra Nürnberger)

Da kann ich kein anderes Statement abgeben: Keiner der Berater war damals am tatsächlichen Bedarf von RedStyle interessiert und keiner dieser Berater ist derzeit daran interessiert, objektiv und nach dem Bedarf zu beraten. Das Interesse liegt darin, den Wettbewerber schlecht zu machen um selbst noch einen Mini-Vertrag an den Mann/die Frau zu bringen. Damit der Vermittler und die Versicherung auch schön verdient. Sie lassen dabei sogar unberaten, daß Kündigungen von den Gesellschaften nicht erwünscht sind und Ersatzabschlüsse sogar (bei bekanntwerden) zum Verlust der Provision führen. Sie lassen auch unberaten, was noch viel wichtiger ist, daß bei einer Kündigung immer der Kunde der Verlierer ist... und welche Alternativen es u.U. gibt.

Für schöne Reden kann er sich im Alter nichts kaufen.
Und daß eine Lebens- oder Rentenversicherung kein Altersvorsorgeprodukt oder Kapitalanlageprodukt ist, darüber brauchen wir uns, denke ich, nicht mehr zu streiten. Das ist Fakt.

Da bleibt nur eine Bezeichnung für diese Berater: Dampfplauderer

Sorry, auch wenns weh tut.
Oder hilfts ihm was, wenn auch ich ihm Honig um den Mund schmiere nach dem Motto "ja, schließ nur weiter solche Versicherungen ab...."? Sicher nicht. Oder wie man bei uns in Bayern sagt: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende..."

Lieben Gruß

justii

hallo Justii,:schild genau:
:osterhase: :ostersmiley: frohe Ostern

RedStyle
06.04.2007, 17:15
Hallöchen flower287 und justii-g
Vielen Dank für Eure Unterstützung, doch irgendwie werde ich daraus nicht schlau.
Postbank gibt mir mehr Zinsen und bekommt keine Provision auf vermittelte Vertrage. Nürnberger hat hohe Prognosen abgegeben und trifft sich noch nicht einmal zum vereinbarten Termin mit mir. Im übrigen sind es nur 2 Riester-Renten und eine Rentenversicherung. Die Kündigung der Nürnberger-Versicherung wurde nun geschrieben und Versand. Mhhh... Und wieviel sollte ich nun einzahlen auf mein Riester-Konto? Es geht ja darum, dass jeder die maximale staatliche Förderung rausholen möchte (Kundenorientiert) und daher sind die Beitrage so hoch? Doch muss ich 100 werden, um meine Einzahlungen wieder ausgezahlt zu bekommen?
Von einer Rund-um-Versicherung habe ich leider noch nichts gehört. Wäre mir natürlich auch lieber alles unter einen Dach zu haben.
Doch mit diesen ganzen Rechnungen blicke ich nicht durch. :wie?: Sorry justii-g, aber das ist mir zu hoch! Aber eine Riester-Rente ist sicher nicht verkehrt und lieber zahle ich doch jetzt ein als später es zu büsen. Gibt es da keine cleveren Tipps und Tricks?
Nen Versicherungsmakler mag sicher wieder Geld haben und da kann ich das gesparrte Geld von den Versicherungen wieder an denjenigen abdrücken. Ich mag doch nur vorsorgen, um später nicht dumm aus der Wäsche zu gucken.
Im Übrigen hat meine Mutter schon immer gesagt, dass ich keine einfache Person bin :peinlich:
Aber danke für Eure Bemühungen :smile:
Lieben Gruß Eure RedStyle

Inaktiver User
06.04.2007, 18:41
Hallöchen flower287 und justii-g
....
Postbank gibt mir mehr Zinsen und bekommt keine Provision auf vermittelte Vertrage. .....
Lieben Gruß Eure RedStyle


Beides gelogen!

Bei beiden Gesellschaften handelt es sich um unverbindliche Prognosen... Nur weil eine Gesellschaft mit höheren ([b]unverbindlichen[/p] Prognosen berechnet, heißt das noch lange nicht, daß am Ende auch mehr heraus kommt, weil die Gesellschaft an die Prognoserechnungen (Beispielberechnungen) nicht gebunden ist.

