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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Steuerlast - untragbar ?!



Farinabina
16.03.2007, 09:54
Wie sieht das bei euch aus ? Wir haben einen kleinen Handwerksbetrieb und sind nach einigen schlechten Jahren endlich wieder im Aufwärtstrend. Aber das Finanzamt macht uns diesen Erfolg madig. Es kann doch nicht angehen, das die Steuerlast gerade kleineren Betrieben die Luft abschnürt ? Wie geht ihr damit um ?

Manchmal frage ich mich ob es die ganze Arbeit wert ist....

farinabina

erdbeereis
16.03.2007, 10:12
Farinabina,
von welcher Steuerlast sprichst du? Einkommensteuer?
Habt ihr da nichts gegenzurechnen? Wenn ihr die Jahre davor im
Minus wart, dann gibts doch z.B. einen Verlustvortrag?

Das ist immer dieses problem, wenn man mal in den roten Zahlen war, verdient dann wieder gut, hat aber noch ne Menge abzuzahlen (was man dann ja auch wieder kann) und am Ende kommt das FA und will auch seinen Kuchen haben und plötzlich reichts wieder nicht.
Deshalb sollte man in guten Zeiten immer auch an das FA denken, etwas beiseite legen, Investitionen tätigen oder oder.
Habt ihr einen Steuerberater? Der lohnt sich nämlich dann, wenn man wirklich gut verdient, damit er einem aufzeigt, die Steuerlast trotzdem so gering wie möglich zu halten.

Aber ich kenne das Problem. Nehme mir jedesmal vor die UST direkt aufs Underkonto zu überweisen, aber am Ende brauch ich das Geld dann doch wieder und wenn der Zahlungstermin ist, dann gerate ich manchmal auch ganz schön ins straucheln. Ich habe nämlich eher wenig Anschaffungen, dass ich da leider auch nicht viel gegenrechnen kann.

Farinabina
16.03.2007, 12:40
Hallo Erdbeereis,

das mit dem Underkonto stimmt - mache ich auch, aber das Geld geht immer für andere Verpflichtungen weg. Die Steuersätze in Deutschland sind zu hoch, Lohnnebenkosten sehr hoch ..... Man kann schon die Lust verlieren, wenn man sieht wieviel man in die Firma steht, vor allem an Arbeitskraft. Wir haben auch hohe Verpflichtungen, da wir ein Haus abbezahlen und noch Schulden aus der Firmangründung haben. Ausserdem lässt mit Anfang 40 die Leistungsfähigkeit nach und ich sehne mich nach mehr Ruhe.... Vor allem mein Mann, der jeden Tag draußen mitarbeitet und oft abends lange im Büro sitzt ist ziemlich ausgelaugt. Das kann nur bedeutet öfter mal ne Pause udn die kostet Geld !

naja....

farinabina

Inaktiver User
16.03.2007, 13:53
Es ist ein ziemlich schwieriger Regelkreis. Gewinne - Private Entnahmen (incl. Tilgung Haus/Immobilie) - Investitionen - Steuerzahlungen.
Lohnnebenkosten, insoweit gebe ich Dir voll und ganz recht, machen "Dich" kaputt. Schlicht und einfach.

Schau Dir mal das Verhältnis Jahresüberschuss zu privaten Entnahmen an. Dieses Verhältnis bzw. auch noch das Verhältnis CashFlow zu den privaten Entnahmen ist der Schlüssel zur Lösung Deiner / Eurer Probleme.

erdbeereis
16.03.2007, 16:05
Schau Dir mal das Verhältnis Jahresüberschuss zu privaten Entnahmen an. Dieses Verhältnis bzw. auch noch das Verhältnis CashFlow zu den privaten Entnahmen ist der Schlüssel zur Lösung Deiner / Eurer Probleme.

Kannst du das eventuell mal genauer erklären?
Was verstehst du unter 'Jahresüberschuss' (Gewinn? vor Steuer?)
und 'CashFlow'? Sorry bin nicht vom Fach:blumengabe: