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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Psychotherapie und Steuern



Inaktiver User
21.03.2007, 12:37
Hallo,
weiß vielleicht jemand, unter welchen Voraussetzungen ich meine Therapie von den Steuern absetzen kann.
Die Therapeutin hat keine Kasenzulassung.
Daher fällt das wohl auch nicht unter die zumutbare Belastung für Praxisgebühr, Medikamente usw.
Ich zahle die Therapie also selbst.
Hat jemand eine Idee, wie ich das geltend machen könnte?
Natürlich nur legal, logisch.

Gruß
Anna

Inaktiver User
24.03.2007, 13:16
Hallo AnnaLyse,

ich hatte mal Ärztliche Leistungen, die nicht von der Kasse übernommen worden sind. Also habe ich mir das schriftlich bestätigen lassen, dass die Kasse das nicht bezahlt. Darüber hinaus habe ich mir dann noch einen Bericht aus dem Netz besorgt, dass diese Leistung (es handelte sich bei mir um eine Ayurveda-Behandlung) durchaus erfolgversprechend ist bei meiner Krankheitslage. Und meine Hausärztin hat mir auch was nettes dazu geschrieben.

Und dann einreichen..., dass Du ja damit Deine Arbeitsleistung, die dazu führt, dass Du Steuern zahlen kannst erhalten hast..

Grüße
nathaliethor

Inaktiver User
24.03.2007, 14:50
Ich glaube, die nächste Steuererklärung muss ich wirklich mal persönlich abgeben und nicht nur in den Briefkasten werfen.

Das Problem ist, dass es ja keine ärztliche Leistung ist.

Ich werd mich in den Osterferien mal dranbegeben, da hab ich Zeit.
Danke :blumengabe:

Anna

Inaktiver User
24.03.2007, 19:48
Hallo Annalyse,

Ayurveda ist auch keine ärztliche Leistung, die von der Kasse getragen wird. Genausowenig wie Deine Therapie.

Da hab ich mich falsch ausgedrückt. Aber es wurde als ärztliche Leistung deklariert, sowohl von der Krankenkasse als auch von meiner Hausärztin, die den Erfolg dokumentiert hat.

nathaliethor

Inaktiver User
25.03.2007, 13:19
Du meinst, ich sollte vielleicht mal zu meinem Hausarzt und/oder meiner Krankenkasse gehen und mir bescheinigen lassen, dass mir das hilft?

Sariana
27.03.2007, 23:58
Hallo Anna,

ich hatte vor Jahren eine Begleitung durch eine Psychotherapeutin (HP). Ihre Rechnung habe ich unter Sonderausgaben eingereicht, so wie ich auch Rezepte vom HP einreiche. Die Ausgaben werden um die zumutbare Belastung gekürzt, bei den Rezepten liege ich immer drunter, ist ja eigentlich auch gut so.
Wenn du das ganze Jahr sammelst (auch für Kinder), Therapeutenrechnung, HP-Rechnung, Zuzahlungen, Privatrezepte, Eigenanteil Krankengymnastik, Brille, Zahnersatz, Prophylaxe etc. kann u.U. einiges zusammenkommen.
Doch wie gesagt, es wird immer um die zumutbare Belastung gekürzt.

Sari

Inaktiver User
28.03.2007, 09:36
Ich hatte es als Sonderleistung eingereicht, und zusammen mit meinen Arztrechnungen kam ich über die zumutbare Belastung.
Sie haben es es nicht anerkannt.
Ich denke, ich muss einen anderen Weg gehen, ich werd auf jeden Fal dranbleiben.

Anna

Sariana
28.03.2007, 11:11
Vielleicht hilft dir dieses (http://www.biallo.de/infothek/Krankheitskosten_Psychotherapie_steue.html) weiter.
Ggf. mit einer Empfehlung deines Hausarztes.

Ich würde in jedem Fall die Möglichkeit des Widerspruchs in Anspruch nehmen bei wiederholter Ablehnung.


LG Sari

Inaktiver User
29.03.2007, 11:37
Ich hab mir den Link gerade mal angeschaut.
ich glaube, das wird bei mir schwierig, weil ich nicht wegen einer akuten Erkrankung dort bin und das auch von meinem Hausarzt damals nicht "angeleiert" wurde.
Ich bin von selbst direkt zu der Therapeutin gegangen.
Ich werd aber heute nachmittag mal meinen Hausarzt aufsuchen und ihn fragen, ob er da was machen kann.

Aber danke für deine Hilfe
Anna