Wenn Die Postbank behauptet, daß in ihre Policen keine Provision eingearbeitet ist, dann ist das schlichtweg gelogen. Bei der Postbank bekommt halt der Berater keine Provision sondern die Postbank diese in vollem Umfang ein. Wie sonst wäre zu erklären, daß die Postbank in Ihren Bilanzen "Erlöse aus dem Vertrieb von Kapitalversicherungen" ausweist...? Der Berater bekommt statt der Provisionen ja sein Festgehalt. Oder glaubst Du, der würde umsonst arbeiten?

Die, es würde keine Provision fließen, widerspricht in so einem Fall übrigens bald geltendem Recht...

Hier würde ich mir recht gut überlegen, ob ich zu einem Vermittler gehen würde, der mich bisher schon nicht gut beraten hat und der mich offensichtlich auch noch anschwindelt...

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
06.04.2007, 18:50
Hallöchen flower287 und justii-g
....

Es geht ja darum, dass jeder die maximale staatliche Förderung rausholen möchte (Kundenorientiert) und daher sind die Beitrage so hoch? Doch muss ich 100 werden, um meine Einzahlungen wieder ausgezahlt zu bekommen?
.....

Aber eine Riester-Rente ist sicher nicht verkehrt und lieber zahle ich doch jetzt ein als später es zu büsen.
.....



Das ist ja der Knickpunkt:

Nicht der Staat zahlt die Förderung (sondern die arbeitende Bevölkerung) und nicht Du bekommst in Wirklichkeit die Förderung (sondern in diesem Fall die Versicherung).

Riester ist definitiv Selbstbetrug für den Sparer - aber ein genialer Schachzug für den Staat.

Jeder der Riester zeichnet, wird es später büßen - so einfach ist das. Die ersten werden schon in etwas mehr als 8 Jahren aufschreien.... Die Folge ist, daß Verträge vorzeitig gekündigt werden (der Kunde zahlt die Zeche) und daß sich viele in dem Dilemma befinden: "Ich zahle seit Jahren ein und weiß jetzt daß es Sch.... war. Wenn ich weiter spare, bringt mir das überhaupt nichts. Wenn ich kündige zahle ich ebenso drauf. Was soll man nun tun...?"

Aber es gibt ja ein paar lächelnde Parteien: Den Staat und die Versicherungen.

Aber mal grundsätzlich gesprochen:
Es gibt auch Riesteranlagen, die (trotz der o.g. Unsinnigkeit) deutlich rentabler sind als die Riester-Versicherungen. Es stellt sich die Frage, warum Dir Deine guten Berater nicht diese empfohlen haben.

Hier schließt sich der Kreis zu meinem vorherigen Posting, denn ich würde mich fragen: "Ist ein Berater, der mich fortwährend anschwindelt und geradezu das Schlechteste für mich heraus sucht wirklich der Richtige für mich?"

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
06.04.2007, 18:51
Hallo RedStyle.

Ein qualifizierter und unabhängiger Makler kostet Dich viel weniger als Deine bisherigen Dampfplauderer.

Bei der Beratung kostet er nämlich i.d. Regel genauso viel / wenig wie diese.... aber da der Makler im Kundenauftrag tätig ist, solltest Du seinen Wert zum Einen schon während der Beratung und am Besten zum Ablauf Deiner Anlagen feststellen können... Dann weißt Du, wie günstig er war und wieviel Geld er Dir gespart hat.

Der Versicherungsvertreter und Banker ist im Konzernauftrag tätig.... das sollte Aussage genug sein, denn diese werden danach bewertet, wieviel Geld sie Dir aus der Tasche ziehen können...

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
06.04.2007, 22:38
Tja...Justii...wenn du recht hast, hast du nun mal recht :smile:

Weiterer eventuell sachdienlicher Kommentare zu obigem Fall werde ich mich enthalten weil sonst wahrscheinlich wieder der Thread geschlossen wird... :ooooh: und das wäre schade.

Gruß Austernschluerfer